Arbeiten, danach nur Hund

Diskutiere Arbeiten, danach nur Hund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe mal eine Frage, die wirklich aus reinem Interesse besteht und nicht provokativ sein soll. Ich selber arbeite dreimal die Woche für 4,5...
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Gundel

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Ich habe mal eine Frage, die wirklich aus reinem Interesse besteht und nicht provokativ sein soll.

Ich selber arbeite dreimal die Woche für 4,5 Stunden, ansonsten mach ich mal ab und zu etwas von Zuhause.

Meine Hunde sind also nicht lange alleine. Ich habe Kinder und einen Mann.

Mein Tag fängt damit an, dass ich morgens recht früh aufstehe (5:30 Uhr), wach werde (Dauer ca. 30 Minuten mit Kaffee :mrgreen:), dann mache ich meine große Tochter schulfertig, zumindest macht sie es, aber ich bin dabei. Ich bringe sie zum Bus und laufe mit den Hunden ca. 20 - 30 Minuten. Die Strecke ist die selbe, nur das Tempo ist nicht immer gleich. Kommt auch auf das Wetter an :004:

Währenddessen ist mein Sohn schon wach und wäscht sich, zieht sich an. Dann gibt es Frühstück, Brote für die Schule und er fährt zur Schule. Währenddessen mach ich die Jüngste wach, die wird angezogen, Brote fertig, ab zum Kindergarten. Kurz vorher gehe ich nochmal 10 Minuten mit den Hunden im Garten und renne mit ihnen rum. Die finden das toll, ich nicht immer, aber sie bekommen dabei immer ihre "5 Minuten". Allerdings nicht bei Regen. Da stehen sie unterm Vordach und fragen sich, ob ich so dermaßen die Kappe kaputt hab, dass
ich da im Regen rumhüpf.

Wenn es regnet, kommt manchmal der clicker zum Einsatz. Jeder 5 Minuten - fertig.

Dann fahre ich arbeiten (darum gehts, an den anderen Tagen gibts dann die Runde durch den Park, ohne Garten vorher). Ich bin nach 5 Stunden wieder da. Rein, Futter in den Napf, raus in den Park oder durch die Siedlung. Wenn ich noch kurz einkaufen war und das Wetter es zulässt, hole ich die Jüngste vom Kindergarten zu Fuß ab. In beiden Fällen Laufzeit ca. 50 - 60 Minuten.

Danach Essen kochen, Wohnung machen (irgendwas ist immer), Wäsche usw. Machmal hat mein Sohn Training. Die Zeit nutze ich, um mit den beiden in einem Gebiet nahe eines Flußes 1,5 Stunden spazieren zu gehen (mega große Wildwiese, voll gut, weit weg von Siedlung, Straße usw.) oder ich bin auf einem Stück Rasen direkt am Sportplatz und mach irgendwelche Abruf- und/oder Bleib-übungen usw.

Wenn kein Training ist, erledige ich nachmittags einiges zu Fuß, wo die Hunde mit können, wenn das nicht funktioniert, dann ist mein Mann mal dran, manchmal gibt es nachmittags aber auch nur die 10 Minuten Turborunde und das wars.

Je nachdem, was nachmittags war, gibt es abends entweder im Sommer eine Tour durch den Park, im Winter durch die Siedlung (Park ist nicht beleuchtet). und später eine Turborunde zwischen 21 und 23 Uhr. Oder umgekehrt. Manchmal fällt die Turborunde am Abend (gegen 19/20 Uhr) auch aus, weil ich bis kurz davor anderweitig mit ihnen unterwegs war.

Gibt aber auch Tage, da ist totales Chaos, Termine hier, Termine da. Da gibt es Abends eine sehr große Runde, aber tagsüber nur zwei Turborunden (also kleine, nicht schnelle), weil es nicht anders geht.

Ich lese aber immer wieder - wir wollen einen Hund, wir sind in Vollzeitbeschäftigung, aber wenn wir Feierabend haben, dann nur noch Hund. (wenn das hier auch schon mal geschrieben wurde, dann habe ich es nicht gelesen und steht nicht im Bezug). Dann nur noch Hund? Ich versuche auch so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Schon alleine aus Egoismus, weil ich es gerne mache. Aber nur noch Hund? Ich würde gar nicht mehr klar kommen, wenn ich 8 Stunden arbeiten würde (selbst ohne Kinder) und dann nur noch Hund. Man hat doch auch mal Phasen, wo man sich generell schwer zu etwas aufraffen kann. Wo man das Gefühl hat, es muss alles auf einmal erledigt werden etc. Wie macht man das mit einem Hund? Ich rede nicht von einzelnen Tagen, sondern wirklich wenn es Zeiten gibt, wo alles irgendwie quer läuft.

