Hund und berufstätig......

Diskutiere Hund und berufstätig...... im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Foris, ich möchte gerne mal verschiedene Erfahrungsberichte eurerseits hören, wie ihr das macht mit Hund und Beruf. Also....mein...
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Marele13

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Hallo liebe Foris,
ich möchte gerne mal verschiedene Erfahrungsberichte eurerseits hören, wie ihr das macht mit Hund und Beruf.
Also....mein Freund und ich werden uns im nächsten Sommer einen Welpen anschaffen. Dann haben wir 6 Wochen Urlaub um den kleinen an die wichtigsten Sachen zu gewöhnen.
Wir wohnen in einer Erdgeschosswohnung mit großem Garten und netten Hunden in der Nachbarschaft.
Nach diesen 6 Wochen wäre es unser Ziel, unser Hund vormittags von 8-12 alleine sein
kann. Natürlich mit genug Beschäftigung und ausgedehntem (soweit wie das bei dem kleinen Wurm schon darf) Spaziergang und Kopfarbeit, damit er müde ist wenn wir gehen.

Jetzt scheiden sich ja die Geister. Die einen sagen es ist kein Problem, wenn man den Hund in kleinen Schritten gut drauf vorbereitet und die anderen sagen sowas ist Tierquälerei. Wobei ich dem ersten zustimme, da nun mal das Geld für einen Hund da sein sollte. Ich kenne viele Hunde die morgens alleine sein müssen und damit gut zurecht kommen.
Meine restliche Freizeit ist dann natürlich für den Hund. Er soll überall mit hin kommen und mir bei kleinen Sachen im Haushalt helfen (Trickdogging, Jobs for Dogs)

Aber er soll auch Ruhe lernen, da wir sehr wahrscheinlich eine Mischung aus Labrador und Border bekommen werden. (kenne diese Mischung gut und weiß was alles auf mich zu kommt, bzw. kommen kann)

Vielleicht könnt ihr mir ein paar Erfahrungen sagen, wie es mit eurem Hund damals oder jetzt so war.
Wir haben übrigens jemanden, der uns zur Not hilft, wenn es noch nicht so klappt wie wir uns das wünschen, sprich Gassi gehen am morgen usw.

Unser Hund soll später Dogdancing, Trickdogging, Obedience usw machen.


Würde mich sehr freuen
wenn ihr etwas über dieses Thema erzählen könntet und wie das bei euch so läuft.

Lg Marele13:D;)
 
18.09.2011
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Schau mal hier: Hund und berufstätig...... . Dort wird jeder fündig!
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Hallo und Willkommen im Forum :D.

Als erstes möchte ich dir mal die Suchfunktion ans Herz legen, ein paar Themen dazu haben wir schon, unter anderem dieses: https://www.tierforum.de/t109036-hund-trotz-beruf-fragen-ueber-fragen-xd.html. Du kannst ja einfach mal ein bisschen stöbern, auch wenn dieses Thema jetzt schon etwas älter ist.

Zu dir selbst möchte ich sagen, dass du schon gut informiert klingst ;). Du hast dir da ja auch eine nicht gerade einfache Mischung ausgesucht, aber du scheinst dir im Klaren zu sein, wie anspruchsvoll der Hund sein könnte :D. Die Sportauswahl finde ich schon nicht schlecht, nur solltest du flexibel sein, falls dein Hund wider erwartend kein Talent oder keine Freude daran zeigen sollte.

Prinzipiell finde ich drei Stunden alleine zu Hause (bei entsprechender Auslastung wie du bereits festgestellt hast) durchaus in Ordnung. Allerdings glaube ich nicht, dass ein Welpe in 6 Wochen soweit sein wird. Normalerweise sagt man, in etwa mit einem halben Jahr kann er mal eine Weile alleine bleiben, natürlich übt man aber schon vorher dafür.

Entweder würde ich mir einen älteren Hund holen (was aber auch nicht heißen muss, dass er alleine bleiben kann), oder für eine Betreuung für den Hund sorgen, sodass noch zwei oder drei Monate nach eurem Urlaub sich jemand zu dem Hund setzt, ein bisschen mit ihm spielt und ihn notfalls pinkeln lassen kann. Es kann dir nämlich durchaus passieren, dass der Hund in diesem Alter noch nicht so lange einhalten kann. Außerdem wird er noch sehr an deiner Gesellschaft hängen, mehr als ein erwachsener Hund, und vielleicht Verlustängste bekommen, wenn er doch recht schnell alleine bleiben muss.

