Tierabgabevertrag

Diskutiere Tierabgabevertrag im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, seit ein paar Tagen bin ich total durch den Wind. Ich mußte meinen Hund her geben, weil die vorherige Besitzerin lt...
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Kiwi1

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Hallo zusammen,
seit ein paar Tagen bin ich total durch den Wind. Ich mußte meinen Hund her geben, weil die vorherige Besitzerin lt. Tierabgabevertrag dazu berechtig ist. Aber ich erzähle mal von Anfang an. Vor drei Jahren bekam ich meinen Hund Kiwi (Schäferhund-Husky-Mix) von der Nachbarin, Ihre Hündin hatte sich nicht so ganz gewollt mit einem Rüden eingelassen und wollte den Nachwuchs gut untergebracht wissen. Also übernahm ich die Kleine und unterschrieb einen Tierabgabevertrag ohne richtig zu lesen welche Paragraphen da eigentlich alle drin standen. Wie das nun mal so ist im Leben, es passieren Dinge die nicht eingeplant sind; ich wurde noch einmal schwanger und bekam im Januar meine Tochter. Schon mit Beginn der Schwangerschaft haben wir unseren Hund nach und nach von der Wohnung entwöhnt, da er ziemlich wild,hektisch und unbeherrscht ist und mit einem Säugling oder Baby gemeinsam in der Wohnung nicht machbar ist. Ich muß noch hinzu fügen, das Kiwi ewig Mäuschen jagt
und auch schon Rehe und Hasen jagd wenn ich Sie nicht rechtzeitig anleine. Ein Risiko eingehen wollte ich dann somit nicht, sondern erst den Hund wieder in die Wohnung lassen, wenn meine Tochter nicht mehr am Boden liegt, sondern sich aufrecht fortbewegt und somit größer ist als der Hund.
Also hielt sich Kiwi im Treppenhaus auf, konnte jeden begrüßen, hatte einen riesen Garten und jede Menge "Kundschaft" am Gartenzaun, denn viele Leute kamen täglich und streichelten Kiwi. Ältere Menschen machten extra RUnden bei uns am Zaun vorbei um Sie streicheln zu können.Außerdem gingen wir 2x täglich mit Ihr Gassi. Wenn wir dabei waren, konnte der Hund auch an unserer Tochter schnüffeln, hat Ihr die Fü0e geleckt, und wenn wir Gassi waren, hat sie den Kinderwagen verteidigt. Bis dann im April diesen Jahres unser Keller brannte. Das Treppenhaus war total verrußt und mußte komplett erneuert werden.(Ein Schaden von insgesamt 40.000,-€) Es war so schlimm das wir 14 Tage aus dem Haus raus mußten und den Hund in die Gartenhütte (15qm groß wobei noch 4 Fahrräder drin stehen) verbannen mußten. Von da an war die Gartenhütte sein Reich. Da es dann seit Juni immer öfter regnete und unser Hund es vorzog unter dem Nußbaum vor dem Haus auf "Kundschaft" zu warten anstatt in die Hütte oder ins Haus zu gehen, zog das immer mehr das Interesse der Nachbarin auf uns. Mittlerweile gestatteten wir Kiwi zumindestens tagsüber wieder ins Treppenhaus zu kommen, nachts und wenn wir nicht da waren, verbrachte sie noch immer die Zeit in der Gartenhütte, bei der kühleren Jahreszeit war es dann geplant das Sie wieder ins Treppenhaus konnte. Das habe ich auch meiner Nachbarin erzählt. Mehrmals taxierte Sie mich in letzter Zeit über die Zustände, das Kiwi ja immer im Regen liegen würde, das das Fell schlimm aussieht( sie hat derzeit Fellwechsel), mich ja sowieso die Hundehaare stören würden(welche Mutter stören bei einem Baby keine Hundehaare?)...und und und. Ständig war ich ihr Rechenschaft schuldig...ich erklärte und rechtfertigte mich so gut es ging. Dann am Dienstag stand Sie vor der Tür und machte mich auf den Vertrag aufmerksam der besagt, das wenn ich Kiwi in Scheunen oder ähnl. Aufenthaltsorten unterbringe Sie das Tier wieder einfordern kann.
Ich war es leid...ständig so angegangen zu werden und sagte zu ihr das sie Kiwi mitnehmen sollte und warf Sie aus dem Haus. Außerdem war es ja richtig, es stand ja so im Vertrag und ich wollte keine leidigen Anwaltsgeschichten oder gar die Polizei vor dem Haus. Im nachhinein frage ich mich, ist so ein Vertrag überhaupt gültig? Ich habe doch nach besten Gewissen gehandelt und das ich noch einmal schwanger werde oder der Trockner bei uns im Keller brennt das kann man doch nicht vorher sehen. Es sind die Lebensumstände die sich ändern können. Mich würde Eure Meinung interessieren.
 
