chronische Zahnfleischentzündung, was hilft um es zu lindern?

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pc.lieschen

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Hallo
unser Janto ist jetzt knapp über ein Jahr und hat (wie fast alle BKHs) eine chronische Zahnfleischentzündung.
Das Zahnfleisch ist knallrot und an den Lippenseiten innen (bei denMundwinkeln) sind kleine weiße Punkte.

Mit AB und Cortison wurde er schon behandelt, es brachte beides NULL Erfolg.

Da ich es ihm aber in dem
jungen Alter noch ersparen möchte das schon alle Zähne gezogen werden (haben schon 2 Zahnlose hier) hoffe ich das es was gibt (möglichst Naturbasis) das die Symptome etwas lindert.

Seine Zähne sind strahlend weiß und ohne Belag.
Er schmatzt öfters mal, so ist es uns auch aufgefallen.
Seine Lymphknoten sind seid dem Zahnwechsel dort auch immer leicht geschwollen.

Wir hatten es mal mit Traumeel probiert, aber das brachte nur eine Minilinderung.

Die TA sagen immer nur: Da muss er halt durch und wenn es zu schlimm wird, soll er AB und Cortison bekommen :roll: das es bisher nix brachte lassen sie außer Acht.
Außerdem ist er Penicillin Allergiker und kann nicht jedes AB nehmen, Baytril brachte nix und Marbocyl auch nicht.

Ich habe mir jetzt Acidum nitricum D12 bestellt und wollte das probieren, hat da jemand seine Erfahrung evt. schon mit oder kennt noch was anderes?

Vielen Dank für die Hilfe im voraus.
 
25.10.2012
#1
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Ina4482

Ina4482

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Hi Tina :).

Ist er bereits geröngt worden?
Ich bin grade extrem sensibilisiert, was das Thema Zähne angeht - Freunde von mir waren letztes Wochenende auf einem Seminar, wo auch ein Vortrag über die Zahnpflege/Zahnkrankheiten bei Katzen gehalten wurde. Und der darauf spezialisierte Tierarzt hat es wohl wirklich in die Hörer "reingeprügelt": keine Diagnose und korrekte Behandlung ohne Röntgenaufnahmen!

Wenn irgendetwas im Bereich Zahnfleisch entzündet ist, sich Zahnfleischtaschen bilden oder sonst etwas nur mit dem Auge zu erkennen ist, ist es (angeblich) in mind. 80 % der Fälle so, dass im Kiefer bereits ganz viel kaputt ist und man nur noch mit dem Entfernen der kaputten Zähne dem Tier die Schmerzen nehmen kann. Stichwort hier auch: FORL.

Ich würde also definitiv nach einem TA schauen, der ein bißchen mehr Ahnung von Zähnen hat und das mal richtig checken lassen :eusa_think:.
 
pc.lieschen

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Wir waren schon bei 2 TA mit ihm.
Nein er wurde nicht geröntgt und Zahnfleischtaschen hat er keine, es ist halt nur knalle rot.

Kopfschiefhalten, Knirschen, Kopfschütteln tut er nicht und fressen tut er wie ein wilder, was er bei FORL wohl alles tun würde.

Ich muss das mal dann mit der TA besprechen die auch unsere Asthmakranke Katze behandelt, die scheint sich immer mehr hinter alles zu klemmen.

Aber bis dahin such ich halt was zur Erleichterung für ihn.

Bei den anderen Katzen waren die Zähne nach dem ziehen von innen völlig intakt und nicht angegriffen.
 
Ina4482

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Kopfschiefhalten, Knirschen, Kopfschütteln tut er nicht und fressen tut er wie ein wilder, was er bei FORL wohl alles tun würde.
Das ist nicht ganz richtig: das KÖNNEN alles Symptome sein, einzeln oder kombiniert. MÜSSEN aber nicht. Katzen sind nun mal Meister im Verbergen von Schmerzen und bei FORL Typ2 ist z.B. mit dem bloßen Auge gar nichts zu erkennen, weil alles in der Zahnwurzel und im Zahn stattfindet.

