Leinenaggression!?

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Merlin2011

Merlin2011

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Hallo Ihr Lieben,

wir haben ein Problem bezüglich der Leinenführigkeit.
Ich erkläre mal von vorne, alles begann ;)
Wir haben unseren Merlin im September letzten Jahres aus Griechenland bekommen, er ist nun 2,5 Jahre alt. Sein erstes Lebensjahr verbrachte er auf einem Bauernhof an der Kette, sein zweites im Tierheim bis er schließlich zu uns kam. Bis dahin hat er keinerlei Erziehung genossen, ob er an der Leine
lief wissen wir nicht.
Nun haben wir etwa 2 Wochen nach seiner Ankunft den ersten Termin in der Hundeschule gehabt, mit Bellen und Knurren "begrüßte" er die anderen Hunde.
Man sagte uns, er hätte wohl ein Problem mit Rüden. Wir haben dann also angefangen, ihn mit Leckerlies an anderen Rüden vorbeizulotsen und auch sonst das Bei-Fuß-gehen täglich trainiert. (Mit Weibchen gab und gibt es nie Probleme)
Irgendwann trafen wir dann einen Hundebesitzer eines anderen Rüden, der sagte, dass diese Probleme häufig mit der Leine zusammenhängen würden und es auch wichtig wäre Rüden ihre Differenzen untereinander ausmachen zu lassen.
Wir ließen Merlin frei und es hat super geklappt! Die beiden haben sich wunderbar verstanden! Nach Absprache haben wir dies immer häufiger ausprobiert und es gab glaube ich bloß einen Fall in dem es nicht klappte, aber ich denke es ist auch für Hunde normal, dass sie nicht jeden mögen!?
An der Leine klappt das Ganze leider nicht so gut, Merlin verbellt häufig andere Rüden, wenn er an der Leine läuft und er läuft schon gar nicht desinteressiert an ihnen vorbei.
Kennt ihr dieses Verhalten auch? Und wie können wir es ihm abtrainieren?
Über ein paar Tipps und Tricks wären wir sehr, sehr dankbar!

LG
 
14.03.2012
#1
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Bullimix

Bullimix

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Du Ich hab das gleiche Problem, wenn er an der Leine ist, verbellt meiner aber auch Hündinnen... und das richtig heftig...
Ich hab nen Hundepsychologen eingeschalten, aber wir müssen erstmal zu Hause alles anderst machen, bevor wir nach draussen gehen...
 
Merlin2011

Merlin2011

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Oh ha, was meinst du denn mit " zu Hause alles anders machen"? Welche Tipps hat Euch der Hundepsychologe gegeben?
Vielleicht haben sich bei uns ja auch Fehler eingeschlichen, die sein Verhalten noch fördern bzw ihm nicht deutlich machen, wer der Rudelführer ist..
 
deutzia

deutzia

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Hallo,

bei meinem Rüden (den es leider nicht mehr gibt) hatten wir das gleiche Problem - an der Leine ging gar nicht. War er an der Leine, hat er sich nicht anfassen lassen, durften wir Keinem die Hand geben, war er agressiv gegen alles - ohne Leine war er ein Schäfchen! Da er eh immer an der Leine zog wie ein Verrückter (ich denke wir haben ihm Leinenführigkeit einfach vergessen beizubringen, weil er eigentlich i m m e r ohne Leine lief:lol:), haben wir halt keine Leine benutzt:uups:! Hat ja eigentlich alle Probleme gelöst!

Anfangs dachte ich, daß sich mein Hund an der Leine durch sein Herrchen/Frauchen verstärkt fühlt, aber selbst, wenn er irgendwo angebunden war (beim Einkaufen z.B) wurde aus diesem gutmütigen Trottelhund eine Bestie! Leine bedeutete irgendwie für ihn "Aufpassen"!

Und ich denke, wir im Nachhinein wir haben einfach aus Bequemlichkeit den Fehler gemacht, das zuzulassen! Haben wir halt mit angeleintem Hund keinem die Hand gegeben! Da hätte es vieleicht gereicht, ihn Platz machen zu lassen! Aber wir fanden es ja bei diesem gutmütigen Hund lustig, weil wir wußten, ist er abgeleint, passiert eh nichts!

LG deutzia
 
Yvi179

Yvi179

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Wenn es ohne Leine klappt ist einen leinenagression. Allgemein sollte man Hunde an der Leine nicht zusammen lassen da sie nicht klar kommunizieren können. Einen für Hunde typischen Bogen können sie schon mal gar nicht laufen.
Sowas wieder raus zu bekommen ist wirklich nicht einfach. Ich arbeite mit meinem schon zwei Jahre darn und ich kann bis heute nicht an einem Hund vorbei gehen der auf der gleichen Strassenseite geht.
Es kann sein da er der Meinung ist euch beschützen zu müssen, da ist die einfachste Fariante.
Oder aber er meint das er sich selbst schützen müßte, das ist extrem schwer .
Unsicher oder ein kleiner Proll, das müßt ihr vor allem raus finden.

