West Highland White Terrier hat Krebs! Hilfe!

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KerstinF

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Mein 12 Jahre alter West Higland White Terrier Jeany ist 12 Jahre alt. Sie hat am unteren Bauch einen Tumor, der trotz Terantelspritzenbehandlung innerhalb kürzerster Zeit rasant gewachsen ist. Es ist leider in diesem Fall nicht einfach sich für eine Operation zu entscheiden, da ihr Lunge und ihr Herz nicht vollkommen in Ordnung sind. Der Tierarzt
denkt, dass die das nicht überstehen würde.
Wir sind jetzt in der Situation, dass wir uns entscheiden müssen. Bei der Op besteht wegen der Narkose, nur 50% Überlebungschance. Doch wenn ihr Körper die Narkose trotz Lungen- und Herzproblemem übersteht, hätte sie wahrscheinlich noch ein paar glückliche Jahre..
Wenn wir uns gegen eine Operation entscheiden, kann es allerdings in jedem Moment vorbei sein. Sie kann nur noch eine Woche ein Monat oder doch sogar nur ein Jahr zu leben haben..das ist ungewiss. der Tierarzt meinte, dass ist bei jedem Tier anders. Der eine Hund lebt lange mit einem Tumor, bei dem anderen geht es ziemlich schnell das es vorbei ist.. Sie hat auch noch keine Schmerzen, und ist putzmunter wie immer. Der Gedanke das dies in nicht absehnbarer Zeit nicht mehr so sein könnte, ist kaum zum aushalten.
Ich hoffe, ich finde hier jemanden der vielleicht in solch einer Situation schonmal gesteckt hat, und ich bin über jeden einzelnen Rat dankbar!
Ich weiß nicht, was ich machen soll. :(

236.jpg

Danke im vorraus..
 
30.05.2012
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
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Moderator
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Hallo und Willkommen hier im Forum.
Leider hast du dich aus einem sehr traurigen Anlass angemeldet :(.

Du kennst sicher den Spruch: Man wird nicht jünger.
Jetzt mag es ihr gut gehen und man denkt sich "wozu das Risiko". Doch wenn es ihr schlechter geht ist es für eine OP vielleicht zu spät oder die Chancen stehen noch schlechter.

Ich persönlich - und das ist nur meine Meinung - würde meinem Tier die bestmöglichste Chance geben wollen.
Sollten schon Metastasen vorhanden sein ist die OP u.U. nur eine unnötige Belastung für den Hund, welche ihr Leben nicht zwangsläufig verlängert.
Sollte es ein isoliert wachsender Tumor sein, mit dessen Entfernung die Sache erledigt wäre, würde ich die OP wagen.

Hat der Tumor denn Metastasen gebildet? Wäre sie nach der OP wirklich gesund? Wie lange würde die Rehabilitation dauern?
Was meint denn der Tierarzt? Würde er das Risiko eingehen? Hätte sie nach der OP ein normales Leben?

Liebe Grüße
 
K

KerstinF

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Danke für deine Antwort!
Auf dem Röntgenbild waren in der Lunge keine Metastasen zu erkennen. Der Tierarzt sagt aber auch ausdrücklich, dass dies nicht heißt das bereits stecknadelkopfgroße Metastasen vorhanden sein können..das erkennt man ja noch nicht. Dabei kann es in einem Monat auch schonwieder ganz anders aussehen..

Komplett gesund würde sie nach der Operation nicht sein, da sie ja bereits Herz- und Lungenprobleme hat. Aber wenn die Operation gelingen würde, hätte sie vielleicht noch mehrere Jahre..

Der Tierarzt würde das richtige wegen ihre fehlhaften Herz- und Lungenfunktionen nicht eingehen. Ich bin wirklich in der Zwickmühle, bei der Operation hätte sie wenn alles gut gehen würde noch länger zu leben..aber wie gesagt, 50 50 Überlebungschance. Und wenn wir uns gegen die OP entscheiden..könnt in wenigen Wochen alles vorbei sein. schwierig..

Liebe Grüße
 
*Mischling*

*Mischling*

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Wo liegt der Tumor denn? Wurde bereits eine Biopsie gemacht, ob er überhaupt bösartig ist (sprich ob er streut)?
Welche Herz-/Lungenprobleme hat sie denn? Wird das behandelt?
Wart ihr schon bei einem anderen Tierarzt oder in einer Tierklinik und habt eine zweite Meinung eingeholt?