Ich werde jetzt auch nicht losrennen und bei sämtlichen Katzen den Kiefer röntgen lassen; also bitte nicht denken, dass ich jetzt völlig hysterisch Panik mache ;).
Aber bei einem Tier, das bereits vermehrt im Bereich Zähne/Kiefer Schwierigkeiten hatte und mit häufigen Entzündungen zu kämpfen hat, wäre ich jetzt eine Nummer vorsichtiger und würde das mit Röntgenbildern checken lassen. Vor allem, weil Entzündungen im Kiefer ja auch Auswirkungen aufs Herz und die Nieren haben könnten, wenn das fortschreitet :eusa_think:.

Bzgl. einer Erleichterung kann ich dir leider gar nichts raten :(. Ewig AB und Cortison sind ja kein Zustand. Mit den homöophatischen Mitteln kenne ich mich bloß sehr rudimentär aus und werde mich da hüten, Ratschläge zu geben :roll:.
 
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pc.lieschen

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Danke dir (wieder einmal :mrgreen:), ich werde mal drauf ansprechen, schaden kann das Röntgen nix bin ich der Meinung.
Das werd auf alle Fälle tun, muss nächsten Monat mit ihm eh hin zur Kontrolle.

Keine Angst er bekommt kein AB und Cortison, das war nur kurzzeitig zum Testen ob es was bringt.
 
pc.lieschen

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Hat wirklich keiner Erfahrung damit?
Das kann ich mir ehrlich nicht vorstellen.
 
Die 7 M´s

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Ich kann mich nur Ina anschließen und würde auch erstmal zu Röntgenbildern raten. Mit Zahnfleischentzündungen hab ich nur insofern Erfahrung, dass mein Micky ein regelrechter Zahnsteinpatient war und ich mit ihm alle 2-3 Jahre zum Zahnsteinentfernen und auch Ziehen von "bösen" Zähnen musste. Aufgrund des Zahnsteins hatte er dann immer Zahnfleischentzündungen.

Aber das trifft ja bei Dir wohl nicht zu, da Du schreibst, er hat blitzeblanke und weiße Zähne.:eusa_think:
 
tigercindy86

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ich frag mich wieso solche rassen überhaupt gezüchtet werden, wenn die katze quasi lebensunfähig wäre alleine... ist sowas nicht verboten?
 
Die 7 M´s

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Na ja, ich glaube nicht, dass fast alle BKHs von chronischen Zahnfleischentzündungen betroffen sind.;)
 
tigercindy86

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hat sich für mich im ersten post so angehört... ich kenn mich ja mit rassekatzen null aus...
 
Die 7 M´s

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Ja, stand da zwar so. Aber ich glaube, das hat nix mit irgendwelchen Rassen zu tun.
Meine TÄ meinte jedenfalls damals, Zahnstein/Zahnfleischprobleme sind zum größten Teil Veranlagung und es kann jede Katze davon betroffen sein. Egal ob Rassekatze oder Feld-und Wiesenmix.
Mein Micky war übrigens ein reinrassiger von und zu (aus dem Gestrüpp:mrgreen:)
 
pc.lieschen

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Aber das trifft ja bei Dir wohl nicht zu, da Du schreibst, er hat blitzeblanke und weiße Zähne.:eusa_think:
Auch wenn du es anzweifelst, er hat blitzblanke saubere Zähne und keinen Zahnbelag, wir waren ja nun schön öfter beim TA deswegen.

Na ja, ich glaube nicht, dass fast alle BKHs von chronischen Zahnfleischentzündungen betroffen sind.;)
Die meisten Züchter bestätigen das BKHs sehr darunter leiden, warum auch immer das so ist.
Wir haben 2 BKHs und eine Highlanderin was ja das gleiche in halblanghaar ist und den beiden Mädels wurden bereits fast alle Zähne gezogen.
Wir sind also auch keine Neulinge in der Sache mehr.

Ich möchte wissen ob schonmal jemand mit den Globulis Erfahrung gesammelt hat.
 
