Hund aus einer Tötungsstation in Ungarn?

Diskutiere Hund aus einer Tötungsstation in Ungarn? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Foris, ich bin auf der suche nach einem süßen Wauzi als Wegbegleiter ich habe mich in die Augen dieses Hundes verliebt...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
ValerieS.

ValerieS.

Registriert seit
29.05.2010
Beiträge
352
Reaktionen
0
Hallo liebe Foris,
ich bin auf der suche nach einem süßen Wauzi als Wegbegleiter ich habe mich in die Augen dieses Hundes verliebt: http://www.grenzenlose-hundehilfe.de/lasse.htm

wie er lesen könnt, ist er in
Ungarn auf einer Tötungsstation.. hat jemand damit erfahrungen gemacht einen Hund ausm Ausland und dazu von einer Tötungsstation zu sich zu nehmen? Was für Nachteile könnte es geben, Vorteile - klar der Hund wird nicht getötet.

Ich habe der Vermittlerin bereits eine Email geschrieben.. wegen Charakter des Hundes da es wichtig ist das er ein geselliger Typ ist sich mit kleinen/großen Kindern, Hunden, Pferden usw versteht..

Wer bereits dort Erfahrungen sammeln konnte, ich würde mich freuen wenn ihr mal über eure Hunde berichten könntet :)

Sonnige Grüße
 
02.04.2012
#1
A

Anzeige

Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Casimir

Casimir

Moderator
Registriert seit
31.05.2010
Beiträge
10.148
Reaktionen
1
Huhu!

Wir haben unseren ersten Hund aus dem Ausland über einen Verein geholt und wurden da derb übern Tisch gezogen. Er wurde als gesunder Familienhund angepriesen. Es stellte sich dann später herraus, dass er nur so treudoof war, weil er enorme Hüftprobleme hatte und einfach nicht in der Lage war, sich großartig zu bewegen und zu wehren.

Ich versteh auch nicht so richtig, wieso du dich nicht in den deutschen Tierheimen umsiehst? Hier hocken doch auch so viele Hunde, die keiner will, viel zu viele...
 
Nanunana

Nanunana

Registriert seit
19.05.2010
Beiträge
4.062
Reaktionen
0
Mein Hund kommt ursprünglich aus Spanien, saß dann aber in einer Pflegestelle in Deutschland und wir konnten sie auch vorher ansehen.
Wenn du einen Hund aus dem Ausland hohlst kaufst du halt die Katze im Sack, wie es Casimir schon beschrieben hat. Ob die Angaben stimmen oder nicht weißt du ja letztendlich nicht. Aber ich würde mich der Frage: Warum kein deutscher Tierheimhund gern anschließen.
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
Registriert seit
21.01.2011
Beiträge
30.950
Reaktionen
3
Leo kommt aus Italien und saß dort etwa einen Monat im TH.
Auf den Bildern sieht man ja schon, dass der Hund sehr ängstlich ist, wenn er zu Menschen soll bzw. ein Halsband um hat und geführt wird, da wird einige Arbeit auf dich zukommen.
Meistens sind diese Hunde mit anderen Hunden recht sozial, da sie auf der Strasse im Rudel aufwachsen, kennen aber meist keine Umwelteinflüsse oder haben nur schlechte Erfahrungen damit gemacht.
Zu Kindern würde ich mir so einen Hund nicht holen, da man immer irgendwie die Katze im Sack kauft und nie wissen kann, welches Trauma so ein Hund erlebt hat, besonders, wenn er schon älter ist.
Gerade auch was Ungarn angeht würde ich die Orga, die den Hund vermittelt, genau unter die Lupe nehmen.
Solltest du den Hund holen musst du auch ganz genau auf die Papiere achten und ihn hier noch einmal gut checken lassen (von Milben bis zum Mittelmeercheck), am besten gleich nach seiner Ankunft.

