Neue Wohnung - Hund anschaffen?!

Diskutiere Neue Wohnung - Hund anschaffen?! im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo mein Freund und ich werden bald mit unseren zwei Mietzis in eine neue Wohnung umziehen. Diese liegt am Stadtrand, hat einen netten Garten...
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bounty89

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Hallo
mein Freund und ich werden bald mit unseren zwei Mietzis in eine neue Wohnung umziehen. Diese liegt am Stadtrand, hat einen netten Garten (ca. 120 qm) und Tierhaltung ist komplett erlaubt (der Vermieter hat halt gemeint, dass wenn wir einen Hund haben, darf dieser die Nachbarn nicht stören, sonst müsste er evtl. wieder weg).
Wir gehen mittlerweile seit fast 2 Jahren im Tierheim mit Hunden Gassi, hatten aber vorher noch nie einen eigenen Hund bzw. einen Hund in der Familie, sind also in der Hundehaltung noch vollkommene Anfänger. Durch dieses Tierheimgassigehen hat sich aber vorallem bei mir ein riiiiieeesiger Wunsch entwickelt, so bald wie möglich selbst einen Hund zu haben. Und durch die neue Wohnung, in der das auch noch möglich wäre, würde das Feuer dieses Wunsches nochmal so richtig geschürt;)
Leider ist das alles noch sehr schwammig und es gibt viele Unklarheiten. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen einige Fragen zu klären, Empfehlungen und Tipps geben, etc.
Also prinzipiell kann man sagen, dass es leider noch nicht beschlossene Sache ist, dass wir uns einen Hund zulegen. Mein Freund (der eindeutig der Vernünftigere von uns ist:mrgreen:) findet Hunde auf jeden Fall auch gut, und würde dabei auf jeden Fall auch mitziehen, aber für ihn ist das nicht so "dringend" wie für mich (ich könnte am liebsten sofort mir irgendwo einen Hund suchen), deshalb bringt er immer wieder auch Gegenargumente mit ein und bremst mich in meinem
Tatendrang:mrgreen:
So, ich fang mal an:
1) Meiner,Deiner, Unser?
Mein Freund und ich diskutieren immer wieder, ob dieser potentielle Hund dann einem von uns gehören würde oder beiden. Ich bin dafür, dass er nur einem gehört (mir natürlich:mrgreen:), da das im Falle einer Trennung (die es natürlich nicht geben wird;)) einfacher wäre. Er hingegen meint dann aber immer, wieso es dann nicht seiner wäre (was ich ja nicht wollen würde) und sagt dann, das deswegen es wenn dann unser beider Hund wäre oder es garkeinen Hund gibt...
Ich denke, das meine Meinung definitiv vernünftiger wäre, habe aber leider keine Argumente ihn davon überzeugen und gleichzeitig sicherzustellen, dass es dann auch wirklich meiner wäre. Habt ihr Ideen, was ich da noch argumentieren könnte?
Gleichzeitig haben wir uns bei der Thematik auch überlegt, wie sowas in der Hundeschule ablaufen würde. Würden das beide dann mitmachen, oder könnte das immer nur einer machen?

2) Was, woher, wie alt?
Die Anschaffungsfrage (sollte ich ihn dann endlich vollständig überzeugt haben): was für einen Hund schaffen wir uns an?
Ich persönlich habe mich ja total in Australian Shepherds verguckt:roll: Prinzipiell finde ich es zwar auch schön, einem Tierheimhund ein neues Zuhause zu geben. Da wir uns aber einig sind, das wir wenn dann einen Welpen wollen, und die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Australien Shepherd Welpen im Tierheim findet gegen Null geht, habe ich gestern beschlossen, dass ich das Geld dann auch investieren würde, und mir einen Welpen vom Züchter holen würde. Hier schließt sich dass dann aber an die Problematik von 1) an, dass mein Freund sagt, dass er dann ja die Hälfte zahlen müsste, weil es ja unser Hund werden soll:eusa_eh: und er würde dann eher einen "preiswerteren" Hund irgendwo anders hernehmen, und dann halt dementsprechend auch nen Mischling nehmen. Schließlich könnte man das Geld dann besser dafür verwenden, wenn der Hund mal krank sein sollte und zum Tierarzt muss.
Mit der Züchter vs. Vermehrer Diskussion komm ich bei ihm einfach nicht weit, weil er meint, dass reinrassige Hunde vom Züchter halt eher irgendwelche rassetypischen Krankheiten haben (Beispiel Schäferhund und Hüfte) und es ja vielleicht auch gute "Mischlingszüchter" gibt... Dank des Forums (Achtung: Nicht falsch verstehen, dass ist NICHT negativ gemeint), bin ich mittlerweile prinzipiell gegen Vermehrer, wobei ich einfach nicht so richtige Argumente hab...
Sowas wie Auslandstierschutzhunde könnte man sich ja auch überlegen, aber irgendwie würde ich einfach gerne wissen, was aus meinem Hund mal wird (Größe, Aussehen, etc.) und ich finde zum einen gibts in Deutschland genug Hunde in den Tierheimen und zum anderen möchte ich das Tier erstmal sehen und kennenlernen können, bevor ich es aufnehme.
So, ich hoffe, ich hab das nicht zu wirr geschrieben, sonst nochmal nachfragen!
Prinzipiell haben wir die wahrscheinlich mehr als 1000 € nicht einfach so mal übrig, als dass wir uns einfach nen Hund vom Züchter holen könnten, deshalb sind wir halt am überlegen. Was meint ihr denn dazu?

3)Wie bereite ich mich richtig vor?
Ich möchte so früh wie möglich anfangen, mich vorzubereiten, damit falls wir uns dafür entscheiden, und alle anderen Fragen (Anschaffung) geklärt haben, ich auch wirklich bereit bin.
Was könnt ihr mir da für Tipps geben?

