Welpe beißt

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Merlin 2010

Merlin 2010

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Wir haben unseren Golden Retriever-Welpen (Rüde) mit neun Wochen bekommen. Er ist jetzt seit 2 Wochen bei uns und zeigt ein sehr unterschiedliches Verhalten. Nach dem Schlafen oder auch wenn wir uns länger mit ihm beschäftigen oder auch zur Begrüßung fängt er an langsam hoch zu drehen. Er beißt, schubst man ihn weg,
versteht er das als Aufforderung und beißt erneut. Er wird immer heftiger und ist weder durch ein lautes "nein" noch durch Wegschubsen oder Weggehen zu besänftigen. Er ist wie von Sinnen. Nur wenn man ihn für ein paar Minuten in ein anderes Zimmer sperrt und alleine lässt, kommt er runter und ist wieder ansprechbar und verhält sich wie ein Lämmchen. Wir hatten heute eine "Hundetherapeutin" da, die wahrscheinlich erst mal glaubte, dass wir übertreiben. Er war erst lieb und reagierte selbst auf Körpersprache. Nach einiger Zeit verbiss er sich aber in die Schnürsenkel und ab ging die Post. Sie meinte, dass sie noch keinen Welpen erlebt habe, der sich so verhält. Auch auf die Drohgebärden von älteren Hunden, die keine Lust zum Spielen haben, reagiert er nicht. Manchmal beißt er sich auch in den Schwanz und dreht sich dabei bis er umfällt, oder er beißt sich in die Vorderläufe.Kann uns jemand helfen. Wir wollen ihn nicht weggeben müssen.:eusa_doh:
 
20.10.2011
#1
A

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-Maybe__

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Ich glaub das nennt man "Beisshemmung", der Kleine muss es erstmal lernen. Die besten "Lehrer" sind andere Hunde.
Wie wärs mit einer Hundeschule & Welpengruppe?
 
Winniegirl

Winniegirl

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Also ich bin ja jetzt kein Hundeexperte, aber kann es sein, dass dieses "beißen" für euren Hund einfach nur ein Spiel ist? Er ist ja auch noch ziemlich jung. Ich kenne das so ähnlich von unserem früheren Hund. Der war als Welpe genauso... und das wegschubsen hat's nur schlimmer gemacht. Ich glaub, das hat er erst recht als Spielaufforderung verstanden.
Es war nicht so, dass er wirklich "gebissen" hat, sondern eher geknappt, aber das hat z.T. auch ganz schön weh getan mit den spitzen Welpenzähnen.
Ich meine, bei unserem Hund hat sich das irgendwann von selbst erledigt, als er älter wurde. Da konnte man ihm dann ne halbe Faust ins Maul halten und er hat nicht zugebissen :lol:
 
Knopfstern

Knopfstern

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Hallo Merlin.

Erst einmal wäre sehr interessant zu wissen, woher habt ihr ihn?

Also, das ein Hund einer Therapeutin so ein Verhalten noch nie untergekommen ist, das mag ich ehrlich gesagt Stark bezweifeln.
Ich kann dir von meinem Junghund geschichten erzählen,die deinem Welpen Verdammt nah kommen.
Und das als er 6 Monate alt war. ;)

Was erhofft ihr euch, vom Wegsperren?

Wichtig ist, bitte sperrt ihn nie nie nie niemals weg.
Das ist das schlimmste was es für einen Hund gibt und macht zwischen euch alles kaputt, was ihr euch bisher aufgebaut habt.
Das ist wirklich das schlimmste,was ihr machen könnt.

Wenn er anfängt nach euch zuschnappen,beissen, etc und nicht aufhören will.
Dann ignoriert ihn.Aber wirklich Ignorieren.
Dreht euch um und geht weg.Ohne ein Wort.

Der kleine muss erst noch ganz viel Lernen.
Wenn ihr nicht wollt,das er so hoch Powert, dann macht schon laaaaaaaaange vorher mit dem Spielen schluss.
Sagen wir mal, er fängt nach 15 Minuten an,wenn ihr Spielt, auf zudrehen.
Dann macht nach 5Minuten von euch aus, sofort schluss.
Dann verteilt das spielen lieber auf den Tag.

