Frischfutter für Chins ????

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Sheerha

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huhu Leute

Ich spreche dieses Thema an da ich von einer Freundin(auch Chinhalter) darauf aufmerksam gemacht wurde.

Ist Frischfutter besser als Pellets und Heu?

Es wurde berichtet das Chins bessere Lebensqualität
haben durch Frischfutter.
Pellets und Heu sollen nicht gerade das beste für Chins sein und das dies nur eine standard Fütterungsweise wäre.
Pellet und Heu ist einfach nur um Geld zu sparen.

Meine Meinung dazu:

Diese Aussage ist falsch!
In freier Natur bekommen Chins auch kein Gemüse und Obst. Sie haben einen sehr kargen Nahrungsplan.
Kurze Nahrungsplan von Chins aus diebrain.de
Chinchillas leben in den Anden in einer sehr trockenen und vegetationsarmen Gegend. Sie ernähren sich dort von trockenen Gräsern, Kräutern, Zweigen, Blättern und Kakteen. An Früchte oder Wurzeln kommen sie nur selten, ihre Pfloten und weichen Krallen/Fingernägel eigenen sich nicht zum Ausgraben von Wurzeln und in den Höhen, in denen Chinchillas wohnen, gibt es keine Obstbäume und nur wenige Früchte tragende Sträucher. Da sich der Verdauungstrakt der Chinchillas in ihrer Heimat an diese karge Pflanzenahrung angepasst hat, ist die meist gehaltvollere Kost in Gefangenschaft nicht geeignet, um einen Chinchilla gesund zu erhalten. Der Chinchilla muss mit sehr karger d.h. faserreicher, aber vitamin-, fett- und mineralienarmer Kost gehalten werden.
(Sorry, kann das Zitieren leider noch nicht, Sorry nochmal)Quelle:diebrain.de

Was haltet ihr von der Aussage das Frischfutter besser als Pellets und Heu ist.

Grüße Jessy
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
26.02.2007
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Guest

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fibi82

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Also ich kann nur von meinen Chins sprechen:

Meine Fressen eigentlich NUR Trockenfutter wie Blüten, Heu, Stroh und natürlich die für sie eigens entwickelten Pellets. Gerne mögen sie auch Erdnüsse zum knacken. Ich habe ihnen auch schon Äpfel und Gurken reingelegt, aber an dem haben sie nur geschnuppert und gar nix davon gegessen. Ich denke, Pellets kann man gut als "Alleinfutter" nehmen und es fehlen den Tieren auch keinerlei Vitamine oder so. Wie du das schon geschrieben hast von wegen karge Landschaften und so...Eigentlich sind die Pellets natürlicher wie irgendwelche "Obstteller" :)
 
päppelchins

päppelchins

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Huhu,

kur und knapp: davon halte ich nichts. Ich bin auch der Meinung, dass eine Pellet-Heu-Ernährung korrekt ist!

Liebe Grüße

Andi
 
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phyllotis

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Hallo,

ich wage zu bezweifeln, dass in der Wildnis der Chins Pelletsbäume wachsen.

Was für andere Tiere zutrifft soll für Chinchillas nicht zutreffen?
In der Exoten-Haltung, wo es wichtig ist, dass die Tiere genau das bekommen, was sie brauchen, verwendet man keine Pellets. Ganz einfach, weil eine natürliche Ernährung den Ansprüchen der Tiere besser gerecht wird. Natürliches Selektionsverhalten können die Tiere bei Pellets nicht ausüben, ein wichtiger Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf, zumal die Ernährung nicht nur zur Versorgung des Organismus mit Energie und essentiellen Wirkstoffen nötig ist, sondern auch einen bedeutenden Teil ihrer Beschäftigung ausmacht. Und das vernachlässigen viele Tierhalter gerne.
Dazu kommt, dass Pellets ein typisches Industriefutter sind.Sie sind praktisch und haben sich in kommerzieller Tierhaltung bewährt, da sie preiswert sind, die Futtermittelhersteller damit Abfallprodukte (pflanzliche Nebenerzeugnisse) weiterverarbeiten können und sie eine gute Lagerfähigkeit und eine grosse Dichte (=platzsparend) aufweisen. Allerdings stehen gerade diese positiven Eigenschaften, welche die Pellets als interessantes Futter für den kommerziellen Einsatz interessant machen, in starkem Kontrast zu einer natürlichen Ernährung. Qualitativ hochwertiges Futter ist meist nämlich nicht gerade lange lagerfähig, da wertvolle Inhaltsstoffe wie z.B. essentielle Fettsäuren die Nahrung leicht verderblich machen und die Verwendung von preiswerten Nebenerzeugnissen kann ebenfalls kein erstrebenswertes Ziel einer artgerechten Tierernährung sein, in der der Preis weniger eine Rolle spielt, als eine möglichst tiergerechte Ernährung.
Bei den Pellets kommt ausserdem noch ein anderer Nachteil dazu. Die Rohstoffe werden bei den Pellets zu feinem Mehl zermahlen, da bleiben dann auch bei hohem Rohfasergehalt keine wertvollen strukturierten Pflanzenfasern mehr übrig. Aber für Herbivore sind diese strukturierten Pflanzenfasern wichtig, da sie für die Darmperistaltik stimmulierend wirken und die Verdauung unterstützen. Ausserdem helfen sie beim Abrieb der nachwachsenden Backenzähne.

