Pferd ist sehr abgestumpft auf Hilfen

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Julia Theresa

Julia Theresa

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Hallo,

in einem anderen Thread habe ich von meinem Park-Problem im Gelände mit meiner Stute erzält. Zur Zeit geht es eigentlich recht gut. Sie versucht es zwar immer mal wieder aber ich komme mit klar und kann mich jedes mal durchsetzen.
Jetzt habe ich aber folgendes Problem: Sie ist total stumpf im Maul geworden auch auf treibende Hilfen und die Gerte reagiert sie eigentlich kaum mehr..:( Ich denke das habe ich ihr und mir selbst angetan...:( Da das im Gelände dann schon immer recht "heftig"
zuging (Steigen, zum Hof zurück rennen etc...) habe ich ihr in diesen Momenten natürlich ziemlich im Maul herumgerissen.2 mal bin ich sogar mit einem dreiringgebiss geritten, womit ich dann auch nicht ganz sanft war... Dafür blutet mir jetzt auch das Herz.Das ist eigentlich gar nicht meine Art aber alle haben gesagt ich muss mich durchsetzen damit es vom Tisch ist... Seit dieser Zeit, und da ich davor fast nur noch auf der Bahn geritten bin (hatte oft keinen Nerv für die Auseinandersetzung im Gelände) ist sie sehr sehr unmotiviert geworden. Wenn ich aufhören würde zu treiebn würde sie sofort stehen bleiben... Da meine RL mir geraten hat immer flott unterwegs zu sein damit sie wieder Lust am Laufen bekommt hämmer ich jetzt immer wie ne Blöde mit meinen Beinen und die Gerte komm dementsprechend auch recht oft zum Einsatz..:(
Man ich bin jetzt so sauer und entäuscht von mir selbst..:( Aberjetzt kann ich es nicht mehr ändern.
Ich wollte nun wissen ob man Pferde wieder sensibilisieren kann? Sie hat früher so fein und sensibel auf Hilfen reagiert... In einem Buch habe ich gelesen dass viel "joggen gehen" mit dme Pferd helfen soll. Also traben an der Hand am Doppelzügel. Was meint ihr dazu? ZU Weihnahcten kommt nun auch endlich mein LG-Zaum. Nachdem ich so viel gutes darüber gelesen aheb muss ich es einfach versuchen.Aber kann es sein dass dann ehr weniger gut im Moment ist oder gerade gut, weil das Maul dann völlig geschont wird?
Ich hoffe ihr könntmir ein paar Tipps geben.
 
23.12.2011
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Schuttengel

Schuttengel

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Hallo Julia Theresa,

das ist ein sehr schwieriges Thema mit dem ich auch so meine "Erfahrungen" gemacht habe. Hatte mal eine RB auf einem Pferd das mit Kandare ziemlich hart von seiner Besi rangenommen wurde. Irgendwie wurde er mit der Zeit sensibler weil ich einfach nicht diese Gewalt eingesetzt habe und das Pferd schon durchaus auch die feinen Hilfen spürt - ich muss dazu sagen dass ich damals auf das Pferd absolut ohne irgendwelche Voreingenommenheit ran gegangen bin, außerdem denke ich dass er durchaus zwischen seiner harten Besi und mir unterscheiden konnte. Er war natürlich nie "total sensibel" aber ich bilde mir ein dass ich ihn mit einer normalen Trense durchaus ansehnlich reiten konnte.
Blöd ist halt einfach dass du (wenn das so stimmt wie du schreibst) die Verursacherin von dieser abgestumpften Art bist. Du musst also deinem Pferd irgendwie zeigen dass du auch sanft sein kannst. Ich persönlich denke dass das Reiten ohne Gebiss durchaus helfen könnte, weil es eine andere Art der Einwirkung darstellt (das ist aber tatsächlich nur eine Vermutung, ich werde meine RB - aus anderen Gründen - nun demnächst auch ohne Gebiss reiten und kann daher auch nicht aus Erfahrung sprechen). Das ist für mich lediglich ne logische Schlussfolgerung. Die Frage mit dem Treiben ist echt schwierig... Wenn du mit deinem Pferd irgendwo auf freiem Feld oder irgendwie am Wald reitest, ist es dann auch nicht fleißig? Gibt es keine Situation in denen dein Pferd zeigt dass es Freude am Laufen hat?

