Der sogenannte "Kampfhund"

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Flibsy

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Hallo,
Ich liebe alle Hunde
doch ich höre immer wieder das das Halten von Kampfhunden viele Komplikationen
mit sich trägt.
Für mich ist die Bezeichnung "Kampf"-Hund völlig unangebaracht
wenn mann seinen Hund falsch erzieht kann auch der kleinste Hund ein Kampfhund werden

Meine frage wäre, was ihr von Kampfhunden haltet
Und wie es in den eizelnen Budesländern mit ihrer Haltung geregelt ist (Eignungstest?)
 
18.12.2011
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
F

fotohörnchen

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Hallo Leute ,
Eine Durchaus Schwierige Frage.
Zum einen ist die "Kampfhund" Definition weit gefasst, zum andern wird gerne "Populismus" mit dem Wort Betrieben. Was ist ein Kampfhund ? Die Definitionen der Einzelnen Bundesländer zeigt schon die Schwierigkeit. Der Hund als Individuum weiß von diesen Dingen nichts. Es gibt eben Hunde die ein Bestimmtes Verhalten beim "Beißen" zeigen. Ob das nun Angezüchtet worden ist, oder durch den Menschen Konditioniert wurde ist Unerheblich. Der Schaden der dadurch entsteht ist für MICH entscheidend. Eine durchgedrehte Dogge wird man(n) sicherlich nicht so schnell Herr werden als wenn ein Chiwawa "Gas" gibt. Die Beißstatistiken zeigen da auch kein Gutes Bild. In der "Regel" wird sich wohl das Herrchen/Frauchen für die Situation, Aggressivität&Verhalten, Verantwortlich zeigen müssen. Um wieder auf das Beispiel mit der Dogge zu kommen, so sehe ich in Letzter Zeit immer mehr Frauen, vor allen Zierliche, die so ein Riesentier mit sich führen, sorry ? wer da wohl mit wem geht ? In einen Fall der Fälle, nicht Vergessen wir haben es mit Tieren zu tun, ist das Frauchen vollkommen hilflos. Es gib auch Besitzer die ihren Hund als Beschützer & Waffe ansehen. Ob das Rational Gesteuert wird oder rein Emotional ist im Endeffekt auch egal.
Ihr seht schon, ich sehe das Ende der Leine wo Herrchen/Frauchen sind als ein größeres Prob als der Hund selber. Das Thema "Hundeführerschein" wird ja schon Diskutiert. Ob sich das allerdings Überhaupt in die Realität umsetzen lässt , na, da habe ich meine Zweifel. Als Konsequenz, der oben geschriebenen Worten finde ich die Klassifizierung "Kampfhunde" als ersten Schritt nicht Verkehrt. Der "Hundeführerschein" wird viel mehr Aufschrei Erzeugen als die jetzige Situation...
DIRK.
 
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Nutz mal die Suchfunktion, wir haben hier schon einige Themen dazu ;).
Kleine Zusammenfassung: Eigentlich keiner von uns hier glaubt, dass Hunde genetisch bedingt gefährlich sind und keiner hier ist ein Freund der Auflagen für Listenhunde.

LG
 
D

dina2

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Ich besitze selber eine Americanstaff..xPitbull Hündin 4jährig!
Es ärgert mich das solche Hunde teilweise verboten werden und "Kampfhundebesitzer"schlechte Vorurteile anhören müssen.
Laut Statistiken sind Deutscheschäferhunde und Bernersennenhunde die Hunderassen die am häufigsten zugebissen haben.
Es kommt auf das erlebte vom Hund an und wie er erzogen ist finde ich.
Meine Hündin ist zu Kindern und zu Menschen sehr lieb nur mit Artgenossen hat sie es noch nicht so! Möchte ich aber ändern!
 
*Mischling*

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Kurz eine Frage zu der Beißstatistik: Es gab mal eine, die ebenfalls aussagte, dass DSH am häufigsten zubeißen, die aber weder berücksichtigte, wie stark und ob Fremde oder Familie noch, dass es wesentlich mehr DSH als Listenhunde in Deutschland gibt. Hast du dazu also vielleicht eine Quelle?
In Zürich ist das doch sowieso anders als bei uns, noch strenger meine ich, oder irre ich mich da? :eusa_think:

LG
 
F

fotohörnchen

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Frei,
nach dem Motto "Ich traue keine Statistik die ich nicht selber Gefälscht habe", was sagen uns solche Statistiken ? Mir geht es um den Schaden den ein Hund Erzeugen könnte Aufgrund seiner Genetischen Bedingungen. Ob ein Hund aus den selben Bedingungen Aggressiver als andere ist, wer weiß ? Nicht Umsonst gibt es Rassen die Schon einen Gewissen Ruf haben, zb. die Sanften Riesen... Irgend woher kommt das ja.
Also, je größer der Hund ist desto mehr Schaden kann er Verursachen. Dann haben wir Hunde die nicht mehr Loslassen beim Beißen sondern Reißen. Das gibt wieder weiter Erhöhten Schaden. Nicht zu Vergessen das es Tiere gibt die für die Jagt Gezüchtet worden sind und so eine Bestimmte Eignung dafür mitbringen. All das sollte Berücksichtigt werden. Je höher die "Schadensklasse" desto mehr sollte der Halter eine Eignungsprüfung Ablegen. Das mit dem Hund in regelmäßigen Abständen.
Eines ist aber auch klar. Gebissen wird auch in Zukunft ! Das in der Regel der Hund nicht das Böse ende der Leine ist mag ich Unterschreiben. Nichts desto trotz wir der Gebissene das ganz anders sehen.

DIRK.
 
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dina2

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Zu eueren Fragen :
Die Statistik habe ich in einer Schweizerzeitung gelesen und es wurde Prozentuel angeschaut.
Ich weiss nicht wie es bei den anderen Kampfhunden aussieht aber z.B ein Pitbull hat ein gigantisches maul und jedemfals meine Hündin eine enorme beisskraft.
Habe auf Animalplanet (Tv) eine dokumentation über Pitbulls gesehen. Dort haben sie einfach gezeigt das man so einen Hund vom Opfer eigentlich garnicht mehr losreissen kann. Wenn der Pit zubeisst hat der eine sogenanten Kiefersperrung und kann sich nicht gerade wieder vom Opfer ablassen. Sie haben 2 Kämpfende Pitbulls gezeigt. Ich bin jedoch immernoch davon überzeugt das es lächerlich ist Hunde in "normale Rassen" und Listenhunde zu unterteile.
 
akani

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Es kommt halt ganz auf die Linie an, ein teil davon ist sicherlich Genetik.
Der Pit Bull hat seinen Namen vom Pit, wo Hundekämpfe ausgetragen werden. Der wurde dazu gezüchtet wie ein Weimeraner zum jagen.
Und natürlich züchtete man da auch mit den besonders triebigen (hier in Form von Aggression) weiter, da hat man also schon genetisches Potenzial.
Aber es gibt auch ganz normale Zuchten, in denen Hunde nach anderen Kriterien mit anderem Zuchtziel gezüchtet werden.
Man hört beispielweise nur ganz selten von Beißvorfällen mit Dobis. Das liegt einfach auch daran, dass die Zucht nicht verboten ist und deshalb viele seriöse Züchter auf dem Gebiet zu finden sind.
Und die züchten natürlich nach anderen Kriterien.
 
D

dina2

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Hab ich das richtig verstanden das man also in deutschland Pitbulls nicht züchten darf?
MfG
 
akani

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Ich meine, da herrscht Zucht-, Import- und Export-Verbot.
Wobei nicht alle Hunde überall Listenhunde sind.
Der Dobermann beispielweise ist hier in NRW ein Listenhund, in anderen Bundesländern aber nicht.
 
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dina2

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Ok Interessant dannke wusste das nicht.
MfG
 
*Mischling*

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In Deutschland gilt ein bundesweites Einfuhr- und Zuchtverbot für den Pitbull-Terrier, den American Staffordshire Terrier, den Staffordshire Bullterrier und den Bullterrier.
Das Einfuhrverbot anderer Rassen richtet sich nach den Listenhundlisten der Bundesländer. Wir haben hier zwei Bundesländer, Thüringen und Niedersachen, die keine Liste haben, andere haben eine abgeschwächte Fassung (Baden-Württemberg zum Beispiel), wieder andere, wie Nordrhein-Westfalen, haben eine sehr strenge Liste sowie eine 20/40 Regelung. Schleswig-Holstein aber zum Beispiel diskutiert über die Abschaffung der Liste. Es ist in Deutschland also keines Falls einheitlich und es kommt immer darauf an wo man wohnt.

LG
 
Zapzarap

Zapzarap

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Akani, der Dobermann ist nirgendwo in Deutschland auf der Liste, weder hier in NRW noch in einem der anderen Bundesländer.
 
nudl

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*hust*
Der Dobermann steht zwar nicht auf der Rasseliste von NRW, aber auf der von Brandenburg ;)
Dort wird er der Kategorie 2 (gefährlichkeit wird vermutet, kann aber mittels Wesenstest widerlegt werden) zugeordnet.