Du hast ja bereits geschrieben, du hättest dafür jemanden. Könnte dieser Jemand die drei Stunden bei dem Hund bleiben? Oder könnten du und dein Freund versetzt Urlaub nehmen, sodass ihr länger daheim seit? Ich finde es immer schwer, da eine genaue Aussage zu treffen. Die einen Hunde lernen so etwas schneller und verkraften drei Stunden mit 4 oder 5 Monaten schon recht gut, die anderen können das erst mit einem Jahr, gleiches gilt für das Einhalten. Ihr werdet das erst genau wissen, wenn er Hund da ist und dann ist es zu spät, wenn man sich vorher keinen Notfallplan zurecht gelegt hat. Daher einfach gleich für alles absichern ;).

LG
 
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Marele13

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Danke für deine Antwort.
Natürlich haben wir Alternativen, wenn der Hund gerne etwas anderes machen will. Nur wäre es das, was ich mir bis jetzt so gedacht hab=) Vielleicht auch Agility, wenn der Hund nicht zu sehr aufdreht. Möchte ja keinen Hyperaktiven Zeitgenossen heranerziehen=)

Mit dem alleine sein.......wir hätten im Notfall jemanden, der mal vorbeischaut und den kleinen Wuff raus lässt und auch mit ihm spielt. Allerdings nicht für die kompletten 4 Stunden. Ehr für ne Stunde oder so. das er nicht soooo lang am Stück alleine sein muss.

Ja das stimmt....wenn der Hund da ist ist es zu spät. Aber deswegen möchte ich mich ja auch schon ein Jahr vorher informieren bzw. Erfahrungswerte sammeln;)
Vielleicht können mir manche sagen, wie es bei euch so geklappt hat, als ihr in so einer Situation wart.
Zu dem Thema hab ich irgendwie bisher nur alte Einträge von vor mehreren Jahren gefunden, und da ging es oft um 8 Stunden oder so. Also nicht wirklich immer hilfreich für mich. Deswegen dachte ich ich öffne dieses Thema, auch wenn es schon welche davon gibt. *Verzeiht*

Hoffe das ihr mir noch mehr von euren Erfahrungen berichtet. Auch wenn es schlechte waren, denn darüber ist es wohl am wichtigsten Bescheid zu wissen.

Lg und Dank im vorraus
 
Pearless

Pearless

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Off-Topic
Vier Stunden, *Mischling*. ;)


Hallo Marele13, willkommen im Forum,

wir selbst haben zwar unsere Hündin aus dem Tierheim und da konnte sie auch schon alleine bleiben, aber ich möchte dir gerne die Geschichte meiner Freundin nahelegen:

Vor knapp drei Jahren hat sich meine Freundin (nennen wir sie mal Karin) mit ihrer Familie einen Welpen geholt. Sie waren an sich top-informiert, kannten sich mit der Rasse aus (Pudel) und waren sich über alles einig - wie die Auslastung aussehen sollte (ja, diese Hunde sind äusserst intelligent und keine Schosshündchen ;)), wer die Hauptbezugsperson sein sollte, wer wann was macht, etc. . Sie haben sich den Welpen am Anfang der Sommerferien geholt und alles sehr gut und strukturiert angegangen. Die Stubenreinheit wurde sichtlich besser und das Alleinbleiben machte auch Fortschritte. Nur haben sie dann am Ende der Sommerferien festgestellt, dass es doch nicht ganz gereicht hat. Jeden Tag wäre der Hund von 9-13 Uhr alleine geblieben, um 13 Uhr wäre Karin erst von der Schule wiedergekommen. Aber am vorletzten Ferientag brach eine Art Panik aus, weil es doch nicht ganz so gelaufen ist, wie geplant, eben weil es ein Lebewesen und keine Maschine ist und dadurch nicht "einkalkulierbar". Vier Stunden hätte der Hund alleine bleiben müssen und er schaffte es nach sechs Wochen gutem Training "erst" auf knapp zweieinhalb Stunden. :?
Dumm gelaufen, der Vater von Karin konnte sich jedoch glücklicherweise Urlaub nehmen und machte mit dem Training weiter. Doch nach zwei weiteren Urlaubswochen konnte der Pudel immernoch nicht volle vier Stunden alleine sein, ohne dass er die Nachbarn nicht in Alarmbereitschaft gebellt hätte. Klar, die Familie hat den Kleinen morgens toll ausgepowert (soweit das in dem Alter möglich ist), doch es reichte hinten und vorne nicht. Man muss auch damit rechnen, dass der Hund evtl. Rückschritte macht.