12.08.2011
#1
A

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Guest

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Dogma

Dogma

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Bei mir war auch zuerst der Hund da, dann kam das Kind. Aber keinen einzigen Moment lang wäre ich auf den Gedanken gekommen, dass mein Hund von da an nicht mehr ins Haus dürfe, mich die Hundehaare plötzlich stören könnten und mein Hund ja im Treppenhaus oder im Gartenschuppen ein tolles Reich für sich hätte. Ein Hund gehört zu seinem Rudel und das lebt nun mal nicht im Garten.

Die rechtliche Seite bei solchen Verträgen lasse ich in diesem Fall gerne außen vor, denn für den Hund war es bestimmt nicht die schlechteste Lösung, wieder zur Nachbarin zurückzukommen.
 
annaschnecke

annaschnecke

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Hey,
nimm mir den Beitrag bitte nicht übel , aber als ich das gelesen habe musste ich echt schlucken .
Sicherlich kann man nicht in die Zukunft sehen und sein ganzes Leben planen , aber ich finde dein Verhalten gegenüber dem Hund einfach nur unfair .
Der Hund war es gewohnt im Haus zu leben und ihr schmeißt ihn raus , weil IHR ein Kind bekommt .
Der Hund kann das nicht verstehen , wie soll er auch .
Er verbindet das Kind jetzt wahrscheinlich damit , dass er raus muss und von seinem Rudel getrennt wird.
Dass er aufgedreht ist , liegt wahrscheinlich auch daran , das ihr keine Zeit mehr für ihn hattet .
Das man Angst um das Kind hat , kann ich ja noch nachvollziehen , aber dann kümmer ich mich um einen Hundetrainer oder sonstiges und schmeiß den Hund nicht einfach raus .
Zum Vertrag , nein er ist nicht gültig . Der Hund wird als Gegenstand gewertet und sobald er im Besitz von jemanden ist , kann dieser mit ihm machen was er möchte .
Sie hätte höchstens den Tierschutz , Polizei einschalten können .
Allerdings würde ich an deiner Stelle überleben , ob der Hund es bei ihr nicht sogar besser hat .
Du hast ihn ja ohne großes zögern abgegeben . Und wenn ich meinen Hund liebe , wäre es mir egal ob die Polizei vor der Türe steht oder nicht .

Ich möchte dich damit wirklich nicht persönlich angreifen , ich stecke in der Situation schließlich nicht drin , aber ich finde es absolut nicht fair gegenüber dem Hund .

Anna
 
K

Kiwi1

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Dogma: Okay, aber hattest Du nie die Befürchtung das Dein Hund Deinem Kind etwas antut? Es kann nur einmal schief gehen...und dann ist es zu spät!

Annaschnecke: Er war schon seit er als Welpe zu uns kam total wild und ungestüm, das hat sich durch unsere Tochter da ist nicht geändert. Außerdem waren wir berufstätig und jetzt ist immer jemand zuhause, d.h. wir haben mehr Zeit wie vorher für den Hund.
 
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WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

also ganz ehrlich, ich glaube irgendetwas stimmte in eurer Beziehung nicht so recht.
Du hast so wenig Vertrauen zu deinem Hund, dass Du ihn rauswirfst weil er vielleicht deinem Kind etwas tut?
Sorry, aber als mein Halbbruder zur Welt kam, da wohnte die Freundin meines Vaters für 2 Monate bei uns obwohl Ich einen Hund habe der deiner Hundegröße gleich kam.
Selbst die hatte soviel Vertrauen in meinen Hund dass er ungehindert überall hin durfte...
da solltest Du als Halter deinem Hund eigentlich auch solch ein Vertrauen schenken oder einen Profi drauf schauen lassen.

Man hätte es ja so einrichten können, dass der Hund nicht ins Kinderzimmer darf, aber ihn komplett aus der Wohnung zu werfen finde Ich echt hart!
Das wäre ja so als wenn Du dein Kind in den Keller verfrachtes weil Du dich dazu entscheidest einen Hund aufzunehmen... sowas würdest Du auch nicht tun, oder?