Gespielt wird auch nur,wenn ihr es wollt und nicht wenn er damit beginnt.

Konsequenz ist hier gefragt.
Durchhalten ;)

Wichtig ist auch, wie Maybe schrieb, eine Welpen Schule.
das müsst ihr unbedingt mit dem kleinen machen.
So lernt er die Sozialkontakte, die er bei seiner Mama und seinen Geschwister gelernt hat, der kleine darf nicht aufhören jetzt,kennen.

Am besten ihr sucht euch dort schnell eine gruppe,das ihr da rein kommt ohne gross Pause zuhaben.
Und nein, nur auslauf im Park und andere Hunde treffen,das bringt nix.

Lg, Sanni.
 
Merlin 2010

Merlin 2010

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Wir haben den Hund aus der Nachbarschaft, nicht vom Züchter. Ich glaube auch, dass Ignorieren und Weggehen das Beste ist. Aber er provoziert dann, holt sich die Decke vom Sofa, buddelt in Pflanzentöpfen, beißt in die Rattanmöbel und manchmal beißt er sich auch in seinen Schwanz und in die Pfoten. Ich möchte ihn einfach nicht so lange ignorieren, bis der das Mobiliar zerstört hat.
Die "Hundenanni" meinte tatsächlich, dass sie so was noch nicht erlebt hat und empfahl zunächst eine organische Abklärung beim Tierarzt, vorher würde sie ihn nicht in die Welpenschule nehmen. Dies habe keinen Sinn. Auch das Schwanzbeißen und Rammeln in diesem Alter seien nicht normal. Ich glaube aber nicht, dass er organisch krank ist. Er ist halt nur in seinem Verhalten auffällig. Noch ist er klein und nur anstrengend. Wenn er dieses Verhalten zeigt, wenn er groß ist, dann wird es gefährlich. Das möchte ich vermeiden. Wir haben den Hund übrigens bereits zwei mal bei der Tierärztin vorgestellt, da er Durchfall hatte. Abgesehen davon, sei er ihrer Meinung nach gesund. Sie empfahl ebenfalls das Spielen zu unterbrechen und wegzugehen wenn er beißt. Am Wochenende wollen wir es mal in einer anderen Welpenschule versuchen.
 
*Mischling*

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Wieso solltet ihr mit ihm nicht in eine Welpengruppe gehen? Gerade wenn er sich so verhält finde ich das sehr wichtig. Ich würde an eurer Stelle auch eine Gruppe suchen, in der eine erwachsene Hündin mit dabei ist, die wird ihn schon einmal zurecht weisen.
Ich habe hier auch so einen, der dann an seinen eigenen Pfoten geknabbert hat, wenn er an einem selbst nicht rumnagen durfte. Dem fehlt einfach jegliches Feingefühl, er kapiert nicht, dass das weh tut.
Ich würde ihn ignorieren, wenn er zwickt, aber ich würde sein Ausweichverhalten nicht ignorieren. Wenn er dann anfängt, irgendwas zu zerstören, nimmst du es ihm mit einem "Nein" weg. Du kannst dann ja auch mit ihm spielen, wenn er aber wieder so grob wird hörst du auf und das Spiel geht wieder von vorne los. Das fordert zwar viel Geduld und Konsequenz, aber es klappt in den meisten Fällen.

Ach dein Hund war das, der mit drei Monaten schon rammelt und wo du dir dann nicht sicher warst, wie alt er ist, habe ich das richtig im Kopf? Habt ihr das inzwischen unterbunden?

LG
 
suno

suno

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Hallo,

so die Tiertherapeutin hat so was noch nicht gesehen - aha. Dazu möchte ich sagen, daß dieser Beruf nicht geschützt ist - und sich Hinz und Kunz Tiertherapeut schimpfen darf. Offensichtlich wußte die Dame bei Euch nicht weiter - und klar der Hund ist schuld.

Wie meinst du ihr möchtet ihn deshalb nicht abgeben? Weil ein Welpe/Junghund abdreht? So schnell sollte man aber wirklich nicht aufgeben. Sorry, das mußte aber raus.

