Ist das ein "normales" Verhalten

Diskutiere Ist das ein "normales" Verhalten im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo! habe seit 3 Wochen einen 4 Monate alten Weimardoodle! Als wir ihn bekamen war sie total ruhig, anhänglich, folgsam und so gut wie...
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ulli40

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Hallo! habe seit 3 Wochen einen 4 Monate alten Weimardoodle! Als wir ihn bekamen war sie total ruhig, anhänglich, folgsam und so gut wie stubenrein. Jetzt nach 3 Wochen knabbert sie
alles an, pinkelt in die Küche, beachtet das Nein nicht mehr, kommt nicht mehr wenn man ihr schreit.....
Ich möchte, dass der Hund soviele Freiheiten hat, wie es nur geht, doch gewisse dinge kann ich nicht akzeptieren (Kot fressen, Kinder anspringen, an der Leine ziehen, Sachen zerstören). Also versuche ich es mit einem strengen NEIN. Die kleine reagiert aber immer Misstrauischer, verkriecht sich unter dem Tisch und kommt nur zum Fressen, obwohl ich sie natürlich auch oft genug streichle...!
Kann mir jemand helfen, was da schief geht bzw. was ich schief mache?????? Vielen Dank
 
07.05.2012
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Geht ihr in eine Hundeschule?

Was machst du, wenn die knabbert, in die Küche macht usw?

Off-Topic
Blöde Frage: Aber wieso ein Weimardoodle? Wieso muss man dieses "gedoodle" auch noch unterstützen?... Ist doch nichts als Vermehrerei...
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

ihr habt da ja noch ein kleines Baby Zuhause sitzen ;) Erziehung ist gut und wichtig, aber ein Welpe ist noch so unbedarft, ihnen muss man erst "erklären", was erwünscht ist und was nicht. Versetz dich in die Lage des Kleinen. Du machst etwas, was offensichtlich nicht erwünscht ist. Jemand kommt zu dir, der ca. 7-8x so groß ist wie du und schreit/ruft laut "Nein". A hast du einen riesen Respekt oder - als sanfte Natur sogar Angst - und B weißt du ja gar nicht, was "nein" bedeutet und C weißt du nicht, was du alternativ machen musst. Das musst du ihm ganz behutsam beibringen.

Natürlich kannst du das "nein" als Abbruch-Signal einführen, andererseits musst du deinem Welpen auch die Chance geben, etwas richtig zu machen, damit du ihn loben kannst und er Vertrauen zu dir aufbaut und ein Erfolgserlebnis bekommt.

Ein Beispiel: Dein Welpe springt deine Kinder an.

Du hast jetzt die Möglichkeit "nein" zu sagen (und wie es in den meisten Fälle falsch passiert: Den Hund runterdrücken). Im schlimmsten Fall lernt dein Welpe nicht, dass er dein Kind nicht anspringen darf, sondern dass er sich prinzipiell nicht freuen darf, wenn er deine Kinder sieht. Das wäre schade.

Du hast also mehrere andere Möglichkeiten, die aber alle auf dasselbe hinauslaufen: Positives Bestärken der richtigen Handlung. Wenn mein Hund mich früher anspringen wollte, habe ich mich weggedreht und ihn ignoriert, sobald er mich berührt hat. Das führte dazu, dass er sich nicht mehr festhalten konnte und mit allen 4en auf dem Boden stand. Diesen kurzen Umstand habe ich genutzt, ihn ins Sitz zu setzen und DANN zu loben und zu begrüßen. Dabei bin ich in die Hocke gegangen, damit er es gar nicht mehr nötig hatte mich anzuspringen. Das Sitz ist optional, das musst du nicht machen. Nutze einfach den Umstand, dass er auf allen 4en steht. Wichtig ist nur die Message "springst du mich an, ignorier ich dich. Bleibst du aber am Boden und pöbelst mich nicht an, bekommst du Lob, Spiel oder Leckerchen". Das wird am Anfang seine Zeit dauern, vor allem weil ein Welpe ja noch sehr sehr aufgedreht ist, aber Konsequenz ist wie immer das Zauberwort. Prinzipiell muss man auch zwischen "Springen" und "Springen" unterscheiden. Wenn der Hund einen anrempelt oder sich mit den Füßen abstoßt, ist das reine Pöbelei. Mein Rüde klettert manchmal aber auch gerne an mir hoch, weil er mir gerne die Mundwinkel abschlecken möchte. Ein Zeichen der Beschwichtigung. Das muss man natürlich auch nicht zulassen, wenn man nicht will, aber ich wollte gerne den Unterschied erklären ;)
Es gibt natürlich noch tausend andere Möglichkeiten außer dem Wegdrehen, aber das ist eben meine Methode, die bei mir zum Erfolg führte.

