Zähne können aufhören zu wachsen?

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Sternlein

Sternlein

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Hallo ihr lieben,

unser Karlchen bekam 3 Zähne aus dem Oberkiefer entfernt. Die unteren haben nun keinen Abrieb mehr. Die Op wurde von einem Tierarzt durchgeführt der Zahnmedizin als besonderen Zusatz hat. Zudem hat entsprechender Tierarzt einen richtig guten Ruf und ist wohl auch bekannt.
Jedenfalls fragte ich ihn ob es nicht sinnvoll wäre, auch aus dem Unterkiefer die
Zähne zu ziehen die keinen Abrieb mehr haben damit wir 1. nicht alle paar Wochen zum Tierarzt müssen und 2. nicht die Gefahr besteht, das die Unterzähne unbemerkt so wachsen das sie Infektionen anrichten. Für das Kürzen der Zähne soll Karlchen immer in Narkose gelegt werden. Bei uns im Ort telefonierte ich schon mit vielen Tierärzten. Keiner würde Karlchen dafür alle paar Wochen narkotisieren.
Der Tierarzt wo Karlchen operiert wurde, bietet eine besonders schonende Inhalationsnarkose an. Aber dafür müssten wir alle paar Wochen einige Kilometer fahren.
Auf die Frage ob man die unteren Zähne nicht auch auf Dauer hin ziehen sollte, antwortete der Tierarzt das die Zähne ihr Wachstum irgendwann einstellen würden. Verwundert hakte ich noch mal nach da ich nur weiß, das die Zähne eines Kaninchens das ganze Kaninchenleben lang wachsen. Darauf hin meinte der Tierarzt das es auch Kaninchen gäbe wo die Zähne aufhören zu wachsen weil es dauerhaft kein Gegenabrieb gäbe.
Hat jemand sowas schon mal erlebt? Ist es eurer Meinung nach wirklich möglich das die Zähne mal den Wachstum einstellen?
 
28.03.2012
#1
A

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Guest

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Hässchen

Hässchen

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Ruf doch noch einmal bei einem anderen TA an oder so, vielleicht weiß der/die es ja. :?
 
Leika01

Leika01

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Sowas hab ich noch nie gehört und kann es ehrlich gesagt auch nicht glauben.

Denn wenn das so einfach wäre das die Zähne aufhören zu wachsen,dann würden ja viele Kaninchen weniger Probleme mit ihren längeren Zähne haben.
Also ich kann es auch an meinem Früheren Kaninchen bestätigen dass seine Zähne auch immer gewachsen sind trotz das die unteren nicht mehr da waren und wir die oberen immer kürzen mussten.
 
Sternlein

Sternlein

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Ich danke euch. Hab abgesehen von meiner Frage hier, im Internet gesucht und gesucht. Jede Aussage die ich fand besagte, das die Zähne unter allen Umständen immer nach wachsen.
Da es sich nun um die hintersten Backenzähne handelt, soll ich Karlchen nun alle paar Wochen zum entsprechenden TA bringen da er diese besonders schonende Narkose hat. Die Zähne sollen unter Narkose gekürzt werden weil sich hinten im Mäulchen wohl eine Blutbahn befindet, die schnell gefährlich stark bluten kann wenn das Kaninchen beim Zähne kürzen zuckt und man die Blutbahn aus Versehen dabei auch nur ganz leicht erwischt.
Unsere Tierärzte (ich rief in unserer Stadt nahezu alle an) würden die Zähne ohne Narkose kürzen. Aber ich würde auch zur Narkose und in dem Falle zu dieser sanften Inhalationsnarkose tendieren wenn das Kürzen der entsprechenden Zähne so gefährlich werden kann oder das Kürzen für Karlchen eine Qual sein könnte.

Nun sagte der TA nach der Op dass die Zähne ca. alle 2-3 Monate gekürzt werden müssten, wobei 2 Monate schon früh wären. Allerdings ist die Op von Karlchen gerade mal 3 Wochen her und ihm wurden vorgestern schon bei der Nachuntersuchung die unteren Zähne gekürzt obwohl die Zähne meines Wissens nach auch schon vor 3 Wochen gekürzt wurden.
Wie lange sind denn nun wohl die voraussichtlichen Abstände zwischen den Zahnkürzungen? Ich meine... wenn die Zähne sehr schnell wachsen, kann ich Karlchen doch nicht alle paar Wochen viele Km weit weg bringen um ihn unter Narkose die Zähne machen zu lassen. Ähm... doch, das könnte ich vom Prinzip her schon. Aber ich meine dass das irgendwie heftig wäre.