Sannys Beitrag kann ich nur beipflichten.

Welpen und später auch erwachsene Hund haben genau ein Haupt-Werkzeug um mit ihren Menschen und Kumpels zu spielen und zu ihrer Unterhaltung - das ist nunmal ihr Maul. Mit arbeit und lernen, kann man ihnen bei bringen physisch begrenzt natürlich - auch ihre Pfoten ein zu setzen aber vor allem ihre Beißkraft zu kontrollieren

Alle meine Hunde haben als Welpen "gebissen" und wenn ich heute zu einer rauf Runde einlade - dann benutzen sie immer noch natürlich ihre Beißwerkzeuge - nur eben gelenkt von mir. Sollt nämlich einer meiner Schäferhunde ernsthaft zubeißen beim Spiel wars das mit meiner Gesundheit.
So ein gelenkter Einsatz geht soweit, daß die Hunde die einzelnen Menschen unterscheiden und z.B. mit Spielfreunden (Mensch) , deren Schmerzgrenze offensichtlich höher liegt - wesentlich rauer umgehen als mit mir.
Trotzdem, hatte ich am Anfang blaue Flecke und als sie noch ihr Welpengebiß hatten echt heftige Beißwunden.

Meiner Erfahrung nach - solltet ihr den Kleinen erst mal draußen ordentlich auspowern. Dann, nach einem Schläfchen drinnen und einer zwischen Pippipause - immer wieder mit ihm raufen mit dem Ziel , ab einem gewissen Punkt das Tier wieder runter zu fahren. . Jepp, dreht ihn auf, denn nur so lernt er auch wieder runter zu kommen. Das müßt ihr allerdings persönlich und in Anwesenheit lenken - nicht weg sperren.
Den wie du selbst beschreibst - attakiert er dann halt das Mobiliar - das ist für mich logisch. Der hat absolut nicht verstanden warum er jetzt weg muss - Lerneffekt = 0.

Sind euch eure Hände und Arme ab einem gewissen Punkt zu schade - her mit der Beißwurst (ist aus Bast). Sobald er so richtzig hoch gefahren ist, Beiwurst weg und sitzen bleiben - auf dem Boden. Attakiert er euch - weg schieben (nicht gewalttätig aber auch nicht zimperlich) - nicht reden und wenn es 20 Min dauert - ER muss AUFGEBEN nicht ihr.
Sobald er ruhiger wird und das wird er 100% weil er nämlich nicht mehr kann - streicheln , loben....klar wird er sofort versuchen in die Hand zu beißen - dann erst folgt ein NEIN - und sanft weg drücken - wieder streicheln und loben.....

Auch wenn ich Gefahr laufe mich zu wiederholen: Ein Hund muss das Zusammenleben mit seinen Menschen kapieren. Muss verstehen was GUT ist und was NEIN ist - das macht er aber nicht von alleine - das ABC des Zusammenlebens müßt ihr ihm beibringen. Und wie das nun mal so ist gibt es wilde und sanfte Hunde .....


Ich weiß nicht wie extrem das Schwanz-jagen ist...das gilt es augenblicklich mit einem Ablenkungsspiel zu unterbinden. Zeugt von hoher Nervosität und Langeweile - kann aber auch ein Beschwichtigungszeichen sein und kann zu einer unangenehmen Angewohnheit werden.Bietet ihm sofort ein Spiel an wenn er damit anfängt.

Das mit dem jockeln gilt es auch zu unterbinden - ebenfalls mit einem Ablenkungs- Spiel. Warum manche junge Hunde (auch Weibchen)das tun daran scheiden sich die Kenner Meinungen.Von entdeckter Sexualität über anfängliches Dominanz-verhalten bis hin zu nervöser Beschwichtigung kann man in jedem Buch was anderes lesen.Wahrscheinlich stimmt alles - ist lediglich Abhängig vom Individuum.

Meiner Meinung nach habt ihre keinen bösen oder verrückten Hund - sondern lediglich einen sehr aufgeregten, leicht nervösen und äußerst agilen Hund.Tja, das ist wie mit Kindern - man kann es sich nicht wirklich aussuchen (Rasse hin oder her).

