Diskussions-Thread zum Thema Impfung

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Ricalein

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Ich würde gerne mal von euch hören wie ihr es mit dem Impfen eurer Hunde haltet.
Eine Bekannte von
mir meinte letztes Jahr zu mir nachdem Rica ja die Grundimunisierung hat bräuchte ich sie nur noch Tollwutimpfen lassen, und das auch nur weil es wenn man an Prüfungen teilnimmt Pflicht ist. Der Impfschutz der anderen Impfungen würde wie beim Menschen auch min. 10 Jahre vorhalten.
Hier habe ich auch noch einen Link zu dem Thema.
 
09.01.2007
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
NcsF

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Hi,

also es ist so die Impfung für deinen Hund ist KEINE Pflicht (auch die Tollwut nicht) allerdings würde ich dir dazu raten trotzdem zu impfen , nicht nur Tollwut, auch wenn das evtl für den Hund belastender ist (wie manche Heilpraktiker oder sonst wer meinen), aber stell dir vor dein Hund trinkt aus einer Pfütze und am nächsten Tag ist er Totkrank, sprich: Parvovirose.
Vor einigen Jahren hat man (vor allem veraltete Tierärzte) nur jedes jahr bestimmte impfungen gespritzt (also z.b. ein Jahr nur T+Parvo, das Jahr drauf dann nur T+Leptospirose etc..)

Was die Tollwutimpfung angeht, es ist mittlerweile (wie auch in der Schweiz schon lange gehand habt wird) so, das er für 3 Jahre gültig ist, also könntest du theoretisch (auch was den Hundeplatz und Prüfungen angeht) nur alle drei Jahre zur Tollwutimpfung gehn, würde ich aber von abraten, denn vor allem die Wildtollwut verbreitet sich immer mehr in Deutschland (was man ja auhc an Waldrändern immer mehr sehen kann, und an Ortseinfahrten).

Also ich werde meine Tiere jedes Jahr gegen alles impfen (T,Leptospiro,Parvoetc.) Nur die Borreliose Impfung bekommen meine Hunde nicht, halte ich nichts von weil die Zecken, die DIESE Borr übertragen gibt es in Deutschland so gut wie gar nicht, wenn du Borr impfen lassen willst, mach vorher einen Bluttest, ob dein Hund nicht vielleicht schon Träger ist.

Liebe Grüße

Nina
.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
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Hi :) ich nochmal,

zum Impfen von alten Hunden,

ich würde davon abraten den Hund gar nicht mehr zu impfen, wenn dann würde ich wenigstens die T impfen.
Was man auch machen kann (mach ich bei meinem Hund auch, der ist 11) ist das man Teilimpfungen dürchführt:
der Hund bekommt T geimpft, nach 2-4Wochen dann den Rest und gegebenenfalls nach 2-4 Wo die Borr Impfung. Das ist auch eine schonende Art die Hunde trotz ihren alters zu impfen, geht auch bei jungen HUnden, wenn die diese Impfungen nicht so gut vertragen (auch wenn das dann natürlich teurer wird)

Es gibt viele verschiedene Meinungen von TA gegen und für das impfen, letztendlich entscheidet immer der Tierhalter wie er machen möchte, egal ob das jetzt eine bessere oder schlechtere entscheidung für das Tier ist.
Mir ist das Risiko einfach zu groß das mein Hund sich trotzdem in irgendeiner Weise ansteckt.

Das impfungen eine Krankheit auslösen können sind beim Hund so gut wie nicht möglich (damit meine ich aber nicht das es UNMÖGLICH ist)
Davon spricht man eher bei Katzen die gegen FIP und Leukose geimpft werden (dann wird vorher ein Test gemacht, die aber leider nicht sehr aussagekräfitg sind...). Wobei man mittlerweiler einer erkrankten Katze an FIP sogar trotzdem den Impfstoff verabreicht, um zu verhindern das weitere erreger in die Katze eindringen.
Allerdings muss ich zu dem FIP Impfstoff sagen das ich den, genau wie den Borr.impfstoff, nicht befürworte. Aber da ich keine Katze habe muss ich mir be der FIP imfung auch keine gedanken darum machen!

