Unglaublich Respektloser Junghengst

Diskutiere Unglaublich Respektloser Junghengst im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo liebes Forum, Ich wollt euch einfach mal um Rat fragen, da mir langsam die Mittel und Wege ausgehen. Mein Junghengst steht mit einem...
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Troya

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Hallo liebes Forum,

Ich wollt euch einfach mal um Rat fragen, da mir langsam die Mittel und Wege ausgehen.

Mein Junghengst steht mit einem weiteren Hengstjährling und zwei Wallachen ( 9 und 19) zusammen. Die 4 verstehen sich soweit prächtig,
nur ich habe so mein Problem mit dem Jährlingshengst. Für gewöhnlich weiß ich mich durchzusetzen, doch dieses Tier ist so unglaublich
uninteressiert an ALLEM was man tut.

So möchte ich bspw. meinen Kleinen von der Weide holen, streife ihm das Halfter über und nehme ihn an den Strick. Kommt also der Jährling an
und folgt mir auf Schritt und Tritt.
Oder aber ich versuche durch die Litze zu steigen und der Jährling stellt sich einfach vor mich.
Oder aber ich versuche den Paddock abzuäppeln und er treibt sich immer in der Nähe der Karre herum, um in einem unbeobachteten Moment den gesamten
Inhalt zu entleeren.

Für gewöhnlich quittiere ich dieses klare
Einschreiten in "meinen Bereich", sowie die weiteren Unverschämtheiten mit einem zuerst mahnenden "Nein".
Dies lässt ihn jedoch absolut kalt. Keine Regung, Kein Wimpernzucken. Vermutlich ist ihm das aber auch nicht bekannt.
In Folge dessen werde ich lauter, richte mich weiter auf und schau ihm direkt in die Augen.
Doch auch das hilft nichts.
Mein Kleiner wäre schon bei dem ersten "Nein" gewichen, doch der Jährling interessiert sich kein bisschen dafür.
Es folgt ein bedrohlicher Schritt bei aufrechter Körperhaltung und bösem Blick auf ihn zu, meist mittlerweile mit erhobenen Händen.

Das Resultat ist, dass er den Kopf einmal hochwirft und den Hals gestreckt nach oben hält, sich also selbst "größer" macht. Er fordert mich also regelrecht
heraus. Und da ist der Punkt, wo es ja schon langsam in Richtung "gefährlich" geht, denn den Zweikampf gegen Fremderleuts 450 kg Hengste verliere ich sicher.

Habe mich dennoch nicht beirren lassen und ihm einen Schlag vor die Brust verpasst. Er blickte irritiert drein, dachte aber nicht im entferntesten dran zu weichen.
Egal was ich tu, er ignoriert es und behindert mich ernsthaft bei meinem Tun, da ich nicht einmal mein eigenes Pferd ungehindert von der Weide holen kann, ohne
das dieser respektlose Kleine vor der Litze steht. Das letzte Mal habe ich ihm dann wirklich auch eins vor die Schnute gegeben. Mir tat es Leid und ich hatte ein schlechtes
Gewissen auch vor der Besitzerin, da ich es selbst auch nicht wollen würde, doch ich weiß einfach nicht, wie ich ihn mir vom Leib halten soll.
Seine Reaktion fiel aber auch bei dem Schlag vor die Brust und den Klaps vor die Schnute mager aus. Es wurde verwirrt geguckt, und weiter wie angewurzelt gestanden oder
verfolgt.

Egal ob ich nun mit dem Strick wedel, den Händen vor seinem Gesicht winke, ihn bei seite schiebe (er greift bisher nie an, deswegen kann ich mich einfach noch vor seine
brust stellen und ihn im Rückwärtsgang fortschieben) oder ihn anderweitig wegdränge, er bleibt verwurzelt im Weg stehen.
Einmal ging es auch so weit, dass dieser Esel mir das baumelnde Strickende aus der Hand nahm!

Soetwas stures habe ich meinen Lebtag noch nicht gesehen. Doch was kann ich noch machen?

Der Besitzerin legte ich schon ans Herz, dass sie ihn wohl schnellstmöglich kastrieren lassen soll, wenn er schon jetzt mit 1 1/2 so ein Verhalten an den Tag legt, aber ob dieses
Verhalten dann auch sicher verschwindet ist fraglich. Zudem frage ich mich, was ich bis dahin tun soll, um mich gegen diesen Sturkopf zu wehr zu setzen. Mittlerweile gehen mir die
Ideen aus, denn für gewöhnlich reicht spätestens das Wedeln mit dem Strick bei den meisten anderen Pferden.

Liebe ( genervte ) Grüße,

Troya
 
27.03.2012
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
*Daisy*

*Daisy*

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Hallo,

also auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache aber ich würde da mit Gerte rauf gehen, kommt er mir zu nahe und will nicht weichen, schrecke ich auch nicht zurück einen Klaps mit der Gerte zu vergeben. Ich bin kein brutaler Mensch und bin eigl. dafür es immer erstmal ohne Gerte etc zu versuchen aber wenn mir ein fremdes Pferd zu nahe kommt, mich gefährdet, dann helf ich mir mit ein Gerte.

