Meine Katze greift Hund mit Krallen an wenn ich Hund ermahne

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Tiegra

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Hallo
Ich habe sein einigen Wochen folgendes Problem. Wenn ich den Hund ermahne oder der Hund mal quitscht greift eine meiner Katzen den Hund sofort an. Also nicht so zum spielen sondern richtig mit Krallen und Zähnen. Das merkwürdige daran ist dass sie in Zeitlupe angreift sie geht langsam zum Hund hebt die Pfoten und richtet sich auf. Dann sieht es so als als würde sie sich am Hund abstützen wollen aber dann krallt sie voll rein. Wenn der Hund dann schreit reißt sie langsam das Maul auf und beißt ihr in den Rücken (Hündin). Dai ist jedoch nur einmal vorgekommen danach bin ich immer sofort dazwischen gegangen. Damit meine ich dass ich abwarte bis die Katze aufgebaut hinter dem Hund steht und die Pfoten nur noch 5-10cm vom Hund weck sind. dann schiebe ich
meine Hand dazwischen und die Katze zieht sich langsam zurück... bis ich die Hand wider weck nehme. Das geht so 3 oder 4 mal dann bleibt sie hinter dem Hund sitzen und fixiert ihn hypnotisch. Nach 10 min wendet sie den Blick auch wider ab und alles ist ok.
Dem Hund habe ich Befehl gegeben sich bei einem Angriff nicht zu bewegen denn jede Bewegung scheint die Katze nur noch mehr zu reizen. Es ist aber auch möglich dass es dem Hund nur mehr weh tut wenn er aufspringt wodurch er quietscht was auch einen sofortigen Angriff zur folge hat.
Mit der Katze schimpfen nutzt gar nichts. Jede Art von ungehalten sein meiner Person verschlimmert die Situation nur noch. Bisher löse ich das Problem in dem Ich ihr den Weg zum Hund versperre und sie dabei streichele bis sich ihre Erregung abgebaut hat.
Den Hund hatte ich zuerst. Die Katze ist ein Fundtier und Zog erst ein als der Hund 2 1/2 war. Der Hund hatte anfangs totale angst vor der Katze was sich aber nach einer Woche gab. Die Katze hatte nur 1 Tag angst vor dem Hund und ignoriert ihn seither... bis jetzt (5 Jahre später) Die Katze klaut dem Hund ab und etwas Futter. Der Hund klaut aber auch bei der Katze wenn ich mal nicht aufpasse. Alles total normal. Beide Katzen und der Hund schlafen in meinem Bett. Die Katzen meist auf mir, der Hund (Mittelschnauzer) ist dafür zu groß und schläft neben mir.

Meine Frage nun was macht die Katze da? Sie "greift mit mir an". Aber ich kann doch dem Hund nicht alles durchgehen lassen? Die Katze reagiert schon auf die veränderte Tonlage einer Ermahnung die so vorsichtig ist dass der Hund sie nicht einmal als solche versteht. Das Schlimmste ist, dass ich befürchte, dass sich ihr Angriffsverhalten auch bald auf meinen Mitbewohner ausbreiten wird. Bei einer Meinungsverschiedenheit (kein lauter Streit) Schaute sie ihn genau so an wie sie den Hund anschaut bevor sie sich langsam in Bewegung setzt.
Wir unterbrachen das Gespräch sofort und ich streichelte die Katze ausgiebig bis alles wieder gut war. aber so geht es ja nicht weiter! Was ist mit der Katze los? Ist es normal das Katzen in Gruppen angreifen? (mal vorausgesetzt sie sieht mich als Angreiferin wenn ich dominantes Verhalten zeige.

Eifersucht ist es nicht denn ich darf mit dem Hund genau so kuscheln und spielen wie mit den anderen Tieren oder mit ihr.
 
12.09.2012
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Gerd zu werfen.
Ina4482

Ina4482

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Bei plötzlich verändertem Verhalten würde ich immer erst mal zum TA gehen und die Katze checken lassen :eusa_think:. Schmerzen bzw. eine unbemerkte Erkrankung sind oft die Ursache für so etwas.
 
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Tiegra

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Danke aber die Katze ist völlig gesund. den Tierarzt hatte ich damals zuerst aufgesucht. Sein Tip war einfach mal die Karte auf den Hund loslassen bis dieser sich wehrt uns so der Katze klar macht "nicht mit mir Freundchen". Oder alternativ teure Sitzungen beim Tierpsychologen ohne Gewissheit auf Erfolg.
Kämpfen lassen will ich sie nicht da sich die beiden zwar akzeptieren aber nicht wirklich mögen. Es ist ein nebeneinander in dem man den anderen Ignoriert... zumindest war es die letzten Jahre so. Geändert hat sich das Verhalten nachdem die 2. Katze 6 Monate im Haushalt lebte. (1. [aggressive] Katze unkastriert ca. 7 Jahre. 2. Katze unkastriert 1Jahr; Hündin kastriert ca. 8 1/2 Jahre)
Das Problem mit den Angriffen besteht sein 3 Monaten. Durch ein absolut ausgeglichenes Verhalten meinerseitz ohne jede Emotion geht es aber so kann man ja nicht auf dauer leben. Letztens sollte ich am Telefon für jemanden einen Esel nachmachen. Das genügte der Katze um den Hund anzugreifen und das obwohl der grade schlief und ich nicht mal in seine Richtung schaute. Ich bemerkte den bevorstehenden Angriff weil sich die Katze wie in Zeitlupe (nicht schleichend) mit Festem Blick auf den Hund zu bewegte. Nach dem Ausholen mit der Pfote setzte ich sie woanders hin und sie lief wider zum Hund. 3mal bis ich ihr den Weg so versperren konnte das sie aufgab. Natürlich immer mit streicheln und gut zureden verbunden.
Also der Hund hat noch keine Angst vor der Katze ist aber insgesamt sehr ängstlich und reagiert daher auch schon mal mit heftigeren Attacken wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlt. 1. Stehe ich absolut nicht auf Tierkämpfe und 2. glaube ich dass eines meiner Beiden Lieblinge auf dem OP-Tisch beim Tierarzt landen würde. Vermutlich die Katze da sich der Hund in Panik nicht mehr Kontrollieren kann. Der Gewichts-Klassenunterschied ist auch zu groß. Hund 14kg Schnauzer mit viel wendigkeit, kräftigen Zähnen und den Hang die Beute zu schütteln GEGEN Katze mit nur 3750g. Sie hat neben kleinen spitzen Zähnen und einem Maul wo grade mal der Schwanz rein passt ihre Krallen, gewaltiges Sprungvermögen und enorme Schnelligkeit.
Irgendwie nicht wirklich ausgeglichen. Ich habe als Kind schon mal eine Katze mit gebrochener Wirbelsäule wegen Hundeangriff einschläfern lassen müssen Das ist nicht so toll!
 
Sumo88

Sumo88

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Ich würde dir zur Kastration beider Katzen raten. Potente Tiere sind durchaus mal aggressiv.

Bei Katzen ist es ja auch so, dass potente Tiere gegenüber kastrierten Tieren dominieren, vielleicht sieht die Katze da keinen unterschid zwischen nem Kastrierten hund und Katze?

Abgesehen davon birgt es viele verschiedene Risiken, eine Katze nicht kastrieren zu lassen. Von Dauerrolligkeit bishin zu Krebs...