Also wie und wie oft ihr euren Hund impft bleibt euch überlassen,

Gruß Nina
 
Zuletzt bearbeitet:
gold_Fish

gold_Fish

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habt ihr auch schon mal gelesen dass oft die impfungen die krankheiten auslösen??
Natürlich! Ich denke bei Impfungen für Hunde, wird es auch so wie Impfung für Menschen sein: Der Erreger wird in stark abgeschwächter Form gespritzt, damit der Körper des Tieres Antikörper bilden kann. Natürlich wird man erstmal krank, weil man ja unmittelbar mit dem Erreger infiziert ist, auch wenn er so abgeschwächt ist, dass der Körper noch damit klar kommt und eben Anitkörper bilden kann.
Sollte es dann irgendwann zu einer richtigen Infizierung durch einen Erreger von außen kommen, dann hat der Körper schon den Bau der passenden Antikörper und der Virus ist dann leichter zu bekämpfen, bzw das Tier kommt bei der Infizierung nicht in Lebensgefahr.


Ich selbst halte die Borrelioseimpfung auch für unnötig.
Tollwut müssen unsre beiden dieses Jahr allerdings wieder bekommen. Auch die dreijährige. Die Frage ist: Wie viel kostet die denn etwa? Wie viel habt ihr erfahrungsgemäß gezahlt?
Welche Impfungen haltet ihr neben Tollwut noch für notwendig?
Die hunde wurden als welpen gegen Staupe geimpft, müssen sie denn später nochmal geimpft werden? wenn ja, wie oft und in welchen abständen?
Könnt ihr mir auch hier eine ungefähre preisangaben geben? nur damit ich weiß, was ungefähr auf mich zukommt.^^
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Es ist auch unter Tierärzten bekannt, das die Borreliose Impfung bei Hunden sehr umstritten ist und viele Tierärzte raten davon ab.
Es gibt keinen getesteten Hundeimpfstoff gegen Borreliose, die Impfstoffe kommen wenn dann aus der Humanmedizin.

Borreliose kommt unter Hunden zudem sehr selten vor und ist im Falle eines Falles mit Antibiotika sehr leicht in den Griff zu bekommen.

Eine Imfung verhindert in keinster Weise das sich Zecken am Hund festbeißen! Auch ein Spot On kann das nicht restlos verhindern, jedoch sterben die Zecken meist relativ schnell nach dem Biss.

Ich würde an deiner Stelle die zweite Impfung nicht mehr vornehmen lassen, außer das sie deinen Hund mit einer weiteren Chemiekeule quält ist sie praktisch wertlos.

Zu den Preisen:
Eine normale Kombiimfung kostet meist nicht mehr als höchstens 60 Euro, eine Dreierpackung Spot on (Frontline) kostet in der Apotheke rund 20 Euro.

Ich würde den Tierarzt wechseln, als Besitzer bestimmst du was an deinem Hund gemacht wird und trägst die Verantwortung für dein Tier, ein Tierarzt sollte das respektieren und dich nicht in zusätzliche (überflüssige) Behandlungen hineinquatschen.
 
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Apollo 13

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Es gibt keinen getesteten Hundeimpfstoff gegen Borreliose, die Impfstoffe kommen wenn dann aus der Humanmedizin.
Nein, das stimmt nicht. In der Humanmedizin gibt es keinen Borrellienimpfstoff.
Der Ursprung der Borreliose Impfung ist ein anderer: der Impfstoff wurde, wenn ich mich recht erinnere, in Frankreich entwickelt, wo eben jene Borrellienart gegen die er hilft, häufig ist. Insofern kann man den Impfstoff an sich nicht verteufeln, nur halt hier macht er keinen Sinn.