Lg Chris
 
Askan

Askan

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... das wird mit pech ein langer weg. Dein Pferd muss erstmal lernen, dass du nicht mehr mit Druck und "Gewalt" reitest. und das solltest du konsequent durchziehen.... ich würde sogar soweit gehen, dass ich an deiner stelle erst mal mit vertrauensübungen anfange, also erstmal das reiten beiseite lassen... Bodenarbeit, Longieren, Freiarbeit usw... wenn du reiten willst auch mit LG, dann am langen Zügel, lass sie ihr Tempo erst mal bestimmen, dass sie merkt, dass du nicht immer einwirkst am maul und lass die beinarbeit weg.
Bring abwechslung rein, spazieren gehen ist ein anfang, joggen auch, meine finden das klasse :D
Hab geduld mit deinem pferd, sie muss sich komplett umstellen vom kopf, sie rechnet mit einwirkung deinerseits.

Wenn sie beim ausreiten probleme gemacht hat, wart ihr da alleine? oder in der gruppe? nutzt du sporen? wenn ja, bitte weglassen!

Wichtig wäre, dass sie jetzt erst mal entspannt läuft!
 
Julia Theresa

Julia Theresa

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Vielen Dank für die Tipps.
Also Sporen benutzeich nicht und werde sie auch nie nutzen! Die Probleme im Gelände hat sie am meisten alleine gemacht aber vor einiger Zeit war es so extrem dass es auch nicht geholfen hat wenn ich zu 2 oder 3 ausreite und die anderen Pferde an mir vorbie galoppiert sind. Meine Stute ist keinen Schritt mehr weiter gegangen. Also sie ist generell sehr faul, auch im Gelände. Ich versuche immer mit einem flotten Pferd zusammen rauszugehen. Das klappt schon ein wenig, da lässt sie sich ein wenig motivieren aber viel trieben muss ich da ja auch... Seitein paar Tagen versuche ich mehr abwechslung in unsere Ausritte zu bringen. Ich springe über (kleine) Gräben reite mal von denwegen ab und reiet quer über Wieso etc.. Da habe ich das Gefühl, dass sie ein wenig frischer wird...
Also ich habe mir jetzt vorgenommen viel feinfühliger zu reiten und auch wieklich auf die Reaktionzu warten die ich meinem Pferd gebe. Hoffe es wird ein wenig besser. Nur mit dem Treiben habe ich halt meine Schwierigkeiten. Selbst wenn ich statt ständigem Wadendruck einmal energisch die Gerte einsetze und die Beine dann weg vom Bauch nehme läuft sie nur 5 Schritte flotter und dann schleicht sie wieder...
 
Askan

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Ehrlich? dann lass sie erst mal "schleichen"... wenn du mit ihr Bodenarbeit und Longenarbeit anfängst (dann würde ich einen kappzaun nehmen oder ein halfter, dass du keinen direkten maulkontak hast) rede viel mit ihr, gib ihr kommandos, setze deine Körpersprache ein. Hintergrund ist, dass sie sich an deine Stimme gewöhnen soll. Meine alte stute reite ich komplett nur mit Stimmkommandos, weil sie auch sehr sensibel im maul ist. ich reite viel am langen zügel, lass sie sich strecken.

Ich würde tatsächlich mit Longieren anfangen, lass sie schritt gehen zum aufwärmen, dann legst du cavalettis dazu, traben lassen. bis zum trab reicht ja auch erstmal, müssen auch keine langen arbeitseinheiten sein, nur das sie erstmal locker wird. pariere sie mit einem tiefen "halt" oder "brr" durch. das funktioniert auch bei meinen ponys wenn ich draufsitze, ich habe kaum zügel/maulkontakt zu meinen.

Übe, lobe immer wieder, wenn es hilft auch mit leckerlies.
;)
Wie lange reitest du denn immer aus? ist sie von anfang so "faul"? ich denke, ich würde ihr vllt. auch erstmal ein paar tage pause gönnen, einfach pferd sein lassen, zum putzen und füttern hin fahren und dann mit longieren anfangen. pausen dazwischen. wie gesagt, es wird vllt. lange dauern, weil du möchstest doch bestimmt, dass dein pferd dir auch wieder vertraut und nicht mit schmerzen rechnet, wenn du reitest...