Das kannst du jetzt bei allem beliebigen machen, was du als nicht erwünscht erachtest. Sei kreativ und überlege, was du machen kannst, damit er zwar die Grenzen gezeigt bekommt, aber auch die Chance hat, alles richtig zu machen.

Was das Zerstören von Dingen angeht: Das ist oft ein Zeichen für einen nicht ausgelasteten Hund oder einen gestressten Hund. Es ist bei Welpen enorm wichtig, dass man ihnen auch mal Ruhepausen aufzwingt. Gleichzeitig muss man aber auch das Maß finden, einen Jungspund genug auszulasten. Lies dich da einfach mal im Forum ein oder kaufe dir Hundebücher oder schaue bei einer Hundeschule vorbei ;)

Was die Mischung deines Hundes angeht. Ich will jetzt nicht über Doodle im Speziellen diskutieren, aber Weimaraner gehören jetzt nicht gerade zu den Hunden, die man lockerflockig als Begleithund halten kann. Es gibt nicht selten Züchter und Liebhaber der Rasse, die sie nur in professionelle Jagdhände geben. Wollen wir mal hoffen, dass deiner nicht gerade dieses Gemüt geerbt hat, sonst empfehle ich euch dringend eine Hundeschule oder einen Sportverein für die entsprechende Auslastung, damit das Anspringen von Kindern eure einzige Sorge bleibt. Warum man unbedingt einen Weimi kreuzen muss, bleibt mir persönlich schleierhaft...

Liebe Grüße
Pewee
 
Balthasar

Balthasar

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Was mir noch aufgefallen ist, du schreibst, sie kommt nicht wenn man nach ihr schreit. Mein fast 4 Monate alter Wepe, bekommt einfach nur Angst, wenn ich in kritischen Situationen mal laut geworden bin und wollte dann nur noch flüchten. Viel besser klappt es mit ruhigen, freundlichen Anlocken. Dein Welpe muss lernen es ist toll wenn er zu dir kommt und nicht das er Angst haben muss.
Dein Welpe ist doch noch ein Baby, die vergessen auch noch viel. Könnte es sein das du mit zuviel Zwang arbeitest und die Kleine nur noch Angst hat. Du musst langsam Vertrauen aufbauen, richtiges Verhalten loben.
Von einem Kleinkind erwartest du ja auch nicht das es sofort perfekt sauber ist und hört.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich hab auch nichts gegen Labra- oder Goldendoodle, aber wenn die nicht den "tollen" Namen hätten, dann würde die doch keiner wollen. Aber wenn man in Kleinanzeigen geht, dann wird doch wirklich alles gedoodlet. Ich warte nur noch auf den Gedoodelten Chi...:silence: Ich finde, man sollte das nicht unterstützen, zumal die ersten auch schon in den Tierheimen sitzen... Nunja, ist OT und dazu gibts ja schon ne Diskussionsrunde.
 
