Yorkshire Terrier für 15 Jährige?

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Luzana

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Hallo,
Ich möchte mir einen Yorkshire Terrier zulegen. Meine Eltern haben 2 Hunde, einen Polnischen Hütehund und einen Mischling.
Da ich erst 15 bin, wollte ich euch mal fragen, ob ihr denkt das man das als 15 Jährige schaffen kann einen Hund zu halten. Ich würde mir den Hund dann wahrscheinlich nächstes Jahr in den Sommerferien holen, damit ich
erstmal Zeit habe mich den ganzen Tag mit ihm zu beschäftigen. Der Hund wäre dann, nach den Sommerferien bis zu 8 Schulstunden bei meiner Mutter, da ich noch bei ihr wohne ^^
Ich würde morgens um 15 vor 6 aufstehen mich anziehen und dann mit dem Hund 10 Minuten spazieren gehen, damit der Hund seine Geschäfte verrichten kann. Wenn ich dann aus der Schule wieder da bin, würde ich mit dem kleinen 1/2 - 1-1/2 Stunden spazieren gehen. Und danach erstmal Hausaufgaben machen (die dauern nicht lange) und danach mit dem Hund spielen und ihr/ihm Kommandos beibringen :)
Mir ist klar, das der Hund auch in die Hundeschule muss. Mein Vater ist mit seinem Hund auch noch bei einer angemeldet die Samstags ist. Da könnte ich dann mit hin fahren.
Ich überlege auch, mir einen kleinen Nebenjob zusuchen wie Zeitungsaustragen. Meine Freunde hat das 2 mal die Woche gemacht und dafür im Monat 100 Euro bekommen.Zum Zeitungsaustragen könnte ich den Hund ja auch mitnehmen.

Denkt ihr das das möglich währe, das ich einen Yorkshire Terrier halten kann?
 
26.08.2012
#1
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simone

simone

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Hallo Luzana,

sicher wäre es möglich, einen Yorki zu halten. Ich verstehe nur den Sinn nicht so ganz. Ihr habt bereits zwei Hunde. Wenn Du den Yorki holen würdest, hättest der schon jetzt nicht viel von Dir. Früh zehn Minuten spazieren ist arg wenig. Nach der Schule 1/2-1 1/2 Stunden, ok. Aber sonst? Das ist die Situation jetzt. Was ist in ein paar Jahren? Dann kommt die Ausbildung, Beruf. Du ziehst vielleicht aus und arbeitest 8 Stunden und mehr, hast vielleicht zwei Stunden Arbeitsweg. Was machst Du dann mit dem Hund?
Warum freust Du dich nicht, dass ihr zwei Hunde habt? Kannst Du mit denen nichts machen?
 
L

Luzana

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Nein, kann ich nicht wirklich. Ich möchte dem Hund ja Kommandos beibringen, spazieren gehen und und und. Die Hunde die wir schon haben lassen sich nicht wirklich etwas beibringen. Der eine Hund, kann schon alles mögliche (Sitz, platz, pfote, andere pfote, tot stellen, zeitung holen, bring zu.. , rollen, spring) und der möchte auch nichts mehr lernen hab ich so den eindruck . Ich habe versucht ihr beizubringen die Leine zu holen ^^ da ist sie dann einfach abgehaun. Und dem Mischling versuch ich garnicht erst was beizubringen, weil mein vater darauf besteht ihr alles beizubringen.
Wenn ich die Ausbildung mache, könnte meine Mutter auf den Hund aufpassen. Wir haben einen großen Garten, wo der Hund dann morgens toben kann, zusammen mit den anderen beiden.
Ich möchte den Hund auch mal mit in die Stadt nehmen können, wenn ich mich mit Freunden treffe. Das geht mit den anderen beiden nicht weil die an der Leine rumzerren wenn die nur einen Vogel sehen.
Also kurz zusammengefasst : ich möchte dem Hund etwas beibringen, ihn überall mithin nehmen können, und halt eine richtige beziehung zwischen den hund und mir aufbauen.
 
