Meine Süße ein Kampfhund??

Diskutiere Meine Süße ein Kampfhund?? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Moin! Mal wieder was zu meinem Hund... Lilly ist ein Am. Bulldog / Boxer Mix und sieht zugegebenermaßen schon etwas nach "Kampfhund" aus. Aber als...
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frettchentina

frettchentina

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Moin!
Mal wieder was zu meinem Hund... Lilly ist ein Am. Bulldog / Boxer Mix und sieht zugegebenermaßen schon etwas nach "Kampfhund" aus. Aber als mich gestern der Polizist ansprach, wieso mein "gefährlicher Hund denn keinen Beißkorb trage" war ich schon einigermaßen erstaunt! Ich war so baff, daß ich ihn gefragt habe, wieso sie das denn tun solle und da bekamich die Gegenfrage,
ob sie denn ein Wesenstest absolviert hat, was ich logischerweise auch verneinte. Da wollte der nette Grünling mir doch fast schon einen "Strafzettel" ausstellen! Ich hab ihm dann erstmal erklären müssen, daß weder Boxer, noch Am. Bulldogs (und erst recht keiner ihrer Mischlinge) auf der Bremer Liste stehen, was er mir nur widerwillig glaubte, und dann mußte Lilly meine Behauptung "die ist nicht gefährlich, die schmust sie eher tot, als daß sie beißt" beweisen und er hat die kleine Maus ordentlich geknuddelt. :lol: Lilly war ganz brav, hat supi gehorcht (als ob sie wüßte, daß sie einen guten Eindruck machen mußte) und der Polizist hat sich gefreut.:clap:

Jetzt hab ich aber mal eine Frage. Über google hab ich eine relativ alte Fassung des Bremer Kampfhundegesetzes gefunden (von 2001), ist das bisher unverändert, oder gibt es mittlerweile neue, geänderte Fassungen davon? Mich wundert, daß in Bremen "nur" Pit-Bull-Terrier, Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und deren Mixe draufstehen. In anderen Bundesländern stehen ja noch wesentlich mehr Rassen auf dem Index...

LG Tina
 
24.01.2007
#1
A

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Schau mal hier: Meine Süße ein Kampfhund?? . Dort wird jeder fündig!
T

Tina_Hexe

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*schmunzel*.....na da hast du ja fast schon Glück gehabt , das dir der gute Mann das geglaubt hat ;o)
Mir ist beim anmelden unseres Am-Bulldog was ähnliches passiert : Die nette Dame , die für die Hundesteuer in unserem Ort zuständig ist , wollte Attila nämlich auch zum "Kampfhund" machen ;o) Musste sie dann darauf hinweisen , das diese Rasse bei uns in Baden-Württemberg nicht auf der Liste steht ;o) ( sie hat es erst nicht geglaubt , aber dann in der Liste nachgesehen)
Wirst sicher noch öfter schief angesehen werden , wegen deinem Hund .
Viel Spass euch beiden ;o)

Grüssle Tina
 
Eyepod&Tripod

Eyepod&Tripod

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Schau doch mal hier:
http://www.agila.de/index.php?id=28
Habe es mal kurz überflogen und habe keine weiteren Rasse gefunden, außer denen, die du schon genannt hast.

Diese Verordnungen sind irgendwie sinnvoll aber manchmal echt zum aus der Haut fahren............als wir uns 2005 unsere jetzige Süße geholt haben, hat uns sogar das Amt angerufen und wollten genau wissen wie groß unser Hund ist. Wir hatten Glück, dass sie nur 39 cm SH hat, ansonsten hätte meine Mutter erst noch einen Test mit 10 Fragen bestehen müssen. Unsere alte Hündin war halt ein Dackel/Pinscher/ Terriermix und auch kleiner als 40 cm. Und in NRW muss man seit einem gewissen Stichtag diesen Test machen, wenn man bis dahin nicht schon einen großen Hund (> 40 cm!) hatte. Und bei der Haltung eines Listenhundes, wenn man eine Erlaubniss bekommt, sind es glaube ich sogar 100 Fragen.

