Epilepsie trotz Medikamenten

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litenNadloe

15.08.2011
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Ich habe eine zweijährige Huskyhuendin, seit fast einem Jahr hat diese epileptische Anfälle, die meistens so drei Minuten anhalten. Bei diesen Anfällen verliert sie komplett das Bewusstsein und rudert wie wild mit ihren Pfoten durch die Luft. Wir waren natuerlich
sofort beim Tierarzt und sie hat Tabletten verschrieben bekommen: Luminaletten. Als die Anfälle trotzdem nicht wirklich weniger wurden, wurde die Dosis erhöht und ausserdem liessen wir auch ihr Herz und die Herzströme kontrolieren. Ergebnis: mit dem Herzen ist alles in Ordnung. Mittlerweile ist sie mit der Tablettendosis schon ausdosiert, aber die Anfälle werden nicht weniger. In der letzten Zeit hatte sie fast wöchentlich einen Anfall. Unsere Tierärztin meint jetzt, dass wir uns ueberlegen sollte, ob es nicht besser wäre sie zu erlösen. Ich will aber nicht aufgeben und keine Möglichkeit auslassen ihr nicht doch irgendwie zu helfen, denn sie ist ein lebensfroher Husky mit gerademal zwei Jahren. Falls ihr mir irgendwie weiterhelfen könntet, wuerde ich mich sehr darueber freuen :D
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
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Halli Hallo =)

Ich sehe das Thema jetzt erst!

Habt ihr auch Luminal ausprobiert?
Wie oft hat sie diese anfälle die Woche?
Einmal?
Wenn ja,warum will deine Ärztin das Tier dann erlösen?
Das ist blödsinn,ein Hund kann auch mit Epilepsie leben.

Ich würde gerne mehr über sie Erfahren.
Woher habt ihr sie?
wisst ihr irgendwas über die Eltern?

Wurden andere Krankheiten ausgeschlossen?Auch die Schilddrüse?

Lg,Sanni.
 
H

Hundenase

19.08.2011
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Warst du mit ihr bei deiner normalen Haustierärztin oder bei einem Fachtierarzt für Neurologie?
 
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litenNadloe

15.08.2011
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Zuerst hatte sie nur Luminaletten bekommen, da diese nicht gewirkt haben, dann sind wir also auf Luminal umgestiegen, die wurden dann erhöht und erhöht. Vor ca einer Woche waren wir dann bei dem Tierarzt unserer alten Huendin, der hat sie untersucht und eine Blutuntersuchung gemacht, mit dem Blut ist auch alles okej. Der Tierarzt hat ihr jetzt auch noch Dibro Be mono verschrieben, was sie in Kombination mit Luminal bekommt. Also eine Luminal und eine halbe Dibro BE morgens und nochmal eine Luminal abends. Seit einer Woche hatte sie jetzt keinen Anfall mehr. Das dauert hoffentlich so an.
Wir haben sie von einer Verwandten aus dem Ausland bekommen. Sie wurde als Welpe von einem Zuechter weggeholt, der sowohl nicht die finanziellen Mittel hatte, als auch sonst nicht geeigent war sich um alle seine Hunde richtig zu kuemmern. Sie hat zwei Brueder und eine Schwester, keiner davon hat Epilepsie, aber ihr einer Bruder hat ein etwas verändertes Ohr. Inzucht kann deswegen nicht ausgeschlossen werden, weil er die läufigen Huendinnen nicht von den anderen getrennt hat. Zu viel ueber ihre Herkunft und so kann ich aber nicht sagen, weil ihr Zuechter nicht erfahren darf wo sie sich aufhält.
Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten.
LG Nadja
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
13.436
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Hallo Nadja,

danke erstmal für die Infos.
Wie schaut es aus,wie oft hat der Hund sonst anfälle ?
 
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litenNadloe

15.08.2011
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Die Anfälle hatten sich im Laufe der Zeit gesteigert, zuerst war es nur alle zwei Monate, dann jeden Monat, alle drei Wochen und zuletzt hatte sie jede Woche einen, die Anfälle haben immer so um die zwei/ drei Minuten gedauert.
 
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Labbimama

08.01.2010
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Meine Tochter hat eine Hündin, die reagiert auf Weizen mit epileptischen Anfällen... vielleicht ist es was im Futter?
 
