Dachsbau - Was Nun ??!!

Diskutiere Dachsbau - Was Nun ??!! im Wildtiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; firstHallo zusammen, ich habe da ein Anliegen welches ganz offensichtlich immer mehr zu einem Problem wird. Lässt sich nur erhoffen das ich hier...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
TedDy68

TedDy68

Registriert seit
16.01.2007
Beiträge
219
Reaktionen
0
Hallo zusammen,

ich habe da ein Anliegen welches ganz offensichtlich immer mehr zu einem Problem wird.
Lässt sich nur erhoffen das ich hier jemanden finde, der mir dabei helfen kann eine lösung zu finden.

-- Ich wohne im Südschwarzwald und wie der Name schon sagt ist der Wald gar nicht so weit weg von unserem Grundstück.
Vor ein Paar Wochen habe ich innerhalb des eingezäunten Geländes ein Loch Entdeckt.
Zuerst hab ich mir nichts dabei gedacht, da meine kleine Scotchterrier Dame "Sarah" ja ein begeisterter Buddler ist. Rosen auszubuddeln und Löcher zu graben sind tagesordnung im Leben eines Scotties. :):roll:
Vorgestern als ich über das Gelände lief um die Abzäunung zu kontrollieren, hab ich ein neues Loch entdeckt.
Ein Loch mit einem mindestens 1 Meter tiefen Gang und davor liegt grob geschätzt 1 m³ Erde.
Also hab ich auf dem Forstamt angerufen und denen alles geschildert.
Man lies mich wissen das dies ein Dachsbau ist.
Meine Frage ob ein Dachs meinem kleinen Hund gefährlich werden könnte wurde mir beantwortet mit :

"Ach was, wenn der Hund in den Dachsbau ginge, würde er höchstens mit einer blutigen Nase wieder raus kommen. Machen können wir aber nichts für Sie. Wir haben keine Fallen. Ausserdem befindet sich der Dachs ja auf Ihrem Privatgelände, da können wir sowiso nichts machen !"

Klasse Antwort und besten Dank, Sie waren mir eine sehr grosse Hilfe !!!

Danach hab ich einen Landwirt angerufen und gefragt was ich tun könne um dem Dachs das Mietverhältniss zu kündigen.
Auch er wusste mir nicht zu helfen. Naja, Hilfe schon, aber keine Hilfe mit der ich einverstanden wäre.
Er meinte das ich die Dachslöcher mit schweren Stein / Betonplatten verschliessen solle.
Also eine derartige Aktion könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Es muss doch eine Lösung geben den Dachs zu fangen und umzusiedeln ???!!!
(Ich fange sogar Mäuse mit lebendfallen. Wie könnte ich da einem Dachs etwas antun ??)

Der Landwirt erzählte mir aber noch etwas wissenswertes.
Ein Dachs ist nicht dumm ! Wenn ein kleiner Hund seinen Bau betreten sollte, dann lässt der Dachs den Hund kommen.
Ist der Hund weit genug drinnen, kommt der Dachs von hinten und verschliesst den Ausgang so das der Hund eingeschlossen wird.
Er meinte das er vor ein paar Jahren das gleiche Problem hatte.
Sein kleiner Hund ist auch in einen Dachsbau gegangen.
Mit vereinten Kräften hatten sie fast 2 Tage nach dem Hund gegraben um ihn wieder zu befreien.

Für mich ist das eine totale Horrorvorstellung, das meine kleine Sarah in einem Dachsbau eingeschlossen werden könnte. :018::eusa_hand::095:

So, nun hab ich einen halben Roman geschrieben und hoffe das sich jemand meldet.