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Kikyou

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Ganz ehrlich? Ich rate dir davon ab, da du anscheinend nicht einmal mit den anderen beiden Hunden klarkommst. Was du beschreibst (unmotivierte Arbeitshaltung, weglaufen, an der Leine zerren) liegt nicht an den Hunden, sondern an deren Erziehung - man kann Hunden beibringen, gut an der Leine zu laufen, es gibt quasi unendlich viele Denkspielchen und Trainingsmöglichkeiten für Hunde und letztlich ist es die Aufgabe des Besitzers, die Hunde motiviert zu bekommen.

Mit einem Yorkshire-Terrier würde das nicht anders sein - auch den müsstest du erziehen. Und wenn der an der Leine zerrt, ist der einzige Unterschied zu den anderen beiden Hunden, dass du stärker bist und ihn zurückschleifen kannst - der Hund lernt daraus aber nichts.

Von daher würde ich an deiner Stelle lieber mit den anderen beiden Hunden arbeiten, anstatt dir einen neuen zu holen - das bist du ihnen schuldig.
 
LiaPfote

LiaPfote

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Ich würde schon sagen, dass du mit dem einen anderen noch viel lernen kannst. Ich musste bei meinem Hund auch erst mal kämpfen, um ihn zu irgendwas zu motivieren. Das muss man erstmal schaffen und dann an die weiteren KOmmandos gehen;) zuallererst würde ich dann an der Leinenführigkeit arbeiten.
 
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Luzana

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Ganz ehrlich? Ich rate dir davon ab, da du anscheinend nicht einmal mit den anderen beiden Hunden klarkommst. Was du beschreibst (unmotivierte Arbeitshaltung, weglaufen, an der Leine zerren) liegt nicht an den Hunden, sondern an deren Erziehung - man kann Hunden beibringen, gut an der Leine zu laufen, es gibt quasi unendlich viele Denkspielchen und Trainingsmöglichkeiten für Hunde und letztlich ist es die Aufgabe des Besitzers, die Hunde motiviert zu bekommen.

Mit einem Yorkshire-Terrier würde das nicht anders sein - auch den müsstest du erziehen. Und wenn der an der Leine zerrt, ist der einzige Unterschied zu den anderen beiden Hunden, dass du stärker bist und ihn zurückschleifen kannst - der Hund lernt daraus aber nichts.

Von daher würde ich an deiner Stelle lieber mit den anderen beiden Hunden arbeiten, anstatt dir einen neuen zu holen - das bist du ihnen schuldig.
Die Hunde habe ich aber nicht erzogen, sondern meine Eltern! Und ich würde den Yorkshire nie zurückschleifen. Mit den anderen Hunden arbeite ich auch noch. Außerdem, will ich mir nicht von heute auf morgen einen Hund zulegen, sondern wie ich geschrieben habe, nächstes Jahr in den Sommerferien wo ich dann auch schon 16 bin. Bis dahin werde ich auch mit den anderen beiden Hunden arbeiten und wenn es mir nicht gelinkt, die Hunde "umzuerziehen" werde ich auch noch mit dem Yorki warten. Ich wollte nur wissen, ob ihr es für möglich haltet, das ein 15 Jähriges Mädchen einen Yorkshire Terrier hält. Ich habe Außerdem vor, mit den Hunden die wir schon haben "auszuprobieren" ob ich es schaffe morgens, vor der Schule mit einem der beiden zu laufen. (ne halbe Stunde) Die 10 Minuten die ich oben hingeschrieben haben waren als Minimum gemeint.
Ich habe also vor, eh erstmal mit den anderen beiden zu trainieren bevor ich mir einen Hund zulege , den ich ganz alleine trainieren muss. (meine eltern würden mir aber auch helfen)
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

wäre ich in deiner Situation, würde ich wohl erstmal an dem Hund üben, dem du noch etwas beibringen darfst. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber dem Hund Kommandos beibringen (sprich, diese Spaßkommandos, die du meintest), sind jetzt nicht gerade das elementarste, was ein Hund kennen sollte und wenn es daran schon scheitert, finde ich es schwierig, selbst einen eigenen Hund haben zu wollen. Denn der Grundgehorsam ist teilweise richtig schwierig, aber viiiiel wichtiger, dass der Hund das gut beherrscht. Wenn der Hütehund die Leine nicht holen wollte, liegt das meist nur an der falschen Motivation und genau das sollte doch eigentlich der Reiz sein, oder? Man versucht verschiedene Wege einzuschlagen, bis der Hund versteht, was Sache ist. Ist ja nicht so, als ob wir alle unsere Hunde direkt beim ersten Mal perfekt erzogen bekommen haben ;)