LG Allie
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Oder statt Test vielleicht juristischer Ausgedrückt Sachkundenachweis!;)
 
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frettchentina

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Och, meine kleine Süße ist so brav, die zieht sich schon selbst das Fell über die Ohren:


Was blieb dem Polizisten denn über, als mir zu glauben? Er hätte mich ja mit zur Wache nehmen, bzw. mit zu mir nach hause kommen können, um die Rassezugehörigkeit zu überprüfen, oder die Verordnung nachzulesen. Außerdem hat er sich dann ja auch noch eigenhändig von der Gefährlichkeit, bzw Gefahrlosigkeit überzeugt.

LG Tina
 
Eyepod&Tripod

Eyepod&Tripod

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Die ist ja echt zum knutschen! :p
Eine richtige Zuckermaus!
LG Allie
 
Sheerha

Sheerha

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och die sieht ja knuddelig aus.( die soll gefärlich sein, ;) )

Grüße Jessy
 
S

Sarinah

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Bei uns (NRW) zählen American Bulldogs zu §10 Hunde bestimmter Rassen und haben Leinen- und Maulkorbzwang ;)
 
Samson

Samson

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American Bulldogs zählen meines Wissens in Bayern, Hessen und NRW zu den sogenannten gefährlichen Hunden, in den anderen Bundesländern nicht.

Wobei hier ständig politische Diskussionen laufen, sich also alles immer wieder ändern kann und diverse Hunderassen mal in oder aus den Listen kommen (mit Ausnahme der Rassen Pit-Bull, Bullterrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier sowie deren Kreuzungen, die gelten konstant als gefährlich) --- komisch, was denn nun???? Und wieso sind nie zottelige, knuffig aussehende Rassen dabei???? Wenn Bordeaux-Doggen auch gefährlich sind (kenne persönlich nur liebe und total verschmuste Tiere) und American Bulldogs (also die Urform des als absolut kinderlieben und super-familientauglich beschriebenen Boxers), wo ist dann der durchaus im Charakter nicht ganz einfache Bernhardiner??? Ach stimmt ja, das war ja "Beethoven" und außerdem der treue Lawinenhund...habs doch glatt vergessen....

Offensichtlich gibt es Rassen, die mal als gefährlich einzustufen sind und mal nicht, hhhhmmmm, die Hunde bleiben aber eigentlich gleich....hhhhmmm, kann nur eines bedeuten: Es muss wohl an der Jahreszeit, dem Luftdruck oder der Qualität des morgentlichen Kaffees liegen, wann welche Rasse als gefählich zu betrachten ist....!!!!!

Sorry, bin stinkesauer wegen so etwas... Soll nicht heißen, dass ich absoluter, kritikloser Befürworter sog. gefährlicher Rassen bin, z.B. in den Händen verantwortungsloser Halter, aber das müsste auch besser gesetzlich zu regeln sein, als wie es jetzt der Fall ist, so dass nicht alle Hunde und deren Besitzer über einen Kamm geschert werden...
 
Eyepod&Tripod

Eyepod&Tripod

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:clap: :clap: :clap: :clap: :clap:
Ganz meine Meinung! Ich habe auch schon so viele liebe Staffs und Pitis kennengelernt. Die haben sich mit allem vertragen, was da kreucht und fleucht! Der Mensch ist oft der entscheidene Punkt in dieser Diskussion.
Habe neulich eine Reportage über das Essener TH gesehen, die haben auch viele Listenhunde, aber machen super viel mit denen und es klappt prima. Die TH Leiterin hat hinterher gesagt, dass es momentan viel schlimmer sei, dass sich viele Leute von irgendwo her Kangalwelpen besorgen und die landen dann bei ihnen, weil keiner damit zurecht kommt. Die machen dem TH mehr Probleme, weil diese Hunde sich dann oft gegen alles richten und die (Re)sozialisierung viel schwieriger sei.
Auch die Wolfshunde aus Slowenien oder Tschechien, sind wohl gerade in Mode, sind eine Spezies für sich. Für einen normalen Hundehalter eigentlich nicht zu halten, vorallem wenn der Wolfsanteil sehr hoch ist wie die F1 Generationen (also Wolf X Hund).
Aber es wird wohl immer verantwortungslose Leute geben :( , und hinterher bekommen es dann solche Zuckermäuse wie Lilly zu spüren.
Gemein!
LG von Allie
 
