Hat jemand Erfahrungen mit Border-Retriever Mix?

Diskutiere Hat jemand Erfahrungen mit Border-Retriever Mix? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, wie bereits in der "Vorstellungsrunde" angekündigt bin ich hier, um mich als Hunde-Neuling bei Euch Profis schlau zu machen. Unser neues...
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Bonny Rei

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Hallo,

wie bereits in der "Vorstellungsrunde" angekündigt bin ich hier, um mich als Hunde-Neuling bei Euch Profis schlau zu machen. Unser neues Familienmitglied wird ein Border (Mama) - Golden Retriever (Papa)
- Mix sein und ich würde gerne wissen, ob jemand von Euch Erfahrungen mit diesen Rassen und idealer Weise mit dieser Mischung hat.
Gibt es Regeln, welche Charaktereigenschaften über den Vater und welche über die Mutter weitervererbt werden? Gibt es für diese Rassen erzieherische Spezialtipps? (Ich hatte in Eurem Alpha-Thread gelesen, dass es bei Retrievern anders läuft, als bei anderen... Und Border Collies sind ja sowieso ein Fall für sich ;))


Ich bin einfach super neugierig auf Euer Wissen und freue mich sehr auf meine neues Abendteuer Hund :D

Viele Grüße,

Bonny Rei
 
30.01.2012
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Yvi179

Yvi179

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Puh anstrengende Mischung würde ich sagen. Grundsätzlichkann man sagen, der Goldi ist ein Jagdhund bzw Apportierhund und der Border ein Hütehund. Ihr habt ein Powerpacket:).
Ihr müßt viel zur geistigen Auslastung machen, da er sonst ziemlich schnell auffällig wird. Das heißt ihr solltet euch schonmal nach einer Sportart umschauen. Oder überlegen ob ihr nicht in einen Rettungshundeverein geht.
Habt ihr schon eine Hundeschule?
Wie alt ist euer Hund?
Ist es euer erster Hund?

Lg
 
Zapzarap

Zapzarap

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Wichtig ist bei diesem Hund, genau wie bei jedem anderen Hund auch, das er Rassegerecht und Charakterentsprechend ausgelastet und erzogen wird.
Beschäftigt euch jetzt bereits mit vielen Rasseeigenschaften der Elterntiere, welche Anlagen nun mehr oder weniger in eurem Hund stecken wird, werdet ihr sehen, wenn sich der Hund eingelebt hat, Alltag einkehrt und er sich entwickelt.
Hundesport/HuSchu ist nicht verkehrt, besonders da ihr noch Neulinge auf diesem Gebiet seit, den immer öfter zu lesenden Hinweis eine "Rettungshundeausbildung" anzustreben, halte ich hingegen für eine unbrauchbare Entwicklung.
Die Rettungshundearbeit bei einer Staffel ist mehr als den Hund irgendwie auszulasten, der Hund ist im Prinzip zweitrangig, denn bei diesem Bereich der Hundeausbildung stehen Menschenleben im Vordergrund, sowie eine unglaublich hohe idealistische Motivation auf Seiten des Hundeführers und erst dann, dann kommt der Hund.
Alternativ bieten viele Hundevereine mittlerweile eine Art Rettungshundesport an, bei dem ebenfalls diverse Prüfungen abgelegt werden, was aber mit einer tatsächlichen Einsatzeignung nicht viel zutun hat.
Also bitte etwas vorsichtiger mit den Tips zur Rettungshundeausbildung, denn dabei geht es um den Ernstfall, nicht um Hundebespaßung :)
 
B

Bonny Rei

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Hallo Yvi, Hallo Diana,

herzlichen Dank für Eure schnellen Antworten. Dass wir es mit einer Power-Mischung zu tun bekommen, kann ich erahnen. Deshalb ja auch meine Sehnsucht nach Profi-Tipps.

Der Hund ist jetzt sechs Wochen alt, in drei Wochen wird er zu uns ins Haus kommen. In der Welpenschule (VdH) sind wir bereits angemeldet. Wir haben drei Kinder und eine Landwirtschaft mit Mutterkühen (d.H. Weidegang im Sommer), zwei Isis, zwei Katzen uns sehr, sehr viel Platz um den Hof herum. Dass wir einen Hund wollen war klar, dass es jetzt diese Mischung wird ist der ungeplanten Begegnung der Border-Hündin unserer Freunde mit dem Golden Retriever des Jägers geschuldet :roll:. Unser neues Familienmitglied hat sieben Geschwister und unsere Freunde haben Mühe, für die ganze Rasselbande Abnehmer zu finden. V.a. auch, weil sie diesen Rassen-Mix eben nicht jedem ins Haus geben wollen...

