Hund aus Tierschutz

Diskutiere Hund aus Tierschutz im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, hätte gerne mal Eure Meinung gehört. Ich würde gerne einen Hund (Auslandshund, Todeskanditat) eine Pflegestelle oder zu Hause geben. Habe...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
R

rexel1

Registriert seit
02.06.2012
Beiträge
13
Reaktionen
0
Hallo,

hätte gerne mal Eure Meinung gehört.
Ich würde gerne einen Hund (Auslandshund, Todeskanditat) eine Pflegestelle oder zu Hause geben.
Habe auch schon mehrere Versuche gestartet.
Aber immer eine Absage erhalten, weil
ich berufstätig bin.
Bin nachmittags spätestens 15.00 Uhr zu Hause. Im Sommer wohnen wir im Garten bis zum Herbst, hatte 10 Jahre auch einen Hund gehabt.
Ich finde auch wenn der Hund mehrere Stunden allein ist, habe ich doch wenn ich nach Hause komme alle Zeit. Und am Wochenende bin ich auch immer da. Sicher ist dies vielleicht nicht der Idealfall aber dies ist doch viel viel besser als das Leben was sie jetzt haben.
Hätte gerne mal gehört wie Ihr so darüber denken tut.
 
02.06.2012
#1
A

Anzeige

Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
mosy11

mosy11

Registriert seit
24.03.2012
Beiträge
312
Reaktionen
0
Ihr wohnt im Garten?
wann gehst du denn aus dem Haus?
wenn der Hund es nicht gelernt hat alleine zu bleiben müsstest du es ihm ja beibringen und das würde ja je nachdem einige Zeit in Anspruch nehmen (ist ja von Hund zu Hund unterschiedlich)
 
R

rexel1

Registriert seit
02.06.2012
Beiträge
13
Reaktionen
0
Wir haben einen Garten mit Haus wo wir immer den Sommer verbringen.
Ich gehe so 7.00 Uhr los.
Würde natürlich 2 Wochen Urlaub nehmen, wenn ein Hund einzieht.
 
ida22

ida22

Registriert seit
04.08.2009
Beiträge
4.212
Reaktionen
0
Hallo,

grundsätzlich ist es natürlich löblich, dass Du einem Hund aus dem Tierschutz/Ausland/Tötung ein neues zu Hause geben möchtest. Ich habe selbst zwei "Ausländer" hier sitzen und es sind tolle Hunde, noch keine Sekunde habe ich bereut, mich für einen Hund aus dem Ausland entschieden zu haben. Generell bevorzuge ich Tiere aus dem Tierschutz.

Allerdings sind 8 Stunden Alleinsein am Tag für keinen Hund wirklich zumutbar, leider. Weder ein seriöse Organisation noch ein seriöser Züchter wird Dir unter diesen Umständen einen Hund geben - und es wäre dem Hund gegenüber äußerst unfair, ihn täglich so lange alleine zu lassen. Wenn ein Hund einziehen soll, dann musst Du da eine Lösung suchen.

Gerade Hunde aus dem Tierschutz, die evtl. eine entsprechende Vorgeschichte haben, sind da oft nochmal eine Nummer schwieriger. Sie kennen es evtl. gar nicht, im Haus zu leben, alleine zu bleiben, leiden unter Verlustängsten oder sonstigem, sind nicht stubenrein usw. So einen Hund kann man nicht mal eben schnell nach Deutschland holen, ihm zwei Wochen Eingewöhnungszeit geben und ihn dann den ganzen Tag sich selbst überlassen. Damit tust Du sicher weder Dir noch dem Hund einen Gefallen.

Andere sehen das sicher anders - aber für mich ist ein Hund ein Rudeltier, dass bei seinem Rudel (in dem Fall bist Du das Rudel) sein möchte und nicht sein Leben damit verbringen will, auf die Heimkehr von Herrchen/Frauchen zu warten. Was soll der Hund denn die ganze Zeit machen? Er wird sich entweder eine "Aufgabe" suchen - also den Garten umgestalten, Kläffen, Zerstören usw. oder aber er wird totunglücklich und lethargisch irgendwie rumliegen.

Wir haben auch einen Garten und meine Hunde sind seltens alleine dort, obwohl die Tür im Sommer immer offen steht. Sie sind da, wo wir uns aufhalten und gerade meine Spanierin sucht eigentlich ständig die Nähe ...