LG;

TedDy


 
16.01.2007
#1
A

Anzeige

Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Favole

Favole

Registriert seit
05.11.2006
Beiträge
12.004
Reaktionen
0
Halle TedDy68,

Ich denke schon, dass ein Dachs einem kleinen Hund gefährlich werden kann, wenn dieser ihn in die Enge treibt, aber generell sind Dachse recht harmlos und sogar nützlich. Schließlich fressen sie Mäuse, Schnecken und Co.
So ein ähnliches "Problem" hatten wir auch mal. Wir wohnen quasi im Wald und bekommen öfters Besuch von Wildtieren. Zwar hatten wir dann keinen Dachsbau im Garten, dafür einen Fuchsbau, sogar mit Jungtieren drin.
War sehr interessant sie zu beobachten :angel:

Im Internet werden auf verschiedenen Seiten Lebendfallen zum Kauf angeboten, die sind aber ziemlich teuer und wenn du die Dachse [ich geh davon aus dass es mehrere sind] gefangen hast, darfst du sie aber nur mit Hilfe der Jagdbehörde irgendwo freilassen.

Allerdings darf man Dachse nicht in der Zeit in der sie ihre Jungen großziehen verscheuchen! Und das ist vom 1. Januar bis 31. März!
Also wirst du dich noch gedulden und einfach ein Auge auf deine Sarah haben müssen.
 
J

Jumpy

Guest
Hallo,
mir ist der Scottisch Terrier als Jagdhund bekannd und eignet sich sogar für die Dachsjagd.

Zitat aus einem Hundebuch:
[FONT=verdana, arial, helvetica][SIZE=-1]Als Wach- und Jagdhund für die Fuchs- und Dachsjagd ist er gut geeignet. Er wird auch als Begleit- und Familienhund sehr geschätzt, da er kinderlieb ist.

Ich denke sie wird schon mit so einer Begegnung umgehen können.
LG
Jumpy;)
[/SIZE][/FONT]
 
Burani

Burani

Registriert seit
17.01.2005
Beiträge
11.471
Reaktionen
0
morgen

ich verschiebe das thema ins hundeforum, da es dort reingehört.

hier geht es nur um nachrichten,

lach
 
S

sweetroke

Guest
Kannst du den Eingang des Dachsbaues nicht vorübergehend mit einem provisorischen Zaun umstellen? So dass der Hund wenigstens nicht ungehindert einfach da rein spazieren kann.

@ jumpy: Klar sind Scotties zur Dachsjagd geeignet. Da aber Tedys Hund nicht jagdlich geführt wird und es nicht von Kindesbeinen an kennt, mit solchen Tieren umzugehen, wage ich es zu bezweifeln, ob der Urinstikt im Scottie ihn aus einer brenzlichen Situation heraus helfen würde. Darauf ankommen lassen würd ich es auf jeden Fall nicht.

LG
 
Burani

Burani

Registriert seit
17.01.2005
Beiträge
11.471
Reaktionen
0
favole, der findet schon einen weg sich zu ernähren, evtl muß er einen anderen ausgang wählen.
zudem sucht der seine nahrung doch im boden,oder?
 
gold_Fish

gold_Fish

Registriert seit
03.07.2005
Beiträge
2.664
Reaktionen
0
Im Internet werden auf verschiedenen Seiten Lebendfallen zum Kauf angeboten, die sind aber ziemlich teuer und wenn du die Dachse [ich geh davon aus dass es mehrere sind] gefangen hast, darfst du sie aber nur mit Hilfe der Jagdbehörde irgendwo freilassen.
Die Idee finde ich nichtmal so übel. Aber ich würde auch vorher schon mit der Jagdbahörde mal reden.
Dann, wie schon gesagt, sind die bis März in der Aufzuchtzeit der Jungen, die Dachse.
Bis dahon könntest du deinen Hund an einer Schleppleine lassen, dann hast du sie besser unter Kontrolle.

Oder du suchst dir eine andre Route zum Gassi gehen.
 
Nilli

Nilli

Registriert seit
05.10.2005
Beiträge
606
Reaktionen
0
ich finde die idee mit dem Zaun sehr gut. Dann ist er gezwungen sich aus der anderen Seite heraus zu graben und kommt evtl nicht wieder da die höhle nun zwei Öffnungen hat. Kann allerdings auxh unter dem zaun graben und dann nützt er nichts. Müsstest auch drauf achten, dass er auch wirklich dort weg kommt und nicht verhungert etc.
 
Samson

Samson

Registriert seit
30.10.2006
Beiträge
875
Reaktionen
0
Oder du suchst dir eine andre Route zum Gassi gehen.
So, wie ich es verstanden habe, ist der Dachsbau auf dem eigenen Grundstück...