Viele Reitschulponys stumpfen so ab, den beweis haben wir grad bei uns im stall. Er hat einfach keine lust mehr, also wird er in rente geschickt, er ist 24! Wie alt ist dein Pferd?

Was mir noch dazu einfällt, hast du sie vom TA checken lassen? Blutbild? Vllt. hat sie einen Mangel und daher wenig kraft. Jetzt zum Winter hin powern die Pferde, um sich warm zu halten. Hast du auch Sattel/Trense checken lassen? sitzt alles gut? Gab es sonstige änderungen? reitest du sie als einzige?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Den LG würde ich in ruhe ausprobieren wenn du halle oder platz für dich alleine hast. es ist auch fürs pferd eine umstellung. fiel mir noch ein :mrgreen:
 
Julia Theresa

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Also meine Stute ist 10,5 Jahre alt.Ich besitze sie seid 9 Monaten. Außer mir reitet sie noch meine Reitbeteiligung 2 mal die Woche. Aber sie ist eigentlich auch eine ganz sanfte Person und kann richitg gut reiten und hat viel Erfahrung.
Ja klar, mit dem LG Zaum reite ich sie erstmal in einer kleinen Longierhalle und gucke wie sie darauf reagiert.
Also wenn ich ausreite ist das eigentlich nie länger wie eine Stunde.
Außer einem Hautpilz, der auch fast weg ist, ist sie topfit.
Sattel und Trense passen ihr eigenltich auch sehr gut...
Was mir noch eingefallen ist, ich habe auf drängen von vielen Leuten auf dem Hof eine Berittstunde ausgemacht. Leider war ich dort zu der Stunde nicht anwesend...:? Sie sollte eigenltich im Gelände geritten werden wegen dem Park-Problem eben... Sie wurde dann jeodch auf dem Platz geritten:x Und seit dieser Stunde war sie wie ausgewechselt. SIe ist NOCH unwilliger gelaufen und das Parken zögerte sich auf 25 Minuten an einer Ecke heraus, obwohl cih sonst nur 5 Minuten ca brqcuhet um sie zum vorwärtsgehen überreden konnte. Sieist sogar gestiegen obwohl sie das noch nie gemacht hatte. Meine Reitbeteiligng neinte dass sie den Verdacht hat das auf sie enoremen Druck von der "Trainerin" ausgeübt wurde, was dann eher nach hinten los ging....:evil:

Heute habe ich mir ihr erst Übungen am Langen Zügel in der Halle gemacht. Also vom Boden aus. Nachdem sie das gut gemacht hatte bin ich mit ihr am kurzen Zügel auf diese Weise ein wenig spazieren gegangen. Auch kurze Strecken getöltet. Abgesehen davon dass sie im Stehen nicht Nachgibt sondern nach Hinten ausweicht ist sie im Schritt und Trab gut durchs Genick gelaufen und auch zufrieden abgeschnaubt :)
Beim reiten bekomme ich sie ja durch sanfte Paraden o. ä. gar nicht mehr zum Nachgeben...:eusa_doh: Sie hat sich nur ein paar mal eingerollt,woraus ich sie jedoch recht einfach herausholen konnte.

ich glaube irgendwie das ist alles so ein Teufelskreis. Da sie die letzet Zeit so viel Druck ausgesetzt war und natürlich auch Schmerzen :uups: ist sie sehr unwillig geworden (also so eine flotte Raserin war sie noch nie aber schon munterer beim laufen). Und dadurch das ich sie als nur vorwärts geritten bin wurde das sanfte reiten vernachlässigt auch das mit dem Nachgeben etc. Tölten tut sie auch überhaupt nicht mehr. Nur noch Passtölt und alle paar Meter trabt sie aus... Aber ich denke mal das leigt daran dass sie ja kaum mehr lcoker läuft und ihren Rücken nicht freu krieg und dann kommt die HInterhand auch nciht mit etc... und naja wie soll dann das Tölten klappen?
Man da habe ich mir bzw. ihr was eingebrockt... Ich denke mal da wartet viel Arbeit auf mich. Aber Ich bin ja selbst Schuld:uups:
Heute ist sie ja immerhin recht gutund zufrieden gewesen ;)
 