Das Problem ist ja einfach, wenn das eigene Pferd das tut, dann kann man daran arbeiten aber bei einem fremden? Evtl. nochmal das Gespräch mit der Besitzerin suchen und eine Lösung finden? Eben kastrieren oder aber auch mit dem Hengst an dem Problem arbeiten.

lg
Anni
 
Sim

Sim

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Hallo

das wollt ich gerade auch schreiben.
mir hat ein Jungwalch in der Herde in den Backen gebissen.
Als ich damals mein Pferd aus der Herde hollen wollte.
Der hat von mir voll eine in den Bauch bekommen aber meine Backe hatts schon abbekommen.
War Wochen Blau und Dick.

Das Problem war er wurde als Fohlen verkauft und als Einzeltier gehalten. Sehr auf den Menschen bezogen.
Na und hatte kein Respekt.
 
T

Troya

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Hallo *Daisy*

ich sehe es im Grunde ja ähnlich wie du es tust. Mich von einem Pferd angehen lassen, will ich nicht. Erst recht nicht von so einem "Hempfling" der noch grün hinter den Ohren ist und denkt er könne
es mit mir machen.
Nur habe ich auch ebenfalls genau an der Stelle meine Bedenken, wo auch du sie hattest. Wäre es mein Hengst, dann würde er es genau ein Mal wagen alles davor zu ignorieren und dann würde es
was setzten, denn ich will mich nicht aus der Rangelei eines Junghengstes heraus verletzen lassen.

Nur will ich mir auf der anderen Seite nicht nachsagen lassen, ich hätte stark auf das Pferd einer anderen eingeschlagen. Nur wenn es so weiter geht, weiß ich mir nicht mehr anders zu helfen.
Es kann nicht sein, dass dieses unerzogene Pony aus Langeweile herankommt und während ich mein Pferd führe sich zwischen und drängelt und ihm am Halfter reisst. Da reicht es mir langsam wirklich.
Wenn dann jedoch Stimme, Gestik, Mimik, Haltung und die eindeutigen Bewegungen bis hin zum Schlag vor die Brust nicht helfen um meinen Frieden vor diesem Raudiepony zu bekommen, müsste ich
langsam zu härteren Mitteln greifen.

Auch ich bin kein Freund von solchen Aktionen, nur da platzt mir schon die Hutschnur und er zeigt einfach kein Interesse an gar nichts.

Lg
Troya
 
A

Alexandraaaaa

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Ich denke ehrlich gesagt, dass dieser kleine wirklich noch grün hinter den Ohren ist und außerdem ein sehr verspieltes Naturell ist!
Wieso sollte er sonst immer hinterherlaufen und den Karren umwerfen etc. ?
Und gerade weil er noch so jung und verspielt ist, sollte man ihm doch noch ruhe gönnen!
Er entwickelt sich noch, muss in der Herde seinen Platz finden und hat mit dem komischen Menschen der da manchmal kommt überhaupt nichts am Hut, außer dass man da manchmal so lustige Spiele spielen kann. Er kennt noch keine Rangordnung in dem Sinne mit dem Menschen, außerdem bin ich immer noch der Meinung (und das merkst du eben ganz deutlich an dem jungen Pferd) dass ein Pferd überhaupt keine Rangordnung mit dem Menschen eingeht, weil wir keine Pferd sind!
Wie sollte es also so ein kleiner Jährling (!) verstehen wenn der liebe Mensch, der ihn ab und zu füttert und die Koppel sauber macht auf einmal eine scheuert, wenn er nur mit ihr ''spielen'' (aus seiner Sicht) wollte und dabei in ''ihren Bereich'' (aus deiner sicht ;)) eingedrungen ist?
Er wird es vielleicht bzw wenn du ihn weiter verkloppst (natürlich machst du das nicht, mir fällt bloß grade keine besseres wort ein :D) sehr wahrscheinlich sogar lernen, dass diese Menschen ihn nicht bei sich wollen und er sowieso keine Meinung hat, aber dann wird es eines Tages als eines dieser unterworfenen Pferde enden, die wenn sie einen Schritt zur Seite machen oder denn Kopf schütteln weil er juckt oder sich deswegen SCHLIMMSTENFALLS am Menschen kratzen weil er nach dem reiten verschwitzt ist gleich mal einen saftigen Join- Up verpasst bekommen weil sie ja ''dominant'' waren.
Natürlich geht es nicht, dass er beißt, oder beim führen mucken macht, da finde ich ist es ok Grenzen zu zeigen. Aber kein Pferd beißt (zumindest habe ich das noch nicht erlebt) einfach aus bösartigkeit, es gibt immer einen Grund. Seien es Schmerzen (vom Sattel, zu festes Putzen, Zahnwechsel) , die Hormone in jungen Jahren, spielerei, soziale Fellpflege mit dem Menschen oder auch einfach nur um zB das Futter schneller zu bekommen, weil es einmal einen Mensch gebissen hat, der dann vor Schreck die Karotten fallen hat lassen und es damit gemerkt hat: Aha, wenn ich beiße gibts eine saftige Belohnung. Ihr seht, mir fallen allein beim beißen spontan 7 Beispiele ein. Und diese dann alle mit der gleichen Reaktion, nämlich zurückschlagen beseitigen zu wollen ist mehr als unlogisch und v.a. ungerecht für das Pferd. Da muss man sich nicht wundern wenn der mittlerweile 2 jährige dann immer mehr beißt und sehr ''dominant'' im Umgang wird.
Ich bin dafür, dass dieser kleine Zwerg in seinem Alter bis auf Halfterführigkeit, Hufe geben evtl erster Hufschmied und wenn er sehr cool ist dann vll auch Hänger ein- und gleich wieder aussteigen nichts können muss. Er gehört sich auf die Weide mit seinen Kumpels, wo er seinen Platz in der Herde bekommt und sich in Ruhe geistig entwickeln kann und damit automatisch vernünftiger, ruhiger und achtsamer wird. Das beißen oder sich in den Weg stellen macht er nicht weil er ''stur'' oder ''dominant'' oder ''dumm'' oder sonstwas ist, er weiß es einfach noch nicht besser

