Knubbel am Bauch - Zyste oder doch was anderes?

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walli

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Hallo!
Ich habe ein kleines Problem mit meiner Bella. Und zwar habe ich gestern an ihrem Bauch einen Knubbel entdeckt. Lange kann sie den noch nicht haben, letzten Donnerstag beim Krallenschneiden und beim Rundumcheck ist er mir nicht aufgefallen. Auch vom Verhalten war sie wie immer, sie ist ein recht munteres Schwein, mir ist nur aufgefallen, das es in letzter Zeit viel Zoff im Käfig gab zwischen Bella und einem anderen Weibchen.
Nun, nachdem ich den Knubbel gestern entdeckt hab, sind wir heute sofort zum TA gefahren. Die TA geht nun davon aus, dass es vermutlich eine Zyste ist. Den Verdacht hatten wir schon mal, wegen ihrem
ihrem auffällig dominanten Verhalten (sie brommselt viel und hat das Sagen im Käfig) und weil sie recht große... wie sagt man Futtertaschen (?) hatte, sagen wir es so, ihre Birnenform war auffällig. Allerdings waren diese Zysten nie so groß, dass sie bedenklich erschienen. Damals haben wir Ovaria gegeben und irgendwann hat sich alles gelegt.
Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob die TA wirklich Recht hat. Der Knubbel wölbt sich nach außen und hat eine recht ovale Form, mal ist er weich, dann fühlt er sich prall an. Zudem ist die Stelle auch fraglich. Müssten Zysten nicht in diesen Futtertaschen fühlbar sein, weil sie ja an den Eierstöcken sitzen?? Der Knubbel liegt etwas unterhalb ihrer Zitze, neben dem Beinchen. Er hindert sie aber nicht am Laufen und sie ist quietschvergnügt. Die TA hat uns jetzt Globulis gegeben 2-3 täglich 2 Stück. Es ist zwar schon etwas her, aber sie meinte, wenn ich noch was von dem Ovaria hab, sollte ich es auch noch geben (hab ich auch noch, allerdings sind in der Flüssigkeit leichte Schlieren zu sehen, wie Staubfetzen... kann das Zeug schlecht werden?).
Was meint ihr, sollte ich mir lieber noch ne zweite Meinung einholen? Sie war sich nicht ganz sicher und meinte, wir sollten es weiter beobachten. Ist es eine Zyste, sollte sie bestenfalls zurückgehen. Aber Globulis sind ja eher homeöphatische Zuckerkugeln :/ Können die da echt helfen? Sie konnte auch nicht ausschließen, dass es vielleicht ein Tumor ist und dann abzuwarten ist natürlich gefährlich. Es könnte auch ein Lipom sein, wenn es nicht wächst. Eine Talgdrüse ist es wohl kaum und ein Abszess müsste wohl weicher sein.
Wie ihr seht bin ich leicht unsicher :(


PS: Das sollte ich noch erwähnen, damals als wir das erste Mal Ovaria gegeben haben und Verdacht auf Zysten hatten, hatte sie auch Haarausfall um die Zeit etwa, der dann besser wurde. Der Haarausfall ist an den Hinterläufen nun wieder stärker.
 
Zuletzt bearbeitet:
08.06.2012
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SusanneC

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Hallo!

Zysten machen normal keine Beulen nach außen, und uraltes Ovaria würde ich nicht mehr geben, das kostet ja jetzt echt kein Vermögen...

ich würde da zu einem anderen Tierarzt gehen, das klingt nach einer sehr fragwürdigen Behandlung.
 
lausa

lausa

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Hallo,
ich würde mir echt eine zweite Meinung einholen, hatte jetzt auch das Problem, dass bei meinem Schweinchen eine falschdiagnose gemacht wurde und dann erst zu spät operiert wurde. Ist zwar noch alles gut gegangen, aber dennoch war es viel schlimmer,teurer und hat länger gedauert als es gewesen wär wenn man zeitig etwas gemacht hätte. Bei mir war die erste Diagnose auch eine Zyste später hieß es ein Tumor und im entefekt war es dann eine (bzw. es wurden dann vier ) riesengroße Talgdrüsenentzünung. Kannst ja mal hier reinschauen:
https://www.tierforum.de/t150472-hilfe-was-soll-ich-nur-tun.html

