Hund aus dem Ausland

Diskutiere Hund aus dem Ausland im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ihr Lieben, habe mir seit längerem schon Gedanken gemacht, mir einen Welpen anzuschaffen. Hab ein großes Haus mit großem Garten und denke...
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Anja.84**

Anja.84**

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Hallo Ihr Lieben,

habe mir seit längerem schon Gedanken gemacht, mir einen Welpen anzuschaffen.
Hab ein großes Haus mit großem Garten und denke das wäre optimal (natrürlich neben dem Spazieren gehen :))
Wird aber erst in ca einem
Jahr der Fall sein, da ich Vollzeit arbeite und nicht will dass der Hund 8 Stunden oder länger allein ist. Mein Dad geht aber so wie es aussieht bald in Rente und hat sich bereit erklärt den Hund tagsüber zu nehmen, bzw von MO-DO, da ich FR schon mittag zu Hause bin ;) Wäre also optimal.
Jetzt meine Frage, würdet ihr mir zu einem Welpen aus dem Ausland raten oder eher nicht?
Hab mir die Seite von Protier Ev mal angeschaut-habt ihr irgendwelche Erfahrungen damit?
Mein Dad meint ich sollte lieber von hier einen Mischlings-Welpen holen, da wir in Deutschlang auch genügend haben... Mhm...
Was meint ihr???

Danke schon mal fürs Antworten :p
 
23.05.2012
#1
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Casimir

Casimir

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Huhu!

Klar geht es den Hunden im Ausland schlecht. Aber denen hier im Tierheim auch. Ich persönlich halte nichts davon, hunderte Hunde aus dem Ausland hier nach Deutschland zu bringen. Wir haben hier selber Tiere, um die sich gekümmert werden muss und die werden dann alle vernachlässigt.
Was ist denn bitte an einem Auslandhund so besonders?
 
Anja.84**

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Ich hab auch schon viel drüber nachgedacht, da geb ich dir vollkommen recht.
Klar tun sie mir auch leid, aber in dem ich da einen nehme, denke ich dass ich das eben noch unterstütze.
Mein TA rät mir auch ab davon...
Ich denke dass ich hier in Deutschland dann schaue, dass ich einen Welpen bekomme. Leider gibt es bei uns im TH so gut wie nie Welpen. Naja da werde ich schon einen finden irgendwann-ist ja kein Zeitdruck :)
 
Winchester

Winchester

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Welche Vorzüge hat denn ein Hund aus dem Ausland?
ich finde es geht in vielen Fällen häufig darum, sich später als besitzer "gut" zu fühlen, dass man einem Tier das Leben gerettet hat. Vermeidlich.
Wenn ich mir den Großteil (nicht alle) Kandidaten ansehe, die aus dem AUsland hier her gekommen sind, haben viele echt einen Schaden, kommen mit dem Klima, der Umgebung nicht klar, haben Angst in der "neuen Welt" und kommen nicht richtig an. Natürlich gibt es auch andere Erfahrungen!! Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, dass der Hund ein dankbarer Zeitgenosse wird, der aus der Hölle ins Paradis kam.

In deutschen Tierheimen ist leider aufgrund dieses Wahns der Auslandhunde echt Land unter. Es gibt so viele tolle Hunde die dort festsitzen mit den Argumenten "na hier haben sie wenigstens Auslauf und Futter, die Hunde in Land XY haben das nicht.
Ja, die Hunde KANNTEN das aber auch nicht, im Gegensatz zu unseren Haushunden aus Deutschland, die zum Teil jahrelang in einer Familie gelebt haben, bevor sie in einen Zwinger gesteckt wurden, weil sie nicht mehr gewollt waren.
Leid ist hier demnach subjektiv zu definieren.

Hinzu kommt, dass viele Auslandsorgas schwarze Schafe sind. Die haben das große Geld mit dieser Art des Hundehandels gewittert.
Derartiges Misstrauen ist in den heimischen Tierheimen fast immer nicht nötig.

Letzendlich musst du es entscheiden.
 