Wenn die Schonzeit vorbei ist, versuche doch mal bei bei Forst, Jagdverein, Tierheim, Tierschutzverein oder zur Not Feuerwehr vehement nach einer Lebendfalle anzufragen (würde ich mir nicht kaufen, da teuer und hoffentlich nur einmalig in Benutzung).

Bis dahin wird Dir wohl nicht viel übrig bleiben, als Hund beaufsichtigen und Situation beobachten. Ich würde ein Zusammentreffen auf jeden Fall auch nicht riskieren, egal ob Jagdhund oder nicht, v.a. wenn potentiell Dachsjunge im Spiel sind, wird die Dachsmama sich sicher etwas anders verhalten als sonst....

Mich wundert, dass sich ein Dachs auf einem Grundstück mit Hund niederlässt? Hätte gedacht, diese Tiere wären scheuer...
 
J

Jumpy

Guest
Kannst du den Eingang des Dachsbaues nicht vorübergehend mit einem provisorischen Zaun umstellen? So dass der Hund wenigstens nicht ungehindert einfach da rein spazieren kann.
Meint ihr nicht das der Dachs auch ein Anrecht auf seinen Lebensraum hat und das ein Hund auch von einem Dachsbau eher ferngehalten werden kann , als den Bau zu Umzäunen. Umzäunte Tiere gibts doch schon genug im Zoo.
Ist etwas überspitzt aber nicht bös gemeint :mrgreen:
LG
Jumpy
 
Samson

Samson

Registriert seit
30.10.2006
Beiträge
875
Reaktionen
0
Was macht ein Dachs eigentlich, wenn er merkt, dass zuviel Verkehr (also menschliche und hündische Aktivität) vor seinem Bau ist? Könnte es dann sein, dass er einfach von allein umzieht (machen doch die meisten Wildtiere)? Wäre allerdings doof, wenn schon Nachwuchs vorhanden wäre und die Kleinen dann womöglich verlassen würden....
 
H

HelgaK

Registriert seit
18.05.2006
Beiträge
2.269
Reaktionen
1
Es muss verhindert werden, dass der Hund überhaupt dort hingelangen kann. Außerdem ist es fraglich, ob überhaupt ein Dachs drin wohnt, Dachse sind nachtaktive Jäger. Ich würde erst einmal, bevor ich Pferde scheu mache, vor dem Bau Mehl austreuen, nicht zu knapp, um zu sehen, ob und welche Fußspuren dort zu sehen sind. Ob er überhaupt bewohnt wird.
Gruß HelgaK
 
J

Jumpy

Guest
Es muss verhindert werden, dass der Hund überhaupt dort hingelangen kann. Außerdem ist es fraglich, ob überhaupt ein Dachs drin wohnt, Dachse sind nachtaktive Jäger. Ich würde erst einmal, bevor ich Pferde scheu mache, vor dem Bau Mehl austreuen, nicht zu knapp, um zu sehen, ob und welche Fußspuren dort zu sehen sind. Ob er überhaupt bewohnt wird.
Gruß HelgaK
Das ist doch mal ein toller Vorschlag :D
 
TedDy68

TedDy68

Registriert seit
16.01.2007
Beiträge
219
Reaktionen
0
Danke für die vielen hilfreichen Antworten.

Halle TedDy68,
Im Internet werden auf verschiedenen Seiten Lebendfallen zum Kauf angeboten, die sind aber ziemlich teuer und wenn du die Dachse [ich geh davon aus dass es mehrere sind] gefangen hast, darfst du sie aber nur mit Hilfe der Jagdbehörde irgendwo freilassen.

Allerdings darf man Dachse nicht in der Zeit in der sie ihre Jungen großziehen verscheuchen! Und das ist vom 1. Januar bis 31. März!
Also wirst du dich noch gedulden und einfach ein Auge auf deine Sarah haben müssen.
--> Also kaufen werde ich mir eine solche Falle wohl weniger. Eher werde ich versuchen mir soetwas auszuleihen. Gut zu wissen ist auch das Frau Dachs gerade Babys haben könnte.

mir ist der Scottisch Terrier als Jagdhund bekannd und eignet sich sogar für die Dachsjagd.