Andererseits kannst du auch froh sein, wenn die jetzigen Hunde soviel können. Wieso nimmst du nicht alle Kunststücke zusammen und machst eine Dogdance-Show? Es gibt vermutlich 278462645 verschiedene Tricks für den Hund, ich bin sicher, dass er Vieles noch nicht kann. Schau mal in unsere Trickkiste, vielleicht findest du da noch etwas: https://www.tierforum.de/t70515-trick-kunstuecke-und-spass-kommando-kiste.html

Das Ding ist auch - auch wenn viele ältere Damen versuchen das Gegenteil zu behaupten -, auch ein Yorkie ist nicht allein mit Kunststückchen zufrieden. Er braucht Grundgehorsam und er will richtig ausgelastet werden. Das ist aber allein mit Kunststücken nicht getan. Mir wäre vor allem die Gefahr zu hoch, dass ich eine riesen Bindung zum Hund aufbaue und mit 18 dann merke "mist, ich kann den Hund nicht mitnehmen" und dann? Selbst wenn die Mutter ihn nimmt, will man den Hund ja doch für sich, wenn die Bindung schon da ist. Wenn du dann mal weißt, wo dich dein Weg hinführt, steht dem Yorkie nichts mehr im Weg UND du hast ausreichende Hundeerfahrung.

Aber ich finde deine Einstellung super, dass du erstmal ausprobieren möchtest, ob das so funktioniert. Mein zweiter Hund kam ebenfalls als ich 15 war. Aber er war eben nicht mein Hund allein. Das hätte ich damals allein gar nicht geschafft (man muss aber auch dazu sagen, dass ich mir da nicht die Gedanken gemacht hab, wie heute). Auch das Ausmaß der Kosten - das sind m.E. Dinge, die man als 15jährige nicht unbedingt übernehmen muss und sollte - gehört aber eben dazu, wenn es der eigene Hund ist.
 
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Kikyou

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Es geht nicht darum, wer die beiden Hunde erzogen hat, sondern was du mit ihnen noch alles machen kannst - und da sehe ich noch großes Potenzial. Die Hunde als unmotiviert bzw. "ausgelernt" darzustellen, nur weil du einen neuen Hund haben willst, halte ich einfach für falsch. Was ist, wenn der Yorki auf einmal auch keine Lust mehr auf Arbeit hat, an der Leine zieht und jagen will, kommt dann der nächste Hund?

Außerdem würdest du auch bei einem "eigenen" Hund vorerst nicht die alleinige Verantwortung haben - wie du schon schreibst, deine Eltern müssten dir dabei helfen - und nehmen dabei, ob sie wollen oder nicht, an der Erziehung "deines" Hundes teil.
Wenn du eine Ausbildung machst, ist der Hund auch die meiste Zeit bei deinen Eltern.

Dazu kommen dann noch die erhöhten Futter-und Tierarztkosten - wollen/können deine Eltern das überhaupt bezahlen? Was halten sie von deinem Plan, einen dritten Hund anzuschaffen?
Mit 15/16 kann man sicherlich einen Hund halten - mit Unterstützung der Eltern. Die Frage ist nur, ob das sinnvoll ist - und da tendiere ich eher zu einem "nein". In der Zukunft kann sich noch so viel ändern, du musst vielleicht für eine Ausbildung/ein Studium wegziehen,kannst den Hund nicht mitnehmen usw... Ich würde mir das an deiner Stelle gut überlegen.
 
Trullas

Trullas

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Hi,

Ich habe irgendwie das Gefühl, dass Du dir die Hundesache ein wenig zu romantisch vorstellst.

Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass Dir deine Eltern einen Hund kaufen ( denn da Du mit 16 nicht voll geschäftsfähig bist, müssen sie den Vertrag unterschreiben):

Die ersten Wochen ( Ferienzeit) wirst Du dich noch voll um den Hund kümmern können, dann geht aber die Schule wieder los. Soll heißen: der Hund ist den Großteil des Tages bei deiner Mutter und den beiden anderen Hunden. Er wird sich in das bestehende Rudel integrieren und sich dem Menschen anschließen, welcher die meiste Zeit mit ihm verbringt, füttert, sich mit ihm beschäftigt.
Das kann dann bei Dir zu Frustrationen führen und vielleicht bekommst Du dann die selbe Einstellung, wie bei den anderen Hunden ( ich möchte nichts unterstellen)

Der Hund wird nicht automatisch Dir gehören, nur weil Du ihn ausgesucht hast. Das musst Du dir erarbeiten und nicht deiner Mutter überlassen.