Pearless

Pearless

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Ich hatte mich bemüht, einen Text zu verfassen, nur um dann festzustellen, dass Casimir inhaltlich exakt dasselbe geschrieben hat.
Die Absicht, einen Hund aus dem Tierschutz zu nehmen, finde ich sehr löblich, unsere Hündin ist auch aus einem Tierheim.
Aber wieso gerade einer aus dem Ausland? :eusa_think:
Edit: War viel zu spät. Meiner Vorposterin stimme ich durchaus zu, in letzter Zeit musste ich vermehrt "Gerettete" kennelernen, die schon seit längerer Zeit unter den Bedingungen, die hier herrschen, sehr leiden. Und was wäre falsch daran, einen Hund aus deutschen Tierheimen zu holen? Nur weil einer nachrückt? Das ist bei Auslandsorgas auch der Fall.
 
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Pewee

Pewee

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Huhu,

damit entfachst du natürlich wieder eine heiße Diskussion. ;)

Ich will dir meine Meinung eigentlich gar nicht aufdrücken. Ich denke, das muss jeder für sich selbst wissen. Wichtig ist eben wenn man sich für einen Hund aus dem Ausland entscheidet: Such dir eine gute und seriöse Orga. Das Straßentier-Problem wird nicht damit gelöst, dass man willkürlich Hunde nach Deutschland importiert. Viel wichtiger sind Aufklärung vor Ort, Kastrationsprogramme und der Bau richtiger Tierheime und Gnadenhöfe. Eine Orga, die das NICHT sichtbar und transparent für uns betreibt, ist keine gute Orga. Man sollte auch mit der Argumentation "der stirbt sonst in der Perrera" vorsichtig sein. Natürlich hätte man dann diesen einen Hund gerettet - aber der nächste ist keine 5 Minuten später drin. Das Problem verschiebt sich nur.

Andererseits würde ich auch die Argumentation "in Deutschland gibt es schon genug Hunde, die auf ein Zuhause warten" mit Vorsicht genießen. Natürlich ist das wahr, aber ist das ein Ausschlusskriterium? Dürfen wir dann auch nicht mehr an Auslandsorgas spenden, weil die inländischen Tiere das Geld genauso gut gebrauchen können? Dürfen wir dann überhaupt an Tiere spenden, wo es doch auch genug Menschen gibt, die das Geld gebrauchen könnten und wir uns erst um unsere Spezies kümmern sollten? Das kann man noch ewig weiter treiben. Fakt ist doch, dass der Tierschutz keine Grenzen kennen sollte. Wenn man sich die richtige Orga sucht, ist es genauso ein gutes Werk, einem ausländischen Tier ein Zuhause zu geben wie einem inländischen. Es ist sogar ein gutes Werk, einen Hund vom seriösen Züchter zu holen, denn damit unterstützt man keine Vermehrerkäufe. Jeder sollte tun, was er für richtig hält und wenn du vom Auslandshund überzeugt bist, dann hol dir den Auslandshund. Wenn dein Vater das nicht gut findet, dann müsste er sich ja auch keinen holen.

Mit der Orga habe ich leider noch keine Erfahrungen gemacht. Aber hier sind einige User mit Auslandshund Erfahrung und ich denke, da gibt es bei Bedarf einige Orgas, die man dir empfehlen kann ;)

Im Übrigen finde ich die Frage "wieso gerade aus dem Ausland?" immer sehr seltsam. Ich frage doch auch nicht jeden, wieso es ein Zuchthund sein muss ;)

Liebe Grüße
Pewee
 
Anja.84**

Anja.84**

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Vielen Dank für Eure Antworten ;)
Ich werde mir einfach nochmal das ganze durch den Kopf gehen lassen.
Werde dann auch vielleicht noch im TH in München oder so schauen, da ich gesehen hab, dass diese auch ab und zu WElpen haben.
Es soll auf jeden Fall ein Welpe sein, das ist das einzige das mir wichtig ist. Naja und zu klein soll der Hund auch nicht sein, da steh ich nicht so drauf. Aber ansonsten, kann es gerne ein Mischling sein, muss keine Rasse sein... :p

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

@Pewee da geb ich dir vollkommen recht "warum ein Hund aus dem Ausland" ist echt seltsam... Denn es gibt auch in Deutschland genügend Züchter die "schwarze Schafe" sind und nur Dollarzeichen in den Augen haben oder etwas nicht?
 
