Pubertät? Wenn man alles zehn mal sagen muss, und Madame sich taub stellt...

Diskutiere Pubertät? Wenn man alles zehn mal sagen muss, und Madame sich taub stellt... im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen! Ja ich glaube meine 7 Monate alte Australian Shepherd Hündin "Gianna" ist in der Pubertät...ich hab schon viel darüber gehört und...
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AnnA2711

AnnA2711

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Hallo zusammen!
Ja ich glaube meine 7 Monate alte Australian Shepherd Hündin "Gianna" ist in der Pubertät...ich hab schon viel darüber gehört und gelesen und gesehen...aber das ganze jetzt am eigenen Leib zu erleben ist schon ne ganz andere Geschichte. Ich bin sichtlich überfordert...
Seit gut einer Woche muss ich ihr zehn mal sagen, dass sie ins Auto einsteigen soll. Vorher hat ein einfaches "einsteigen" gereicht und zack, saß sie im Kofferraum bevor ich zu ende reden konnte. Sie war arbeitseifrig, wollte immer mehr machen und lernen und helfen und spielen...sie konnte sitz uind platz einwandfrei. in der wohnung guckt sie mich nur noch an als hätte sie dieses Wort noch nie gehört. draußen bei spaziergängen schieben wir auch zwischendurch mal ein paar übungen ein, die sie bisher immer mit viel interesse und begeisterung absolviert hat. Wenn ich sie jetzt draußen anspreche bekomme ich überhaupt keine aufmerksamkeit. die augen sind überall nur nicht bei mir. auch nicht wenn ich das spielzeug raushole, ganz toll zum spielen anrege, nicht bei spannendem
rufen, nicht mit leckerlie, und auch nicht mit leichtem leinenruck. sie ignoriert mich wirklich komplett, als wäre ich gar nicht da. sie reißt an der leine, da wo sie hinwill, da versucht sie den willen auch durchzusetzen. das hat vorher so super geklappt, sie ging gern bei mir an lockerer leine, weil es immer so interessant und spannend war, wenn zwischendurch mal das spielzeug hervor kam oder eine kleine übung und ein leckerchen.
Auch das abrufen ist katastrophal...letztens ist sie wirklich zehn minuten quer über ein feld geflitzt, jegliches rufen und locken ignorierte sie, erst als ich weggegangen und mich versteckt habe, ist sie nach 3-4 minuten gekommen und hat mich gesucht. als konsequenz hab ich sie angeleint, nicht als strafe, sondern da ich einfach angst hab, dass sie wirlklich mal abhaut, und nicht zurück kommt, wenn sie nicht hört...was soll ich denn da tun? Ich trau mich schon fast gar nicht mehr sie los zu machen, sie ist ja überhaupt nicht mehr auf mich fixiert, gar nicht...
dazu kommt noch dass sie zur zeit ihr futter nicht mehr mag. krank ist sie nicht, dass soll wohl eine normale phase sein, kann schonmal vorkommen. ich hab aufgrund von verdauungsproblemen auch das futter schon umgestellt, weder das alte, noch das neue frisst sie mehr. ein viertel aus dem napf, nach langem zögern, der rest wird stehen gelassen. folglich ist sie auch an leckerchen nicht interessiert, also fällt das auch weg....natürlich könnte ich mit fleischwurst und käse arbeiten, aber das kann sie ja auch nicht dauerhaft bekommen.. ich hab jetzt erstmal darauf verzichtet ihr solche besonderen leckerchen zu geben, nur noch manchmal, damit sie nicht immer nur auf das besondere leckerchen wartet, sondern ihr normales futter auch irgendwannm mal wieder gern frisst. (das war vor zwei wochen übrigens auch noch der fall-es wurde sich auf das futter gestürzt, egal was im napf war...)
mir wurde schon von vielen gesagt, das wäre das alter, ich soll auf jeden fall dran bleiben! Das möchte ich auch auf jeden fall, aber wie soll ich vorgehen? Wie soll ich die aufmerksamkeit von gianna zurückgewinnen? das interesse wecken? das platz wieder ganz neu aufbauen, wie am anfang? mit fleischwurst und käse arbeiten? in maßen? was soll ich tun, wenn ich ein platz verlange, sie mich aber nicht mal anschaut, sondern überall anders mit ihrer aufmerksamkeit ist? eigentlich müsst ich es weiterverlangen bis sie auf mich achtet, aber vorhin stand ich gut eine viertelstunde mit ihr am rand eines weges und habe platz üben wollen, selbst mit fröhlichem locken und loben und spielzeug, bekam ich keine aufmerksamkeit... apropos loben: wenn ich für auch noch so kleine positive verhaltensweisen von ihr lobe, ich habe den eindruck es kommt nicht bei ihr an...
mir graut es mittlerweile vor jedem spaziergang, ich warte noch darauf, dass sie mir mit ihrem heftigen reißen an der leine mal die schulter auskugelt.. ich bin verzweifelt! bitte helft mir! wie kommen meine kleine und ich, heil durch diese phase? ich möchte nichts falsch machen, in der erziehung!!