Diana, danke für den Hinweis, dass es auch Rettungshunde"sport" gibt, das interessiert mich sehr u. ich werde mich schlau machen. Weiß jemand Genaueres?

Also, dann mache ich mal weiter mit meinen Vorbereitungen (ist ein bisschen wie Spätschwangerschaft, mit Nestbaureflex und so...;))

Viele Grüße,

BR
 
Yvi179

Yvi179

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Wichtig ist bei diesem Hund, genau wie bei jedem anderen Hund auch, das er Rassegerecht und Charakterentsprechend ausgelastet und erzogen wird.
Beschäftigt euch jetzt bereits mit vielen Rasseeigenschaften der Elterntiere, welche Anlagen nun mehr oder weniger in eurem Hund stecken wird, werdet ihr sehen, wenn sich der Hund eingelebt hat, Alltag einkehrt und er sich entwickelt.
Hundesport/HuSchu ist nicht verkehrt, besonders da ihr noch Neulinge auf diesem Gebiet seit, den immer öfter zu lesenden Hinweis eine "Rettungshundeausbildung" anzustreben, halte ich hingegen für eine unbrauchbare Entwicklung.
Die Rettungshundearbeit bei einer Staffel ist mehr als den Hund irgendwie auszulasten, der Hund ist im Prinzip zweitrangig, denn bei diesem Bereich der Hundeausbildung stehen Menschenleben im Vordergrund, sowie eine unglaublich hohe idealistische Motivation auf Seiten des Hundeführers und erst dann, dann kommt der Hund.
Alternativ bieten viele Hundevereine mittlerweile eine Art Rettungshundesport an, bei dem ebenfalls diverse Prüfungen abgelegt werden, was aber mit einer tatsächlichen Einsatzeignung nicht viel zutun hat.
Also bitte etwas vorsichtiger mit den Tips zur Rettungshundeausbildung, denn dabei geht es um den Ernstfall, nicht um Hundebespaßung :)

Diese aussagen halte ich für völlig falsch. Ich weiss nicht was für Rettungshundeteams du kennen gelernt hast, aber sowas kenne ich nicht. Ich kenne viele Mantrailer aber auch viele von der Fläche und dort kommt der Hund an erster Stelle. Es kommt auch darauf an wo man hingeht. Sicherlich bekommt man beim ASB druck das der Hund fertig ist, aber wieso immer nur Asb?
Bei uns z.B. fällt das Training aufgrund der Temperaturen aus. Du kannst nicht alle über einen Kamm ziehen und uns vorwerfen, bei uns käme der Hund an zweiter Stelle, das ist völliger Quatsch und eine einstellungssache.

Was in Vereinen gemmacht wird, ist eben auf Prüfungen und Siege aufgebaut, und ich denke wenn dort wird es wenn auchnicht anders abgehen, da geht es ja um Pokale.
Zudem gibt es viele Verein inzwischen die Beides anbieten. Einsätze oder auch einfach nur Spaß. Davon kenne ich auch drei, die Einsätze sowie auch nur geistige Auslastung anbieten. Wie gesagt bitte nicht alle über den Kamm scheren und auch mal schauen was es sonst noch für Vereine gibt ausser ASB; DRK und co;)
Lg yvi
 
Zapzarap

Zapzarap

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Ersens war es nicht auf dich, sondern auf den Allgemeinen "Trend" hin gemünzt ;)
Und des weiteren spielt bei einer Rettungshundestaffel das übergeordnete Ziel "Menschenleben" sehr wohl eine grössere Rolle, natürlich wird der Hund ausgelastet, bespasst, man wird ein Team, für den Hundeführer selbst ist der Hund wichtig, der funktionale Hintergrund einer Staffel ist aber keine "Hundebespaßung" sondern wesentlich ernster, nämlich der Grund war um es RETTUNGShundestaffel heisst.
Wenn man "nur" seinen Hund bespaßen und auslasten möchte, kann man 1000 und eine Möglichkeit nutzen, man kann -wenn man sich den nun unbedingt mit dem Begriff "Rettungshund" identifizieren muss- die sportliche Richtung der Rettungshundearbeit einschlagen.
Aber die Arbeit in einer Staffel, die ist nicht "mal eben so und aus Jux und Dollerei" zu betrachten. Dazu gehört mehr als 1x die Woche mit dem Hund über ein Trümmerfeld zu toben, dazu gehört viel, viel mehr, mehr Einsatzbereitschaft auch weit ausserhalb der Hundematerie.
 
