Wie eröffnet man eine Auffangstation?

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lilly89

Guest
Hallo,

Ich würde gerne eine Tierauffangstation eröffnen. Wie
geht man da vor und was braucht man dafür? Also PLatz hätte ich schon mal im Überfluss.

Danke für eure Antworten:)
 
10.11.2011
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Vielleicht hilft dir dieser ja weiter?
Knopfstern

Knopfstern

Moderator
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Huhu.

Es ist schön, das du eine Auffangstation eröffnen willst.
Welche Tierarten möchtest du aufnehmen?

Das du platz hast ist gut, wieviel platz hasten du zur verfügung?
Was du noch brauchst...Geld, ohne Geld kommst du leider auch nicht sehr viel weiter.

Dann brauchst du Leute, die Spenden, wie Käfige, Futter, etc.

Es kommt da einiges an Kosten auf dich zu.

Wie schaut es mit dem Wissen aus über die jeweiligen Tiere, welche du aufnehmen willst?
Hast du dich da schon informiert?
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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hallöchen

Na dann wünsche ich Dir viel Spass... :mrgreen: Ganz so einfach ist das nämlich nicht, das darfst Du mir glauben!

Ich habe nun in der Schweiz, Raum Basel eine Pflegestation für verletzte Wildvögel (www.vogelpflegestation.ch) und Du kannst gerne dort nachlesen, was es alles gebraucht hat, bis das so weit war. Ich habe 1 Jahr lang (!!) mich mit den Behören rumgeschlagen. Und ich habe als grosse Ausnahme auch als Nicht-Tierpflegerin (Ausgebildet) sowas machen dürfen aber auch nur, weil der Bedarf da war und weil ich einige geniale Leute hatte (Falkner, Tierpfleger, Zoomitarbeiter, Tierärzte) die hinter mir standen und mich empfohlen hatten. Ansonsten wäre das niemals möglich gewesen.

Mit 22 bist Du auch noch relativ jung... Du wirst von vielen Leuten nicht ernst genommen werden.

Also die wichtigste Frage ist sicher auch mal, wie sanni schon sagte: was willst Du genau? Du kannst Dich auf Igel spezialisieren, auf Fledermäuse, auf Vögel. Aber alles zusammen, das wird kaum gehen.

Hast Du denn diesbezüglich Erfahrung mit solchen Tieren? Langjährige (!) Erfahrung? Kannst Du dies ausweisen? Hast Du Leute, die bestätigen, die Erfahrung haben? Und zwar nicht die Freundin von nebenan sondern Leute, die ebenfalls Erfahrung und einen guten Namen haben. Denn sonst zählt es nicht. Sorry, ist so.

Also bitte versteh mich nicht falsch. Ich will Deine Freude nicht töten. Aber bitte stell Dir das nicht zu leicht vor. Ich kenne mich auch nicht wahnsinnig mit den Bestimmungen in Deutschland aus, ich kann Dir nur von meinen Schweizer-Erfahrungen berichten. ;)

Aber erzähl doch einfach ein bisschen mehr, wie Du Dir das vorstellst. Tipps kann ich Dir sicher geben.
 
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lilly89

Guest
Also erstmal Danke für die Antworten,

Ich hatte gerade einen Igel bei mir den ich ausgewildert habe und habe mich deshalb mir einer Igelstation in verbindung gesetz und denke das ich über diese tierart schon sehr viel wissen verfüge. Naatürlich noch nicht so viel erfahrung was ja das wichtigste ist. Desweiteren hab ich schon sehr viel über Eichhörnchen und Baummarder auffzucht gelesen. An platz habe ich ungefähr 3000 qm2. Unterstützung würde ich von 2 Auffangstationen und einem Tierschutzverein bekommen.
Aber wie geht es weiter wo muss ich anfangen? Wegen meinem alter, ich bin selbstständig in der Werbebranche und kann mich deshalb denke ich gut durchsetzen und ernst genommen werden.
 
