Keratitis beim Boxer! Suche dringend Hilfe!

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Max_2005

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Hallo Liebe Tierfreunde,

ich habe ein ganz großes Problem mit meinem Boxer. Er ist seit Montag 7 Jahre alt geworden und leidet seit Mai 2011 an Keratitis.
Wir sind jeden Monat bei unser Tierärztin, wir haben alle möglichen Salben probiert und haben das sogar
ohne Betäubung am Max Auge die Stelle "weggescharbt". Es kommt immer wieder und immer wieder. Der Hund hat Morgens rote Augen und Eiter. Die Tierärztin hat mich heut gefragt wie wir weiter vorgehen sollen. Ich habe erstaunt geguckt, weil ich wirklich nicht wusste was ich sagen soll. Sie meinte wir sollten bei den Augen ein Gitter machen, damit das abheilt. Aber wie hofft soll das bitte gemacht werden, dass wird immer wieder kommen und ich zahle mich doof und dämlich. Der Hund leidet auch ständig. :-(

Die Ärztin hat uns pflanzliche Tabletten gegeben um Max Imumsystem zu stärken, weil er zur Zeit viele Haare verliert, Augen sich entzünden sowie Pfoten. Hat jemand damit Erfahrung? Kann uns bitte einer helfen oder einen guten Tierarzt nennen? ( Nähe Osnabrück).

Ich bin verzweifelt :-(! Bitte um Hilfe!
 
28.02.2012
#1
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*Mischling*

*Mischling*

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Wenn ich das richtig verstehe hat dein Hund eine chronische Hornhautentzündung, verliert viel Fell, hat immer wieder geschwollene Pfoten und ein "schwaches Immunsystem"?
Das klingt für mich nicht, als wären die Augen das Problem, sondern eher ein Symptom.
Wurde denn mal eine Allergie/Unverträglichkeit (Milben, Futter, Pollen, ...), ein Pilz- oder Bakterienbefall in Betracht gezogen? Kann eine Erkrankung des Immunsystems ausgeschlossen werden?
Das klingt vielleicht doof, aber für mich klingt das eher nach einer Pollenallergie, nicht nach einem direkten Augenproblem.
Was für ein Gitter will sie denn machen? Was vermutet die Tierärztin, was die Ursache für die Entzündung ist? Sie kann doch nicht immer wieder Salben aufschreiben, und nie nach dem Grund suchen :eusa_eh:.

Schreib am besten mal einen Mod an. Wir haben eine Liste mit Tierärzten, die von Usern empfohlen wurden, auch mit Angaben, was der Tierarzt in diesem Fall behandelt hat. Einfach eine PN schicken, Wohnort und PLZ reinschreiben, dann kann man dir hier sicher einen anderen Tierarzt empfehlen ;). So oder so würde ich dazu raten, eine zweite Meinung einzuholen. So kurz zusammengefasst klingt das irgendwie merkwürdig :?.

LG
 
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Yvi179

Yvi179

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Warst du mal in einer Tierklink? Die haben meistens mehr Fachwissen, das sich die Tä spezialisieren.

Was für eine Krankheit das ist weiss ich leider nicht. Das ist der einzigste Tip den ich dir geben kann.

Hier die find ich bieten schon ne Menge an. Ist zwar etwas ausserhalb, aber was tut man nicht alles fürs Tier:D

http://tierklinik-belm.de/

http://www.tiergesundheitszentrum.com/kontakt/anfahrt/

http://www.kleintierklinik-greven.de/

Die in Bramsche soll auf den neusten stand sein, etwas teuerer aber auch gut. Wenn man dem glauben soll was man im www liest.

Lg Yvi

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Mhhh kann es nicht ne Autoimunkrankheit sein? Oder sind da die Sythome anders?
 
tanja_79

tanja_79

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wäre natürlich fatal, wenn es sich um eine Autoimmunerkrankung handeln würde und dem Hund immunstärkende Präparate verabreicht werden.

Habe selbst ja auch nen autoimmunkranken Hund mit Symptomen an Pfoten, Nase, Augen und neuerdings stellenweise Fellverlust. Nur das konsequente Ausschalten des Immunsystems bringt einigermaßen Linderung.