Das Ganze lief darauf hinaus, dass die Eltern sich abwechselnd insgesamt weitere sieben Wochen Urlaub nahmen. 7+6=13 Wochen. Und auch dann war es noch recht hart am Limit. :roll: Ich möchte dir das nicht vermiesen, und das muss sich auch nicht bei jedem Welpen so abspielen (siehe meine Freundin mit ihrem Golden Retriever -> 8 Wochen -nicht 8 Wochen alt, sondern 8 Wochen Training nach Abholung- und er hatte es drauf 3 3/4 Stunden alleine zu bleiben, doch meine andere Freundin mit ihrem Border-Schäferhund-Mix hat nicht ganz 10 Wochen gebraucht für 3 Std.... und inzwischen hat er es wieder verlernt... :silence:), aber es kann. Könnt ihr euch "unbegrenzt" Urlaub nehmen? Wenn ja, denke ich, steht dem nichts im Wege.:)

So, ich hoffe, ich konnte helfen und mit Erfahrungsberichten hast du so etwas in der Art gemeint. :)

LG
 
Kasary

Kasary

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Mit dem alleine sein.......wir hätten im Notfall jemanden, der mal vorbeischaut und den kleinen Wuff raus lässt und auch mit ihm spielt. Allerdings nicht für die kompletten 4 Stunden. Ehr für ne Stunde oder so. das er nicht soooo lang am Stück alleine sein muss.
Hallo Marele,
ich sehe das leider ähnlich wie Mischling und würde einen Welpen nicht nach so kurzer Zeit schon 4 Std alleine lassen. Du musst bedenken, dass Hunde erst am ca. 14 Wochen ihre Blase kontrollieren können und es m.E zu viel verlangt ist, kurz darauf schon 4 Std einzuhalten. Ausserdem sagt man, allein sein sollte in ganz kleinen Schritten geübt werden, damit der Hund sich an die Situation gewöhnen und mit der "Einsamkeit" umgehen lernen kann. Langsam bedeutet hier normalerweise im Sekundentakt anzufangen, sich dann auf 1-2 Minuten zu steigern, usw. Und da du nicht Montags mit 1 Minute starten kannst und am Freitag schon bei 10 Minuten angelang bist, wird das in 6 Wochen sicherlich sehr eng.

Es kommt natürlich auch immer auf den Hund an und je nach Charakter lernt ein Hund sowas schneller oder langsamer, aber 99% aller Halter die jammern, dass der Hund in ihrer Abwesenheit nicht still sein kann oder die halbe Wohnung zerlegt, liegen daran, dass die Hunde diesen Lernprozess nie wirklich durchlaufen haben.

Gibt es nicht vielleicht die Möglichkeit dass ihr euren Hund vorrübergehend zu Eltern/Freunden/Bekannten oder sowas bringen könnt? Eben solange, bis ihr euch hundgerecht den 4 Std genähert habt?
Mein Diego z.B war diesbezüglich nie sehr problematisch, aber er war mit Sicherheit mind. ein halbes Jahr, ehe er für mehrere Std alleine geblieben ist. Das war nicht immer ganz einfach, aber dafür haben wir auchnoch all unsere Tapeten, Möbel und einen recht entspannten Hund. ;)

Lg
 
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Marele13

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Danke an alle für die schnellen Antworten.
Genau das hatte ich mit Erfahrungsberichten gemeint=) Danke.

Es ist ja noch ein Jahr hin. Will mich nur schon sehr früh informieren.
Wir könnten unseren Urlaub so legen, das erst ich, dann mein Freund Urlaub hat. Das wären dann (ich 3, mein Freund ca. 5) 8 Wochen. Mehr geht leider nicht. ich finde das sowas auch nicht jeder kann und lese oft, dass manche für nen Welpen grad mal 2 Wochen wenns hoch kommt bekommen.