Dir sollte einfach klar sein, dass Hunde aus Tötungsstationen nicht dasselbe sind wie Hunde aus einem deutschen TH. Die Hunde sind verängstigt und traumatisiert und tuen sich - je älter sie sind - immer schwerer damit, sich in die Familie, den Haushalt und das deutsche Hundeleben einzufügen. Meiner wollte die erste Woche nicht einmal ins Haus. Da treten Probleme essentieller Natur auf, an die man gar nicht so denkt.
Es kann natürlich auch sein, dass du einen erwischst, der sich in zwei Tagen eingewöhnt, dennoch solltest du darauf gefasst sein, dass es Probleme geben wird.
Ich kennen keinen Hund, der aus dem Ausland hierher kam und vor nichts Angst hatte und alles gleich toll fand. Und das ist eben besonders in der Kombination mit Kindern oder anderen Tier im Haushalt u.U. ein echtes Problem. Ohne dir etwas zu unterstellen - aber genau deshalb landen viele Hunde aus dem Ausland nachher hier im TH, weil die Leute den armen Hund sehen und ihn her holen, ohne daran zu denken, dass der Hund vielleicht noch nie im Haus oder zusammen mit Menschen gelebt hat.

LG
 
Loscampesinos

Loscampesinos

Registriert seit
03.10.2010
Beiträge
4.846
Reaktionen
0
Ich kann mich Mischling eigentlich nur in allen Punkten anschließen.

Meine Hündin und die meiner Schwester stammen auch aus dem Ausland. Wir haben allerdings sehr auf die Orga geachtet und sind bei Leuten gelandet, die wirklich gute Arbeit leisten. Nicht nur vor Ort, auch im Bezug auf Vermittlung und Aufklärung. Mir war damals wichtig, dass ich den Hund sehen kann, bevor ich ihn adoptiere und so war für mich von Anfang an klar, dass nur ein Tier in Frage kommt, das sich auf einer Pflegestelle befindet. Da bei dieser Orga alle Hunde erstmal auf Pflegestellen leben, damit man sicher gehen kann, dass das Verhältnis zwischen zukünftigem Frauchen/Herrchen und Hund auch stimmt, hatte ich damit keine Probleme.

Sowohl meine Hündin, als auch die Hündin meiner Schwester haben Angst vor Menschen, besonders vor Kindern. Das kann man natürlich nicht pauschal über jeden Hund aus dem Ausland sagen, aber darauf sollte man vorbereitet sein. Die Hündin meiner Schwester wurde auf der Straße gefunden und drufte dann direkt auf Pfelgestelle leben, meine Hündin kam, nachdem sie gefunden wurde, erstmal ins Tierheim. Die Fotos von ihren Tierheimzeiten sind (owbohl es nur kurz war) nicht schön und die kleine Maus hatte meistens große Angst, dementsprechend ist ihr Verhältnis zu anderen Hunden nicht das Beste.

Alles in allem will ich damit eigentlich nur sagen, dass ein Auslandshund nicht immer einfach ist und wenn man einen Hund möchte, bei dem der Chrakter usw. klar ist, würde ich zu einem älteren Tierheimhund tendieren, den man einschätzen kann.
Auch unter deutschen Tierheimhunden gibt es problematische Fälle, Hunde die misshandelt wurden und und und, aber es werden auch oft Hunde abgegeben, weil die Besitzer gestroben sind, keine Zeit mehr haben oder irgendjemand eine allergisch reagiert hat.

Letztendlich musst du für dich entscheiden ob du damit umgehen kannst.
 
Tompina

Tompina

Moderator
Registriert seit
03.09.2009
Beiträge
5.960
Reaktionen
59
Hallo,

als Tipp kann ich eigentlich nur geben, dass ich mir nie einen Hund direkt aus einer Tötungsstation/Auffangstation holen würde.
Es gibt genug Orgas, die mir Pflegestellen arbeiten und wo man den Hund kennenlernen, einschätzen lernen und vorallem untersucht bekommen kann.

Sicher ist "die Liebe auf den ersten Blick" ein starker Faktor - ging mir mit meiner Hündin Lupina ähnlich (sie kam ins TH, ich hab sie gesehen und mitgenommen - OHNE zu wissen, was ich mir da hole...;)) - aber es sollte die klar sein, dass du ein "Überraschungspaket" bekommst. Nur weil man seine "Geschichte" in Teilen kennt, heißt das nicht, dass er sich schlagartig und problemlos in Deutschland zu recht finden wird! Das sollte dir bewusst sein!