Also wie gesagt ich bin ab jetzt viel vorsichtiger und werde mir bei solchen Sachen wenn ich mir unsicher bin auf jeden Fall eine zweite Meinung dazuholen.
Wünsche dir und deinem Schweinchen nur das Beste:D! LG
 
Tompina

Tompina

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Hallo,

ich kann mich den anderen nur anschließen, das klingt nicht nach einer Zyste...ich rate auch zu einer zweiten Meinung!
Klar kann man das auch mal "sehen", wenn sie prall gefüllt ist, aber dann hat sie immer diesen Status und ist nicht mal prall, mal nicht.

Hat der TA denn punktiert? Oder geschallt, geröngt? Oder nur abgetastet?
Weißt du wie die Globuli heißen? Soll das sowas sein wie das Ovaria?

Und nein, altes Ovaria würde ich nicht mehr nehmen. Zumal es eh fragwürdig ist, ob es jetzt nochmal anschlägt. Da man es eigentlich durchgehend weiter gibt auch wenn die Symptome weg sind.
 
Chrissii89

Chrissii89

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Wo verliert sie denn Fell und wie sieht die Stelle aus?

Ansonsten schließe ich mich mal Tompinas Fragen an
 
walli

walli

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Hallo!
Danke für die Antworten!
Wir kommen grad vom TA wegen der zweiten Meinung, wir wollten lieber nicht warten. Der neue TA hat Bella abgetastet und wollte dann eine Zellprobe nehmen. Als sie reingepiekst hat, kam eine große Menge Flüssigkeit heraus, die sie abgesaugt hat. Es war tatsächlich eine Zyste, die andere TA hatte Recht. Allerdings hat der neue TA die Flüssigkeit komplett entfernt und nun ist der Knubbel weg. Dann hat sie die Flüssigkeit noch untersucht, ob es auffällige Zellen gab, hat aber nichts gefunden, also nichts tumoröses oder so.
Sie meinte halt noch, dass die Zysten immer wieder kommen können und wenn dies der Fall ist, sollte man überlegen, ob man dann vielleicht kastriert, aber im Moment gäbs dafür noch keine Anzeichen. Weitere Zysten konnte sie nicht erfühlen, sie meinte nur, dass die Gebärmutter etwas angedickt sei (oder so etwa sin der Art), deswegen hatte sie die Zellen ja auch untersucht, falls es ein Anzeichen für einen Mamatumor sei, war es dann ja aber nicht.
Allerdings bin ich wirklich beruhigt, dass es 'nur' eine Zyste an einer ungewöhnlichen Stelle war und kein Tumor. Schreck lass nach. Ich hab nur ganz vergessen zu fragen, ob ich die Globulis noch weiter geben soll, aber eigentlich hat sich das ja erledigt. Sie sollten ja dafür sorgen, dass der Knubbel verschwindet und der ist ja nun weg... Übrigens, ich weiß nur, dass die Globulis zum größten Teil aus Zucker bestehen und homeöpathisch sind. Wie genau die heißen, weiß ich zu meiner Schande gar nicht, wir haben nur eine kleine Menge in einem beschrifteten Behälter bekommen. Aber gut, das Ovaria geb ich lieber nicht, da habt ihr schon recht (es war von Januar etwa).
 
lausa

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Ja, dass hört sich doch echt gut an, also war es schonmal kein Fehler die 2. Meinung einzuholen:D. Da die Gebärmutter etwas angedickt ist, solltest du sie genau beobachten und wenn dir etwas auffällt wie z.B. Blut im Intiembereich oder das sie weniger frisst musst du direkt wieder zur TA. Wünsche aber weiterhin dass beste. LG
 
Tompina

Tompina

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Hallo,

ich würde sollte sie wieder Zysten nachbilden, definitiv nochmal eine Behandlung mit Ovaria probieren. Dann aber lebenslänglich weiter geben, falls es anschlagen sollte. (was auch nicht der Fall sein kann, weil sie schon Mal damit behandelt wurde)

Eine Kastration würde ich nur dann anraten, wenn es wirklich medizinisch nicht mehr anders geht!
Vereiterte Gebärmutter, Tumor oder so. Dieser Eingriff ist einfach megariesig und meine beiden Damen, die kastriert werden mussten (Gebärmuttervereiterung, tote Jungtiere im Bauch) haben es beide nicht überlebt...und mein TA sagt, wenn er so im Kollegenkreis rumfragt hat man selbst mit guter Narkose und wieder wachen Tieren nach der OP im Zeitrahmen einer Woche nach OP eine Sterberate von 50%...wenn es nicht anders geht ja, aber nur wegen Zystenanfälligkeit, die man auch erstmal anders behandlen kann, nein!
 
