Keine Einzelhaltung von Chinchillas

Diskutiere Keine Einzelhaltung von Chinchillas im Chinchilla Haltung Forum im Bereich Chinchilla Forum; Huhu Leute da ja im moment in jedem Kleintierberich etwas gegen die Einzelhaltung von Gruppentieren geschrieben wird fange ich hier mal an...
Sheerha

Sheerha

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Huhu Leute

da ja im moment in jedem Kleintierberich etwas gegen die
Einzelhaltung von Gruppentieren geschrieben wird fange ich hier mal an.
Freue mich wenn noch andere Chinchillaerfahrene Halter etwas dazu beitragen.

Keine Einzelhaltung von Chinchillas

Das Chinchilla ist ein Gruppentier und sollte niemals alleine gehalten werden.
In der Natur Leben Chinchillas in großen Familienverbänden und haben mit Artgenossen stetig sozialen Kontakt.
Wir Menschen können diesen sozialen Kontakt nicht ersetzten auch wenn dies oft geglaubt wird.

Auch andere Nager wie Kaninchen, Meerschweinchen, Maus
u.s.w. können nicht als Partner für´s Chinchilla genommen werden.
Da die Tiere unterschiedliche Aktivphasen haben und verschiedene Verhaltensweisen.
Diese Verschiedenheit führt oft zu schweren Missverständnissen die für das unterlegene Tier mit schweren Bissverletzungen oder sogar mit dem Tod enden.

Ein weiterer Grund ist das Futter. Chinchillas haben in ihrer Natur nur ein spärliches Futterangebot und einen empfindlichen Verdauungstrakt.
Das Futter von anderen Nagern ist daher nicht geeignet und ist schädlich für die Tiere. Für Chinchillas gibt es spezielle Chinchilla-Pellets und natürlich das Heu.

Oft wird behauptet ein einzelnes Chinchilla wird schneller Zahm, das ist eine weit verbreitete Falsche Meinung.
Wie wir Menschen haben auch Chinchillas einen " Charakter".
Es gibt viele Charaktere z.B:
Mutiges Chinchilla; Sie sind meist furchtlos und werden etwas schneller zutraulich wie ein,
Ängstliches Chinchilla; sie brauchen viel länger als ihre mutigeren Artgenossen.
Nicht davon abzusehen ist das es auch Chinchillas gibt die überhaupt nicht Zahm werden, dies sollte akzeptiert werden.

Wer kann damit Leben ständig allein zu sein?
Wer kann damit Leben nicht verstanden zu werden?
Wer kann damit Leben ständig missverstanden zu werden?
Wer kann damit Leben sich ständig einsam zu fühlen?

Kein Mensch möchte so Leben, aber warum eure Tiere?

Grüße Jessy
 
25.01.2007
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Leitfaden Haltung von Chinchillas von NTV geschaut? Dort steht vieles Wissenswertes über die Haltung, aber auch Ernährung, Pflege und Vermehrung. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Sheerha

Sheerha

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Huhu

so noch eine kleinigkeit dazu.

Die Meinung das ein Chinchilla oft günstiger ist als zwei ist nicht richtig, die sog. Mehrkosten halten sich sehr, sehr gering.
Klar das wenn man 5- ????? Chinchillas hält steigen dazu auch die Kosten das sollte aber vorher geklärt werden.

Wenn man denkt ich hol mir nur ein Chinchilla und spare Platz und Geld liegt da leider sehr falsch.

Bei allen Tieren kann man getrost sagen
"Je größer, desto besser, desto Tiergerechter wird es"

Die Mindestmaße für zwei Chins beträgt H*B*T 1,50*1,00*80
(Sanny korrigiere falls ich falsch liege, dankeschön)

Grüße Jessy
 
Knopfstern

Knopfstern

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Die Mindestmaße für zwei Chins beträgt H*B*T 1,50*1,00*80
(Sanny korrigiere falls ich falsch liege, dankeschön)
Huhu Jessy;)

Du bist Putzig!:angel:
Die Grösse sollte schon bei :arrow: Breite 150 cm x Tiefe 80 cm x Höhe 150 cm
Für 2 Tiere liegen!;)

Wenn man denkt ich hol mir nur ein Chinchilla und spare Platz und Geld liegt da leider sehr falsch.
Da gebe ich dir voll und ganz recht!
Wer sich das Teure Futter ausm Zoohandel holt, der wird sich zwar denken"boar ist das Teuer" aber es geht auch anders!
Schaut mal bei euch in der umgebung ob ihr Händler findet die Ovator Verkaufen!
Ich zahle für 25 Kg ca 13 euro und komm damit gut aus!

LG Sanni!
 