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litenNadloe

15.08.2011
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Nein am Futter liegt es nicht, dass haben wir schon ausprobiert. Aber davon haben wir auch schon gehört. Bei ihr ist es wahrscheinlich eher erblich durch die Inzucht bedingt. Sie kriegt jetzt aber trotzdem ein spezielles Futter fuer Hunde mit Epilepsie.
Trotzdem danke.
 
A

AttilaundGipsy

31.08.2011
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Habe schon mal im Forum geschrieben, wie es mir erging. Mein Attila bekam die Anfälle im Alter von 9 Monaten(ist jetzt 6 Jahre alt) - war in 2 Unikliniken - er musste wegen der Schwere der Anfälle schon tagelang in der Klinik behandelt werden, bekommt Luminal und DibroBE. Seit einem Jahr gehe ich paralell zu meinem Tierarzt zu einer Tierärztin, die mit Naturheikunde arbeitet. Über Fellanalysen hat sie alle Mangelerscheinungen, die Attila hat, festgestellt. Er bekommt jetzt zusätzlich Schüsslersalze und Naturmedizin, die sie mischt. - Luminal und Dibro-Be konnte ich um 50% reduziren, er ist seit 1 Jahr anfallsfrei.
 
M

Meils

21.09.2011
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Hallo Ihr Lieben, schön Euch gefunden zu haben.
Ich habe zwei RR, davon ist Meils (6 Jahre) schon 3 Jahre ein Epi-Hund. Wir haben eine lange Reise, von Akupunktur über Woodoo usw. hinter uns. MRT, Blutbild alles abgeklärt. Er hat die Epi geerbt. (Ist auch mal ein Erbe). Seit 2 Jahren wird er mit Medikamenten behandelt. Die Anfälle waren vor der Behandlung sehr heftig geworden. Der Anfall oder auch die Ticks kamen aus dem Schlaf heraus. Erst wurde ca 45 Minuten bis 1 Stunde getickt, dann ein großer Anfall, mit Pipi usw, dann wurde anschließend noch eine Stunde getickt. An schlafen war da nicht mehr zu denken. Die Anfälle kamen vor den Medikamenten wöchentlich. Es wurde das Wundermittel Keppra ausprobiert. Trotz zweitgenauer Einhaltung (alle 8 Stunden, auch nachts). war nur 1/4 Jahr keine Anfall mehr. Entschieden hatte ich mich für Keppra, da die Nebenwirkungen bei diesem Medikament nicht so hoch seien. Letzte Dosis war 3 x täglich 1000 mg Keppra. Jetzt nicht erschrecken, Meils wiegt 52 kg. Nun, da Keppra nicht wirklich geholfen hat sind wir nun bei Luminal vet. Die Dosierung nach oben ist schleichend, da er immer noch tickte (1 x wöchentlich). Serumspiegel ist alles noch bestens. Seit 01.09. bekommt er morgens und abends je 250mg Lumi und 250mg Keppra. Immerhin war der letzte große Anfall am 27.07.2011 und getickt hat er seit dem 01.09.2011 auch nicht mehr. Ich möchte allen hier einfach nur Mut machen nicht aufzugeben. Und ganz ehrlich, so ein bischen Epi, seht Euch Eure Hunde an (ich hoffe es geht Euch wie mir), die Lebensfreude und Lebensqualität steht im Vordergrund und mein Meils hat beides zu 100%. Er ist zwischen den Anfällen ein ganz normaler Hund, der sein Leben genießt und ich denke, dass ist das wichtigste. Die Krankheit wird uns nicht besiegen und wenn sie wieder kommt, bin ich bei ihm und trete der Epi wie immer in Popo, denn meinen Meils wird sie nicht bekommen !! Bitte habt Mut.
Ich würde mich sehr freuen hier gleichgesinnte Hundemenschen zu finden; denn ich denke, durch meine 3 Jahre Epi, habe ich schon viel erlebt, dennoch kann man nicht alles wissen.
 
