Hund beisst Moderatorin - Ich könnte platzen!

Diskutiere Hund beisst Moderatorin - Ich könnte platzen! im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Boah, gerade kommt mein Gastvater und zeigt mir dieses Video; http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/28304484 Das besch****ene...
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Filimamo

Filimamo

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Hallo

Boah, gerade kommt mein Gastvater und zeigt mir dieses Video;

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/28304484

Das besch****ene daran, der Hund sieht haargenau aus wie der
Hund hier, bei meiner Gastfamilie. Ich sehs schon kommen, die nächsten Spaziergänge werden von blöden Kommentaren und wütenden Blicken begleitet sein -.-

Was hält ihr davon? Denkt ihr der Hund hat aus Aggressivität gebissen?

Ich hab nicht so einen "Expertenblick" wie viele von euch, deshalb frage ich. Würde mich echt interessieren, warum der Hund so reagiert.

[VERSTECK]Meine Theorie wäre, dass er einfach aufgeregt war, von der ganzen Aktion. Ist ja für einen Hund auch nicht gerade eine entspannende Situation in einem Fernsehstudio. Und dann noch so eine nervtötende Moderatorin, welche einen fremden Hund knuddelt... Wie kommen die auch auf die blöde Idee den ins Studio zu holen?[/VERSTECK]

Off-Topic
Und nein, ich will jetzt keine Listenhund-Disskussion beschwören, ich glaube es wissen (zumindest in diesem Forum hier, leider) alle, dass KEIN Hund "böse" geboren wird...


Lieber, etwas aufgebrachter Gruss
Nadine
 
09.02.2012
#1
A

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Guest

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Mitch

Mitch

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Also ich würde sagen, das hecheln und lecken unmittelbar davor sah eindeutig nach Stress aus.

Und so, wie der Kerl den armen Hund gehalten hat, hatte der ja auch null Bewegungsfreiheit, und wenn die Frau ihm dann auch noch die ganze Zeit am Kopf rumtatscht.. der hatte ja keine andere Chance, weg konnte er ja nicht ^^ .. Ich würde sagen, das war Stressbedingt, da für ihn "Flucht" nicht möglich war
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

die Moderatorin hat unbewusst Drohgebärden ausgestrahlt.
1. NIEMALS sollte man fremden Hunden ins Gesicht tatschen. Weder wenn sie ruhig sind und erst recht nicht, wenn sie aufgeregt sind. Wenn man den Hund unbedingt anfassen möchte, sollte man das maximal an der Schulter machen. Dabei nicht die Hand von oben zum Hund sinken lassen und auch nicht über den Hund beugen. Der Hund sollte nachvollziehen können, was du mit deiner Hand vorhast. Wie schon genannt wurde sah man die Nervosität am "Lecken" und am bewussten Kopf Wegdrehen.
2. Die Frau hat sich - kurz vorm Biss - mit dem Gesicht nah zum Gesicht des Hundes gebeugt. Sieht man ab der 20. Sekunde. Das ist für den Hund eine Drohgebärde. Das sollte man niemals machen. Unter Hunden führt so etwas auch oft zum Streit.

Tja, was soll ich sagen. Man sollte Moderatoren vor dem Interview über grobe hündische Körpersignale aufklären, dann wäre das vielleicht nicht passiert. Außerdem war es auch nicht förderlich, dass Moderatorin und Rettungshelfer (?) den Hund die ganze Zeit am Kopf betatscht haben. Da hätte ich auch keinen Bock drauf und würde irgendwann alle zurecht weisen. Mich nervt nur das Wörtchen "unvermittelt". Zugegeben, nicht jeder kennt sich mit Hunden aus. Wenn man diese aber in die Sendung holt, sollte man sich minimal über das richtige Verhalten informieren und den Hund nicht wie ein kleines Kind behandeln, dass man antatschen kann, ohne dass es Widerworte gibt. Unvermittelt war das aber auf keinen Fall. Aus Sicht des Hundes hat er die ganzen 20 Sekunden (und sicherlich noch länger, aber wir können ja nur den Anfang des Videos verfolgen) Zeichen gegeben, dass sie das unterlassen sollen. Ein Hund kann nichts dafür, dass er die menschliche Sprache nicht beherrscht.

