Was ist am besten geeignet???

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Freddyvs.Jason

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Bin seit kurzem stolzer Besitzer von zwei Farbmäusen.

Da
wollte ich mal wissen was am besten ist als Einstreu??

Stroh oder Heu?? (wegen Parasiten usw.)

Und was kann ich gegen den zeitweisen üblen Geruch machen?
 
14.02.2007
#1
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dragongirl86

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Also als Einstreu hab ich ganz normale Kleintierstreu und dann noch Heu oben drüber. Hab mir mit dem Heu schon mal Milben eingeschleppt, obwohl ichs vorher immer einen Tag eingefroren hab. Um das zu vermeiden solltest du Heu und Einstreu immer mindestens 48 Stunden lang einfrieren. Falls da dann irgendwelche Viecher drin waren sind die mausetot.

Naja und wegen dem Geruch: Wie groß is denn dein Käfig und wie machst du sauber?? Liegt oft daran das das Gehege falsch und/oder zu oft gereinigt wird.
Hast du Mädels oder Böckchen?

LG
Anna
 
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RastaRatte

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Also ich nehme Hanfstreu, weil normales Kleintierstreu so staubt. Außerdem ist das Hanfstreu, dass es bei Fressnapf gibt sehr weich und angenehm für die Mäuse. Und wegen Parasiten: Die wenigsten Leute wissen, dass die sich sowieso in geringer Menge IMMER in Heu und Stroh befonden. Nur Tiere mit starkem Immunsystem sind dagegen [email protected]: Ich würde niemals Steu/Stroh einfrieren. Ist erstens unökologisch und außerdem hälst du deine Tiere ja fast klinisch rein - das kann nicht gesund sein, sie können ja gar keine Abwehrkräfte aufbauen. Wer Angst vor kleinen Viechern in heu hat sollte keine Tiere halten. Beim Bauern lebt die Maus auch glücklich im Stroh und wenn es ihr schaden würde, gäbe es keine Mäuse mehr.
 
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dragongirl86

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Ich hab doch keine Angst vor kleinen Viechern. Ich glaube deine Tiere hatten wohl noch nie Milben. Wenn du dir sowas erst mal eingeschleppt hast, würdest du dir bestimmt wünschen du hättest lieber alles eingefroren. Wirste nämlich nur ganz schwer wieder los. Und für die armen kleinen Mäuschen ist das unheimlicher Stress.
Klar leben bei nem Bauer auch Mäuse, aber das sind Wildmäuse. Farbmäuse sind nicht mal mehr annäherd so robust wie die wilden Artgenossen. Die können sogar sterben wenn du die nur mal rausstellen würdest.
Also ich hab keine Lust mehr Milben zu bekommen und meine Kleinen bestimmt auch nicht, also frier ich lieber alles ein. Und klinisch rein ist das deshalb trotzdem nicht.
 
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Joon

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Die Milben sind auch immer am Tier aber eignetlich können die dem Tier nichts anhanben, erst wenn es geschwächt ist "brechen" sie aus

http://www.diebrain.de/ma-milben.html
 
seven

seven

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Ja, aber darauf ankommen lassen muss man´s ja auch nicht... Wer einmal Milben bei seinen Mäusen hatte (ich zum Glück noch nicht), der friert sich am liebsten vorher selbst 48h ein, bevor er das nächste Mal Kontakt zu seinen Mäuschen aufnimmt, weil die Viecher echt hartnäckig sind und kaum totzukriegen...
Klar haben es Milben bei einem geschwächten Immunsystem leichter - aber wie viele Zooladen-, Tierheim- und sogar Zuchtmäuse sind mit Myco-Erregern verseucht (die ja auch erst bei einem geschwächten Immunsystem zuschlagen...), und wie leicht ist mal eine Maus dabei, bei der es dann eben ausbricht? Ich möcht´s nicht riskieren... Wir frieren zwar zurzeit kein Heu ein, aber zwischenzeitlich haben wir´s mal gemacht, als es das Heu in unserer Zoohandlung nur lose zu kaufen gab...
Natürlich kann man´s mit der Hygiene übertreiben... aber wenn ich Horrorgeschichten von roten Vogelmilben etc. lese und vom Vernebeln der Wohnung und 24 oder 48h selbige nicht betreten, da wird mir ganz anders, und das muss ich wirklich nicht haben...
LG, seven
 
