Mein Hund musste eingeschläfert werden...

Diskutiere Mein Hund musste eingeschläfert werden... im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Tier Ecke; Hallo ihr Lieben. Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, ich war nur verzweifelt auf der Suche nach einem Forum, in dem ich mir meinen Ballast...
J

julesmumm

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Hallo ihr Lieben.
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, ich war nur verzweifelt auf der Suche nach einem Forum, in dem ich mir meinen Ballast von der Seele schreiben kann.
Mein Hund musste kürzlich eingeschläfert werden. Er war noch nicht ganz 10 Jahre und hatte einen kurzen, aber extremen Leidensweg hinter sich, sodass wir (ich und meine Eltern) gemeinsam mit dem Tierarzt beschlossen haben, dass es das Beste sei ihn zu erlösen. Der Tierarzt war sogar so nett und ist, obwohl er garnicht arbeitete (heute ist ja Sonntag) zu uns nach Hause gekommen und hat es dort gemacht. Wir haben ihn
danach bei uns im Garten bei den Sonnenblumen beerdigt.
Ich weiß, dass es für ihn das Beste war. Er konnte zum Schluss garnicht mehr laufen und das war furchtbar für ihn. Aber es reißt mir irgendwie den Boden unter den Füßen weg. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es sich so unerträglich anfühlen wird. Die Hälfte meines Lebens war er mein Wegbegleiter. Er war irgendwie wie ein Hundebruder für mich. Als wir ihn bekamen litt ich unter extrem Angstattacken, da war ich 10. Damals war er noch ganz klein, aber war immer bei mir. Hat mich getröstet und mich sogar beruhigt. Irgendwie hab ich immer gedacht, es wäre sein Verdienst gewesen, dass diese Angstzustände irgendwann aufhörten. Er war einfach immer da. Hat mich durch meine ganze Teenie-Zeit begleitet, in guten und in schlechten Tagen. Er hat mich jeden Tag zum Lachen gebracht. Er hat mich quasi durch die gesamte Zeit meines Lebens begleitet, an die ich mich ganz bewusst erinnere. Und jetzt ist er weg und ich bin total aufgelöst. Alles erinnert mich an ihn. Und irgendwie kann mich keiner verstehen. Meine beste Freundin, die selbst noch nie ein Haustier hatte, sagt, dass es doch "nur ein Hund" gewesen sei und ich mir einfach nen neuen kaufen sollte. Aber daran kann ich im Moment noch nicht denken. Was die Zukunft bringt, weiß ich nicht, aber im Moment will ich garkeinen anderen Hund. Meine Eltern sind selbst total am trauern und ich kann mit ihnen da nicht drüber sprechen, weil wir dann alle nur anfangen zu heulen und kein Wort mehr rauskriegen. Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll...Ich vermisse ihn einfach und kann mich kaum zu Hause aufhalten, weil ich ihn irgendwie unbewusst immer am suchen bin.
Ich hoffe, hier versteht mich jemand und hat ähnliche Erfahrungen gemacht.
Liebe Grüße
 
11.09.2011
#1
A

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Guest

Kennst du schon die Warehouse Deals? Amazon bietet hier zurückgesandte und geprüfte Ware deutlich billiger an.
Dort gibt´s das auch speziell nur mit interessanten Dingen aus dem Haustierbedarf. Was haltet ihr davon?
ida22

ida22

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Hallo und willkommen im Forum ... wenn es auch ein sehr trauriger Grund ist, der Dich hierhergeführt hat *fühl Dich gedrückt, wenn Du magst*.

Einen Hund zu verlieren, dieses Gefühl kennen hier viele; Du bist nicht alleine. Es ist auch ganz normal, dass Du trauerst. Du hast so viele Jahre mit Deinem Hundefreund verbracht, er hinterläßt eine Lücke in Deinem Leben - und da ist es normal und auch verständlich, dass man traurig ist.

Schade, wenn Deine Freundin das nicht versteht. Aber weißt Du, nur wer jemals erfahren hat, wie sehr ein Hund liebt, was ein Hund alles geben kann, nur derjenige kann nachvollziehen, was man verliert, wenn das geliebte Tier über die Regenbogenbrücke geht. Deine Freundin meint es also sicherlich nicht böse, sie kann es einfach nicht nachvollziehen.

Laß Dir also Zeit, zu trauern. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du das Grab Deines Hundes besuchst, es schmückst oder ihm einfach erzählst, was in Dir vorgeht? Irgendwann wird es besser, auch wenn man das Tier nie vergisst - in Deinem Herzen lebt er weiter, wenn er auch nicht mehr an Deiner Seite sein kann.