Sorry für den roman, aber das brennt mir alles auf der Seele.

LG
Alex

PS: Wie immer unterstelle ich hier niemanden etwas;)
 
Tchucki

Tchucki

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@Alexandraaaa: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.


@ Ts: Wenn man Probleme mit einem Pferd hat, bzw hier ja noch mit einem Jungtier, muss man sich mal in das Pferd hereindenken.
Und ich weiss, dass mit dem Hereindenken klappt nicht so gut, wenn man sauer ist.
Aber dennoch denke ich du solltest dich auch mal in Ruhe mit der Besitzerin zusammen setzen, fangt locker an zu sprechen und mach keine Vorwuerfe oder sonstiges. Den aus Erfahrung weiss ich, dass es mit den eigenen Pferden so wie mit den Kindern ist, man laesst keine Kritik zu.
Sag ihr was dein Problem ist und gibt ihr ggf Loesungsvorschlaege (und nicht nur dass sie den kleinen Kerl legen lassen soll).
 
Trullas

Trullas

Moderator
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Ich frag mich grade echt was hier los ist...

Wir reden hier von einem Jährling. Der weiß noch gar nicht wie ihm geschieht.

Das er rumalbert und die Karre umwirft ist das normalste von der Welt. Ich habe bis jetzt noch kaum einen Jungspund gesehen der es noch nicht versucht hätte ;)

Meine 2 Chaoten waren in dem Alter auch respektlos und unkontrollierbar, da muss man jetzt durch.
Wenn er dir einfach nur in den Weg tritt um zu schauen was Du da machst, würde ich überhaupt nicht reagieren, der Kurze ist einfach neugierig.

Wenn er pöbelt, schickst Du ihn natürlich mal weg, aber alles in Maßen. Denn jetzt ist eine ganz empfindliche Zeit, wie er dem Menschen zukünftig gegenübertritt.
Wenn Du ihn jetzt sauer machst, dann wird das derbe Auswirkungen auf seine spätere Ausbildung haben. Der soll Euch mal vertrauen und das klappt nun mal nicht, wenn er jetzt für jeden Pups welche an Kopp bekommt.

Versuch dieser direkten Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Sperr ihn weg, so dass er nicht an dich ran kommt. Du hast deine Ruhe und er wird jetzt nicht falsch geprägt.


Und interessant zu lesen, dass jeder gleich die Gerte zücken würde, wenn so ein Pferdekind mal ein wenig albern wird ;)
Bevor gleich die harten Geschütze aufgefahren werden, sollte man die Situation erst mal richtig beurteilen.

ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du vorher keinen Kontakt zu Pferden in diesem Alter hattest. Da ist es erst einmal befremdlich, dass die sich so benehmen. Aber es ist absolut im Rahmen und der Hengst ist dadurch nicht frecher als andere Jährlinge.

Immer erst mal durchatmen und die Situation entspannen und nicht versuchen ihm so kämpferisch gegenüber zu treten. Wenn er erst mal geschnallt hat, dass ER der Stärkere von Euch beiden ist, habt ihr ein richtiges Problem.
 
P

Pferdeflüsterin92

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Hey,


Spielen ist auch völlig okay in dem Alter. Ich finde jedoch, dass es aufhört, sobald er in „deine Zone“ eindringt. Das würde ich nicht – auch nicht bei einem Jährling – akzeptieren und durchgehen lassen. Meiner Meinung nach gibt es zwischen Mensch und Pferd sehr wohl eine Rangordnung, ich kenne viele Beispiele wo das Pferd seinen Besitzer nicht akzeptiert und ihm auf der Nase herumtanzt. Da ist das Pferd der Chef und macht was es will und das kann sehr schnell gefährlich werden!
Wie dem auch sei, ich würde jetzt nicht mit der Gerte Abhilfe schaffen, ich würde es mit einfachen Horsemanship-Übungen (wie die 7 Parelli-Spiele) versuchen. Das ist eine sanfte Weise, dem Pferd verständnisvoll beizubringen, den Mensch als Chef zu akzeptieren. Außerdem trägt das auch schon zur Ausbildung bei und keine Sorge, man kann das in dem Alter schon üben (also das Pferd ist nicht überfordert ;))
Du kannst ja darüber nochmal mit der Besitzerin reden das ihr zusammen eine Lösung findet, denn ich finde es auch nicht gut, einem „fremden“ Pferd irgendetwas beizubringen, was der Besitzer vielleicht gar nicht möchte. Das ist auch nicht gut für das Pferd.