Urizen

Urizen

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Ich zerschlage deine Träume ja nur ungern...aber...welche Erfahrungen kannst du vorweisen?
Ich mein...ein Igel reicht da nicht...so 50 bis 100 sollten es sein.
Und Bücher über die Aufzucht lesen ist auch nicht ausreichend.
Man sollte es irgendwo mal gemacht und gelernt haben.

Und wovon willst du das finanzieren?Welche Kontakte und Sponsoren hast du?

Eine richtig offizielle Auffangstation kann man in Deutschland als Privatperson nicht gründen.
Diese Stationen sind grundsätzlich staatlich finanziert, haben gelernte Zootierpfleger und Ärzte an der Hand- und sie sind gleichzeitig für beschlagnahmte Exoten zuständig.
Nur für Wildtiere würde so etwas gar nicht erst finanziert.
Folglich kannst du das nur privat (vielleicht auf einen Verein gestützt) machen und dafür sollten natürlich finanzielle Mittel, Beziehungen und Fachkenntnis in ausreichendem Maße vorhanden sein.
 
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lilly89

Guest
Den Grund der fehlenden fachkentniss ist mir schon klar aber zuerst möchte ich einmal wissen was ich vorweisen muss um so etwas genhmigt zu bekommen und welche ausbildungen ich dafür leisten muss?
Es müsste auch keine Offiziele Station sein wenn es als Privatstation auch gehen würde, und die finanzierung könnte ich bis zu einem Gewissen maß selbst übernehmen.
Man bekommt immer nur gesagt das brauchst und das, und das , aber wie gehe ich den weiter vor wenn die Finanzierung steht?
 
Urizen

Urizen

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Was willst du denn nun genau pflegen?
Am besten arbeitest du mal ein Jährchen oder so in einer offiziellen Station und lernst dort.
Dann musst du dir Fachkenntnis bescheinigen lassen.
Mit Ämtern in Verbindung setzen, Fachkenntnis vorweisen- bei der Pflege von Wildtieren( Hirsche, Musteliden, Hasenartige) ist der Jagdschein ganz sinnvoll, der sollte als Bescheinigung ausreichen- für die Pflege von Greifern sollte zusätzlich ein Falknerschein gemacht werden.
Dann Gehege planen und bauen, Quarantäneräume- wildtiererfahrnene Ärzte für deine Sache gewinnen und Sponsoren.

Kannst du dich schonmal auf Tierarten beschränken? Dann ist es leichter...
 
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lilly89

Guest
Die Tierarten wären z.b. Igel, Eichhörnchen, Marder (Baummarder, Steinmarder), Wiesel, Feldhasen, Biber, Waschbären, also eher Kleintiere. Keine Greifvögel oder Rehe.
Von wem lässt man sich die Fachkentniss bescheinigen?
 
Tayet

Tayet

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ich würde gern wissen vor allem Hast du die Zeit dafür?
Ich bin Mitglied im Verein für Eichhörnchen (wohl gemerkt nur 1 Tierart), Erfahrung hab ich als Tierarzthelferin gesammelt und schon von klein an eigene Tiere vom Bauernhof groß gepäppelt. Ich konnte die Tiere mit zu Arbeit nehmen, dennoch nimmt es enorm viel Zeit in Anspruch. Schaffst du es im Hochsaison jede Nacht alle 2h auf zustehen und Tiere zu päppeln? Ich sags dir es ist nicht so einfach wie man es denkt. Hast du die Möglichkeit Tiere auszuwildern, ein Wald oder Feld? Es wäre nicht so gut wenn du Eichhörnchen mit Marder großziehst und die neben einander auswilderst. Hast du Fluß in der nähe um Biber auszuwildern?

Ich hatte dieses Jahr 9 Hörnchenbabys gehabt im Frühjahr.. nach einem Monat ist man körperlich total am Ende und ignoriert den Wecker und das möchte man dem Tier nicht zumuten. Ich hatte dann noch jungen Hunde bekommen und musste dieses Jahr eine Pause einlegen weil man irgendwann nicht mehr kann.