Ich frage mich grade, wieso Du dich denn nicht mit den vorhandenen Hunden beschäftigen möchtest.
Es ist die selbe Ausgangssituation wie mit deinem Wunschhund: Ein Lebewesen wohnt bei Euch, ist auf dich angewiesen und freut sich über "Quality Time" mit Dir.
Das solltest Du nutzen und dich auch mehr in den Alltag mit den Hunden integrieren. Somit bekommst Du dann auch voll mit was es heißt, jeden
Morgen/ Mittag/Abend mit dem Hund raus zu gehen, Jeden Tag den Hund zu versorgen und zur Not auch Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und dem entsprechend zu reagieren.
Auch muss beim Yorki zusätzlich auch der Besuch zum Hundefriseur u.U. mit eingeplant werden. Das kostet Geld, kann auch mal nen Fünfziger pro Schnitt kosten.

Auch wenn es schon fast ein abgehalfteter Spruch ist :15/16 ist nicht unbedingt ein einfaches Alter. Früher oder später wirst Du das Nachtleben und die Männerwelt für Dich entdecken.
Und auch wenn Du erst um 6 Uhr morgens Heim gekommen bist und einen Dicken Kopf hast muss dein Hund raus und bespaßt werden.



Auch würde ich anmerken, dass man erst einen kleinen Hund in das vorhandene Rudel integriert, wenn dieses kontrollierbar ist, unter Umständen auch schon Kleinhunderfahrung hat. Da musst Du auch in der Lage sein, die Hunde zu kontrollieren. Es nützt ja nichts, wenn deine Eltern wunderbar mit der Situation zurecht kommen, Du aber heillos überfordert bist.

Ich habe ebenfalls einen kleinen und einen sehr großen Hund, jedoch hätte ich meine Kleine nie geholt, wenn ich mich nicht auf Bobby vollkommen verlassen könnte, was sein Sozialverhalten betrifft.
 
Billie.Joe

Billie.Joe

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Hallo,
erstmal finde ich es schön, dass du dich vorher informierst, bevor du dir einen Hund holst, und es dann am Ende nicht schaffst.
Ich denke, dass es prinzipiell möglich sein kann. Ich habe es auch geschafft. Allerdings musst du dir im klaren sein, dass du auf viel verzichten musst. Mit Freunden treffen fällt meistensweg, weil du nachmittags eben mit dem Hund etwas machst (spazieren gehen, üben etc.). Auch wirst du abends eher selten deine Lieblingssendungen schauen können, da du gerade zu der Zeit eben mit dem Hund raus musst. Auch wirst du abends oder sonst kaum weg gehen können, weil der Hund durch die Schule eh wenig von dir hat.
Du wirst dich in der Erziehung das ein oder andere Mal völlig draussen blamieren unddie Leute werden dich verduzt anschauen, weil du zum 3. Mal an gerade dieser Mülltonne vorbeiläufst, weil dein Kleiner sie anknurrt. Du wirst alles voller Hundehaare haben und alle deine (Hosen, Jacken)Taschen werden voll mit Leckerli.Krümeln und Hundetütchen sein. Das waren nur die Nebensachen, einen hund zu haben, lässt dich viel zurückstecken.
Sicher bringt dir ein Hund viel Freude. Nur denke ich, gerade als Jugendliche wird es sehr schwer werden, weil man am liebsten die Freiheit genießt die man in seinem Leben sonst nie wieder hat! Du wirst nie wieder so frei sein wie jetzt, und dann musst du dir überlegen wie du deine Zeit am liebsten verbringst!