Man müsste tatsächlich nicht alles jährlich impfen, ABER man macht es deswegen, weil die meisten Tierbesitzer sonst irgendwann durcheinander kommen würden, wann sie denn was jetzt impfen müssten. Mal ehrlich, die meisten können sich doch nicht erinnern, wann sie welche ihrer eigenen Impfungen brauchen.
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Du hast Recht, umgekehrt wird ein Schuh daraus ;)
Einen speziellen Impfstoff für Menschen gibt es nicht.
Dennoch ist die Borrelioseimpfung auch beim Hund mit vielen Problemen behaftet, ich habe mal einen Artikel rausgesucht wo die Problematik ganz gut erklärt wird:
http://www.beepworld.de/members/mewtoo2/borreliose.htm
ABER man macht es deswegen, weil die meisten Tierbesitzer sonst irgendwann durcheinander kommen würden
Das ist für mich kein guter Grund einen Hund ständig zu überimpfen. Für soetwas gibt es Impfbücher in die ein Hundebesitzer dann schauen kann.
Außerdem ist es nicht unübersichtlich wenn man alle drei Jahre gegen Tollwut impft und evtl noch gegen S/P/H.
Zudem gibt es viele Tierärzte die ihren Kunden Erinnerungsbriefe für die jährliche Impfung schreiben, das könnte man dann auch nur alle 3 Jahre machen.
Außerdem gehen wir hier nicht von verantwortungslosen Hundebesitzern aus, denen eh alles egal ist und die wahrscheinlich ohnehin nie zum Tierarzt gehen ;)
 
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Apollo 13

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Dennoch ist die Borrelioseimpfung auch beim Hund mit vielen Problemen behaftet, ich habe mal einen Artikel rausgesucht wo die Problematik ganz gut erklärt wird:
Ja, das weiß ich. Ich wollte nur erwähnen, dass der Ursprung der Impfung durchaus auch einen Sinn hat. Es gibt viele Impfungen, die nicht ungefährlich sind und dennoch gemacht werden. Zum Beispiel auch die Tollwutimpfung für Menschen. Ich bin bis jetzt von Nebenwirkungen verschont geblieben, aber etliche werden davon tagelang krank. Aber was hilfts, lieber die Impfung, statt die Krankheit und als Tierarzt bzw. Student sollte man es halt haben.

Außerdem gehen wir hier nicht von verantwortungslosen Hundebesitzern aus, denen eh alles egal ist und die wahrscheinlich ohnehin nie zum Tierarzt gehen ;)
Zwischen Verantwortungslos und so verantwortungsvoll wie die meisten hier sind gibt es SEHR viele Abstufungen, von denen ich die meisten nicht als verantwortungslos bezeichnen würde. Und wie gesagt, ich kann mir meine eigenen Impfungen nicht merken und verlege mein Impfbuch andauernd. Wenn ich jetzt bei meiner Katze auch noch drüber nachdenken müsste, wann die geimpft werden muss... oder wenn ich sogar noch mehr Tiere hätte. Und ich würde mich nicht als verantwortungslos bezeichnen, nur als schusselig, vergesslich und chaotisch.
 
Nienor

Nienor

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Absolut gar nicht mehr impfen finde ich persoenlich sehr riskant. Zumindest einen anerkannten Tollwutimpfschutz (ob da Titerbestimmung reicht, bin ich gerade ueberfragt) sollte man als "Ueberlebenssicherung" (sowohl bei Hund wie auch bei der Katze) haben. Wenn da ein Tollwutfall in der Region ist und dein Hund hatte Kontakt zu einem verdaechtigtem Tier, kann man ohne diesen nicht mehr viel machen :(
 
Kompassqualle

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Auch wenn ich das (zuviele) Impfen ebenfalls kritisch sehe, bin ich doch auch der gleichen Meinung wie Nienor: Tollwut sollte in jedem Fall geimpft werden.
Nicht weil die Gefahr für den Hund sich ansonsten Tollwut zu holen so wahnsinnig groß, sondern einfach weil im Falle eines Falles die Tötung des Hundes verlangt werden kann, wenn er in einem Tollwutgebiet gewesen ist, ohne eine gültige Impfung zu besitzen.