Steinchen

Steinchen

05.02.2012
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Hallo, bin gerade auf Eure Seite gestoßen und fühle mich verstanden!!!
meine Golden Retriever Hündin leidet seit Oktober letzten Jhares unter Epilepsie. Bei ihrem 1. Anfall war sie erst 16 Monate alt. Heute ist sie fast 20 Monate. Nach dem 2. Anfall haben wir mit Luminal begonnen. Allerdings wurden die Abstände immer kürzer trotz Erhöhung. Die letzten 4 Anfälle hatte sie in wöchentlichem Abstand. Wir geben ihr täglich
2 1/2 Tabletten Luminal. Die Anfälle werden auch immer stärker. Ich mache mir große Sorgen. Morgen kommt eine Tiertherapeutin, ich möchte auch diesen Versuch nicht unproblematisch lassen. Gerade heute morgen hatte sie wieder einen Bösen Anfall, es geht bei ihr immer mit Augenkneifen los, da wissen wir, oh jeh, es geht wieder los, dann krampft sich der Körper bei jedem neuen Augenzusammenpressen immer mehr zusammen bis es schließlich zum heftigen Krampf kommt. Heute ging das ganze 3mal, schließlich habe ich ihr ein Valium Zäpfchen gegeben, nach einer Stunde kam sie zur Ruhe. Hat noch jemand Erfahrung mit diesem Augenusammen pressen, das lese ich nirgends bei den anderen.
freue mich von Euch zu hören,
liebe Grüsse
Steinchen
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
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Hallo Steinchen.

Willkommen bei uns im Forum.
Das mit diesem Augen zusammenpressen lese ich ehrlich gesagt zum aller erstenmal.
Es kann sein, das sie das macht, weil sie Unruhig wird.
Oder eben, weil sie durch den anfang der anfälle unkontrolliert wird.
Das heftige Zucken etc, ist ja leider normal.

Was erhoffst du dir duch eine Therapeutin?
Ist irgendwas besonderes, wenn sie ihre anfälle hat, also vorher gewesen?
bei meinem Hund war das damals so, wenn wir einen ganz bestimmten Hund getroffen haben, dann war das Stress pur für ihn und wir konnten sagen"heute ist ein anfall dran."
Woher hast du sie?

Lg, Sanni.
 
Steinchen

Steinchen

05.02.2012
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Danke für Deine schnelle Anteort.

Ja,das mit den Augenkneifen hat sie auch nach dem Anfall. Als ob ein Zucken im Kopf den ganzen Körper durchdringt.
ich habe sie von einer anerkannten Züchterin. In der gesamten Ahnentafel ist noch keine Epilepsie aufgetreten.

Von der Therapeuten erhoffe ich mir, dass sie vielleicht die Häufigkeit und Heftigkeit der Anfälle lindern kann.
Habe schon davon gehört, dass manchen Hunden geholfen wurde.

Es wurden schon sämtliche Blutuntersuchungen gemacht. Blutwerte waren immer bestens. Auf einen Tumor, CT, haben wir sie noch nicht untersuchen lassen. Sie ist noch so jung und jede Narkose ist auch eine riesige Belastung und Stress.

Ja, Aufregung macht sich bei ihr schon bemerkbar, aber diese Woche war total ruhig bis auf Hundeschule, aber die macht ihr auch so großen Spass und ist gerne mit den Hunden zusammen und das war auch schon wieder 4 Tage her.

Wir hätten gerne noch einen Hund, wissen aber nicht, ob es ihr gut tut oder nicht, hat da jemand Erfahrung?

Freue mich von Euch zu hören.
Steinchen
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
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Huhu.

Es wurden schon sämtliche Blutuntersuchungen gemacht. Blutwerte waren immer bestens. Auf einen Tumor, CT, haben wir sie noch nicht untersuchen lassen. Sie ist noch so jung und jede Narkose ist auch eine riesige Belastung und Stress.
Jetzt müsst ihr aber abwägen.
Wenn nirgends in der Laufbahn der Familie eine Epilepsie bekannt ist, würde ich das Untersuchen lassen.
Du musst dich dann selber mal fragen"was ist grösserer Stress? Ewig diese anfälle oder einmal narkose und dann eine Diagnose"sofern die Diagnose dort rauszufinden ist.
Ich muss sagen, wenn in der ganzen Familie keine Epi is, würde ich das wirklich Untersuchen lassen.
Es kann dann durch aus auch sein, das sie einen Tumor im Kopf hat und dies auch das Zwinkern erklären könnte.
Eine Narkose ist immer ein Risiko, ob Jung oder alt.

Jedoch ist Epilepsie auch nicht ganz ohne und jeder anfall könnte der Letzte sein... :(

Wir hätten gerne noch einen Hund, wissen aber nicht, ob es ihr gut tut oder nicht, hat da jemand Erfahrung?
So lange ihr die Epi nicht im griff habt, würde ich euch keinen Zweiten Hund raten.
1.Neuer Hund bedeutet Stress, Stress ist in diesem Falle nicht gut.Es kommt zur rangordnungskämpfen, etc.
2.Ein neuer Hund kann die Krankheits ausnutzen.Wenn er z.b.merkt, das sie grade Schwächelt, wird der das Pur ausnutzen können und seinen Rang versuchen zu erhöhen.