Ich weiß nicht unbedingt ob solch ein Vertrag nicht gültig sein sollte.
Wiese dürfen dann Tierhilfen etc. solche Verträge aufsetzen wenn es doch "egal" wäre wass Ich mit dem Tier mache sobald es bei mir ist??!!
Also als Ich Ben übernahm habe Ich auch unterschrieben dass Ich ihn nicht in enem Zwinger halten werde, und da halte Ich mich dran denn Ich könnte das nicht mit ansehn.

Ich würde den Hund bei der Nachbarin lassen, denn ganz ehrlich Ich war geschockt als Ich las dass Du den Hund so mir nichts-dir nichts mit der Frau hast gehen lassen.
Und wenn die Polizei gekommen wäre, dann hätte Ich eben versucht die Sache zu erklären da Du ja deiner Meinung nach, nach besten Gewissen gehandelt hast...
Ich würde keinen meiner Hunde einfach so kampflos mitgehen lassen!!

Und wenn der Hund lieber im Regen sitzt und drauf wartet dass Leute am Zaun vorbeikommen um ihn zu streicheln, dann hätte Ich mir schon Sorgen gemacht.
Vielleicht hattet ihr einfach nicht mehr genug Zeit?!

Nehm mir das nicht übel, dass ist eben meine Sicht der Dinge.
 
Foss

Foss

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Hallo Kiwi,

Passieren kann immer etwas, auch bei Meerschweinchen oder anderen Haustieren. Dafür habt ihr aber die Möglichkeit im Vorfeld zu testen, wie euer Hund auf Kleinkinder/Babys reagiert, ihr könnt einen Hundetrainer hinzuziehen und im Notfall den Hund abgeben - was in eurem Fall sicher das beste für den Hund wäre.
Hunde brauchen Bewegung und geistige Auslastung, was laut deiner Beschreibung derzeit nicht gegeben ist. Wenn ihr mit dem Hund überfordert seid - und dein Beitrag klingt sehr danach - wäre es wohl das Beste ein Zuhause zu suchen, in dem der Hund alles bekommt, was er für ein möglichst artgerechtes Leben benötigt.
 
suno

suno

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Hallo,

ganz ehrlich - gut, daß die Nachbarin den Mut hatte den Hund wieder ein zu fordern.

Ein Hund braucht keine eigenes Reich sondern sein Rudel. Es ist für das Tier UND für dein Kind besser, wenn ihr ohne Hund glücklich werdet, denn aus dem Rudel verbannt - in Treppenhaus und Hof lebend - das sind die aller besten Voraussetzungen DASS etwas passiert.
Dein Kind ist frühestens mit c.a. 15 Jahren "Gross" genug um eine körperliche Präsenz darzustellen...was aber immer noch keine physische Abwehr bedeutet.

Du hast dich einst für ein LEBEN mit Hund entschieden...dann kam ein Kind und du hast dich - ganz klar in diesem Moment für das Kind und leider gleichzeitig GEGEN den Hund entschieden.

Das ist eine Tatsache und es ist deine Sache. Ich weiß jetzt nicht genau was Du hören möchtest. Absolution oder Unverständnis der Nachbarin gegenüber? Also von mir persönlich bekommst Du beides nicht.

Für mich ist die Situation so wie sie jetzt ist am Besten für alle geklärt. Wenn Du ganz ehrlich bist, ist es doch eine Erleichterung für dich. Du brauchst keine Angst mehr um dein Kind zu haben, kein Haar Problem mehr und Kiwi hat ein neues Rudel, bei der sie hfftl viel liebevollen Anschluss hat.

Ich sehe gerade daß du relativ neu im Forum bist - ich hoffe , daß alle Forler angesichts deines Beitrages Haltung bewahren - denn du bist hier in einem Tierforum gelandet, in dem die Meisten Mitglieder eine tiefe Bindung zu ihrem Hund haben.....
 