Würde das dringend durch Einholung einer Zweitmeinung nochmal abklären
 
Sultan1986

Sultan1986

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Hi,
hast du mal einen großes Blutbild machen lassen? Das klingt für mich auch sehr nach einer Schilddrüsenunterfunktion. Grade wenn Fell ausfällt und auch die Pfoten betroffen sind.
Wie verhält er sich draußen bzw. im allgemein ist er eher zurückhaltend oder ängstlich? Ich würde das abklären lassen, die Unterfunktion kann auch zu solchen Symptomen führen.

Liebe Grüße und viel Erfolg

Ich habe gerade deinen anderen Beitrag gesehen also hat er ja was mit der Schilddrüse...ist er richtig eingestellt? Ist alles immer sehr schwierig, eventuell würd ich an deiner Stelle
mal schaun ob du einen Tierarzt in der nähe hast der aus Schilddrüse spezialisiert ist....wie gesagt diese kann viele Erkrankungen auslösen und auch das Immunsystem schwächen.
 
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Max_2005

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Hallo Liebe Tierfreunde, :D

ich Danke euch sehr für die Tipps. Ich werde das heute alles mit meiner Familie besprechen und ich werde euch Feedback geben, wenn ich zu einer der Tierkliniken fahre.
Ja er hat was mit der Schilddrüse und wir geben ihm seit heute morgen (je 2 Wochen) Imumsystemstärkende pflanzliche Tabletten.
Er kriegt 3 Mal täglich eine Augensalbe sowie eine Abends. Er hat heut mit mir gespielt und hat weiterhin Appetit.

Pfote: Er hat hinten eine Pilzinfektion die einfach so gekommen ist. Wir haben ihm Samstag gewaschen und Pfotencreme gegen Salz und Risse aufgetragen.
Ach und er bekommt ganz viele Warzen auf dem Körper, dass fing alles an als er in dem Alter 6 Jahre war. Hat sich schlagartig alles verändert. Ich muss auch ehrlich sagen, dass wir ihm von einen sch**** Züchter hergeholt haben.
Für 100€ ohne Papiere, ich werde sowas nicht mehr machen, ist echt eine Lehre für mich. Und das beste ist noch, er war der kleinste und hatte am meisten Angst, und den mussten wir aussuchen. Jetzt ist es ein Monster geworden und
es gab schonmal den Vorfall das eine Frau schreiend ihr Fahrrad liegen gelassen hat und ist weggelaufen. :D Wenn Sie wüsste, dass er Angst vor gelben Säcken hat oder vor Luftballons :D.

Auge: *Mischling* Ne das ist diese Krankheit, man kann das zerstörte Auge sehen durch gelbliche Tropfen, das ganze Auge sieht weiß aus und die Hornhaut vom Auge entfernt sich vom selbst. Also sein Körper versucht die Augen zu zerstören und wir arbeiten gegen seinen Körper. Ja und wie gesagt die Ärztin weißt selber nicht was sie machen soll. Ich denke wäre nicht schlecht ein großen Blutbild zu machen. Die Ärzte werden wahrscheinlich schockiert sein, was alles der Hund hat.

Wir geben ihm dieses Hundefutter:
http://www.futterfreund.de/futterfr...9_214&sessID=pgnau13e5m1hr2kfj5ogv4gfq65b8avb

Was denkt ihr drüber?
 
tanja_79

tanja_79

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Auge: *Mischling* Ne das ist diese Krankheit, man kann das zerstörte Auge sehen durch gelbliche Tropfen, das ganze Auge sieht weiß aus und die Hornhaut vom Auge entfernt sich vom selbst. Also sein Körper versucht die Augen zu zerstören und wir arbeiten gegen seinen Körper.
und genau das schließt eine Autoimmunerkrankung nicht aus. Das übereifrige Immunsystem meines Hundes ist auch stetig bemüht, gewisse Bereiche zu zerstören. Zum einen seine Nase, das ganze heißt dann in dem Fall DLE, zum anderen seine Pfoten, das wiederum nennt sich SLO, usw.. Verstehst du, alle Symptome äußern sich in spez. Erkrankungsformen. Das was du alles berichtest, würde eben auch gut ins Bild einer Autoimmunerkrankung passen. Daher würde ich im Moment keinesfalls immunstärkende Präparate geben.

Guck mal hier: http://www.msd-tiergesundheit.de/news/fokusthemen/optimmune_populaer/einleitung.aspx
 
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Max_2005

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Hi tanja_79,

okay, wie soll ich jetzt am besten vorgehen? Was passiert, wenn ich ihm die Tabletten weiter gebe? Ich glaube ich muss echt den Tierarzt wechseln, der hat ja keine Ahnung!
 
tanja_79

tanja_79

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spreche deinen TA auf die Möglichkeit einer Autoimmunerkrankung an und leg ihm vielleicht am besten z.B. einen Ausdruck des obigen Links vor. Viele TÄe haben auf diesem Gebiet schlichtweg null Erfahrung, weswegen häufig (lange) gar nicht an das Vorliegen einer Autoimmunerkrankung gedacht wird.