Samson

Samson

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Das mit dem Kangal stimmt leider.... In Hamburg und Hessen steht er dehalb auch auf der Liste gefährlicher Hunde. Auffällig ist auch, dass in weit mehr Bundesländern so exotische (naja, eigentlich nicht wirklich exotisch, aber in Deutschland früher eher seltene) Rassen wie Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastin Español, Kaukasischer Owtscharka, Mastino Napoletano und Tosa Inu auf den Listen gefährlicher Hunde geführt werden. Das Traurige ist, dass auch weder Kangals noch die anderen Tiere angriffslustige Hunde sind, sondern lediglich verhältnismäßig eigenständige Tiere, in ihren Heimatländern bedeutsame und geschätzte Arbeitshunde, die einer guten und konsequenten Führung bedürfen, was vielfach eben nicht gewährleistet ist. Da werden die wunderschönen Kangals von ahnungslosen Urlaubern (ach wie süß der Kleine und der arme Kerl...) und z.T. massenweise aus diversen Tötungsstationen (so ehrenwert das auch ist) nach Deutschland verbracht, manchmal ohne Sinn und Verstand vermittelt und landen letztlich im Tierheim, weil gerade diese Rassen erhöhte Ansprüche an ihre Besitzer stellen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Das ist ein richtiger Trend in den letzten Jahren und nimmt zu (sehe ich an den Herdenschutzhunden, man...es gibt mittlerweile richtig viele in den deutschen Tierheimen, vor 10 Jahren war ein Kangal in Deutschland noch eine Seltenheit, mittlerweile kennt man ihn fast überall... und im Ausland schwirren massenweise Anzeigen von Dogo Argentino, Fila Brasileiro etc. rum, die ein Zuhause suchen... alles Rassen, die vor Jahren noch kaum ein Deutscher überhaupt kannte). Die Behörden reagieren dann mal wieder ohne Sinn und Verstand und setzen diese Rassen auf die Listen.... Kann mir einer sagen, mit welcher Begründung? Wie viele Beißunfälle gab es denn 2005 oder 2006 durch Kangals? Weiß das Jemand? Oder kennt jemand die Begründung, warum ein Kangal oder Mastin Espanol als gefährlich einzustufen ist (die Größe kann es nicht sein, da sind andere größer und Kaukase verstehe ich ja wenigstens noch, da haben die Russen früher militärische Zuchten betrieben)?
 
J

Jumpy

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Jetzt hab ich aber mal eine Frage. Über google hab ich eine relativ alte Fassung des Bremer Kampfhundegesetzes gefunden (von 2001), ist das bisher unverändert, oder gibt es mittlerweile neue, geänderte Fassungen davon? Mich wundert, daß in Bremen "nur" Pit-Bull-Terrier, Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und deren Mixe draufstehen. In anderen Bundesländern stehen ja noch wesentlich mehr Rassen auf dem Index...
Schau mal hier rein, ist ein Entwurf für Bremen:
http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/urteile/bremen_gesetzentwurf_18102005.htm

LG
Jumpy;)
 
