Angst vor allem! -- Was kann ich tun?

Diskutiere Angst vor allem! -- Was kann ich tun? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Also wir haben unsere Petzy ca. 5 Monate, letze Woche bekommen. Zuerst werde ich euch schreiben in welchen Zuständen sie bis jetzt gelebt hat. Als...
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bastel-mami

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Also wir haben unsere Petzy ca. 5 Monate, letze Woche bekommen.
Zuerst werde ich euch schreiben in welchen Zuständen sie bis jetzt gelebt hat. Als wir sie abgeholt haben lebte sie mit 4-5 anderen Hunden in einem Zwinger in einem abgelegenen Schrebergarten das heißt sehr wenig soziale Kontakte mit Menschen und Umwelt. :evil:
Die Tierärtin hat gesagt das das so ziemlich die schlimmste Kindheit ist die ein
Hund haben kann. Sie ist Gesund und ihr geht es gut, aber sie hat echt Angst vor allem z.B: Häuser ( bei uns geht sie jetzt rein aber woanders nicht), Autos, Menschen(das geht mittlerweile), also ins Auto möchte sie gar nicht. Sie möchte da wo sonst das Auto steht auch nicht vorbei gehen, aus Angst das sie ins Auto muss.
Dann frisst sie sehr wenig haben schon einiges probiert: Futter einweichen, mit Nassfutter oder Naturjoghurt mischen aber sie frisst nicht annährend das was sie haben sollte. Leckerli mag sie auch nicht wirklich, so das man sie damit locken könnte. Ausserdem ist sie grad im Zahnwechsel, was kann ich noch tun weil Hunger hätte sie schon.
Ich weis das wir viel Geduld brauchen, aber wenn wir in einem Bereich einen Fortschritt machen macht sie in einem anderen Bereich wieder einen Schritt zurück. Wir möchten sie eben nicht noch mehr verschrecken, denn sie soll uns ja vertrauen und lieb haben, aber Grenzen müssen wir ihr ja trotzdem setzen.
Bei uns im Haus ist sie mittlerweile recht lebhaft und kommt auch auf uns zu, sie ist auch eine sehr gelehriger Hund da "sitz" und "platz" schon ganz gut klappt.
 
11.03.2012
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
*Mischling*

*Mischling*

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Hallo und Willkommen im Forum :D.

Das ist wirklich die schlimmste Kindheit, die ein Hund haben kann - sie kennt nichts und hat logischer Weise vor allem Angst.
Was ihr auf jeden Fall braucht ist Geduld. Wenn sie vor etwas Angst hat, drängt sie nicht, sondern geht mir ihr hin und zeigt es ihr, ohne sie zu bedauern. Das wird lange dauern und vielleicht wird sie nie ganz angstfrei sein, aber sie ist ja auch noch jung und kann noch einiges nachholen ;). Aber das braucht einfach auch etwas Zeit.

Das Auto fahren musst du üben, das heißt jeden Tag ein paar Minuten fahren oder sie auch nur ins Auto setzen, etwas Futter geben oder sie streicheln, und sie dann wieder raus lassen. Wichtig ist auch, dass ihr immer zu tollen Orten fahrt, zum Beispiel zum Gassi gehen o.ä.. So verknüpft sie das Fahren hoffentlich irgendwann positiv.

Zum Futter: Gib ihr noch etwas Zeit, sie steht sicher unter großem Stress. Versuch mal, ihr das Futter nur aus der Hand oder für befolgte Kommandos zu geben, das hilft vielleicht.
Wenn sie gerade im Zahnwechsel ist solltest du ihr die Möglichkeit geben zu knabbern. Welpenspaghetti sind meist gut geeignet, wenn sie etwas größer ist darf es auch gerne ein getrocknetes Rinderohr, Pansen, Kopfhaut o.ä. sein. Ich würde aber immer auf "natürliche" Produkte zurückgreifen, nicht auf gebackene Knochen und Leckerlis.
Wenn sie relativ groß ist kannst du ihr auch mal einen Hühnerhals oder einen kleinen Sandknochen anbieten, das schmeckt ihr sicher ;).

Ich hoffe, ich konnte dir helfen und wünsche dir viel Glück und vor allem Geduld ;).
Off-Topic
Hast du eigentlich ein Bild von der Süßen? *Babyhund-schmacht*


LG
 
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bastel-mami

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Danke das hört sich gut an, werde es probieren und Fotos sind unter Steckbrief zu finden :mrgreen:
 
kleiner Falke

kleiner Falke

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wenn die kleine grundsätzlich so ängstlich ist---habt Ihr allenfalls in Eurem Freundeskreis einen sehr souveränen, netten Hund, der wirklich KEINE Angst hat und mit der kleinen auch nett ist und sie sich mögen? Dann könnte man gewisse Übungen auch mit den Hunden zusammen machen. Hunde lernen am besten von anderen Hunden. Wenn sie einen souveränen Hund als Führer hat, wird sie bestimmt auch schnell Vertrauen fassen und sicherer werden. ;)

Ansonsten, egal in welcher Situation, auf keinen Fall beruhigend auf sie einreden oder gar trösten. Angst ignorieren aber behutsam die Grenze finden, wo sie sich noch wohl fühlt. Diesen Abstand dann ganz gelassen versuchen immer mehr zu verringern. :eusa_shhh: Also immer näher an die Gefahr ran, sobald sie unsicher wird, wieder etwas weichen, warten, bis sie sich entspannt, dann wieder näher ran. Verstehst Du, wie ich meine? :eusa_think:

Autofahren. Jeden Tag mehrere Male zum Auto gehen, ums Auto herum laufen, Auto ist ganz normal. Und dann einsteigen, aussteigen, einsteigen, aussteigen. Gar keine Türe zu machen, nur rein, sobald sie einigermassen entspannt ist, wieder raus. Wieder rein, wieder raus. Dann langsam anfangen, Türen zu schliessen. Türen wenn sie entspannt ist, wieder auf, wieder raus. Vielleicht kann auch da ein netter, souveränder, autotauglicher Hundefreund helfen? ;)
 
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