LG Ida
 
R

rexel1

Registriert seit
02.06.2012
Beiträge
13
Reaktionen
0
Hallo Ida,

Sicher hast Du einerseits Recht dass es eine lange Zeit ist.
Aber wie schon gesagt ich denke wo die Hunde jetzt sind (ich rede von Todeskandidaten oder Tierheime im Ausland wo sie so gut wie nichts zu fressen bekommen, keine tierärztliche Versorgung, auf kalten Betonboden liegen u.s.w. da hätten sie ja bei mir trotz der Stunden wo sie alleine sind, den Himmel auf Erden.
Vielleicht denke ich da falsch, deshalb wollte ich ja gerne mal auch andere Meinungen dazu hören.
 
ida22

ida22

Registriert seit
04.08.2009
Beiträge
4.212
Reaktionen
0
Naja, das mag vielleicht nicht ganz falsch sein - aber ich denke da vielleicht irgendwie anders ... :eusa_think:

Wenn ich einem Tier ein Zuhause gebe, dann möchte ich, dass es ihm so gut wie möglich geht. Das bedeutet für mich, dass ich eben versuche, ihm ein schönes Leben zu machen, artgerechtes Gehege, Auslastung, ordentliches Futter, Beschäftigung usw. usw. - eben alles, was es braucht, um das jeweilige Tier "glücklich" zu machen (oder zumindest denke ich, dass es das Tier glücklich macht ...). Ich möchte für meine Tiere nicht die Wahl zwischen Pest oder Cholera sondern, dass es ihnen in jedem Belang, den ich beeinflussen kann, gut geht ;) Kann ich das nicht gewährleisten, würde ich persönlich mir dieses Tier nicht anschaffen ...

LG Ida
 
R

rexel1

Registriert seit
02.06.2012
Beiträge
13
Reaktionen
0
O.K. das ist deine Meinung, die ich auch akzeptiere.
Ein Hund im "normalen" Tierheim ist auch den ganzen Tag im Zwinger alleine, außer wenn er mal rauskommt zum Gassi gehen.
Bei mir wäre er 7-8 Stunden alleine und dann wäre die restliche Zeit immer jemand für ihn da. Ist er da im Tierheim besser aufgehoben?
Viele Leute sind berufstätig. Dann dürften ja nur Rentner, Arbeitslose und vielleicht solche die genügend Geld haben einen Hund haben.
 
Mascha

Mascha

Registriert seit
26.11.2011
Beiträge
1.296
Reaktionen
0
Huhu rexel,
du hast eine PN.
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Meine Mutter (und ich) sind ja im Hundetierschutz tätig.
LG Mascha
 
silbermond

silbermond

Registriert seit
06.05.2010
Beiträge
7.969
Reaktionen
0
ich bin auch vollzeit berufstätig, allerdings bin ich letztes jahr in die stadt gezogen damit ich mittags nach hause fahren kann.
ob ich ich mir, wenn meine lebensumstände so bleiben wieder einen hund nehmen würde? nein, wahrscheinlich nicht. :eusa_think:
 
Pewee

Pewee

Registriert seit
21.10.2009
Beiträge
28.757
Reaktionen
2
Huhu,

im Prinzip stimme ich Ida zu. Aus unserer Sicht ist es natürlich für den Hund besser, er hockt bei uns 8 Stunden allein rum, als in der Tötung zu sitzen. Das ganz große Problem ist aber: Der Hund kennt es meist nicht, allein in einer Wohnung zu sein und dann so lange Zeit. Wenn das nicht richtig und stetig geübt wird, dann entwickelt der Hund meist Verhaltensauffälligkeiten. Er bellt, knabbert alles an, entwickelt Autoaggressionen o.ä. Die Chance, so einen Hund zu vermitteln, ist extrem schwierig, denn die meisten wollen entweder einen Welpen oder einen "fertigen" Hund. So, wie es von dir geplant ist, macht man es meistens nur noch schlimmer - leider. Auch wenn die Intention dahinter wirklich gut gemeint war.