Ich habe meine Hündin Jamie bekommen, da war ich 13, also noch nicht wirklich Teenager. Und ich denke das war mein Glück, denn nun habe ich sie mittlerweile so lieb, dass ich all das gerne einbüße. Ich würde zum Beispiel gerne wieder reiten gehen. Ich komme nur jetzt (MSS) jeden Tag ca. um 3 nach Hause. Wenn ich mit dem Hund war sind es dann meisten schon 5 Uhr. Und dann habe ich moch keine Hausaufgaben gemacht, geschweige denn gelernt!
Also auch andere Hobbies müssen weichen. Du musst auch damit klarkommen, dass die wenigsten Freunde dich verstehen werden, warum du lieber bei Regen 2 Stunden mit dem Hund durch den Wald streunerst, als mit ihnen Shoppen zu gehen. Auch dein dein Geld wid weichen. Die meisten Hundebesitzer sind von einer Art Sucht im Laufe heimgesucht worden, den Hunden ständig etwas Neues kaufen zu 'müssen' (schuldig :mrgreen:). Und selbst wenn du einer der Glücklichen sein wirst, die widerstehen können, so gibt es dennoch genug notwendige Sachen, die auch Geld kosten (TA, Futter und Leckerlis, Trainingsgegenstände wie Dummy etc. neue Körbchen/Decken).
Es ist also alles icht ganz billig.
Hast du an die Hundesteuer gedacht? Die wird ja immer teuerer, um so mehr Hunde du hast. Wie willst du dafür aufkommen?

Und nicht zuletzt die wahrsacheinlich wichigste Frage. Was ist mit deiner Zukunft? Ein Yorki wird ja gerne mal 15 Jahre. Was ist später wenn du lange arbeiten musst, vllt willst du ja studieren oder sowas. Oder wenn du Kinder möchtest, hast du dann noch die Zeit (oder auch Lust?) dich mit dem Hund zu beschäftigen? Klar, mit dem Alter werden die ruhiger, aber trotzdem möchte ein Senior ausgelastet werden.
Wenn du ja im Prinzip schon zwei Hunde hast, dann arbeite doch mit denen. Woher willst du wissen, dass dein Yorki nich auch eher einer von der ruhigen (um nicht zu sagen faulen) Sorte sein wird und es Überredungskünste bedarf um ihn zu überreden mit dir etwas zu machen?
Und eine Bindung kannst du auch mit euren jetzigen Hunden aufbauen. Warum machst du nicht Suchspiele oder Dummy-Arbeit mit ihnen? Such etwas was den beiden Spaß macht. Das müsstest du bei deinem Yorki ja auch machen. Es ist auch nicht immer alles einfacher mit einem Welpen.

Liebe Grüße
Billie
 
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Luzana

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Würde ich mir das nicht gut überlegen, hätte ich hier doch garkeine Frage gestellt, oder?
Ich werde erstmal versuchen, ob ich es schaffe morgens, mittags und abends mit dem hund zu gehen. Nicht nur eine Woche oder so, sondern durchgehend. Meine Eltern hätten eigl kein Problem damit, noch einen Hund im Haus zu haben. Aber sie wollen natürlich das ich mich dann um den Hund kümmere.
Wegen der Kosten würde ich mir einen Nebenjob suchen. Wie gesagt, meine Freundin ist 2 mal die Woche Zeitung austragen gegangen und hat 100€ im monat bekommen. Davon kann ich die Futterkosten sowie Spielzeug bezahlen. Dazu kommt dann noch, wie ich weiß, die Tierarzt kosten. ;)
Also ich denke immer darüber nach, bevor ich vorhabe mir ein Tier anzuschaffen. Grade wenn es um einen Hund geht.
 
Pewee

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Finde ich auf jeden Fall toll, dass du dir das nochmal durch den Kopf gehen lässt. Vielleicht merkst du ja auch eine verborgene Leidenschaft für einen der beiden Hunde *g*
 
L

Luzana

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@Billy Joe : meine Klamotten sind meistens sowieso voll Haaren, Leckerliekrümeln und so. Mit dem im Regen spazieren gehen habe ich auch kein Problem. Ich finde es schön wenn man raus geht und nass wird und klitschnass wieder nach hause kommt wo man sich dann trockene Sachen anzieht.

mit der Sache Jungs und Partys und so : wenn ich irgendwann einen Freund haben sollte (forever alone ist zurzeit mein motto) muss der damit zurechtkommen das ich den hund habe. Mit Sachen Freunde und Hund gleichzeitig kann das auch gut klappen. Meine Freundin und ich gehen immer lange Spazieren statt zum Shoppen oder sonst was ^^ Da nehmen wir dann auch mal einen Hund mit. Und ich bin der Meinung, das man das lernen für die Schule und den Hund zu beschäftigen verbinden kann. Zb wenn ich abends im bett liege kann ich vokabeln lernen. Wenn ich Hausaufgaben aufhabe, mache ich diese wenn der hund sich mal ausruht oder spielt. Ich denke das ich das hinbekommen würde.. :)
 