Fini

Fini

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Das mit dem Kangal stimmt leider.... In Hamburg und Hessen steht er dehalb auch auf der Liste gefährlicher Hunde. Auffällig ist auch, dass in weit mehr Bundesländern so exotische (naja, eigentlich nicht wirklich exotisch, aber in Deutschland früher eher seltene) Rassen wie Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastin Español, Kaukasischer Owtscharka, Mastino Napoletano und Tosa Inu auf den Listen gefährlicher Hunde geführt werden. Das Traurige ist, dass auch weder Kangals noch die anderen Tiere angriffslustige Hunde sind, sondern lediglich verhältnismäßig eigenständige Tiere, in ihren Heimatländern bedeutsame und geschätzte Arbeitshunde, die einer guten und konsequenten Führung bedürfen, was vielfach eben nicht gewährleistet ist. Da werden die wunderschönen Kangals von ahnungslosen Urlaubern (ach wie süß der Kleine und der arme Kerl...) und z.T. massenweise aus diversen Tötungsstationen (so ehrenwert das auch ist) nach Deutschland verbracht, manchmal ohne Sinn und Verstand vermittelt und landen letztlich im Tierheim, weil gerade diese Rassen erhöhte Ansprüche an ihre Besitzer stellen (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel). Das ist ein richtiger Trend in den letzten Jahren und nimmt zu (sehe ich an den Herdenschutzhunden, man...es gibt mittlerweile richtig viele in den deutschen Tierheimen, vor 10 Jahren war ein Kangal in Deutschland noch eine Seltenheit, mittlerweile kennt man ihn fast überall...
Hallo, ich kann dir da voll und ganz zustimmen, ich finde das auch schlimm.
Bestimmte Rassen als gefährlich einzuordnen ist einfach Schwachsinn!

Herdenschutzhunde sind (trotz das sie in den letzten Jahren immer häufiger in D anzutreffen sind) immer noch recht selten(zum Glück), aber wenn man sich mal das Verhältnis dazu ansieht wie viele dieser schönen Hunde bereits im Tierheim sitzen ist das wirklich traurig. Mir graut es schon davor wenn ich dran denke wie sich das entwickelt, wenn dieser "Trend" so weiter geht. :(

LG
 
Samson

Samson

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Hallo Jumpy,

Auszug aus Deinem Link:

".... fordert seit langem, dass Halter verhaltensauffällig gewordener Hunde einen Sachkundenachweis über die Befähigung zum artgerechten Halten und Führen von Hunden zu erbringen haben. Darüber hinaus sieht es die ... als sinnvoll an, verhaltensauffällige und gefährliche Hunde selbst einem Wesenstest zu unterziehen."

"Nicht nachvollziehbar ist jedoch, dass durch das derzeitige Gesetz ganze Hunderassen vorsätzlich als gefährlich eingestuft werden und einen Maulkorb tragen müssen. Die Aggressivität von Hunden hängt nicht von der Rasse ab, sondern liegt in der Verantwortung des Halters. Zum Beispiel hat es in den vergangenen Jahren nicht einen einzigen Vorfall mit Bullterriern gegeben. Pausschale Listen taugen also nicht".... Die Rasselisten sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich und verstoßen von daher schon gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. "Es ist für den Bürger nicht verständlich, dass Hunde bestimmter Rassen in Bremen gefährlicher sein sollen, als im Bremer Umland".... Rasselisten sind pauschalisierend und ungerecht und daher aus dem Gesetz zu streichen.

Ich verstehe nicht ganz, was an dieser Aussage so empörend sein soll, wie der Verfasser (ganz oben im Link) andeutet. Ehrlich gesagt, finde ich diese Meinung so schlecht nicht... Gut man weiß nicht, welche politischen Dreher da gemacht werden... Dennoch finde ich es schon angebracht, dass die Bevölkerung gegen verhaltensauffällig gewordene Hunde und deren Besitzer durch Maulkorb und Leinenzwang geschützt wird und der Besitzer belegen muss, dass er den Hund korrekt hält (was ja eigentlich nicht der Fall sein kann, sonst wär der Hund nicht auffällig geworden). Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob ein Hund generell aufgrund seiner Rasse als gefährlich eingestuft wird und mit Auflagen beldegt wird oder ob alle Hunde gleich zu behandeln sind und auffällig gewordene Hunde (egal welcher Rasse) mit Auflagen belegt werden. Ich für meinen Teil finde das Letztere gerechter.... Allerdings ist da aufzupassen, wie man das "Auffällig" definiert.... Hier kann es dann wieder zu bösen Nachbarschaftsanfeindungen, Fehlinformationen durch neidische oder einfach nur fiese Mitmenschen kommen, die Polizei hat dann auch eine gewisse Willkür etc..... Ist alles nicht so einfach....
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Hallo Fini,

ich finde den Trend auch Besorgnis erregend. Zum Glück sind viele Tierheime mittlerweile so vernünftig und prüfen die Interessenten an einem Herdenschutzhund auf Vorwissen, Haltungsbedingungen etc... Hab zumindest den Eindruck, man nimmt es da nicht auf die leichte Schulter (hoffentlich irre ich mich nicht).
 