Es gibt aber seit ein paar Jahren auch in Deutschland zugelassene 3-Jahres-Impfungen gegen Tollwut (z.B. von Virbagen).
Frag beim Tierarzt nach einer 3-Jahres-Impfung und lass Impfdatum und Termin der nächsten Boosterung in 3 Jahren in den Impfpass eintragen (bei dem neuen, blauen EU-Impfpass ist das möglich).
Der Eintrag der Impfung in den blauen Pass ist dann in fast allen EU-Ländern gültig und anerkannt, so ist dein Hund in jedem Fall auf der sicheren Seite, falls bei euch in der Nähe mal ein Tollwutfall auftreten sollte.
 
Pewee

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Wie seht ihr denn das Impfen bei einem Hund mit eher schlechtem Immunsystem? Habt ihr da ähnliche Maßstäbe?
Wäre hier ne (jährliche) Impfung sinnvoll, oder ist es bei solch einem Hund eher schädlich als schützend?
 
Chiari

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pewee, das ist sehr scchwer zu beurteilen... sollte mit einem TA besprochen werden der einen sehr klaren blick hat. am besten mehrere meinungen einholen..

bei autoimunerkrankungen wird überall drauf hingewiesen, möglichst auf impfungen zu verzichten... die jährliche würde ich absolut nicht machen...

dann kommts auch auf die medikamente an... alles sehr schwer...

meine beiden TH´s rieten mir komplett drauf zu verzichten.... TA meinungen sind geteillt
 
Pewee

Pewee

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Meine TAs fandens bisher immer angebracht, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass sie es des Geldes wegen gesagt haben. Nur einer hats wirklich ernst gemeint, aber der war auch nicht auf dem neusten Stand...

Du kennst ja in etwa Jerrys Probleme und Geschichte und wenn ich ehrlich bin, lass ich ihn dann lieber impfen, als wenn ers dann nachher in der vollen Dröhnung kriegt, weil ich ihn nicht geimpft habe... Aber ich kenn mich ja leider nicht so aus in der Hinsicht :(
 
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Apollo 13

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Impfen bei schlechtem Immunsystem ist ja ähnlich wie Impfen von ganz jungen Welpen, die haben ja auch noch ein schlechtes Immunsystem. Und gerade Parvo geht ja problemlos bzw. da gibts ja nen speziellen Impfstoff, wenn man in nem Zwinger ein Problem damit hat.

Ich würde, rein von der Logik her, regelmäßig impfen. Ich denke die Regelmäßigkeit würde ich über Titerbestimmungen machen lassen. Regelmäßig deswegen, weil ein ohnehin geschwächtes Immunsystem mit den zu impfenden Krankheiten nicht zurecht kommen würde. Und wenn der Hund dann erkranken würde, hätten die Tierärzte RICHTIG ums Leben des Hundes zu kämpfen.
Zuletzt könnte ich dir nur noch raten, dich an einen Immunologen einer Uni zu wenden. Die verdienen weder Geld an dir, noch sind sie von Pharmakonzernen gekauft (anders als es vielleicht bei einem Pharmakologen der Fall sein könnte), weswegen sie dir eine sehr brauchbare Antwort geben dürften.
 
Pewee

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Hättest du da einen konkreten Namen bzw. Uni, an den ich mich wenden könnte? Gerne auch per Pn.
 
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Noel

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Hallo,

wir müssten unseren Hund jetzt impfen lassen. Sollte man das bei diesen Temperaturen überhaupt machen oder doch lieber warten bis es wieder etwas kühler ist. Allerdings wäre die Impfung dann überfällig.