Ganz sicher war das keine Aggressivität. Fast alle Hunde würden über kurz oder lang so handeln, wenn man sie nicht in Ruhe lässt. Bei manchen Hunden liegt nur die Toleranzgrenze höher als bei anderen. M.E. - sofern ich das sehen kann - war das auch kein "Biss", sondern ein Luftschnapper. Diese kommen meist weit vor dem richtigen Biss. Bei richtiger Aggressivität hätte die Moderatorin vermutlich kein Gesicht mehr... Und das sage ich nicht aufgrund der Rasse, das hätte auch mein 50cm Widerrist Mischling geschafft, wäre er aggressiv. Ein aggressiver Hund wäre nach dem Biss vermutlich auch nicht so ruhig geblieben.
 
Nanunana

Nanunana

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Dem würde ich mich anschließen.
Der Hund hat vorher eindeutige Signale gezeigt: Lecken, Hecheln, Gähnen...
Er wollte nicht weiter angefasst werden und es wurde ihm zu eng.
Außerdem kam die Frau ja auch noch mit dem Gesicht so nahe, von der kleinen Bewegungsfreiheit mal abgesehen. Ich finds irgendwie schade, dass die beiden Polizisten (?) nicht mehr auf den Hund geachtet haben. Sie haben ja die Verantwortung und sollten doch wissen, dass der Hund zum Beispiel nicht auf solche Körpernähe steht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ganz sicher war das keine Aggressivität. Fast alle Hunde würden über kurz oder lang so handeln, wenn man sie nicht in Ruhe lässt. Bei manchen Hunden liegt nur die Toleranzgrenze höher als bei anderen. M.E. - sofern ich das sehen kann - war das auch kein "Biss", sondern ein Luftschnapper. Diese kommen meist weit vor dem richtigen Biss. Bei richtiger Aggressivität hätte die Moderatorin vermutlich kein Gesicht mehr... Und das sage ich nicht aufgrund der Rasse, das hätte auch mein 50cm Widerrist Mischling geschafft, wäre er aggressiv.
*sign
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Mitch

Mitch

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Ich denke auch, dass der Hund an einer längeren Leine vllt entspannter gewesen wäre ^^ Dann könnte er sich bewegen, und dabei vllt auch für die Moderatorin verständlich, signalisieren, dass er das nicht möchte ^^ Auch Dinge wie Schütteln zum Stressabbau wären dann möglich gewesen und hätten dem Hund vllt geholfen, wenigstens ein bisschen entspannter zu werden ^^

Auch hätten die sich vorher mehr über den Hund informieren sollen, ob der in Stresssituationen schnell nervös wird usw..
 
Fleckihund

Fleckihund

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Selbst völlige Laien z.B. die Moderatorin wissen nicht, was das bedeutet... so traurig das auch klingeln mag.

Das Verhalten von der Moderatorin war aber völlig daneben, sowas geht gar nicht. :|
 
Morastbiene

Morastbiene

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Aus Sicht des Hundes hat er die ganzen 20 Sekunden (und sicherlich noch länger, aber wir können ja nur den Anfang des Videos verfolgen) Zeichen gegeben, dass sie das unterlassen sollen.
Sehe ich ebenso. Solche Fälle wie in dem Video sind für mein Empfinden leider klassische Beispiele für falschen Umgang und ich finde es fürchterlich, dass Menschen, die unmittelbaren Kontakt zum Tier haben, offenbar nicht im Vorfeld aufgeklärt werden, wenigstens grob, damit sie Bescheid wissen, was sie unterlassen sollten. Dieses 31-sekündige Video war ein einziges Sammelsurium von Beispielen, was dem Hund unangenehm ist. Ich verstehe aber auch die Gäste nicht, die den Hund dabei hatten. Sie haben zusätzlich zu der Situation beigetragen, indem der Hund extrem kurz gehalten und permanent am Kopf getätschelt wurde. Als ob die -für den Hund- aufdringliche Moderatorin nicht genug gewesen wäre...
 
Pearless

Pearless

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Permanente Bedrohung seitens der Moderatorin, permanente Beschwichtigung seitens des Hundes.
Was anderes blieb da für den Hund nicht mehr übrig und für den Hundelaien sind solche Signale einfach nicht zu deuten, die nehmen das nicht einmal wahr.
Wenn Mona gähnt, weil sie jemand anstarrt, meinen manche Leute, die sei müde.
Also...
echt schlimm sowas, mir fehlen die Worte.
Dass es so weit kommen musste, ist unverantowrtlich.
 
Mieze_lr

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Ich schau mir das nicht an.
Reg mich nur wieder drüber auf ....

Warum war der Hund in diesem Studio und was ist danach mit ihm passiert?
 