liebste grüße,
AnnA
 
24.11.2011
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suno

suno

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Hallo lieb Anna,
"Pubertät" ist tatsächlich der menschliche Ausdruck dafür - aber ja in einem gewissen Alter, wenn der Hund erwachsen wird tritt so etwas ähnliches auf.
Wie bei uns Menschen , ist der Grad der Rüpelhaftigkeit unterschiedlich stark - die Dauer auch.
Es sind ganz einfach Machtkämpfe innerhalb des Rudels - der Hund wird erwachsen und guckt wie weit er gehen kann.Es liegt jetzt an dir wie euer Rudel aufgebaut wird (bleibt). Dise "Phase" kommt allerdings immer mal wieder und zwar immer dann - wenn wir als Alpha versagen.

Klar kommt der Hund von alleine durch diese Phasen - die Frage ist nur mit welchem Ergebnis. :eusa_think::

Sie können die Oberhand gewinnen. :shock: Dadurch können sie "führungslos" werden, was bestimmte Verhaltensmuster aufweist - der eine wird aggressiv, oder verbellt-keifend nervig - der andere verängstigt....eben alles was ein Hund ohne Alpha so treibt ...wenn sie die das Rudel "übernehmen" - ist das nicht mehr so lustig.

Da ich generell große Hunde halte und diese "führerlos" meiner Meinung gefährlich werden - halte ich schon immer vollkommen dagegen. Mein Tip:

Sofort eindeutig zum Alpha werden. Dein Hund hat 100% zu tun was DU möchtest - keine Diskussion - kein Verständnis...sondern klare deutliche Anweisungen und Befehle die du KONSEQUENT durchziehst.

Dein Hund beginnt dich gerade mit Futter zu "erziehen":mrgreen:?! Sehr gut DAS kannst du besser. Keine Leckerlies mehr, nix da Fleischwurst wenn sie das Futter nicht mag...
Es gibt das Futter im Napf- hinstellen und geht sie nicht innerhalb der nächsten 30 Sekunden darn wird der Napf voll wieder weg gestellt (bis zur nächsten Fütterungszeit) - aus die Maus. Sobald sie Hunger hat - wird sie Fressen und zwar was DU willst.

Beim spazieren / draußen kannst Du aus der Hand füttern (ein Teil der Tagesration) - ich persönlich mag Dauer - Bestechung nicht so.
In deinem Fall würde ich zunächst für körperliche Auslastung sorgen - also raus kurz lösen wenn Nötig und dann an der Leine straff laufen (FUSS !!) oder besser noch Fahrrad fahren.
Anschließend ein schönes Spiel mit Kong, befüllter Futtertasche und klaren Anweisungen. Macht sie nicht was du willst - kommt sie an die Leine und ihr übt schön Beifuß.Richtungswechsel...schnelles gehen usw.
Spielsachen und Ablenkung sollten NUR noch von dir kommen - keine eigenständige Verwaltung, vom Hund!

Du musst der Master des Univers sein - und das erreicht du am besten indem du dich auch so verhälst.

Sobald die Fronten wieder geklärt sind kann man die Zügel ein wenig lockerer lassen - aber zumindest ist das bei mir so - eben nur ein wenig.

Das hört sich vielleicht hart an - aber glaube mir - sobald ein Hund einen liebevollen aber starken Herren hat - hat er bedeutend weniger Stress und Spaß am Hund sein - als wenn er glaubt sein leben selbst regeln zu müssen.

Liebe Grüße Suno
 
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

also Ich habe zur Zeit auch einen 7 Monate alten Hund.
Klar, er hat leichte Pubertätserscheinungen, aber es hält sich in Grenzen, mit der Schleppleine kommen wir gut klar.