Sheerha

Sheerha

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ja mein Chinkäfig selbst ist größer wusste nicht mehr so genau wie die Maße sind*schämmichso* :)

Grüße Jessy
 
Iceage

Iceage

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was die einzelhaltung betrifft, widerspreche ich Euch. In meinem Fall habe ich ein Chin von Päppelchins aufgenommen, die nur allein leben kann. Mutter Theresa. Aus folgenden Grund:

1. Sie beisst andere Chins weg
2. Hat einen Herzfehler
3. Hatte Angst vor allem und jeden (sobald man den Käfig geöffnet hatte richtet sie sich auf und pinkelt jeden an - oder ging auf den Menschen los und hat gebissen)

Ich denke die Einzelhaltung ist von Tier zu Tier zu bestimmen - nich aber generell zu sagen, Chins sind keine Einzeltiere.
 
päppelchins

päppelchins

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Huhu Ihrs,

nun möchte ich auch meinen Senf dazu geben....

ich gebe Euch prinzipiell recht, dass Chins nicht allein gehalten werden sollten, aber man darf das nicht VERALLGEMEINERN! Es gibt durchaus Chins, die nicht vergesellschaftbar sind... Theresa von Jens ist eine und ich habe bspw. Pico hier, der samt Schädelbruch schwer skalpiert wurde, zerbeißt nahtlos sofort jedes andere Chin!! Er fühlt sich allein wohl und ist putzmunter!

Zum Thema Käfiggröße:
natürlich heißt es: je größer desto besser, aber allgemeingültig ist:
1m Breite
1,3m Höhe und
50cm Tiefe
Es ist schön sich zu wünschen, dass ein Käfig größer ist, aber leider nicht immer und überall machbar. Außerdem schöner als ein Tierheim!

Liebe Grüße

Andi
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Huhu Ihrs,

ich möchte noch etwas hinzufügen, um meine Aussage etwas zu verdeutlichen.

Natürlich stimmt die Grundregel: CHINCHILLAS NIEMALS ALLEIN!

Jedoch gibt es kleine "Ausnahmen", die die Regel bestätigen ;-)

Hierzu gehört bspw. unser Pico. Wie Ihr im vorherigen Beitrag schon lesen konnten, lebt er allein, seitdem er schwer skalpiert wurde.
Er kam als Notfellchen (unser erster) zu uns, nachdem sein Partner gestorben war und er aus schlechter Haltung gerettet wurde. Er musste in einem verdreckten, kleinen Käfig hinter einer Zimmertür leben und kannte keinen Auslauf. Als dann sein Partner starb, nahm sich eine Mitbewohnerin des ehem. Halter seiner an und brachte ihn zu uns. Wir vergesellschaftet ihn bei uns, doch leider waren wir damals auch noch blutige Anfänger und hatten offensichtlich keine richtige Hilfe an unserer Seite. Aufgrund einer falsch gewählten Vergesellschaftungsmethode wurde er leider bei uns skalpiert. Er musste 2 x operiert werden und hatte auch noch einen Schädelbruch. Die Heilung dauerte über 3 Monate, aber er ist wieder kerngesund. Doch seitdem akzeptiert der Lütte kein anderes Chinchilla mehr... egal ob Männlein, Weiblein, Kastrat, Baby, Erwachsen, Hell oder Dunkel. Daher bleibt uns leider keine Wahl... er hat seinen eigenen kleinen Palast und fühlt sich dort wohl!

Nun zu Theresa, die nun bei Jens aufgetaut ist und sich endlich eingelebt hat. Sie stammt aus schlechter Haltung und landete, als ihr Partner starb einfach kurz um im Tierheim. Von dort wurde sie vermittelt und falsch (nämlich eigentlich gar nicht) vergesellschaftet - es gab Beißereien. Dann kam sie zu uns, ungeahnt, dass die Lütte Frauen nicht leiden kann und ich (Andi = Andrea) die hauptversorgende Person bin. Wir fanden für sie eine schöne Pflegestelle und der Zeitpunkt einer Vergesellschaftung rückte näher. Die Vergesellschaftung ging schief, da wir nicht ahnten, dass sie einen schweren Herzfehler hat und zu allem Übel das eigentlich neue Partnertier auch. Und so kam es, wie es kommen musste... beide Tiere kippten bei der Vergesellschaftung nach 3min um. Wir mussten also abbrechen und die Tiere erst einmal stabilisieren. Theresa kam dann zur Erholung in eine Pflegestelle und sollte auf Medikamente eingestellt werden. Aufgrund der Inakzeptanz gegenüber Frauen, von der wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts wussten, attackierte sie jedoch die Pflegeperson dauerthaft und so wurde sie wieder zu uns gebracht. Hier stellten wir dies dann fest... und suchten nach einem männlichen Interessenten, wo sie ihr traumatisches Jahr und die offensichtlich schlechte Haltung von zuvor vergessen kann. Diesen Interessenten fanden wir dann hier über das Tierforum in Jens :) Er nahm sich nun der Lütten Beißerin an. Sie ist inzwischen soweit, dass sie die Medikamente bekommt, ohne gleich alles zu zerfleischen und auch den Käfig sauber machen zu lassen, ohne vor Stress einem Herzinfarkt zu erliegen! Da sie nun bedeutend ruhiger ist, das Herz jedoch nicht außer Acht zu lassen ist, und sie ihre Psychose Schritt für Schritt ablegt, haben wir uns im Sinne von ihr, gegen eine erneute Stresssituation entschieden!

