Wie lange einer Maus einen Tumor zumuten?

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ChilliBaby

ChilliBaby

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Hallo zusammen,

ich habe vorhin eine ziemlich üble Entdeckung gemacht.
Meine Farbmausdame hat anscheinend einen riesigen Tumor der scheinbar rasend schnell gewachsen ist.
Anfangs haben wir gedacht sie hätte aufgrund ihres Alters (sie wurde im Juli 2 Jahre alt) ein wenig die Bewegungen eingeschränkt. Sie hat ihr eines hinteres Füßchen weniger bewegt als das andere. Ansonsten war sie quietschfidel und auch die Tä konnte nichts finden was uns halt auf ihr hohes Alter schließen ließ.
Seit 2 Tagen ist mir nun eine Verschlechterung aufgefallen. Ihr Hinterbeinchen war
richtig versteift gewesen. Ist aba noch soweit normal gelaufen und hat sich auch noch mit gekratzt usw.
Vorhin konnte ich sie nun endlich einfangen ohne sie aus einem Haus schütteln zu müssen. Da hab ich gesehen das sie hinten im Genitalbereich ein richtig dickes, festes Geschwulst hat.Dieses zieht sich von dort bis rüber zum Beinchen und drückt dieses nach außen.
Ich würde auf alle Fälle auf einen Tumor tippen eigentlich.

Jetzt hab ich mir die Frage gestellt wie lange man einer Maus dies zumuten kann? Sie selbst ist noch richtig fit und ist aba halt eingeschränkt dadurch. Die Rampen kommt sie aba noch problemlos hoch.Sie frisst, sie trinkt, sie kommt ans Gitter.

Von meinen Ratten her weiß ich das sie so noch einen schönen Lebensabend haben können, doch wie ist das bei einer Maus? Sie sind ja viel kleiner und so ein Tumor kann ja richtig schnell wachsen auf bestimmt locker der eigenen Körpergröße. Es ist vor allem alles ziemlich gespannt und sehr fest das ich auch Angst hab das es mit dem urinieren usw nich mehr klappen könnte oda sogar die Haut reißt.
Ich werde natürlich morgen versuchen so schnell wie möglich einen Termin beim Ta zu machen, aba ich wüßte gern wieviel ich ihr zumuten kann und ob es für so ein kleines Mäuschen nich besser wäre es zu erlösen bevor es noch größer wird.

Habt ihr da Meinungen dazu? Vielen Dank schonmal für eventuelle Antworten.

Mir tut es grad richtig weh meine kleine Chilli eventuell auf diese Art zu verlieren:(

Traurige Grüße
Chilli
 
12.08.2011
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Sina

Sina

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Huhu Chilli,

so wie es klingt, handelt es sich um einen Mammatumor. Aus Erfahrung muss ich sagen: Lasst sie lieber früher gehen als zu spät. Tumore in dem Bereich gehen wahnsinnig schnell auf und sie tun durch die extreme Spannung halt auch weh. Das Mäuschen ist ja nun auch nicht mehr die jüngste. Tut mir leid, dass ich nichts besseres vermelden kann. :(
 
ChilliBaby

ChilliBaby

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Okay, das hab ich mir leider schon gedacht:(
Am Montag haben wir einen Termin um 17.20 Uhr. Bis dahin werd ich sie wohl noch ein wenig verwöhnen
 
Mimmi101

Mimmi101

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Hallo,ich möchte kein weiteres Thema extra öffnen ,deswegen frage ich hier.

Meine Farbmausdame Amy,hat auch einen Tumor am linken Vorderbein.
Er ist in den letzten 4 Wochen relativ schnell gewachsen . Bestimmt ist er schon so groß wie eine walnuss.
da ich die 3 Wochen nicht zu Hause war und ich sie nicht beobachten konnte ist mir heute erst aufgefallen ,das sie den Tumor aufgebissen hat ,und sie daran kratzt,dazu hatte sie am vorabend in ihrem häusschen merkwürdige Geräusche von sich gegeben.