Mein Rüde wurde bei uns in der TK auch über Jahre immer wieder wegen des ein oder anderen Symptoms erfolglos behandelt und man konnte sich das Alles nicht erklären und ein Zusammenhang der einzelnen Symptome (blutige Nase, entzündete Pfoten, Abstoßen der Krallen, entzündete Augen, usw) wurde erst gar nicht gesehen. Erst eine neu angestellte Tierärztin bei uns in der TK erwähnte erstmals den Verdacht des Vorliegens einer Autoimmunerkrankung, als ich im September letztens Jahres wegen eines neu aufgetretenen Symptoms (Zehgelenksentzündung) in d. TK aufschlug und sie Rico das erste Mal zu Gesicht bekam, weil sie zufällig einmal ein/e Seminar/Vorlesung zu diesem Thema besucht hatte und von div. Symptomen (es gibt ja wirklich zahlreiche) so schonmal gehört hat. Sie spritzte ihm Kortison und siehe da, am nächsten Tag ging er nicht mehr lahm und schon einige Tage später hatte mein Hund keine blutende Nase mehr (über längere Zeit erstmals seit Jahren) und die Entzündungen an den Pfoten ließen nach. Seither gilt mein Rüde als erster offizieller AI-kranker Hund bei uns in der TK. Mangels Erfahrung überwies man uns zu Profis auf diesem Gebiet an die Uniklinik nach München und seither lässt sich meine TK von der Uniklinik hinsichtlich der Behandlung leiten (ich schicke seit unserem Besuch dort regelmäßig Bilder nach MÜ und telefoniere über die Entwicklung - MÜ schickt meiner TK die Behandlungs-/Therapiepläne).
 
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Max_2005

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Er hat auch Kortion für die Augen bekommen und dann half es. Seine Augen waren nicht mehr entzündet.
Ja ich habe mir den Beleg ausgedruckt. Ich komme leider aus Osnabrück ich könnte leider nicht zu so einer Klinik fahren :-/ und aus Geldmangel.
Ich habe erstmal paar Kliniken in der Nähe angeschrieben ob die Erfahrungen mit Keratitis haben. Also es müsste Blutbild gemacht werden. Und wie gehts jetzt deinen Hund? Was nimmt er jetzt?
 
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Max_2005

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Hallo Liebe Tierfreunde, :D

so ich habe den Tierarzt gewechselt und bin wieder bei meinem alten.

Der Tierarzt hat sich Max angeschaut und gab uns erstmal Tropfen die wir ihm eine Woche geben sollten.
Zweimal täglich, je zwei Tropfen, sind weißlich. Nach zwei Tagen haben sich die Augen gebessert und er kann wieder norml sehen.
Dienstag haben wir nochmal eine Kontrolle und schauen wir es mit Max weiter geht. Der Tierarzt hat mir erklärt, dass die Keratitis davon kommt, dass der Hund als erstes eine Entzündung in den Augen bekommt, die Augenlieder angeschwollen sind und somit das Auge von den Augenliedern gerieben wird. Sobald sowas gesehen wird, dass der Hund blinzelt, sollte man sofort diese Tropfen geben und es kann schlimmeres verhindert werden, dass die Keratitis ganz ausbricht. Das erspart den Hund die schmerzen und Zeit für die Heilung. Wir haben auch mit den Kliniken gesprochen, es gibt Speziallisten dafür bei uns in der Umgebung nur eine Behandlung würde mich 80-100€ :!: kosten. Das Geld habe ich erstmal nicht und werde erstmal abwarten, was er Tierarzt sagt.

Ich habe den Tierarzt auf die Autoimmumerkrankung angesprochen, er meinte das wir das als nächstes besprechen werden. Erst war es wichtig Max Augen heile wieder zu bekommen. Sobald ich mehr über diese Krankheit weiß, werde ich mich hier melden.