Viel Glück!

Grüße
 
*Daisy*

*Daisy*

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Und interessant zu lesen, dass jeder gleich die Gerte zücken würde, wenn so ein Pferdekind mal ein wenig albern wird ;)
Wieso gleich? Sie hat doch schon mehrere Sachen ausprobiert? Und wenn ein Pferd all diese Dinge kalt lassen, dann finde ich kann man eine Gerte mit nehmen, man soll das Pferd ja nicht verprügeln, meist reicht es doch sie zu erheben. Schon mal drüber nachgedacht das aus Albern ganz schnell Ernst wird und dann wird es gefährlich...wenn sie denn ein Huf abbekommt, naja ist ja ein albernes Pferdekind, der darf das?

Egal in welchem Alter kann ein Pferd lernen respekt gegenüber dem Menschen zu zeigen, meine beiden junden konnten es (ohne Gerte) und auch die anderen Jährlinge konnten es.

Das mit der Karre umkippen ist eine Sache, das macht meiner (6) auch noch, ist ärgerlich aber kein Drama, ich pack denn immer Heu hin damit sie beschäftigt sind.

Auch das hinterher laufen ist ok, er ist jund und neugierig, aber nur solange er nicht aufdringlich wird oder sich in den Weg stellt

Und ich finde wenn man sein Pferd nicht mehr vernünftig von der Weide holen kann bzw durch den Zaun gehen kann, hört es auf.

Außerdem was lernt der kleine denn wenn man ihm alles durchgehen lässt, "ich kann stehen und gehen wo ich will, die Menschen gehen aus dem Weg oder außen rum"

lg
 
Trullas

Trullas

Moderator
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Ihr dramatisiert hier total.
Wo steht denn konkret, dass er ihr aggressiv gegenüber tritt?

Wenn sie ihr Pferd von der Weide holt, stellt er sich eben dazu. Klar, ist ja auch interessant was da passiert!
Wenn sie ihn dann zur Seite drückt, akzeptiert er das ja auch. Er ist einfach noch nicht so empfindlich wie die älteren Pferde und versucht es eben noch 2, 3 mal. Alles kein Grund für eine Gerte.

Wenn er auf wegschieben reagiert, macht man das weiter so. reicht völlig und man macht die Situation nicht unnötig spannend.

"Pferdeflüsterin", was meinst Du denn was passiert, wenn man so einem Jungpferd so gegenüber tritt? Wenn er nur halb so kess ist, wie es der TE vor kommt, dann kann das ganz schnell umschlagen und er geht auf "Angriff" weil er ständig angepöbelt wird. Und DANN wird es haarig, glaub mir mal.

Parelli Übungen sind dafür auch total übertrieben, abgesehen davon, dass man dann eine Konzentrationsfähigkeit erwartet die ein Jährling überhaupt noch nicht leisten kann und soll! Das überfordert so ein Pferdekind ganz gewiss.

Ich bleib dabei: nimm halt eine Extralitze und sperr ihn von Dir weg. Dann sieht er was Du dort machst, es wird uninteressant weil er eh nicht ran kommt und es sich jeden Tag wiederholt. Dann klappt es irgendwann auch ohne Litze und er schert sich nicht mehr darum.
 
A

Alexandraaaaa

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trullas: Stimmt genau! Es ist ein junges Pferd und kein testosterongesteuerte Killermaschine :D

(Kurz mal OT) Pferdeflüsterin 92: Dass diese Pferde ihren Besitzern auf der Nase rumtanzen, hat nichts mit ''Chef-sein'' oder Dominanz zu tun. Ein Verhalten hat sich einfach irgendwann mal für sie gelohnt, also wiederholen sie es. Beispiel: Das Pferd rempelt den Führer immer um. 1. Möglichkeit: Unwissenheit. Das Pferd hat es nicht gelernt. 2. Möglichkeit: Erschrecken. Das Pferd ist erschrocken vor irgendwas und prescht los. Deutet entweder auf ein sehr schreckhaftes Pferd hin oder auf eines, das das dem Menschen noch nicht vertraut. 3. Möglichkeit: Es verbindet negative Erfahrungen mit dem Führen. Es wurde zB als Fohlen einfach mitgezerrt und beim TA von beiden Seiten von zwei starken Menschen ''gehalten'' . 4. Möglichkeit: Es gibt Futter. Da kennen die meisten Pferde erst mal kein Halt. Das gilt es mit gezieltem Traininge durch Belohnung und nicht durch Bestrafung abzustellen. 5. Möglichkeit: Es ist verschmust oder verspielt. Es möchte immer nah bei seinem Menschen sein, weil es ihn mag oder mit ihm spielen möchte oder sich kratzen möchte.