McLeodsDaughters

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Für 100 Euro im Monat bist du allein, dann aber auch mal 2-3 Stunden unterwegs... Meine Schwester trägt allein Zeitungen aus, vorher zusammen mit mir (da gings schneller, logischerweise, wenn man zu zweit ist). Viele geben nach ein paar Wochen/Monaten auf, zumindest hat es (laut Verlag) kaum ein Jugendlicher so lang ausgehalten wie ich (2005 - 2011). Es ist eben Arbeit. Wenn man da ein Wagen hat, der voll vll. nochmal 50 kg wiegt, kommt man teilweise an seine Grenzen. An die kam ich öfter mal, wenn ich Urlaubsgebiete dazu genommen habe, weil alle anderen Gebiete hier bergig sind (wir hatten immer die besten Hauptgebiete, musste ich feststellen ^^).

Du bist jetzt 15. Was hast du nach der Schule vor? Ausbildung, Studieren? Ich habe mir meine Ausbildung auch anders vorgestellt. Ich bin in den 2 Berufsschultagen von 12.00-17.30 Uhr & 06.45-15.30 Uhr weg, an den Arbeitstagen von 07.00 - 18.00 Uhr weg und bin echt froh, dass meine Eltern zwar auch einen Hund immer wollten, es aber damals realistisch gesehen haben.

Und du bist doch eig. in der glücklichen Situation, dass schon Hunde im Haushalt sind. Ich wurde auch lange damit vertröstet, dass meine Großeltern einen Hund hatten. Und auf die beiden (92 - 07 & 08 - 09) habe ich mich dann eben gestürzt und war total happy, dass die alte Hündin auf mich gehört hat.
 
Winchester

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Ein Hund ist kein Zirkustier. Es mag schön sein, dass du so viel Spaß daran hast, einem Tier Kunststücke beizubringen, doch darauf kommt es nicht an.
Dein Hund muss ein einziges Kommando beherrschen: STOP.
Alles andere dient nur der Bekämpfung von Langeweile im Hundealltag, es dient der reinen Abwechselung.
Einem Hund das Stop Signal beizubringen ist nicht leicht und erfordert viel Zeit und Energie.
Wenn eure Hunde es nicht können, versuch dich doch gemeinsam mit deinem Vater daran. Dann lernst du schonmal für einen späteren eigenen Hund.

Ein Hund, dem du Rolle und Pfötchen bebringst, sich aber im Ernstfall nicht abrufen lässt, ist kein Partner und Freund zur täglichen Begleitung. Es gehört eifnach viel mehr dazu, einem Tier Führung beizubringen. Nach dem wie du hier schreibst, glaube ich jedoch nicht, dass du schon bereit bist, diese Verantwortung für das Leben des Hundes tragen zu können.
Und das meine ich nicht böse. Es ist schwer so konsequent zu sein. Und wenn du in ein alter kommst, in dem du mit Freunden weggehst und dich vermehrt auf Schule und das Lernen danach konzentrierst, so wird dich der Hund vielleicht sogar nerven.

Außerdem: Was passiert, wenn sich deine Eltern in "deine Erziehung" einmischen?! Schließlich ist dein Hund mindestens 8 Stunden bei deiner Mutter, wie du schreibst.
Wenn die ihre Hunde schon nicht gut erziehen, was passiert, wenn sie deinen Hund gegen deinen Willen so behandeln, wie sie es für richtig halten.
In vielen Familien ist Hundeerziehung ein Diskussionspunkt:
Oma und Opa geben was Leckeres, nur ein kleines Stück - weil Hundi ja so lieb schaut und hunger hat
Mama und Papa haben ja Hundeerfahrung, schließlich haben sie schon lange Hunde und wissen besser, wie der Hund zu erziehen ist.