Ich weiß nicht, ob ich da einfach manchmal zu .hhhhmmm... "bequem"? bin oder ob sich andere da etwas zu einfach vorstellen. Aber manchmal muss der Hund auch zurück stehen. Jetzt habe ich recht kleine, ruhige Hunde. Was nicht heißt, dass ich die versauern lassen kann. Aber es gibt anspruchsvollere Rassen als den Mops, die dann doch etwas unentspannter reagieren, wenn mal keine Action angesagt ist. Keine Action heißt kurze Runden, nicht so viel Zeit, wo es nur um die Hunde gibt. Ich hab immer noch den Vorteil, dass wir zu 5. hier sind und im Zweifel meine Schwester meine beiden auf ihrer Gassirunde mitnimmt (wohnt 10 Minuten Gehweg entfernt).

Aber vor allem, wie sieht "nur noch Hund" aus? Sport, Beschäftigung, Gassi gehen? Ich finde das immer schwierig alles in einen kurzen Zeitraum zu pressen. Der Hund soll ja zwischendurch auch mal verarbeiten können. Und vor allem, man schläft ja auch. Also mir ist da nie ganz klar, wie die Vorstellung ist, den Alltag zu gestalten ohne den Hund zu unterfordern oder in kurzer Zeit zu überfordern.

Wie machen das Betroffene (falls welche hier sind, immer her mit der Erfahrung) und was für Vorstellung hat man davon, wenn man das plant? (oder auch nicht und sich einfach Gedanken dazu macht).
 
21.10.2012
#1
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Infano

Infano

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Das ist der Grund warum ich ehrlich zugebe, dass ich alleine höchstwahrscheinlich keinen Hund halten könnte :D

Ich finde es auch nicht entspannend, im Winter heim zu kommen (eh schon durch gefroren, da öffentlich unterwegs, danach noch 15min Fahrrad) und zu denken... Wer will sich schon in die heiße Badewanne legen? Ich entspanne jetzt, indem ich noch einmal 2h mit dem Hund raus gehe... :mrgreen:
Das bringt bei mir nichts.

Es gibt Leute, die das wirklich schaffen. Hier im Forum gibt´s ja viele schöne Beweise dafür.
Davon kann man aber mMn nicht ausgehen.

Puh, ich hab´s wirklich gemerkt, als ich alleine 4 Tage mit Beetlejuice verreist war :D Es ist ja - wenn man den Hund auch ordentlich beschäftigen will und bei 3 Spaziergängen am Tag - kaum Zeit für etwas anderes.
Das war 4 Tage lang schon anstrengend. Aber 10-15 Jahre? Das wäre hart...
Vor allem, weil mein Hund - so lieb ich ihn habe - nicht mein gesamter Lebensinhalt ist. Ich beschäftige ihn gerne so viel wie er es braucht und er bekommt alles von mir.
Ab und an bin ich aber wirklich froh, dass mein Freund da genauso mitmacht, weil ich einfach einen Abend mit Freunden haben will. Oder eine wichtige Sache steht an und ich hab wegen den Vorbereitungen einfach nicht so viel Zeit...
 
Flumina

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Ich versteh dich sehr gut. Ich selbst hab genau aus diesen Gründen erkennen müssen das erst mal Kein Hund geht (hab zwar keine Kinder) aber eben andere baustellen hier. Abgesehen davon das ich grad noch arbeitssuchend bin. Ich will zwar Halbtags aber rein Theoretisch bin ich laut AMS (obwohl ich ne Ärztliche bestätigung hab) Ganztags fähig und werde demnach wenn was richtiges daherkommt auch Ganztags vermittelt
 
FinnFinn

FinnFinn

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Wir sind dann eher das harte Beispiel... Beide voll Berufstätig. Mir war aber vorher klar, das es viel Arbeit werden würde. Und ich möchte es trotzdem nicht missen.

Ich gehe morgens, bevor ich auf die Arbeit fahre, eine kleine Pipi-Runde. Hund muss man dazu meist eh überreden, grad wenn es so kalt ist. Dann gehen wir arbeiten. Den morgen verpennt Hundi daheim, in der Mittagspause geht´s dann wieder los, kleine Runde im Weinberg. Danach was leckeres zum Knabbern für den Hund und Menschen wieder arbeiten. Abends gibt es dann eine lange Runde und etwas für den Kopf, Spielbrett oder ähnliches. Am Wochenende dann volles Programm, lange Laufen oder mit dem Camper unterwegs.

Wir haben schon vorher immer gerne etwas in der Natur unternommen. Alle Freunde/Bekannte sind ähnlich und daher passt es ganz gut. Wenn wir uns mit Anderen treffen, ist daher auch immer etwas für den Hund dabei. Es kommt ganz selten vor, das wir ihn nicht mitnehmen (shopping). Ansonsten gehen wir gemeinsam wandern, grillen im Weinberg, etc. Wenn wir jemanden besuchen gehen, müssen die entweder mit spazieren oder wir gehen vorher und treffen uns dann.