Zitat aus einem Hundebuch:
[FONT=verdana, arial, helvetica][SIZE=-1]Als Wach- und Jagdhund für die Fuchs- und Dachsjagd ist er gut geeignet. Er wird auch als Begleit- und Familienhund sehr geschätzt, da er kinderlieb ist.

Ich denke sie wird schon mit so einer Begegnung umgehen können.[/SIZE][/FONT]
--> Lieber Jumpy, meine kleine Sarah ist in der Tat von der Rasse her ein Jagthund. Man sollte aber schon unterschiede machen zwischen einem Jagthund, der erfahrung hat und sich dementsprechend verteidigen kann wenns zum Zweikampf kommen könnte und einem "Haushund" der eher auf Erpressung und psychologische Taktig aus ist von seiner Natur her.
Würde Sarah auf den Dachs treffen, würde sie diesen mit sehr grosser warscheinlichkeit mit einem gewaltigen freudenschwänzeln begrüssen.
Deine Idee können wir also gleich mal knicken, sorry !

Es muss verhindert werden, dass der Hund überhaupt dort hingelangen kann. Außerdem ist es fraglich, ob überhaupt ein Dachs drin wohnt, Dachse sind nachtaktive Jäger. Ich würde erst einmal, bevor ich Pferde scheu mache, vor dem Bau Mehl austreuen, nicht zu knapp, um zu sehen, ob und welche Fußspuren dort zu sehen sind. Ob er überhaupt bewohnt wird.
--> Liebe HelgaK, nicht wir wohnen auf dem Priatgrundstück von Familie Dachs.
Familie Dachs wohnt vielmehr auf dem Privatgrundstück von uns. Und das ist ein gewaltiger Unterschied ! Sorry wenn ich es so sage, aber hast du jemals einen Dachsbau gesenen ??? Mehl ausstreuen ??? Fussspuhren ??? *halloooooo ????? Ich kann dir versichern das ein Dachs derart viele spuhren hinterlässt das du garantiert kein Mehl mehr brauchst.

Was macht ein Dachs eigentlich, wenn er merkt, dass zuviel Verkehr (also menschliche und hündische Aktivität) vor seinem Bau ist? Könnte es dann sein, dass er einfach von allein umzieht (machen doch die meisten Wildtiere)? Wäre allerdings doof, wenn schon Nachwuchs vorhanden wäre und die Kleinen dann womöglich verlassen würden....
--> hmmm... gute Idee !
Ich werd heut gleich mal auf dem Strassenbauamt anrufen und eine Umgehungsstrasse beantragen, die an unserem Grundstück grenzt.
Und wenn das nicht klappt, werde ich dem Dachs einen CD Player mit Lautsprechern vor den Eingang stellen.
Böhse Onkelz und AC/DC im 24 Std Takt volle Pulle !
Ne, das glaub ich können wir beides wohl knicken.
:) (Sorry, Spass muss sein !!) :)

Meint ihr nicht das der Dachs auch ein Anrecht auf seinen Lebensraum hat und das ein Hund auch von einem Dachsbau eher ferngehalten werden kann , als den Bau zu Umzäunen. Umzäunte Tiere gibts doch schon genug im Zoo.
Ist etwas überspitzt aber nicht bös gemeint
Ich habe das Ganze Grundstück eingezäunt, damit Sarah sich frei bewegen kann. Wenn Sarah nachts vielleicht mal raus muss ist dies bissher kein Problem gewesen. Ich mach einfach die Tür auf. Irgendwann wenn sie kein Bock mehr hat kommt sie einfach wieder rein.
Jetzt soll ich meinen Hund von einem Eindringling vernhalten ??!!
Den Dachsbau umzäunen ?? hmm..
Ich bin zu keinem dieser Beiden Möglichkeiten bereit.
Auf der Anderen Seite des Zaunes könnte der Dachs ein so wunderschönes Leben führen. Denn dort wohnt ein anderer. hihi Und der Wald ist auch nicht weit weg.
Der Dachs MUSS raus ! Dies ist der Lebensraum von Sarah und mir.
Ich kan Euch versichern, das mir dieser Lebensraum auch von einem Dachs nicht eingeschränkt wird.
Ich suche nach Lösungen den Dachs so schonend wie möglich umzusiedeln.