Ich finde die Rasselisten lächerlich und nicht zielführend.
Da wäre der Hundeführerschein meines erachtens deutlich sinnvoller, denn es ist immer der Halter, der aus einem Hund eine Waffe macht.
Natürlich liegt auch eine gewisse genetisch Determination vor, wie bei allem. Da wären dann aber spezielle Wesenstests für die Zuchttiere angebacht und sinnvoll.

edit: wobei ich auch noch damit leben könnte, wenn alle Listenhunde der Kategorie 2 zugeordnet werden und somit mittels wesenstest ihre harmlosigkeit beweisen können.
Da macht die unterteilung ind ungefährliche und gefährliche rassen immer noch keinen sinn, aber man hat wenigstens die möglichkeit, ein ganz normales Leben mit seinem Hund zu führe.

Die erhöhte Hundesteuer für SoKas finde ich übrigens unverschämt und reine abzocke.
 
Zapzarap

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Ach, Brandenburg ist quasi wie Bayern, merkwürdig und fast schon Ausland :mrgreen:
 
nudl

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pfffff hier in bayern ist er jedenfalls nicht auf der liste:p
Hat mich ziemlich verwundert, weil hier so gut wie alles was über 40cm WR ist und Zähne hat auf der Liste steht:roll:
 
Zapzarap

Zapzarap

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Ich sagst ja -ziemlich merkwürdig- :mrgreen:

Aber NRW ist auch nicht ganz dicht...andererseits kann ich mich eigentlich nicht beschweren, man "spürt" zumindest hier nicht wirklich was von den Einschränkungen. Ausser das ich keinen VDH Bulli einführen darf, ansonsten ist es hier relativ "ruhig".
 
Kasary

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Um wieder auf das Beispiel mit der Dogge zu kommen, so sehe ich in Letzter Zeit immer mehr Frauen, vor allen Zierliche, die so ein Riesentier mit sich führen, sorry ? wer da wohl mit wem geht ? In einen Fall der Fälle, nicht Vergessen wir haben es mit Tieren zu tun, ist das Frauchen vollkommen hilflos.
DIRK.
Hallo Dirk,
ich bin gerade über dieses Thema gestolpert und wollte dazu gern auch nochmal ein paar Takte sagen.
Wir haben einen Leonberger-Bernhardiner-Rüden. Diego misst ein Stockmaß von gut und gerne 87cm und bringt 65kg auf die Waage.
Er ist damit schwerer wie ich und ich erlebe es nicht selten, dass ich beim Gassi mit genau dieser Aussage kontaktiert werde. "Sie können den Hund doch garnicht halten!" Jetzt fällt mein Dicker zum Glück nicht unter die "klassischen" Listenhunde, aber deiner Aussage nach, ist unsere Kombination ja dennoch eher kritisch zu betrachten.

Und auch wenn ich dir zum Teil durchaus recht gebe und viele Hundehalter mit ihrem Hund überfordert sind, dann lass dir gesagt sein, dass die Körpertatur mit einer verantwortungsvollen Hundehaltung nicht viel zu tun hat! Diego hat mich noch nicht 1x durch die Gegend gezogen! Ich kann meinen Dicken halten und das sogar relativ entspannt und problemlos. Mal abgesehen das Erziehung wohl das Zauberwort des Tages ist, dann kommt es hier vorallem auf die Technik an. Klar, auf 3m Leine habe ich ziemlich schlechte Karten, aber in diese Situation komme ich erst garnicht. Wenn eine schwierige Situation naht, dann hab ich Diego ganz kurz am Halsband und Geschirr und dann kann er toben und springen wie er möchte, dann sitze ich am längeren Hebel! Wieso also immer die Vorurteile?!?

Und zum eigentlichen Kampfhundethema möchte ich nicht viel sagen. Das Thema wurde schon x-Mal durchgekaut und kommt auf keinen grünen Zweig.

Liebe Grüße
 
nudl

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die these finde ich auch grenzwertig. Wer darf denn dann noch Doggen, Berhardiener und co halten?
2m große Bodybuilder?
Jemand anders hat nämlich kaum eine chance gegen so einen Riesen mit Allradantrieb ;)
eine unerzogen Dogge, die gerne wo anders laufen möchte schafft das auch. Zauberwort erziehung...
 
M

Müsle

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Kampfhunde gibt es auch für mich nicht.
Jugine ist selber ein KAMPFhund wie man sie so nennt..
Ja,also Jugine ist zwar etwas Agressiv gegen über von Männnern.
Aber das hat auch seinen Grund..Er hat einem Drogenabhänigem gehört und wurde geschlagen..Nun gehört er uns..
 
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