4) Die leidliche Frage des Geldes...
Wieviel sollte man als Minimum auf jeden Fall für einen mittelgroßen bis großen Hund an Kosten pro Monat einplanen? Ich weiß, dass jederzeit ein Tierarztbesuch nochmal einiges an Kosten verursachen kann (da wir ja auch schon zwei Katzen haben, kenn ich sowas ja,Polster sind auch sowieso im Notfall vorhanden), aber vielleicht gibt es einen ungefähren Betrag, mit dem man rechnen könnte (ohne Anschaffungskosten von Hund und Zubehör).

So, ich glaube das wars für den Anfang... Wahrscheinlich kommen nochmal tausend mehr Fragen auf (vielleicht auch eurerseits). Ich erzähle gerne auch noch mehr über uns, falls das an Infos wichtig ist. Bitte seid nicht zu streng mit mir, wenn ich bei einigen Punkten zu naiv/unbedarft/etc. bin ;) (wobei ich hoffe, dass jetzt zum Beispiel nicht sofort sowas kommt wie "Ein Australian Shepherd ist für euch ungeeignet, weil er so aktiv und anspruchsvoll ist" --> bitte dann erstmal nachfragen, was wir mit ihm geplant haben!) Deshalb wende ich mich ja an euch! Ich will zwar so schnell wie möglich einen eigenen Hund, aber ich will dabei auch so viele Fehler wie möglich vermeiden (sowohl bei Anschaffung als auch bei Haltung und Erziehung), deshalb zügele ich mich soweit es geht;)
 
20.10.2012
#1
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Infano

Infano

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Also ich würde so gut wie Jedem, vor allem Hundeanfängern, von einem Australian Shepherd abraten ;)
Wenn man sich aber wirklich mit der Sache auseinandersetzt und bereit ist, 10-15 Jahre auf diesem Aktivitäts-Niveau zu leben, ist das vielleicht machbar :D

Frage 1
Wessen Hund?

Ich denke, das kommt auf euch an. Wenn es wirklich DEIN Hund wird, ist es eben auch nur deine Arbeit. Dann wird dein Freund akzeptiert, aber die Erziehungsarbeit liegt nur bei dir.
Was ich schwierig finde. Das so durchzusetzen ist wirklich schwer.
Und ja, dann ist das auch eine Kostensache. Wenn mein Freund darauf bestehen würde, dass es SEIN Hund ist, warum sollte ich dann etwas zahlen? Dann wäre es sein Geld, dass für Anschaffung, Futter, HuSchu etc. halt auszugeben wäre.

Ich denke im Endeffekt werdet ihr beide die Verantwortung für den Hund tragen, wahrscheinlich (?) teilt ihr euch ja auch die Arbeit, was Erziehung und Gassi gehen betrifft.
Für mich ist das schon ein bisschen was wie ein Baby bekommen. Ihr übernehmt Verantwortung für ein Lebewesen. Wie es im Fall einer Trennung läuft kann man nie voraussehen, da müsste man dann eben zum Wohle des Tieres entscheiden.
In Erziehungsfragen sollte man natürlich an einem Strang ziehen, wie immer :D

HuSchu mache bei uns nur ich, weil es mir einfach wichtiger ist. Was wirklich wichtig ist und nicht nur meine Körpersprache betrifft, wird zuhause besprochen und dann je nachdem auch durch gesetzt :D
Wenn mein Freund aber mal das Bedürfnis hätte mit zu kommen oder gar alleine hin zu gehen wäre das sicher ohne Weiteres möglich.
Da der Hund im Optimalfall ja eh auf euch beide hören sollte ist das mMn nicht sooo wichtig, es sei denn der Hund verarscht einen oder spielt euch aus :D


2
Vermehrer: Böse, weil sie ohne Genetik-Kenntnisse und/oder entsprechende Untersuchungen zwei Hunde willkürlich verpaaren. Oft sind auch Vorerkrankungen der Eltern nicht bekannt und so können wirklich kranke Tiere entstehen.
Diese Leute haben meist auch keine Ahnung von einer guten Aufzucht und Sozialisation der Welpen, vor allem, da dies auch wirklich viel Arbeit und Mühe macht.
Es gibt auch so schon genügend Mischlinge in Deutschland und überall auf der Welt, da muss man solche geplanten "Unfallwürfe" nicht auch noch unterstützen.
Nachfrage macht Angebot - solange Menschen ihre Hunde von solchen Vermehrern kaufen wird nachproduziert.

Jetzt kommt mMn der Clou an der Geschichte... es passieren ja doch immer mal wieder Unfallwürfe, die nicht geplant waren und deren Welpen natürlich trotzdem ein liebes Zuhause brauchen. Hier muss man halt auf seinen Verstand vertrauen - ist die Geschichte glaubwürdig, wird die Mutterhündin danach bald kastriert etc pp. Außerdem braucht es immer einen Schutzvertrag.
Vorteil hier: Zumindest die Mutter ist bekannt und man kann schon eine kleine Schätzung abgeben.

Auslandstierschutz ist eine Frage des Glaubens. Sicher gibt es genügend Hunde in Deutschland, die ein Zuhause suchen. Aber auch die Auslandshunde brauchen jemanden.
Es gibt auch genügend Ausländer, die schon in Deutschland in einer Pflegestelle sitzen, die man also vorher kennen lernen kann. Manchmal ist auch die Mutter bekannt. Meistens weiß man aber wenig bis gar nichts und kauft - gerade bei Welpen - ein Überraschungspaket :mrgreen:

3
Lesen, lesen und nochmal lesen.
Wenn der Hund da ist werden noch mehr Fragen aufkommen, es ist aber leichter, wenn man sich vorher schon ein gewisses Vorwissen angeeignet hat.
Außerdem mit deinem Freund zusammen setzen und Regeln und Erziehungsstil festlegen.

4
Naja, Fixkosten sind recht übersichtlich.
Fressen kostet uns (gute 60cm SH) ca. 40-50€ /Monat. Dann zahlen wir für Krankenversicherung und Haftpflicht noch einmal 50(?). Außerdem natürlich die Hundesteuer.
Also das geht. Da ja aber immer etwas dazwischen kommt und man irgendwie immer neues Zubehör braucht (man wird da regelrecht süchtig :mrgreen: ) würde ich immer so mit 200€ im Monat rechnen. Wenn man es nicht braucht kann man es am Monatsende ja auch wieder in den Pott hauen.