Übrigens nicht nur in der Kleinsäugerszene sondern auch bei den Vogelhaltern gibt es kritische Stimmen, die zurecht die Pelletfütterung in Frage stellen:
http://www.hansclassen.de/pellet.htm

LG Phyll
 
Sheerha

Sheerha

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huhu phyllotis

klar wachsen in der Natur keine Pelletbäume aber dort wächst auch kein frisches Obst oder Gemüse.
Der Magen und Darm ist für solches Frischfutter gar nicht gerüstet.
Sie bekommen so schnell Darmprobleme und es gibt wenige Chins die so etwas vertragen.
So gesehen sollte Chins nur Heu (gräser) und einige Blüten bekommen und natürlich Wasser.
Ich kann mit sicherheit sagen das ich gutes Füttere den Ovator hat eine haltbarkeit von max.2-3 monaten und ich kaufe so dass es in einem Monat verbraucht wurde.
Jeder versucht doch der Tierernährung so gut wie möglich gerecht zu werden.
Klar gibt es viele die falsch ihre Tiere ernähren und warum?
Weil in der Sache "Richtige Ernährung unserer Tiere" nicht viele infos gibt, nicht an die Infos gelangen oder einfach nur falsch aufgeklärt wird.

das Vögel mit Pellets gefüttert werden wusste ich nicht und würde ich auch nicht machen.:)

Ich denke das Frischfutter für Chins, kein natürliches Futter ist und auch nicht geeignet.

Grüße Jessy
----------------------------------------------
(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
----------------------------------------------
huhu

ich glaube das ist informativ genug, warum man kein frischfutter geben sollte.
http://www.ig-chinchilla.de/

grüße Jessy
 
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phyllotis

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Hallo Jessy,

zum Frischfutter selber hatte ich mich meines Wissens nicht geäussert. Es ist richtig, dass man damit aufpassen muss, da ein Tier, das an Trockenfutter gewöhnt ist seine Verdauung zuerst umgewöhnen muss, wenn es hauptsächlich mit Frischfutter ernährt werden will. So ein Ernährungskonzept ist aber nicht ohne Tücken, zumal die Tiere je nach Saison variierende Futterpräferenzen haben und je nach dem Frisch- oder Trockenfutter bevorzugen, d.h. dass man das Trockenfutter selbst dann nicht weglassen darf (wobei, wenn sie Heu ad lib, Äste und Kräuter bekommen, dann ist das Kriterium Trockenfutter ohnehin erfüllt).

Zum Thema Frischfutter hat übrigens Mettler in seinem Chinchilla-Ratgeber eine interessante Bemerkung gemacht:
Auch zum Thema Trinkwasser trage ich nun meine persönlichen Erfahrungen bei. Züchter schwören meistens darauf, kein Grünfutter zu geben, sondern lediglich Pellets, Heu und Wasser. Letzteres sollte dann aber wenigstens regelmässig mit einem im Zoohandel erhältlichen vitaminpräparat angereichert werden.
Ich habe alle drei Möglichkeiten ausprobiert: Grünfutter und Wasser, nur Wasser oder nur Grünfutter. Schließlich entschied ich mich für letzteres und hatte tatsächlich nie Probleme mit Verdauungsstörungen - allen Unkenrufen zum Trotz.