Ich bete das es wieder mit dem Hund besser wird. :eusa_doh:


Grüße,

Karo
 
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Max_2005

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Hallo Liebe Tierfreunde,

es ist alles einfach nur schrecklich. Dem Hund wurde nichts geholfen...
Da war ich zu blauäugig es zu glauben, dass es besser wird. Ich habe die Schnauze voll, ich zahle Geld wie bescheuert und dem Hund wird nicht geholfen ... Die vier Ärzte die ihm angeschaut haben, haben einfach keine Ahnung, sie geben etwas dem Hund was auf dauer nicht hilft.
Ich werde wohl zu einen Spezialisten fahren müssen, ich bin einfach nur traurig drüber... :(:(:(:(

Grüße,

Karo
 
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Max_2005

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Liebe Tierfreunde,

Max Augen haben sich sehr verschlechtert. Eine junge Tierärztin hat rumgepfuscht. Sie hat ihm beide Augen gereinigt, anstatt die kranken Stellen. Ich gebe mir unglaubliche Schuld, dass ich nicht eher zu einen Spezialisten gefahren bin und dort den Hund behandelt habe. Ich fühle mich einfach nur noch schrecklich. Ich habe jetzt Mittwoch ein Termin in einer Tierklinik und lasse den Hund dort behandeln.

Ich hoffe so sehr, dass da noch was zuretten ist bei meinen Max. Ich möchte hier nur meine Erfahrungen aufschreiben, die ich Momentan mache und möchte auch drauf hinweisen, dass man mit sowas wirklich zu einen Tieraugenarzt fährt. Anstatt wie ich es ganze Zeit gemacht habe, Vier Ärzte, Hunderte von Euros, am Ende gepfuscht und der Hund ist halb Blind. Ich möchte anderen Hundehalter das ersparen, was ich durchleben muss seit einem Jahr. Es gibt 80% wo es heilt und 20% wie bei mir, dass es sehr hartnäckig und kaum heilbar ist, weil man zu falschen Tierärzten gegangen ist. Mein Hund ist von den ganzen Antibiothika resistent geworden und das fällt auch keinen Tierarzt mehr auf. Man muss alles selbst ansprechen, manchmal fühlt man da sich selber wie ein Tierarzt.

Liebe Grüße
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Das tut mir sehr leid für euch beide :(.
Ich hoffe, ihr bekommt das wieder in den Griff.
Vielleicht kann der Spezialist ja noch etwas tun.

Ich kenne das Gefühl, man müsse selbst Tiermedizin studiert haben, um dem TA sagen zu können, was er tun soll. Es ist einfach schade und wie in deinem Fall manchmal auch gefährlich, wenn ein TA keine Ahnung hat und das vor allem auch nicht zugibt.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen und halte uns auf dem Laufenden, ja?
Viel Glück!
 
M

Max_2005

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Hi *Mischling*,

ich Danke dir für deine Antwort und deine Glückwünsche.
Seit gut zwei Wochen kann ich schon nicht mehr schlafen, weil mich die Schuldgefühle so fertig machen.
Hab mir extra morgen den ganzen Tag frei genommen, um Max nach der Klinik Zeit zu witmen.
Versuche prositiv zu denken nur momentan geht das einfach nicht. Ich stelle mich schon auf die schlechte Nachticht ein, weil die Augen einfach nur matsche sind und er Blut hinter der Netzhaut bekommt. Ich kann schon ihm nicht mehr die Salben geben, weil ich das nicht mehr ertragen kann.
Ich hoffe so sehr, dass ich ihm nicht deswegen einschläfern muss, ... kann den Gedanken einfach nicht ertragen. Wenn ich mit meiner Mutter drüber rede, dann habe ich einfach kein Gefühl. Ich fühle einfach nichts, ich kann immer nichts dazu sagen, mir fehlen die Worte dazu. Seit ich den Hund habe, habe ich im meinen Leben noch nie soviel Leid, Sorge, Angst und Schmerz ertragen müssen, durch seine Krankheiten. Ich glaube wenn ich den Hund verliere, dann weiß ich einfach nicht wie ich es psychisch aushalten werde.

Das ist mein einziger bester Freund den ich habe...
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Was meinst du mit Blut hinter der Netzhaut? Ein Blutauge/Hyphem?
Falls es das ist brauchst du dir keine Sorgen zu machen, das hat man mit ein paar Augentropfen schnell im Griff und der Hund erblindet deshalb auch nicht.
Woher kommt das aber? Sammelt sich das Blut wegen der Kreatitis oder hat er Bluthochdruck?