Meine Frage allerdings wäre das wegen dem Leinenziehen.
Erstens denke Ich nicht dass die kleine Gianna schon Bei Fuß kann, also wird Sie ja gar nicht verstehen was ihr Frauchen da im strammen Schritt von ihr verlangt. Und dann die Richtungswechsel etc...
Ich kenne diese Methode, habe Sie bei meinem 11 Jährigen Rüden auch angewendet.
Allerdings frage Ich mich ob diese Methode nicht etwas "hart" für den Kleinen ist?
Sollte man ihn dass nicht sanfter beibringen, denn er muss dass doch alles erst lernen.
Klar kommt jetzt wieder man muss hart, konsequent und streng sein... aber gibt es keine andere Methode das locker an der Leine laufen zu üben?
 
Pearless

Pearless

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Doch, die gibt es.
Man kann dem Hund auch "Fuß" über den Clicker beibringen.
Allerdings wäre da jetzt eine längere Einführung nötig und vor allem eine Einleitung ins Clicken mit einem Profi/erfahrenen Hundehalter an der Seite.
Die Einleitung kann ich gerade nicht liefern, aus Zeitgründen. Entschuldigung. :eusa_doh:
Meine Hündin hat auch "Fuß" per Clicker gelernt, allerdngs muss ich bei ihr den Richtungswechsel reinkombinieren, aber ich glaube, das ist nur bei uns unbedingt so.

Hastige Grüße
Pearless
 
WaldKatz

WaldKatz

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Hey,

nein Ich meine nicht dass Bei Fuß, sondern dass locker an der Leine laufen.
Bei Fuß übe Ich mit meinem Kleinen wie Ich es mit dem Großen geübt habe, und zwar dass Ich ihn mit einem Leckerlie führe bis er es verstanden hat.

Aber an der Leine zieht unser Kleiner auch, er ist es ja nicht gewohnt an der Leine, muss es ja aber trotzdem lernen.
Anfangs sagte die Hundeschule "Mit 4 Monate muss er kein Abitur haben, alles der Reihe nach *im Lachen*" aber zur Zeit besuchen wir die Schule nicht, erst wieder ab Januar...
Ich würde dass "lockere Leine" aber gerne schon üben. Aber wie?

Ist der Richtungswechsel die einzige Möglichkeit?
Dann müsste Ich ja immer nur im Kreis rennen weil sobald Ich die Richtung wechsel rennt er mit vollspeed in die Leine.
Läuft er abgeleint rennt er aber nicht weg sondern immer im Umkreis von 2-4 Metern, schaut oft nach mir und wartet.

Gibt es noch mehr Möglichkeiten außer den Hund "hinter mir herzuschleifen"?
 
Pearless

Pearless

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Achja... "Fuß" bedeutet bei mir auch nichts anderes, als lockeres Leinenlaufen. :uups:
Hatte ich vergessen zu erwähnen. Als wir unsere Hündin nämlich aus dem TH bekamen, hat sie ganz fürchterlich gezogen.
Also, auch das ist mit Clicken möglich.
 
Zapzarap

Zapzarap

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Fuß und Leinenführigkeit sind aber zwei unterschiedliche Paar Schuhe und haben nix miteinander zu tun:)

Ich mag pupertierende Hunde, ja in der Zeit muss man konsequent dran bleiben, aber man sollte auch nicht alles zu ernst nehmen, die Monster wissen teilweise selbst nicht was sie da eigentlich fabrizieren und wohin sie mit sich selbst sollen.
Ich hab bestimmte Dinge die müssen sie immer ausführen, aber wenn sie grade in irgendeiner akuten Phasae stecken und Dinge, die sie vorher sicher beherrscht haben partou (schreibt man das so?) nicht ausführen, dann mach ich mir bei einem jungen, im Hormonchaos steckenden Hundeteen die vorher freudigen Übungen nicht mit Zwängen kaputt. Ich lass in der Zeit viele Sachen, bei denen ich vorher weiß das sie nicht wirklich klappen werden, einfach weg und nehme viele Sachen einfach mit Humor.
Ich mach ganz viele "Quatschsachen" mit den Jungspunden, dabei ist man selber lockerer, setzt sich und den Hund weniger unter Druck und trotzdem übt man an der Konzentration, dem Gehorsam und den kleinen wichtigen Dingen des Lebens, aber eben "nebenbei" und entspannter, ich geh meistens auch ein paar Schritte zurück, was es beiden Seiten leichter macht. Allerdings muss man dennoch darauf achten, das man sich nicht völlig auf der Nase rumtanzen lässt und einmal gegebene Kommandos müssen ausgeführt werden, aber bis zu einem gewissen Grad muss sich ein junger Hund auch ausprobieren, seinen Weg im Leben finden dürfen:)
Ich hab jetzt schon den ein oder anderen Hund durch diese Phasen gebracht und ich kann mich in Sachen Gehorsam und Arbeitsfreude nicht wirklich beschweren und find die Monster ganz ok erzogen, man kann zumindest ganz gut mit ihnen leben.