Huffy

Huffy

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Es gibt für Milben ein extra Mittel für Mäuse. Das ist völlig ungefährlich und hilft auch.
 
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dragongirl86

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Natürlich gibt es Mittel gegen Milben, aber besser ist doch wenn sie erst gar keine bekommen. Ein Milbenbefall ist Stress für die Maus, die ständige Behandlung und Käfigreinigung auch, deshalb ist es viele besser wenn man das Risiko nicht eingeht Milben einzuschleppen.
 
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RastaRatte

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Also entschuldigung... wir Menschen scheinen gerade dabei zu sein, Tiere als Heimtiere zu züchten, die echte "Waschlappen" sind. Man muss eine Maus doch nicht wie ein rohes Ei behandeln. Wenn man immer gut füttert, also Vitaminreich usw, dann baut sich ein starkes Immunsystem auf und die Maus wird nicht krank! Wenn bei mir trotzdem eine Milbenplage wäre, dann würde ich alle kranken Mäuse verfüttern, denn so hart ist die Natur auch! Ihr vergesst, dass die Natur ihren Kreislauf hat und wer zu schwach ist, muss zum Futtertier werden! Dadurch, dass Leute wie ihr alles sauber halten, werden die Heimtiere immer empfindlicher und kränker und vertragen bald nur noch Kunst-Streu! Ihr solltet eure Tiere mehr abhärten lassen und nur robuste Tiere weiterzüchten. Die andere Sache ist eben, dass es enorm Strom kostet, das Heu für die Mäuse einzufrieren. Habt ihr euch schonmal überlegt, dass dies nicht konsequent sein kann? Liebt ihr nur eure einzelnen Tiere? Ich denke an einen Gesamtzusammenhang, nämlich Tiere und Umwelt zusammen. Ich denke, dass ihr mit dem hohen Stromverbrauch eure zwei, drei Mäuschen gesund haltet und die Umwelt schädigt. Und ich dachte immer, wer Tiere mag, der mag nicht nur seine eigenen im Käfig, sondern auch die wilden Verwandten, aber dies scheint ja nicht so zu sein...
 
Okapi

Okapi

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Ich glaube du verwechselst etwas. Wir sind kein Zuchtforum und erst recht keine Plattform für Vermehrer. Wir kümmern uns um die Tiere um ihrer selbst willen - weil auch das kleinste Leben einen Wert hat. Dementsprechend züchtet niemand kränkliche Tiere heran.

Sobald ein Tier in menschlicher Obhut ist, ist der Mensch auch für das Tierwohl verantwortlich. Es ist inkonsequent einem Tier die Natur zu enthalten und gleichzeitig bei Krankheit oder Gruppenzusammensetzung auf die Natur zu verweisen.
Es ist absolut unetisch, ein Tier als Futtertier zu verhöckern nur weil Mensch nicht vor der Verpaarung über die genetische Disposition der Elterntiere nachgedacht hat.