ulli40

ulli40

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Hallo! Danke für die tips! Warum ich einen Doodle habe? Weiss auch nicht, war Zufall, die Freundin einer Bekannten hatte Welpen und Coco war die letzte, rejserviert und nicht abgeholt. Sie kannte damals bereits Pfui und Nein. Die Mutter, Weimeraner, ist ein sehr ruhiger Hund. Den Vater kenne ich nicht (Pudel). coco hatte einfach eine sehr ruhige liebe Ausstrahlung und es war einfach "Liebe auf den ersten Blick". Wollte immer einen Mischling. Jagdinstinkt??? hmm, kommt das noch??? leben auf einem Bauernhof und habe 20 freilaufende Hühner. Coco schaut sie zwar an - verfolgt sie aber nicht. Auch die Enten interessieren sie nicht. Sie bleibt auch immer bei uns und haut nicht einfach in den Wald ab. ja, es stimmt - sie ist noch ein Baby! man muss wohl noch auf einiges hinwegsehen. wusste aber nicht dass doodles so schlechte hunde sind!? lg
 
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Kikyou

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Es geht nicht darum dass es "schlechte Hunde" sind. :roll:
Nur werden momentan bewusst Doodles, also Mischlinge, gezüchtet/vermehrt, weil sie in Mode sind und allergikerfreundlich sein sollen (was aber in vielen Fällen nicht stimmt).
Die meisten wollen einfach nur Geld mit ihnen verdienen und haben keine Ahnung von Zucht.

Weimaraner sind pure Jagdhunde und schwer im Umgang, sodass sie meist nur an Jäger vermittelt werden. Von daher ist deine Wahl mit Sicherheit nicht optimal gewesen - und so ein Jagdtrieb kann sich auch später noch zeigen. Man kann ihn zwar umlenken, aber mit so einem Vollblut-Jäger ist das schwieriger als bei anderen Hunden.
Es ist ein bisschen schade, dass du dich nicht vorher über diese Rasse informiert hast.
 
ulli40

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hmm! was soll ich sagen, meine nachbarin hat einen golden retriever - auch der hat schon einige Hühner gekillt! ich denke jeder hund hat seinen jagdinstinkt, aber ich glaube auch, dass es ganz auf den hund selber ankommt. aber ich werds ja eh rausfinden. es kann ja sein, dass er auch was vom Pudel hat, oder???? hab mir ja keinen Beagle zugelegt, der mir übringens optisch viel besser gefallen hätte.... ausserdem leben wir ziemlich in der pampas, also sollte der hund auch eine beschützende funktion haben.
 
Balthasar

Balthasar

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Nun ja, jeder Hund kann jagen, aber bei Rassen die speziell für die Jagd gezüchtet werden ist das noch mal was anderes. Auch Pudel waren ursprünglich mal Jagdhunde.

Bei Doodles finde ich bedenklich, das mittlerweile fast jede Rasse, mit Pudel gekreuzt wird und diese eigentlichen Mischlinge als sogenannte Designerhunde teuer verscherbelt weden. Bei Ebay Kleinanzeigen hbe ich schon Preise von 800 Euro gesehen
 
McLeodsDaughters

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Golden Retriever sind auch Jagdhunde ;) Pudel sind, soweit ich weiß, auch früher für die Jagd gezüchtet worden.

Bei dem ehemaligen Münsterländer meiner Großeltern kam der Jagdinstinkt mit ca. 6 Monaten. Da wurde eine Schleppleine durchgerissen, weil er so in die Leine gerannt ist (sind allerdings direkt vor uns Vögel aufgeflogen),...
 
ulli40

ulli40

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hmm! und welcher Haus und Hofhund ist KEIN Jagdhund????? Ich denke ein Malteser, der im Misthaufen rumgrabt ist wohl auch nid das Wahre???? Oder er würde vielleicht noch von einem Habicht gefressen....! Warum sollte ein Doodle ein Modehund sein - soooo schön sind sie ja überhaupt nicht!!!! Haaren tun sie schon weniger, Allergie hab ich keine...! Aber nein echt, glaubt ihr auf einem Bauernhof würde besser ein Chi passen oder so?????
 