LG
 
K

KerstinF

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Nein das wurde nicht gemacht. Sie gehen davon das er bösartig ist, weil er extrem schnell wächst. Vor einem Monat war er halb so groß.. und vor 2 Jahre wurde ihr schonmal ein Tumor aus der Bauchhöhle entnommen, der bereits bösartig war.

Ich weiß grad nicht wirklich wie diese Krankheit heißt, mir ist bloß bekannt, dass diese so ziemlich alle West Highland White Terrier irgendwann haben.

Könntest du uns eine Tierklinik empfehlen?

Lg
 
*Mischling*

*Mischling*

Moderator
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Ich selbst kenne mich in der Gegen Zwickau leider gar nicht aus... Du kannst aber einen unserer Mods (roter Benutzername, die Mods für das Hundeforum sind auf der Startseite direkt unter "Hundeforum" aufgelistet, einfach draufklicken) anschreiben und fragen. Wir haben nämlich eine Tierarztsuche, allerdings keine öffentliche ;).
Vielleicht melden sich auch noch ein paar andere, die sich in deiner Gegend auskennen.
Ansonsten würde ich mal schauen, wo in deiner Nähe eine Tierklinik ist. Manche sind auch spezialisiert, das kann man ganz einfach ergooglen. Hier zum Beispiel gibt es ein recht gutes Verzeichnis von TAs/TKs im Raum Zwickau: http://www.hundeinfoportal.de/info_zwickau.php.
Spezialkliniken findet man auch recht gut, wenn man zum Beispiel nach "Tierklinik XY" (XY für die Krankheit - zum Beispiel "Tumorbehandlung", habe so ein paar interessante Sachen gefunden) eingibt.

Viel Glück!
 
K

Kikyou

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Ich würde es mit einer Tierklinik probieren, die einen erfahrenen Anästhesisten hat.
Solange der Hund noch einigermaßen fit ist und keine Probleme hat, Luft zu bekommen, würde ich persönlich glaube ich eine OP wagen, wenn die Chance besteht, dass der Hund dann zumindest noch für 1, 2 Jahre Ruhe hat.
Das Narkoserisiko hast du natürlich immer - aber mit einem erfahrenen Anästhesisten sollte das machbar sein.
 
G

Ginaundabby

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Hallo kerstin,
oh je.... habe gerade deine Zeilen hier gelesen und war auch tief traurig und bin es jetzt immer noch.
Auch ich hatte mich erst vor kurzem hier angemeldet, da ich nicht weiter wusste.
Unser Westi 13 Jahre wurde zum ersten Mal im September 2012 am Hals operiert.( untersuchung ergab Mastzellentumor... schlimmster Grad 3 )....
keine Heilungschance.Im März kam dann der zweite Knubbel...wieder OP. Alles gut.....vor ca. 5 Wochen dann ein Knubbel an der Schulter.
Bis zu diesem Zeitpunkt ging es unserer gut, sie fraß....liebte Spaziergänge..schlief zwar viel,,, aber das war bei Ihr normal.
Unsere Tierärztin überwies uns in die Tierklinik,da sie auch sagte, um diesen Krebs zu unterdücken und Ihr das Leben noch so schön zu macchen wies geht
würde eine Chemotherpie mit Tabletten gut anschlagen. Das bestätigte die Tierklinik auch und entnahm aber zuvor nochmal eine Feinnadelbiopsie von der rechten
Schulter. Mastzellentumor Grad 3 bestätigte sich hier auch. Es wurde ein Blutbild gemacht und es stellte sich heraus zuviel weisse Blutkörperchen,darauf hin 8 Tabletten Antibotika. Immer noch in guter Hoffnung... nur ich wartete halt nur auf diese Tabletten.... sie sind erst seid ca. 1 Jahr auf dem Markt und selbst die Klinik musste sie bestellen. Am Mittwoch absolut abgebaut... lag nur noch....konnte kaum noch gehen....brach nur noch Wasser. Habe abends um 8 sie erlöst und bin immer noch fix und fertig...aber ich weiss ich habe alles für sie gemacht....bis zum Schluss.
Dieser Scheiss Krebs.
 
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