Es geht ja nicht darum, dass jeder Berufstätige für einen Hund zu wenig Zeit hat. Nur für genau diese Hunde hat er zu wenig Zeit. Wenn ein 7jähriger Labbi durch eine Scheidung ins Tierheim musste, sehe ich gar keinen Grund, wieso er nicht wieder zu einem Berufstätigen darf, wenn er es denn kennt. Hunde aus der Perrera sind aber in den meisten Fällen Straßenhunde, ausgediente Jagd- und Hofhunde oder Welpen mit ihren Müttern. Welpen kann man anfangs ohnehin keine 8 Stunden allein lassen, Straßenhunde muss man erst einmal dran gewöhnen, dass das Haus jetzt deren Zuhause ist und die nicht weiter rumstreunern dürfen - ebenfalls eine anstrengende Arbeit, die man als Berufstätiger m.E. nicht ausführen sollte (zumal ich auch nicht weiß, ob man einen 7jährigen Straßenhund wirklich vermitteln sollte oder ob er nicht lieber kastriert und zurück zur Straße sollte, wo er alles kennt). Und die ausgedienten Hunde kennen meist nur den Zwinger (im Rudel) und da noch den Jagdtrieb kontrollieren zu wollen, bedarf extrem viel Erfahrung. Auch diese müssen erstmal dran gewöhnt werden, allein zu sein und in einer Wohnung zu leben. Das ist m.E. eher selten in wenigen Wochen getan, selbst wenn man sich Urlaub nimmt. Das sind zumindest persönliche Erfahrungen, die ich gemacht habe und die ich an Freunden/Bekannten/Familie sehen konnte. Ausnahmen sind natürlich, wie immer, möglich (bevor jetzt wieder X Beiträge kommen mit "mein Hund kann das aber" ;))

Wer sich als Pflegestelle anbietet, verpflichtet sich m.E. auch dazu, den Hund vermittlungstauglich zu machen. Ich weiß, mit der Aussage macht man sich unbeliebt, aber in "solchen" Fällen find ich einen Berufstätigen (der den Hund nicht mitnehmen kann) eher kontraproduktiv.

Wenn es dir aber um den Tierschutz an sich geht, wäre vielleicht eine andere Tierart etwas für dich? Gerade die ganzen Kleinchen, wie Kaninchen oder Hamster usw. suchen ja eigentlich immer händeringend nach Pflegestellen, weil die Tierheime so überfüllt sind.
 
silbermond

silbermond

Registriert seit
06.05.2010
Beiträge
7.969
Reaktionen
0
ich sehe das genau wie pewee :clap:

mein hund hat mit meinem tagesablauf kein problem da er es gewöhnt ist. würde ich mir aber einen anderen hund holen der es nicht kennt, wäre das mit sicherheit ein großes drama für den armen hund.
 
Meerifan14

Meerifan14

Registriert seit
03.01.2011
Beiträge
2.361
Reaktionen
0
Ich stimme da Pewee und Ida zu.
Ich habe das ähnliche Problem,nur das ich zur Schule gehe und der Hund nicht ganz so lange alleine wäre,aber im Grunde das selbe Problem. ;)
 
Sunny2

Sunny2

Registriert seit
23.02.2012
Beiträge
922
Reaktionen
0
Hi,
also mein Freund und ich haben, genauso wie du auch, sehr lange überlegt ob wir uns einen Hund anschaffen sollen, da wir beide Berufstätig sind.
Nach einem Jahr sind wir dann zu dem Entschluss gekommen, einem Hund aus der Tötungsstation ein Zuhause zu geben.
Unser Benni kannte es alleine zu bleiben und das ist für ihn auch kein problem.. Er ist eh ein Langschläfer und wenn ich morgens ne Stunde mit ihm draußen war (so gegen 5 Uhr) dann schläft er gerne noch so bis ca. 11 Uhr.
Bei uns ist das so, das mein Freund Früh und Spät im Wechsel macht und ich Duales Studium machen.. Das heißt ich bin immer von 7:00 bis 15:00 uhr aus dem Haus und er jenachdem von 5:00 bis 13:30 oder von 13:00 bis 21:00Uhr.
Das heißt Benni ist wenn es die Frühschicht Woche ist auch ca. 6 bis 7 Stunden allein..
Dafür gehen wir aber nach der Arbeit nie ohne Hund weg, das heißt Shoppen, Kino (nur am WE) schwimmen im Schwimmbad oder so.. Aber man kann ja auch an den See oder an Fluss MIT dem Hund schwimmen :)
Warum wir uns FÜR einen Hund entschieden haben ist, das es Benni in nem Zwinger allein, in der Auffangstation nicht besser gehabt hätte..
Ich denke das es in deinem Fall genauso ist.
Höre dich doch um, nach Hunden die das allein sein gewöhnt sind und die eventuell auch älter sind ( wenn das für dich kein problem ist).
Mein Freund ist, als Benni bei uns einzog, ca. 3 Monate (wegen Krankheit) sowieso daheim gewesen und hat ihm immer mehr an das allein bleiben gewöhnt..
Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, doch ich denke das es okay ist..
Ich wünsche dir viel Glück, das du dein Traum Hundi findest..
LG Sunny
 
ida22

ida22

Registriert seit
04.08.2009
Beiträge
4.212
Reaktionen
0
Bei mir wäre er 7-8 Stunden alleine und dann wäre die restliche Zeit immer jemand für ihn da. Ist er da im Tierheim besser aufgehoben?
Viele Leute sind berufstätig. Dann dürften ja nur Rentner, Arbeitslose und vielleicht solche die genügend Geld haben einen Hund haben.
Huhu,

hierauf muss ich nochmal eingehen ...