Ob und wann evtl. die Zeit kommt, einen "neuen" Hund zu holen, kann nur jeder für sich selbst entscheiden ... Jedenfalls ist ein neuer Hund kein "Ersatz" für den toten Hund. Jedes Lebewesen ist einzigartig und sollte auch so behandelt und angesehen werden.

Ich wünsche Dir und Deinen Eltern alle Kraft dieser Welt, dass Ihr über diesen Verlust wegkommt!

LG Ida
 
Nahita

Nahita

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Ich kann mich Ida nur anschliessen, hier bist du ganz sicher nicht alleine.

Mir ging es vor 2 Jahren mit meiner Katze sehr ähnlich. Sie war mein ganzes Leben lang da, und plötzlich war sie weg. Ich konnte mich damals nicht mit denn Gefühlen ausseinander setzten, da ich am nächsten wieder in die Schule musste und meine Klasse das überhaupt nicht verstanden hätte, und dann wohl ziemlich auf mir rumgehackt hätten.

Ich konnte meine Gefühle erst einige Monate später zulassen. Mir persönlich half es damals sehr, Musik zu hören und einige Dinge nieder zu schreiben. Ausserdem habe ich mir einen Medaillon-Anhänger gekauf. Darin beware ich einige Häärchen meiner Katze auf. Vielleicht findest du ja auch etwas, was dich an deinen Hund erinnert.

Es gab aber auch zeiten, in dennen ich garnicht daran denken wollte, dann versuchte ich mich abzulenken

Ich denke, du musst leider selbst herausfinden, was dir persönlich am besten hilft. Aber bitte glaub mir, irgendwann wird es besser. Man vermisst seinen verlorenen Partner zwar für immer, aber irgenwann kann man auch die schönen Erinnerungen wieder zulassen.

*Fühl dich ganz doll gedrück, wenn du dass möchtest*
 
J

julesmumm

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Vielen, vielen Dank!

Danke euch zwei für die lieben Antworten. Es lindert den Schmerz für den Moment wirklich ein bisschen, zu wissen, dass man nicht alleine ist.
Jetzt sind die ersten 36 Stunden ohne meinen lieben Hund vorbei. Mittlerweile kommt bei mir immer wieder der Gedanke hoch, dass wir vielleicht noch mehr für ihn hätten tun können, dass wir ihn zu früh eingeschläfert haben...wenn ich rational denke, weiß ich, dass es besser war, aber ich mache mir irgendwie solche Vorwürfe...und frage mich, was der Kleine gedacht hat, ob er gewusst hat, was passiert...kennt ihr das?
 
Willi-M

Willi-M

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Auch ich kann mich den Vorschreibern nur anschliessen.
Ich kann Deine Gefühle und Deine Trauer voll und ganz nachvollziehen. Ich denke, das man die so groß empfundene Trauer um einen geliebten tierischen Wegbegleiter nur dann nachvollziehen kann, wenn man selbst auch schon mal in einer solchen Situation war. Auch wenn es schmerzt, wenn eine Freundin dann "nur von einem Hund" spricht, sieh' es ihr nach, denn sie wird sowas selbst noch nicht erlebt haben, denn dann wüsste sie, dass es eben nicht "nur" ein Hund war.
Mache Dir nicht zuviele Gedanken darüber, ob es zu früh war, ihn einzuschläfern, denn Du und Deine Eltern habt diese Entscheidung bestimmt gründlich überlegt und auch der Tierarzt hätte die Einschläferung bestimmt nicht durchgeführt, wenn er noch Hoffung gehabt hätte. Ihr habt Euerem Hund damit sehr viel leiden erspart, auch wenn man sich trotzdem fragt, ob es richtig war.
Euer Hund wird Euch dafür dankbar sein, dass er in seinem Zuhause die letzten Atemzüge tun durfte, begleitet und im Beisein von Euch! Das war das Beste, was ihr für ihn tun konntet.

Ich wünsche Euch die Kraft, den Verlust zu ertragen und Euerem Hund wünsche ich alles Gute im Regenbogenland!