Entschuldige für den vielen Text, ich kann mich einfach nicht kurz fassen... :uups:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ach ja, ein guter und seriöser Züchter wählt seine Tiere so aus, dass sie eben nicht so anfällig für erblich bedingte Krankheiten sind. Da sollte man sich im Voraus informieren, welche Untersuchungen auch mit den Elterntieren gemacht wurden und so weiter.

Deshalb und wegen einer guten Aufzucht und Sozialisierung haben die Welpen dann ja auch ihren Preis...
 
bounty89

bounty89

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Danke, für deine tolle Antwort!!! Muss leider gleich los, aber ich schreib, sobald ich zurückkomme wieder was dazu ;)

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also ich würde so gut wie Jedem, vor allem Hundeanfängern, von einem Australian Shepherd abraten ;)
Welche Hunderassen würdest du denn Anfängern so empfehlen?

Zur Frage 1
Ich glaub, dann werd ich wohl nachgeben, und es wird dann auch offiziell "unser" Hund. Alleine könnte das auch keiner von uns schaffen (sowohl finanziell als auch zeittechnisch), deshalb müssen wenn dann beide mitziehen.

HuSchu könnte dann wahrscheinlich bei uns kompliziert werden, da wir das wohl beide machen wollen. Und ich denke, es wird zu chaotisch, wenn man sozusagen zwei Termine (für jeden von uns einen...) machen würde und beide dann evtl. unterschiedliche Sachen lernen.
Ich hatte nur bei einer Hündin im Tierheim mit der wir über Monate immer spazieren waren, die Erfahrung gemacht, das wir überhaupt nichts mit ihr üben konnten, wenn einer daneben stand und der andere versucht hat was zu üben, weil sie dann immer zu dem Zuschauer wollte und erst zufrieden war, wenn beide wieder zusammen laufen. Und die haben wir ja nur drei mal die Woche gesehen...

zu 2:
Wo findet man denn am besten so ungeplante Unfallwürfe? Also gibt es Seiten die man empfehlen könnte/meiden sollte? Vielleicht hab ich ja Glück und finde dort doch auch einen Hund, der vielleicht immerhin optisch in die Aussierichtung geht;)

zu 3:
Vorschläge was gut zu lesen ist? (ich weiß, das es dazu auch extra noch ein Thema gibt, aber vielleicht hat jemand spontan einen Vorschlag)

zu 4:
Das mit dem Zubehörsüchtig werden kenne ich:mrgreen: Für unsere Katzen haben wir so viel Zeug, und selbst ohne das wir einen Hund haben, haben wir jetzt schon eine normale Leine, eine Flexi und eine Schleppleine (für das Hundegassigehen im Tierheim:roll:)...
Aber das ist ja schonmal eine Zahl mit der man arbeiten kann!
 
Caniscor

Caniscor

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1.) Naja. Im Falle einer Trennung wäre es schon leichter, aber andere Argumente habe ich nicht.
Das mit der Hundeschule würde schon gehen. Kommt ganz drauf an, ob der Hund zu einem von euch eine grössere Bindung aufbaut, dann müsstet ihr an verschiedenen Tagen einzeln gehen, damit jeder gleich gut mit dem Hund trainieren kann. Ich kenne ein Pärchen, die beide etwas anderes mit ihrem Hund machen. (Einer macht Breitensport, der andere Mantrailing, der Hund hat dadurch Abwechslung und jeder kann in Ruhe mit ihm trainieren.
2.) Aussie hat jetzt fast jeder und will jeder. Das wäre auch schon mal ein Grund für mich, warum ich keinen nehmen würde. ;) Was würdest du denn mit dem Hund machen wollen?
Hunde vom Ausland finde ich auch nicht so toll, da ich finde, dass es bei uns auch genug gibt.
Ab und zu gibt es in unseren Tierheimen auch Welpen, ich würde da einfach mal anrufen, wenn es keiner vom Züchter werden soll.
3.) Wie man sich richtig vorbereitet? Hm. Ich denke es wird sowiso anders kommen, als du gedacht hast, also würde ich mir da nicht so viele Gedanken machen.
4.) Futter, kommt auf die Marke an. Ich zahle für Paul (50cm) im Monat ca. 30€.
 
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jesse

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Ich kann den anderen wahrscheinlich nicht mehr so viel hinzufügen, aber dann hast du wenigstens noch eine Meinung :D

Zu 1. Prinzipiell finde ich es auch besser wenn er Hund offiziell einem von beidem gehört, aber das wird bei euch wie es klingt wohl schwierig werden. V.a. wenn der andere sich dann auch nicht an Kosten usw. beteiligen will. Dann wird es wohl darauf hinauslaufen, dass er euch beiden gehört und im Falle der Trennung (wovon man ja nicht ausgeht) muss dann eben geklärt werden, wer sich besser um den Hund kümmern kann.
Ach ja, in die Hundeschule geh ich mit meinem Freund gemeinsam, das ist gar kein Problem. Wir wechseln uns einfach im Training ab (sprich: einer macht, der andere schaut zu), entweder wöchentlich oder auch innerhalb der Stunde (einer macht die ersten 15 Minuten, der andere die letzten). Es ist ja keine verlorene Zeit wenn man zuschaut, die Erklärungen der Trainerin bekommt man trotzdem mit und man kann gut beobachten wie Hund und Partner interagieren.