Pearless

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Im Übrigen finde ich die Frage "wieso gerade aus dem Ausland?" immer sehr seltsam. Ich frage doch auch nicht jeden, wieso es ein Zuchthund sein muss ;)
Nein, da stelle ich dann die Frage "Wieso muss es denn DIESER Rassehund sein?" (Wie ich das bei einigen Rassen hier in letzter Zeit vermehrt frage [-n muss].) Aber ich frage mich selber auch, wieso es ein Rassehund sein muss, wenn ich denn einen bestimmten haben wollen würde, da kann ich solche Fragen auch anderen stellen. ;)

@Anja: Natürlich, deshalb raten wir hier auch alle von Vermehrerkäufen ab. Das ist ja aber dann doch ein anderer Zweig.
 
Casimir

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Ich glaub hier geht es eher um die Relationen. Elend und Armut gibt es überall auf der Welt, egal ob bei Tiere oder Menschen. Aber man muss auch das Gleichgewicht waren und nicht nur Geld und Liebe ins Ausland schütten- hier in unserem Land wartet auch viel Elend und das bleibt mit dem neuen Auslandstrend doch sehr auf der Strecke.
 
Pewee

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Ja, diese "Züchter" würde ich dann aber nicht als Züchter bezeichnen :) Gehen wir jetzt mal von einem richtig guten Züchter mit gut sozialisierten, gesunden Welpen aus: Wieso sollte ich da fragen "wieso denn ein Züchter?"? Und ähnlich sehe ich es bei der Aussage "wieso denn ein Auslandshund?". Wenn die Orga gut und seriös ist, ist es doch völlig ok, dort einen Hund zu holen. In beiden Fällen könnte ich ja argumentieren, dass es hier in den Tierheimen genug Hunde gibt (was leider oft genug gemacht wird).

Alle 3 "Möglichkeiten" haben ihr Für und Wider. Ich finde, da sollte man fair bleiben und den anderen nicht seine Meinung aufdrängen. Wir sind uns alle sicherlich einig, dass es eindeutig schlimmere Möglichkeiten der Hundeanschaffung gibt und man immer darauf achten muss, WER das Tier vermittelt und wie seine sonstige Erscheinung ist ;) Der Rest ist reine Präferenz, die man anderen nicht aufzwingen kann.

Casi, ich glaube nicht, dass das auf der Strecke bleibt. Im Gegenteil, viele Orgas im In- UND Ausland arbeiten zusammen und das Geld wird dorthin geschickt, wo es gerade am meisten gebraucht wird und das kann gut und gerne auch mal in Deutschland sein. Wie gesagt, man darf eben auch nicht zu jeder x-beliebigen Tierhilfe gehen, sondern muss sich eine gute Orga suchen, dann klappt das auch. Wer sich gut informiert, wird das recht schnell feststellen, dass da ein gewisses Gleichgewicht herrscht. Ich kenne hier 4 Tierheime und in einer Tierhilfe bin ich selber aktiv. 2 von den Tierheimen arbeiten mit dem Ausland zusammen. Die Tierhilfe arbeitet mit Deutschland und anderen Ländern zusammen und hat sogar eine Art Fusion mit einer Kinderhilfe. DAS ist für mich gut. Die Leute helfen sich dort, wo es am meisten gebraucht wird und die kehren nicht nur vor der eigenen Tür oder schieben gar alles ins Ausland.
 
Tompina

Tompina

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Ich kann dazu nur sagen - wie immer ;) - WENN du dir die Organisation angeschaut hast, wenn du dir sicher bist, dass du einen gesunden Welpen bekommst, der nicht nur zu Geldmachereizwecken und unter festem Druck auf die Tränendrüse nach Deutschland geschleppt wurde, warum nicht?

Anzumerken ist jedoch, dass ich gerade bei der Welpenvermittlung sehr, sehr vorsichtig wäre!

Es gibt Orgas, die holen die tragende Hündin schon nach Deutschland, die Babys kommen auf einer Pflegestelle zur Welt, werden medizinisch betreut und haben einen "behüteten" Start ins Leben - da bist du an einer sicheren Adresse.

Verdreckte, viel zu dünne Babys aus Pappkartons an der Autobahnraststätte übergeben - das ist die dunkle Seite dieses "Geschäftes". Leider kommen die meisten dieser Tiere zwar aus dem Ausland (Polen, Ungarn), aber stammen vom Vermehrer und nicht von der Straße...hier gilt wirklich, wie immer bei der Hundeanschaffung: AUGEN AUF! Gesunder Menschenverstand AN!