Aus: Mettler, M. (1995): Alles über Chinchillas und Degus. Falken Verlag.
Ich denke das Frischfutter für Chins, kein natürliches Futter ist und auch nicht geeignet.
Wieso soll Frischfutter kein natürliches Futter sein? Sicher sind Gemüse und Früchte nicht das Futter, das auf dem Speiseplan der Chinchillas (und übrigens so manchen anderen Kleinsäuger auch) steht. Aber was spricht gegen frische Gräser, Kräuter und Äste? Diese wachsen ganz bestimmt im Matorral (wobei Gräser und Kräuter wohl nur in der Winterzeit wegen der Sommerdürre, die Sträucher aber ganzjährig) und werden auch von wildlebenden Chinchillas gefressen. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe gehören Nassala sp. (Gräserart), Porliera chilensis (Strauch/Gestrüpp), Puya sp. (Bromeliaceae), Reiherschnabel und noch ein paar andere zu ihrem Speiseplan.

So gesehen sollte Chins nur Heu (gräser) und einige Blüten bekommen und natürlich Wasser.
Ganz genau und dazu Kräuter und Sämereien (wobei zumindest wildlebende Chinchillas nur wenig Sämereien fressen).

Apropos Gemüse, nicht nur Wurzelgemüse (Karotten, Rüben und Co.) und Gemüsefrüchte (wie z.B. Tomaten) zählen zu dem Gemüse, sondern auch so manches Grünkraut. Dieses hat nicht nur einen höheren Rohfasergehalt, sondern ist zudem zumindest gegenüber Speicherwurzeln und -knollen weniger energiereich.

LG Phyll
 
Sheerha

Sheerha

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hallo Phyll

wollte dich damit nicht angreifen oder so, haben bestimmt aneinander vorbei gesprochen.

Aber was spricht gegen frische Gräser, Kräuter und Äste? Diese wachsen ganz bestimmt im Matorral (wobei Gräser und Kräuter wohl nur in der Winterzeit wegen der Sommerdürre, die Sträucher aber ganzjährig) und werden auch von wildlebenden Chinchillas gefressen. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe gehören Nassala sp. (Gräserart), Porliera chilensis (Strauch/Gestrüpp), Puya sp. (Bromeliaceae), Reiherschnabel und noch ein paar andere zu ihrem Speiseplan
Klar gräser, frische Äste und so, bekommen meine auch.
Bei Kräutern sollte man acht geben, sie wirken etwas medi. bei Chins und auch bei anderen Nagern.

Mit Frischfutter meine ich im gesamten Obst und Gemüse wie Salat, Gurken, Äpfel, Bananen u.s.w. und diese werden tag täglich gefüttert.

Hoffentlich haben ich dich jetzt richtig verstanden;)
 
P

phyllotis

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Hallo,

was die Kräuter angeht, höre ich das immer und überall wieder, dass davor gewarnt wird, aber man sollte da differenzieren:
Was ist ein Kraut? Viele setzen das mit Heilkräuter gleich (wobei auch der Begriff Heilkraut sehr ungenau ist, sehr viele Pflanzen sind nämlich Heilkräuter, selbst der ziemlich unbedenkliche Löwenzahn, Spitzwegerich oder Hirtentäschel). Kraut bezeichnet meines Wissens einfach eine krautige Pflanze und bezieht sich auf die Wuchsform. Damit ist eigentlich noch nichts über möglichen Inhaltsstoffe ausgesagt.

Dazu kommt, dass Frassschutzstoffe sowohl in Gräsern als auch in anderen Pflanzen (Kräutern) vorkommen. Gräser schützen sich allerdings eher mit Kieselsäure, welche die Zähne abstumpft und die Verdauung hemmt, während Kräuter (im Sinne von krautigen Pflanzen, also keine Bäume/Sträucher) dagegen eher sekundäre (teils giftige) Pflanzenstoffe einlagern. Bäume und Sträucher wiederum setzen auf verdauungshemmende Stoffe wie z.B. Tannine (welche aber von gewissen Nagetieren recht gut vertragen werden).
Und wenn wir noch einen genaueren Abstecher in die Toxikologie machen, so finden wir auch unter den Gräsern Warnungen, so z.B. vor cyanogenen Glykoside (Vorstufe von Blausäure), welche sich z.B. in der Morenhirse (Sorhum-Arten) oder dem Bambus (in den frischen Sprossen) befinden
oder dann beim Taumellolch (eine Grasart) ist sie wiederum warscheinlich auf einen Pilz zurückzuführen, was bedeutet, dass das Gras selber nicht giftig ist, aber da sie anfällig ist, von dem toxischen Pilz befallen zu werden, besteht die Gefahr, dass es zu Vergiftungen kommen kann (das ist natürlich wie überall eine Frage der Menge).