Nun ich sollte sie lieber einschläfern lassen ,oder?
Und sollte ich ihr vom TA die 1. spritze zum betäuben geben lassen? Hatte nämlich in einem anderen Thread gelesen ,das dieses Spritze bei mäuschen nicht nötig wäre.
Und wie viel kosten würden auf mich zu kommen? Da meine mutter es schwachsinnig findet 40€ zu bezahlen ,wenn sie die Maus für 2€ gekauft hat...:(

Grüße
 
Sina

Sina

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Hallo Mimmi,

das mit Deiner Kleinen tut mir leid. *knuddel* Ja, Du solltest sie besser erlösen lassen. Unsere Mäuse wurden bisher alle mit nur einer Spritze eingeschläfert und wir haben zwischen 13 und 17 € bezahlt. Sag bitte Deiner Mutter, dass das Mäuschen sehr starke Schmerzen hat und es deswegen verdient hat, dass man diesen letzten Weg mit ihr geht. :(
 
ChilliBaby

ChilliBaby

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Huhu mimmi,

ich hab gestern auch nur 18 Euro bezahlt. Und sie hat auch nur eine Spritze bekommen. Jedes Mäuschen was bis jetzt den letztenWeg erleichtert bekommen hat, hat nur eine Spritze bekommen.
Tut mir sehr leid für dein Mäuschen
 
Mimmi101

Mimmi101

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Danke ihr zwei.
Meine Ma hat heute den Tierarzt angerufen ,wir sollen heute zwischen 17-19 uhr vorbei kommen..
Sie meinte es würde zwischen 15-20€ kosten,ist mir aber egal wie teuer,hauptsache sie quält sich nicht.
Nun lassen wir die 2. Maus auch einschläfern,da diese auch einen Tumor der gleichengröße hat,und bevor sie sich quält lassen wir sie auch gehn,dabei will meine mutter es mehr als ich.Obwohl beide noch fit wirken,sie laufen im laufrad toben und fressen normal.
Das schlimmste ist ja ,das die 2 meine ersten Mäuschen waren und Amy so 'lieb 'zu mir war,sie kam immer freiwillig auf die hand ,biss nie bzw zwickte und kam wenn ich sie gerufen hab :)
Und die andere Maus war sehr scheu ,aber ich habe von Tag zu Tag immer mehr ihr vertrauen gewonnen.
Wenn die 2 nicht mehr da sind,ist die letzte der vier noch da. Sie ist etwas über ein Jahr alt. Da ich sie eig. abgeben möchte ,da ich keine neuen Mäuschen vom meiner Mama aus darf -.- ,zweifle ich doch gerade ob sie nicht schon zu alt ist. Soll ich sie lieber alleine bei mir lassen ,oder abgeben?

Mimmi
 
Sina

Sina

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Definitiv abgeben, Mimmi. Das weißt Du doch im Prinzip auch selber. Und je schneller, desto besser.
 
Selenbrant

Selenbrant

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Ich brauche von euch auch eine Entscheidungshilfe:

Meine Maus ist 2 Jahre alt und hat einen Tumor am Hals/rechten Vorderbein. Er ist rasant gewachsen und schränkt sie beim Fressen und Putzen ein. Heute habe ich gesehen, dass an einer Stelle die Haut sehr sehr rot aussieht.
Ich weiß nicht, ob ich sie einschläfern lassen soll! Sie ist trotzdem fit - sie kann sich zwar nicht so gut bewegen, aber sie wird nicht müde zu spielen, zu klettern- obwohl sie immer wieder runterfällt, neugierig alles zu erkunden. Ich habe bisher immer gewartet, bis es den Mäusen offensichtlich schlecht ging, bevor ich zum TA gegangen bin.
Was meint ihr?
 
Mimmi101

Mimmi101

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Huhu ,Ich würde sie gehen lassen. Bei mir war es das gleiche , erst war der Tumor ziemlich klein ,da dachte ich der wächst bestimmt nicht so schell. Dann war ich 1 woche nicht zu Hause (meine Eltern habe in der Zeit aufgepasst) und was sah ich dann nach 1Woche? Einen Tumor der so gross wie eine Murmel war.Er war auch schon so rot und es war kein Fell mehr auf ihm gewachsen.Irgendwann habe ich dann auch gesehen das sie sich immer mehr am Tumor gekratztHat . Und das sie immer wieder gepiepst hat weil der Tumor ihr einfach weh getan hat.ist doch auch klar da die Haut irgendwann nicht mehr so Elastig. Sie piepste auch wenn eine andere Maus kurz dort drann kam.Lass sie also lieber einschläfern, so blöd es auch ist .
 
Selenbrant

Selenbrant

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schade, das wollte ich natürlich nicht hören. naja, ich bin nicht so sicher.
ich war mit ihr auch beim TA und der meinte, solange sie aktiv ist und keine offensichtlichen Schmerzen, sollte man sie nicht einschläfern lassen. und das hab ich bisher noch nie so gemacht.
 