Wie handhabt ihr das?
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Du musst selbst entscheiden wie viel oder wenig du impfen lassen möchtest ;)

Frag bei deinem Hundeplatz nach, welche Impfpolitik sie vertreten und entscheide dich dann, ob du damit einverstanden bist oder nicht. Leider bestehen viele Hundeplätze auf die meist übertriebene jährliche Komplett-Durchimpfung.

ich will mit ihr auch ins ausland verreisen
Wenn du ins Ausland möchtest musst du in der Regel eine gültige Tollwutimpfung vorweisen können. Mit wenigen Ausnahmen (wenn mich nicht alles täuscht sind das Malta, Schweden, Irland und England) wird in Europa die 3-Jahres-Impfung gegen Tollwut anerkannt.
Andere Impfungen spielen für die Einreise in ein anderes Land keine Rolle.
Schau hier, welche Voraussetzungen zur Einreise gefragt sind:
http://www.tiergesundheit.com/download/tollwut_einreise_hund_katze.pdf

sie ist jetzt 3 und wurde bisher jährlich geimpft
Impfungen kann man nicht aufaddieren. Deswegen ist es egal ob sie in der Vergangenheit nur alle drei Jahre oder alle zwei Wochen geimpft wurde, interessant ist immer nur der Abstand vom letzten Impftermin.

bald zieht ein welpe hier mit ein (grundimunisiert, noch keine tollwut impfung)
Wenn dein Hund gesund ist brauchst du dir um den Welpen erstmal keine Sorgen zu machen ;)

was muss ich dringend impfen lassen? (zb parvo o.ä.)
Hierzu gibt es jetzt sicher mehr Meinungen als Impfstoffe ;)
Eine Grundimmunisierung im Welpenalter halte ich für sinnvoll und auch die Auffrischung der Tollwutimpfungen (hierbei würde ich aber auf die schonendere 3-Jahres-Impfung bestehen.
Ansonsten finde ich die Impfempfehlungen des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte gar nicht so verkehrt, danach kann alle drei Jahre Tollwut geimpft werden und auch Staupe/Parvo/Hepatitis werden als ausreichend alle drei Jahre genannt:
http://www.tieraerzteverband.de/wKl...fen/pdf/StIKo_Vet.-Impfempfehlung_Hund_09.pdf
Es gibt allerdings genügend Impfkritiken, die sagen das S/P/H noch seltener geimpft werden kann.

Verzichten kann man meiner Meinung nach auf die nebenwirkunsreiche Leptospiroseimpfung, da sie nicht lange hält und auch nicht vor allen vorkommenden, bzw nicht vor den häufigsten Leptospirenstämmen schützt.
Der beste Schutz vor Leptospirose ist es, den Hund nicht aus Pfützen und kleinen stehenden Gewässern trinken zu lassen, da das die Hauptinfektionsquellen sind.

Auf die Influenza/Zwingerhusten Impfung würde ich auch verzichten, wenn nicht gerade ein enormer Infektionsdruck bei dir in der Nähe herrscht und dein Hund ein schlechtes Immunsystem hat. Ein gesunder Hund infiziert sich selten und selbst wenn steckt er das normalerweise leicht weg.
Die Impfung kann den Ausbruch eines Infekts provozieren (wie die Grippeimpfung beim Menschen).

Es gibt wirklich viele Meinungen zum Thema Impfungen von "gar nicht impfen lassen" bis zu "möglichst häufig gegen alles impfen". Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit in der Mitte, allerdings ist es nicht immer leicht den Tierarzt davon zu überzeugen (ich bin früher bevor ich mich damit näher auseinandergesetzt habe auch schon mal reingequatscht worden, bis ich meinen Hund gegen meinen ursprünglichen Willen habe impfen lassen). Bedenke immer, dass die Verantwortung für deine Tiere bei dir liegt und entscheide nach bestem Wissen und Gewissen.
 
P

Pelle

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Die 3-Jahres-Impfung wird schon in vielen europäischen Ländern anerkannt. Vorausgesetzt sie sie dementsprechend im Impfausweis eingetragen.