Diese ganzen Sachen haben null komma nichts mit Dominanz zu tun. Dieses Wort wird mMn viel zu oft mal schnell als Ausrede benutzt, weil man sich dann nicht die mühe machen müsste, sich in das Pferd hineinzuversetzen und zu analysieren welche von den (in dem oberen Beispiel) 5 Möglichkeiten in der Situation zutraf oder ob es vielleicht etwas noch ganz anderes war. Diese Dinge alle mit Join-Up, 7 Games, Gerte, Horsemanship Halfter etc abstellen zu wollen ist mal wieder mehr als unsinnig. Und wieso sollte zB ein pferd, mit dem die 7 Games gespielt wurden (was dem Pferd bestimmt Spaß machen kann, das streite ich nicht ab) plötzlich zB brav die Hufe geben, den Karren nicht mehr umwerfen, nicht mehr spielen wollen oder beim putzen ruhig stehen bleiben? Da hat das eine doch mit dem anderen nichts zu tun, oder? Nur weil es gelernt hat bei einem von den 7 Spielen zurückzuweichen und wieder herzukommen, wird es deshalb den Mensch noch lange nicht als ''Chef'' akzeptieren und damit die Angst die es hat beim zB Angebundensein ignorieren und ruhig stehen bleiben. Da müsst konkret an der Situation gearbeitet werden, mit Lob, Geduld und Konsequenz und stets selbstreflektiert. Nicht durch ein Herholen und Wegschicken, was stur an einer vermeintlichen ''Rangordnung'' zwischen Mensch und Pferd arbeitet, sondern durch Empathie werden die Probleme gelöst.

LG
Alex



Edit: Darf man hier Buchempfehlungen abgeben?
 
Zuletzt bearbeitet:
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Pferdeflüsterin92

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Aaaaalso.

Ich habe nun schon über 2 Jahre Horsemanship-Unterricht und war auch schon auf diversen Kursen.

Parelli Übungen haben rein gar nichts mit Anpöbeln zu tun und sind keines Falls übertrieben. Das sind am Anfang einfache Sachen wie solides Zurückschicken auf Druck - mehr nicht. Und das ist in so einer Situation, wenn er einem auf die Pelle rückt, eine gute Lösung. Das lernen alle Pferde jedes Alters sehr schnell und viel Konzentration braucht das Pferd da ja nun wirklich nicht um das zu verstehen. Deshalb verstehe ich euch nicht so ganz, warscheinlich habt ihr keine Kenntnisse in diesem Bereich.

Wie auch immer, ich bleibe bei meiner Meinung weil ich mit solchen "Methoden" schon sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Und ich finde schon, dass das jetzt schon was mit Respekt zu tun hat, man muss ihm Grenzen aufzeigen wann Schluss ist. Und ich habe niemals gesagt dass das gewaltsam getan werden muss. Ich persönlich möchte kein Pferd haben, dass den Respekt und die Achtung vor dem Mensch schon in seiner Kindheit verloren hat. Pferde können den ganzen tag tun und lassen was sie wollen - dann ist es von ihnen nun wirklich nicht zu viel verlangt sich "zu Benehmen" wenn der Mensch da ist.

Das ist meine Meinung dazu, ich möchte hier auch niemanden angreifen, ich finde es jedoch nicht in ordung, wenn Methoden kritisiert werden, von denen man keine Ahnung hat, sorry.

Gruß
 
*Daisy*

*Daisy*

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Wer hat etwas von aggressiv oder Killermaschine gesagt? Wer übvertreibt denn?
Ich habe ledigtlich gesagt das aus Spiel schnell Ernst wird, aber ich habe nie behauptet das es sich um ein aggressives Pferd handelt. Ich denke einfach das es dem Guten an Erziehung mangelt und die kann er auch in dem Alter haben.

Das kann man auf die unterschiedlichsten Arten üben. Ich würde jetzt aber auch nicht auf dem Platz mit ihm arbeiten, das ist vielleicht etwas zu früh. Aber auch auf der Weide kann man ihn zurückrichten, wenn er zu nahe ist.

Und wie gesagt eine Gerte kann auch einfach ein verlängerter Arm sein und im Ernstfall ein Schutz...ich hab auch nie behauptet sobald er sich nähert schlag auf ihn ein. Natürlich versuche ich erst mal ihn "weg zu schieben" Im deutlich zu machen das er zu nah ist....
Ich finde nur das es im Ernstfall eben helfen kann z.B wenn er sich nur das "schieben" provoziert fühlt etc.
Wir hatten mal ein Jährling der hat sobald du rauf gegangen bist dich bedrängt, wolltest du ihn wegschieben hat er sich sofort umgedreht und ausgeschlagen, seitdem durfte der mir nicht mehr zu nahe kommen und nein der war nicht aus schlechter Haltung.

Ich finde es einfach merkwürdig das so ein Verhalten als "tja muss man sich halt mit abfinden" abgestempelt wird. Das dieses Verhalten natürlich ist, ist klar aber ich finde auch ein Jährling kann weichen....

Meine 2 Chaoten waren in dem Alter auch respektlos und unkontrollierbar, da muss man jetzt durch.
? Was verstehst du unter unkontrollierbar?

lg
Anni
 
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Troya

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Also. Ich musste mir echt oft auf die Zunge beißen, als ich den ein oder anderen Kommentar gelesen habe.
Alexandraaaaaa, du magst es mir jetzt übel nehmen, aber dich kann ich leider Gottes beim Thema "Jungpferd" nicht mehr ernst nehmen.
In 1000 Threads in 100 Foren hast du dein Unkenntnis in diesem Bereich bewiesen, hattest selber vor zu joinen und gingst und gehst mit einer total falschen, aus angelesenem halbwissen
angeeigneten Einstellung an das Thema heran. Tut mir Leid, aber das ging aus vielem was du sagtest, fragtest und tatst schon hervor.
Da hilft es auch wenig, wenn du irgendwelche Phrasen aus dem Kontext von irgendwo anders nimmst, die du dir eingeprägt hast.