Beides liegt meist daran das der Mensch dem Hund nicht klar macht das man der Chef ist. es sind Kleinigkeiten. Als erstes durch die Tür als letztes wieder rein. Verteilung der Ressourcen wie Futter und Spielzeug. beides sollte dem Hund nicht ständig zur Verfügung stehen.
Ihr bestimmt wielang und wann gekuschelt und gespielt wird. Wenn ihr was wollt müßt ihr konsequent sein. entweder darf der Hund auf die Couch oder nicht. Aber kein wischi waschi mal ja mal nein (ist jetzt nur ein Beispiel). Sitz heißt sitz und nicht ein Platz ist auch ok:D. Das ist konsequents. Aber nicht 10 mal Sitz sagen sondern ein nein dannach wenn er der Meinung ist das ein Plaz auch gut ist.
Der Rudelführer ist erhaben wirkt fast arogant. der Hund ommt und begrüßt euch? Schön, erstmal in ruhe ausziehen und dann ein kurzer streichler.
Ach man das sind so viele Dinge die man beachten muß.
Ich könnte noch ewig schreiben was man alles beachten muss.

Lg Yvi
 
deutzia

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Ich weiß nicht, ob es daran liegt, daß der Hund nicht weiß, wer der Chef ist! Ich wage es zu bezweifeln!

Für meinen Rüden damals war ganz klar, wer der Chef ist! Er hörte aufs Wort - einfach perfekt! Nur an der Leine spielte er den Motzki! War die Leine ab, rannte er auch nicht einfach los! Er blieb bei uns, lief Fuß, hörte aufs Wort - aber motzte eben nicht!
 
Yvi179

Yvi179

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Ja aber wenn er der Meinung war dich beschützen zu müssen dann kann da ja was nicht simmen. Weil ein Rudelchef sich und das Rudel so führt das keine Geafahr besteht.
Oder Unsicherheit. Wenn ein Hund weiss das man mit alles Situationen klar kommt hat er keine Grund durch zu drehen.
Man muss ja nur nervös werden wenn ein anderer Hund kommt, das übertragt man dann ja schon auf den Hund. Und Hundi ist der Meinung: Ok hier stimmt was nicht.

Und genau das pssiert einem Rudelchef nicht, er ist immer gelassen.
hast du dir mal den chef von eimen Rudel von ca drei Hunden angeschaut? Wie läuft und sich gibt??
Im gegensatz zu uns wie wir mit unseren Hunden umgehen ist es unterschied zwischen Tag und Nacht.
Und gehorsam auf's Wort gehört zwar mit dazu ist aber noch lange nicht alles;)
 
deutzia

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Okay, und ich habe mir damals überhaupt keine Gedanken darum gemacht! Es war eben so!!!

Und da der Hund eh immer ohne Leine lief (manschmal haben wir sie dann auch einfach vergessen :mrgreen:) war das überhaupt kein Problem! Er hörte ohne Leine aufs Wort ohne jeglichen Druck, warum dann Gedanken machen??

Und ja, Gehorsamkeit aufs Wort ist dann alles!!! Vorallem dann, wenn es o h n e jegliche Gewalteinwirkung oder Druck erfolgt!
 
Merlin2011

Merlin2011

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Danke erstmal für die Antworten! :) Da sind wir mit dem Problemchen ja doch nicht alleine ;)

Yvi179: Sollte es so sein, dass unser Hund sich unsicher fühlt, wie könnten wir ihm dann mehr Sicherheit geben? Ich denke schon, dass er verstanden hat, wer der Chef ist, wir haben von Beginn an versucht, ihn möglichst konsequent zu erziehen. Ressourcen wie Futter und Spielzeug sind für ihn nie frei zugänglich, er muss erst absitzen bevor er fressen und auch mit anderen Hunden toben darf, wenn wir gehen wird er nicht verabschiedet, wenn wir nach Hause kommen nicht begrüßt usw.. das klappt alles prima! Mit dem Durch-die-Tür gehen, ich habe mal gelesen, dass der Rudelführer sein Rudel absichert und daher als letztes durch die Tür gehen sollte, so haben wir es bislang immer gehandhabt, was ist denn nun richtig?

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass dieses Leinenproblem nicht einfach ignoriert werden sollte, ihn dann immer frei laufen zu lassen wäre für mich nicht die optimale Lösung, ich könnte/würde Merlin zB in der Stadt nicht frei laufen lassen und da würde schon die erste Hürde auftreten.
Daher gibts für mich nur die Möglichkeit das Ganze irgendwie in den Griff zu bekommen.
Im Internet habe ich nun etwas über das sog "Halti" gelesen. Kennt sich jmd damit aus? Ist es wirklich eine schmerzfreie Alternative? Denn eine Erziehung, die auf Schmerzen aufbaut kommt für mich absolut nicht in Frage!

LG
 
Yvi179

Yvi179

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Für Sicherheit braucht dein Hund vertrauen zu dir. Das baut sich aus unter anderem: Kuscheln oder eng aneinander liegen, gemeinsam schwirigkeiten überwinden, sich viel mit dem Hund beschäftigen. Die Bindung muss her. Sicherheit gibts du deinen Hund auch indem du dich bei solchen Situationen normal verhälts, und da haben wir meist das Problem. Es ist schier unmöglich dabei sich normal zu verhaltenund nicht nervös zu werden.
Letzten Samstag war ich nach dem Traning noch im Wald spazieren. Da kam von hinten ein Labbi an ich hab einfach gesagt komm mit und bin weiter gegangen und Patch hat sich auch völlig normal verhalten. Das war aber auch mehr dummer zufall als sonst was, das ich da normall blieb^^.

Was sagt denn die Hundeschule vorher die Ursache kommt? Normal müßten sie es ja sehen.

Lg Yvi
 
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