Die Pickelphase geht vorbei, testen wird ein Hund immer mal wieder, aber dann steckt er nicht mehr in hirnvernebelnden Hormonveränderungen und kommt mit dem ein oder anderen Gong besser klar.
Einfach entspannt bleiben, alles wird gut:mrgreen::004:
 
suno

suno

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Hallo,
ich wollte nur kurz was zu "Richtungswechsel" und "hart" sagen. Eventuell liegt es ja an der jeweiligen Rasse - und ich kann halt nur von den WTP dt. Schäferhunden ausgehen.
Vom ersten Moment an , an dem wir das geübt haben, hatte ich zwei paar wunderbare braune Hundeaugen auf mich gerichtet, die voller Erwartung zu mir schauten, nach dem Motte : "YEAHHH, was geht...ich kanns ich kanns...nochmal".
Selbstverständlich müssen meine Hunde nicht 24 Stunden am Tag maschinenmäßig Befehle ausführen....obwohl es für sie nichts schöneres gibt-denn für sie bedeutet dies 100% Aufmerksamkeit mit Unterhaltungswert von mir.
Ein einfaches spazieren gehen findet mein Mädel so langweilig, daß sie von alleine anfängt zu "arbeiten".

Liebe grüße Suno
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Ich bin auch der Typ, der nicht mit dem Hund diskutiert. Ich würde mir vorher recht gut überlegen, ob ein Befehl jetzt wirklich nötig ist. Aber wenn ich ihn gebe, setze ich ihn durch.
Ich würde auch gar nicht anfangen, 10mal Platz zu sagen. Das Einzige, was Hund daraus lernt, ist dass es neuerdings erst beim 10ten Mal nötig ist, zu gehorchen.
Und da jetzt mit super Leckerchen dem Hund etwas neu beizubringen, was er eh schon kann, würde ich auch nicht machen. (Vorausgesetzt, er konnte es auch schon wirklich.)

Für den Freilauf kann ich dir auch nur den Tipp geben, mit einer Schleppleine zu arbeiten, solange bis Hundi wieder zuverlässig hört. Ignoriert er dich und deine Befehle, würde ich mich körperlich mal etwas präsenter machen.

Auch die Richtungswechsel bei Ignoranz des Leinenlaufens finde ich sinnvoll und nicht brutal. Hunde denken auch nicht darüber nach, ob es brutal ist, wie ein Berserker in die Leine zu springen und einem den Arm halb auszurenken. Auch beim Leinenlaufen ist es wichtig , auf die eigene Körpersprache und Spannung zu achten, um die Aufmerksamkeit eines Rüpels zu erhalten.

Dein Hund lotet derzeit aus, inwiefern deine Befehle fakultativer Spaß sind, die man mitmachen kann, wenn man gerade Lust und Laune hat und sonst nichts los ist. Es ist an dir, ihm zu zeigen, dass deine Befehle ernstgemeint sind und nicht auf freiwilliger Basis stehen.

Allerdings würde ich wie Zapzarap die Befehle auf das nötige Alltagsvolumen beschränken. (Mache ich aber eh meist. :mrgreen:)

Off-Topic
@Suno: Da sind meine Jungs ganz anders. Fuß gehen ist mehr notwendiges Übel (trotz Einführung über positive Bestärkung) und so ziemlich das Gegenteil von Spaß. Viel zu wenig eigenständiges Handeln für den Terriergeschmack. Stoffel ging damals zwar auch immer vorbildlichst Fuß samt Wendungen, Tempiwechsel und Kehr - wie ein Großer eben - nach dem Lauf hat er aber immer erstmal grollend in die Umgebung geknurrt, um seinem Unmut Ausdruck zu verleihen. :mrgreen: Das liebe ich an Terriern.