Zu 2. Ich bin jetzt nicht so der Rassenexperte, deswegen würde ich dazu wenig sagen. Ich würde immer einen Hund aus dem Tierheim/ Tierschutz nehmen. Es gibt bestimmt auch eine "Australien Shepard in Not"- Organisation, wenn es wirklich ein Aussie werden soll. Ich habe bisher noch keine persönlichen Erfahrungen mit der Rasse gemacht aber immer gehört, dass sie echt viel Auslastung brauchen.
Als Hundeanfänger würde ich immer eher zu einem erwachsenen Hund tendieren, viele Hunde werden z.B. nur aus Zeitmangel abgegeben und haben schon eine gute Grunderziehung. Nicht alle Hunde aus dem Tierschutz sind "Problemhunde". Und es gibt auch im Tierschutz oft junge Hunde oder Welpen.

Zu 3. Mit den Tierheimspaziergängen macht ihr da denke ich schon viel richtig :) Viel lesen würde ich ansonsten auch empfehlen, im Forum (z.B. auch mal in die Themen der Aussie-Besitzer schauen) und auch in Büchern. Spontan empfehlen kann ich "Das andere Ende der Leine" (ich weiß gerade nicht von wem :uups:), außerdem würde ich ein Buch zur Körpersprache empfehlen und ein Buch zum Thema Grunderziehung und evtl Beschäftigungmöglichkeiten. Je nachdem wie ihr füttern wollt vllt noch ein BARF-Buch. Andere Sachen kommen dann später je nachdem was ihr mit dem Hund machen wollt (Antijagdtraining, Reizangeltraining, was auch immer)

Zu 4. Ohne irgendwelche Tierarztkosten würde ich mit gut 100 Euro im Monat rechnen. Wie schon geschrieben wurde ist das natürlich davon abhängig was man füttert, ob man eine OP- oder Krankenversicherung abschließt usw.


Soviel von mir, ich kann wenn du möchtest nochmal nachschauen welche Bücher genau ich zu den genannten Themen habe, müssten aber in etwa die sein die auch im Forum empfohlen werden und bei Amazon gut bewertet sind ;)

Viele Grüße
 
bounty89

bounty89

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ich studiere grad psychologie und bin schon länger am überlegen, das ich später mal gerne tiergestützte therapie machen würde. deshalb würde ich vielleicht schauen, ob man mit dem hund eine ausbildung in die richtung machen könnte. ansonsten kann ich mir auch vorstellen sowas wie agility zu machen, da ich denke, dass das auch für den menschen ne gute sache ist (andere kennenlernen und sport treiben ;)). welpen- bzw. hundeschule würde ich auch auf jeden fall machen, gerade weil wir beiden halt auch noch keine erfahrung mit hundeerziehung haben.
naja, und ansonsten gehen wir halt gerne geocachen, was man mit hund natürlich noch vertiefen könnte. eine gute freundin von mir hat auch einen hund, ich denke, mit der würden wir dann viel zusammen unternehmen.

Aussie hat jetzt fast jeder und will jeder. Das wäre auch schon mal ein Grund für mich, warum ich keinen nehmen würde.
Ursprünglich fand ich Border Collies toller, aber als ich erst den Aussie von anderen Mietern unseres Hauses und dann die Aussiehündin einer Freundin erlebt habe, ist das umgesprungen. Die freundin hat auch gemeint, dass Aussies halt auch geringfügig weniger so am immer Aktion machen sind als Border (was ja nicht heißt, dass sie keine Aktion brauchen, ganz im Gegenteil, das weiß ich:angel:) vorallem wenn man sie zur Ruhe erzieht und nicht zum Aktion machen und dauerhaft powern!
Ich finde es einfach so toll, dass diese Hunde so lernwillig sind! Ich kann mir das echt gut vorstellen, mit dem dann irgendwelche Tricks zu üben oder eben eine Hundesportart zu machen. Und das die halt auch so menschenbezogen sind und nicht so " ich mach hier mal mein ding, mach du mal dein ding, herrchen/frauchen".
Naja, und sie sind halt einfach wunderschön :D

Ab und zu gibt es in unseren Tierheimen auch Welpen, ich würde da einfach mal anrufen, wenn es keiner vom Züchter werden soll.
Das Problem ist, dass wir das ziemlich genau Timen müssten. Also wenn wir uns jetzt wirklich dafür entscheiden, dass wir uns einen Hund anschaffen (so ganz durch ist das leider noch nicht), und das dann wirklich ein Welpe wird, müsste der ungefähr Anfang März kommen, weil ich dann Semesterferien hab und die ganze Zeit zuhause wäre, so das ich dann das Alleinebleiben (und natürlich Stubenreinheit und anderes) mit ihm üben könnte, so dass er dann wenn die Uni wieder anfängt hoffentlich immerhin 2 Stunden alleine bleiben kann (während ich in der Uni bin).

Wie man sich richtig vorbereitet? Hm. Ich denke es wird sowiso anders kommen, als du gedacht hast, also würde ich mir da nicht so viele Gedanken machen.
Ich denke, man wird wahrscheinlich schon vieles mit learning-by-doing lernen, aber vollkommen ohne vorwissen ist ja auch schlecht. Ich wüsste gerade ja noch nichtmals was, wie oft und wieviel Futter so ein Hund braucht!

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic
Ach ja, ich möchte mich bei euch allen bedanken, dass ihr mir so ausführlich und lieb antwortet. Hab leider schon zu oft in dem Forum erlebt, dass man als Neuling nur zu hören bekommt, was man alles schon falsch macht und wie blauäugig man ist:uups:
 
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Wegen dem Timing: das ist auch mit Tierschutzhunden möglich. Man muss nur früh genug anfangen zu suchen. Wir mussten das z.B. wegen Semesterferien genauso machen. Wir hatten Pinto dann schon 2 Monate vorher ausgesucht und er wurde dann reserviert bis wir ihn wirklich abholen konnten.