Zudem haben wir bei unserem Exemplar das lange Alleinsein Stück für Stück aufgebaut und es klappt super. Das ist sicher nicht mit jedem Hund machbar. Zudem läuft der Hund in der "Freizeit" quasi mit, weil eigentlich meist etwas gemacht wird, wo er problemlos teilnehmen kann. Daher kommt so die Auslastung von alleine. Wenn wir, wie vergangenes WE, eine längere Strecke unterwegs waren, ist der Hund Montag und Dienstag meist eh platt und braucht nicht zuviel Anspruch. Auch, wenn´s eigentlich eher das sportliche Modell ist. :mrgreen:

Nur noch Hund abends ist aber auch nicht korrekt. Immerhin sind wir zu zweit, wenn also mal Putzen angesagt ist, muss der Herr los und ich habe meine Ruhe für meine Aufgaben. Zudem hat der Hund, auch wenn er immer wieder beschäftigt wird (kurz spielen etc.) zwischendurch immer Zeit, sich kurz zu entspannen. Schließlich will ich ja auch mal meine Lieblingsserie schaun.

Generell kann man aber sagen: Hund geht für mich vor. Wenn Freunde etwas veranstalten, zu dem man keinen Hund mitbringen kann, überlege ich zweimal, ob ich hingehe.
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Huhu,

Gundel, ich finde deinen Tagesplan aber wirklich schon proppe voll! 3 Kinder, Job, Haushalt und 2 Hunde... Hut ab. :) Ich denke Mutter sein ist ja auch ein Fulltime Job, dazu noch einen "normalen" Beruf, das Haus auf Vordermann bringen und dann auch noch 2 Hunde auslasten...

Ich selbst studiere ja und bin auch öfters die Woche mal weg, manchmal auch 8 Stunden (da sind die Hunde entweder bei meinem Freund oder bei meiner Mutter), aber meistens nur 4 - 6 Stunden. Anders als Infano finde ich es wirklich entspannend dann mit den Hunden rauszugehen. Wenn ich mal 8 Stunden weg war, machen wir später kein "Sportprogramm" oder sowas, aber ich kriege den Kopf immer frei, wenn ich mir die Hunde schnappe und eine Runde mit ihnen spazieren gehe. Meistens gehen wir dann einen kurzen Weg, spielen da viel und sind höchstens 1 - 1 1/2 Stunden weg, aber für mich ist das immer Erholung nach einem Tag rumsitzen an der Uni. Klar, gibt es auch Tage da finde ich es mal nicht so doll, aber das hab ich ganz selten. Mir macht das einfach viel Spaß.
Den Haushalt/ Einkäufe usw. teile ich mir mit meinem Freund, aber da bin ich pro Tag auch ca. 2 Stunden beschäftigt. Mit 2 Hunden und 4 Katzen muss man da auch immer dahinter sein.

Allerdings denke ich, dass das nochmal ein Unterschied zu einem 8 Stunden-Arbeitstag ist. Wenn man den Hund nicht mit auf die Arbeit nehmen und die Mittagspause Spaziergängen widmen kann oder zuhause jemanden hat, der auf den Hund aufpasst, ist das ja sowieso gar nicht möglich. Je nach dem wie die Arbeitszeiten fallen, ist das ja auch irgendwie schade, denn ich halte ja keinen Hund nur um einen zu halten, sondern will meine Zeit auch mit ihm verbringen. Wenn man von 6 - 14.00 Uhr arbeitet und den Hund in dieser Zeit bei Bekannten unterbringen kann, ist das wieder was anderes, aber wer wirklich den kompletten Tag vollgestopft hat mit Terminen, sollte meiner Meinung nach schon überdenken ob eine Hundehaltung da wirklich das beste ist.

Ich habe eine Bekannte, die zwei Teilzeitjobs hat und da geht der Hund wirklich völlig unter. Der ist zu 90% bei den Eltern... und das ist doch irgendwie nicht Sinn der Sache?

Da sollte man sich schon gut überlegen ob man das schafft und ob es nicht nur für einen selbst, sondern auch für den Hund das bestmögliche ist.
 
Infano

Infano

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Losca: Nach der FH konnte ich das auch ohne Probleme :D
Auch nach einer Prüfung ist es wirklich toll, 2h mit dem Hund draußen zu sein.

Wenn ich aber als Beispiel meine 2 kleinen Jobs nehme:
Bei dem einen habe ich eh schon 9h lang 9-12 Jungs im "besten Alter", also der Pubertät, mit denen ich mich rum schlagen muss. Außerdem Elterngespräche und natürlich endlose Telefonate mit irgendwelchen Bürokratieinstanzen.
Ganz ehrlich, wenn ich da nach Hause komme ist "spazieren gehen" vielleicht noch nett, auch noch meinen Hund zu erziehen und seiner Pubertät gerecht zu werden fällt mir da schon schwer ;)

Der zweite Job ist "nur", Essen zu verkaufen. Das heißt aber, 7h am Stück stehen, auch viel "über Kopf" heben, weil der Platz da einfach sehr begrenzt ist... da bin ich einfach nur fix und fertig wenn ich heim komme, stehen und laufen will ich da nicht direkt im Anschluss. Und auch nach ner Stunde Erholung fällt es mir schwer, dem Hund zumindest eine Stunde zu schenken :)

Aber deswegen muss man das ja immer im Einzelfall entscheiden :D Wie gesagt, ich liebe meinen Hund und merke, wie mir das viele draußen sein etc auch gut tun, es mir Spaß macht und auch mein Hund davon glücklich wird.
 