Das Thema ist sehr umfangreich und ich habe den Eindruck, dass die sekundären Pflanzenstoffe teilweise etwas überbewertet werden (sicher sollte man Giftpflanzen meiden und damit verbleiben eigentlich nur noch die wenig oder kaum giftigen Pflanzen). Dazu auch wieder ein Zitat:

[Pflanzenfresser] ...haben es mit vielen Pflanzengiften und Abwehrmassnahmen zu tun. Begrenzt wird ihre Nahrungsaufnahme vor allem durch verholzte und verkieselte Gewebe, denn spezielle Gifte vertragen sie aufgrund des "Verdünnungseffekts", der sich bei der Polyphagie einstellt.

Quelle: Schulze, E.D. Beck, E. Müller-Hohenstein, K. (2002): Pflanzenökologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin: 710.
Das würde also heissen, bietet man eine breite Palette an verschiedenen Kräutern an, so vertragen die Tiere das möglicherweise besser als gesundes Gras (das aber einen sehr hohen Kieselsäuregehalt hat). Gut, da müsste man dann auch wieder differenzieren. Auch hier gibt es wieder Anpassungen und Tiere, die besser an karge Kost (und damit u.a. auch Gräser) angepasst sind. Da die Kieselsäure aber auch den Zähnen zu schaffen macht, dürften die nachwachsenden Nagezähne wohl mitunter eine Antwort auf diese Abwehrstrategie der Pflanzen sein.

Um aber nochmals auf das Frischfutter zurückzukommen, da habe ich erst wieder einen guten Thread gefunden (aus dem Chin-Forum):
http://www.chin-forum.de/Board/ftopic6316.html

Die Meinung dort:
-> Frischfutterernährung ist nicht neu noch revolutionär. Die Denkweise nur Pellets Heu Wasser hat diese allerdings zeitweise verdrängt. Hinweise auf die Frischfutterernährung ist in (älterer) Literatur genügend zu finden... und das die Aussage eines Moderators eines solch grossen Forums.

Was ich bemerkt habe, dass egal um welche Tierart es sich handelt, lange Zeit die Meinung herrschte, es gäbe ein käufliches Futtermittel und das sei das beste, z.B. bei den Chinchillas die Pellets, man denke an Ovator oder Berkel, bei den Ratten Rattima (Mischfutter), bei den Degus und Mäusen JR Farm, u.s.w. nur bei den Rennmäusen ist es etwas anderes. Die haben das Futterkonzept von Sistermann, welches ihnen die natürliche Ernährung ihrer Tiere näher bringt. Doch auch dort, war dies nicht immer so. Das Konzept entstand auch dort durch einen Umdenkprozess und der scheint nun so langsam auch in anderen Tierhaltercommunities langsam einzusetzen.
 
Sheerha

Sheerha

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huhu

der zweite Thread über frischfutte ist gar nicht schlecht und so würde ich es sogar auch machen, wenn ich nicht wüsste das meine Zwei süßen so empfindlich sind.
So finde ich es auch ganz ok.

Schön das wir darüber disskutieren konnten.
Jetzt weiß ich wieder etwas mehr.

Liebe Grüße Jessy
 
P

phyllotis

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Hallo Jessy,

welchen Thread meinst du jetzt? Ich habe ja nur einen erwähnt.

Schön das wir darüber disskutieren konnten.
Jetzt weiß ich wieder etwas mehr.
Dazu ist doch ein Forum da, oder? ;)
Dass man Meinungen und Wissen austauschen kann.
 