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Kikyou

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Komm mal wieder runter, hier hat dich keiner "angeschrien" oder beleidigt. ;)
Es gibt genug Haus-und Hofhunde mit sehr viel weniger Jagdtrieb, und ein Malteser wird mit Sicherheit nicht von einem Habicht gefressen, sondern kann auch auf einem Bauernhof leben.
Doodles sind Modehunde, das ist nun einmal Fakt, schau mal in die Zeitungsanzeigen rein.
Deine Aussagen klingen nicht so, als hättest du bereits viele Erfahrungen mit Hunden gesammelt. Ich wünsche dir viel Glück mit deinem Weimaraner-Pudel und hoffe, dass er dir nicht irgendwann den Hühnerstall ausräumt. ;)
 
ulli40

ulli40

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Ja, und welcher Hund wäre das dann????????? Darauf hab ich keine Antwort bekommen! Und was ist ein Modehund????
Mir ist "Mode" hin oder her vollkommen wurscht, mir geht es einfach um das Tier! Kann sie was dafür dass sie so gezüchtet wurde?????????

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

so, habe unter Modehund nachgeschaut - Collie, Dalmatiner, Bernhardiner, chihuahua - wäre nie darauf gekommen, dass es sich hierbei um "Modehunde" handelt...!?!
 
Balthasar

Balthasar

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Sag mal was ist denn mit dir los ?????? Wir haben versucht dir bei deinen Problemen mit deinem Hund zu helfen und zumindest ich habe ganz normal gesagt was ich an dieser ganzen Doodelei schlecht finde. Ich hätte ganz und garnichts gegen einen netten Pudelmix. Pudel sind ganz tolle Hunde, bin mit ihnen aufgewachsen und hatte selber auch schon einen, sehr intelligent und gelehrig.:?:
Nur das Leute damit die dicke Kohle, oft auf Kosten der Tiere machen und Mixe teurer verkaufen als Rassehunde gefällt mir nicht.
würde man ernsthaft daran gehen und eine neue Rasse züchten wollen wie z.B. den Austalien Labradoodle ist das nochmal was anderes. Nur wird hier wahllos alles mit Pudel gekreuzt und als sogenannten Designerhund teuer verkauft.
 
D

DasDrea

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Vorschlag: Zurück zum Thema ?

Darf ich fragen, wie alt die Kinder sind ? Gerade wenn ein Weimeraner drinsteckt (und vielleicht ein GROSSpudel) wird der Hund ja auch eine gewisse Größe erreichen. Aber Probleme bzw. Missverständnisse zwischen Hund und Kind kann es mit jeder Größe geben. Kein Hund ist gänzlich "ohne"... Ich rede jetzt aber nicht unbedingt von Bissen, sondern auch von versehentlichem Rempeln, o.ä.

Ich hab's so gehalten: Da ein Welpe ja per se "stürmisch" ist, gerne auch mal unabsichtlich Krallen und Zähnchen einsetzt gab es in den ersten Wochen und Monaten und eigentlich bis heute gemeinsame Tobezeiten nur kontrolliert und zwar bei Hund UND Kind. Ich habe darauf geachtet, dass ein Spiel von beiden Seiten nie zu wild wurde und kippen konnte, habe von anfang an z. B. Zerrspiele unterbunden (auch von uns Erwachsenen gab es keine Zerrspiele). Hatte unserer mal ein Stofftier geklaut, gab es die Order, dass nur wir Erwachsenen es wiederholen, bzw. dass meine Kids nicht am Tier ziehen sollen. Wir haben für immer genug Ruhezeiten gesorgt, aber zusätzlich auch oft den Welpen mal mit an die Seite genommen, ablegen lassen und ihn nur zuschauen lassen, wenn die Kids spielen (damit er lernt, dass es Spiel auch gut ohne ihn gibt, geben muss), wir haben ruhig daneben gesessen, gezeigt, dass alles okidoki ist, er hat es dann auch schnell zur Ruhephase genutzt. Meine Kinder sind fast 3 und fast 5 und das Instruktionen geben hört bis heute nicht auf, ganz wichtig, weil die Lütten sich den Verhaltenskatalog einfach nicht merken können oder ihr Wissen im Spiel ausblenden. Lange Rede, ganz kurzer Sinn: NIE unbeaufsichtigt toben lassen. Ferner haben wir von vornehrein ein Anspringen unterbunden. Wegen der Kids, wegen unserer alten Tante im Haus (87 j.) und überhaupt. Wir lassen es sogar kaum zu, dass er uns mal zur Begrüßung oder Streicheleinforderung anspringt oder "charmant an uns hochpirscht"