Dogma

Dogma

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Dogma: Okay, aber hattest Du nie die Befürchtung das Dein Hund Deinem Kind etwas antut? Es kann nur einmal schief gehen...und dann ist es zu spät!
Nein, die Befürchtung hatte ich nie. Ich habe mein Kind sogar geboren, während mein Hund neben mir saß (Sturzgeburt zuhause), was für die beiden in meinen Augen das Beste war, was passieren konnte. Ich habe Hund und Baby nicht alleine zusammen in einem Raum gelassen, aber das war auch schon alles. Ansonsten lebten wir alle ganz normal in einem "Rudel" zusammen. Mein Sohn überlebt nun schon zwölf Jahre diverse Hunde (alle über kniehoch, also keine bellenden Katzen) und hat in dieser Zeit völlig selbstverständlich den richtigen Umgang mit ihnen gelernt. Er geht heute schon besser und richtiger mit ihnen um, als mancher Erwachsener.
 
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Kiwi1

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Waldkatz: Ja, ich gebe Dir recht. Ich habe meine Probleme mit dem Vertrauen. Das hängt damit zusammen, das Sie aus einem Wurf kommt, deren Geschwister teilweise schon Versicherungsfälle hatten wo andere Hunde bzw. Menschen gebissen bzw angefallen wurden. Selbst von der Hundebesitzerin (die jetzt Kiwi hat) die einen Hund aus dem Wurf behalten hat, sind mir zwei Fälle bekannt wo einmal eine Frau angefallen wurde und ein anderer Hund gebissen wurde.
 
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Isisnofret

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Möchtest du denn eigentlich deinen Hund wieder zurück? Oder ist es dir tief im Innern vielleicht doch recht, dass man dir so eine eventuelle Entscheidung abgenommen hat?
 
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

dass ist wirklich nicht schön dass all die anderen Hunde schon solche Vorfälle hatten, aber Du sagst ja Du hattest Kiwi seid sie ein Welpe ist.
Sprich alles lag in deiner Hand!
Was Du für einen Hund aus ihr machtest war deine Entscheidung...
Ich habe Ben mit 6,5 Jahre übernommen und er war ein Problemhund welcher alles und jeden wegen Unsicherheit verbellte (beim Gassi gehen)... und trotzdem vertraute Ich ihm den Umgang mit einem Kind an.

Man kann doch nie und nimmer einen Welpen mit dem nächsten vergleichen!
 
K

Kiwi1

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Das ist eine gute Frage....ich bin kein Mensch der sich ein Tier anschafft und dann wenn es unbequem einfach wieder hergibt. Bei uns ist aber der Hund auch kein Ersatz für Partner oder Familie gewesen, sondern ein Tier das wir alle lieb gewonnen haben. Deshalb die vorrübergehende Alternative mit dem Treppenhaus. Es war für mich absolut nicht vorstellbar das Kind und den Hund gemeinsam in der Wohnung zu lassen. dafür sit der Hund einfach zu wild und unbeherrscht. Ich glaube wenn ich nicht im Affekt den Hund hergegeben hätte, hätte ich es überhaupt nie gekonnt. Ich habe in meinem direkten Umfeld Entsetzen bekommen, entsetzten darüber, warum diese Frau so reagiert, jeder verstand nicht warum es der Hund bei uns schlecht haben sollte. Da ich Sie einfach verstehen wollte, habe ich extra ein Tierforum gewählt um nachvollziehen zu können warum es so schlimm ist ein Hund im Treppenhaus bzw. im Garten mit Hütte zu halten. Ich habe daraus gezogen, das es zweierlei Einstellungen gibt von Menschen, die einen, die sagen das das ein Tier ist und das hätte grundsätzlich nichts im Haus verloren und die anderen die wie Ihr meint, das der Hund ein Rudeltier ist und den Bezug zur Famile braucht.
Kiwi ist mein erster Hund, und hm....insgeheim bin ich erleichtert was die Verantwortung für meine Tochter angeht aber ich vermisse unsere Kiwi entsetzlich!!! Das zerreist mich innerlich.
 
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McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich kann mich den anderen nur anschließen: Das war das beste für den Hund!

Kurz bevor ich 1 Jahr alt wurde, haben meine Großeltern eine kleiner Berner Sennenmix Hündin bekommen. Ebenfalls, wie bei dir, aus einem Unfallwurf, nur wollte sie keiner weil sie fast ganz schwarz war.
Ich bin zwar nicht mit ihr im Haus groß geworden (wohnen 4 km von meinen Großeltern weg), aber war doch sehr oft bei meinen Großeltern. Sicher bin ich auch mal umgerannt worden, aber auch im habe es 15 1/2 Jahre lang überlebt. Als sie 10 wurde (also ich 11) bin ich das erste Mal mit ihr allein Gassi gegangen und seit dem auch nur ich. Leider musste sie im Dez. 2007 von uns gehen...