Traurige Grüße
Willi

Du kannst...
Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist
oder Du kannst lächeln, weil sie gelebt hat.
Du kannst Deine Augen schließen und beten dass sie zurückkommen wird
oder Du kannst Deine Augen öffnen und sehen was von ihr geblieben ist.
Dein Herz kann leer sein, weil Du sie nicht mehr sehen kannst
oder es ist voll von der Liebe die sie mit Dir geteilt hat.
Du kannst dem Morgen den Rücken drehen und im Gestern leben
oder Du kannst dankbar für das Morgen sein,
eben weil Du das Gestern gehabt hast.
Du kannst immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist,
oder Du kannst die Erinnerungen an sie pflegen und sie in Dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und Deinen Geist verschließen, leer sein und Dich abwenden
oder Du kannst tun was sie wünschen würde: Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen...
(Autor: Unbekannt)
 
B

Byrdy1966

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Hallo ihr Lieben.
Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, ich war nur verzweifelt auf der Suche nach einem Forum, in dem ich mir meinen Ballast von der Seele schreiben kann.
Mein Hund musste kürzlich eingeschläfert werden. Er war noch nicht ganz 10 Jahre und hatte einen kurzen, aber extremen Leidensweg hinter sich, sodass wir (ich und meine Eltern) gemeinsam mit dem Tierarzt beschlossen haben, dass es das Beste sei ihn zu erlösen. Der Tierarzt war sogar so nett und ist, obwohl er garnicht arbeitete (heute ist ja Sonntag) zu uns nach Hause gekommen und hat es dort gemacht. Wir haben ihn danach bei uns im Garten bei den Sonnenblumen beerdigt.
Ich weiß, dass es für ihn das Beste war. Er konnte zum Schluss garnicht mehr laufen und das war furchtbar für ihn. Aber es reißt mir irgendwie den Boden unter den Füßen weg. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es sich so unerträglich anfühlen wird. Die Hälfte meines Lebens war er mein Wegbegleiter. Er war irgendwie wie ein Hundebruder für mich. Als wir ihn bekamen litt ich unter extrem Angstattacken, da war ich 10. Damals war er noch ganz klein, aber war immer bei mir. Hat mich getröstet und mich sogar beruhigt. Irgendwie hab ich immer gedacht, es wäre sein Verdienst gewesen, dass diese Angstzustände irgendwann aufhörten. Er war einfach immer da. Hat mich durch meine ganze Teenie-Zeit begleitet, in guten und in schlechten Tagen. Er hat mich jeden Tag zum Lachen gebracht. Er hat mich quasi durch die gesamte Zeit meines Lebens begleitet, an die ich mich ganz bewusst erinnere. Und jetzt ist er weg und ich bin total aufgelöst. Alles erinnert mich an ihn. Und irgendwie kann mich keiner verstehen. Meine beste Freundin, die selbst noch nie ein Haustier hatte, sagt, dass es doch "nur ein Hund" gewesen sei und ich mir einfach nen neuen kaufen sollte. Aber daran kann ich im Moment noch nicht denken. Was die Zukunft bringt, weiß ich nicht, aber im Moment will ich garkeinen anderen Hund. Meine Eltern sind selbst total am trauern und ich kann mit ihnen da nicht drüber sprechen, weil wir dann alle nur anfangen zu heulen und kein Wort mehr rauskriegen. Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll...Ich vermisse ihn einfach und kann mich kaum zu Hause aufhalten, weil ich ihn irgendwie unbewusst immer am suchen bin.
Ich hoffe, hier versteht mich jemand und hat ähnliche Erfahrungen gemacht.
Liebe Grüße
Ich fühle genau so...ich komme Heim und spüre eine Leere...Ich weiß jetzt das er mir unsagbar fehlt und Er hat mich an das Gute auf der Welt glauben lassen
Aber ich hatte ein Erlebnis danach und das beschäftigt mich sehr.
Ich traf die Seele meines Hundes
Es fällt mir schwer über den Tod meines geliebten Hundes zu schreiben, aber ich hatte ein Erlebnis das vielleicht vielen denen es genau so geht etwas hilft.
Ich gehe nicht genau auf den Tag seiner Einschläferung ein da es etwas ganz persönliches war und man solche Erlebnisse nicht wirklich schildern mag, ich kann nur soviel dazu sagen das es eines der schlimmsten Erfahrungen ist wenn man seinen besten Freund das Leben nehmen muss in dem man es entscheidet.
Er wurde 14 Jahre und 9 Monate und war ein Hütehund, sein Wesen war so unschuldig und Treu und immer fröhlich und doch gewissenhaft in seiner Rolle als treuer Freund und Beschützer.

Alle sagten immer erlöse den Hund, doch ich sah das es noch nicht der richtige Zeitpunkt war
So empfand ich es zumindest.
In den letzten Tagen beobachtete ich ihn immer mehr und achtete auf irgendwelche Zeichen.