Vorher habe ich mich auch mit meiner Tochter zusammen gesetzt und ihr erzählt, dass es passieren kann, dass der Welpe mal seine Milchzähnchen einsetzt oder beim Anspringen im Spiel eine Kralle ritzen könnte, die sind ja anfangs noch sehr spitz. Das schon im Vorfeld, damit sie weiß, dass der Lütte es nicht bös meint und es einfach passieren kann.
Wichtig ist auch, dass ihr mit Besuchskindern die Regeln klar festlegt. Wenn bei uns Freunde zu Gast waren, mit dem Kleinen spielten und auf unsere Ermahnungen nicht reagierten (wollten, Welpe ist ja süüüüüß) wurde unterbrochen und die Kids durften erst mal nicht weiterpielen. Basta. Auch zum Wohle des Hundes muss sich an Regeln gehalten werden.

Zum Sachen zerbeißen: Seufz, haben wir auch durch, zwei Kinderstühlchen haben gelitten, bis die Milchzähne raus waren, ab und an wird heute noch mal ein Schuh geklaut, aber: Es wird irgendwann besser. Räumt aus dem Weg, was absolut nicht in die Fänge des Rackers geraten darf. Bietet Kaualternativen an, einen Strick, o.ä.

Ansonsten empfehle ich IMMER den Besuch einer Welpen- und Junghundeschule, der Austausch mit Trainer und anderen Haltern ist immer empfehlenswert. Wir lernen schleßlich das ganze (Hunde-)Leben (Falls du oben schon von einer HuSchu geschrieben haben solltest: Sorry, ich habe bei dem ganzen Doodle-Gehacke irgendwann nur noch überflogen...)

Eine ganz kurze Pipi-Phase hatte ich auch noch mal, aber das war nur zwei Tage nacheinander, da habe ich den Hund verstärkter beobachtet und zeitig (ausserhalb der Faustregelzeiten) rausgebracht. Das kommt zwischendrin halt noch mal.

Wichtig ist, wie oben schon geschrieben, alles mit Ruhe, Gelassenheit (auch wenn's manchmal schwerfällt) erledigen, dann entspannt auch ein Hund schnell.

Sorry, falls ich etwas wirr durcheinander geschrieben haben sollte...
 
ulli40

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An DasDrea!!
Vielen herzlichen Dank für die Info! Hab mich sehr darüber gefreut und es hat mir sehr weitergeholfen! DANKE!!!
Es ist schade, dass in solchen Foren zu 99% nur kritisiert wird und nicht ein einfacher Erfahrungsaustausch stattfinden kann!
Also nochmals vielen Dank für deine Tips!
Liebe Grüsse aus Österreich
 
Kasary

Kasary

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Huhu Ulli,
ich hab mir nicht alle Beiträge durchgelesen, weil ich es auch etwas anstrengend finde mich durch die ganzen Pro- und Contra-Modehunde-Debatte zu wühlen. Im Prinzip finde ich auch, dass es genügend "Rasseauswahl" gibt und das man nicht stetig etwas neues kreieren muss, aber dazu gibts ganz eigene Themen und nun ist der Hund sowieso schon da. Ich finde auch dass man das nicht stetig immer wieder in jedem Thema einzeln durchkauen muss...

Zu deinem Anfangsposting wollte ich noch sagen: In der Hundeerziehung gibt es einen recht einfachen Grundsatz: Freiheiten bekommt nur der, der die Regeln kennt. Das ist weder gemein noch unfair dem Hund gegenüber, sondern wichtig für jede Hund-Mensch-Kostellation. Gerade in der Welpenzeit legt man den Grundstein fürs spätere Gehorsam und den brauchst du nunmal um mit deinem Hund vernünftig zu agieren. Bsp: die Freiheit "Besuch auf eigene Weise zu begrüßen" bringt dem Hund nichts, wenn er anschließend gerüffelt wird, weil er am Tag x mit dreckigen Pfoten die weiße Hose gesprenkelt hat. Und die Freiheit "ohne Leine laufen" wird zur Gefahr für deinen Hund, wenn er nicht weiß, an welchen Stellen er sicher auf dein Kommando zurückzukommen hat, z.B an der Straße.