Der Hund im "normalen" TH hockt, ist meist wohl nicht besonders glücklich und auch viel alleine; auch wenn die TH-Leute versuchen, sich um die Tiere zu kümmern und es Gassigänger gibt. Allerdings sollte das ja nur eine "Übergangslösung" sein, bis der Hund ein neues Zuhause gefunden hat, in dem man Zeit für ihn hat und er in und mit seiner Familie leben kann. Ein Hund, den ich mir nach Hause hole, soll dort bleiben bis er irgendwann über die Regenbrücke geht ... Das ist für mich der Unterschied ;).

Das Argument, dass sich dann nur Rentner, Arbeitslose oder "Reiche" einen Hund halten können, kann ich nicht mehr hören ... das kommt so oft. Auch hier im Forum wirst Du einige Themen finden, wo es genau darum geht ... ;) Es ist nunmal so, dass z. B. mehrere Familienmitglieder sich um den Hund kümmern können, man versetzte Schichten arbeitet, Dogsitter oder Freunde/Nachbarn/Eltern einspringen, man den Hund mit an die Arbeit nehmen kann usw.

Ich möchte Dir den Hund auch gar nicht ausreden - sehe aber einfach in diesem langen Alleinbleiben täglich ein großes Problem und kann daher schon verstehen und nachvollziehen, dass eine Tierschutzorga in so einem Fall keinen Hund abgibt.

LG Ida
 
~Rambo~

~Rambo~

Registriert seit
20.01.2008
Beiträge
289
Reaktionen
0
8 Stunden täglich allein sein finde ich ist wirklich grenzwertig.
Allerdings denke ich kommt es auf den jeweiligen Hund an.

Ich habe selber 2 spanische Hunde. Beide galten als Angsthunde, schwer vermittelbar oder kaum transportierbar.
Wir haben unseren Großen daher selber nach Deutschland gebracht und die ersten 2, 3 Monate musste er nie alleine sein, was ihm auch sehr gut getan hat. (war meine Zeit zwischen Abi und Studium).
Danach allerdings, als er drei mal die Woche gut 4 Stunden allein sein musste war es wirklich schlimm für ihn. Auch wenn es ihm nun besser ging als völlig verkommen in der Auffangsstation hatte er sich so an uns gebunden, dass er wahnsinnige Trennungsangst hatte und psychisch sehr darunter leiden musste.
Er war einer von der Sorte, die nicht aus Angst die Wohnung zerlegen, sondern panisch vor dem Fenster saß, sich die Pfote klitschnass sabberte, die Angst in sich reinfraß und völlig müde war, wenn meine Mama wieder heimkam.

Seit wir nun zwei Hunde haben, hat er keine Angst mehr. Bei ihm war es also definitiv die bisherigen Erfahrungen und die Angst sein "Rudel" schon wieder zu verlieren.
Allerdings soll dieser Erfahrungsbericht nicht zeigen, dass ein Zweithund die Lösung aller Probleme ist, sonder dass es gerade bei Tierschutzhunden immer auf die bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse ankommt.

Unser zweiter Hund hat sich definitiv einige Zeit auf der Straße durchgeschlagen und dem entsprechend ist sie auch viel selbstständiger, als unser Großer.
Es kommt also immer ganz individuell auf den Hund drauf an, ob er so lange alleine klarkommt oder nicht.

Habe ich das richtig verstanden, dass du bereits mit Tierschutzorganisationen Kontakt hast und wegen dem langen allein bleiben keinen Hund vermittelt oder hast du da noch gar nicht nachgefragt?
 