Ein Tierarzt der seine Praxis ganz in unserer Nähe hat, äußerte das er es für sinnvoller halten würde, die unteren Zähne (die eh keine Verwendung mehr haben) zu ziehen es sei denn, Karlchen würde noch irgendwelche Zahnfehlstellungen haben. Er äußerte es als ich ihn fragte ob er zufällig auch diese schonende Inhalationsnarkose anbieten würde.
 
gina_de

gina_de

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Also bei meinem Dicken wurden die Zähne nach der OP nach 6 Wochen gekürzt. Haben den Abstand jetzt erst mal auf 10 Wochen erhöht. Aber meine TÄ meinte, dass sie in einer Fachzeitschrift gelesen hätte, dass die Zähne langsamer bis sehr langsam wachsen könnten. Ich glaube aber von ganz aufhören hat sie nicht gesprochen.
 
M

Mosaik

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Ich mein, egal ob sie ihr Wachstum irgendwann einstellen oder nicht (was scheinbar unsicher ist und lange dauern kann), warum zieht er sie nicht einfach?? Wenn die eh keinen Zweck mehr erfüllen, dann versteh ich die Logik des ganzen Kürzens nicht. Das kostet Zeit, Geld, deine Nerven und vor allen die des Kaninchens. Warum also nicht raus damit? :eusa_think:
 
Tayet

Tayet

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Doch es ist tatsächlich so dass manche Hasen alle 3 Wochen kommen, weil die Zähne einfach so schnell wachsen und es keinen Abrieb gibt. :( Unsere TÄ macht meistens ohne Narkose, da muss aber der Hase schon gut mitmachen und möglichst ruhig sitzen.

aus welchem PLZ kommst du denn? Gern per PN
 
Sternlein

Sternlein

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Ich danke euch für die weiteren Antworten. :)

Warum die Zähne nicht raus sollen, weiß ich nicht. Einer der Tierärzte aus unserer Stadt meinte, das er für das Ziehen wäre sofern Karlchen keine Fehlstellung anderer Zähne hat. Der TA der Karlchen operierte, gab mir keine Antwort dazu. Als ich dann noch mal nach hakte, antwortete der ja mit dem Argument das die Zähne irgendwann voraussichtlich nicht mehr weiter wachsen würden.
Letztlich wäre es mir lieber wenn die Zähne gezogen werden würden. Die Zähne haben keinen Nutzen mehr und stellen möglicher Weise ja gar eine Gefahr da wenn sie mal wachsen, irgendwo anecken und dadurch im ungünstigsten Falle eine Entzündung entsteht. Und ja... der Kostenfaktor käme hinzu. Wir müssten immer mehrere Km fahren (wegen der sanften Narkose) und dann ist das Kürzen auf Grund der Narkose jeweils immer um die 30 Euro teuer. Wenn die Zähne nun in kurzen Abständen fällig wären, würde es teuer werden. In anderen Monaten wiederum folgen mal Kotproben. Und wenn man dann denkt, einen Monat weniger Kosten zu haben, könnte eventuell Krankheit oder Impfungen kommen. Naja... alles Dinge mit denen man rechnen muss. Aber in Anbetracht dessen das die Zähne nutzlos sind...

@ Tayet: In unserer Stadt (Dortmund) werden die Zähne auch ohne Narkose gemacht. Ich erlebte hier noch bei keinem TA das dafür eine Narkose notwendig wäre. Aber Karlchen würde sich schon heftig versuchen zu wehren. Er mag es gar nicht wenn man ihm ans Mäulchen geht. Bei unserer TÄ brauchte man für das kleine Tier 3 Leute damit unsere TÄ zumindest mit einem Lämpchen ins Mäulchen schauen konnte. Ich denke mal das er da solch ein Stress macht weil er nun mit den oberen Zähnen (die ja nun weg sind) zuvor so viel mitmachen musste.
 
zwergloh

zwergloh

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Das die Zähne irgendwann aufhören zu wachsen habe ich noch nie gehört. Je nach Abrieb ist ein kürzen alle 3-10 Wochen fällig. Ich hatte schon einige Zahnkaninchen und je weniger Abrieb möglich ist, desto schneller wachsen die Zähne.
Ich würde die Zähne ehrlich geasgt ziehen lassen. Es ist nicht unbedingt der Kostenfaktor, der mich zu dieser Entscheidung führt. Es kommt ja noch das Narkoserisiko dazu. Auch wenn eine Narkose noch so schonend sein soll, bleibt das Risiko vorhanden. Narkosemittel werden über die Leber abgebaut. Auch eine Leber stößt bei häufigen Narkosen an ihre Grenzen, der Lunge tut die häufige künstliche Beatmung während der Narkose auch nicht gut. Bei falsch eingestellter Beatmung kann man die Lunge auch mal schnell verletzen. Auch wird ein Kaninchen in der Regel während der Narkose mit einer Maske beatmet, da kann es schnell passieren das Speichel in die Lunge gerät. Die Folge davon wäre eine Lungenentzündung. Da eine Narkose auch am Herz wirkt, kann es zu Blutdruckabfall mit Herz-Kreislaufbeschwerden inkl. -versagen (Herzstillstand) kommen. Eine Lungenversagen ist aufgrund einer Narkose auch möglich.
Die Risiken sind bei häufigen Narkosen nicht außer acht zu lassen. Auch wenn sie teilweise gering sind, können sie dennoch vorkommen.
 