ääähm... eins noch: Ich geh mit Sarah ausserhalb des Grundstücks spatzieren. Meistens dort wo sie ihre geliebte Hundezeitung lesen kann und wo ihre freunde sich treffen.
Innerhalb des GSs geht Sarah alleine spatzieren.
(Derzeit gerade nicht, dank Dachs)

Kannst du den Eingang des Dachsbaues nicht vorübergehend mit einem provisorischen Zaun umstellen? So dass der Hund wenigstens nicht ungehindert einfach da rein spazieren kann.
Ja also mit diesem Gedanken hab ich auch schon gespielt. Aber wenn ich dies tu, dann kommt der Dachs ja auch nicht mehr raus.
Der Dachs (hat man mir gesagt) ist nicht dumm !
Wenn ich nen Zaun um seine beiden Eingänge mache und er sich gefangen fühlt, wird er ganz schnell einen weiteren Ausgang machen.


Liebe Leut,

ich möchte mich noch einmal ganz ganz herzlich für Eure Antworten bedanken.
Weiter möchte ich, das Euch klar ist, das meine Antworten keinesfalls böse gemeint sind.
Denn immerhin habe ich mich ja an dieses Forum gewendet weil ich nach Ratschlägen suche.
Und vielleicht hat der Eine oder Andere ja noch ne Idee.
Auf jedenfall bin ich heute schon mal viel schlauer als gestern :)

LG,
TedDy
 
Samson

Samson

Registriert seit
30.10.2006
Beiträge
875
Reaktionen
0
Also ich hab nichts böse aufgefasst. Bin bloß auch etwas ratlos, kann aber sehr gut verstehen, dass Du den Dachs loswerden willst. Was mich ehrlich gesagt erschreckt hat, ist die Tatsache, dass sich das Forstamt so wenig zuständig fühlt. Wenn Du jetzt weniger umsichtig wärst, einen Jäger bestellen würdest, der den Dachs beseitigt oder einen Dachs auf der Straße überfährst, dann würde sich das Forstamt doch auch einschalten. Was wollen die also.... Finde ich ehrlich gesagt schockierend.

Ich habe im Fernsehen Reportagen gesehen, da ging es um Füchse auf dem Grundstück des Bundestages und Wildschweine, die den Menschen zu sehr auf die Pelle gerückt sind, aslo Parks bevölkert haben und Schwäne, die sich in einem Gartenteich niedergelassen Haben (alles Raum Berlin). In diesen Reportagen hat sich die Polizei in Verbidnung mit dem örtlichen Tierschutz um die Wildtiere gekümmert, die zu nah oder auf menschlichen Territorium waren. Ich würde es nochmal bei diesen Institutionen versuchen. Es kann nicht sein, dass ein Wildtier auf dem Privatgrundstück reine Privatsache ist. Geh da vehement vor und lass Dich bloß nicht abwimmeln. Es geht ja nicht nur um den Hund in seinen Bewegungsfreiheiten, Dachse können auch Parasiten und sicherlich Krankheiten (Tollwut, sicher Flöhe, evtl. Räude, bin hier kein Fachmann) übertragen, ich kenne Deinen Garten nicht, aber so ein großer Bau kann auch störend sein und zwar in jeglicher Hinsicht und außerdem besteht die Gefahr, dass er sich langfristig einnistet oder andere Tierarten später seinen Bau nutzen (Marderhund o.ä.). Habt Ihr Kinder oder häufiger welche zu Besuch? Kinder sind bei den Behörden ein besseres Zugmittel als der Hund, ist nun mal so.... vielleicht kann man sie hierüber zu Taten bewegen. Also mein Tipp (mehr fällt mir leider auch nicht ein, außer Jäger, was mir persönlich aber schwerfallen würde): wende Dich an eine Tierschutzorganisation, die den Dachs umsiedeln sollen. Eigentlich müssten die handeln, wenn man dem Glauben schenken kann, was sie immer so propagandieren. Zumindest können sie Dich sicher beraten, sollten mit derartigen Tieren doch etwas mehr Erfahrung haben als unsereins.