So. was das "gleich zur Gerte greifen" anbelangt, bei dem armen "Jährling". Der "Kleine" ist nun 1 1/2, hat schon gemerkt, dass er da was zwischen den Beinen am baumeln hat und will
sich nun ganz offensichtlich vor mir zu beweisen. Und um euch mal auf die Gefahr dieses armen, lediglich "albernen" Jährlings hinzuweisen: Es handelt sich um einen bereits 1.55 m und 500 kg
schweren Hengst, der seine Besitzerin, als diese sich bückte von hinten angestiegen und ihr mit dem Huf auf den Rücken geschlagen hat.

Und das soll man tolerieren, weil der Kleine ja nur "herumalbert?"
Ja, er mag sich zurückschicken lassen, aber nur, um dann direkt beim abwenden direkt wieder zu folgen.
Er begreift keine Grenzen, weiß nicht, wann er in den "privaten Raum" von jemanden eindringt und denkt er kann tun und lassen, was er mag. Egal wie man ihn forttreibt oder wegschickt, er hält es
entweder für ein Spiel, oder weicht gar nicht.
Und ich will ein einziges(!) Pferd sehen, dass sich dieses Verhalten ein oder sogar mehrfach von so einem Pupser gefallen lassen würde, ohne ihm ordentlich die Leviten zu lesen. Und dann
garantiert nicht durch ignorieren, sondern gern auch mal durch einen gepfefferten Tritt.
Pferde kennen diese Art der Abwehr und verstehen sie auch als "halte Abstand". Das ist ihnen angeboren und das lernen sie im täglichen Umgang mit den Weidekumpels. Da muss man
kein Pferd für sein, um sie fortschicken zu dürfen.

Was die Rangordnung anbelangt: Genau das meine ich mit Halbwissen. Natürlich besteht eine Rangordnung zwischen Pferd und Mensch. Das sieht man wie erwähnt Tag täglich, wenn
Carolines Shetty Max sie nicht ernst nimmt, wenn sie etwas von ihm verlangt und sie von ihm quer über die Wiese gezogen wird, oder wenn der wilde Araber Shaitan seiner Besitzerin
jedoch folgt wie ein Lamm, weil er ihrer Führungskompetenz sieht. Und dazu muss man ebenfalls kein Pferd sein.

Ich zitiere mal aus des Internets liebsten Nachschlagewerk Wikipedia:

Als Rangordnung bezeichnet man in der Verhaltensbiologie eine Hierarchie, durch die bestimmte „Rechte“ und „Pflichten“ innerhalb einer sozialen Gruppe geregelt und für eine längere Zeitspanne festgelegt sind.
Die Pflicht des Ranghöheren Menschen ist die Gewährung des Schutzes des Tieres, sowie die Futterbeschaffung etc.
Hierzu folgt das Pferd dem Menschen. Ist der Mensch nicht kompetent genug, übernimmt das Pferd selbst die Führende Rolle und nimmt den Mensch unter seine Fittiche, oder lässt sich
erst überhaupt nicht auf ihn ein und tanzt ihm auf der Nase rum. In den beiden Fällen jedoch, tut es nicht das, was der Mensch von ihm verlangt (Außer aus purer Gutmütigkeit, mit der
die alten Stuten sich auch aus Spaß von den Fohlen ansteigen und Zwicken lassen...)

Was zudem wohl von Alexandraaaa nicht verstanden wurde ist: Mein Pferd ist das erzogenes, älteres, es ist ein fremdes Pferd, dass sich hier so verhält. Also nichts mit:
Ich bin dafür, dass dieser kleine Zwerg in seinem Alter bis auf Halfterführigkeit, Hufe geben evtl erster Hufschmied und wenn er sehr cool ist dann vll auch Hänger ein- und gleich wieder aussteigen nichts können muss.

Der Kleien tut den ganzen Tag über nichts anderes, als herum stehen und sein junges Leben auf der Weide genießen.

Was aber:
. Aber kein Pferd beißt (zumindest habe ich das noch nicht erlebt) einfach aus bösartigkeit, es gibt immer einen Grund. Seien es Schmerzen (vom Sattel, zu festes Putzen, Zahnwechsel) , die Hormone in jungen Jahren, spielerei, soziale Fellpflege mit dem Menschen oder auch einfach nur um zB das Futter schneller zu bekommen, weil es einmal einen Mensch gebissen hat, der dann vor Schreck die Karotten fallen hat lassen und es damit gemerkt hat: Aha, wenn ich beiße gibts eine saftige Belohnung.

betrifft.
Das sind alles keine für dich sprechenden Beispiele.
Ein Pferd hat den Menschen nicht zu beißen. Sei es aus Spielerei, sozialer Fellpflege und erst recht nicht aus Futtergier heraus! Wenn dieses Verhalten nicht früh genug ausgetrieben wird, hat
man schnell einen 600 kg schweren Brocken vor sich.
Und einem 1 1/2 jährigen gehen gerne die Hormone durch, und wenn da nicht eingegriffen wird, hat man schon verloren.