Mach dir also nicht soviele Gedanken über deine Forderungen. Solange du sie altersgerecht und artgerecht durchsetzt, sind Regeln absolut in Ordnung. Ich bin sogar der Meinung das man einen Hund durch nicht vorhandene Regeln oder zu viel Freiraum überfordern und stressen kann. Vielleicht rührt auch daher sein merkwürdiges "Verkriechen".

Liebe Grüße
 
ulli40

ulli40

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Danke! Ja, ich denke auch dass man mit gewissen Regeln schon beginnen sollte. Die Kids werden eigentlich nicht mehr angesprungen, ausser die Kleine ist voll aufgedreht, aber dann bremse ich sie ein und sie folgt eigentlich sofort! Wegen dem Beissen, ja, is halt a junger Hund und das Reinmachen... na ja, was mich nur gewunder hat war, dass sie das alles nicht machte, als sie zu uns kam, aber wahrscheinlich war sie da noch zu schüchter!!!:) Dann werden wir mal schauen, wie es weitergeht. Aber danke für deine Antwort!
 
D

DasDrea

Guest
Naja, ich habe auch so meine Meinung zu dem Doodle-Phänomen, aber das ist für mich kein Grund, über jemanden herzufallen, der ein Frage zum Wesen Hund hat. Ich persönlich würde lieber den gedankenlosen Vermehrern den Marsch blasen wollen. Die stellen sich aber leider selten. Außerdem gehört so eine Diskussion in meinen Augen nicht in diesen Thread. Dabei sollten wir es jetzt aber auch belassen!

So, mir ist auch gestern noch was eingefallen:

Ich habe sowohl den Kids, als auch dem Hund stürmische Begrüßungen "untersagt". Das heißt, die Kids haben gelernt, nicht auf den Hund zuzustürmen und dem Welpen wurde beigebracht, sich in behutsamen Tempo einer Person zu nähern, alleine schon wegen unserer alten Dame im Haus, die nicht mehr gut schauen kann und auch nicht mehr so standfest ist. Das kannst du anfangs mit dem Hund an der Leine üben. Er muss warten, bis alle Menschen sich begrüßt haben und dann führst du ihn in ruhigem Tempo an den Besuch heran ODER der Besuch begrüßt den Kleinen erst, wenn er sich ruhig setzt, liegt, o.ä. (je nachdem, wie ihr es praktizieren wollt) Das hat unserer sehr schnell kapiert. Schwieriger war es, die Menschen dahingehend zu "erziehen", den Hund erst mal nicht zu beachten, nicht anzusprechen, etc., besonders bei einer sehr hundeverrückten Bekannten... ;)

Jetzt wartet er immer (ähm, okay, meistens) seine Zeit ab, bis er "kommen darf" und er hat gelernt, dass er bei ruhigem Verhalten Aufmerksamkeit bekommt. Und nicht durchs anspringen.

Falls noch nicht geschehen, lege ich aber trotzdem den Besuch einer Hundeschule nah.

Ich wünsche Dir, dass sich bei der Lernfähigkeit auf jeden Fall der Pudel durchsetzt !

Halt uns mal auf dem Laufenden !


Ach ja und zum reinmachen: Du hast sie jetzt drei Wochen, sie hat sich eingelebt, das neue ist vorbei, 1000 neue Eindrücke stürzen auf sie ein, sie hat eine ganz andere "Rudelstruktur" und Tagesablauf als vorher, mit den Kids ist halligalli - das ist alles das, was auf sie einstürzt, dass muss sie jetzt erst mal verabeiten und sich selbst neu (ein-)finden. Das gibt sich wieder.

Probiert es mit ruhigem Umgang, nach dem Essen, schlafen, toben sofort raus zum Pipi machen und ausserhalb dieser Eckzeiten einfach die Maus beobachten und schnell raus, wenn sie anfängt sich zu drehen zum "Hocken". Verkühlt hat sie sich aber nicht, oder ?
 
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