SoylentGreen

SoylentGreen

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Meine Erfahrung ist, wenn alles geklärt ist, hilft nur sanft sein.
Mein Pony ist sehr empfindlich im Maul, weil ich sehr fein mit der Hand bin. Er reagiert absolut super auf Gewichtshilfen und solange es nicht die vorwärtstreibende Hilfe ist, reagiert er auch absolut toll auf Schenkelhilfen.
Da hilft nur dran arbeiten. Longieren, Bodenarbeit. Bloß nicht immer heftiger werden, das bringt nichts. Doch tuts schon, aber nur das Gegenteil. Das Pferd muss wieder Freude entwickeln am Reiten. Reite was deinem Pferd gefällt. Das heißt nicht, mach immer das was das Pferd will, aber gehe ein auf das was es am besten kann. Ist Schritt die beste Gangart, reite viel Schritt, ist Galopp besser, dann Galopp, vielleicht ist der Trab auch am schönsten, dann viel Trab. Kann dein Pferd gut enge Wendungen oder ist es rittiger auf großen Linien, kann es super Seitengänge, springt es gerne, dann stell doch mal ein Kreuz auf oder eine kleine Reihe. Bietet der Stall Freispringen an ? Lass es Freispringen... was auch immer reite genau das. Mach das zur Hauptattraktion der Reitstunde. Wenn dein Pferd wieder Motivation zeigt, kannst du auch weitergehen und ungeliebte Übungen einführen.

Gegen Härte im Maul hilft nachgeben. Ich hatte jetzt seit längerem ein Pony unter mir, dass total unnachgiebig im Maul war. Ich konnte das Tier einfach nicht bremsen, das war weder auf Gewicht noch auf Zügelhilfen sensibilisiert. Einfach Außenstellung und ziehen bis es steht, was anderes half wirklich nicht, bzw nciht mal das half teilweise... aber nun ist es besser geworden und weißt du wieso ? Weil ich nachgeben kann, das Pony mir vertraut und ich ihm. Wenn es schneller wird, ziehe ich nicht mehr, sondern sitze vermehrt ein und beruhige es evtl mit der Stimme und es wird von selber wieder ruhiger. Gegenhalten ist nicht immer das Ultimum. Man muss einfach auch mal sagen, ok scheiß auf Anlehnung, ich will jetzt erstmal erreichen, dass das Pferd gut im Takt geht und sich loslässt. Ich will das es besser auf meine Hilfen achtet und es ist mir völlig wurscht, was dabei der Kopf macht. Hauptsache die Ohren sind bei mir und ich kann alles reiten ohne heftig werden zu müssen.

Dein Pferd reagiert nicht, wenn du es vorsichtig mit der Gerte antickst ? Ja ... wie du sagst reagiert es auch nciht toll, wenn du draufhaust. Spielt es dann also noch eine Rolle wie du damit treibst ? Treib so wie du es später haben willst, lass die Zügel einfach mal durchhängen und reite nur vorwärts. Das Pferd muss erstmal wieder sehen, dass es vorwärts darf. Vorwärts ist immer gut. Wenn es das begriffen hat kannst du anfangen wieder mit den Zügeln zu arbeiten.

Achso: Eine gute Übung um dem Pferd den Zügel schmackhaft zu machen ist auch das Vorwärts abwärts reiten. Immer mal wieder Zügel aufnehmen, aus der Hand kauen lassen, ganz langsam, das Pferd soll sich dem Zügel entgegen dehnen und nicht in ein Loch fallen. Dann wieder aufnehmen und das ganze von vorn immer mal wieder, auch während des reitens, einfach mal Zügel aus der Hand kauen lassen.
 