Sicher ist es ein Problem, wenn der Hund verhaltensgestört ist, aber das hat was mit der Erziehung deinerseits zu tun und nichts mit dem Hund!

Außenhaltung ist für mich nur vertretbar, wenn 2 Hunde da sind. Wenn dies nicht der Fall ist, gehört der Hund in die Wohnung BEI seine Menschen.
 
Maische

Maische

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Ich finde es schrecklich einen Hund rauszuschmeißen nur weil man jetzt ein Kind hat. Ich hätte, wenn dann den Hund nicht ins Kinderzimmer gelassen und vielleicht, wenn es sein muss ihm einen Maulkorb umgemacht. Aber nur wenn er mit dem Baby in Kontakt kommt. Und dann hätte ich auch noch eine Trainerin zurate gezogen. Hunde gehören einfach zum Rudel.
Das mit den Haaren wäre mir auch egal. Man kann auch öfter saugen? Wofür gibt es den Sauger? Zur Deko? Nein. -.-
Auch ich muss den anderen nur zustimmen: Es war das beste für ihn.

Naja nun ist es zu spät. Ich würde den Hund dort lassen. Ich denke, wenn er nicht bei seinem Rudel ist soll er lieber ein Rudel haben wo er immer sein darf und nicht ausgesperrt wird.

Auch nur 2 mal am Tag Gassi gehen. ich finde es viel zu wenig. Habt ihr dann überhaupt richtig Körperliche und Geistige beschäftigung mit ihm gemacht? Das hört sich wirklich nicht so an.

Ich will dich nicht persöhnlich angreifen. Aber ich finde es nur traurig für den Hund.
 
Trixi86

Trixi86

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Ganz ehrlich, ich war auch geschockt als ich diesen Beitrag gelesen habe. Und somit ist es sicher das Beste für den Hund gewesen das sie da weg war. Wie grässlich:( Also ich käme nie auf den Gedanken einer meiner beiden Wirbelwinde rauszuschmeißen, da sie sowieso von anfang an gelernt haben in der Wohnung ist Ruhe. Für mich ist aus dem was ich gelesen habe, herauszuinterpretieren, das sich auch nie darum bemüht wurde, den Hund anders zu erziehen, geschweige denn Hilfe dazuzuholen. Naja ich ziehe mich dann hier auch wieder zurück. Weil sowas kann und will ich nicht verstehen.:eusa_doh:
 
ida22

ida22

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Hallo Kiwi,

ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich einige Male schlucken mußte als ich Deinen Text gelesen habe; und außerdem "Hut ab vor der Vorbesitzerin" - es ist lange nicht selbstverständlich, dass sich jemand so für ein Tier einsetzt, es wieder aufnimmt und Streit mit der Nachbarschaft in Kauf nimmt.

Zum Vertrag meine ich, dass es rechtlich nicht einwandfrei ist, dass die Nachbarin den Hund wieder geholt hat. Verträge zwischen Privatleuten sind so eine Sache, wenn es um Tiere geht sowieso. Selbst Schutzverträge zwischen Privatleuten und Tierheimen oder Tierschutzorganisationen sind im Fall des Falles meist nicht in allen Punkten genau geklärt und es wird schwierig für solche Orgenisationen, Tiere wieder zurückzuholen.

Hast Du damals eine Schutzgebühr für den Hund gezahlt? Es ist nämlich so, dass - wenn Geld geflossen ist - es sich um einen Kaufvertrag handelt und dann hätte die Frau den Hund auf keinen Fall einfach wieder nehmen können.

ABER, rein vom Herzen her würde ich auf jeden Fall sagen, dass es dem Hund dort besser geht - und das ist nicht böse gemeint. Wie Du selbst festgestellt hast,
Ich habe daraus gezogen, das es zweierlei Einstellungen gibt von Menschen, die einen, die sagen das das ein Tier ist und das hätte grundsätzlich nichts im Haus verloren und die anderen die wie Ihr meint, das der Hund ein Rudeltier ist und den Bezug zur Famile braucht.
Genau so ist es ... Viele Menschen halten einen Hund, ohne sich über dessen Bedürfnisse wirklich im Klaren zu sein und ohne sich wirklich informiert zu haben. Und - ohne Dich angreifen zu wollen - zu diesen Leuten scheinst Du zu gehören.