R

rexel1

Registriert seit
02.06.2012
Beiträge
13
Reaktionen
0
Hallo,

ich hatte schon bei mehreren Organisationen nachgefragt. War auch an Hundepärchen interessiert also zwei, die immer schon zusammen waren, auch ältere, also keine jungen Hunde bzw. Welpen.
Aber wie schon gesagt es scheiterte immer daran, dass sie längere Zeit in der Woche alleine sein müssten. Obwohl ich zwischendurch in der Mittagspause heim könnte um mit Ihn oder ihnen raus zu gehen.
Tja manche Antworten hier auf meinen Beitrag sind nicht unbedingt mal verkehrt, aber ich bleibe trotzdem bei meiner Meinung, dass der Hund bei mir ein zu Hause mit viel Liebe und Wärme bekäme, auch wenn er auch 7-8 Stunden alleine wäre.
Dort wo er jetzt ist hat er nichts.
 
Sinura

Sinura

Registriert seit
04.11.2009
Beiträge
620
Reaktionen
0
Hmmmmmm zu Beginn mag ich sagen, dass der gesamte Thread von mir aufmerksam gelesen wurde und man möge mir verzeihen das ich grottenschlecht im Namen merken bin :lol:. Und bitte lasst die Steine für´s eventuelle steinigen erstmal stecken, wenn ich nu sage 8 std für einen Hund allein sind in der Regel nicht zuviel (vorrausgesetzt der Hund wurde in Vertrauen darauf hinkonditioniert und er hatte in der gemeinsamen Menschundfreizeit mehr als ausreichend Auslastung & es ist nicht 7 Tage die Woche, 4 Wochen im Monat jahrein jahraus dieser Anforderung ausgesetzt.) aber wir reden hier ja von Hunden aus dem Auslandstierschutz, die in der Regel an ein Familienleben in einem Menschenrudel nicht gewöhnt sind. Diese Tiere leben auf der Straße, im Zwinger allein oder im Rudel, in Kellern, in kleinen Käfigen etc.
So dringend auch die Tiere in deutschen Tierheimen eine Endstelle suchen, so kann man doch davon ausgehen das sie in der Regel innerhalb einer Menschundbeziehung aufgewachsen sind. Um es kurz zu wiederholen dies kennen alle Hunde aus dem Auslands- Europatierschutz nicht. Ich selbst arbeite vom Homeoffice aus d.h. meine Hunde müssen eigentlich nur zum Einkaufen alleine bleiben und das finde ich gut so und die Orgas von denen ich sie habe auch *lach*.

Abschließend mag ich zu denken geben, die Orgas oder TH haben eben nunmal ihre Idealvorstellung für eine PS oder ES, ob dies bei genauerer Hinterfragung so sinnvoll ist/wäre lassen wir mal dahingestellt - in diesem Fall kann man wohl kaum etwas daran ändern.
 
D

DLuca

Registriert seit
04.02.2009
Beiträge
55
Reaktionen
0
rexel1 ich hätte nicht gedacht noch mal jemanden zu finden, der genau meiner Meinung ist. ;)

Jede der Meinungen ist zum Teil nachvollziehbar, aber wenns darum geht ein Leben zu retten, verstehe ich diese Sture Ansicht nicht. 2 ganze Tage und 5 Abende im eigenen Zuhause im Vergleich zu einschläfern..den Tod würde ich nicht wählen. :eusa_think:
 
~Rambo~

~Rambo~

Registriert seit
20.01.2008
Beiträge
289
Reaktionen
0
ausgesetzt.) aber wir reden hier ja von Hunden aus dem Auslandstierschutz, die in der Regel an ein Familienleben in einem Menschenrudel nicht gewöhnt sind. Diese Tiere leben auf der Straße, im Zwinger allein oder im Rudel, in Kellern, in kleinen Käfigen etc.
So dringend auch die Tiere in deutschen Tierheimen eine Endstelle suchen, so kann man doch davon ausgehen das sie in der Regel innerhalb einer Menschundbeziehung aufgewachsen sind. Um es kurz zu wiederholen dies kennen alle Hunde aus dem Auslands- Europatierschutz nicht. Ich selbst arbeite vom Homeoffice aus d.h. meine Hunde müssen eigentlich nur zum Einkaufen alleine bleiben und das finde ich gut so und die Orgas von denen ich sie habe auch *lach*.
Möchte nur kurz erwähnen, dass ich die Aussage etwas zu sehr verallgemeinert sehe.
Auch bei Auslandshunden gibt es viele (ich kenne zumindest einige und habe Leute erlebt die solche im spanischen Tierheim/ Tötung abgeliefert haben, sowohl in Deutschland als auch in Spanien), die von ihrer Familie direkt in die Tierheime, Tötungsstationen oder Auffangstationen abgegeben werden. Diese Familien haben meist die gleichen Motive wie in Deutschland: Scheidung, Umzug, kleine Kinder, Überforderung mit dem Hund, er ist zu groß geworden usw.