Er fraß seine Leckerle und auch sein Futter wie immer trotz seiner Eingeschränkungen
Er freute sich wenn ich mit ihm schmuste und machte eigentlich einen relativ freudigen Eindruck.
Aber Hunde streben immer danach Herrchen wie gewohnt alles recht zu machen, sie
Übergehen ihr eigenes Leid und verdrängen schmerzen…anders wie wir Menschen oft.
Der Tag der Entscheidung kam..ich sah in seinen Augen eine große Not und Unruhe
Irgendetwas in seinem Körper machte ihm Angst und er bemerkte wohl dass jetzt alles anders ist.
Wie schon gesagt ich gehe nicht weiter darauf ein…….es war zu schlimm und gehört nur Ihm und mir.

Er ist am 15.09.2011 von mir gegangen und kam am 20.09.2011 uns besuchen
So das hört sich vielleicht nach einer gewagten Trauerfantasie an aber ich schreibe mal ohne Übertreibung was geschah.
Wir haben noch 2 weitere Hunde die meine Frau mitgebracht hatte, will sagen mit denen hatte ich natürlich nicht so eine Innige Beziehung obwohl ich die zwei sehr gerne hab.
Jedenfalls bemerkte ich das Aragon aufgeregt um ca 22.00 Uhr auf der Terrasse erschien…ich ging hinaus und er lief zügig in Richtung Tor wo der Lieblingsplatz meines Hundes war dort
Schnüffelte er aufgeregt und lief den Pfad den auch Tell immer ging hinterher bis zu dem Platz an dem er immer in den Schatten lag dann schaute er in meine Richtung.
Ich verstand es nicht weil Aragon eigentlich immer nur bettelt wenn man vor die Tür geht in den Garten.
Dann lief er in den Hundeschuppen wo Tell immer schlief und kam mit der Decke von Tell raus …das war schon mehr als wunderlich dieses Verhalten war für Aragon abnormal
Niemals würde er von meiner Seite weichen an der Terassentür denn hier gab ich immer noch abends ein Leckerle.
Ich lief mit einer Gänsehaut auf ihn zu und er drehte sich um und lief in den Schuppen dort lies er die Decke vor Tell seinem Platz fallen setzte sich und starrte mit leicht schräger Kopfhaltung auf den Schlafplatz.
Ich sprach ihn an und er zuckte nur mit dem Kopf kurz in meine Richtung genau so wie wenn Hunde eine Beute beobachten uns sich nicht ablenken lassen wollen.
Er schaute aber wehmütig mit traurigen Augen auf den Platz….ich hatte keine Angst und lies mich entgegen aller Vernunft dazu verleiten einen unsichtbaren Hund zu streicheln in dem ich mich neben ihn setzte und in der Höhe des Schlafplatzes durch die Luft streichelte.
An alle die jetzt vielleicht denken so ein Spinner…..ich spürte eine seltsame Wärme
Und roch ganz intensiv meinen verstorbenen Hund.
Ich schildere wirklich nur das erlebte und dichte nichts hinzu denn dafür ist es mir viel zu ernst.
Ich würde gerne Antworten darauf haben ,sind es vielleicht Einbildungen oder eine Reihe von Zufällen gaukelt einem die Trauer und der Verlust etwas vor?
Ich weiß es nicht aber egal was es war ich fühlte mich danach unheimlich erleichtert weil es wie eine Botschaft war die mir sagte sei nicht traurig ich bin immer noch dein Freund und du hast dir nicht vor zu werfen, mir geht es gut und ich bin bei dir . Ich werde immer eine starke Verbindung zu Tell haben weil es mehr als nur Hund und Herrchen war.
Ich hatte ein paar Tage zuvor noch ein langes Gespräch mit meiner Nichte über den Tod und dass danach..ich bin kein gläubiger Mensch eher glaub ich an die Wissenschaft und deren Erkenntnisse. Wie gerne hätte ich an das Danach geglaubt weil dann alles leichter währe…und dann kam dieses Erlebnis und all mein bisheriges denken gerät nun schwer ins wanken, aber ich bin unheimlich froh darüber selbst wenn es nur Einbildung gewesen ist.