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Eyepod&Tripod

Eyepod&Tripod

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Ja es macht mich auch traurig diesen Trend zu sehen :( . Und wahrscheinlich geht es noch weiter. Vor allem wenn sich das "Klientel" :evil: , das früher Am. Staffs oder Pitbulls etc. gehalten, besser gesagt abgerichtet hat, sich jetzt auf Herdenschutzhunde, wie z. B. den Kangal umorientiert. Das macht mir Sorgen!
Einige Rassen stehen ja jetzt schon auf diesen A und B Listen. Welche Rassen und deren Mixe kommen als nächstes drauf? Omas Liebling? Deiner? Meiner?
Man wird ja jetzt schon schief angeschaut, egal was für einen Hund man hat. Außerdem finde ich es unverantwortlich, das Eltern ihren Kindern nichts zum Thema Tiere, Verhalten und Umgang mit diesen beibringen. Mir hat man beigebracht, dass man fremde Hunde nicht streicheln nicht soll. Man hat den Besitzer zu fragen. Auf meine Hunde sind bisher auch die meisten Kinder losgestürmt, wie sonst was. Bei unserer alten Hündin ging das ja noch. Aber unsere jetzige hat Angst vor Fremden und da muss ich die Kinder manchmal echt abwehren. Die Eltern stehen oft nur daneben und lächeln verlegen, wenn ich den Kids dann erklären darf, dass unser Hund nicht gestreichelt werden möchte und dass man den Besitzer immer fragen soll, damit er beide einander "vorstellt".
Was mich aber noch mehr aufregt ist die Presse! Man sollte lieber gute Aufklärung betreiben und endlich diesen Modetrends entgegen wirken, anstatt Horrorgeschichten zu verbreiten.
So, muss erst mal raus ein Schneebälle gegen eine Wand pfeffern um mich abzureagieren..........
Allie
 
Samson

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Mit der Aufklärung hast Du recht. Sehe ich genauso. Verstehe ich auch nicht, ist doch auch im Interesse der Kinder....

Viele Leute sind aber auch einfach nur gedankenlos. Ich habe z.B. sehr liebe Bekannte, die sich auch gern einen Hund wünschen. Leider haben beide keine Hunde-Erfahrung und sind extrem gutmütig. Ihr Kinder dürfen z.B. alles und sind dementsprechend .... (naja, wills nicht aussprechen, aber die tanzen den Eltern für meine Begriffe schon ganz gut auf der Nase herum, was die Eltern aber nicht schlimm, sondern normal finden). Eben diese Leute interessieren sind dann immer für Hunde wie Herdenschutzhunde, Huskys oder japanische Rassen, weil die optisch so schön sind, wo ich jedesmal die Panik bekomme und denke, wenn die Hundeerziehung wird wie die Kindererziehung, dann haben die Tierheime demnächst wieder einen Hund mehr, da die Besitzer überfordert waren und der Hund aufgrund fehlender Konsequenz und "Stärke" (fällt kein passendes Wort ein, ich hoffe, Ihr wisst was ich meine) des Besitzers unerzogen, aggressiv etc. - eben ein Despot oder Pascha -wurde. Beispiele gibts da genug....
 
Tico

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Hm,
da hast du recht Eyepod. Eigentlich sollten Kinder wissen, dass man fremde Hunde nicht einfach so streichelt. Das habe ich auch so gelernt.
Und mit dem schief angucken habe ich auch manchmal das Gefühl. Mann soll sogar, wenn man mit der Deutschen Bahn fährt, einen Maulkorb dabei haben und das bei allen Hunden, die nicht in eine Hundetasche passen. So ein Blödsinn. Hab zwar einen gekauft, aber dann tat mir meine Hündin doch zu sehr leid und ich habe ihn wieder abgemacht.
 
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