Ich weiß ja nicht was ihr macht, aber wenn da 500 kg Fleisch vor mir stehen, der mir offensichtlich durch ihre Gestik (Kopf hochreissen, aufbäumen beim verscheuchen; Ständiges wiederkehren,
nach der besitzerin schlagen) das er mich nicht für voll, sondern nur als Spielball sieht, unternehme ich lieber jetzt als gleich etwas, bevor er noch einmal 100 kg zunimmt, 10 centimeter in die
höhe schießt und seine Kraft auch voll einzusetzen weiß.

Durch zurechtweisung erzieht man sich keinen Schläger. Durch tolerieren des Verhaltens hat man dann irgendwann ein schwer händelbares Pferd da stehen.
Ich weiß ja nicht, wie ihr da reagieren würdet, aber ich will einen von euch sehen, der sein Pferd am Strick stehen hat, dass dann plötzlich von einem halbstarken Jährling weggebissen wird (und
am Strick davonlaufen will) und es dann nicht einmal mehr möglich ist, diesen wieder zu vertreiben. Denn ja, er lässt sich wegschieben (im wahrsten Sinne des Wortes), doch in dem
Moment , in dem man ihn nicht mehr berührt, steht er direkt wieder dort, wo man ihn gerade noch hatte.

Mir ist bewusst das ein 1 1/2 jähriger keine "killermaschine" ist, wie es hier so überzogen dargestellt wurde. Aber wenn der Kleine jetzt lernt, dass er gehen und stehen kann wo er möchte,
dem Menschen nicht weichen muss, wenn dieser ihn dort nicht haben möchte, und er aus "Albernheit" solche Aktionen wie die "Hufe auf den Rücken schlagen"-Sache bringen kann, dann hat
man da früher oder später ein echtes Problem

Dass diese Pferde ihren Besitzern auf der Nase rumtanzen, hat nichts mit ''Chef-sein'' oder Dominanz zu tun.


Und doch. Eben genau das ist ein Dominanz Problem! Wenn er es mutwillig macht, bewusst das es nicht gewollt ist, er es jedoch aus Langeweile weiter versucht, ist das eine Sache von:
"Ich nehm diese dumme Tucke da nicht ernst."
Ich brauche in diesem Fall keine 10 verschiedenen Möglichkeiten durchdenken, denn die Situationen sind manchmal doch eindeutig. An gestik, Mimik und Situation, sowie am Charakter des Pferdes
kann man als Pferdekenner doch gar nicht mal sooo langsam ausmachen, was in dem Pferd vorgeht. Dominanz ist nun mal nicht nur ein Märchen, nur weil es in letzter Zeit öfter angewandt
wird.
Und durch pures "EiEiEi, niedliches Pferdchen" und "och der will doch nur spielen" wird das Pferd nicht irgendwann zum braven Begleiter. Das Pferd MUSS nun einmal begreifen, dass es mit dem
Menschen, trotz seiner Kraft nicht tun und lassen kann, was es will. Sonst würde sich keines der Pferde jeder Zeit von seinem Reiter besteigen und arbeiten lassen.
 
*Daisy*

*Daisy*

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@Troya ich denke dem ist nix hinzuzufügen. Das mit dem auf dem Rücken springen ist echt heftig und das kann man definitiv nicht unter albernheit abstempeln.

lg
Anni
 
A

Aswera345

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Also ich hatte das Prob lem mit einem Pferd meiner Freundin also er steht neben meiner Stute und die sind echt dicke nur immer wenn ich sie von der Koppel holen will dann treibt er sie von mir weg und will sie beschützen und ich weiß nicht mehr was ich tun soll!kann mir hier bitte einer helfen!ich komme nicht mehr an mein Mädchen ran!und er wird immer agressiever!Helft mir bitte bevor noch ein unglück passiert!:(:(:(:(:(:(
 
Ivy-maire1

Ivy-maire1

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Hey,

ich sehe es wie Troya. das verhalten hat in meinen augen relativ wenig mit spiel zu tun- denn pferde merken sehr wohl wann es genug ist. sonst würden sie sich ja bei jeden gelegenheit in grund und boden stampfen :eusa_eh: kaum ein älteres pferd lässt sich so was gefallen.

es gibt zeit da wird gespielt- und es gibt zeit da wird eben NICHT gespielt. und das muss ein Jährling doch wirklich verstehen können. wenn ers da nicht kapiert wann dann? wenn man einen 600kg-koloss vor sich stehen hat der der meinung ist "jetzt spielen!"?

ich gehe jetzt nicht von so blödsinn aus wie karre umschubsen. das machen auch die alten ab und zu aufm hof :mrgreen: mein gott nah, solang das nicht ausartet ists ja egal.
aber: in den weg stellen, beißen, DROHEN usw gehen auch bei einem Jährling GAR NICHT.
 