Wie lang sind bei euch denn die Semesterferien? Wir haben z.B. im März 4 Wochen frei, das wäre mir mit einem Welpen zu knapp um 2h alleinbleiben zu lernen. Unser fast 1-Jähriger hat das nach 4 Wochen geschafft. Man kann ja mit den meisten Hunden auch nicht in der ersten Woche anfangen zu üben, die meisten brauchen ja erstmal bisschen Eingewöhnungszeit. Also ich will damit nicht sagen, dass es in der Zeit nicht schaffbar ist, aber man sollte evtl. eine Notlösung haben, falls es so nicht klappt ;)

Und noch kurz zum Thema Therapiehund: Ich studiere auch Psychologie, deswegen bin ich da auch interessiert und steh natürlich auch ein wenig im Thema. Würdest du in Richtung eigene Praxis mit Therapiehund denken? Weil dann muss man natürlich noch Zeit bis zum Studienabschluss und dann für die Therapeutenausbildung einrechnen, man weiß nicht ob man anschließend sofort einen Kassenplatz bekommt usw. Also evtl wäre der Hund ja schon recht alt bis du tatsächlich eine Praxis hast wo du ihn mit einsetzen kannst?
 
Caniscor

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Agility klingt ja schon mal toll und ich kenne auch Leute, die sich einen Aussie als Ersthund genommen haben, und damit sehr zufrieden sind. Ich würde einen Züchter besuchen, der kann dir wohl am besten sagen, ob diese Rasse wirklich etwas für euch ist.
Naja, das ist doch nicht so schlimm, das steht auf jeder Futterpackung drauf. ;)
 
bounty89

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Wegen dem Timing: das ist auch mit Tierschutzhunden möglich. Man muss nur früh genug anfangen zu suchen. Wir mussten das z.B. wegen Semesterferien genauso machen. Wir hatten Pinto dann schon 2 Monate vorher ausgesucht und er wurde dann reserviert bis wir ihn wirklich abholen konnten.

Wie lang sind bei euch denn die Semesterferien? Wir haben z.B. im März 4 Wochen frei, das wäre mir mit einem Welpen zu knapp um 2h alleinbleiben zu lernen. Unser fast 1-Jähriger hat das nach 4 Wochen geschafft. Man kann ja mit den meisten Hunden auch nicht in der ersten Woche anfangen zu üben, die meisten brauchen ja erstmal bisschen Eingewöhnungszeit. Also ich will damit nicht sagen, dass es in der Zeit nicht schaffbar ist, aber man sollte evtl. eine Notlösung haben, falls es so nicht klappt ;)

Und noch kurz zum Thema Therapiehund: Ich studiere auch Psychologie, deswegen bin ich da auch interessiert und steh natürlich auch ein wenig im Thema. Würdest du in Richtung eigene Praxis mit Therapiehund denken? Weil dann muss man natürlich noch Zeit bis zum Studienabschluss und dann für die Therapeutenausbildung einrechnen, man weiß nicht ob man anschließend sofort einen Kassenplatz bekommt usw. Also evtl wäre der Hund ja schon recht alt bis du tatsächlich eine Praxis hast wo du ihn mit einsetzen kannst?
Ich würde ihn/sie natürlich am liebsten so jung wie möglich bei uns haben. Wenn schon Welpe, dann richtig ;)

Die Semesterferien sind im Frühjahr glaub ich so ca. 7 Wochen lang. Sollte das nicht reichen, müsste man dann eben ne Lösung finden, bis es klappt, aber das würden wir schon irgendwie hinbekommen! Und mit 7 Wochen Intensivtraining könnte das doch bestimmt klappen, oder?

Genau, sowas wie ne eigene Praxis würde ich dann denken. Oder halt irgendwo Miteingebunden arbeiten. Ich fange jetzt gerade mit dem Master an, das heißt ich bräuchte mit PT-Ausbildung noch mind. 5 Jahre, wobei man ja evtl. auch schon während der Ausbildung anfangen könnte, mit dem Hund so zu arbeiten. Ich denke es dauert ja auch ein Weilchen, bis der Hund soweit ist, deswegen würde das ja evtl. dann doch ganz gut passen!
Lass mal zusammen ne Praxis eröffnen:D
 
Infano

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Ich schick dir mal nen Link (ist leider von einer Züchter-Seite, deswegen darf man den hier wohl nicht öffentlich posten), in dem mMn gut und realistisch beschrieben wird, wie Aussies so sind.

Und naja, einen 15-wöchigen Welpen, das wird echt knapp den 2h direkt alleine zu lassen. Und auch generell finde ich wichtig, wenn man ein gutes Netzwerk an der Hand hat, dass sich im Notfall um den Hund kümmern kann. Zu zweit ist es zwar immer leichter, aber es kann immer etwas passieren und dann ist man froh drum :)

Vielleicht wäre aber auch ein Junghund etwas für euch, der einfach schon stubenrein ist und ein bisschen allein sein gewöhnt? Viele schaffen sich ja einen Hund an, erkennen dann irgendwann, was für eine Arbeit drin steckt und geben ihn ab... Heißt nicht, dass der Hund schon schlechte Erfahrungen hat und ist noch genauso gut erziehbar...

Das mit der tiergestützten Therapie find ich super! Ich finde eh, dass Tiere da generell leider viel zu wenig eingesetzt werden. Beetlejuice ist ja öfter bei meinem Freund mit auf Arbeit (körperlich, teilweise lernbehinderte Erwachsene) und man sieht einfach, wie das Selbstbewusstsein und Vertrauen und alles an so einem Tier wachsen kann. Auch für ihn ist das gut, glaube ich. Zumindest gibt er sich immer sehr entspannt :D Wie das mit der Therapie aussieht weiß ich leider nicht, wär echt toll, wenn du da mal ein bisschen was für mich erklären könntest :D

Bücher, die ich empfehlen könnte:
Ebenfalls das hier: http://www.amazon.de/Das-andere-Ende-Leine-bestimmt/dp/3492253253/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1350753606&sr=8-1

(Je nachdem) http://www.amazon.de/Antijagdtraining-Ariane-Ullrich/dp/3981082125/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1350753708&sr=1-1

Wenn du einen Welpen willst auch ein Welpen-Erziehungsbuch.

Und ich an deiner Stelle würde auch ganz viel hier im Forum rum lesen.