Darum:

[SCHILD]Kastration[/SCHILD]
 
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Tiegra

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Danke für den Tip nur werde ich ihn nicht so umsetzen können da meine "unproblematische Katze" ein Rassetier ist und mindestens 2mal in ihrem Leben Nachwuchs hervorbringen soll. (keine Katzenproduktion!)
Das es etwas mit Dominanz zu tuen haben könnte dachte ich auch schon aber man sagte mir, dass sich dieses auch in anderen Dingen äußern würde. Sie würde die Hündin dann auch bei anderen Anlässen dominieren wollen. z.B. wenn es ums Futter geht oder um den Schlafplatz. Sie zeigt aber keinerlei dominantes Verhalten auch nicht den anderen Tieren gegenüber. Sie war als Katze immer die Einzige bis ich mir die kleine Rassekatze gekauft hatte. Das Baby reagierte mit Fauchen und Krallen auf die große Katze und brauchte mehrere Tage um ihr zu vertrauen. Die Ältere Katze akzeptierte die Jüngere sofort und "adoptierte" sie sogar. Ich hätte erwartet dass die ihr Adoptivkind vor dem Hund verteidigen will oder so aber nichts. Einmal ist der Hund der Kleinen auf den Schwanz getreten und die kleine Schrie auf...(vermutlich mehr vor Schreck Denn sie lag auf einem Kissen) Die Große kümmerte sich garnicht darum. Erst viele viele Wochen später als mir der Hund grade meine neue Hose gefressen hatte (entknopft = Knopf samt Stoffstück wo er angenäht ist wird abgebissen und ein erbsengrßes Loch bleibt ) und ich den Hund ermahnte "Was machst du den da. Du bist ein böser Hund, lass meine Sachen in ruhe" ... Da griff die Katze das erste mal an. Zuvor keinerlei Anzeichen für irgend eine Veränderung. Der Hund akzeptierte die neue Katze ... Die Katze aktzeptiert die neue Katze nur die neue Katze akzeptierte damals noch nicht meine Kanaris in der Freiflugzeit was inzwischen aber unter Aufsicht schon recht gut geht. Da ich immer Zuhause bin kann ich auch einen frischen Konflikt als Anlass des Stresses zwischen Hund und Katze ausschließen. Da es so scheint als würde sich das Problem vom Hund auch auf einen Freund übertragen schließe ich mal dreist den Hund als Ursache aus. Ich glaube, dass ich die Ursache bin kann mir aber nicht erklären was ich falsch mache. Fakt ist wenn ich lauter werde, wenn ich komische Geräusche mache wie Esel Huhn Affe... greift die Katze an und wenn der Hund Quietscht.. dann auch. Alles akustische Reize. Wenn mein Bekannter laut niest, sich mal streitet oder sonst ungehalten ist ist alles ok... er darf auch mit dem Hund schimpfen. Also bin ich das Problem denke ich mal.
Der Hund kommt aus einem ungarischen Tierheim und ist sehr ängstlich. Jedes knallen von Feuerwerk, Jedes reale Lache einer angetrunkenen Menschengruppe... lässt ihn stundenlang erzittern. er hat eindeutig angst aber die Katze greift nicht an obwohl der Hund grade totale Unterlegenheit zeigt. Die Katze ist von dem Geknalle der Fußballfans oder soetwas total unbeeindruckt. Bei einem Dominanzproblem sollte sie dieses doch ausnutzen.
Eifersucht? Die Katze liebt es nicht sonderlich beschmust zu werden. ab und an will sie es aber doch und dann kraule ich sie ausgiebig. Dieses Kraulen und schmusen scheint ihre innere Aggressivität abzubauen jedoch lässt sie es nicht immer zu. Den Hund habe ich mal eine Weile weniger beachtet aber immer noch genug sodass er nicht Eifersüchtig wurde. Keine Veränderung der Katze. wenn die Katze die ganze Nacht auf mir schläft habe ich das Gefühl als würde es besser sein als an Tagen wo sie sich einen anderen Schlafplatz gesucht hatte. Seither schlafen beide Katzen in meinem Bett. Da ich den Hund nicht aus dem Bett rausschmeißen kann da er sonst 1. Eifersüchtig werden könnte und 2. die Katze bei einer als Befehl formulierten Aufforderung angreifen würde schlafe ich nun in einem Tierbett...oder so
Dauerrolligkeit ist kein Problem bei uns. Eine rollige Katze wird grundsätzlich garnicht oder nur am Kopf berührt so ist alles nach 1-4 Tagen vorbei und es kommt ja auch nur 2 mal im Jahr vor. Daher keine Kastration wegen rolligkeit. Zudem habe ich schon oft erlebt wie sich eine Katze danach völlig verändert hat. Inaktiv Fett, ängstlich auch Menschen gegenüber, Also ich würde sagen die sind in eine Art Identitätskrise gefallen. Auch vor Artgenossen hatten sie plötzlich angst wo sie sich vorher souverän durchgesetzt hatten. Nein das Risiko möchte ich nicht eingehen wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Wie gesagt der Fehler ist bestimmt bei mir und da muss ich suchen. Ich erbitte eure Hilfe und Erfahrungsberichte um die Katze zu verstehen und mich so zu ändern dass der Hund nicht mehr machen kann was er will nur damit er nicht angegriffen wird weil ich ihm nichts sagen darf.
Wer kennt es das Hauskatzen in Gruppen angreifen und kann mir darüber berichten ... Angriffsaufbau, wer greift zuerst an, Wie und wann und warum reagieren die anderen Katzen... Habe dazu leider auch nichts bei Google gefunden. Nur im Reiterhof wo ich mein Pferd habe leben auch viele Katzen. Alle Besucher des Hof´s dürfen auch ihre Hunde mitbringen wenn sie keine Katzenhasser sind. Die Besitzerin berichtete mir, dass es ab und zu mal vorkommt, dass sich die Katzen zusammentuen und gemeinsam einen Hund angreifen. Das Opfer wird dabei angeblich wilkürlich ausgewählt. Es trifft also nicht immer den selben Hund. Mehr konnte sie aber nicht sagen da sie anderes zu tuen hat als ihre Katzen zu beobachten wie sie anführte. Daraus schloss ich dass es also unter Umständen normal ist dass Hauskatzen in Gruppen gezielt angreifen. Wenn ich nun die Leitkatze bin und den Hund "angreife" macht die Katze mit...nur dass ich ja nicht wirklich angreife hat sie noch nicht verstanden.
 
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Simpat

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Katzen sind absolute Einzeljäger, daher fehlt ihnen dieses Zusammenspiel, es ist also weder instinktives noch erlerntes Verhalten, sie kennen keine Kooperation. Habe noch nie gehört, das Katzen zusammenarbeiten, um einen Hund anzugreifen. Katzen erkunden aus Neugier etwas gleichzeitig oder bejagen zufällig das gleiche, können auch mal auf den gleichen Artgenossen aggressiv reagieren, vielleicht auch auf einen Hund, aber nicht zielgerichtet in Zusammenarbeit.