Sicher gibt es auch Auslandshunde, die aus ihrem Rudel genommen wurden mit dem sie sich auf der Straße jahrelang durchgeschlagen haben oder Hütehunde und Windhunde, die von ihren früheren Besitzern entsorgt werden, weil sie zum Hüten oder für die Jagd untauglich wurden. (wobei, die meisten werden von diesen Leuten direkt um die Ecke gebracht). Wenn man einem solchen Hund ein neues Zuhause geben möchte, dann muss man selbstverständlich davon ausgehen, dass sie nicht an ein Familienleben und an das Eingesperrt sein in Wohnung/ Haus gewöhnt sind.

Diejenigen, die aber direkt abgegeben wurden sind teilweise stubenrein und durchaus auch schon erzogen usw. Und das sind durchaus eine Menge ;) Der feine Unterschied ist nur, dass die die deutsche Familien abgeben meist in recht hübschen Tierheimen landen, die im Ausland meist in der Tötung oder in Tierheimen die am Existenzminimum stehen und um das Futter für den nächsten Monat bangen.
 
Turtle28

Turtle28

Registriert seit
24.09.2010
Beiträge
4.440
Reaktionen
0
Hätte gerne mal gehört wie Ihr so darüber denken tut.
Naja, das kann man aus deiner Amsicht herraus aber schlecht nachvollziehen ;)
Du bist recht stur und gehst nicht auf die
gebrachten Argumente ein - schreibst nur immerwieder deine Meinung - hmm;)
Ich hoffe, du triffst die für dich richtige Entscheidung -
viel Glüch dabei :D
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Hund aus Tierschutz

Hund aus Tierschutz - Ähnliche Themen

  • Hund vom Tierschutz - Kleinkinder

    Hund vom Tierschutz - Kleinkinder: Hallo wir überlegen seit einiger Zeit uns einen Hund zu holen. Ich hatte früher immer Hunde und auch Erfahrung. Dann habe ich meinen Mann...
  • neuer Hund vom Tierschutz

    neuer Hund vom Tierschutz: Hallo an alle, ich bin mal wieder hier.... Ich schreibe unter diesem Thema, da der Beitrag wohl etwas derb lang wird. Natürlich hoffe ich es...
  • Hund viel alleine - relevant für Tierschutz?

    Hund viel alleine - relevant für Tierschutz?: Hallo! Ich habe Kenntnis von einer (meiner Meinung nach) schlechten Haltung eines Hundes. Der Schäferhund ist dauerhaft in einem Zwinger eines...
  • Hunden im Tierschutz helfen

    Hunden im Tierschutz helfen: Hallo Leute, ich in neu hier im Forum und habe eine Frage an euch. Selber besitz ich eine bezaubernde 5 Monate alte Corgi Hündin. Ich habe mich...
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist

    Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist: Dem Tier geht es offensichtlich nicht gut. Ich bin aufgrund einer Anonce im Internet dazu gekommen die Kleine Mischlingshündin täglich...
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist - Ähnliche Themen

  • Hund vom Tierschutz - Kleinkinder

    Hund vom Tierschutz - Kleinkinder: Hallo wir überlegen seit einiger Zeit uns einen Hund zu holen. Ich hatte früher immer Hunde und auch Erfahrung. Dann habe ich meinen Mann...
  • neuer Hund vom Tierschutz

    neuer Hund vom Tierschutz: Hallo an alle, ich bin mal wieder hier.... Ich schreibe unter diesem Thema, da der Beitrag wohl etwas derb lang wird. Natürlich hoffe ich es...
  • Hund viel alleine - relevant für Tierschutz?

    Hund viel alleine - relevant für Tierschutz?: Hallo! Ich habe Kenntnis von einer (meiner Meinung nach) schlechten Haltung eines Hundes. Der Schäferhund ist dauerhaft in einem Zwinger eines...
  • Hunden im Tierschutz helfen

    Hunden im Tierschutz helfen: Hallo Leute, ich in neu hier im Forum und habe eine Frage an euch. Selber besitz ich eine bezaubernde 5 Monate alte Corgi Hündin. Ich habe mich...
  • Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist

    Hund übernehmen auch wenn Besitzer dagegen ist: Dem Tier geht es offensichtlich nicht gut. Ich bin aufgrund einer Anonce im Internet dazu gekommen die Kleine Mischlingshündin täglich...