Wenn es denn umbedingt ein Welpe sein soll, kann ich auch empfehlen mal bei deutschen THs zu gucken. In meiner Zeit als Tierpflegerin habe ich mehr als 5 Würfe miterlebt. Fundhunde, die tragend waren. Abgabehunde, die tragend waren. Auch innerhalb Deutschlands bekommt man einen Welpen aus dem Tierschutz. Das aber nur als Tipp, nicht als Vorwurf. ;)
 
*Mischling*

*Mischling*

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Die anderen haben ja schon einiges zu dem Thema gesagt ;).
Ich bin an die Hundesuche ganz einfach herangegangen: Ich habe das Internet nach einem Hund durchstöbert, der mir gefällt. Wo er herkommt war erst einmal Nebensache.
Als ich mich entschieden hatte habe ich mich gezielt über die Orga informiert, mit den Leuten telefoniert usw..
Auch bei deutschen TS-Orgas ist nicht alles Gold was glänzt, auch in THs nicht. Es gilt immer das Prinzip: Augen auf, Gehirn an und sich nicht bequatschen lassen.

Kommt dir die Orga mit "der arme Hund, der würde sonst sterben" oder "wenn sie ihn heute nicht nehmen ist er morgen tot" solltest du dir das gleich aus dem Kopf schlagen.
Auf der einen Seite bin ich auch kein Freund davon, massenhaft Geld ins Ausland zu schießen, wenn wir hier doch eigene Probleme haben.
Leo kommt allerdings von einer Orga, die nicht einfach nur ein bisschen Futter kauft oder Geld im Ausland verteilt, sondern davon einen TA für die Strassenhunde finanziert, jungen Orgas dort auf die Beine hilft, ein TH aufgebaut hat und versucht, bei Gesetzesänderungen mitzuwirken, die den Tieren zu Gute kommen würden. Das ist mir viel wichtiger, als dass einfach nur Geld hingeworfen wird.

Ich würde sagen, solange die Anschaffung wohl überlegt ist spielt es erst einmal keine Rolle, woher der Hund kommt.
Sei dir aber im klaren darüber, dass ein Welpe aus dem Ausland keine 8 Wochen mehr alt sein wird, da er in dem Alter nur mit Mutter transportiert werden darf. Die meisten Welpen aus dem Ausland sind etwa vier Monate alt.
Außerdem hat man es mit einem Hund aus einem deutschen TH unter Umständen bequemer, da diese meist besser versorgt und nicht ganz so verstört sind.
Ein Hund aus dem Ausland führt einen diesbezüglich u.U. an seine Grenzen. Gerade wenn man noch keine Hundeerfahrung hat ist ein TH-Hund oder ein Auslandshund aus einer Pflegestelle vermutlich die bessere Wahl.
Kauft man den Hund vom Bild darf man sich nachher auch nicht wundern, wenn er ein bisschen anders ist, als man ihn sich vorgestellt hat.
Gerade einem Anfänger würde ich aber dazu raten, den Hund vorher kennen zu lernen, sonst landet der Hund nachher wieder bei der Orga, weil er nicht den Vorstellungen entspricht.

LG
 
Anja.84**

Anja.84**

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Nochmal danke für Eure zahlreichen Antworten :)
Also bei der Orga Protier Ev sind die meisten Welpen auch auf einer Pflegestelle wie ich gelesen habe.
Könnt ihr mir vielleicht irgendwelche TH oder Orgas empfehlen?
Naja, ich denke aber dass ich dann doch lieber in Deutschland einen Welpen holen werden. Haben zwar schon Hundeerfahrung und hatte auch schon immer Hunde, aber ich hab auch keine Lust auf nen Welpen, der total verstört ist und sich vielleicht auch nie erholen wird...
Außerdem habe ich auch etwas Angst, dass Welpen aus dem Ausland krank sind und ich dann Stammkunde beim TA werde... :(
Wüdet ihr mir eine Welpenschule dann empfehlen oder würdet ihr ihn selber "erziehen"?
 