Welcher Rasse gehört die kleine Rassekatze an, warum ist die Große mit 7 Jahren noch nicht kastriert, willst du mit ihr auch noch Nachwuchs produzieren.
Dauerrolligkeit ist kein Problem bei uns. Eine rollige Katze wird grundsätzlich garnicht oder nur am Kopf berührt so ist alles nach 1-4 Tagen vorbei und es kommt ja auch nur 2 mal im Jahr vor. Daher keine Kastration wegen rolligkeit. Zudem habe ich schon oft erlebt wie sich eine Katze danach völlig verändert hat. Inaktiv Fett, ängstlich auch Menschen gegenüber, Also ich würde sagen die sind in eine Art Identitätskrise gefallen. Auch vor Artgenossen hatten sie plötzlich angst wo sie sich vorher souverän durchgesetzt hatten.
So ein Blödsinn, es kommt nur öfters vor, dass die Tiere durch die Kastration ruhiger werden, dann muss man halt die Futtermenge anpassen. Meine Sue wurde mit 5 Monaten kastriert, die ist bis heute (2 Jahre) verspielt wie eh und je. Die meisten Katzen werden durch die Kastration eher schmusiger. Jede Rolligkeit ist für die Katze massiver Stress, den sollte man ihr nicht unnötig zumuten, außerdem haben unkastrierte Katzen ein erhöhtes Risiko auf Gebärmutterentzündung und Tumore an den Geschlechtsorganen.

Hast du schon mal probiert, die Katzen und den Hund durch positive Erlebnisse einander näher zu bringen, Verteilung von Leckerlis, gemeinsame Schmuseeinheiten, gemeinsames Spielen usw.

Ansonsten finde ich deine Tierhaltung schon etwas problematisch. Die große Katze war jahrelang in Einzelhaltung und ist bis heute nicht kastriert. Da beide Katzen nicht kastriert ist, wird es auch zwischen den beiden Katzen zu Spannungen kommen, die dann womöglich die ältere auch an dem Hund auslässt. Die jüngere soll 2x Nachwuchs bekommen, aber dass ist keine Katzenproduktion, was ist es dann, deiner Meinung nach??? Außerdem werden die Spannungen wenn die dann irgendwann tragend ist noch zunehmen. Du solltest wenigstens die ältere Katze endlich kastrieren lassen, mit ihr willst du doch keinen Nachwuchs, dass würde die Situation evtl. auch schon etwas entschärfen. Ich denke ohnehin, dass die Katze vorallem mit der jungen ebenfalls potenten Katze ein Problem hat, schließlich was sie jahrelang allein und zwischen potenten Kätzinnen kommt es öfters zu Spannungen. Schließlich gab es vorher keine solchen Probleme zwischen ihr und dem Hund, vielleicht nur ein Ventil für sie, weil sie mit der Situation so nicht zurecht kommt.

Wieviel qm und wieviel Räume stehen den Tieren zur Verfügung, können die sich gut aus dem Weg gehen?

Warum sperrt man die Katzen nicht aus, während die Vögel unter Aufsicht Freiflug haben? Sind die Katzen sonst auch in dem Raum wo die Vögel sind, gehen die nicht an die Käfige?
 
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Renate*

Renate*

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Das Gerücht dass Katzen fett und faul werden wenn sie mal kastriert sind hält sich doch recht hartnäckig. Leider, denn da ist nix dran.
Katzen werden mit dem Alter ein wenig ruhiger aber nicht durch eine Kastration:eusa_shhh:
Ich bin auch der Meinung dass oft ( natürlich nicht immer )Wohnungskatzen denen unwahrscheinlich langweilig ist, zu vermehrter Futteraufnahem neigen;)
 
Sumo88

Sumo88

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Tut mir Leid aber sowas macht mich echt stinkig!

Abgesehen davon, dass ich hier eine superschlanke hyperaktive Kätzin sitzen habe und ich überhaupt nicht verstehe, wie du auf diese Annahmen kommst: warum glaubst du ist es keine Katzenproduktion was du da vor hast? Das liest sich nicht so, als wäre das der optimale Rahmen um kitten aufzuziehen. Und die Sache mit den Vögeln hat Petra ja schon angesprochen.. bist du eingetragener Züchter in einem zuchtverein? Steht bei dir nicht im Schutzvertrag, dass du mit ihr keinen Nachwuchs produzieren darfst oder hast du ein spezielles Zuchttier gekauft?

Und bevor ich mich noch im ton vergreife, verweise ich lieber auf einen Thread von jemandem, der genauso gedacht hat wie du.
https://www.tierforum.de/t160469-ich-musste-meine-katze-einschlaefern-lassen.html
 