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Gundel

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Ja, mein Tag ist voll. Wenn man das oben so sieht. Aber das sind nur meine drei Arbeitstage. Den Rest der Woche bin ich ja den ganzen Tag Zuhause. Das heißt, ich mache meinen Großputz auch ohne Hunde nicht gerade an den Tagen, wo ich morgens im Büro sitze (so wie jetzt - was eine Ausnahme ist, weil ich Urlaubsvertretung mache und da die Telefonzentrale montags dicht ist ... :mrgreen:).

Aber es gibt halt immer etwas zu tun. Nur nehme ich die Hunde zum Beispiel zum Einkaufen mit. Meine große bleibt dann vor der Tür stehen und passt auf, dass keiner die Hunde klaut :silence:

Das schöne ist ja, dass ich nachmittags im Park die Kinder mit einbeziehen kann. Mein Sohn ist ein draußen Kind. Den muss ich schon überreden überhaupt mit uns Mittag zu Essen oder Hausaufgaben zu machen. Danach hat er den Ball unterwegs und ist weg. In unserem Park (200 Meter Fußweg von der Haustür bis zum Eingang) sind zwei Rasenplätze (ein kleinerer, ein mittelgroßer) wo er mit den Nachbarskindern Fußball spielt. Die große kommt sporadisch mit in den Park, je nach Laune und Schularbeit.

Die Jüngste ist fast immer dabei. Sie geht dann auf den Spielplatz und ich lauf dann meist drum rum, so dass sie mich und ich sie im Blick habe, die Hunde aber dort nicht verweilen müssen. Der Park ist echt schön, mit Lichtungen, kleinen Ententeich, Spielplatz usw. Angrenzend an Felder.. ich kann also auch die Hunde dort mal rennen lassen und die Kleine fährt auf den langen autofreien Wegen Fahrrad.

Die anderen Sachen laufen dazwischen. Allerdings wächst man da ja auch rein. Ich habe ja nicht die Kinder von jetzt auf gleich in der Konstellation vorgesetzt bekommen. Mit den Jahren wird man da schon zum Organisationstalent.

Da ich recht wenig TV gucke (egal, ob gut oder schlecht, das ist halt etwas, was dann weniger wird), ist abends, wenn die Kids im Bett sind "meine" Zeit. Dann gehe ich mit den Hunden und mache mir den Kopf frei. Oft läuft meine Schwester mit. Wie gesagt, sie habe ich noch, falls es mal ganz eng wird und mein Mann ist auch noch da.

Mein Mann arbeitet täglich von 05:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Der ist also nachmittags auch da, so dass ich bei Lustlosigkeit der Kinder trotzdem aus den Haus kann oder auch er mit den Hunden mal geht.

Ich habe 10 Jahre ohne Hund gelebt, weil ich nicht wusste, wie ich das organisieren soll. Jetzt sind zwei so selbstständig, dass ich das mit einplanen konnte und es für mich ein sehr guter Weg ist auch mal raus zu gehen und etwas zu haben, was nur für mich ist (sind zwar unsere Familienhunde, aber eigentlich sind es meine, mein Hobby).

Nur es wird eben manchmal doch knapp, wenn ich arbeiten war und da hab ich mich gefragt, wie haut das hin, wenn ich 4 Stunden später von der Arbeit käme. Man ist ja dann auch geschlauchter. Ich arbeite im Büro, aber alleine die "Kopfarbeit" kann mich auch ermüden. Für mich wäre es schlimm, wenn die Hundehaltung keine Bereicherung sondern eine Belastung wird.
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Für mich wäre es schlimm, wenn die Hundehaltung keine Bereicherung sondern eine Belastung wird.
So geht es mir auch. Damit meine ich nicht, dass man nicht mal einen schlechten Tag haben kann und es gibt sicher Hundehalter, die ihre Hunde intensiver auslasten müssen als andere, aber vom Grundgedanken her geht es mir da wie dir: Ich möchte mich darauf freuen können etwas mit meinen Hunden zu machen.

Infano, ich sage ja nicht, dass man das nicht individuell entscheiden kann. FinnFinn hat ja auch schön beschrieben wie es funktionieren kann. Aber man sollte sich meiner Meinung nach drüber im klaren sein, dass ein Hund Arbeit bedeutet und, dass man auch nach einem 8 Stunden Job noch trainieren muss.
 