Und zu guter Letzt - es wäre super wichtig wenn ihr jemanden finden könntet mit hochgradig sozialisiertem Erwachsenen und mittel - großen Hund.

Leider wohnt ihr zu weit weg von uns. Euer Bub muss nämlich unbedingt von einem coolen großen Hund der keine Lust mehr auf ihn hat sozial gemaßregelt werden. Auch hier braucht er Grenzen - und glaub mir ein sozial Kompetenter Hund würde diese ordentlich und ohne Verletzung setzen.

Das gleiche gilt für Spielkameraden. Welepengruppe oder viele Freie Treffen auf der öffentlichen Wiese mit COOLEN Hunden - ist absolut Notwendig.
 
Merlin 2010

Merlin 2010

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Nein, unser Welpe wird jetzt 11 Wochen. Das Geburtsdatum ist gesichert.
 
suno

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Hallo,
ich finde es immer wieder interessant - wenn jemand um Hilfe bittet und dann eine fundierte Antwort, die eben Arbeit und keine Zauberformel beinhaltet - ignoriert.
 
Lubaya

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@ Suno: ich finde deinen Beitrag klasse und wird mir bei der Erziehung meiner 3 Monate alten Hündin sicher helfen. Danke.

Es gibt leider immer wieder Menschen, die meinen so ein Beitrag würde keine Zeit kosten und Ignorieren es. mach dir nichts drauß!
 
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Suno, ich finde deinen Beitrag wie immer sehr schön und auch gut geschrieben. Ich weiß, wie viel Zeit und Mühe so ein Beitrag kostet und finde es toll, dass du dir die Mühe gemacht hast. Vielleicht haben wenigstens andere, die hier Tipps suchen, etwas davon. Lubaya hat sich ja schon gemeldet ;).
Also nicht aufregen, ich wurde auch nicht beachtet, alle anderen auch nicht.^^

Liebe Grüße
 
Merlin 2010

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Ich bin über den gekränkt-aggressiven Ton etwas verwundert! Woher wisst ihr, dass ihr ignoriert werdet? Es ist mir erstens nicht möglich immer sofort zu antworten und zweitens, wie ihr selbst schon angemerkt habt, ist Welpenerziehung keine Zauberei, sondern braucht Zeit.
 
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Merlin, das war kein Angriff gegen dich, aber dein letzter Post bestand aus einem Satz, aus dem nicht einmal erkennbar hervorging, dass du die anderen Posts (und gerade der von suno ist eben sehr lang und ausführlich) überhaupt zur Kenntnis genommen hast.
Es wäre einfach nett gewesen, mit einem kurzen "Danke für die Antworten, ich probiere das mal aus" anzudeuten, dass du die Posts gelesen hast, das ist alles. Wir erwarten ja nicht, dass dein Hund schon gestern damit aufgehört hat zu schnappen ;). Außerdem wurden dir auch noch ein paar Fragen gestellt.

Liebe Grüße
 
Merlin 2010

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Die habe ich auch beantwortet...Wir waren gestern in einer Welpenschule. Die erste Übung: den Hund nur zu anderen lassen, wenn er die Erlaubnis hat. Die zweite Übung: beruhigen! das war nicht einfach. Unser Ben war sicher der aufgeregteste Welpe von allen. Die Leiterin der Gruppe hat ihn mir mal für kurze Zeit abgenommen. Sie meinte, das es auch ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätssyndrom) bei Hunden gebe. Er habe das aber nicht. Es gab verschiedene weitere Übungen: der Hund sollte verschiedene Situationen meistern, ohne zuzuschnappen. Es gab ein paar Tips im Umgang mit dem Hund, auch Tollen mit einem anderen Hund stand auf dem Plan. Ein kleiner Dobermann-Welpe hat ihn mal in die Schranken gewiesen. Die Übungen, die den Hund beruhigen sollen und das Akzeptieren von Grenzen üben wir jetzt. Insgesamt scheint er kleine Fortschritte zu machen.
 