Chrissii89

Chrissii89

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Wurde denn kein Ultraschall gemacht?
Auf die Aussage, dass die Gebärmutter etwas verdickt ist, kann man sich nicht wirklich verlassen.
Da kann man nicht sagen, wie schlimm oder weniger schlimm es ist.

Zysten und Gebärmutter hängen zusammen und manchmal rät man auch zu einer Kastra, wenn die Gebärmutter Veränderungen zeigt.
 
Tompina

Tompina

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@Chrissi: Ja, das hängt schon zusammen und ja, wenn die Gebärmutter verändert ist, sollte kastriert werden. Aber leider wird häufig vorschnell kastriert...und das obwohl es eine echt große OP ist. Ich wollte das nur anmahnen, da ich gerade erst die schmerzliche Erfahrung machen musste, dass Meerschweinchen für große Eingriffe nicht wirklich gemacht sind...und bei meiner Leonie war es wirklich nötig zu kastrieren.
 
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SusanneC

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Hallo!

Die Gebärmutter kann jetzt einfach auch nur durch die übergroße Zyste verdickt gewesen sein und jetzt auch problemlos wieder abschwellen. Das kann man einfach auch mal abwarten.

Solange nur unbedingt zwei mal die Woche wiegen und einfach mal die nächsten Tage indiskret an den Geschlechtsorganen riechen. So doof wie es klingt, aber eine beginnende Entzündung erkennt man am besten am muffigen Geruch, und dann eben sofort zumTierarzt gehen, wenn es arg müffelt.

Ovaria würde ich auch frisches Besorgen, notfalls eben über eine Onlineapotheke!
 
Chrissii89

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@Tompina
Davon liest man leider auch öfter, dass vorschnell geraten wird zu kastrieren, wenn Zysten da sind.
Es ist ja auch gut, dass du deine Erfahrungen teilen möchtest und auch sozusagen vorwarnen.

Deswegen hatte ich nachgefragt, ob ein Ultraschall gemacht wurde.

Wenn nicht, sollte das in nächster Zeit nachgeholt werden.
 
Tompina

Tompina

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Einen Ultraschall würde ich auch machen lassen, aber vielleicht erst, wenn das Gewebe sich von der Zystenschwellung erholt hat, sonst erkennt man wahrscheinlich nichts. Und wie Susanne bereits sagte, gilt jetzt erstmal genaue Beobachtung!
 
walli

walli

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also verdickt ist wohl der falsche ausdruck gewesen, sie sagte die gebärmutter wäre "hügelig", aber nicht auffällig verändert. da bella beim wiegen fröhlich in die wage gepinkelt hatte konnte man sehen, dass der urin nicht verfärbt war. wie schon gesagt der TA hat nur in dem fall zu einer kastration geraten, wenn sich die zyste schnell wieder bildet. sollte sich die zyste nochmal in kurzer zeit bilden, werden wir sie schallen lassen. wir werden sie auf jeden fall beobachten und täglich wiegen und abchecken.
 
Chrissii89

Chrissii89

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Und wenn die Zyste wieder da sein sollte, gibt es Medikamente, die gut wirken und es keine Probleme gibt.
Man muss nicht gleich operieren nur weil das Schwein Zysten hat.
Da müsste ich meine beiden Mädels auch operieren.

Es muss auch nichts heißen, wenn kein Blut in Urin ist. Das ist es nur, wenn bereits eine Entzündung ect besteht und vorgeschritten ist.
Eine Gebärmutter kann sich aber auch tumorös verändern oder leicht entzünden, wo man noch kein Blut im Urin sieht.
Deswegen ist ein Ultraschall sinnvoll.

Ich wünsche jedenfalls deinem Schweinchen alles Gute
 
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