Im großen und ganzen scheint es noch sehr unüberlegt zu sein...nur wenn man einen Tier erfolgreich gerettet hat, heißt es nicht man kann Auffangstation aufmachen. Damit sind auch Hygienemaßnahmen, Euthanasieentscheidungen verbunden.
 
Abbey

Abbey

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Hallo!

Ich würde sagen, die Fachkenntnis lässt du dir von jemandem bescheinigen, bei dem du die nötige Fach- und Praxiskenntnis für all diese Tierarten erlernt hast. Denn ohne Praxiswissen kannst du doch nicht garantieren, dass deine Tiere dann auch adäquat versorgt werden.
Das ist ein großes Projekt - du solltest dir erst einmal Zeit lassen und alles langsam angehen. Versuche, mit Stationen in der Umgebung zusammen zu arbeiten, weiterhin unter ihrer Anleitung Wildtiere aufzuziehen.
Natürlich will man gleich anfangen und Leben retten, klar doch. Aber - blödes Beispiel - ein Arzt, der mal zufällig jemanden mit Herzdruckmassage gerettet hat, kann ja auch nicht in einem Krankenhaus anfangen.
Weißt du, was ich meine?

Trotzdem - lass dich nicht entmutigen, bleib dran! So ein Herzensprojekt muss man wie ein Haus aufbauen. Erstmal ein stabiles Fundament, damit hinterher nicht alles einstürzt.

Liebe Grüße,
Abbey
 
Urizen

Urizen

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Marderartige, Feldhasen, Biber und Waschbären fallen unter's Jagdrecht, da wäre ein guter Draht zur Jägerschaft schon sinnvoll, am besten ist man in solchen Fällen selbst Jäger.
Denen musst du dann auch gleich versichern, dass du keine "Schädlinge" in deren Revieren auswilderst, also solltest du gleich Waschbären und Wildkaninchen an Einrichtungen weitervermitteln.

In Deutschland ist es so...wenn du nur hin und wieder Tierchen aufnimmst und diese definitiv wieder fachgerecht auswilderst, dann benötigst du gar nichts.
Also bei zwei Eichhörnern im Jahr wird sich da eher weniger jamnd einschalten, zumal es eigentlich kaum jemand mitbekommt.
Aber du willst es ja so richtig offiziell machen.

Die Sachkunde bescheinigt dir der Amtsveterinär.
Der Idealfall:
Er guckt sich das an, wird (wenn er vernünftig ist) von dir Qualifikationen verlangen- z.B. ein Zeugnis einer großen Auffangstation, den Jagdschein, etc.
Er sollte dir dann Fragen stellen, du musst souverän rüberkommen und ihm erklären können ,welches Tier wie bei dir behandelt wird etc., wie du Hörner auf die Auswilderung vorbereitest und dass du Neozoen wie Waschbären nicht auswilderst, dass du Kontakte zu Jagdpächtern und Landwirten der Umgebung hast und dir deren Unterstützung sicher sein kannst.
Der Amtsvet. wird deine Gehege abnehmen und dich ungefähr halbjährlich kontrollieren.
Du musst über jeden Neuzugang und dessen Verbleib Buch führen.
Das ist aber regional unterschiedlich.
Am besten setzt du dich mit dem Vet.-Amt in Verbindung.
 
Flumina

Flumina

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Also ich lese hier ja schon still mit und hab bei der Idee leider etwas Bauchweh.

Lilli du bist 22 (arbeitest du nicht?) wie bitte willst du neben Job, Familie, Freizeit noch sowas schaukeln? Eine echte Auffangstation stell ich mir als fulltimejob vor. Das heist selbst wenn du arbeitest daneben (was denk ich nur Halbtags geht und du musst die Tiere mitnehmen dürfen oder brauchst Pfleger die sich während deiner Abwesenheit um die ganz kleinen kümmern) hast du sicher auch noch Privat ein Leben dem du gerne nachgehen willst. Also Frage ich mich Wie soll das gehen??