P

phyllotis

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Ach den *g*

LG Phyll
 
Q

Quantenbit

Guest
Ich verweise ausnahmsweise auf ein anderes Forum. Wer wirklich dazu lernen will und ggf bereit ist, seine Einstellung bezüglich Chinchillaernährung mal zu überdenken,ist hier sehr gut aufgehoben:

http://www.chincitta.com/forum/viewforum.php?f=32
Besonders zu empfehlen:
http://www.chincitta.com/forum/viewtopic.php?t=638
http://www.chincitta.com/forum/viewtopic.php?t=470

MfG
Christine Wilde
PS: das Zitat von der HP diebrain.de oben im Topic ist 1. nicht erlaubt und 2. aus dem Zusammenhang gerissen und somit wird es natürlich völlig falsch verstanden - ein Direktlink zur Seite wäre sicher angebrachter gewesen: http://www.diebrain.de/ch-futter.html
 
Sheerha

Sheerha

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Sorry Quantenbit

wusste nicht wie ich es hätte besser formolieren/schreiben sollen.
Hast woll recht Link wäre wohl besser gewesen.

sorry nochmal Jessy
 
Orlean

Orlean

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Hallo,

ich muss dazu sagen, ich war bisher auch immer sehr von der Pellet- Heu Fütterung überzeugt, aber mittlerweile Zweifel ich doch daran. Ich Mein, das das Mischfutter aus dem Handel nicht unbedingt Gesund ist glaube ich noch, aber das Pellets das einzig wahre ist? Das geht nicht mehr in meinen Kopf. Darüber mache ich mir jetzt schon seid geraumer Zeit gedanken.

Und zum Frischfutter, da bin ich mir Persönlich nicht so sicher, da müsste man viel Erfahrungsberichte vergleichen und lesen, aber selbst wenn jemand Frischfutter füttert, schreibt er es selten in ein Forum. Da man für jede andere Art von Fütterung sofort niedergemacht wird.

Ich Glaube man sollte sich nicht so darauf versteifen, das die Fütterung unserer Tiere wirklich optimal ist, egal ob Pellets oder Frischfutter.
 
Sheerha

Sheerha

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Hallo Orlean

denkst du das Salat, Gurke, u.s.w. ist das natürliche Essen der Chins.
Das Mischfutter von Vitakraft und den allen anderen ist wirklich nicht gesund und führt zu schweren Erkrankungen. Das Pelletfutter ist doch momentan das einzige Futter wo auf das geachtet wird was wichtig ist oder?
In der Natur der Chins ist das Nahrungsangebot auch sehr karg.
Ich denke einfach das das Frischfutter nicht gut ist, den es gibt nicht alzuviele Tiere die das vertragen.

Soll nicht böse klingen, gell :)

Grüße Jessy
 
Q

Quantenbit

Guest
Ich weiß ja, Links anklicken und lesen ist nicht so Eure Stärke - aber versuchts doch mal, ich habe oben ein paar Links angegeben - geht in das Forum, arbeitet Euch mal durch die Artikel ...

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum ihr Euch so sehr dagegen wehrt diese Infos überhaupt nur zu lesen - wenn ihr es nicht versteht, ist das eine Sache - aber warum schaut ihr Euch das nichtmal an????
http://www.chincitta.com/forum/viewtopic.php?t=638

Fangt an mit dem Thema "Nur Pellets Heu und Wasser - woher kommt das" an und dann lest Euch mal einen Tag durch das Forum...

@Jessy - Melasse, Getreide, Luzerne und Mineralstoffvormischung ist also das natürliche Essen von Chins? Beim Pelletfutter wird darauf gachtet was wichtig ist? Warum unterscheiden sich dann alle angebotenen und von tollen Züchtern empfohlenen Pelletsorten so sehr voneinander? Sie haben völlig unterschiedliche Werte und Inhaltstoffe... und wer sagt dir, welche davon nun wirklich die einzig richtigen sind?

Und was das Vertragen von Pellets angeht - ich kenne kein einziges Chinforum wo nicht den ganzen Tag darüber geschrieben wird, welche Darmerkrankung, Zahnerkrankung und ähnliche Erkrankungen da wiedermal ein Chin hat... woran mag das liegen?

Zum Frischfutter bleibt außerdem noch zu sagen .- nochmal schade, dass ihr alle nicht lesen wollt oder könnt, denn z.B. auch auf der von dir verlinkten Seite steht deutlich, was darunter zu verstehen ist: WIldkräuter und Zweige mit Blättern - und ja, genau von sowas ernähren sich Chins in freier Wildbahn ...