Aragon saß am Tag von Tell seinem Tod genau so vor Ihm bevor es zum Tierarzt ging
Mit einem traurigen und mitfühlendem Blick ohne eine Regung wobei er normalerweise immer ein unruhiges Bündel ist.
Die zwei haben früher oft stundenlang miteinander gespielt wenn Aragon einmal fort ging war Tell erst zufrieden wenn er ihn wieder sah. Will sagen auch die hatten eine starke Bindung und ich denke mittlerweile nur wenn Wesen eine starke Bindung haben kommt es zu solchen Treffen.
Tell ist über die Regenbogen Brücke gegangen und ich weiß jetzt das alles anders ist und hoffe ich sehe Ihn irgendwann wieder.
Viele Menschen verstehen nicht das man Tiere so lieb haben kann und ich hab schon oft gedacht ich ticke nicht richtig . Meine persönliche Erkenntnis ist diese:
Tiere besonders Hunde haben ein reines Wesen und sind bedingungslos für Herrchen da man muss allerdings ihre Sprache verstehen oder es versuchen dann bauen sich Beziehungen auf die unter Menschen eher selten sind weil zu viele Störfaktoren das Verhältnis trüben.
Ausserdem ist der Hund immer abhängig das stärkt unser Verantwortungsgefühl ähnlich wie bei Kindern.
Ich habe zwei Töchter und dort ist auch eine bedingungslose Liebe da man würde ähnlich wie der Hund sein Leben dafür geben.
 
J

julesmumm

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Lieber Byrdy1966

Ich finde deine Geschichte schön. Und eigentlich ist es doch egal, wie haarsträubend sie auch für jemand anderen klingen mag, wenn du an das glaubst, was passiert ist und es dir gut tut, dann kann daran nichts falsch sein. Ich bin selbst nicht sehr religiös, gehöre keiner Glaubensgemeinschaft an, aber ich glaube fest daran, dass etwas nach dem Tod kommt und dass unsere Lieben (ob Tier oder Mensch) an einen Ort gehen, an dem wir ihnen irgendwann wiederbegegnen. Und wer sagt uns, dass sie nicht eigentlich die ganze Zeit bei uns sind, auf irgendeine Weise? Mir jedenfalls spendet der Gedanke Trost, dass mein Hund nicht einfach weg ist, als wäre er nie da gewesen.
Ich wünsche dir viel Kraft und dass der Schmerz über deinen Verlust erträglicher wird,
LG
 
K

Kathi_

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Hallo liebe Hundefreunde,

ich bin neu in diesem Forum und muss gleich ein sehr trauriges Thema ansprechen: Mein kleiner süßer Mischlingsrüde Benny musste am Donnerstag leider über die Regenbogenbrücke gehen-nach 16 Jahren voller Zufriedenheit und glücklichem Hundeleben. Er war zuletzt sehr gebrechlich, aber hatte einen ernormen Lebenwillen. Die TÄ meinte, dass sein Herz und KOpf noch so stark waren, aber seine Hülle leider diese Kraft aus Alterschwäche nicht mehr aufbringen kann. Ich musste mich entscheiden-und habe ihn schweren HErzens gehen lassen müssen. Es war die richtige Entscheidung, da er im Hinterlauf zuletzt schmerzen hatte und Donnerstag sich eingenässt hatte und nicht mehr aufstehen konnte vor Schmerzen. Sein Blick war so kraftvoll, als ob er sagen würde: Schätzchen, es ist Zeit für mich und ich bleibe immer bei dir- egal, was kommt. Er hat mich seit ich zehn war druch dick und dünn begleitet-er war und ist mein BRuder und zugleich bester Freund. Er schläft jetzt in unserem GArten und ich gehe jeden TAg zu ihm und erzähle von meinen Erlebnissen.

Weshalb ich hier bin: Ich komme damit ünerhaupt nicht klar. ICh habe seit Donnerstag über drei Kilo verloren, kann nicht schlafen, weder esse noch mich zu etwas ermutigen- nur leider muss ich lernen für kommenden Freitag, da steht eine sehr wichtige Prüfung meines Studiums an. ICh weiss nicht, ob ich die KRaft habe. Meiner Mutter geht es so schlimm,dass sie sogar zusammenbegreochen ist. ICh versuche Sie aufzufangen-aber ich muss morgen schon wieder zu meiner Wohnung in die Uni-Stadt und kann mich nicht um sie kümmern. Es tut mir von HErzen weh. Und BEnny hätte es nie so gewollt, das weiss ich. Wie kann ich meiner Mutter helfen und vor allem nächste Woche diese ÜRpfung überstehen. Meine Freund meinten zu mir- ich habe es nur meinen Lebenspartner erzählt-was mit mir los sei-ich kann einfach noch nicht drüber reden und möchte es auch nicht. Könnt ihr mir helfen?

Vielen lieben Dank an alle, die diesen Beitrag lesen und mir mit Worten helfen wollen! KAthi
 
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