Falls es dann noch nicht reichen sollte, kann mein Papa je nach dem wie er Schicht hat, morgens den Hund nehemen. Sonst können es unsere Bekannten die direkt neben uns wohnen vllt. Hab noch nicht gefragt.
Die haben auch 2 Hunde.
Ich hoffe das wir das einigermaßen hinbekommen mit dem alleine sein. Das ist meine allergrößte Sorge.
Deswegen bin ich auch hier.
Ich freue mich jetzt schon so whansinnig auf den kleinen, das ich es gar nicht mehr abwarten kann. Aber ich nutze die Zeit um so viel wie möglich über das Leben mit eigenem Hund zu lernen.
Ich denke ich muss es einfach probieren, falls es nicht klappt gibts ja auch noch andere Lösungen (Eltern, Bekannte neben an) die da bestimmt helfen.
Denke das nicht jeder sowas bieten kann und sich trotzdem einen kleinen holen. Aber das sind meiner Meinung nach später die Problemhunde. Dem möchte ich so gut es geht vorbeugen.

Wegen der Tapeten und Möbel mache ich mir auch Sorgen. Allerdings wird der Welpe beim alleine sein erstmal nur das welpensichere Büro, den Flur und das Bad zugänglich bekommen. je nach dem wie es dann klappt und wie er sich benimmt, werden wir in kleinen Zeitabständen auch das Wohnzimmer samt offener Küche zur Verfügung stellen. Aber auch das wieder nur in kleinen Schritten.

Wenn ich den Welpen bekomme, versuche ich ihn nach Absprache und evtl. Aufpreis noch bis zur 10-12. Woche bei seiner Mama zu lassen und vllt können die Leute von dem wir IHN=) bekommen ja schon mal etwas das alleine sein üben in kleinen Anfangsschritten.
Ich denke sowas sollte gegen Aufpreis und deren Einverständniss möglich sein.
Ich hoffe das es dann etwas einfacher wird für den kleinen.
Aber es hat ja nicht jeder die möglichkeit 24 Stunden Zuhause zu sein und muss deswegen auf einen Hund verzichten.

Lg Marele

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Finde es übrigens super, wie schnell einem hier doch geholfen und geantwortet wird! Danke!
 
Pearless

Pearless

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Ich hoffe, dass sich das alles gut für euch ergibt. Und wenn wir helfen können, helfen wir natürlich gerne.

Das mit den Bekannten bzw. mit der Familie sollte natürlich im Voraus genau abgespochen werden, nicht, dass die Nachbarn ganz plötzlich in den Urlaub fahren, die Eltern es sich umüberlegt haben etc. . Aber ich denke, das versteht sich von selbst. Natürlich sollte der Welpe aber in die Leute, die den Kleinen "im Notfall" die vier Stunden am Tag nehmen, Vertrauen haben. Denn sonst, fürchte ich, artet das für ihn in Stress aus. Ich zumindest habe die Erfahrung gemacht, dass es für den Hund natürlich ziemlich stressig und kompliziert ist, wenn er häufig am Tag hin und her gegeben wird... und schlimmstenfalls nicht so eine gute Bindung aufbauen kann, wie es sonst möglich gewesen wäre.
Hmh, mir fällt da gerade noch etwas ein:

Mein Cousin und seine Frau (in der Ausbildung zur Hundetrainerin) haben sich vor ca. drei Jahren einen Hund geholt (Welsh Corgi Pembroke). Da war der Hund ein halbes Jahr alt, als er zu ihnen kam. Die beiden hatten, weil sie damals beide noch im Studium gewesen waren, der Züchterin einen Aufpreis gezahlt und ausgemacht, dass der Hund so lange bei der Züchterin bleibt, bis er einen gewissen Zeitraum alleine bleiben kann und bis die zukünftigen Herrchen und Frauchen ihr Studium beendet haben. Dies war der Fall, als die Kleine ein halbes Jahr alt war. Diese Hündin ist heute eine der tollsten Vertreterinnen ihrer Art, wesensfest, unglaublich souverän, intelligent, hat eine tolle Bindung zum Frauchen,... . Natürlich tat es meinem Cousin und dessen Frau weh, dass sie sich so lange gedulden mussten, aber es war das Beste für alle Beteiligten. Gerade in so Fällen sollte man, meiner Meinung nach, immer im Interesse des Hundes handeln.