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Tiegra

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Hallo
Danke für die Vielzahl an Antworten.
1. Die beiden Katzen lieben sich tief und innig...so wie sie sind. Sie Putzen sich gegenseitig, fressen zusammen, schlafen zusammen auch tagsüber. Da gab es komischer Weise noch NIE irgend eine Art von Spannung.
Zum Platzangebot:
Meine Tiere dürfen die Ganze Wohnung benutzen. (80m²) Die Türen sind immer auf und ich habe im Wohnzimmer ein Tuch davor gehängt damit sie Vogel im Zimmer bleiben.
Zu den Vögeln: Die 2 Kanaris haben einen großen engmaschigen Papageienkäfig der in Augenhöhe für Menschen von der Zimmerdecke hängt. Die Tiere bekommen fast täglich Freiflug. Dafür sind Banbusstangen und Weinreben an der Decke befestigt.
Katzen und Vögel: Da ich den ganzen Tag zuhause bin kann ich gut drauf achten, dass die Katzen kein Interesse an den Vögeln bekommen. Sollte eine Katze doch mal zum Käfig schauen lenke ich sie sofort ab. Mit Spielzeug oder durch zureden . ab und an auch mal durch ein Leckerlie aber das nicht so oft damit sie die Vögel nicht mit dem Leckerlie in Verbindung bringt. Die große reagiert nicht mal wenn sie angeflogen wird die Kleine schaut nur noch wenn sie in ihrer Nähe landen aber da ich sie dann sofort anspreche kommt sie dann zu mir und vergisst den Vogel.
Soetwas kann man natürlich nur machen wenn man 1. IMMER da ist, IMMER konsequent ist und wenn man NIE nie nie Wasser oder so etwas einsetzt. Jagtverhalten ist auch bei Katzen Konditioniertes Verhalten. Sie Jagen von natur aus aber was sie als Beute ansehen ist antrainiert.
Ältere Katze vor und nach der Zweitkatze: Die Ältere Katze litt vor der Anschaffung der 2. Katze anscheinend unter Tiergesellschaftsmangel. Ich war zwar immer da aber sie liebte es nicht so sehr angefasst zu werden. Sie stieg oft in den Kaninchenkäfig und Kuschelte mit meiner Häsin. Als diese dann Nachwuchs bekommen hatte kroch sie sogar in die Wurfkiste und schaute sich die kleinen an. Keinerlei Jagtverhalten! Die Häsin vertraute ihr auch absolut. Mit einem Böckchen schloss sie sehr enge Freundschaft und leckte es auch später immer wieder sauber. Auch die Mutter wurde täglich ausgiebig geputzt. Leider musste ich die Mutter einschläfern lassen da sich eine Zahnwurzelentzündung an den oberen Backenzähnen bekommen hatte die sich auch nicht mit Medikamenten auslöschen ließ und auf das Gehirn übergriff. Die Katze litt SEHR unter dem Verlust ihrer Freundin obwohl der Nachwuchs noch da war. Dieses Gab sich erst als ich ihr die kleine Katze mit gebracht habe.
2 Katzen: So seit dem ich die 2. Katze habe ist die Ältere sichtlich ausgeglichener. Sie hat die kleine "Adoptiert" Obwohl die kleinere jetzt schon etwas über 1 Jahr ist nuckelt sie noch an den Zitzen der Älteren. Diese führte zu keiner Zeit Milch aber das scheint die Beiden absolut nicht zu stören. Die kleine ist total verschmust und verkuschelt. Jetzt wo die ältere sieht dass es anscheinend Spaß macht mit Menschen zu kuscheln ist sie auch zutraulicher geworden und lässt sich anfassen und streicheln wenn sie will.
Vorgeschichte der älteren Katze: Sie ist ein Fundtier das nachts mitten im Waldgebiet auf der Fahrbahn einer Straße saß und nicht weg ging. Auch ein an die Seite setzten half nichts. Sie lief immer wider vor das Auto in das Scheinwerferlicht. Also blieb nur überfahren oder mitnehmen. Sie schlief mach wenigen Metern im Auto auf meinem Schoß ein. Sie bemerkte nicht einmal den Hund hinter sich im Auto. Lange habe ich Versucht den Besitzer ausfindig zu machen aber keiner kannte die Katze. Zudem hatte sie eine massive Verhaltensstöhrung. Sie leckte sich an den Hinterbeinen, am Bauch und am Hals das Fell ab sodass sie überall "Löcher" im Fell hatte. Damit aber nicht genug. An den Vorderbeinen und am Hals leckte sie sich meist so weit auf dass es wund war und anfing zu suppen und zu eitern. Salben vom Tierartzt blieben nicht lange da wo sie sein sollten und wegen der Probleme am Hals konnte sie keine Halskrause bekommen. Mit ihren Krallen kratzte sie sich blutig und das Blut spritzte durch die ganze Wohnung Kaum war eine Stelle am abheilen ging es an einer anderen wider los. Ich habe bestimmt 1000€ beim Tierartzt gelassen Er wusste auch nicht weiter und meinte dass es ein (habe den namen vergessen)-Syndrom sei das ab und zu bei Katzen auftrete. Dagegen ist kein Mittel bekannt welches das Problem heilen könnte. Es gäbe nur die Möglichkeit die Katze dauerhaft mit Kortison vollzustopfen. Also ging es ja nicht anders und die Katze bekam erst einmal täglich 1 Tablette. Arzt sagte immer Direkt ins Maul Stopfen da die nicht gut schmeckt und sie die aber unbedingt essen muss. Durch die ständige Behandlung der Wunden und die Tablettengebe wollte sie sich bald nicht mehr einfangen lassen. Resultat: Ich konnte ihr die Tabletten nicht mehr regelmäßig geben. Auch der Tierazt hatte kein Alternatives Medilament dass besser schmeckt oder ins Futter kommt. Er wollte nur wissen ob ich sie einschläfern lassen will. Wollte ich aber nicht. als ich sie wider gefangen hatte schnitt ich ihr die Krallen der Hinterbeine ein wenig kürzer sodass sie sich nicht mehr wie mit Messern aufschlitzen konnte und gab den Vewrsuch auf ihr weiter Tabletten zu geben. Das half endlich etwas. Sie leckte sich zwar noch aber "ritzte" sich nicht mehr. Nun galt es nur immer darauf zu achten dass die Krallen hinten nicht scharf werden. Der Zustand blieb über Jahre halbwegs stabil. Bis die kleine Katze einzog. Seit dem ist die große wider völlig gesund. Sie hat gut zugenommen (2kg) und ist jetzt auch normal im Gewichtig. Der Tierarzt spricht von einem Wunder dass er so noch nicht erlebt hat.
Ich habe ihn gestern wegen der Kastration gefragt und er riet mir eindringlich davon ab. Man wisse nicht wie sich die Kastration auf das Leckverhalten auswirken wird. Ich ändere weder fas Futter noch irgend etwas anderes aus angst die Katze könnte sich wider selbst verletzten und daher sollte ich sie auch nicht operieren lassen wenn es nicht unbedingt sein muss. Wenn sie zu häufig rollig wirt könne ich ihr Tabletten geben... Da lehnte ich sofort ab denn mit Tabletten geben haben wir schon unseren Kampf gehabt. Ich hoffe dass damit die Frage wieso ich die Katze nicht Kastrieren lasse beantwortet wurde.
Rasse: Die kleine ist eine 3-Color BKH (weiß mit blauen- und creme-farbigen Flecken) dazu Bernsteinaugen. Sie wurde aus Zuchttier gekauft. Ich will sie aber nicht decken lassen bevor sie 5 Jahre ist damit sie wirklich 100% körperlich ausgereift ist. Daher bin ich auch noch nicht in einem Zuchtverein oder so etwas.
Die ältere ist eine Hauskatze. Der Tierarzt tippte lange auf einen Mix mit einer Ägyptischen Katze da sie so schlank war und so große Ohren hatte + Spitzen Kopf aber dass hat sich alles im letzten Jahr geändert. Das war wohl nur weil sie so dünn war. Jetzt ist sie schön breit geworden und ich glaube auch noch etwas gewachsen. Ihr Fell ist Getupft und nicht gestreift. Also muß da mal irgend was Rassemäßiges mit rein gekommen sein. Insgesammt viel weiß (Däcke) Grundfarbe graues Stichelhaar ohne Schattierung. Auf dem Grau sind schwarze Punkte verteilt die rund sind und etwa so groß wie 1€ (Wie bei Leopardette nur eben auf Stichelhaar) Ansonsten weißer Bauch, weiße Beine, Weiß am Kopf wie die Katze aus der Felix-Werbung, weiße Schulteren, weißer Nacken.
Tierproduktion: Ist für mich dass was damals meine Nachbarin machte. Die Katze bekam Jahrelang 2mal pro Jahr Nachwuchs. Völlig unkontrolliert von irgend einem Kater der draußen herum lief. Die Babsy wirden dann wenigstens 8Wochen bei der mutter gelassen und danach für 20€ verkauft. Die Tiere wurden nie Geimpft oder entwurmt. Natürlich auch nicht gechipt! Es ging nur darum 20€/Jungtier zu erhalten. und dafür nichts ausgeben zu müssen außer etwas Futter. Nach 5Jahren Zog sie fort und gab die Katze an die Frau zurück wo sie sie auch her hatte. Da passierte vorher und in Folge das Selbe nur dass die Frau 6 oder 8 Babymaschienen hatte. Also das ist Patzenproduktion! Wenn eine Katze mit Papieren 2 mal im Leben junge bekommt ist das Zucht und ich finde das besser als seine Katze jedes Jahr kinder bekommen zu lassen das ist doch auch anstrengend für das Tier! man sollte das sowieso mehr einschränken mit dem Deckzyklus in der Rassetierzucht. Das geht nur auf Kosten der Tiere. alle 2 Jahre sollte die Maximalbelastung für ein Hund oder eine Katze sein (finde ich) Daher habe ich mir vorgenommen meine BKH nur 2mal werfen zu lassen (mit 5 und mit 7) und dann mal sehen wie es ihr geht.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Erfahrung mit der Katze meiner Oma und der Katze eines Nachbarn (aktuell)