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Schön, dass ihr in einer Welpengruppe wart :D. Für mich hört sich das aber irgendwie so an, als sei der Hund nur einmal kurz zum spielen gekommen?! Und welche Art von Situationen soll er denn meistern, ohne zu schnappen?
Entweder lese ich es falsch, du hast es umständlich geschrieben oder die Welpengruppe ist mir suspekt oO.
(ADHS beim Hund halte ich für einen Mythos :roll:)

Liebe Grüße
 
Violette

Violette

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mein hund versucht auch zu schnappen aber das hält sich noch in grenzen wenn ers übertreibt tadeln wir ihn dann hört er auf
 
Knopfstern

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Die habe ich auch beantwortet...Wir waren gestern in einer Welpenschule. Die erste Übung: den Hund nur zu anderen lassen, wenn er die Erlaubnis hat. Die zweite Übung: beruhigen! das war nicht einfach. Unser Ben war sicher der aufgeregteste Welpe von allen. Die Leiterin der Gruppe hat ihn mir mal für kurze Zeit abgenommen. Sie meinte, das es auch ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätssyndrom) bei Hunden gebe. Er habe das aber nicht. Es gab verschiedene weitere Übungen: der Hund sollte verschiedene Situationen meistern, ohne zuzuschnappen. Es gab ein paar Tips im Umgang mit dem Hund, auch Tollen mit einem anderen Hund stand auf dem Plan. Ein kleiner Dobermann-Welpe hat ihn mal in die Schranken gewiesen. Die Übungen, die den Hund beruhigen sollen und das Akzeptieren von Grenzen üben wir jetzt. Insgesamt scheint er kleine Fortschritte zu machen.
mensch das klingt doch klasse.
Wie ist dein eindruck den?
Hat die Trainerin das bestätigt, was die Tiertherapeutin da gesagt hatte?
Oder eher nicht?

Sagt sie,das das alles in griff zubekommen is?
 
deutzia

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Hallo

Das mit dem "Beißen" kenne ich auch. Meine ist jetzt 1 Jahr,3 Monate. Bei der Begrüßung ist sie völlig überdreht. Sie ist sonst ein eher ruhiger Hund, aber bei der Begrüßung muß sie immer was zwischen den Zähnen haben! Sie greift sich jetzt immer als erstes ihr Plüschtier oder ihr Kuscheltuch und wedelt damit um uns rum! Hat sie es nicht, "verfängt" sie sich heute noch vor übergroßen Freude mit ihren Zähnen im Arm oder Jacke! Da vergißt sie völlig ihre gute Erziehung! Nun gut, ich denke, daß ist ihre persönliche Eigenart und ich kann damit leben und finde es inzwischen lustig. Zur Begrüßung, wenn sie gerade ohne Kuscheltier oder dergleichen dasteht, gebe ich ihr jetzt eben ein Stöckchen oder dgl. und nach dem ersten Ansturm ist dann auch wieder gut!
Und normalerweise würde sie sonst gar nicht auf die Idee kommen an einem grob rumzuknabbern!

LG
 
Violette

Violette

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@deutzia hallo ja das kenn ich auch nur das es bei mir die schuhe und die hosen sind muss immer alles hochlegen, die kuscheltiere sind bei ihr immer später dran:?
 
Merlin 2010

Merlin 2010

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Der Hund soll sich an verschiedene Situationen gewöhnen, ohne zu reagieren: Kinderwagen fährt vorbei, Kind greift nach dem Hund. Er soll "Leckerlies" von Fremden ablehnen. Leinenführigkeit soll geübt werden, usw. Es wurden in der Stunde jeweils zwei Hunde zusammengeführt, die in etwa zusammen passten (Größe, Alter, Temperament), sie hatten ca. jeweils 10-15 min. Zeit sich miteinander zu vergnügen. Dabei wurde darauf geachtet, dass kein Hund stets die dominante Position einnimmt. Sowohl die Leiterin der Welpengruppe, als auch unsere Tierärztin finden sein Verhalten für das Alter noch für angemessen und halten den Umgang mit anderen Welpen für wichtig. Da er auf Grenzen setzen eher mit erhöhter Aggressivität reagiert, rät die Tierärztin, sein Verhalten wenn möglich eher zu ignorieren bzw. mit Spielzeug abzulenken.
 
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