Ich bin der Meinung, dass jeder sich professionelle Hilfe (http://www.dasfotoalbum.de/notfall/notfall.html) holen sollte, wenn er einen Chini vergesellschaften möchte oder anderweitig irgendwelche Fragen hat und es außer in solchen harten Ausnahmesituationen immer einen Deckel zu einem Topf gibt! :)

Liebe Grüße

Andi
 
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Iceage

Iceage

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was ich mit meinem Beitrag meinte, man soll die Einzelhaltung nicht praktiezieren, sei denn sie ist unumgänglich wie bei Verhaltensgestörten Tieren. In meinem Besitz befindet sich auisserdem eine 3er Gruppe, die werde ich in keinen fall trennen, denn diese Gruppe ist harmonisch und beschäftigt sich ggf auch mal allein.

Eines möchte ich aber noch anmerken: Vermenschlicht die Tiere nicht, sie sind und bleiben Tiere!
 
C

ChinChin

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Hallo, ich finde du hast recht mit deinem Beitrag. Nur haben wir unseren Chin eigentlich durchs überrumpeln bekommen und ihn ins Herz geschloßen. Wir haben jetzt eindoppelstöckigen Käfig für ihn und finden auch das zu zweit es schöner für ihn wär. Wo bekommt man einen 2. den man vielleicht retten kann.
 
päppelchins

päppelchins

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Huhu ChinChin,

Du hast mir ja auch schon eine Mail geschrieben. Ich habe einige Zwerge, die für Euern ChinChin in Frage kommen und werde Dir gleich auch noch auf Deine Mail antworten.

Liebe Grüße

Andi
 
C

Claudia M

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Hallo,

ich schließe mich an - Chins sind Herdentiere. Daher ist die erste Wahl für eine möglichst artgerechte Haltung, die Haltung zusammen mit anderen Chinchillas.

Freue mich wenn noch andere Chinchillaerfahrene Halter etwas dazu beitragen.
Ich würde gerne noch als Unterthemen aus meiner Erfahrung beitragen:

1. Situationen in denen es RICHTIG ist Chins TEMPORÄR allein zu halten.
2. Chins, die sich nicht integieren lassen (z.B. "Killer"). Wie kann man ihnen trotzdem etwas Gutes und ein annähernd artgerechtes Leben bieten.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass schnell ein schwarz/weiss Denken entsteht (Stichwort "Einzelhaft") und das ist nicht immer adequat und hilfreich ist.

Es gibt Situationen in denen Chinchillas - zu ihrem Besten - allein gehalten werden sollten. Jemand, der Chins in solchen Situationen allein hält ist kein Tierquäler, sondern folgt u.a. TAs und artspeziefischen Notwendigkeiten.
Solche Situationen sind z.B. :

- Quarantäne für Neuzugänge
- um "Nachdecken" = Doppelbelastung für Weibchen, zu verhindern
- Regenerationsphase: Trennung nach Kastration oder bei Krankheit
- langsame Eingewöhnung in neues Umfeld (z.B. alte Zuchtweibchen in Hobbykäfige)

Das finde ich sehr wichtig. Eine Trennung in solchen Phasen ist essentiell und im INTERESSE DES TIERES (nicht des Halters). Diese Phasen sollten nicht tabuisiert oder negiert werden.

Daher dies als Ergänzung zur Grundregel ;)
 
Knopfstern

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Huhu,

Chins leben aber nicht einfach so ohne grund alleine!
Es muss schon etwas vorgefallen sein, das sie zu "Killern!"werden*das ist meine erfahrung, auch mit anderen Notfellchen*
Das ist schon des Menschen schuld, das die Tiere so werden, wie sie sind!
Wenn ich mir teilweisse Menschen anschaue, die sich nur ein Tier holen, und sich 10jahre lang sagen"Ich bin für einzelhaltung" und dann das Tier abgegebn, und das Tier dann einen Partner bekommt und "agressiv"wird, ist es selbst verständlich, das es zum "Killer"wird, weil es das nicht anders kennt!
Ich bin total gegen einzelhaltung, und das sollte man von anfang an vermeiden, solche Fehler zumachen:)

Ein bsp: Ich habe ein 6Jahre altes weibchen, dieses ist 3jahre durch gehend Schwanger gewessen und ist dermassen agressiv auf seinen Partner geworden...und warum?weil die Vorbesitzer es nicht geschafft haben, das Tier zutrennen und es nicht mehr decken zulassen:(
Sei es bei mir is, zur ruhe kam und seinen neuen Partner bekam, der kastiert ist und beide sich aneinander gewöhnten geht das super!
ab und zu zickt sie noch, aber sonst ist alles prima:)


Lg Sanni!
 