Die Katze meiner Oma wurde im Alter von 3 Jahren Kastriert. Sie blieb schlank aktiv und verschmust. Ihr Carakter veränderte sich aber so sehr hin zum Ängstlichen dass sie vor Angst zitterte wenn sie durch das Fenster nur eine andere Katze gesehen hat. Ihr Leben bestand danach nur noch aus Flucht und Angst vor anderen Katzen. Wir mssten oft nachts aufstehen um sie nach hause zu geleiten weil ihr ein anderes Tier den Weg versperrte und sie ein riesen Geschrei veranstaltete wenn ihr eine Katze begegnete. Sie wurde andauernd verprügelt und meine Oma bereute es IMMER ihr das angetahn zu haben. Die Katze wurde 18Jahre und schlief dann plötzlich ein. Achso seit der Kastration Pinklelte die Katze ab und an in das Bett meiner Oma. Wetter-unabhängig! Eigenes Haus mir Garten war vorhanden und ein Angrenzender Wald auch! Katze konnte immer rein und raus.
Die aktuelle Nachbarin holte sich eine Katze und als diese in Dauerrolligkeit verfiel ließ sie die Katze so schnell wie möglich kastrieren. Die Katze war etwas 1 1/2 Jahre Verspielt und aufgewäckt. Jetzt ist es ein Bettvorleger den man zu jeder Bewegung überreden muß. Legt man das Tier auf dem Sessel ab bleibt sie einfach liegen, Woanders ist das das selbe. Bewegen nur noch zum fressen und für den Stuhlgang. Wenn das Futter alle ist legt sie sich vor den Napf und schreit bis Futter kommt. Das Vieh ist inzwischen so rund dass es rollen könnte. Beine sind Überflüssig geworden könnte man glauben. Der TA sagt dass kann schon mal vorkommen... Jede Katze reagiert anders auf den Eingriff und bei ihrer ist es nun mal besonders schlimm. Der Eingriff war vor 1 Jahr Die Bassrolle mit Schwanz ist also erst 3 1/2 Jahre und die Besitzerin weint so oft wenn sie über ihre Katze spricht. OK da ist bestimmt einiges zusammen gekommen nicht nur das Kastrieren auch ein Fütterungsfehler (füttern bei Bettelverhalten/lautes Mutzen und schreien) aber die Frau hatte Katzenerfahrung. Zuvor musste sie ihren Kater wegen Krebs einschläfern lassen. Der war bis zu der Zeit immer gut drauf und auch kastreiet. Sie spielt auch ausreichend mit dem Tier (spielte... mit dem Bettvorleger ist das so nicht mehr möglich)

Also so ganz scheint es kein Mythos zu sein dass sich die Katzen nicht negativ verändern können.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

... bist du eingetragener Züchter in einem zuchtverein? Steht bei dir nicht im Schutzvertrag, dass du mit ihr keinen Nachwuchs produzieren darfst oder hast du ein spezielles Zuchttier gekauft?

Und bevor ich mich noch im ton vergreife, verweise ich lieber auf einen Thread von jemandem, der genauso gedacht hat wie du.
https://www.tierforum.de/t160469-ich-musste-meine-katze-einschlaefern-lassen.html

Ich habe mir den Beitrag völlig durch gelesen. Danke
Dazu möchte ich anmerken, dass die Katze aus dem Bericht jahrelang Tabletten bekommen hatte. Diese Tabletten machten die Katze angeblich krank. Da ich meinen Tieren Keine Medikamente gebe (erst recht nicht welche die der Natur zuwider handeln) dürfte der Fall bei mir etwas anders liegen. Aufgefallen ist mir aber auch dass der Schreiber von einer Änderung der Charakters seiner 1.Katze nach der Kastration sprach. Zudem können auch Kastrierte Tiere Krebs bekommen.
Katzenproduktion ist, wenn eine Katze 2mal im Jahr unkontrolliert Nachwuchs bekommt der dann verschenkt oder sogar getötet wird weil man nicht weiß wohin damit. Leider auf vielen Bauernhöfen immer noch üblich da kostengünstiger als Kastration.
 
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Ich habe auch drei BKHs. Wenn du sie als Zuchttier erworben hast, dann hast du ja den Stammbaum und kannst mir sicher sagen aus welcher Zucht und aus welchen Linien sie kommt und du wirst dich sicher vor dem decken gut genug in das Thema Genetik einlesen und auch eine Blutgruppenbestimmung machen lassen, die Katze auf HCM schallen lassen und auf PKD untersuchen lassen.

Ich habe hier drei kastrierte BKH, die mit 5 und 9 Monaten kastriert worden sind und keines der Tiere hatte irgendwelche negativen Wesensveränderungen oder Gewichtszunahmen und alle drei tollen für BKHs immer noch recht wild bei mir durch die Wohnung. Ich kenne eigentlich nur Leute mit kastrierten Katzen, bis auf die beiden Züchterinnen meiner Katzen und auch selbst die haben auch ein paar kastrierte Tiere und keiner hatte solche Auswirkungen nach einer Kastration, die züchten beide seit 10 Jahren und deren Kitten sind bis auf die wenigen die in die Zucht gegangen sind, immer vor dem ersten Lebensjahr kastriert worden und trotzdem haben die beide nur positives zum Thema Kastration zu berichten.

Die Krankheit und das Leckverhalten deiner Katze kann ich natürlich nicht beurteilen, aber oft ist so was psychisch und auch stressbedingt oder aufgrund einer Autoimmunerkrankung oder Allergie und mit einer Kastration würdest du ihr ja zumindestens den hormonellen Stress nehmen, kann mir nicht vorstellen, dass die Krankheit dadurch wieder ausbricht, aber ich bin natürlich kein Fachmann.

Du bist aber sicher nicht jeden Tag rund um die Uhr zuhause, man muss doch auch mal raus unter Leute oder zumindestens einkaufen und du gehst doch sicher auch mit deinem Hund spazieren. Was ist dann mit Vögeln?
 
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Tiegra

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Ich habe auch drei BKHs. Wenn du sie als Zuchttier erworben hast, dann hast du ja den Stammbaum und kannst mir sicher sagen aus welcher Zucht und aus welchen Linien sie kommt und du wirst dich sicher vor dem decken gut genug in das Thema Genetik einlesen und auch eine Blutgruppenbestimmung machen lassen, die Katze auf HCM schallen lassen und auf PKD untersuchen lassen.
Ja ich habe Papiere und einen Stammbaum. Wegen der Genetik... Ich bin gelernte Biolaborantin. Damit und mit Erbkrankheiten kenne ich mich bestens aus. Ich werde das alles machen wenn es so weit ist und ich werde mir dann auch kompetente Beratung bei einem anserrigen Verein für BKH Katzen holen. Also nicht "Oh der Kater ist ja süß mal sehen was da raus kommt..." Sondern Oh der Kater ist ja süß könnte ich bitte eine Kopie seiner Papiere bekommen?...

Ich habe hier drei kastrierte BKH, die mit 5 und 9 Monaten kastriert worden sind und keines der Tiere hatte irgendwelche negativen Wesensveränderungen oder Gewichtszunahmen und alle drei tollen für BKHs immer noch recht wild bei mir durch die Wohnung. Ich kenne eigentlich nur Leute mit kastrierten Katzen, bis auf die beiden Züchterinnen meiner Katzen und auch selbst die haben auch ein paar kastrierte Tiere und keiner hatte solche Auswirkungen nach einer Kastration, die züchten beide seit 10 Jahren und deren Kitten sind bis auf die wenigen die in die Zucht gegangen sind, immer vor dem ersten Lebensjahr kastriert worden und trotzdem haben die beide nur positives zum Thema Kastration zu berichten.
Mir ist aufgefallen, dass meist die Menschen die ihre Katzen im ersten Jahr haben kastrieren lassen von wenigen bis gar keinen Problemen sprechen. wehrend die Carakterveränderungen zuzunehmen scheinen je älter die Kazte beim Eingriff ist. Würde ja auch denn ergeben denn eine Junge Katze verändert sich ja sowieso noch sehr stark. es ist also nicht einfach zu sagen DASS DA WAR JETET DIE KATRATION! und diese entwicklung ist unabhängig davon...