(Berichtigt mich aber gerne, wenn ich da ne falsche Information habe.)
~§~
Das ist die richtige Information ;) Man sollte allerdings darauf achten, dass der Tierarzt auch das richtige Datum für die nächste Impfung einträgt. Diese Impfungen spülen unheimlich gut Geld in die Kassen, daher wird auch gern nur ein Jahr später als nächstes Impfdatum angegeben.

Wenn man Sport im Verband macht, reicht denen das Datum wann die nächste Impfung (für Tollwut) fällig ist. Also ob jetzt ein- oder drei Jahre, das ist egal. Hauptsache du liegst noch in dem Zeitraum.

Ich kann dir ein gutes Buch empfehlen, wenn du dich mit dem Thema auseinandersetzen möchtest.
http://www.heilbuch.info/Tierheilkunde/Hunde-impfen-mit-Verstand.html

LG Pelle
 
Nienor

Nienor

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Wenn du keinen Impfausweis mitbekommen hast, kannst du fast davon ausgehen, dass der Hund nicht geimpft ist. Geh zum TA und lass den Welpen komplett durchchecken, womoeglich hat er noch nie einen TA zuvor gesehen. Wenn er gesund ist (hoffen wir es, nicht dass du einem aus der Hundemafia aufgelaufen bist und einen kranken Welpen aus Osteuropa erstanden hast :( ), lass ihn impfen.
 
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Kompassqualle

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Ja, es reicht jetzt eine einmalige Impfung um einen vollen Impfschutz herzustellen.
Zumindest was den Tollwutimpfstoff angeht kann ich auch mit einem Link dienen und zwar dem Beipackzettel des Tollwutimpfstoffes von Virbagen:
http://www.pharmazie.com/graphic/A/95/8-20095.pdf
Dort ist unter Grundimmunierung zu lesen:
Eine Injektion von Hunde- und Katzenwelpen ab einem Alter von 12 Wochen.
Der Impfstoff muss also nicht mehrfach gegeben werden (auch wenn einige Tierärzte sowas gerne behaupten).
Bei adulten Tieren müssen die meisten anderen Impfstoffe auch zur Grundimmunisierung nur ein mal gegeben werden.
Bei Unklarheit fragt nach welche Impstoffe der Tierarzt verwendet und lasst euch vom ihm die Packungsbeilage zeigen oder sucht danach im Internet. Ich würde im Zweifelsfall den Angaben des Herstellers auf dem Beipackzettel mehr vertrauen als der Aussage des Tierarztes.
 
Kompassqualle

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@Nudl: Hast du was im Netz gefunden über den Impstoff?
Ich finde nur etwas über den Nobivac SHP Impfstoff, leider weiß ich nicht ob es der gleiche ist, jedoch ist es ein Impstoff gegen SHP also genau dass was deine Freundin noch impfen lassen möchte: http://www.schaeferhund-langstockhaar.de/Nobivac%20SHP%20Gebrauchsinformationen.pdf
Jedenfalls steht dort unter Grundimmunisierung:
Ab der 9. Lebenswoche 2 Impfungen im Abstand von 2 – 4
Wochen, ab der 12. Woche genügt eine einmalige Impfung.
Ich nehme an es wird bei anderen Impfstoffen ähnlich sein, wie gesagt lasst euch im Zweifelsfall den Beipackzettel zeigen und besteht darauf, dass nach den Angaben des Herstellers geimpft wird.

@Spikey: Ich denke es geht hier niemandem darum, dass er seinen Hund aus Zeit- oder Geldmangel gar nicht mehr impfen lassen möchte, sondern darum das die meisten Hunde leider völlig überimpft werden, ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit.
Viel hilft eben nicht viel bei Impfungen und das jährliche Impfschema gilt längst als überholt (wie mittlerweile sogar der Bundesverband praktizierender Tierärzte einräumt).
Leider propagieren aber immer noch viele Tierärzte die viel zu häufigen, jährlichen Impfgaben, denn an einer Impfung verdient der Tierarzt auch gutes Geld.
 
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