Lupina wurde von den Vorbesitzern (die das dann gar nicht waren - egal, das ist eine komplizierte Geschichte) als kinderfreundlich, katzenverträglich und absolut lieb betitelt. Meine Vorgesetzten im TH wollten mir den Hund nicht geben, weil sie doch ein ach so unkomplizierter Familienhund sei, den man dann auch als solchen vermitteln sollte...:roll: Die ersten vier Wochen hatte ich auch einen völlig unkomplizierten Hund, da der Hund so panisch war, dass er sich die meiste Zeit nicht bewegt hat...:silence: Langsam kamen dann alle "Macken" zu Tage...Angst vor Männern, Hass auf Kleinkinder, starker Jagdtrieb und unsicher bis in die Haarspitzen...dieser Hund in einer Familie mit kleinen Kinder wäre in einer Katastrophe geendet...

Das soll dich jetzt nicht "abschrecken", das soll nur zeigen, dass man bei Hunden, deren Herkunft fragwürdig ist, nicht weiß was man bekommt!
Und nicht, dass man mich falsch versteht, ich LIEBE meine kleine, schwarze Prinzessin und um nichts in der Welt würde ich sie hergeben, nur ob ich mich objektiv für sie entschieden hätte, wenn ich all das gewusst hätte, weiß ich nicht. Subjektiv auf jeden Fall...:eusa_shhh:

Tom hingegen - mein Podenco auch aus dem Tierschutz - war fast vier Monate auf seiner Pflegestelle bevor ich ihn bekam. Er wurde mir als verspielt, albern, sozialverträglich und absolut podencotypisch beschrieben - und was soll ich sagen? Genau so einen Hund habe ich bekommen! :) Es war subjektiv, wie objektiv ein klares JA und ich weiß, dass der nächste Podi von der gleichen Orga kommt und vielleicht sogar von der gleichen Pflegestelle!
 
Winchester

Winchester

Registriert seit
29.12.2010
Beiträge
821
Reaktionen
0
Das Geschäft mit den Auslandshunden boomt derzeit ohne Ende. Meiner Meinung nach sind wir damit jedoch an einer klaren Grenze zu falsch umgesetzter Tierliebe. Mensch will "retten" und holt sich das kulleräuige Wesen aus dem tiefsten Loch, um ein neues zu Hause zu sein.
Finde ich prinzipiell sehr lobenswert.
Trotzdem sind die deutschen Tierheime zum brechen voll. Und solange in den Krisenländern die Hunde ja immer irgendwie "wegkommen" (sprich den Weg nach Deutschland finden) so erhöht sich auch nicht der Druck auf die Menschen vor Ort aktiv zu werden, um präventiv zu arbeiten. Das Problem wird schließlich von anderen "weggeschafft"

Bei meiner Hundesuche damals war ich auch noch ziemlich blauäugig (und auch heute noch - wenn ich Beiträgt über Welpen auf der Straße in Rumänien sehe, will ich am liebsten beimnächsten Urlaub einen mitnehmen. Trotzdem siegt der Verstand)
Ich hatte ein Angebot für eine Hündin erhalten, die aus Russland kommen sollte.
Straßenhund, Geschichte unklar aber unglaublich lieb.

Sie war in einer Orga, die sich Seelenhunde (oder so ähnlich) nannte.
Der Kontakt war von anfang an etwas komisch, als ich dann fragte ob ich die Hündin besuchen könne, hieß es, sie könne mir die Hündin vorbei bringen, ich sollte aber die Hälfte der Strecke entgegen fahren und wir würden uns auf einem Parkplatz in der Mitte der Strecke treffen (ca. 200km von meiner damaligen Wohnung entfernt)
Schutzgebühr 250€. Fertig.
Das war mir zu krass und ich lehnte ab, der Kontakt brach ab.
Später habe ich herausgefunden, dass viele Menschen auf diese Frau und ihre Hunde hereingefallen waren, kranke Tiere vermittelt bekamen und sich die Homepage der vermeindlichen Tierschützerin ständig in Namen und aussehen änderte.