G

Groovy

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Hallo Selenbrant,
ich habe genau das gleich Problem zur Zeit. Meine kleine Maus hat ebenfalls am Schulter/Halsbereich einen sehr großen Tumor, der sich zwischen dem 1. und 3. Oktober entwickelt hat. Jetzt wächst er langsam aber stetig, und ich bin mir nicht sicher, was ich mit meinem Mäuschen machen soll. Sie ist sonst putzmunter und dreht auch fleißig ihre Runden im Laufrad, bettelt nach Essen und baut an ihrem Nest. Auch mir widerstrebt es eine putzmuntere Maus einschläfern zu lassen :( aber die Gefahr, dass der Tumor aufgeht, macht mir Angst. :( Vor ein paar Tagen hatte sie eine Art "Zusammenbruch" mit Atemaussetzern und starkem Temperaturabfall, ich dachte es wäre vorbei, doch plötzlich ist sie wieder aufgestanden als wäre nichts gewesen und hat gefressen, seitdem ist sie wie früher. Macht es Sinn, eine Maus, die so fidel ist zu "erlösen"?
Ein weiteres Problem ist, dass vor kurzem ihre letzte Partnerin gestorben ist, sie ist jetzt also alleine. Der TA meinte ich solle sie bitte nicht mehr VGen, weil eine neue Maus neue Erreger mit sich bringen würde (sie ist außerdem eine Kratzmaus, wobei der Rücken gerade fast 100% abgeheilt ist) und sie das (sie ist 2,5) nicht überleben würde.... für Tipps wäre auch ich sehr dankbar!
 
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Sina

Sina

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Hallo, Ihr beiden!

Ich sehe es in solchen Fällen immer so: Lieber der Maus ein paar Tage oder sogar Wochen "klauen", als sie auch nur wenige Stunden zu lange leiden zu lassen. Ein Tumor in der Größe stellt definitiv eine Beeinträchtigung für die Maus da, auch wenn sie es verbirgt. Bei meiner Vicky war es so, dass ich sie eigentlich noch nicht gehen lassen wollte, weil sie noch recht fit war. Ich habe mich dann doch dazu entschieden, sie bekam die Spritze und noch während sie einschlief, ging der Tumor an einer Stelle auf. Das kann also wirklich von jetzt auf gleich gehen.
Ich wünsche Euch beiden viel Kraft.
 
G

Groovy

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Da dies ein schweres Thema ist, dachte ich ich geb grade nochmal Rückmeldung... meine Kleine wurde letzten Samstag erlöst, nachdem zu dem Tumor ihre Kratzerei wieder angefangen hat, und sie ab und zu geschnuffelt hat, was (da es mit Antibiotika nicht wegging) wahrscheinlich ebenfalls dem Tumor zuzuschreiben ist.
Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, und die Maus wirklich jeden Tag genau beobachtet um zu sehen, ob sie irgendwelche Verhaltensänderungen zeigt. Ich war nach meinem letzten Eintrag auch schon mit dem Gedanken beim Tierarzt, sie jetzt (wegen des Tumors, trotz sonstiger Munterkeit, s.o.) einzuschläfern, weil ich Angst hatte, dass der Tumor aufgehen könnte. Die Tierärztin meinte nach der Untersuchung allerdings, dass dieses Risiko noch nicht bestünde und riet mir deshalb von einer vorzeitigen Euthanasie ab.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich persönlich bin zufrieden (wenn auch traurig) über den Verlauf, und im nachhinein froh, dass ich die Maus nicht vorzeitig habe "präventiv"-einschläfern lassen.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich habe das Glück eine Kleintierspezialistin in der Nähe zu haben, die den Zustand meiner Maus beurteilt hat. Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, bin ich prinzipiell im Zweifelsfall immer gegen das unnötige Leid eines Tieres! Ich muss aber zugeben, dass ich persönlich mit einem "lieber zu früh..." sehr vorsichtig umgehen würde. Allerdings ist sowas IMMER sehr schwer, und vor allem muss denke ich jeder seinen eigenen Weg finden, um solche Entscheidungen zu treffen.

@Seven: danke (trotzdem) für den Rat, in solchen Fällen ist es immer gut Erfahrungsberichte zu haben, um die Situation besser einschätzen zu können!
 
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