Ich wünsche Dir viel Erfolg,
Samson
 
J

Jumpy

Guest
--> Liebe HelgaK, nicht wir wohnen auf dem Priatgrundstück von Familie Dachs.
Familie Dachs wohnt vielmehr auf dem Privatgrundstück von uns. Und das ist ein gewaltiger Unterschied !
Ich finde diese Aussage ganz schön Grass, mit dem Besitz des Grundstücks ist das getan oder was? Der Dachs kann leider keine Grundstücke kaufen oder Mieten. Würd mal wissen wollen wenns anders rum wär. Du aus deinem Lebensraum ausgeschossen wirst. Umzäunt und so. Das ist halt die Domenanz der Menchen ggü. den freilebenden Tieren. Schade Schade....
LG
Jumpy
 
S

sweetroke

Guest
Ich würde da auch eindringlicher vorgehen bei den Ämtern. Dem zuständigen Jagdpächter oder Förster vehement auf die Pelle rücken. Und auch beim TH melden. Die haben mit Sicherheit Lebendfallen, nur ist auch das Babythema bei Familie Dachs ein Problem. Einen Dachs allein umzusiedeln ist sicherlich nicht schwer, aber mit Babys? Hmm... da müsste sich dann ein geeigneter verlassener Dachsbau finden, wo man Familie Dachs umsiedeln könnte. Die Sache ist ganz schön verzwickt, aber eigentlich nicht dein Problem insofern, dass du dich darum kümmern müsstest. Wofür gibts denn die ganzen Ämter? Man bezahlt ja auch Grundsteuer usw. da sind die immer schnell zur Stelle ...

Ich würde auch, wie Samson vorgeschlagen hat, erzählen, dass bei euch oft Kinderbesuch ist, der sehr interessiert an dem Dachsbau ist. Auch wenn es nicht stimmt, ist ja egal. Hauptsache sie unternehmen irgendwann mal etwas.

LG
 
TedDy68

TedDy68

Registriert seit
16.01.2007
Beiträge
219
Reaktionen
0
@Jumpy;
es mag durchaus sein das dir meine Aussage krass vorkommt.
Und darum mach ich dir folgenden Vorschlag.
Komm doch einfach bei mir zuhause vorbei, nimm den Dachs mit und siedle ihn in deinem Garten an. Wir wollen ihn hier nicht haben.
Und schon gar nicht mit womöglich jedemenge Dachsbabys.
Mehr Rechenschaft denke ich brauche ich nicht abzugeben.
Mein guter wille, das ich überhaupt hier bin bei euch, ist Beweis genug für meine Tierliebe.
Ich habe stimmen gehört, wie ich mit dem Dachs verfahren soll, die möchte ich hier lieber nicht erwähnen, weil mir da selbst schon schlecht wird.
Ein anderer hätte den armen Kerl vielleicht einfach vergiftet !!
Und was mach ich hier wenn ich dich mal so ganz nebenbei fragen darf ??

@sweetroke
Ich bin gerade dabei den Telefonhörer ans Ohr zu pressen und versuche eine Lösung zu finden für Frau Dachs.
Nur das Beste kommt für Frau Dachs in Frage.
Wenn ich mehr weis, werd ich es gleich hier posten.
Alle meine Anrufe tätige ich solange anonym, bis der Richtige am Telefon ist und sich dem Dachs annimmt.

Also ich könnte einem so putzigen tier nix antun

 
H

HelgaK

Registriert seit
18.05.2006
Beiträge
2.269
Reaktionen
1
@TedDy68
Ich kenne einen Dachsbau und jeder versucht dir hier zu helfen, aber du hast für jeden eine Antwort parat, die nicht immer liebevoll ist.
Weshalb, wenn du auf alles parieren kannst, brauchst du uns. Meiner Meinung kannst du dir ganz gut selbst helfen!
HelgaK
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Dachsbau - Was Nun ??!!