Infano

Infano

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Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, gar keine Frage! :D
Ich hab nur gesagt, dass es mir für ALLEINE und JEDEN TAG wirklich zu viel wäre.
Wenn ich sage... ich stehe früher auf, gehe mit dem Hund und nachmittags auch nochmal 1-2 Stunde, macht mein Freund dann abends noch einmal 1-2 Stunden und den Nachtspaziergang.
(Je nach Schicht auch anders herum)
So geht es super und keiner wird... überlastet, der Hund aber trotzdem ausgelastet :p
Dann gibt es Tage, an denen ich "hundefrei" habe oder Tage, an denen ich meinem Freund ein "hundefrei" gönne.
So kommen wir alle super zurecht und Hundi macht auch keinen unglücklichen Eindruck. Eben weil es uns so wirklich so gut wie immer genauso viel Spaß macht und das merkt er ja auch :)

Wenn ich wüsste, ich müsste so etwas wie meinen zweiten Job irgendwann als Ganztagsjob machen hätte ich mir sicher keinen Hund genommen. Weil ich danach dann einfach Ruhe bräuchte.

Aber da meine ich halt - Einzelfallentscheidung. Bin ich je nach Job und persönlicher Ansicht/Konstitution bereit und längerfristig in der Lage, dieses Pensum auch mit Spaß zu erledigen?
 
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Gundel

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Aber kann man das vorab wirklich beurteilen?

Ich meine, es gibt unterschiedliche Menschen. Manche organisieren sich und das haut hin. Andere organsieren sich und machen doch alles anders, manch einer lebt im totalen Chaos. Völlig wertfrei.

Aber ich kenn diese Euphorie, wenn man anfängt über ein Haustier zu entscheiden. Bei uns musste nur die "Zeit kommen", bis das Go für einen Hund kam.

Und dann fing das an. Ich hatte ein sehr inniges Verhältnis zu meinem PC und Google. Und dann ging das erstmal los. Für eine Rasse entscheiden, auch wenn die vorher schon feststand, erstmal suchen, informieren usw. Dann nach Züchtern, Tierheimen googlen. Alles abklappern. Gott war ich motiviert.

Und meine Hundehalterwelt war rosarot. Wen interessiert es, wenn es eiskalt ist? Ich werde Hundehalter, mir macht das nichts. Strömender Regen? Kein Thema. 35 Grad - bekomm ich schon hin! Kranke Kinder, die die Nacht über permanent rückwärts essen? Schlaf wird eh überbewertet. Und ich werde laufen und trainieren und Sport machen und dies und jenes usw. Haushalt? Ach mit links.

Aber so ist es ja nicht. Wie gesagt, die Hunde sind für mich eine Bereicherung und ich bin sehr glücklich, dass sie hier sind. Aber so leicht, wie es in meinem Kopfkino lief, ist es nicht immer. Wenn ich mir vorstelle, noch weniger Zeit, noch mehr Pensum in der freien Zeit... örgs.

Was für mich persönlich ein Nogo wäre, dass ich meine Kinder oder meinen Mann für die Hundehaltung zurückstelle. Für mich würde es nie in Frage kommen, dass ich meine Arbeitszeit genau gegensätzlich zu der meines Mannes stellen würde. Dann würde ich eher verzichten. Bevor Missverständnisse aufkommen: Es geht um die Planung, bevor man sich einen Hund anschafft, wenn er da ist, ist es wie mit Kindern, dann erfordern besondere Umstände eben besondere Maßnahmen.
 
Infano

Infano

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Zum Glück habe ich einen Freund, der mir herzlich gerne, manchmal mehr, manchmal weniger herzlich in den Arsch tritt wenn ich mich mal wieder verträume :D
Und hätte er nicht auch gesehen, dass jetzt eine gute Zeit zum Hund bekommen ist, hätte er sich einfach quer gestellt - dass ich das nicht alleine schaffe war mir schon klar, vor allem, da ich ja gerade in der Prüfungszeit war :D

Im Endeffekt haben wir ja auch 2 Jahre gewartet.

Aber nein, realistisch entscheiden kann man das wohl nie :D Ich bin auch jetzt noch felsenfest überzeugt, dass ich mich im Winter motiviert warm einpacke und zumindest den Nachmittagsspaziergang mit Lust und Laune hinter mich bringe :D

Es geht um die Planung, bevor man sich einen Hund anschafft, wenn er da ist, ist es wie mit Kindern, dann erfordern besondere Umstände eben besondere Maßnahmen.
Ich denke, das ist der Zaubersatz. Wenn der Hund dann da ist, MUSS es funktionieren. Dann muss man sich der Verantwortung nämlich bewusst sein und tun was nötig ist.
 