Es ist ja am Anfang eh erstmal wichtig, erst einmal eine Grundeinstellung für sich zu finden, zu merken, wie man sich in den "Standard-Situationen" verhält. Der Rest kommt dann, wenn du den Hund hast, da tauchen dann "speziellere", auf den Hund bezogene Situationen auf, die dir auch kein Buch beantworten kann.

Von Anfang an würde ich versuchen, eine gute Hundeschule zu suchen, evtl auch schon einmal bei verschiedenen Stunden dabei zu sein, damit du sehen kannst, welche eher zu deinen Vorstellungen passt.
Welpenspielstunde halte ich eh für wichtig, vor allem, wenn man nicht gerade 10 Welpen in der Nachbarschaft hat. Aber auch da gibt es Unterschiede...
 
Loscampesinos

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Hey du,

die anderen haben ja schon einges geschrieben, aber ich würde dir trotzdem mochmal gerzen erzählen wie das bei uns so läuft bzw. abgelaufen ist. :) (Und ich finde es schön, dass ihr soviel Zeit in Spaziergänge mit Tierheimhunden investiert habt! Ich habe öfter mal im Tierheim im Katzenbereich ausgeholfen und ich weiß wie sehr die Hunde sich dort über Ausgang freuen! Da gibt man den Tieren wirklich viel. :))

Wir haben ja auch zwei Hunde vom Tierschutz. Offiziell ist Loulou mein Hund und Amelie "gehört" meinem Freund, aber wir machen es so, dass wir uns beide um die Mäuse kümmern. Wir helfen uns auch finanziell aus, wenn mal Not am Mann ist. Finde ich ziemlich wichtig zu klären, denn wenn es mal wirklich eine Trennung geben sollte, muss man einfach wissen wo der Hund später hinkommt (auch wenn man am liebsten gar nicht darüber nachdenken möchte. :lol:)

Ich finde es einfach so toll, dass diese Hunde so lernwillig sind! Ich kann mir das echt gut vorstellen, mit dem dann irgendwelche Tricks zu üben oder eben eine Hundesportart zu machen. Und das die halt auch so menschenbezogen sind und nicht so " ich mach hier mal mein ding, mach du mal dein ding, herrchen/frauchen".
Tricks üben und Hundesport kann man auch mit anderen Hunderassen oder Mischlingen machen, dazu braucht man nicht unbedingt eine so anspruchsvolle Rasse wie den Aussie oder Border.
Ich bin zb. totaler Pudelfan. :) Das sind auch äußerst intelligente Hunde mit denen man sicher schön viel üben kann, die aber dennoch keine extremen "Arbeitstiere" sind.
Ansonsten rate ich ja auch immer gerne zu Mischlingen bzw. Hunden aus deutschen Tierheimen oder vom Auslandstierschutz. Da kann man vorallem bei älteren Tieren, den Charakter gut einschätzen. Wenn ihr euch aber viel zutraut und auch bereit für ein "Überraschungspaket" wärt, wäre sicher auch ein Welpe aus dem Ausland was für euch. Da zahlt ihr "nur" eine Schutzgebühr. Da kann man dann aber mit der Gesundheit genauso wenig sicher sein, wie wenn man einen Hund vom sogenannten "Ups-Wurf" oder aus einem deutschen Tierheim adoptiert. (Hunde aus dem Mittelmeerraum können zb. typische Mittelmeerkrankheiten haben). Es kommt eben immer drauf an. Unser Henry ist auch aus einem deutschen "Ups-Wurf" und hat mehr TA-Kosten verschlungen als alle unsere 3 Auslandsmädels zusammen. Letztens ist der teuer "gekaufte" Rassehund einer Bekannten mit 3 Jahren an Blutkrebs erkrankt... ich denke sicher ist man nie, so traurig es auch ist. :/
Wenn es aber unbedingt ein Rassehund sein soll, würde ich dir auch mal die "XY in Not" - Seiten ans Herz legen, da warten oftmals ganz süße Mäuse auf ein Zuhause. Schau dich hier einfach mal um, hier halten sehr viele User einen Aussie, die können sicher mehr dazu sagen. :)

Wichtig fände ich nur zu überdenken ob ihr wirklich einen Welpen wollt. Stress, Stress, Stress. Wir haben hier gerade ein besonders "wildes" Exemplar sitzen. :lol: Da muss man dann schon genug Zeit einplanen. Unsere Kleine ist jetzt 5 Monate alt und 2 Monate lebt sie bei uns, also 8 Wochen. Alleine lassen können wir sie höchstens mal 15 Minuten. Das muss man langsam aufbauen. Bei meiner Loulou habe ich mir zB. ein komplettes Semester freigenommen um genug Zeit für sie zu haben. Bei einem Welpen finde ich persönlich 7 Wochen zu wenig, da würde ich dann schon eher zu einem älteren Hund tendieren, aber es kommt auch immer auf die Wege und Möglichkeiten an die man hat. Habt ihr jemanden der im Fall der Fälle auf den Hund aufpassen könnte?

Ja, zu den Kosten wurde hier schon einges geschrieben. Es gibt User, die mussten in einem Monat 2000 Euro für Ops usw. hinlegen und es gibt User deren Hunde fast so gut wie nie etwas haben gesundheitlich.

Liebe Grüße,
Linda
 
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Ich glaube mit der Gemeinschaftpraxis wird nix, ich habe bisher nicht vor noch die Therapeutenausbildung zu machen. Zu teuer und zu lang :/


Ich glaube zum Thema habe ich gerade nichts zu ergänzen *denk*
 
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Hab jetzt mal den Rassefragebogen ausgefüllt, soll ich den hier einfügen oder ein Extra-Thema eröffnen?
 