Denke das nicht jeder sowas bieten kann und sich trotzdem einen kleinen holen.
Was nicht heißt, dass das gut ist. Die handeln dann meist nach dem Ansatz:"Wird schon schiefgehen./Einen Versuch ist es wert." ... Die armen Tiere, die das dann ausbaden müssen.
Aber das sind meiner Meinung nach später die Problemhunde.
Möglich, kann aber auch noch ganz andere Ursachen haben. -> siehe meine Hündin, die wir aus dem Tierheim haben und die wir als "Problemhündin" bekommen haben. Man kann auch vieles mit Zeit, Geduld, Konsequenz und der richtigen Anleitung wieder richten. :)

LG
 
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Marele13

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Danke für deine Antwort Aussiefan.
Er soll ja nicht rumgereicht werden. Ist halt nur für den Notfall. Und wenn der eintreten sollte, dann wird natürlich auch möglichst nur eine einzige Person in der ersten Zeit ausgesucht(vorher natürlich abgesprochen).
Das mit dem Problemhunden meine ich ja auch nicht für Alle.
Ich finde es halt nur immer erschreckend und traurig, wenn ein Welpe uninformiert und mit zu wenig Vorbereitung ins Haus kommt und nachher dann weils halt nicht anders geht schon nach 2 Wochen alleine sein muss und dann drunter leidet. Wobei es ja auch Hunde gibt die damit dann schon kla kommen, eben jeder Hund ist anders. Ich möchte mir nur keinen Jauler oder Kläffer anerziehen und es so gut wie möglich machen. Da helfen Erfahrungsberichte denke ich ziemlich gut, wo man sich dann auch Tipps und Vorgehensweisen abschauen kann, von Leuten, bei denen es ganz gut funktioniert hat.
 
Pearless

Pearless

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Oh ja, das ist auch erschreckend und traurig und ich finde gut, dass du von Anfang an alles richtig machen möchtest. Ich habe jetzt die meisten meiner Erfahrungsberichte abgegeben, wenn du noch Fragen oder so hast, wende dich ruhig wieder an uns. Wir freuen uns, wenn wir helfen können. :)

LG
 
H

Hundenase

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Meine Maus ist mit 3,5 Monaten schon alleine geblieben. Anfangs etwa 30 Minuten und als wir dann bemerkt haben wie gut es ging, auch 1 Stunde und bald schon bis zu 3 Stunden.
Allerdings muss ich erwähnen, dass sie bei ihrer Vorbesitzerin schon sehr viel alleine gelassen wurde, allerdings mit den anderen Hunden zusammen. Es gab aber auch Tage, an denen nur die beiden Welpen alleine daheim waren. Insofern denke ich, dass sie einfach kein Paradebeispiel ist, weil sie wirklich seitdem sie vier Wochen alt war, gelernt hat, dass Menschen tagsüber mal lange weg sein können.
 
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Marele13

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Freut mich zu hören. Danke an alle die geantwortet haben.
Ja ich hoffe es geht alles gut und ich keinen Notfallplan in Anspruch nehmen muss. Das es mit der Stubenreinheit dann etwas länger dauert ist mir kla. da der Welpe ja evtl gezwungen ist was zu machen.
Wir werden ihn an eine spezielle Unterlage gewöhnen und auch nicht schimpfen wenn wir wieder da sind. Es ist ihm selbst ja schon sehr unangenehm wenn er sowas tun muss......

Werde hier weiter berrichten wenn der kleine Mann ausgesucht ist und wie es weiter läuft danach.
Bis dahin danke an alle die hier geantwortet haben und auch an die die es noch tun. Werrde zu Fragen natürlich auch weiter Stellungnahme geben.

Lg

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Was hast du für einen Hund? Konnte er also schon mit nur 3 1/2 Mon. 3 Std. alleine sein? Oder 30 Min.?
 
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Hundenase

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Sie ist ein Jagdhundmischling. Niemand, der sie kennenlernt, glaubt mir, dass die sich am Tag irgendwann mal in ihr Körbchen legt und schläft und ganz bestimmt nicht, dass sie alleine bleiben kann ;). Kurzum: sie is wirklich hyperaktiv.

Das alleine bleiben Training hat bei mir halt so angefangen, dass sie halt erstmal nur während ich die Post geholt hab, alleine war, dann bin ich mal kurz in den Supermarkt über der Straße reingehüpft (vielleicht insgesamt 15 Minuten) und das ging so gut, dass ich innerhalb weniger Trainingseinheiten auf die 30 Minuten hoch bin. Und dann noch in derselben Woche auf eine Stunde. Und ich glaub mit rund 15 Wochen is sie dann schon 2,5-3 Stunden alleine gewesen. Sie hat nur am Anfang ab und an noch rein gemacht, während ich weg war. Und zwei dreimal hat sie auch was angestellt.
Jetzt fang ich dann zum Arbeiten an und da muss sie zwei Mal 4-5 Stunden alleine bleiben, insgesamt 9 Stunden, nicht jeden Tag, aber regelmäßig. Wenns gar nicht geht, geht's zum Hundesitter, aber ich bin guter Dinge.
Ist nicht unbedingt was zum nachmachen. Ich mache es auch nur, weil es ihr gut geht. Ich hatte sie sechs Wochen zur Pflege, in denen ich einen Platz gesucht hab und dann immer mehr gemerkt, dass sie ein Tierarzthund sein kein, also ein Hund, den man leicht mal wo anders hingeben kann, der absolut verträglich ist, alleine bleiben kann und nicht die Bude zu Kleinholz verarbeitet, wenn man mal einen Tag nicht 3 Stunden Powersport betreibt.
 