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Hundenase

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Es ist alles eine Frage des Wollens. Ich arbeite pi mal Daumen 60-70h pro Woche. Ziemlich viel freiberuflich, deswegen schwer einzuschätzen, dafür kann ich mir aber meine Arbeitszeit größtenteils aber auch auf 6 Tage in die Woche legen zwischen 8 und 22 Uhr, wenns hart auf hart kommt auch auf 7 Tage (normalerweise halte ich mir den Sonntag frei) und bis 24 Uhr. Im Durchschnitt arbeite ich am Tag 8-10 Stunden. Und ich weiß nicht genau wie, aber irgendwie schaff ich es trotzdem noch, dass der Hund täglich mindestens 2h, eher 3 raus kommt plus seine tägliche Kopfarbeit leisten kann. Ach ja, ein soziales Leben führ ich nebenbei auch noch irgendwann und irgendwie. Wie ich das mach, weiß ich gar nicht. Das frag ich mich am Ende des Monats auch immer, aber es klappt.
Ich denke, Kombination ist bei mir das Zauberwort. Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, Hund läuft nebenher. Mit Freunden spazieren gehen, Hund kommt mit. Mit dem Fahrrad zu Freunden fahren, Hund läuft nebenher. Gegenstände in der Wohnung verstecken, am Computer das Arbeiten anfangen und gleichzeitig den Hund los schicken, damit der alle seine Sachen zusammensucht.
 
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Gundel

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Dann hast du meinen vollen Respekt.

Ich hab mir auch überlegt, hätt ich keine Kinder, sehe die Welt wahrscheinlich auch anders aus. Ich hätte bestimmt nicht so ein großes Haus, wahrscheinlich keinen Garten (die Liebe für mein Stückchen Natur war mit 20 noch nicht da), wobei ich da jetzt mal die Arbeit sehe, nicht den möglichen Vorteil für einen Hund, und mehr Freizeit.

Aber trotz allem weiß ich ja, auch vor meiner Zeit als Mama gab es Arbeit im Haushalt, 4 Stunden mehr pro Arbeitstag und das von montags bis freitags. Wir hatten damals einen Hund, was auch funktionierte - sie war ja da. Und es war sehr schlimm, als sie ging. Im Nachhinein denke ich, an manchen Stellen war es für uns aber gut, dass wir keine Hundehalter waren.

Ich selber kenne da, man hat den Wunsch nach einem Haustier, dann wird es greifbar. Das finanzielle passt, die Unabhängigkeit ist da, man muss keinen mehr fragen oder ist sie einig mit denen, die unter dem selben Dach wohnen - Hund her, am besten gestern. Ich konnte immer so euphorisch sein - ich hatte meinen Mann. Ebenfalls sehr tierlieb, aber mit etwas mehr Bodenhaftung. Wenn ich mal zu hoch geschwebt bin, hat er mich wieder auf den Boden zurück gezogen. Wenn ich hätte alleine entscheiden müssen, wäre ich wohl auch vernünftig gewesen, so konnte ich mir aber Luftschlösser bauen.

Mich wundert es eben immer, wie einfach sich manche das vorstellen. Wenn sie einen Hund planen. Als für mich feststand, dass ich einen Hund haben will, hab ich auf die monatlichen Einnahmen geschaut, auf das Sparkonto und dann habe ich mich ausschließlich mit der Hundesuche beschäftigt. Für mich war es immer dann ein Veto, wenn ich, bevor der Hund überhaupt wirklich hier einziehen sollte, also noch zum Zeitpunkt der Idee, meinen Alltag komplett durchplanen musste, damit ein Hund hier überhaupt leben kann.

Darauf wollte ich eigentlich auch hinaus. Es wird fast minutiös geplant, wie das mit Arbeit und allem unter einen Hut passt, aber es ist noch nichtmal konkret die Rasse klar etc. Ich will damit nicht sagen, dass man da ins Blaue planen soll. Aber ich dachte immer es kommt die Idee der Haltung, dann guckt man, was passt zu mir, was von dem Passenden passt in mein Leben, was davon hat mich überzeugt? Dann kommt die engere Auswahl der Rassen, dann gucke ich, ob die Haltung passt, dann fange ich an, mich konkret um die Anschaffung zu kümmern. Egal, ob Tierschutz oder Züchter oder sonst was.

Wenn ich aber lese "Wir möchten einen Hund - ich gehe arbeiten von bis, davor, danach nur noch Hund, nachts kurz schlafen, ansonsten natürlich Spaziergänge, Training, Mentalbeschäftigung, Hundesport etc. Was meint ihr, passt zu mir?", dann wirkt das für mich immer sehr überstürzt und rosarot.

Aber wie macht man jemanden klar, dass es mehr ist, als nur ein stumpfer Plan. Weil er liefert ja schon alle Argumente. Es werden so Aspekte wie "Hund hat ein enormes Problem damit alleine zu bleiben - auch mit Training lernt es ausgerechnet der eigene Hund sehr langsam", "kann alleine bleiben, bleibt aber nicht so lange stubenrein", "zerfetzt während des alleine bleibens mal das Sofa", "ist total überdrecht, wenn man von der Arbeit kommt. Braucht ein hohes Pensum, weil von Anfang an in der kurzen Zeit alles reingeschmissen wurde, um die Arbeitszeit auszugleichen" Bekomm das mal raus, vor allem wenn das über längere Zeit so gemacht wurde.

