Kaninchen zu ängstlich für Vergesellschaftung

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chrismastah

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Hallo,

habe mir vorgestern ein 3. Kaninchen (wbl.) von einer privaten Notstation geholt (ca 1 Jahr alt). Das Problem ist, dass es sämtlichen Kontakt mit dem Kastraten und dem Weibchen aus dem Weg geht, sogar panisch davonrennt, mein Weibchen macht es ihm aber auch nicht leicht.
Sobald es aus dem Stall rausgeht, (ist ein Stall mit festem Außengehege, ca 15m²+Freigehege, welches nur tagsüber angeschlossen wird, mit nochmal 15m²) rennt es ihm hinterher und versucht ihr Haare rauszureißen und es zu
besteigen (ist ja auch normal), nur was mich wundert, dass es einfach nicht aufhört (3. Tag), obwohl es sich ja schon komplett unterworfen hat und eigentlich nur davonrennt. Sogar das Besteigen hat schon einmal geklappt, eigentlich heißt es ja, dass dadurch die Rangordnung geklärt ist. Wenn nach einer weiteren Verfolgungsjagd sich die neue neue in eine Ecke verzieht und die Ohren einzieht, hört auch unser weibchen auf, ihn zu stressen und lässt ihn in Ruhe, oder leckt ihn auch mal ab oder schnuppert. Aber sobald es wieder aus dem Stall geht (was wirklich selten vorkommt, es ist ja schon extrem eingeschüchtert), geht die Hatz wieder von vorne los.
Es hockt täglich meistens nur an einer Ecke des Käfigs, wobei es heute wirklich schon neugieriger geworden ist und auch den Stall erkundet und sich selten auch mal raustraut.
Mein kastriertes Böcken hat ihm hingegen gar nichts getan, nur beschnuppert, aber auch dem gegenüber scheint es nur panisch eingestellt zu sein.
Beispiel: Elli (neuer Hase) will aus dem Stall gehen, Wuschel (kast Bock) sitzt mit dem Rücken zum Gitter, dreht sich um, wer sich da bewegt und schwupps, rennt Elli panisch wieder zum Fleck im Stall zurück , auf dem sie sonst immer liegt.


Natürlich ist es eine große Umstellung für das kleine Weibchen, aus einer großen Scheunengemeinschaft in ein riesiges Freigehege mit 2 neuen Nins gesetzt zu werden, aber ein bisschen Sorgen macht es mir schon.

Hoffe ihr könnt mir helfen, Tips geben etc :)
 
15.04.2012
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Lepanuma

Lepanuma

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Huhu

zum einen ist es wirklich eine große Umstellung für dein neues Kaninchenmädchen.
Zum anderen: Hast du denn alle drei auf einen neutralen Boden gesetzt? Oder sitzt das Pärchen noch im alten Revier und Elli ist bloß hinzugekommen? Hier könnte nämlich schon das Problem liegen.
 
K

Kiwi

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Huhu,

normalerweise gibt sich das mit der Zeit. Wichtig ist aber, dass das ängstliche Kaninchen trotzdem frisst.
Ich hatte auch mal so einen Fall. Der kleine Luke war total schüchtern und Lina hat ihn regelrecht terrorisiert. Er saß nur im Klo und hat nichtmal gefressen, wenn man es ihm direkt vor die Nase gestellt hat.
Dann hab ich ihn in den kleinen Stall gesperrt, also Gittertrennung. Luke ist in dem Stall richtig aufgeblüht, er war an den vielen Platz einfach nicht gewöhnt. Als er sich dann an alles gewöhnt hatte, konnte ich sie nochmal zusammen lassen und dann hat noch 2 Wochen gedauert bis sie sich gegenseitig geputzt haben.

Gittertrennung ist nicht immer schlecht, zumindest solange sich wirklich keine Aggressionen am Gitter aufstauen. Bei Lina und Luke war es dann tatsächlich so, dass sie sich so etwas aneinander gewöhnen konnten.
 
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chrismastah

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Danke für eure Antworten :D

Als erstes muss ich sagen, dass ich keinen neutralen Ort gewählt habe, da uns dazu einfach die Mittel fehlen.

Elli ist jetzt erheblich mutiger, seitdem ich den Stall abgesperrt habe und sie so gezwungen ist, unter den Kaninchen zu bleiben und sich an sie zu gewöhnen und sich nicht mehr unmittelbar verstecken kann, (draußen gibt es auch noch genug, nur einsehbarer) Putzen und unmittelbare Nähe gibt es noch nicht, aber sie läuft schon frei im Gehege rum und wirkt ruhiger und enspannter, ohne dass es gleich zur Verfolgungsjagd kommt (nur noch ziemlich selten). ich denke es lag einfach an der Umstellung und den von dir angesprochenen Platz. Fressen tut sie leider mehr als genug, richtige Fressmaschine, habe schon Probleme mit dem Futter :D
 
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Kiwi

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Huhu,

ja, also so lange sie frisst und sch****, brauchst du dir keine Sorgen zu machen ;)
dann würde ich sagen, abwarten und sie lebt sich mit der Zeit ein. Kann dann halt durchaus eine Weile dauern ;)
 
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chrismastah

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Das Einleben ist kein Problem, hoffe nur, unser dominantes Weibchen akzeptiert sie irgendwann mal^^
 
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Kiwi

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Ich denke schon. Sie beschäftigt sich ja mit ihr und versucht die Rangordung zu klären. Das ist durchaus eine Form von Akzeptanz :)
 
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chrismastah

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Soo ich meld mich hier nach ein paar Wochen zurück.. Also alles in allem hat sich alles gelegt, sie läuft munter durchs Gehege, markiert Sachen und suhlt sich auf dem Boden rum und findet auch manchmal Anschluss an dem Pärchen. Wenn ein Kaninchen etwas schneller auf sie zuläuft, ergreift sie noch manchmal panisch die Flucht, aber naja so ist sie eben :D
Was mich in letzter Zeit viel mehr wundert ist, dass sie immer wieder versucht, den kastrierten Bock und unser dominantes Weibchen zu rammeln, oft auch auf dem Gesicht :angel: Unserem Böckchen hat sie sogar versucht Haare auszureißen, der darüber nicht besonders erfreut war, Trixi erst Recht nicht :p. Ich mein klar, Rangordnung, aber die müsste eigentlich schon geklärt sein, zudem sie sich ja sonst eigentlich auch unterordnet..So viel denk ich mir jetzt nicht dabei, aber wär doch mal interessant zu wissen, da es einfach urkomisch aussieht. Diese Rammelien kommen immer so spontan^^. Normal?
 
rabb

rabb

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Hallo
ich denke mal, dass sie sich jetzt bei dir eingelebt hat und mutiger wird. So langsam wird sie wohl versuchen noch ein bisschen höher in der Rangordnung zu kommen ;) Also lass sie einfach machen, die klären das schon unter sich. Und wenn sie dabei noch was mutiger wird, ist das doch nur positiv :)
 
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