Also bitte, fangt doch mal an zu lesen statt nur zu labern, ehrlich gesagt regt mich das hier auf - keiner liest die Links (was Eure Beiträge deutlich zeigen) - warum seit ihr so sturr?

LG
Christine
 
Orlean

Orlean

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Hallo,

@Sheerha
Ich sage ja nicht das es sich bei Frischfutter um Gruken oder Saat handelt, für mich bedeutet Frischfutter, Frische Kräuter so etwas in der Art, auch ein Apfel oder Birne oder diese ganzen Leckerchen sind nicht ungesünder nur weil sie frisch sind, die Tiere müssen halt daran gewöhnt werden.
Und Pellet halte ich nicht für optimal auch wenn das jeder so sieht, eben wegen der Zusammensetzung, nicht wegen dem Rohstoffanteil oder dem Rohfett sonder wegen der Weizenkleie, dem Weizen, der Malzkeime ect.

Das Mischfutter von Vitakraft und den allen anderen ist wirklich nicht gesund und führt zu schweren Erkrankungen.
Nun ich muss sagen, die Anzahl der Tiere die durch Mischfutter krank werden kann ich nicht aus denen heraus sehen die mit Pelletfütterung krank geworden sind.
Ich sage ja nicht, das das Mischfutter gesund ist, aber is ist auch nicht in dem Maße schädigend wie immer gesagt wird.
Das soll jetzt auch nicht bös Gemeint sein. ;)

@Quantenbit
Ich muss sagen ich kenne diese Links sehr gut, ich habe mich schon mit einigen auseinandergesetzt und finde auch die Aspekte sehr interessant.
Ich finde halt man sollte nie Pauschal sagen das ist Falsch und das ist Richtig, denn hier bei dem Thema verschwimmen die Grenzen.
 
Q

Quantenbit

Guest
Hallo Steffy.

sorry dass ich so hochgegangen bin, es ging wohl auch an die falsche Adresse (ich meine, wer meine HP schon zitiert sollte sie auch gelesen haben und der weiß dann auch, dass wir mit Frischfutter nicht Gurke oder Salat meinen).

Es gibt in der Tierernährung nie ein wirklich richtig und ein wirklich falsch. Aber ich bin der festen Ansicht, dass es grundsätzlich nicht richtig sein kann, einem Tier nur irgendein Fertigfutter zu verabreichen (von dem die meisten Halter nichtmal ansatzweise wissen was drin ist). Bei allen anderen Tierarten geht der Trent (glücklicherweise) schon sehr lange dahin, dass man versucht, den Tieren möglichst naturbelassene und natürliche Nahrungsmittel zu verabreichen und ich finde das einen sehr guten Ansatz.

Ich persönlich befasse mich seit vielen Jahren nun gerade mit den Inhaltsstoffen von Pelletfutter für Meerschweinchen und Kaninchen und muss sagen, je mehr ich darüber gelernt habe, umso mehr lehne ich diese Form des Futters ab. (Infos dazu gibts auf meiner HP). Diese Pellets können einfach nicht auf die Bedürfnisse von Kleintieren zugeschnitten sein (zumal in allen Pellets so ziehmlich das Gleiche drin ist - wie muss man das verstehen, wenn sie doch für verschiedene Tierarten sind?). Ich kapiere auch nicht, warum Kräuter in Pellets toll sein sollen (wo doch beim Heißpressen alle Vitamine verlohren gehen), aber getrocknete Kräuter bringen Chins um (wenn man gewisse Foren liest, kommt man auf die Idee). Warum sind getrocknete Kräuter gesund und führen nicht zu Durchfall, obwohl die Chins dann ebenfalls viel Wasser zu sich nehmen - und frische Kräuter sollen ungesund sein?

Meiner Ansicht nach gibt es da eine Menge falscher Denkansätze.

LG
Christine
 
Sheerha

Sheerha

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huhu
@ Quantenbit
Entschuldige, wenn dich meine Aussage aufgeregt hat.
Ich hatte deine Links angeklickt und überflogen. Heute intensiver damit beschäftigt.
Ich finde die Erfahrungen und Argumente der anderen sehr interessant.

@Orlean
Klar Kräuter und so, ich gehe bei Frischfutter immer von Salat, Gurken und so aus.

Naja, ich werde mich in diesem Fall mit meiner Meinung zurückhalten.

Grüße Jessy
 
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