Ich bin froh einen deutschen Hund zu haben, der dieses Land kennt und nicht irgendwie irgendwo aufgegabelt und zur Geschäftemacherei nach Deutschland gebracht wurde.
Ich seh das ähnlich wie bei "Menschenhilfe".
Es bringt ja nix, hungerne Afrikaner nach Deutschland zu holen, damit ist keinem geholfen.
Es muss vor Ort geholfen werden, damit einfach die Problematik verringert wird
 
DyingDream

DyingDream

Registriert seit
01.04.2007
Beiträge
12.892
Reaktionen
2
Hm.. Ich mach da persönlich wenig Unterschiede zwischen den menschlichen Grenzen.
Ob ich einem Hund aus Deutschland oder aus Spanien oder aus Bulgarien oder sonstwoher helfen kann indem ich ihm ein neues Zuhause gebe. Warum nicht?!
Die Umstände aus welchen der Hund stammt ist bei deutschen Hunden genauso zu beachten wie bei 'ausländischen'. Und noch viel mehr ist am Ende entscheidend ober der Hund mit all seinen guten und weniger optimalen Eigenschaften zu uns passt oder nicht.

Grade aus dem letzten Grund finde ich es aber wichtig, dass man das Tier vor dem 'Kauf' ein Stück kennen lernen konnte.
Wir dürfen nicht vergessen, dass es Lebewesen sind, die wir auch selbst -erleben- müssen, bevor wir auch nur im Ansatz wissen können, ob diese zu uns passen.
Da wäre es mir persönlich viel zu unsicher ein Tier nur aufgrund von Inforamtionen von Menschen die ich nicht kenne und ein paar Bildern zu 'kaufen'.

--
@ValerieS.
Wenn du dich so sehr in den Süßen auf der verlinkten Seite verliebt hast, aber dir nicht sicher bist. Stell den Leuten ruhig all deine Fragen. (Aber ich denke, dass sie dir in diesem Fall gar keine so sicheren Antworten geben können, weil sie den Hund ja auch nicht wirklich kennen. - Viel Kontakt haben die Hunde, die dort sind leider :( auf ihren Tod warten, wenn sich keiner speziell für sie entscheidet, nicht zu Menschen. - Es wird keiner wissen, ob dieser Hund nun verträglich mit Katzen oder Kindern ist, ob er alleine bleiben kann, ob er Angst vor Männern hat oder ob er ein liebevoller treuer Begleiter nach einer Eingewöhnungszeit sein wird.)

Von daher wäre es vielleicht ja eine Alternative, dass du dich als Pflegestelle anbietest? Wäre das eine Option für dich?
~§~
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Vielleicht könnten wir die Auslands-Inlandsdebatte mal außen vor lassen. Das muss jeder für sich selbst wissen ;)

Einen Auslandshund direkt aus einer Tötung habe ich nicht, aber den ein oder anderen Freund/Bekannten mit einem solchen Hund und die Erfahrungen waren eigentlich ganz verschieden. Prinzipiell gilt immer: Wenn der Hund direkt aus der Tötung kommt, dann sollte es einem absolut egal sein, wie der Hund ist und man sollte für alles offen bleiben, was Erziehung angeht. Es kann ein lieber, freundlicher, dankbarer Hund ins Haus kommen. Du kannst aber auch einen Angstbeißer bekommen, der sich tagelang in einem Zimmer unter dem Tisch versteckt, weil er denkt, er müsse bei euch sterben. Diese Angst rauszubekommen bedarf viel Erfahrung und Feinfühligkeit. Bedenke, dass der Hund manchmal keine Leine und kein Halsband kennt, geschweigedenn mal so richtig spazieren ging. Andere Hunde können eine Gefahr darstellen, genauso wie Menschen (und wenn es "nur" Kinder sind). Das muss nicht immer so sein, es kann aber sein. Ich hab alle Extreme kennenlernen dürfen. Man sollte es nicht unterschätzen.

Also: Sei ehrich zu dir selbst und beantworte dir die Frage, ob du das meistern kannst falls dieser Fall eintritt. Man sollte sich nicht übernehmen, denn letztlich leidet der Hund am meisten darunter.

Und was immer gilt: Checke die Orga, nicht, dass du an ein schwarzes Schaf kommst.
 
ValerieS.

ValerieS.