BTT: Ich friere auch nicht ein - einfach, weil ich nicht die Möglichkeit dazu habe. Streu, Heu und Futter sind aber zum Teil extrem mit Milben belastet (Habt ihr es noch nie krabbeln sehen?) und dass bei extrem hoher Milbenanzahl in der Umgebung ein Milbenbefall der Tiere wahrscheinlicher wird, ist irgendwie klar, oder?
Die von seven erwähnten roten Vogelmilben und die tropischen Rattenmilben (die man sich durchaus in Heu & co. einschleppen kann) wird man übrigens nicht einfach durch verfüttern los: die verbreiten sich in der ganzen Wohnung und gehen auch auf den Menschen.
Ich würd in einem solchen Fall weder meinen Partner noch mich zur Verfütterung freigeben... :silence:
Durch das frosten wird keinesfalls klinische Reinheit erreicht - richtig und vollständig Alles abtöten kann man nur mit Hitze und/oder sehr scharfen Desinfektionsmitteln. Das wäre dann in der Tat übertrieben. :roll:


[FONT=Arial, Times New Roman][SIZE=-1]Die tropische Rattenmilbe Ornithonyssus bacoti (Acari: Macronyssidae) – aktuelle Nachweise in Berlin und Brandenburg[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Times New Roman][SIZE=-1]Birgit Habedank[/SIZE][/FONT][FONT=Arial, Times New Roman][SIZE=-1] und Peter Betke[/SIZE][/FONT]
[FONT=Arial, Times New Roman][SIZE=-1]
[...]
[/SIZE][/FONT][FONT=Arial, Times New Roman][SIZE=-1]Die Milben traten in Wohnungen nach einer Rattenbekämpfung, nach einem Wasserschaden, nach dem Zukauf von Heimtieren aus einem Zoofachgeschäft auf oder wurden durch milbenhaltige Einstreu für Heimtiere eingeschleppt, die aus einem von Mäusen besiedelten Pferdestall stammte. Ein O. bacoti-Befall wurde in der Regel erst bei einer erhöhten Milbendichte in der Wohnung bemerkt. So enthielt die aus einer Heimtierhaltung (Zwerghamster und Mongolische Rennmäuse) untersuchte Einstreu 84 Milben/Liter und insgesamt 924 Milben aller Entwicklungsstadien. Bei einer Person führte das Auftreten stark juckender Hautveränderungen zunächst zu Konsultationen beim Hausarzt sowie bei einem Universitätsklinikum und resultierte in einer Behandlung gegen Sarcoptes scabiei. Gezielte Bekämpfungsmaßnahmen setzen vor allem die Suche nach dem Erreger, eine exakte Artbestimmung sowie die Klärung der Befallsursachen voraus. Differentialdiagnostisch sollten daher vor allem die Vogelmilben Dermanyssus gallinae und Ornithonyssus sylviarum Berücksichtigung finden.
[...] [/SIZE][/FONT]
:arrow: http://imbie.meb.uni-bonn.de/parasitologie/amae_l01.html
 
seven

seven

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Ich stimme Okapi voll und ganz zu.
Ich züchte keinesfalls Mäuse. Ich hole welche aus dem Tierheim, die von irgendwem dorthin abgeschoben wurden (ok, unsere ersten Mäuschen waren mangels besseren Wissens auch aus dem Zooladen...). Und wenn ich die Tiere dann hier zu Hause habe, dann hab´ ich auch Verantwortung für sie - und dann hab´ ich auch dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Einen Hund oder eine Katze würde auch keiner im Zoo zum Verfüttern abgeben, nur weil das Tier Milben hat und es der "natürliche Kreislauf" wäre.
Irgendwer hat angefangen, die Mäuse aus dem natürlichen Kreislauf ´rauszunehmen und zu domestizieren (ob das gut oder schlecht war, wäre eine neue Diskussion wert, die man aber auf alle Haustiere übertragen könnte...), und nun sind wir halt verantwortlich für die Konsequenzen. Wir können nicht einerseits die Tiere domestizieren, und sie dann andererseits wieder in die "freie Wildbahn" setzen, wenn sie mal krank werden, weil das eben der Lauf der Natur wäre. In diesen Lauf der Natur haben wir eingegriffen, nun müssen wir auch mit den Konsequenzen leben... und das sollen die Tiere nicht ausbaden. Meine jedenfalls nicht.
LG, seven
 
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