Die Krankheit und das Leckverhalten deiner Katze kann ich natürlich nicht beurteilen, aber oft ist so was psychisch und auch stressbedingt oder aufgrund einer Autoimmunerkrankung oder Allergie und mit einer Kastration würdest du ihr ja zumindestens den hormonellen Stress nehmen, kann mir nicht vorstellen, dass die Krankheit dadurch wieder ausbricht, aber ich bin natürlich kein Fachmann.
Es ist eine psychische Krankheit. Bis heute ist wohl nicht bekannt wodurch sie ausgelöst wird. Es ist ein Rätzel und manche werden gesund nach einem Umzug manche bei Veränderingen der Einrichtung und manche bei Veränderungen der Bewohner oder des Tierbestandes. Auch andere Fütterungsstandorte sollen schun geholfen haben sowie andere Orte für das Katzenklo. Was es ist muss man ausprobieren safte der Tierarzt damals aber machte mir keine Hoffnung dass ich es finden werde. Ich habe es aber gefunden... die 2. Katze war der Schlüssel. seither habe ich nichts mehr verändert. Kein Möbelstück umgestellt kein anderes Futter kein Besuch in der Wohnung... Bis auf gelegentliche kleinere löcher im Fell ist alles ok.

Du bist aber sicher nicht jeden Tag rund um die Uhr zuhause, man muss doch auch mal raus unter Leute oder zumindestens einkaufen und du gehst doch sicher auch mit deinem Hund spazieren. Was ist dann mit Vögeln?
Also ich bin eigentlich immer zu Hause. Kontakt zu Menschen meide ich sowieso schon seit meiner Kindheit wo es nur immer geht. Da sind ja auch genug im Internet zu finden :)
Mit dem Hund geht meist mein bekannter der auch meinen Einkauf erledigt. Nachts zwischen 3 und 5 gehe ich mit dem Hund eine Runde.

Der Vogelkäfig hängt an der Zimmerdecke und ist somit auch nicht unbedingt im Blickfeld der Katzen. Die Große interessiert sich sowieso nicht mehr dafür auch nicht wenn sie frei fliegen. die kleine schaut noch interessiert wenn man einer auf dem Sofa landet aber im Käfig reagiert sie auch schon lange nicht mehr auf die Vögel. Und die Vögel sind auch so abgerichtet dass sie auf Befehl (spezielles Stock mit Wedel) in den Käfig fliegen sobald ich den Wedel in die Hand nehme. Ich habe ja den ganzen Tag zeit mich mit den Tieren zu befassen...
 
S

Simpat

Moderator
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Mir ist aufgefallen, dass meist die Menschen die ihre Katzen im ersten Jahr haben kastrieren lassen von wenigen bis gar keinen Problemen sprechen. wehrend die Carakterveränderungen zuzunehmen scheinen je älter die Kazte beim Eingriff ist. Würde ja auch denn ergeben denn eine Junge Katze verändert sich ja sowieso noch sehr stark. es ist also nicht einfach zu sagen DASS DA WAR JETET DIE KATRATION! und diese entwicklung ist unabhängig davon...
Da können dir aber meine beiden Züchterinnen jederzeit das Gegenteil belegen. Sie behalten ja die eine oder andere Katze auch wenn sie aus der Zucht genommen wird, trotzdem noch und diese Tiere werden kastriert, also auch schon mehrere Jahre alt und diese bleiben dann bis zum Lebensende bei ihnen oder werden als Liebhabertiere abgegeben, auch da haben die noch keine schlechten Erfahrung bzgl. der Kastration gemacht.Viele Züchter haben auch den einen oder anderen Kastraten sowohl männlich wie weiblich im Haus.

Natürlich ist die Kastration ein erheblicher Eingriff und sie verändert die Katze auch schon allein durch die Veränderung des Hormonspiegels keine Frage, aber von diesen negativen Auswirkungen wie du sie beschreibst habe ich bisher nichts gehört, außer das kastrierte Katzen schon mal leichter zunehmen oder durch die Hormonumstellung etwas ruhiger werden, aber da muss man sie dann halt zur Bewegung animieren und die Futtermenge entsprechend anpassen. Meistens ist es aber gar nicht die Kastration sondern nur das Alter was die Tiere ruhiger werden lässt und zunehmen tun sie, weil man sie nicht genügend animiert und ihnen nicht genügend Abwechslung bietet und den ganzen Tag Futter im Napf steht, da wird dann schon mal aus Langeweile mehr gefressen als die Katze braucht.

Hilfe und Beratung solltest du dir aber nicht von einem Verein holen, sondern von einer erfahrenen Züchterin, die kann dich da wesentlich besser beraten. Wie sieht es mit der Züchterin deiner Katze aus, bist du nicht mehr in Kontakt mit ihr? Ich bin mit den Züchterinnen meiner drei Bärchen inzwischen per Du.
 
Sumo88

Sumo88

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Erstmal danke für deine ausführliche Antwort, das liest sich alles schon ein bisschen anders.

Und auch wenn ich kein Freund von Zucht bin, gehst du zumindest relativ vernünftig an die Sache ran. Zumindest insofern man Zucht vernünftig nennen kann, aber das ist wie gesagt nur eine persönliche Meinung.

Schön, dass sich deine beiden Katzen so gut verstehen und deine Ältere sich nicht mehr selber verstümmelt. Dass viele Katzen, die in Einzelhaft leben solche Verhaltensauffälligkeiten zeigen können, ist durchaus bekannt. Allerdings verstehe ich den Zusammenhang mit der Kastration nicht so ganz. Sie hat doch wesentlich weniger Stress, wenn sie nicht mehr rollig wird?! Wenn der Stress einer Rolligkeit das nicht schlimmer macht, warum sollte es dann eine Kastration tun?

Ich finde es schon komisch, dass alle diese auffälligkeiten, die diese Katzen zeigen, mit der Kastration zusammen hängen sollen...Meine Krümel wurde auch erst mit 2 Jahren kastriert, dass sie besonders träge wäre könnte cih aber nciht behaupten.. Und wenn eine Katze so fett wird, wie du es beschrieben hast, dann muss da irgendwas anderes auf jeden Fall schief gelaufen sein. Und damit meine ich nicht die Kastra. Aber wenn cih seh, dass meine Katze zu dick wird, dann änder ich doch was am Futter oder an der Menge und schau, dass sie sich mehr bewegt und sich ihr Futter womöglich erarbeiten muss. Ich bezwifel jetzt einfach mal ganz frech, dass das hier der Fall war..

Und dass eine Katze unsauber wird, wenn kein Katzenklo vorhanden ist, kann ich mir auch vorstellen. Meine Freigänger kommen auch oft rein, gehen aufs klo und verschwinden wieder nach draußen :eusa_doh:

Und nur weil jemand Katzenerfahrung hat, heißt dass nicht, dass derjenige dann automatisch alles weiß oder alles richtig macht. ;)
 
T

Tiegra

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Erstmal danke für deine ausführliche Antwort, das liest sich alles schon ein bisschen anders.

Und auch wenn ich kein Freund von Zucht bin, gehst du zumindest relativ vernünftig an die Sache ran. Zumindest insofern man Zucht vernünftig nennen kann, aber das ist wie gesagt nur eine persönliche Meinung.