Wenn alles gut läuft - und jedem sei das gegönnt - dann ist ja alles prima. Aber ich finde manchmal wirkt das sehr unüberlegt. Dass es funktioniert zeigen ja hier die Beispiele, aber ist das der Maßstab, nachdem man gehen sollte?
 
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Hundenase

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Ehrlich gesagt, ich hatte mir nicht viele Gedanken gemacht, als ich den Hund bekam. Der war einfach plötzlich da. Erst zur Pflege und nach zwei Wochen hab ich mich doch entschieden, dass ich sie behalte. Als ich gesehen habe, dass mein Stundenplan in dem Semester passt, hab ich sie behalten. Obwohl es das letzte Studienjahr war und ich keine Ahnung hatte, was danach kommt.
Als ich darüber nachgedacht habe, ob ich Zeit und Geld für nen Hund hätte, war die Antwort immer ganz klar: Nein. Wenn man sich meinen Tagesplan anschaut, würde jeder Außenstehende immer noch glauben, dass ich keine Zeit und kein Geld für nen Hund habe. Aber es funktioniert. Eine große OP würde mich gerade ein wenig ins Straucheln bringen, aber das würde auch irgendwie funktionieren.

Ich finde, man sollte aus der ganzen Sache keine Wissenschaft machen. Wenn man es ganz objektiv betrachtet, dann ist nie die richtige Zeit für nen Hund. Ähnlich wie nie der richtige Zeitpunkt fürs Kind da ist ... Aber wenn man es wirklich schaffen WILL, dann klappt das auch.
Das ist jetzt kein Aufruf, dass sich jeder einen Hund holen soll, der unbedingt einen haben möchte. Es ist vielmehr der Aufruf, sich ins Gedächtnis zu rufen, ob man wirklich einen Hund für 15 Jahre haben will, jeden Tag.
 
Infano

Infano

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Hundenase: Das unterschreib ich!

Beetlejuice war dann am Ende auch einfach da und da ich noch nie einen Hund erzogen hab hab ich das Ganze wohl auch etwas unterschätzt :D Also, sogar ziemlich, um ehrlich zu sein.
Nun sitzen wir hier mit einem Junghund in der Pubertät, mit regelmäßigen Hormonschüben der gerade seinen Jagdtrieb für sich entdeckt...
Wenn ich sehe, was da am Ende noch Arbeit für mich drin steckt, könnte man schon ab und an verzweifeln. Ich versuche, das Ganze jetzt aber mit Hilfe der HuSchu ruhig und Schritt für Schritt und vor allem mit Spaß angehen.
Und da liegt der Hund begraben ;)
Man sollte das niemals zu leichtfertig angehen und auch, wenn einem Steine in den Weg gelegt werden, der Hund eben nicht gleich so handelt, wie man das will, den Hund nicht abgibt.
Und das les ich hier gerade irgendwie immer öfter... Hund tut das und das, wenn sich das nicht schnell ändert müssen wir ihn abgeben... da platzt mir die Hutschnur.
 
Loscampesinos

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Also, ich konnte für mich ganz sicher sein, dass der richtige Zeitpunkt für einen Hund ist. Ich konnte mir sicher sein bei Lou als Ersthund und auch bei Amelie als Zweithund. Loulou ist mit ihrer Angst und ihrem oftmals schlechten Sozialverhalten auch nicht gerade einfach. Amelie ist zwar total lieb und super sozialisiert, aber einfach ne wilde Hummel. Ich nehme meine Hunde auch wie sie sind und habe zumindest bei Amelie später nicht mehr viele Ansprüche an bestimmte Charaktereigenschaften gestellt. Sie sollte kommen, egal ob ruhig, wild, ängstlich, munter oder sonst was, aber ich wusste auch genau, dass ich die Zeit haben würde mich um jeden ihrer "Fehler", ihrer Wehwechen usw. zu kümmern.

Ich hätte persönlich keinen Hund adoptiert, wenn ich eine richtig anstrengende Arbeitswoche hätte. Für mich war zu dem Zeitpunkt der Adoption auch klar, dass ich niemals ganztags arbeiten werden, wenn alles gut geht sogar komplett von zuhause aus. Einen Hund zu adoptieren ohne genau zu wissen wie die Zukunft aussehen würde, das hätte ich nicht gemacht. Aber, das ist ja meine persönliche Meinung darüber wie es mir gehen würde und ich bin sicher, dass andere das auch mit anstrengendem Arbeitstag oder "ungewisser" Zukunft schaffen. Man muss halt manchmal Prioritäten setzen und wenn man sich Lebewesen ins Haus geholt hat, sollten diese halt vorgehen.