Marsepein

Marsepein

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Hallo
Flinn hab ich es eigentlich auch so bei gebracht,dass er immer mal im Zimmer bleiben musste und ich mir kurz was zu trinken geholt habe.Dann bin ich kurz auf die Toilette,dann hab ich die Meerlis raus gebracht.Ich glaube,man selbst merkt,wie schnell der Hund lernt und wie viel man ihm zu muten kann.

Edit:ach,jetzt hab ich noch was vergessen:Bei mir muss man bedenken,dass meine Mutter von zu Hause aus arbeitet und wir noch einen weiteren Hund haben.So hab ich,bis ich ausziehe,natürlich noch genug Zeit zum weitern Lernen :D

Ich finds seeehr schön,wie gut du dich informierst,gibt viel zu wenig Leute!.
Eine Frage hab ich noch.Wenn de deinen Wuf erst in einem halben Jahr bekommst und es ist ein Mischling,wieso ist eine Vermehrung dann schon geplant? :eusa_eh:
 
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Marele13

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@ Marsepein:
Es hört sich komisch an, aber ich bin selber kein Freund von Mischlings-Vermehrern.
Ich mag am allerliebsten den Charakter der Bordercollies. Vielleicht wird es auch so einer aus der Show-Linie. Aber ich habe dann ganz rein zufällig einen "Borador" kennengelernt und war fasziniert von dem Hund. Als ich dann gefragt habe was für einer das ist kam dann diese Mischung. Ich fand sie toll.
Das ist schon etwas her und nun steht bei mir endlich auch das Thema eigener Hund an.
Da fiel mir dieser Mischling wieder ein udn ich hab mal im Internet geforscht, was es mit dieser Mischung auf sich hat und wie die Erfahrungen so liegen da ja ein Jagttrieb mit dem dazu umgewandelten Hütetrieb gekreutz wird.
Ich muss ehrlich sagen das mich diese Mischung ab da in ihren Bann gezogen hat, da diese Hunde genau meinen Charaktergeschmack treffen. Und auch dazu noch sehr hübsch sind, ob zierlicher Labradortyp mit weißen Abzeichen, oder Bordertyp mit etwas längerem Fell.
Hab mich dann mit mehreren Besitzern auch bei youtube in verbindung gesetzt, Amerika und Deutschland, und alle konnten mir noch mehr über diese Mischung erzählen. Ein sehr aktiver, intelligenter Hund, der aber auch Charakterzüge des Labrador hat mit seinem Ruhigen und trotzem aktiven Gemüt.

Ich wäre sonst nie auf so eine Mischung gekommen und unterstütze keine "gezielten" Verpaarungen.
Wir werden nach so einem "oder ähnlichem" Mischling im Internet schauen, der meißt aus einem so genanntem "Hoppala Wurf" kommt. Der in einer ruhigen Familie aufwächst, in der eben beide Elterntiere wohnen (Infos wegen Erbkrankheiten) aber sonst eigentlich nicht gezüchtet wird. Davon gibt es leider sehr viele, aber auch solche Hunde haben ein Zuhause verdient. Denn wenn sie einmal da sind sind ,sind sie es halt. Und auch solche wollen ein liebes Zuhause haben.

Jetzt werden hier manche vielleicht mit dem Kopf schütteln, aber es ist besser als wenn sie dann im Tierheim landen. Wir werden uns, wenn die Zeit da ist, auf die Suche machen und keinem zum Vermehren animieren. Denn von geplanten Vermehrungen von Mischlingen halte ich auch nichts. Nur wie gesagt, es gibt sie und so einem möchten wir ein Zuhause geben.

Aber vllt ist es ja später doch ein Reinrassiger Hund vom Züchter. Es ist ja noch etwas hin.
Wir finden diese Mischung nur sehr ansprechend.
Daher diese ersten Gedanken.
 
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