Andere Menschen wiederum lieben ihr Tier wie ein Familienmitglied; es gehört dazu, es hat seine Rechte und Bedürfnisse - egal in welcher Situation.

Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern und nie, nie, nie im Leben würde oder hätte ich auch nur darüber nachgedacht, meine Hunde abzugeben. Mein Horror war immer die Befürchtung, dass eines meiner Kinder an einer Hundeallergie erkrankt ... Natürlich trägt man die Verantwortung für das Kind (und auch den Hund) und muss somit einige Regeln mehr einhalten, wenn Kinder und Hunde im gleichen Haushalt leben. Darüber kann und muss man sich informieren. Dein Einwand, dass "nur einmal was passieren muss" ist natürlich berechtigt, aber man kann nicht alle Gefahren vom Kind fernhalten - man kann nur sehen, dass man mit Information und Verantwortungsbewusstsein die Gefahren, die das Leben mit sich bringt, minimiert.

Egal wie nun jemand zu einem Hund steht - weder der eine noch der andere ist der bessere Mensch; aber wer einen Hund nicht als Familienmitglied sieht, sollte sich einfach keinen anschaffen. ;)

Ein Hund ist ein Rudeltier und braucht die Nähe seiner Menschen. Es spricht nichts dageben, seinen Hund stundenweise alleine zu lassen (ob im gesamten Haus, im Treppenhaus oder auch im Freien). Die wenigsten Menschen schaffen es, 24 Stunden am Tag mit dem Hund zu verbringen ;). Aber dies ist dann eben eine Situation, die nur einen Bruchteil des Tages ausmacht und an die ein Hund stückchenweise gewöhnt werden muss. Dann ist das für den Hund auch kein Problem und er kann mit dieser alltäglichen Situation umgehen. Einen Hund ständig von seiner Familie zu isolieren, ist für das Tier eine Strafe und in meinen Augen auch Tierquälerei. Ganz abgesehen davon ist es ein Ding der Unmöglichkeit, zu einem Hund, der draußen alleine lebst, eine innige Beziehung aufzubauen und alle die Liebe zu erfahren, die ein Hund geben kann - und genau diese Beziehung ist doch das Faszinierende an der Hund-Mensch-Kombi.

Ich kann verstehen, dass es schmerzt, dass Kiwi nun weg ist. Aber Du solltest nun an den Hund denken und Deine Trauer zurückstellen. Dem Hund geht es (hoffentlich) gut, sie ist bei Menschen, die sie nicht isolieren. Ganz abgesehen davon, kannst Du Dich auf Dein Kind konzentrieren und hast nicht die Verantwortung für den Hund im Hinterkopf. Von daher würde ich einfach sagen, lass es wie es ist und lerne aus der Situation. Manchmal kann Tierliebe auch bedeuten, auf ein Tier zu verzichten.

Falls irgendwann der Tag kommt, an dem Du denkst, dass Du bereit bist für einen Hund, dann denke an diese Zeit zurück und informieren Dich wirklich vorher. Ein solch sensibles Tier wie einen Hund - für den der Besitzer (im besten Fall) das Wichtigste auf der Welt ist, der Dir alle Liebe gibt, die er geben kann, der auf Dich angewiesen ist und alles für Dich tun würde - hat es nicht verdient, unüberlegt angeschafft zu werden und im Notfall in den Garten oder sonstwohin "abgeschoben" zu werden. Er hat es verdient ein vollwertiges Mitglied Deiner Familie zu sein - auch bei Geburt eines Babies, im Fall eines Brandes, Umzuges oder sonstwas ...

Ich wünsche Dir, dass Du aus der ganzen Situation was lernen konntest und Deiner Hündin wünsche ich von ganzem Herzen, dass es ihr dort gut geht, wo sie jetzt ist.

LG Ida
 
Flumina

Flumina

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Huhu

Ganz erlich: Sowas zu lesen macht mich Traurig. Ja ein Hund kann manchmal sehr Schwierig und auch quirlig sein. Doch ich käme NIE auf die Idee das Tier deswegen wegzusperren. Ein Hund ist ein RUDELTIER der seine Menschen um sich haben will.Mit dem aussperren habt Ihr ihm sein RUDEL weg genommen und erlich gesagt finde uch es gut von deiner Nachbarin das sie Ihn wieder zurück gefordert und auch bekommen hat. Anscheinend ist ein Hund nicht DAS Haustier für dich den wenn es as währe dann würdest du nicht auf solche Ideen kommen.