Sternlein

Sternlein

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Vielen Dank für Deine sehr intensive Ausführung bezüglich der Narkose, zwergloh. Gegenabrieb haben entsprechende Zähne im Unterkiefer gar keinen mehr weil ja nun im Oberkiefer Zähne fehlen. Karlchen muss in 3 Wochen noch mal zur Kontrolle da er im Mäulchen immer noch Fäden von der Op hat. Ich denke mal das seine Zähne im Unterkiefer dann auch wieder fällig sind. Ich spreche dann mit dem TA über die Situation.
Eine meiner größten Sorgen besteht auch darin, das wir nicht schnell genug bemerken wenn Karlchens Zähne so lang werden das es ihm unangenehm wird. Wenn Kaninchen es durch Minderung oder gar Verweigerung der Futteraufnahme zeigen, haben sie zu dem Zeitpunkt doch bestimmt schon längst ein unangenehmes Gefühl oder sogar Schmerzen. Alle paar Wochen ein unangenehmes Gefühl bis hin zu Schmerzen ist auf Dauer bestimmt keine gute Lebensqualität, denke ich. Zudem könnten durch zu lang wachsende Zähne auch Verletzungsgefahren bestehen wenn ich nicht irre. Jetzt war der Abstand der Kürzungen 3 Wochen und der TA fand eine Zungenverletzung vor. Okay... Karlchen wird sich auch mit der Zunge an den Fäden rum gespielt haben. Aber Fakt ist das er eine Verletzung an der Zunge hat die auch blutig war. 2 Tage vor der Kontrolle fand ich nämlich 2 Tropfen Blut im Häuschen. Als ich aber an den Tieren keine Verletzung fand, dachte ich das es von der Naht käme die er im Mäulchen hat. Naja... das klärte sich dann ja mit der Zungenverletzung auf.
 
Sternlein

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Ich hätte noch eine Frage in diesem Zusammenhang an euch.
Hat jemand Erfahrungen damit wie es sich gestaltet, wenn einem Kaninchen mehrere Zähne auf einer Seite, oben und unten fehlen? Falls ja: Wie gestaltete es sich danach? Ist danach ein schiefes kauen entstanden? Sind danach Zahnfehlstellungen entstanden? Gab es irgendwelche Komplikationen?
 
gina_de

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Also mein Knopf hat unten rechts keine Zähne mehr. Sie mussten auch alle gezogen werden. Bis jetzt gibt es keine Probleme mit der anderen Seite, der Abrieb ist ganz normal. Seine Zähne oben wurde auch nicht gezogen - denke aufgrund von Schmerzen und Größe der Wunde etc.
Mein Dicker bekommt auch eine Gasnarkose zum Zähneschneiden, weil er das nicht wirklich lustig findet im Mäulchen rumgefummelt zu bekommen. Hat die TÄin auch schon gebissen. Ansonsten regt er sich immer so auf, dass er sich beim 1. Mal ins Mäulchen schauen gleich die Schneidezähne in dieser Spange lose gerödelt hat. Aber Gott sei Dank alles wieder fest.

Kostet bei uns ca. 15 €, damit kann ich leben sind jetzt im Moment bei 6 Wochen ohne schneiden. Termin haben wir in 4 Wochen also insgesamt dann 10 Wochen
 
Sternlein

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Wir zahlen 30 Euro pro Zähne-Kürzen. Aber wir würden Karlchen ja gerne die unteren Zähne auch ziehen lassen. Gerade der Beitrag von zwergloh hat meinen Mann und mich noch mal intensiver darüber grübeln lassen. Karlchen wird ja nicht jünger und der aktuelle Abstand scheint wohl ungefähr alle 3 Wochen zu sein. Ob das auf Dauer gut ist, ihn ständig eine Narkose verpassen zu lassen...?
Nun schrieb mir die Vorbesitzerin von unseren beiden jedoch, das sie gelesen hat, das ein schiefes kauen entstehen könnte wenn auf einer Seite oben und unten die Zähne fehlen.

Ich warte mal ab wie es in 3 Wochen wieder aussieht und spreche mit mehreren Tierärzten darüber. Aktuell habe ich das Gefühl das ich einen großen Fehler machen könnte, wenn ich die anderen Zähne ziehen lasse und das ich aber auch einen großen Fehler machen könnte wenn ich sie nicht ziehen lasse. Wenn beim ziehen lassen wirklich ein schiefes/unnormales kauen entstehen könnte, wäre es schlecht. Aber regelmäßige Narkosen sind ebenso schlecht. Oje, ist das schwierig... :eusa_think:
 
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