Deshalb muss man den Hund sicher nicht einschläfern. Er ist jetzt in den besten Händen und hat damit die besten Chancen, sein Augenlicht nicht zu verlieren und sogar wieder gesund zu werden. Der packt das schon, ist schließlich ein Boxer, die sind taff ;).

LG
 
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Max_2005

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Hi Mischling,

hmm ich weiß leider nicht wie ich es beschreiben soll, also das ist 100% Keratitis.
Und die Stellen wirken so Rot, als ob da Blut sich sammeln würde, wenn man in das Auge das Licht fällt.
Ich muss ehrlich sagen, mein Vertrauen an die Ärtze ist ziemlich schlecht geworden, seit dem eine Ärztin da rumgefuscht hat.
Der Hund hat noch im meinen Userbild so schöne braune Augen, davon ist jetzt nichts mehr übrig.
Ein weißer Schleier mit blutigen Stellen ist jetzt drum. Das zweite Problem ist, ich weiß nicht wie ich die Spezialistin weiter bezahlen soll,
weil Max im Mai Knie-OP hat, die kostet uns 400€. Wahrscheinlich bleibt mir nur übrig einen Kredit für Max aufzunehmen und so die OP's zu bezahlen. Mein anderes Ich sagt, der Hund ist 7 Jahre alt, ist aber sehr taff, spielt sehr viel, also er wirkt nicht so alt für sein Alter, ob man noch solche OPs machen sollte. Gute Reinrassige Boxer leben 10 Jahre, ich weiß nicht wie es mit meinen aussieht.

Mein Kopf explodiert gleich voller Fragen, ich glaube ich werde da aus der Tierklinik nicht mehr rauskommen ... :eusa_wall:


LG
 
Tayet

Tayet

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was hast denn die andere TÄ genau gemacht? Wurden die Augen (Hornhaut) auf Verletzungen untersucht?
 
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Max_2005

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Hallo Tayet,

die erste Tierärztin hat ihm eine gelbe Augenfarbe reigegeben wo man die kranken Stellen sehen kann, dann hat sie abgetrupft.
Die letzte die gepfuscht hat, hat nix reingetan und hat mit Jodd die ganzen zwei Augen durchgewischt mit dem Tupfer. Also sogesehen die ganze "Hornhaut" weggemacht.
 
Tayet

Tayet

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Es wäre Hilfreich wenn du ein Bild machst.

Was mich etwas wundert: du sprichst 100% von Keratitis und das die TÄ gepfuscht hat. Allerdings kommen milchige Stellen am Auge nicht von jetzt auf gleich. Ursachen für ein Keratitis sind sehr viele von genetisch (Schäferhund) bis zu Hornhautverletzungen, Infektion etc. Meist fängt es damit an das der Hund rote Augen hat, sprich wenn man die Lieder runter zieht sieht man vermehrte Durchblutung. Wird es nicht behandelt bildet sich eine Hornschicht (milchig und wulstig) die von Gefäßen umgeben ist. D.h dein Hunde hatte es womöglich länger und es wurde nicht direkt gesehen.

Ist es eine Verletzung so kommt die Durchblutung davon das der Auge versucht sich selbst zu heilen und die verletzte Stelle zu schließen. Mit entsprechenden Medikamenten kann man es in Griff kriegen (je nach Ausmaß).

Allerdings muss man damit rechnen das es a) eine lange und intensiver Geschichte ist und b) kostenintensiv sein kann.

Es ist leider schwer auf Entfernung zu sagen ob TÄ was falsch gemacht hat oder nicht, ob es was bringt und ob es überhaupt Keratitis ist. Ich würde dir empfehlen eine Augenklinik aufzusuchen
Hier http://www.dok-vet.de/de/Doctors/Karte/doctors.aspx findest du die entsprechende Ärzte dafür. Dann muss man die Untersuchungen durchführen und letztendlich schauen wie es weiter geht.

P.S zu deinem letzten Beitrag: wenn die Hornhaut sich gelb gefärbt hat bei der 1 Ärztin dann hat bereits sie gepfuscht. Wenn der Gelberfarbstoff sich auf der Hornhaut absetzt und man die sieht...spricht es für eine Verletzung der Hornhaut. Das die 2 die Augen mit Jodlösung gespült hat verwundert mich noch mehr...ich hab noch nie davon gehört das man für die Augen Jod benutzt :shock: wer Jod in der Wunde hatte...weißt wie es brennt.
Sollte es tatsächlich Verletzung gewesen sein, besteht die Möglichkeit die Augen zu retten..man muss allerdings schnell handeln.
 
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