Harte Worte aber so ist es nun mal
 
J

Josi66

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:?: Wie kann man so herzlos sein und seinen Hund vor die Tür setzen :?:

Ein Hund kommt nicht "Verhaltensgestört "auf die Welt! Es ist sein Besitzer der ihn prägt und erzieht und dann kann ich meinen Hund nicht dafür bestrafen wenn er dann groß ist und nicht meinen Vorstellungen entspricht.

Zweimal Gassi :?:
Stell Dir vor Du dürftest nur zweimal mit Deiner Familie am Tag zusammen sein.

:!: Es ist furchbar lesen zu müssen, das der Arme darauf warten musste, dass ihn mal jemand streichelt und er ein bisschen Zuwendung bekommt :!:

Ich denke er ist bei Deiner Nachbarin gut aufgehoben!

Sorry wenn es hart rüber kommt, aber dafür fehlt mir jegliches Verständnis!
 
Pewee

Pewee

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Was ich eigentlich besonders schade finde, ist die Tatsache, dass viele Neueltern so ängstlich sind und ihre Kinder nie an den Hund gelassen haben, in deinem Fall sogar zurück zur Nachbarin schickten. Sicherlich war es das Beste in der Situation, da muss ich mich anschließen. Aber ich, als eine Person, die mit Hunden aufgewachsen ist, muss auch ein bisschen seufzen, denn das Kind wird niemals die wundervolle Erfahrung machen, mit einem Hund aufzuwachsen. Meine beiden jetzigen Hunde liebe ich abgöttisch, aber was ich damals für eine Bindung zu meinem damaligen Hund hatte (er war 7 als ich zur Welt kam) war und ist einmalig. Als Kind oder eher Baby/Kleinkind nimmt man eigentlich alles so anders wahr, so etwas kann man im Erwachsenenalter leider nicht mehr nachholen.

Nun ist ein Huskymix tatsächlich nicht die einfachste Mischung. Für meinen Teil behaupte ich, dass es schwerer nicht mehr geht und ich neige durchaus zu Jagdhunden und Dickköpfen. Vermutlich wäre es vielleicht schief gegangen, hätte er weiterhin nicht die nötige Auslastung bekommen und die Tatsache, dass ihr ihm vermutlich das Gefühl gegeben habt, dass dieses Baby etwas Besonderes ist. Leider im negativen Sinne, wenn jemand so ein Tamtam um etwas macht, ist es fast schon 100%ig, dass der Hund nicht weiß, wie er sich verhalten soll und Unsicherheit führt nicht selten zu Schnappern und Bellerei.

Wie gesagt, die Lösung ist sicherlich die Beste, aber ich bedauere die Kind- Hund- Beziehung, die sich leider nicht entwickeln wird.
 
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

die Art von Mensch die aber sagt es wäre in Ordnung dass der Hund im Garten wohnt, weil es ein Tier ist und somit eigentlich nichts im Haus verloren hat, die haben aber sich selbst auch keinen Hund ;)
Und wenn doch tut es mir Leid um die Tiere, denn dass zeigt nur mal wieder dass sich diese Leute meist mit ihren Tieren schmücken oder änhliches, sich aber keinerlei Gedanken um Haltungsbedienungen etc. gemacht haben...

Wie schon hundertfach erwähnt ist der Hund ein RUDELtier.
Diesen dann ins Treppenhaus oder in den Garten zu verfrachten finde Ich echte Quälerei für das seelische Wohlbefinden des Hundes.

Ich bin echt traurig wenn Ich mit Ben über den Trödelmarkt gehe, und Kinder schon von weiter weg quengeln und sich ängstlich hinter ihren Eltern verstecken, obwohl mein Hund völlig entspannt und friedlich im "Bei Fuß" neben mir läuft.
Es gibt sooo viele Hunde auf der Welt, dass man meiner Meinung nach schon auch Kinder an den Umgang gewöhnen sollte.

Ich bin auch mit Hunden aufgewachsen und will diese Erfahrung nicht missen!
Ich wette dein Hund und Kind wären gute Freunde geworden, aber nun ja, jetzt ist es eben so und es ist wohl das beste für euch alle :)
 
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Tierabgabevertrag