Okapi

Okapi

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Mit "Einzelhaltung" ist die dauerhafte Haltung eines sozialen Tieres ohne artgleichen Partner gemeint. Quarantäne - aus welchen Gründen auch immer - ist definitionsgemäß nicht dauerhaft.

lg
 
B

Balu2010

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Hallo,

Ich hab mir meinen 1.Chinchilla in einer Zoohandlung gekauft.
Dort wurde mir gesagt man kann einen Chinchilla auch einzeln halten.
Ich hab ihn dann auch genommen. Ein paar Tage hab ich mir das Häufchen Elend angesehen.. aber ich musste dann einfach noch einen holen.. der war zwar schon etwas größer aber sie haben sich gleich super verstanden..

Mittlererweile habe ich 4 Chinchillas. Alle verstehen sich prima.. das Weibchen hat die Oberhand.. und vielleicht bekommen wir hier auch bald Nachwuchs :)

Also auch ich sage: Haltet Chinchillas NICHT alleine!
 
Knopfstern

Knopfstern

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Hallo,

Ich hab mir meinen 1.Chinchilla in einer Zoohandlung gekauft.
Dort wurde mir gesagt man kann einen Chinchilla auch einzeln halten.
Ich hab ihn dann auch genommen. Ein paar Tage hab ich mir das Häufchen Elend angesehen.. aber ich musste dann einfach noch einen holen.. der war zwar schon etwas größer aber sie haben sich gleich super verstanden..

Mittlererweile habe ich 4 Chinchillas. Alle verstehen sich prima.. das Weibchen hat die Oberhand.. und vielleicht bekommen wir hier auch bald Nachwuchs :)

Also auch ich sage: Haltet Chinchillas NICHT alleine!
Ich habe das Thema mal abgetrennt und für dich einen Thread erstellt, damit du besser Infos sammeln kannst und das für dich nicht untergeht ;)

Zufinden hier: https://www.tierforum.de/t96539-chinchilla-infos-hilfe.html
 
B

Balu2010

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hehe danke, hab ja eine Nachricht bekommen ;)
 
GrünerKaktus

GrünerKaktus

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Huhu,

Chins leben aber nicht einfach so ohne grund alleine!
Es muss schon etwas vorgefallen sein, das sie zu "Killern!"werden*das ist meine erfahrung, auch mit anderen Notfellchen*
Das ist schon des Menschen schuld, das die Tiere so werden, wie sie sind!
Das unterschreibe ich sofort!

Es gibt Gründe, warum Chins ausrasten und ihre Partner beißen oder (fast) töten:

- zu wenig Platz
- Unterforderung
- Krankheit
- falsch durchgeführte Vergesellschaftung (z.B. unter Zwang!)
- falscher Partner (Charakter)
- falscher Partner (Geschlecht)
- sehr dominantes Chin, welches keine anderen Gruppen im selben Haushalt duldet
- kein neutraler VG-Raum, was auch bedeuten kann, dass die Chins zur VG kurzzeitig ausziehen müssen


Beispiele:
Bobbys Gremmy hat mehrere Partner zerbissen; seitdem das Chin mit dem neuen partner ein Chinzimmer, also viel Platz, bewohnt, ist nichts mehr vorgefallen.

Sookie, lebte früher in einer Gruppe, wo sie gemobbt wurde, weil die Tiere zu wenig Platz hatten und wild vermehrt wurde. Sie hat sich einzig und allein mit einem einzigen Chin von uns verstanden. Vor allen anderen hatte sie regelrechte Panik und es endete immer blutig.

Oder meine Charlotte: sie lebte früher auch alleine, weil sie keinen Artgenossen duldete. Bei uns lebt sie seit 2 Jahren mit einem Kastraten und sie sind ein Traumpaar. Ale anderen Chins wurden auch blutig gebissen, es musste einmal sogar genäht werden.

Viktor ließ sich hier erst wieder vergesellschaften als er zur Mutter meines Freundes ausgezogen ist, und die anderen Chins nicht mehr riechen musste!

Wenn man ein schwieriges Chin hat, sollte man sich überlegen, woran es liegt und wie man es dennoch vg kann. Ich bin mir sicher, dass es in den meisten Fällen auch klappt.
 
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