Meine Mutter hatte nie einen Hund und ich durfte mir gestern beim zurechtweisen von meinem Nanuq erst wieder anhören "sei doch nicht so hart zu ihm *streichel streichel* der ist doch so aufgeregt und meint das nicht böse"
Gegen sowas ist es schwer etwas zu unternehmen ;)
 
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Luzana

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nicht mindestens, sondern höchstens. momentan habe ich montags - donnerstags von 7:40 - 13:45 Uhr unterricht. das sind 6 Stunden. Freitags habe ich bis 12:55. Da die Schule auch keine 5 Minuten von unserem Haus entfernt ist, bin ich dann auch schon gleich danach wieder da und muss nicht erst mit dem Bus oder Zug fahren. Das ein Hund kein Zirkustier ist ist mir natürlich auch klar! Mit Kommandos meine ich halt auch nicht das ich dem innerhalb seines Welpendaseins mit tausenden Kommandos bombadieren will. Hauptsächlich soll der Hund nur die Hauptkommandos können und das ist nicht "Stopp" wie du schreibst. Was soll man sich darunter denn vorstellen? Stopp! lass das oder was? Mit Kommandos meine ich Sachen wie Sitz, Platz , Nein und Aus. Die anderen Kommandos soll der Hund nicht können müssen. Ich möchte dem Hund ein schönes Leben bieten und ihn nicht überfordern. Wie manche von euch hier schreiben klingt das ja so, als hätten meine Eltern garkeine Erfahrung mit Hunden. Die beiden Hunde haben nunmal Charakter und ich denke mal das es normal ist das ein Hund mal hinter einem anderem Tier hinterherrent. Der Mischling ist ein Jagdhund ist doch klar das der seinen Jagdtrieb abnutzt. Ich weiß ja nicht was ihr euch vorstellt, das der Hund die ganze Zeit während des Spazierengehens an der Leine zieht. So ist es nicht! Die beiden Hunde laufen gut an der Leine, die ziehen nur mal wenn ein Hund da ist mit dem sie spielen wollen oder wenn sie einem Tier hinterherjagen wollen wobei das am Jagdtrieb liegt. Ihr kennt nichtmal alles und stellt vorurteile und und und. Die einzige für mich brauchbare Antwort ist die von Billy Joe. Sie hat mir verdeutlicht, worauf man dann verzichten muss wenn man einen Hund hat. So. das wars. ich danke euch trd für eure antworten.
 
Winchester

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Wenn du mit Kritik nicht umgehen kannst, stelle hier keine Fragen, okay? :)

Stop ist sehr wohl das einzig wichtige.
Und zwar in Gefahrensituationen. Wofür ist es wichtig, dass ein Hund Sitz oder Platz kann (davon mal abgesehen, dass es alle meine Hunde können). Das ist Spielerei.
Dein Hund muss einen Hasen sehen und du musst ihn mit Stop daran hindern können, dass er ihm nachrennt.
Dein Hund muss an der Straße halten. Stop. Nicht rüber rennen.
Mit Stop meine ich nicht das Wort, sondern ein deutliches Stopsignal.
Hier: Ab 1:00 http://www.youtube.com/watch?v=942ASuYhSS0
"Du bist nicht dazu da um zu gängeln"

Bitte schraub einen gang zurück, bevor du hier hochkochst.
 
McLeodsDaughters

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Wenn ein Jagdhund(Mix) nicht hört, gehört er an die Schleppleine. Ein jagender Hund kann rein theoretisch von einem Jäger erschossen werden und da ist der Jäger dann im Recht!
 
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Luzana

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Achso meinst du das. Das kommando kenne ich auf Halt ;) Und es tut mir leid das ich vorhin so überreagiert habe, ich hatte grade stress mit meiner schwester :roll:

Hier bei uns sind keine Jäger. Und wenn wir mal in den Wald fahren, haben wir dann auch eine passende leine dabei ;)
 
simone

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nicht mindestens, sondern höchstens. momentan habe ich montags - donnerstags von 7:40 - 13:45 Uhr unterricht. das sind 6 Stunden. Freitags habe ich bis 12:55. Da die Schule auch keine 5 Minuten von unserem Haus entfernt ist, bin ich dann auch schon gleich danach wieder da und muss nicht erst mit dem Bus oder Zug fahren.
Und in 3, 4, 5 Jahren? Ausbildung und Beruf sind dann oft 8 Stunden und mehr + Fahrzeit.
 
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