Registriert seit
29.05.2010
Beiträge
352
Reaktionen
0
Hey zusammen :)
Danke für die zahlreichen Antworten sie haben mich zum überlegen gebracht. Ich habe vorgestern der Ansprechpartnerin eine email geschrieben kam nix zurück, daraufhin habe ich der organisation "grenzenlose-hundehilfe" geschrieben die bisher auch nicht antwortete. Aber genau diese Bedenken die ihr mir aufzeigt hatte ich auch schon vorher. (Was ist das genau für ein hund, gibt es die mögichkeit ihn vorher mal kennenzulernen, was ist wenn es nciht klappt? usw...)

Kurz zu der Frage warum nicht in deutsche Tierheimen: Es gibt keinen speziellen Grund. Ich stoß durch zufall auf die Tötungsstation und sah den Hund und hab mich in ihn verliebt. Allerdings vom Aussehen her - kennen tuh ich ihn ja auch nicht. Ich werde mir ab Juni/juli sowieso einen Hund zulegen wenn der richtige im Tierheim sitzt, nur ist es ein anderer Blickwinkel. Ein Hund im Tierheim bleibt im Tierheim - ein Hund in der Tötungsstation - stirbt. Da leide ich einfach mit..

Naja ich werde mal versuchen mit denen zu reden, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit das man ihn vorher anschauen kann, immerhin ist er erst 2-3 Jahre alt und hatte an sich eine nicht wirklich mega tragische geschichte (wurde nicht misshandelt usw, also laut der beschreibung..) Mal schauen was sich ergibt.

Danke an alle trotzdem, das hat mir sehr geholfen.

@pewee ja, das mit der Fake Organisation hatte ich mir auch schon überlegt, aber laut beschreibung läuft das so ab. Bevor man den Hund bekommt schaut ein Typ von denen vorbei und bleibt ca 1-2 wochen im engen kontakt bis der Hund angereißt ist. Dieser wird dann zu einem gebracht und geschaut wie er sich einlebt, dann sind die 250 euro fällig und man bleibt weiterhin mit ihnen im kontakt (laut der website...) müsst euch die mal durchlesen..

gruss vivi
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Wenn die nicht direkt antworten, würde ich mir erstmal keine Gedanken machen. Wenn das seriös läuft, haben die wirklich viel Arbeit an der Backe - neben regulärem Job und alltäglichen Pflichten. Meine eigene Orga braucht auch immer ein paar Tage, bis sie schreiben, weswegen ich meist sofort bei einer der Vorsitzenden anrufe (nicht zur Nachahmung empfohlen, ich mach das nur, weil ich sie auch regelmäßig sehe ;)).

Wichtig ist eben auch, dass die Orga Projekte vor Ort unterstützt. D.h.: Kastraprogramme, Öffensichtlichkeitsarbeit, Vermittlung vor Ort etc. So hart das klingt: letztlich ist keinem Tier wirklich geholfen, wenn man sie wahllos in die "gut betuchten Länder" schippert. Man sollte nur Orgas unterstützen, die den Tierschutz im eigenen Land hauptsächlich unterstützen und das Vermitteln nur sekundär abläuft. Langfristig ist es das einzige, was hilft.

Deine Tierhilfe scheint sozusagen einer anderen Tierhilfe bzw. mehreren Tierheimen in Frankreich zu helfen. Wäre natürlich gut zu wissen, ob und welche Projekte sie haben. Wenn es nämlich nur darum geht, die Hunde zu verschippern, sollte man sich schon Gedanken machen, inwieweit das zu unterstützen ist.
 
melli112

melli112

Registriert seit
06.07.2010
Beiträge
396
Reaktionen
0
Mein hund kommt aus griechenland war aber bevor er zu mir kam auf einer pflegestelle und ich hab ihn vorher angeschaut. er ist einfach ein traum hund :eek:

meine mama hat einen hund aus der tötung (bulgarien) er ist oder bessergesagt war sehr ängstlich hat sich aber gut entwickelt man kann mit dem hund aber nicht ausreiten oder auf den markt gehen da er da einfach zuviel angst hat und ausreiten würde ned gehn weil er ein extremer jäger ist...

aber ich wüsste eine gute anlaufstelle die dich auch ned bescheißen
wo wohnst du denn?
und was suchst du genau?
 