Schön, dass sich deine beiden Katzen so gut verstehen und deine Ältere sich nicht mehr selber verstümmelt. Dass viele Katzen, die in Einzelhaft leben solche Verhaltensauffälligkeiten zeigen können, ist durchaus bekannt. Allerdings verstehe ich den Zusammenhang mit der Kastration nicht so ganz. Sie hat doch wesentlich weniger Stress, wenn sie nicht mehr rollig wird?! Wenn der Stress einer Rolligkeit das nicht schlimmer macht, warum sollte es dann eine Kastration tun?

Ich finde es schon komisch, dass alle diese auffälligkeiten, die diese Katzen zeigen, mit der Kastration zusammen hängen sollen...Meine Krümel wurde auch erst mit 2 Jahren kastriert, dass sie besonders träge wäre könnte cih aber nciht behaupten.. Und wenn eine Katze so fett wird, wie du es beschrieben hast, dann muss da irgendwas anderes auf jeden Fall schief gelaufen sein. Und damit meine ich nicht die Kastra. Aber wenn cih seh, dass meine Katze zu dick wird, dann änder ich doch was am Futter oder an der Menge und schau, dass sie sich mehr bewegt und sich ihr Futter womöglich erarbeiten muss. Ich bezwifel jetzt einfach mal ganz frech, dass das hier der Fall war..

Und dass eine Katze unsauber wird, wenn kein Katzenklo vorhanden ist, kann ich mir auch vorstellen. Meine Freigänger kommen auch oft rein, gehen aufs klo und verschwinden wieder nach draußen :eusa_doh:

Und nur weil jemand Katzenerfahrung hat, heißt dass nicht, dass derjenige dann automatisch alles weiß oder alles richtig macht. ;)
Erst einmal danke für die nette Konversation. das ist besser als "Du blöde Kuh un musst... und wenn nicht sollte man dich..." oder so. das mag ich garnicht. immerhin bin ich hier um Rat und Erfahrungen anderer zu bekommen und nicht um runter geputzt zu werden.

Ja meine Oma hatte NIE ein Katzenklo Die Katze machte immer draußen. Als Kind ging ich daher auch immer davon aus dass ein Katzenklo nur für Wohnungskatzen ist. Ansonsten war die Katze aber total sauber. Meine Eltern hatten sie mal 3 Tage versehentlich eingesperrt. Als wir zurück kamen ist uns das arme Tier entgegen gerannt und sofort in den nächsten Sandhaufen. Die Wohnung war absolut sauber obwohl die Katze fast geplatzt ist.
Unsauber war sie also nicht aber schnell beleidigt. Meine Oma war kein einfacher Mensch und schon damals dachte ich immer dass die Katze das macht um ihren Unmut über irgend etwas auszudrücken.

Der Tierarzt schließt nicht aus dass durch den Schock der Narkose und die Operation und durch das unsichere Gefühl beim erwachen die Katze sich als Selbstschutz vor der ungewohnten Situation wider anfängt zu lecken. Sie wird sich 1 bis 2 Tage nicht so gut fühlen wie vor der OP. Wundschmerz danach und direkt nach dem Erwachen Orientierungslosigkeit. Beides könnte das lecken wieder auslösen. zumal sie besonders an den Innenseiten der Hinterbeine leckte und am Bauch. Eine Halskrause würde er genau wie irgend ein Halsband sofort wider das Kratzen mit dem Hinterbein zurückholen. Das Risiko ist groß dass sie dadurch wider anfängt. Der Tierarzt meinte das sei wie bei einem Exraucher der für einige Tage wider Taucht. Hohes Risiko dass er danach wider ein richtiger Raucher ist. Daher hatten wir beschlossen sie besser nicht zu kastrieren solange es vermeidbar ist. Das Kratzen mit den Blutigen eiternden und suppenden Wunden sei ein viel höheres Risiko als eine Nichtkastration. Dem Krebsrisiko könne man vorbeugen indem die Katze alle par Jahre Nachwuchs bekommt, zumal es aber auch nur bei Scheinschwangeren Katzen stark erhöht ist...so der TA. Meine war noch nie Scheinschwanger und die Rolligkeit spürt man kaum. Dazu kommt noch dass ich mir nicht vorstellen kann dass es an den Hormonen liegt.
Ich bin noch davon überzeugt dass sie mir "Helfen" will in der Erzielung des Hundes. Da der Körpersprachlich aber anders reagiert versteht sie ihn falsch und greift weiter an. Das ist aber kein wildes drauf stürzen... sie ist dabei völlig ruhig, bewegt sich wie in Zeitlupe und hat keine Bürste oder so. Ich dachte schon mal darüber nach ob es eine komische Art von spielen sein soll aber Spielen mit Krallen und mit Beißen? Dagegen spricht auch der Moment des Angriffes. Das Ähnelt eher einem "Alle auf einen... ATTACKE!" naja ohne Geschrei und gerenne... total komisch

Achso sie greift nur den hintern vom Hund an. Bis zur "Gürtellinie" dreht sich der Hund um steht sie da wie Hallo was willst du ? ich war das nicht... und sobald sich der Hund zurück dreht geht´s wieder los. Heute Mittag als mein Bekannter mit dem Hund gehen wollte war er (der Hund) etwas aufgeregt und wollte Bellen. Hunde sind hier zwar gestattet aber nur wenn sie nicht Bellen. Also rief ich vorsichtig und so freundlich ich konnte "He ruhe... nicht so laut! Der Hund war sofort ruhig aber sie Katze wurde dadurch wach setzte sich in Bewegung... Ich rief noch Vorsicht Katze im Anmarsch und dann Quietschte es auch schon. Ich weiß nicht wieso mein Bekannter noch nicht im Hausflur war zumindest war dem nicht so und der Hund hatte 3 Angriffswellen auszuhalten. Als ich im Flur angekommen war, war der Hund schon draußen und die Katze kam wieder zu mir. Wir gingen dann gemeinsam wider ins Zimmer. Als der Hund zurück kam war alles Friede Freude Eierkuchen.

Wie gesagt auf dem Reiterhof gibt es auch das Phänomen, dass sich die Katzen zusammen rotten um anzugreifen.
Ich fragte heute noch einmal gezielt (telefonisch) nach Die lauern hinter Büschen und im Gras und werfen sich gegenseitig blicke zu. Dann rennt eine Los und startet den Angriff. Sofort stürmen die anderen hinterher und alle auf den selben Hund. Kurz danach darf der Hund wieder aus dem Auto und den Hof betreten. Es traf auch schon den Hof eigenen Dobermann. Der angegriffene Hund ist immer Schäferhund-groß oder größer. Es wurde noch nie gesehen dass eine Katze einzeln einen Hund angegriffen hat. Auch wurden Kunde bis Kniehöhe noch nie Ziel einer Attacke.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen dass so etwas noch nirgendwo anders bei frei lebenden halb wilden Hauskatzen vorgekommen sein soll... zumal meine Katze nun Jahre später genau so reagiert. Ich gebe das Startsignal und sie greift an. Das ist 100% eindeutig!