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jesse

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Ich würde ihn hier einfügen :D
 
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okay, hier kommt er:

Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?
Seit fast 2 Jahren 2-3 mal wöchentlich Gassi gehen im Tierheim, gute Freundin mit Hund. Selbst hatten wir beide noch keinen. Bin grad schon fleißig am Hundebücher lesen.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)
lieber Welpe, höchstens Junghund

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?
mein Freund will lieber einen aus dem Tierschutz, bzw. aus einem Unfallwurf, ich würde auch einen vom Züchter nehmen, muss aber nicht

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

da wir zwei Katzen haben, wäre Jagdtrieb nicht so gut. Die restlichen angegeben Triebe sollten wahrscheinlich nicht zu ausgeprägt sein, bzw. durch Training gut kontrollierbar. Er sollte mit Fremden kein Problem haben. Bellfreudig sollte er auch nicht sein (Auflage vom Vermieter, dass er die Nachbarn nicht stört). Ansonsten hätte ich gerne einen Hund, der menschenbezogen ist. Eigenständigkeit erwarte ich bei nem Welpen natürlich noch nicht. Charaktertechnisch darf es schon ein agiler Hund sein, aber auch mal „verschmust“.
Ganz evtl. ist die Überlegung, ob er als Therapiehund bei tiergestützter Therapie eingesetzt werden könnte.

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?
mittelgroß bis groß. Ich persönlich mag die Richtung Border Collies, Australian Shepherd, Flat Coated Retriever vom Aussehen her gerne.


Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)

Wir ziehen bald in ein Reihenmittelhäuschen zur Miete um. Das Haus liegt am Stadtrand noch in einem Wohngebiet, aber zu Fuß ist man in ca. 5 Minuten aus der Wohngegend raus und dann kommen Wald, Wiese und Felder.
Ansonsten hat das Haus Erdgeschoss, 1. Stock und Keller und einen etwa 120 qm großen Garten.
Die Vermieter haben prinzipiell Hundehaltung erlaubt, aber wie gesagt mit der Auflage, sollten sich die Nachbarn zum Beispiel durch zu lautes Gebelle gestört fühlen, müsste er wieder weg. Und der Garten darf auch nicht total zerstört werden.


Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?
Keine Kinder

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?
2 Katzen (1 Kater-1,5 Jahre, 1 Katze-2 Jahre)

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?
Ich bin Studentin im Master (studiere noch mind. 2 Jahre, danach evtl. Arbeiten oder noch eine Ausbildung), mein Freund ist berufstätig.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
Man Freund fängt erst Mittags an kommt aber dann auch erst um 9 wieder, bei mir kommt es immer darauf an, was ich für Veranstaltungen habe (meißtens sind das aber nicht so viele). Am wochenende haben beide immer Zeit.

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
Flexibel, umso weniger umso besser, da so mehr Geld für Tierarztbesuche und ähnliches verwendet werden kann.
Für die Haltung ca. 100-200 €, Puffer für plötzliche Kosten sind vorhanden.

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?
Ist auf jeden Fall geplant, sowohl Welpenschule/treff als auch Hundeschule.

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?
Geocaching, Wandern, Fahrrad fahren, evtl. eine Hundesportart, Urlaub

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)

Hundesport, was genau, müsste man dann nochmal schauen.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?
Maximal 6 Stunden, wobei dann eher nach einer Alternative geschaut werden würde ( im Notfall könnte der bei meinem Freund mit). 4 Stunden könnten öfters mal vorkommen.

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?
Mitnehmen in den Urlaub, Freundin, die sich um den Hund (und die katzen, die ja auch versorgt werden müssen), bei Krankheit sind wir ja auch zu zweit

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Puffer vorhanden, Kosten gedeckt, bei chronisch müsste man natürlich schauen, Millionäre sind wir dann doch nicht.

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
Schwere Frage, man geht halt regelmäßig Gassi, große und kleine Runden, trainiert dabei und auch so zuhause oder zwischendurch am Anfang die Grundkommandos und später Tricks. Am Wochenende werden größere Ausflüge unternommen. Regelmäßig zur Hundeschule und sobald der Hund alt genug ist Hundesport. Ausflüge mit Freunden, die auch Hunde haben. Abends zusammen auf dem Sofa kuscheln. Im Sommer zusammen in nen See springen (insofern der Hund Wasser mag). Gemeinsamer Urlaub, in Ferienhäusern oder beim Campen.
Es würde am Besten passen, wenn der Hund am Anfang meiner Semesterferien kommt (das heißt, das müsste sich ganz gut Timen lassen, wann er tatsächlich kommt), da ich dann ca. 7 Wochen lang den ganzen Tag zuhause sein und zunächst mal alleine bleiben trainieren können.
Mehr fällt mir grad zu der Frage irgendwie nicht ein.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Das war wohl zu viel Info auf einmal:roll:
 
Infano

Infano

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Umso mehr Infos umso besser kann dir hier geholfen werden :)

So. Ich würde dir tatsächlich eher zu einem Junghund raten. Gut, dir fehlt die Prägezeit, die man mit einem Welpen einfach hat, das heißt aber nicht, dass da was verloren ist :D

Ich denke halt für einen Welpen sind 7 Wochen zu kurz. So ein Welpe kann ja erstmal noch nichts ;)
Er ist nicht stubenrein, kann überhaupt nicht allein bleiben (ich persönlich würde auch erst nach ein paar Wochen Eingewöhnungszeit wirklich damit anfangen, ihn länger als Müll runterbringen und Wäsche waschen alleine zu lassen), ist vielleicht ein Knabberer...
Wenn du den dann einfach zu lange allein lässt kann es passieren, dass du dir alles zunichte machst. Kann sein der Welpe müsste doch raus, hält aber entweder zwanghaft ein bis du kommst (was aber schädlich für die Nieren ist) oder ist gezwungen, ins Haus zu machen...