Finanzieren kannst du es denk ich auch nur wenn du: Entweder Ganztags arbeitest damit Geld rein kommt (wobei ich bezweifle das das reicht) oder du Spenden hast. Mit erspaartem Kommst du nicht weit
 
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lilly89

Guest
Naja,
Nachdem ihr alle so ein ding draus macht und sagt wie schwer es ist frag ich mich wie es tausend andere leute hinbekommen. Jeder will einen Steine in den weg legen und bloß möglichs glaubwürdig sagen wie schwer und schrecklich das alles doch ist. Wenn jeder so reden würdet wie ihr hätten wir wohl bald keine Auffangstationen mehr, weil kein mensch sich das zutrauen würde. Klar ist das ganze zeitraubend und sicher auch schwer aber anstatt zu sagen wie es umgesetzt werden kann wird man nur gerügt wie schwer es doch ist.
Ich lass es dann doch lieber sein das ganze in einem Forum zu diskutiren wo man ja doch nicht weiter kommt und hohle mir erfahrene Hilfe von Leuten die einem nicht den mut nehmen sondern geben.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo, Flumina, ich bin selbstständig und wie alle anderen wiederhohl du doch schon alles, wegen zeit, geld.....
 
Tayet

Tayet

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:)

es schreiben dir hier Erfahrene Mitglieder. Falke hat eine große Auffangstation in der Schweiz, ich bin Mitglied im Verein seit mehreren Jahren. Niemand will dir was böses...es sind lediglich Fragen,Gedanken und Anregungen zu deine Frage. Was hast du denn erwartet? Das alle jubeln und du direkt was Gründen kannst? Warum beantwortest du die Fragen nicht wie es bei Dir zeitlich etc aussieht? Warum sofort ins Angriff gehen?
 
Flumina

Flumina

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Sorry das mit der werbebrance hab ich übersehen. Dennoch Interessiert es mich wie du Privatleben, Job und Auffangstation schmeissen willst. Wie stellst du dir das vor? Gut du hast einen entscheidenden Vorteil deine Selbstständigkeit aber dennoch stell ICH mir das nicht leicht vor.

Und mal zum verständniss. Ich Ziehe meinen Hut vor Leuten die sowas schaffen und halten können die verdienen meinen vollen Respekt ICH trau mir das nicht zu
 
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lilly89

Guest
ich habe schon mehrmals gesagt das ish selbständig bin und zeit habe, und ich habe keinen Jubel erwartet aber dieses sich ständig wiederhohlende bringt mich auch nicht weiter, statt einfach nur zu sagen wie man das ganze machen kann hatte ich erwartet das mir jemand sagt wie es andere geschafft haben und finanzieren.
 
Tayet

Tayet

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um noch mal klar zustellen: ich freue mich immer wieder wenn wir im Verein Hilfe bekommen. Viele springen auch wieder ab, weil sie mit Belastung nicht klar kommen.
Lies einfach in Ruhe vor was ich oben geschrieben habe. Wenn du dann noch weiter so motiviert bist, dann kannst du dich vielleicht mit einem Verein in Verbindung setzten und näheres Erfahren, machen geben am Anfang auch ältere Tiere ab zum päppeln bis man Erfahrung hat.
Bei mir hat mein Mann mitgemacht, trotzdem war es total schwer. Ich musste oft Nachts zu mir in die Klinik fahren und ein oder anderen Baby einschläfern lassen..oder von fremdem Menschen abgeholt. Ich hatte manchmal mit Menschen zu tun an die man nur mit Ordnungsamt ran kam weil sie das Tier behalten wollten. Stellst du dir vor ein Eichhörnchen in der Voliere zu halten? Klar sind die süß und niedlich..aber du glaubst gar nicht wieviel Power die mit 8-9 Wochen haben und man merkt es ihnen an dass die nach draußen möchten.

Wie gesagt ich musste aufgeben dieses Jahr..aber sonst kam bei mir alles zu kurz, ich konnte nicht mal ordentlich mit dem Hund gehen, weil alle 2h mussten die Babys gefüttert werden (incl. Bauchmassage etc..was wieder Zeit weg nimmt)
 
Winniegirl

Winniegirl

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Du hast jetzt einen Igel ausgewildert und willst gleich eine komplette Auffangstation eröffnen? :eusa_think: Sorry, aber ist das nicht ein bisschen kurz gedacht?
Und ganz ehrlich: deine letzte Antwort kam irgendwie pampig rüber :uups: Das lässt nicht gerade auf eine ausgeprägte Reife schließen (schuldigung, wenn ich das so hart ausdrücke).