Mitch

Mitch

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Der wurde auf 'nem zugefrorenden See gerettet.. was danach mit dem passiert ist, weiß ich nicht ^^

Das steht weiter unten im Artikel:

Kyle Dyer befindet sich laut KUSA im Spital, wo Chirurgen versuchen, ihre Lippe wiederherzustellen. Ansonsten soll es ihr den Umständen entsprechend gut gehen. Max wurde von den Behörden in Quarantäne genommen, aus der er vermutlich nach zehn Tagen wieder entlassen wird. Seinem Besitzer droht eine Busse wegen Missachtung der Leinenpflicht. Ausserdem hat er es offenbar versäumt, Max gegen Tollwut zu impfen.

Hundeverhaltensexperte Matthew Levien sagte später auf KUSA, die Zeichen, dass sich der Hund nicht wohlfühlte, seien klar ersichtlich gewesen: So hätte er stark gehechelt, die Ohren zurückgelegt und sei ständig in Bewegung gewesen. Möglicherweise sei er von den Ereignissen, die erst einen Tag zurücklagen, noch traumatisiert gewesen. Vielleicht hätte die Moderatorin auch gut daran getan, vor der Sendung eine Hunderasseliste zu konsultieren: Argentinische Doggen sind zum Beispiel in der Schweiz in vielen Kantonen bewilligungspflichtig, in Genf und im Wallis sogar verboten.
 
Mieze_lr

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Ich ahb grade mal genauer gelesen, der Hund sitzt jetzt in Quarantäne. :(
 
Pewee

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Der Hund kam danach "nur" 10 Tage in Quarantäne und seinem Besitzer droht ein Bußgeld wegen "Missachtung der Leinenpflicht". Schon ironisch, wenn man bedenkt, wie kurz der Hund gehalten wurde :roll:
 
Candy1983

Candy1983

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Wo ist das Ganze denn passiert?
 
Pewee

Pewee

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Zu spät ;) Naja, wenn ich ehrlich bin hab ich mit schlimmeren gerechnet als Quarantäne *seufz*
 
ida22

ida22

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Huhu,

was das Verhalten des Hundes bzw. der Moderatorin angeht, wurde ja schon alles gesagt; dem stimme ich zu. Ein klein wenig Verstand und man (vor allem der Besitzer!) hätte merken müssen, dass das dem Hund nicht behagt und es nur schief gehen kann.

Meine beiden sind nun wirklich weder "Kampfhunde" noch neigen sie zum beißen oder schnappen - und ich behaupte zu sagen, dass Luna ihr in dieser Situation schon sehr viel eher an der Nase gehangen hätte ...

Außerdem hoffe ich, dass der Hund sowie die Moderatorin da mit einem blauen Auge davonkommen ...

LG Ida
 
S

SusanneC

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Ich sehe da auch eindeutige Warnsignale, ganz deutlich ist dieses angestrengte Weg schauen kurz vor dem Biss.

Und der Biss selber war das Äquivalent zum Schnauzenbiss - also eine sehr leichte Verwarnung aus Sicht des Hundes. Dummerweise haben Menschen kein Fell und keine Schnauze, weswegen das oft scheußliche Wunden im Gesichtsbereich gibt - sieht natürlich grausig aus, so eine eingerissene Lippe und ergibt oft Narben.

Als ich meinen Jack recht neu bekommen hatte hat er mich genau so auch gebissen - und ich war ganz klar selber schuld. Ich habe einfach nicht wahr genommen, dass er gedroht hatte, dass ich mich bedrohlich über ihn gebeugt hatte, ich habe es einfach nicht gesehen. Also: Jack bleib hier, ich habe meine (gott sei Dank nicht schlimmen) Narben davon behalten, und ich habe danach erst mal einiges über Körpersprache gelesen. Es hat zwar eine Weile gedauert, bis ich jack wieder vertrauen konnte, aber so gesehen hatte er völlig recht.

es war einfach nur doof, dass so ein Schnauzenbiss beim Menschen dumme Wunden hinterlässt, es hat ihn selber erschreckt, dass ich deswegen gleich furchtbar Blute, geschrien habe wie am Spieß, Notaufnahme, eine Woche Antibiotika, Tetanusimpfung auffrischen, ewig lange Verband, hat wochenlang gebrannt. Ehrlich gesagt: ich hatte es verdient. Man sollte sich eben VORHER schlau machen.
 
Mitch

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Stimmt, so einen Schnauzenbiss machen ja sogar Hündinnen bei ihren Welpen, auch wenn's nur ein sanfter ist ^^

Amy wäre in der Situation total durchgedreht, da sie Fremde gar nicht mag... die hätte sich sicher gewährt, vllt auch gebellt, unter Umständen auch geknurrt ^^
 
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