Ina4482

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Ich bin grade extrem sensibilisiert, was das Thema Zähne angeht - Freunde von mir waren letztes Wochenende auf einem Seminar, wo auch ein Vortrag über die Zahnpflege/Zahnkrankheiten bei Katzen gehalten wurde. Und der darauf spezialisierte Tierarzt hat es wohl wirklich in die Hörer "reingeprügelt": keine Diagnose und korrekte Behandlung ohne Röntgenaufnahmen!
Hierzu würde ich jetzt gerne noch was los werden. Besagte Freunde waren nun wirklich besorgt nach diesen Infos auf dem Seminar und haben beschlossen, dass sie ihre Katzen mal "richtig" checken lassen. Da keine der Katzen irgendwelche Anzeichen machte, das was nicht stimmt (keiner müfft aus der Schnute, alle fressen gut usw.) wurden sozusagen Streichhölzer gezogen und am Dienstag durfte Molly (7 Jahre, noch nie ansatzweise Zahnprobleme) dann beim Facharzt vorgestellt werden.

Der Tierarzt mit Fachausbildung Zahnheilkunde hat dann auf den ersten Blick ein wenig mehr gesehen als der durchschnittliche Katzenhalter, klar. Etwas gerötetes Zahnfleisch, ein wenig Zahnstein weiter hinten, auf Druck fing das Zahnfleisch etwas an zu bluten.
Molly wurde um 8:30 Uhr abgegeben und um 15:30 Uhr konnte sie wieder abgeholt werden. Das Ergebnis finde ich völlig erschütternd:
Der TA hat den Zahnstein entfernt, fand dann Wucherungen und per Röntgenbild sah er, dass 2 Zähne komplett weg waren, wo nur noch Fragmente im Kiefer zu sehen waren. 2 Backenzähne die noch topfit aussahen hatten einseitig keine Wurzeln mehr und teilweise Löcher. Diese Zähne wurden herausoperiert. Einer der vorderen kleinen Zähne fehlt nun auch, weitere werden wohl folgen.
Diagnose: Molly hatte alle 4 Prämolare frakturiert und eine beginnende FORL-Läsion mit polypenartiger Gingivahypertrophie. Und man hat rein gar nichts vorher gesehen!!!

Für mich ist das jetzt der Anlass, mir auch einen qualifizierten TA zu suchen, der mehr sieht und mehr kann, als nur mal kurz in die Schnüss zu gucken und zu sagen "joa, sieht ganz gut aus". Molly hatte wahrscheinlich die ganze Zeit Schmerzen und keiner hat´s gemerkt, weil sie wirklich NULL auffällig war. Auch in der "normalen" TK ist da nichts aufgefallen.

Falls irgendwer daran Interesse hat, hier: http://www.tierzahnaerzte.de/ kann man gezielt nach geeigneten TÄs suchen.
Ich spar da jetzt drauf und werde nach und nach wohl mal alle Katzen vernünftig checken lassen.
 
pc.lieschen

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Ui heftig.
Was muss man da pro Katze rechnen weist du das?

Ich wollte Janto normal von der normalen TA erstmal röntgen lassen (Ende des Monats) und schauen ob man was sieht und das Bild dann mitnehmen zu der Spezialistin wo wir auch mit Kensi hingehen. *grübel*

Laut deiner Lister ist der Facharzt so 3 Std. entfernt :uups:
 
pc.lieschen

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Ah okay danke dir :mrgreen:
Ich hab mal geschaut in der TK wo ich mit der Hündin war da gibt es auch jemanen der direkt Zahnheilkunde macht.

Würdest jetzt besser gleich in die TK oder erstmal beim normalen TA die Röntgenbilder machen lassen?
 
pc.lieschen

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Bisher wurden alle Röntgenaufnahmen auch ohne Narkose gemacht bei meinen.
Dafür geh ich das Risiko der Narkose nicht ein, ich frag nach ob sie das ohne probieren.

Naja ich werde da Montag mal anrufen und nachfragen wie er das handhabt, ich kenn ihn ja schon :mrgreen:

Wenn er was in einen Röntgenbild sieht (egal ob er in Narkose ist oder nicht) machen sie dafür einen extra Termin, da sie nicht die Zeit haben das dann hintendran zu machen, es handelt sich ja um keinen Notfall.
 
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