S

Sally1003

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Soo jetzt beruhigen wir uns alle mal! *beruhigungstee auschenken*
Ganz klar das ganze ist ein heikles thema, und wie man sieht gibt es hier 2 meinungen.
Ich persöhnlich stehe auch eher auf der seite von daisy und troja,
weil ich debke das es nichts mehr mit "och lass den Jährling doch" zu tun, wenn er am strick beist, an dem du dein pferd hast.
Klar machen das manche, aber mein pferd wärr dort schon längst ausgeflippt,
wenn da einer am strick zieht.
Ich finde ab dann wenns gefärlich wird, und das dind dchon anzeichen dafür,
sollte mann sich auch wehren können.
Was macht ihr, wenn ihr ihn zurückschieben wollt, und er plötzlich zutritt?
Stehnbleiben und sagen das ist doch nur spielerrei?
Ich finde solange es noch normale jungpferd eingenschaften sind,
sollte mann ihn lassen, klar, aber das ist doch nicht mehr völlig ungefährlich.
Und damit mich jetzt keiner falsch verteht, nicht auf ihn zugehen und sobald er näher kommt auf ihn einschlagen, sondern wie daisy gesagt haben sie einfach nur hochheben, um zu sagen stop.
Auch wenn er das noch nicht versteht, weis er jedenfalls, ok die hat da was in der hand, vielleicht sollte ich ihr nicht zunahe kommen.
Ihr gebt doch eurem pferd auch mal einen klaps, und trotzdem haben sie keine angst vor menschen.
Oder was ist mit pferdetrainer? Benutzten die nie eine gerte?
Wie willst du denn einem pferd etwas klar machen das etwas nicht geht, nur dich abwarten?
Und was macht man bei Asweras fall?
Sie hat schon richtig angst dort auf die weide zugehen?
Soll man ihn dann auch von der weide wegsperren( wozu übrigens nicht jeder die möglichkeit hat), und es dabei zu belassen? Das ist wahrscheinlich kein Jährling,
obwohl er vielleicht auch damals das machen durfte was er wollte.
Klar er macht das aus schützinstinkten, aber trotzdem gehts so ja nicht weiter.
Erstens solltest du mal mit deiner freundin auf die weide gehen und ihr dein problem sagen,
und sie bitten sich um das problem zu kümmern.
Ich weis nicht was du schon alles probiert hast,
aber wenn du sagst das er schon richtig aggressuv ist, würde ich schnell was machen befor was passiert!
Entweder ihr übt das mit bestimmten methoden/trainer, oder du drohst im ein bisschen mit der gerte.
Und ich will hier kein streit oder sonst etwas, aber das ist hier eine diskussion und auch nur eine Diskussion,
die man freundlich und ruhig führen kann. ;)
Lg Anni
 
A

Alexandraaaaa

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Ich liebe Internet Foren, da ist es immer so sachlich und ruhig :D
Ne im Ernst.
Jeder hat ne andere Meinung und ob mich hier jemand ernst nimmt oder nicht.. Nun ja. Interessiert mich eigentlich weniger. Ich vertrete die Meinung dass das mit der Dominanz absoluter Quatsch ist und der Rest sei euch überlassen ;)
LG

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Troya: Wieso fragst du dann überhaupt um Rat, wenn du doch alle Ratschläge die nicht deiner Sichtweise entsprechen als unsinnig abstreitest?
Ich fände es schön, wenn in diesem Forum wenigstens mal zur Abwechslung ein netter Ton gehalten werden könnte, ohne gegenseitiges schlechtmachen und angiften. Ich finde man sollte immer beide Seiten ansehen und versuchen diese zu verstehen und nicht grundsätzlich alles was anders ist als das eigene Denken als unsinnig abstreitet. Ich möchte an der Stelle gern den Anfang machen und mich für meinen letzen, etwas bissigen Beitrag entschuldigen. Mir kommt da manchmal einfach der Kümmel, wenn ich dieses Gegifte hier lese. Ich möchte mich auch entschuldigen, falls ich den Dominanzvertretern hier auf den Schlips getreten bin. Das war nicht mein Ziel. Einige Ansätze aus der Dominanztheorie finde ich haben durchaus ihre Berechtigung, andere hingegen finde ich als falsch. Jeder hat seine Meinung und die soll er auch gerne äußern, aber bitte ohne persönliche Angriffe und einigermaßen sachlich.

LG
Und bitte beruhigt euch alle ;)
 
Nephilim

Nephilim

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Ich bin auch der Meinung von Troya und *daisy*. Irgendwann ist Schluss.
Schluss sollte spaetestens dann sein, wenn es für den Menschen gefaehrlich wird, affinität für die Dominanztheorie hin oder her.

Eine Gerte mit auf die Weide zu nehmen heißt nicht, gleich auf das Pferd einzuprügeln.
Eine Gerte mit auf die Weide nehmen kann auch enorme psychische Vorteile bringen.
Man fuehlt sich sicher, und man ist selbstbewusster. Einfach weil man weiß, dass man sich im Zweifelsfalle verteidigen koennte.

Respektloses Verhalten ist auch für einen Jaehrling nicht "ok". Eigentlich gehoert das für mich schon zum Fohlen-ABC, dass das Tier weiß, wo Schluss ist, und wann wie gealbert werden darf.
 
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