Julia Theresa

Julia Theresa

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Vielen Dank für die umfangreiche Antwort. Heute war es wieder ein Schlag ins Gesicht. Zu Weihnachten gabts das Buch "Mit Pferden sein..." von Sabine Birmann. Habe schon gleich die ersten kapitel gelesen. (Führen, Dominanzverhalten, Individueller raum etc.) So wollte ich dies gleich versuchen umzusetzen und bin hochmotiviert zum Hof gefahren und wollt erstmal einfach eien runde Spazieren gehen mit meiner Stute und meinem Hund und danach noch etwas in der Halle mit ihr arbeiten. Ich hatte sie am Halfter mit einer 3,50 Longe. Sie lief natürlich wieder sehr nah bzw. auch neben mir her. Ich versuchte sie weichen zu lassen und ihr klar zu amchen, dass sie abstand zu ahlten hat. Das lief am Anfang nicht sehr gut... Plötzlich benahm sie sich katastrophal. Sie rannte mich stämdig um. Ich lief trotzdem ganz ruhig Volten um sie wieder hintermich zu bekommen. Und an einem Wiesenweg riss sie sich plötzlich los, buckelte quer übers Feld mit mir hinten dran, da ich sie jedoch festhielt galoppierte sie nur buckelnt und mich herum... Einmal stieg sie sogar... Ich war zeimlich geschockt. Sowas passt eigentlich überhaupt gaar nicht zu ihr. Sie ist zwar frech und ne Zicke aber sowas hat sie noch nie durchgezogen.... Entlich wieder am Hof angekommen übte ich in der Halle mir ihr den Individuellen Raum einhalten. Das kalppte immer besser. Als sie zum Schluss ganz zufrieden war und schon viel sensibler auf meine Körpersprche hin gewichen ist habe ich das Training beendet.
Das hat mich heute echt gewundert.:( Sie kannte auch den weg und es gab ncihts wovor sie sich erschocken hätte können oder ähnliches...
 
Askan

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vllt. lässt du das spazieren gehen dann erstmal weg. arbeite in der halle wie du es schon gemacht hast. und mach mal ein tag ncihts mir ihr, nur bissl putzen und dann wieder wegstellen auf koppel oder paddock. du brauchst da ganz viel geduld und zeit, das wird nicht sofort klappen und du wirst auch immer mal rückschritte haben. gib euch zeit, leg pausen ein, mache viel bodenarbeit, oder reite sie in der halle einfach mal nur schritt....
 
Julia Theresa

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Ja, das werde ich tuen. Sie hatte ja jetzt 2 tage Pause und den tag davor habe ich auch nur ein wenig Bodenarbeit mit ihr gemacht... War einfach nur so schockiert, weil das einfach gar nicht ihre Art ist...
Jetzt werden wir höchstwahrscheinlich in ca. 2-3 Monaten auch noch den Stall wechseln. Habe jetzt ein wenig Bedenken, dass sie das noch mehr unsicherheit gibt und dort vllt. sogar noch merh Probleme entstehen....:?
 
Askan

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Nicht unbedingt! Ein stallwechsel kann auch ein neuer anfang für euch beide sein, klar, ist es ungewohnt, aber sie wird sich auch da eingewöhnen! mach dir keine sorgen!
 
Julia Theresa

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Ok, da bin ich beruhigt, denn so wie es aussieht werde ich bald wieder in meinen alten Stall wechseln, wo ich ganz früher Reittunterricht genommen hatte. ;) Von meiner Trainerin bin ich heute noch sehr überzeugt und erhoffe mir dort ein wenig Unterstützung...;)
Vorgestern bin ich meine Stute zum ersten mal mit LG-Zaum geritten. Nach einer Weile lief es eigentlich recht gut. Eine deutliche Veränderung konnte ich nicht feststellen, aber ich war schon mla froh, dass sie damit nicht "schlechter" lief wie mit Gebiss. :D Gestern war ich mit ihr im Gelände und war mal wieder so neugierig und ungeduldig, dass ich auch wieder den LG-Zaum benutzt hatte...:uups::roll:
Sie hat mal wieder versucht ihren Dickkopf durchzusetzen und hat einige male geparkt und ist auch gestiegen und sobald ich mal umgedreht hatte und sie bemerkte dass es wieder Richtung Hof ging wäre sie am liebsten jedes mal losgerannt... Ob sie nun "zickiger" ohne Gebiss ist kann ich nicht sagen, also das hätte sie auch gemacht mit Gebiss :D Da ich ja trotzedm etwas unsicher war, hatte ich die Zügel vor die Kinnkette geschnallt. Jetzt im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen, ob das nciht ungerecht war, da es ja dann schon recht scharf wirkt und ich, wenn sie parkt oder ähnliches versucht ja schon etwas energischer eingreifen muss. Sonst war ich immer ganz sanft mit der Hand... Meine Mutter musste natürlich mitgehen und filmen :D In den Videos ist mir aufgefallen das sie ziemlich oft schon zu tief eingestellt ist, sonst aber richtig schön gelaufen ist..;) Ich überlege ob ich mal ein paar Ausschnitte in Youtube hochlade damit ich mal Meinungen hören kann...
 
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