mama201105

mama201105

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Also ich habe einen Hund aus dem Ausland allerdings kein Welpe,ich kann die orgas zwar nicht vrstehen warum Hunde die noch nicht vermittelt sind nach Deutschland in eine Pflegestelle reisen (vllt mehr chancen auf Vermittlung) dennoch wenn aus dem Ausland ziehe ich es vor einen der schon in DE ist ,da die meistens schon einiges kennengelernt haben und man sie viel besser charakterlich beschreiben kann, dennoch würde ich auch hier im TH nach einem >Hund schauen ,bei uns war leider im umkreis von 200 km keiner dabei , Da hast du recht Welpen hier im Tierheim ist eher selten,dennoch gibt es auch junghunde oder soll es ein Welpe unbedingt sein? Mein Hund war in
Spanien und hatte eine Familie die ihn abgab weil er nicht hörte ,das ich nicht lache , dann kam sie in die tötungsstation und dann nach De damit möchte ich sagen das einige Hunde wie hier in De auch eine Familie hatten und dies kennen und dann in Zwinger sitzen ohne essen futter in ihrem hinterlassenschaften usw ,



Eine Welpen schule ist immer empfelenwert allein für die sozialkontakte , wenn du allerdings welche kennst die auch ein Welpen oder behutsamen Hund haben kannst du das mit der Erziehung auch alleine probieren , war bei mir meistens kein problem kommt vllt auch auf die Rasse und erfahrung an die du hast



nochmals zu den Wlpen in Ausland die werden vor Abreise komplett gescheckt und wenn die nicht gesund sind müss die orga das schriftlich niederlegen ,sonst dürfen die gar nicht ausreisen
 
Tompina

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nochmals zu den Wlpen in Ausland die werden vor Abreise komplett gescheckt und wenn die nicht gesund sind müss die orga das schriftlich niederlegen ,sonst dürfen die gar nicht ausreisen
Wenn die Orga seriös ist, dann JA. Aber es gibt genug selbsternannte Tierschützer, die Welpen im Wäschekorb versteckt unter anderem Gepäck im Kofferraum nach DE bringen und dort dann "verkaufen", obwohl die Tiere weder geimpft, entwurmt, noch sonst wie gecheckt wurden...und dank Internet kann ja inzwischen jeder eine Homepage machen, sich als Organisation darstellen und Hunde vermitteln...

Ich will nicht schwarzmalen, aber Tierschutz ist mehr als Hundeimport, nur haben das viele Leute nicht verstanden und nutzen die Blauäugikeit mancher Leute auf Hundesuche schamlos aus. Es ist leider nicht mehr so einfach wie noch vor 10 Jahren eine passende Orga zu finden! Immerhin gibt es davon inzwischen 1000...mindestens...

Und ich rate immer noch dazu, ausschließlich solche Orgas zu kontaktieren, deren Hunde über Pflegestellen vermittelt werden, bzw. deren Hunde nicht direkt aus irgendeiner Auffangstation kommen...gerade, wenn es der erste Hund ist.
 
mama201105

mama201105

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ja das muss ich dir recht geben beim ersthunfd ist dies nicht sinnvolll , und man muss auch drauf achten das sie geimpft entwurmt und gechipot sind und der eu pass mit kriegt wo sowas alles drin steht ich habe sogar das blutbild meines hundes mitbekommen und die müssen auf diese mittelmeerkrankheiten getestet werden
 
Anja.84**

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Also ich hab mich jetzt mit ner Freundin unterhalten, die hat ihren Hund auch aus Ungarn.
Naja, im Pass stand da drin, dass er kastriert und geimpft wurde. Was aber leider im nachhinein nicht der Fall war und alles nochmal gemacht werden musste... 200 € ham sie aber trotzdem bezahlt...
Ich denk da sind einfach zu viel schwarze Schafe, darum werde ich mich für einen Welpen (Welpe auf jeden Fall, das muss sein :p) aus Deutschland entscheiden. Im TH in München haben sie auch ab und an Würfe, vielleicht hab ich ja Glück. Wenn nicht, in der Zeitung bei uns stehen auch ab und an welche drin, natürlich schau ich mir das ganze dann erst an und mach mir einen Eindruck, bevor ich entscheide... WIe gesagt es wäre dann der dritte Hund den wir haben-an der Erfahrung sollte es nicht scheitern. Das mit der Welpenschule werde ich mir noch überlegen und mich mal umhören was sowas überhaupt kostet.
 