Infano, diese "Wir geben den Hund ab" - Haltung mag ich auch überhaupt nicht. Das ist aber gerade der Grund weshalb ich Leuten dazu rate vorher gut über alles nachzudenken. Denn letztendlich sagen die Wenigsten "Er ist jetzt da, wir haben zwar alles falsch kalkuliert, aber wir lieben ihn trotzdem und er bleibt!". Für viele ist es leider "nur" ein Hund und der kann ja im Tierheim auf ein neues zuhause warten.
 
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Gundel

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Naja, ich bin ehrlich. Wenn es überhaupt nicht passt zwischen Hund und Familie bin ich schon dafür, dass man den Hund abgibt. Wenn der Hund einfach nur zur Belastung wird, wird keiner glücklich. Der Hund wäre dann wohl besser in einer Familie aufgehoben, wo es passt.

Aber das ist nicht die Regel. Die meisten bekommen genau das, was sie sich vorgestellt haben, auch wenn es immer noch nicht da ist, was man sich vorher wirklich ausgemalt hat. Aber man wächst ja in den Hundehalteralltag auch rein. Manche haben vielleicht Hunde, die höhere Ansprüche stellen als erwartet, die Hunde werden krank, sind schwieriger zu erziehen als erwartet etc. Alles etwas was machbar ist. Aber manchmal passt es eben einfach nicht.

Dann finde ich eine Abgabe okay, wenn sie vernünftig abläuft, in dem man dann nach einem passenden Halter sucht und nicht nach dem Motto verfährt "hauptsache schnell weg". Ein Hund, der alles belastet, wird auch nicht glücklich werden, wenn alle permanent unter Stress stehen.

Leider wird diese Ausrede aber viel zu oft genutzt und es liegt häufig eben an den vorab gemalten Luftschlössern und der mangelnden Information. Selbst wenn man sich informiert, läuft es oft darauf hinaus, dass es schon irgendwie zu schaffen sei. Dann finde ich es auch zum Kotzen, dass man sich dem Hund wieder entledigt. Wobei ich mir da auch nicht sicher bin, ob das für den Hund nicht sogar manchmal noch die bessere Wahl ist...
 
Sunny2

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Mein Freund und ich haben, nachdem wir vor 4 Jahren zusammen gezogen sind den Wunsch nach einem Hund gehabt.
Vor knapp 10 Monaten haben wir dann aber erst Benni zu uns geholt.
Ich war vorher noch in der Ausbildung, mein Freund lange krank und auch mal arbeitslos.
Ende letzten Jahres wurde er unbefristet übernommen und ich war mit meiner Ausbildung fertig.
Nun studiere ich.
Benni ist so ca. 5 Stunden allein daheim, jedoch nicht am Stück. In der mittagspause fährt mein Freund Heim und geht mit ihm eine halbe Stunde Raus.
Bevor ich zur Uni gehen (diese liegt 20km von unserem Haus entfernt)fahre ich mit Benni Fahrrad.
An manchem Tagen habe ich gar keine Vorlesung, wie heute.
Nach der Uni gehts dann los.
Mit Benni im Garten Kommandos üben, Such Übungen, oder auf den Hundeplatz.
Wenn mein Freund von der Arbeit kommt, geht er immer erst Ne Runde joggen. Bevor wir Benni hatten allein, jetzt immer mit ihm.
Öfter ist Benni auch mit meiner kleinen Schwester unterwegs.
Shoppen tue ich eigentlich nur noch im Internet und auch sonst kommt Benni überall mit hin.

Ich muss aber auch sagen, das ich wenn es um einen Welpen bzw. Junghund gegangen wäre, wahrscheinlich nein gesagt hätte.
Eben wegen dem längeren allein sein.
Auch ohne die Hilfe von meinem Schatz, wäre eine Hundehaltung nicht tragbar gewesen.

Aber wenn ich manchmal (fast täglich) die Hunde in meiner Nachbarschaft sehe, deren Herrchen ganztags daheim sind, dann wird mir schlecht. Aber das ist ein anderes Thema und müsste eigentlich in einen eigen Thread :)
 
Loscampesinos

Loscampesinos

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Leider wird diese Ausrede aber viel zu oft genutzt und es liegt häufig eben an den vorab gemalten Luftschlössern und der mangelnden Information. Selbst wenn man sich informiert, läuft es oft darauf hinaus, dass es schon irgendwie zu schaffen sei.
Genau das meinte ich!
 
Caniscor

Caniscor

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Generell kann man aber sagen: Hund geht für mich vor. Wenn Freunde etwas veranstalten, zu dem man keinen Hund mitbringen kann, überlege ich zweimal, ob ich hingehe.
Ist bei mir genau gleich. ;) Ansonsten kann ich zu dieser Diskussion wohl nicht so viel beisteuren, vlt in ein paar Jahren. :mrgreen:
 
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