Nikita.

Nikita.

Registriert seit
13.04.2012
Beiträge
2.304
Reaktionen
0
Mein Gassihundi Muke ist aus der Türkei, allerdings nicht von irgendeinem Tierschutzverein, sondern die Besitzer haben ihn auf der Straße gefunden, sich verliebt und dann all den Papierkram geregelt. Hat lange gedauert, aber es hat sich gelohnt. Er ist ein super toller Kerl und einfach nur lieb. Was aber nicht heißt, dass jeder Hund aus dem Ausland so ist. Muke hatte halt den Vorteil, dass er nicht in ein verdrecktes, stressiges Tierheim musste. Ich denke, dass trägt auch bei vielen Auslandhunden bei, dass sie ein wenig ängstlich sind.

Wie meine Vorredner schon meinten, man kauft sich da wirklich die Katze im Sack. Dazu kann man schwer etwas sagen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Hund aus einer Tötungsstation in Ungarn?

Hund aus einer Tötungsstation in Ungarn? - Ähnliche Themen

  • Wie kann ich meine eltern zu einem hund überreden

    Wie kann ich meine eltern zu einem hund überreden: Hallo, Ich wünsche mir schon sehr lange einen Hund. Jetzt haben mein Bruder und ich unsere Eltern überredet dass wir einen Hund bekommen...
  • Neuer Hund kotet Nachts in unsere Wohnung

    Neuer Hund kotet Nachts in unsere Wohnung: Guten Morgen, wir haben seit Freitag unsere Hündin Pepsi zu uns geholt. Wir haben sie aus einem Haushalt, indem 14 weitere Hunde waren und sie...
  • Vermiterin verbietet Hund obwohl noch andere im Mietshaus sind

    Vermiterin verbietet Hund obwohl noch andere im Mietshaus sind: Halli Ich bin vor 4 Wochen in eine neue mietwohnungen gezogen. Dort hieß es keine Haustiere. Ich habe meinen hund abgegeben leider hat es dort...
  • Einzelhaltung Hund und Katze

    Einzelhaltung Hund und Katze: Hallo. Ich frage mich schon länger, warum Einzelhaltung bei FREIGÄNGERkatzen so kritisiert wird und bei Hunden völlig okay ist, manche Hunde...
  • Nach welchen Kriterien wählen wir unsere Hunde aus ?

    Nach welchen Kriterien wählen wir unsere Hunde aus ?: Hallo, schon lange frage ich mich , welcher Zusammenhang besteht zwischen den Hunden und ihren Besitzern , welcher Menschentypen bevorzugen welche...
  • Nach welchen Kriterien wählen wir unsere Hunde aus ? - Ähnliche Themen

  • Wie kann ich meine eltern zu einem hund überreden

    Wie kann ich meine eltern zu einem hund überreden: Hallo, Ich wünsche mir schon sehr lange einen Hund. Jetzt haben mein Bruder und ich unsere Eltern überredet dass wir einen Hund bekommen...
  • Neuer Hund kotet Nachts in unsere Wohnung

    Neuer Hund kotet Nachts in unsere Wohnung: Guten Morgen, wir haben seit Freitag unsere Hündin Pepsi zu uns geholt. Wir haben sie aus einem Haushalt, indem 14 weitere Hunde waren und sie...
  • Vermiterin verbietet Hund obwohl noch andere im Mietshaus sind

    Vermiterin verbietet Hund obwohl noch andere im Mietshaus sind: Halli Ich bin vor 4 Wochen in eine neue mietwohnungen gezogen. Dort hieß es keine Haustiere. Ich habe meinen hund abgegeben leider hat es dort...
  • Einzelhaltung Hund und Katze

    Einzelhaltung Hund und Katze: Hallo. Ich frage mich schon länger, warum Einzelhaltung bei FREIGÄNGERkatzen so kritisiert wird und bei Hunden völlig okay ist, manche Hunde...
  • Nach welchen Kriterien wählen wir unsere Hunde aus ?

    Nach welchen Kriterien wählen wir unsere Hunde aus ?: Hallo, schon lange frage ich mich , welcher Zusammenhang besteht zwischen den Hunden und ihren Besitzern , welcher Menschentypen bevorzugen welche...