Tompina

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Ich würde dir gerade bei Kleinanzeigen-Welpen raten auch da die Augen auf zu behalten und den gesunden Menschenverstand anzuschalten! ;)
(und auch nicht jedes TH ist da immer so ganz ordentlich, da ist auch Vorsicht gefragt)

Fragen sollten freundlich und offen beantwortet werden, man sollte das Muttertier sehen können (und dieses sollte augenscheinlich gesund und putzmunter sein), die Welpen sollten im Haus sein. Am besten ist es, wenn man dir evtl. sogar den behandelnden TA sagen kann, dann kannst du den auch mal kontaktieren. Die Welpen sollten nur geimpft, entwurmt etc. abgegeben werden. Du solltest die Möglichkeit haben die Kleinen zu besuchen und dir in Ruhe den Passenden aussuchen (Leute, die dir schnell an der Haustüre einen Babyhund in die Hand drücken sind leider gar nicht so selten...:?).

Ja, das klingt alles selbstverständlich, aber ich habe im Bekanntenkreis nun schon öfters erlebt wie sich beim Anblick kleiner Hunde vollkommen das Gehirn abschaltet und einfach einer mitgenommen wird, weil "der war so süß und der tat mir so leid"...herausgekommen sind horende TA-Rechnungen im 4stelligen Bereich, relativ erziehungsintensive falsch sozialisierte Hundekinder, die in den ersten Wochen nur Sch*** gebaut haben und völlig verzweifelte Ersthundebesitzer, die doch eigentlich nur einen Welpen wollten...:roll:
 
Pewee

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Wobei ich doch mal bitte mit dem Vorurteil aufräumen möchte (weils im Thread mal leicht angeklungen ist), dass Auslandshunde/Welpen verstört und/oder krank sind. Meine Hündin aus Deutschland hat mich mit ihren 2 Jahren mittlerweile schon mehr an Geduld und Geld gekostet als mein Grieche mit 8 Jahren, obwohl sie viel behüteter aufwachsen konnte. Auch ist er vom Verhalten her ein Hund, den ich fast jedem Halter, der sich kaum auskennt, empfehlen würde. Während meine Hanna bekloppt ist ;) Er auch hat seine Macken und Schwierigkeiten. Aber trotz nicht vorhandener Sozialisierungsphase habe ich selten einen verträglicheren Hund gesehen. Man sollte es wirklich vom Individuum abhängig machen. Nicht jeder Auslandswelpe ist gleich halbtot von der Straße eingesammelt worden und nicht jeder Welpe aus dem deutschen Tierschutz hat eine perfekte Aufzucht und Sozialisierung genossen. Ob wir wollen oder nicht. Hier läuft leider auch noch genug Schmuh.

Völlig egal, wo man seinen Welpen herholt. Die Anforderungen sollten überall die selben sein. Daher schließe ich mich dem Tenor an: Welpe am besten von einer Pflegestelle holen oder einem Hof, wo die stetige Pflege gewährleistet ist.

Die "Standpauken" von uns kommen ja leider nicht von irgendwo her. Eigene Erfahrungen und Erfahrungen anderer machen einen schlauer in der Hinsicht und man sollte das nicht unterschätzen. Aber TH-München klingt ja schonmal gut :)
 
*Mischling*

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Wobei ich doch mal bitte mit dem Vorurteil aufräumen möchte (weils im Thread mal leicht angeklungen ist), dass Auslandshunde/Welpen verstört und/oder krank sind.
Das mit dem "verstört" geht wohl an mich.^^
Ich wollte damit nicht sagen, dass jeder Auslandshund ein nervliches Wrack, das nie normal wird.
Ich meinte damit, dass man unter Umständen mit ein paar mehr Problemchen zu kämpfen hat.
Damit meinte ich Geräusche wie den Staubsauger, normale Dinge wie das Auto fahren usw..
Ein deutscher Hund muss das aber auch nicht besser verkraften als einer aus dem Ausland und es gibt auch Auslandshunde auf Pflegestellen.
Ich meinte damit den speziellen Fall, wenn man sich einen Hund aus dem Ausland aussucht, der dort noch im TH sitzt und dann direkt zu einem hierher kommt.
So ein Hund erfordert zumindest in der Anfangszeit ein bisschen mehr Aufmerksamkeit und Feingefühl als ein behüteter Welpe (die auch nicht immer süß und knuddelig sind ;)).
Sie sind nicht alle verstört, aber man sollte mit ein paar Kleinigkeiten rechnen.
Man sollte grundsätzlich bei der Anschaffung bedenken, dass ein Hund Macken haben kann - mehr wollte ich gar nicht sagen ;).
Ich kann mich Pewees Post eigentlich nur anschließen, habe mich zuvor wohl ein bisschen falsch ausgedrückt.

LG
 
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