@all: Irgendwie scheint mir der Begriff Pubertät eine neuzeitige Erscheinung/Erfindung zu sein. Keiner meiner Jungs hatte das je. Allerdings bin ich auch durchweg einfach konsequent und basta. Mit solchem menschlichen Schnickschnack braucht mir kein Hund zu kommen.
 
AnnA2711

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Hallo ihr lieben!
endlich kann ich antworten! ihr habt mir alle super geholfen, und ich würde es vielleicht sogar alles umsetzen können...wenn jetzt nicht ein anderes schwerwiegendes problem aufgetreten wäre...hierfür brauch ich nochmal dringend eure hilfe! :(
ich bin am freitagabend spontan am knie operiert worden, nachdem ich in die ambulanz gefahren wurde, da ich mein knie nicht mehr bewegen konnte, nach einem blöden schritt. ich hatte mir den meniskus gerissen und eingeklemmt, das musste sofort operiert werden. nun wurde dieser genäht und heute wurde ich aus dem krankenhaus entlassen. die erste hürde ist, mich nicht mehr von meinem wildfang anspringen zu lassen, mir nicht die krücken aus den händen reißen zu lassen, ich kann nicht mit ihr spielen und toben und agility fällt sowieso flach... ich muss 6 wochen!!! auf krücken laufen und darf 6 wochen!!! nur 10 kg belasten, das ist gar nichts...
frage des tages: wie soll ich nun die nächsten zwei monate mit meinem hund umgehen??? :eusa_think: :?:
ich bin vorrübergehend bei meinen eltern auf dem sofa eingenistet. so können die mich unterstützen beim gassi gehen. nun muss ich langsam lernen, mir die leine umzuschnallen, sie an der leine zu bändigen, so dass ich in ruhe mit ihr gassi gehen kann, ohne dass sie mich umhaut und ich in ruhe mit den krücken durch die gegend humpeln kann... das stellt mich gerade vor eine unmögliche herausforderung, aber irgendwie muss das doch gehen?! vor allem vormittags bin ich mit ihr alleine, bis gegen 15 uhr meine mutti nachhaus kommt, irgendwie müssen wir da eine lösung finden...
habt ihr vielleicht auch ideen, wie ich meine kleine körperlich und vor allem geistig ausreichend auslasten kann? reicht es aus, wenn ich mit ihr clickertraining drinnen mache, im sitzen, kunststückchen übe...et. ... ? draußen ball spielen, zum hundeplatz fahren, agility, zerrspiele...all das fällt für einige zeit komplett aus.. was machen wir denn nun? :( ich bin völlig am verzweifeln... :| ich kann sie ja auch schlecht frei laufen lassen, wenn sie nicht hört...
gibts da welche unter euch, die damit schon erfahrung gemacht haben? oder die einfach nützliche tipps und ratschläge für uns haben? ich nehm alles dankend an... :)
liebste grüße,
AnnA
 
Windhündin

Windhündin

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Hallo Anna....

ich würde für die Zeit deiner Genesung jemanden suchen der deinen Hund beschäftig und erzieht.
Ich denke du und der Hund haben nichts davon...da du vor der Op schon überfordert warst , wird es jetzt mit dem "frischen" Knie sicherlich nicht leichter für dich. Ich würde das erstmal aussitzen damit du voll und ganz gesund wirst und dann mit voller Power deinem Hund erklären kannst das du das "Sagen" hast.
Aus eigener Erfahrung mit meinem Windhund kann ich dir sagen.... betteln lass mal ganz sein....wenn sie dir keine Aufmerksamkeit gibt ist das Thema beendet. Weder spazieren noch spielen noch sonst irgendwas. Du brauchst sie nicht um etwas zu unternehmen...sie dich schon.
Wenn du einen Garten hast...übe da von Anfang an.
Ich weiss nicht ob ich das hier sagen darf...ich bin noch neu und das ist einer meiner ersten Beiträge....ansonsten würde ich dir ein zwei SEHR gute Bücher empfehlen. Das mit dem Richtungswechsel halte ich für richtig...das Problem ist nur ob man das wirklcih immer richtig umsetzt. Clicker ist die selbe Sache. Ich persönlich mag Clicker überhaupt nicht. Bei uns hat nur Konsequenz und Standhaftigkeit , und ganz wichtig...den Hund ignorieren können im richtigen Moment. Tanze ich aus der Reihe...tanzt mein Hund mit. :mrgreen: Erstmal aber gute Besserung für dich und dein Knie ;)
 
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