Mein Hund hatte damals Epi bekommen, da hatten wir bereits einen Zweiten.Anfänglich, als die Anfälle mehrfach am Tag waren, war es hier ganz schlimm und der Jüngere hat natürlich Versucht, dem anderen den Rang abzunehmen.
Solange die Anfälle so häufig sind, rate ich euch davon definitiv ab.

zudem ist ein Epileptischer Hund schon fast ein 24Std Job.
Was, wenn der Hund immer 3-4 Anfälle am Tag haben wird?
Wie willst du da einem zweiten Hund gerecht werden?

Ich würde mich wirklich nur auf dieses Eine Tier konzentrieren, so lange keine Besserung in sicht ist.

Lg, Sanni.
 
Steinchen

Steinchen

05.02.2012
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Liebe Sanni,
besten Dank für Deine Antwort.
Das klingt alles sehr logisch und Du hast mit Sicherheit recht!
ich werde nichts übestürzen. Jetzt warte ih erstmal die Tiertherapeutin ab, vielleicht kann sie helfen, und wir können die Anfälle verringern.
Hatte Dein Yhund 3-4 Anfälle täglich? Das ist ja Wahnsinn, erzähl mir davon.
Bin auch für alle weiteren Infos offen. Man lernt nur dazu!
wenn noch jemand Erfahrung hat mit dem Augenzusammenpressen, wäre ich dankbar.
schönen Abend
Steinchen
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
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Huhu.

Ja, meiner hatte teilweise bis zu 8 Anfälle am Tag.
Als es mit seiner Epilepsie anfing war es ganz furchtbar.Wir haben ihn dann eingestellt auf das Luminal und mussten anfangs auch sehr Stark Dosieren.
Wir haben nie raus bekommen, woher die Anfälle kamen.Klar war bei uns aber irgendwann, sie entstehen, wenn er gestresst war.
Als er dann irgendwann eingestellt war, waren auch die anfälle im Rhytmus von 4 wochen, dann 6 wochen und dann irgendwann 8 wochen.

Ganz geheilt wurde er erst, als er Anämie*Blutarmut*Bekam und Cortison bekam.
Wir denken, das dass Cortison das bei ihm Unterbunden hat.
Warum,weshalb,wieso, kann uns keiner Sagen.

Ich kann dir diese Seite empfehlen: http://www.epilepsie-beim-hund.de/
Zudem kannst du hier mal Lesen: https://www.tierforum.de/t115497-mein-hund-hat-epilepsie.html
Und oben die Suche nutzen, Epilepsie eingeben und unter Namen, Sanni, dann findest du sehr viele einträge von mir, in denen ich sehr viel über das Leben mir Epileptiker erzählt habe.
In dem Link hier, findest du aber schon so einiges.
Wenn ich dir noch helfen kann, bin ich jeder Zeit gerne da, sofern ich es kann. ;)

LG, Sanni
 
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Eliana90

06.02.2013
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Hallo zusammen,

Also meine Hündin hat seit 2 Wochen Anfälle! Bekommt schon Tabletten aber trotz der Tabletten hat sie immer diesen Anfang der Anfälle ( Zähne auf und zu beißen, weiße Sabber, starren Blick) mehrmals täglich..und das hat sie jedes mal nach dem sie eingeschlafen ist! Der Tierarzt meint ich soll warten aber ich kann sie so nicht ständig sehen! Kann mir jemand weiterhelfen? Weiß jemand ob das normal ist?

vielen dank im Vorraus!

lg eliana
 
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benni0804

26.01.2013
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Ich würde auf jeden Fall nochmal zu nem anderen Tierarzt gehen, oder in eine Tierklinik, ist zwar nicht gerade billig, aber einen Versuch ist es sicherlich wert.
Wünsch euch alles Gute!!!
 
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
10.09.2005
13.436
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Hallo Eliana,

Die Tabletten müssen sich erst einmal richtig einstellen.
Das kann dauern.Das geht nicht von heute auf morgen oder binne zwei Wochen.

Habt ihr mal ein Blutbild machen lassen?
 
AUJ
27.01.2013
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Also ich kenne einen der hund nimmt auch medikamente ,man kann mit ihm spielen und toben doch irgendwann fängt er an zu husten und wenn er sich dann nich
ausruht kommt es manchmal zu anfällen vielleicht ist das bei dir auch so also der stress ist es vielleicht
 

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