Daher suche ich sein Monaten etwas über Rudelangriffe bei Hauskatzen aber ich finde einfach nichts. Das es soetwas gibt weis ich aber aus 100% zuverlässiger Quelle. Solche Leute interessieren sich aber Leider nicht so für das Verhalten ihrer Katzen da sie nur Mäusefallen sind. Daher wird so eine Beobachtung dann nicht Publiziert.
Aber irgend jemand im Internet muss doch jemanden kennen dessen Katzen auch so reagieren. Ich würde dann so einen Angriff gerne mal aufnehmen und genau analysieren um zu verstehen was ich ändern muss. Die Katzen im Reiterhof machen das nur 1 bis 2 mal im Jahr und nach einigen Sek ist alles vorbei. Das kann man so nicht aufnehmen und analysieren. Leider :-(
 
T

Tiegra

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Hallo...Hat sonst keiner eine Idee warum die Katze den Hund angreift sobald ich den Hund ausschimpfe? Ich fände weitere Vorschläge echt toll denn heute war es mal wieder so weit. Der Hund hatte sich un einem kurzen Augenblick der Unachtsamkeit eine Kekspackung geschnappt. Ich rief HEI...AUS! und der Hund ließ die Kekse sofort fallen aber da war die Katze schon wach und unterwegs zum Hund. Ich konnte sie mit viel Schtreicheln und gutem zureden vom Hund ablenken sodass sie nicht angriff aber das Leben ist auf diese Art doch etwas eingeschränkt.Beide Katzen haben zu dem noch eine "Macke" ausgebildet... die stört mich zwar nicht aber ich finde das komisch! Wenn ich auf WC gehe kommen BEIDE Katzen sofort an und kuscheln mit mir. Sogar die sonst so unschmusige ältere Katze kuschelt... Sie ist auch immer als erste zur Stelle wehrend die jüngere kurz danach auf meinen Schoß springt und sich dort zusammenrollt.die ältere (ziehmutter) beginnt dann umgehend die kleine zu putzen. Das geht jedes mal so... bei jedem WC-Gang. Ich muss die kleine runter setzen um aufstehen zu können.Wenn ich uns Bett gehe das selbe. Ich liege noch nicht richtig und beide Katzen kommen an um auf mir zu schlafen. Kurz danach kommt auch der Hund an den ich wegehren lassen muss da er sonst 1. eifersüchtig werden könnte und da ich ihn 2. garnicht ohne nachdrücklichen fordernden Befehl aus meinem Bett bekommen würde...was wiederum den Katzenangriff zur Folge hätte.ansonnsten schlafen alle sehr friedlich zusammen.Wenn ich kurz aufstehe bleiben alle Tiere bis auf den Hund liegen.Der legt sich sofort da hin wo ich lag. wenn ich zurück komme verlässt er aber mein Kopfkissen ohne dass ich irgend etwas sagen muß und legt sich seitlich von mir neben die Katzen. Sobald ich aber das Badezimmer betrete und mich hinsetze kommt erst die eine und 2m dahinter die andere Katze zu mir. KOMISCH KOMISCH
 
lucian

lucian

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Hallo Tiegra,

versuch doch bitte ein paar mehr Absätze in deine Beiträge zu bringen, dann sind sie leichter zu lesen ;)


ich glaub mit Streicheln der Katzen unterstützt du ihr Verhalten dem Hund gegenüber eher noch. Ich würd das lassen, sie konsequent zur Seite setzten, wenn sie Anstalten machen, den Hund angreifen zu wollen und dabei bestimmt "Nein" sagen.

Ich denke du brauchst hier viel Geduld, um dieses Verhalten abzuerziehen und vor allen Dingen kosequenz. Also wirklich immer wieder wegsetzen, vielleicht auch etwas gröber wegschieben (aber natürlich nicht weh tun), damit die Katzen mitbekommen, dass sie das nicht machen soll.

Hinsichtlich der Schmuseüberfälle auf dem Klo, kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen. Auch hier würde ichdie Katzen an deiner Stelle sanft von meinem Schoß schubsen.
Aber glaub mir, mit dem Problem stehst du nicht allein da.

LG
 
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Tiegra

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versuch doch bitte ein paar mehr Absätze in deine Beiträge zu bringen, dann sind sie leichter zu lesen ;)
OK danke ich werde versuchen das zu berücksichtigen.
ich glaub mit Streicheln der Katzen unterstützt du ihr Verhalten dem Hund gegenüber eher noch. Ich würd das lassen, sie konsequent zur Seite setzten, wenn sie Anstalten machen, den Hund angreifen zu wollen und dabei bestimmt "Nein" sagen.
Ich werde es mal mit nur wegsetzen und weg versperren probieren. Jeder Konsequente Tonfall egal wem gegenüber bewirkt aber zu 100% genau das Gegenteil.
Wenn ICH nicht Konsequent ruhig und leise rede wird die Katze erst aufmerksam und dann... wenn ich weiter so rede greift sie an.
Kurz der Hund wird angegriffen wenn: -er Quietscht ...egal ob vor Freude oder weil er einen Schreck bekommen hat und fast getreten wurde wenn er einem zwischen die Füße rennt)
-Ich dem Hund irgend einen Befehl gebe der nicht in der Tonart von "Würdest du bitte...falls es dir nichts aus macht..." ist. (was bei einem Hund meist nichts bringt besonders wenn er etwas unterlassen soll wozu er keine Lust hat)
-Ich komische Geräusche... Wie Esel Nachmachen, Schaf nachmachen...
Wenn ich ihre Ziehtochter mal mit einem NEIN LASS DASS betietele passiert dagegen garnichts. Sie schaut zum Hund ob der gemeint sein könnte oder sich angesprochen fühlt und wenn er schläft oder auch so nicht reagiert ist alles OK.Maja (ihre Ziehtochter scheint ohnehin das einzige Lebewesen im Haushalt zu sein was machen darf was es will. Sogar die Meerschweinchen sollen sich abschlabbern lassen wenn Sie sie Putzen will. Bis auf das neue kennen sie das aber und lassen sich dann ablecken.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Hallo Tiegra,

versuch doch bitte ein paar mehr Absätze in deine Beiträge zu bringen, dann sind sie leichter zu lesen ;)
Ich hatte alle Absätze in HTML-Codes "br" und "p" gesetzt. In der Vorschau hatte er auch alles so gegliedert wie ich es wollte aber er löschte meine Codes. Nach dem abschicken war alles wieder zusammengematscht. Ich habe dann versucht die Codes wieder an die richtigen Stellen zu setzen und habe das dann ohne Vorschau gepostet... Hatte da wohl einige vergessen sorry... Liegt es an Google Chrom, dass ich die Absätze nicht einfach mit "ENTER" machen kann? oder bin ich einfach zu blond um in Foren schreiben zu können?
 
Morastbiene

Morastbiene

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Etwas verspätet ein kurzes OT dazu:
Off-Topic
Ich hatte alle Absätze in HTML-Codes "br" und "p" gesetzt. In der Vorschau hatte er auch alles so gegliedert wie ich es wollte aber er löschte meine Codes.
HTML ist im Forum nicht erlaubt bzw. deaktiviert. Hier funktioniert nur der BB-Code. ;)
Absätze knallst du einfach per Enter in den Editor, zumindest bei mir funktioniert das mit Chrome tadellos.
 
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Tiegra

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Etwas verspätet ein kurzes OT dazu:
Off-Topic

HTML ist im Forum nicht erlaubt bzw. deaktiviert. Hier funktioniert nur der BB-Code. ;)
Absätze knallst du einfach per Enter in den Editor, zumindest bei mir funktioniert das mit Chrome tadellos.
ok danke für den Tipp... Bei mir macht er nur nen Zeilenumbruch aber keinen Absatz. Ich werde mich also mal mit den BB-Codes befassen.
 
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