Es ist ja schön, dass du mit deinen 22 Jahren selbstständig bist, aber um so eine Station zu eröffnen, braucht man nunmal gewisse Sachkundenachweise, und die hast du scheinbar nicht. Ich weiß z.B. dass man als ausgebildeter Tierpfleger so einen Sachkundenachweis hat (weiß ich durch einen Bekannten, der ist Tierpfleger und dürfte, mit entsprechendem Haltungsnachweis z.B. einen Löwen in seinem Garten halten).
Sprich, über eine entsprechende anerkannte Ausblidung bekommt man diesen Sachkundenachweis.
Oder, was ich mir auch vorstellen könnte: wenn man schon jahrelang im Tierschutz aktiv tätig ist.

Dann brauchst du eins: vor allem Geld! Deine 3000 m² müssen schließlich mit Gehegen versorgt werden. ;) Die Tiere brauchen Futter und medizinische Versorgung, du brauchst spezielle Versicherungen und von irgendwas leben musst du ja schließlich auch noch. Denn "nebenbei arbeiten" geht dann wohl kaum.
Und ich glaub kaum, dass du mit deinen 22 Jahren jetzt schon so viel Geld angespart hast, um sagen wir mal die nächsten 2-3 Jahre davon leben zu können.
 
Urizen

Urizen

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Die unzähligen Auffangstationen, Lilly?
Die tausend(???) anderen Leute, die es hinbekommen?
Ich glaube, wir haben hier gerade unterschiedliche Definitionen von "Auffangstation".
Es gibt deutschlandweit nicht einmal eine Handvol "echte" Auffangstationen, die sich auch nicht um ihre Zukunft sorgen müssen.
Oder meinst du uns Privatleute, die wir hier mit mehreren Tausend € Ausgaben pro Saison im" Verborgenen" die Tiere aufziehen?

Lilly, du sitzt hier an der Quelle...Fälkchen, Mariama, ich..demnächst auch Abbey...wir machen diesen Job bereits- jeder in dem Rahmen,wie es ihm möglich ist.
Und du stehst da und sagst, wir legen dir Steine in den Weg?

Das ist nicht unsere Absicht, aber nunja..du kommst hierher und erzählst, du hast mal einen Igel aufgezogen und möchtest jetzt eine Auffangstation eröffnen.
So- das ist das, was wir bisher von dir erfahren haben.
Wir haben mehrere Hundert Tiere aufgezogen und sind keine richtigen Auffangstationen..von Fälkchen und Mariama mit ihrem Verein jetzt einmal abgesehen-aber auch die beiden "dümpeln" so vor sich hin- finanziell reicht es vorne und hinten nicht und niemand weiß, wie lange sie das so machen können,wie sie es jetzt tun (nehmt es mir nicht Übel, ihr beiden).
Eben weil es immer ehrenamtlich ist und bis man das mal in so einem Rahmen macht, vergehen Jahre..Jahre des Lernens vorallem.

Da wirkt es nunmal etwas unglaubwürdig, zumindest auf mich, die ich jetzt auch seit 5 Jahren Geviechs aufziehe, dass jemand, der jetzt einen Igel gerettet hat, gleich eine ganze Station aufziehen will.
Versteh unsere Sicht doch bitte auch.
 
Tayet

Tayet

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Die unzähligen Auffangstationen, Lilly?
Die tausend(???) anderen Leute, die es hinbekommen?
es ist die Wahrheit so traurig wie es ist. Wir haben auch nur um die 30Menschen die in ganz Deutschland/Schweiz/ verteilt sind...Länder wie NRW natürlich dichter besiedelt als andere..
 
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Wie eröffnet man eine Auffangstation?