Ein Junghund, mit dem das alles schon ein bisschen trainiert wurde, der schon eine Beißhemmung hat, grundsätzlich weiß an was er knabbern kann und was nicht, und vor allem dessen Blase auch schon etwas kontrollierter und größer ist wäre da meiner Meinung nach besser :D
Außerdem kann man da schon etwas mehr nach Charakter auswählen als bei Welpen. Klar, wie der Hund im Endeffekt wird ist auch eine Sache der Erziehung, bei Junghunden kann man aber definitiv schon mehr erkennen :D Ob der Hund starke Jagdtendenzen hat oder nicht zeigt sich mit 8 Wochen noch nicht so deutlich :D

Für die eventuellen Therapiezwecke wäre dann auch etwas "gemächlicheres" besser, oder? Also kein so ein zwanghafter "Hibbel-Hund" :D

Ob er sich mit euren Katzen verträgt oder nicht hat übrigens nicht zwingend etwas mit seinem Jagdtrieb zu tun sondern ist erziehungssache :D Falls es also ein Junghund wird solltest du darauf achten, dass der Hund Katzen schon kennt.
Zur Zusammenführung von Hund und Katze gibt´s hier auch schon einige Threads, ich würde da aber nicht so viel Theater drum machen. Das macht nur etwas Besonderes draus und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Tiere das meiste unter sich klären und arrangieren.

Hunde sind sehr wohl in der Lage, zwischen der Katze, die sie kennen und der draußen rumrennenden Katze zu unterscheiden ;)

Auch, ob dein Hund den Garten umgestaltet ist weniger genetisch veranlagt denn Erziehungssache :D Mein Hund weiß sehr wohl, auf welchen Wiesen er buddeln darf und auf welchen nicht...
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Ich finde ja, dass ein Pudelchen für all eure Belange perfekt wäre. :cool: (Auch wenn sie vllt optisch nicht ganz in euer Beuteschema passen).

Ich kann mich Infano eigentlich nur anschließen. Wir haben hier auch 2 Jagdhundmixe und 4 Katzen, wenn man das "richtig macht", passiert da gar nix. Das ist natürlich vorallem bei einem Welpen relativ einfach. Wenn ihr einen Junghund möchtet (eventuell sogar aus dem Tierschutz) würde ich dann doch zu einem Hund aus Pflegestelle, aus dem Tierheim tendieren, bei dem die Mitarbeiter das schon einigermaßen einschätzen können. 7 Wochen zum trainieren sind halt nich so viel und wenn ihr dann weg müsstet und euer Hund denkt nur daran eure Katzen zu jagen, ist das nicht so gut. ;)

Diese 7 Wochen sind mein Problem... das ist einfach zu wenig Zeit für einen Welpen. Je nach dem wäre der Hund dann 5 Monate alt, wenn ihr ihn 4 Stunden alleine lassen müsst und das geht einfach nicht. :?
Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass ihr vllt jemanden dazu holt, der auf den Hund aufpasst? Dass dein Freund den Hund mit auf die Arbeit nehmen könnte ist zwar eine gute Option, aber finde ich bei einem so jungen Hund auch schwer vorstellbar. (Kenne keinen der es schafft 4 Stunden am Stück ruhig zu liegen und zu schlafen in dem Alter. :lol:)

Hach, ich finde eigentlich alle deine Punkte sehr gut und würde euch den Welpen prinzipiell direkt auf den Buckel binden. :lol: Ich bin ja selbst Stundentin und weiß, dass studieren mit Hund eigentlich gut geht ... aber diese 7 Wochen Eingewöhnungszeit bzw. dann direkt 4 Stunden alleine lassen dann... hm...
 
bounty89

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Also die 4 Stunden würde ich nach den 7 Wochen auf garkeinen Fall verlangen. Zwei Stunden wären schon gut, bei mehr müsste man dann eine Lösung finden z.B.die eine Freundin würde das mit sicherheit machen, und ganz im Notfall eben mein Freund. Der arbeitet in nem Jugendtreff, also kein Bürojob wo der Hund ruhighalten muss.

@Loscampesinos: Willst du sagen, das wir gut oder nicht so gut geeignet sind für nen Hund? Bin mir irgendwie nicht so sicher, wie du das meinst...:|
Und Pudel wäre nix für uns, das ist einfach überhaupt nicht unsere Rasse! (auch wenn die bestimmt ganz toll sind;))
 
Infano

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Also ich hab verstanden, dass alles sehr gut klingt, nur das allein bleiben innerhalb der 7 Wochen für einen Welpen etwas Bauchschmerzen bereitet :D

Es ist schwierig, da eine Antwort drauf zu geben, weil es ja von Hund zu Hund unterschiedlich ist, ob und wie lange er allein bleiben kann.
Auch das Üben wird bestimmt schwer, denn wer kann schon leichten Herzens so einen kleinen Spatz alleine lassen :mrgreen:

Es KANN also sein, dass ihr einen super selbstständigen Hund erwischt, dem das alleine bleiben überhaupt nichts ausmacht und alles läuft super.
Die Wahrscheinlichkeit ist aber eben höher, dass es nicht so schnell klappt, der Hund zu lange allein bleibt und Verlustängste erleidet. Das wirft euch dann jedes Mal im Training zurück, wenn es es nicht ganz zunichte macht.

(Wir mussten es bei Beetlejuice neu aufbauen und das ist wirklich kein Spaß :D )

Das ist halt das, was Bauchschmerzen macht. Also wenn du unbedingt einen Welpen willst, würde ich an deiner Stelle wirklich eine Möglichkeit finden, wo der Hund bleiben kann.
(Und glaub mir, auch wenn dein Freund die Möglichkeit hat, ihn mitzunehmen, ist das ab und zu zwar wirklich okay, aber es ist auch sehr, sehr anstrengend! Du musst ja deine Arbeit erledigen, dich aber gleichzeitig auf den Hund konzentrieren etc pp. )
 
bounty89

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Mmh, aber ich glaub da wäre ich jetzt mal unvernünftig und würde das riskieren;) Und wenns dann nicht funktioniert, muss ich mir dann halt was überlegen!

Hatte jetzt gestern mit der Freundin ne verrückte Idee, wo man auch einen Hund herbekommen könnte. Und zwar wollten wir sowieso mal irgendwo ins Ausland reisen und ne Woche oder so in einem Tierheim helfen. Bei der Gelegenheit könnte man dann ja theoretisch auch einen Hund aussuchen, denn man ja auch vor Ort kennenlernen könnte:angel:... Nur mein Freund ist mal wieder nicht so begeistert von der Idee:D
 
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