Yvi179

Yvi179

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Im Jahr macht ca eine Rettungshundestaffel 40 Einsätze. Die restliche Zeit ist Training. Das Menschen finden ist ein Ziel wie bei allem was man an Hundesport macht ist es ein ziel. Und dafür trainiert man. Und oh ja für den Hund ist es spass nicht emhr und weniger, sonst würden sie nicht effektiv arbeiten. Was meinst du wie 90% aller Hunde dort ausgebildet werden? Über spiel. Das ist einfach die effektivste Methode, die wenigsten arbeiten wie ich über Leckerchen (da mein Hund nicht spielt).
Es einfach nur mal Rettunghundesport bzw arbeit das kann man drehen wie man will.
Und sicherlich sollte man es sich vorher anschauenum zu schauen ob das einen überhaupt spass machen würde, schließlich kann man auch mal einen Menschen mit offnen Adern finden.
Und es gibt viele Hundesportarten die mannicht aus Jux und dollerei macht.
Schutzhundesport wie wird denn da mit den Hunden teilweise umgegangen? was ist mit den Hunden die Jedes We 300 Kmm zu einem Tunier oder Ausstellung gefahren werden?
Da sind doch ca 40 Einsätze nichts gegen. Alles hat vor und Nachteile, wichtig ist was man daraus macht.
Bei uns darf man auch hinkommen wenn man keine Einsätze laufen möchte. Viele der Hunde machen nur das Terratrailen. Und davon gibt es eben genug Vereine in DE. Und es dennoch eine rettungshundeverein^^.
 
Zapzarap

Zapzarap

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Liest du überhaupt was ich schreibe, bzw verstehst du die Sätze?
Wie auch immer, Rettungshundearbeit ist ein e tolle Sache, der Hintergrund ist aber ernsthaft und sollte von Menschen ausgeführt werden, die sich im Klaren darüber sind, das an der "Hundebespassung" im Ernstfall Menschenleben hängen, denn für den Hund ist es natürlich nur ein Spiel, und genau deshalb benötige der Mensch die notwendige Weitsicht.
Btw ich mache VPG nur zum Spaß, und egal ob ich nun Agility, Flyball und Co betreibe, dabei spielt es für unbeteiligte Dritte keine Rolle, wie exakt mein Hund ausgebildet ist, der Hintergrund die Motivation sind eine völlig andere.
 
Yvi179

Yvi179

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Ja ich lese deine Sätze , und es liest sich so als wenn wir Leute sind die nur eins im Kopf haben der Einsatz, dem ist aber nicht so. Viele entscheiden sich zur Rettungsarbeit, um den Hund ordentlich zu förden und sich ehrenamtlich zu betätigen. Man hat ja 3 Monate probezeit um zuschauen ob das was für einen ist.
Ich empfinde die Fläche als extrem ekktiv seinen Hund körperlich und geistig auszulasten. Sicher sollte man immer den Kopf haben das irgendwann Tag x kommt, und man rausgerufen wird. Die Beziehungen die da zwischen Mensch und Hund entstehen sieht man kaum in einem anderen Sport, soviel teamarbeit ist fast unglaublich. Sicher ist es für den Hund ein Spiel, und es gibt immer Tage auch bei Einsätze wo Hunde mal nichts machen, aber dafpr hat man ja einen ganze Staffel, kann man dann eben nicht ändern, denn es sind Tiere.
Wenn man keine Lust auf Einsätze hat sucht man sich halt einen Verein wo das nicht zwingend ist.
Ich weiss auch noch nicht ob ich mal auf einen Einsatz gehen werde. Ich schaue einfach wie weit Patch kommt, wenn wir bis zur Prüfung kommen ok, wenn nicht dann eben nicht. Wobei ich Mantrailing machen und nicht auf die Fläche kann, wegen Jagdtrieb.

Lg
 
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