Muss er wieder weg?

Diskutiere Muss er wieder weg? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Tierfreunde.. Mein erster Post hier ist leider ein sehr trauriger, sollte ich hier falsch sein, bitte verschieben. Nun zu meinem Kummer...
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Mopsmama

Mopsmama

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Hallo Tierfreunde..
Mein erster Post hier ist leider ein sehr trauriger, sollte ich hier falsch sein, bitte verschieben.
Nun zu meinem Kummer... Vor ca. 2,5 Jahren haben wir uns einen Mopswelpen zugelegt und er ist mein Ein und Alles.
Allerdings wollten wir einen Spielkameraden für ihn
und so haben wir nach langen Beratungsgesprächen und einem Treffen am Wochenende einen ca. 3 Jahre alten Mops adoptiert.. Uns wurde versichert, dass er ruhig und gehorsam ist und keine Aggressionen kennt , aber leider ist es das genaue Gegenteil. Offenbar kennt er nicht mal seinen Namen (den wir natürlich übernommen haben),
und das Schlimmste ist, dass er immer aggressiver wird. Anfangs hat er nur manchmal mit unserem Hund getauft, aber wir dachten, das sei normal.. Mittlerweile schnappt er aber auch nach uns und ich bekomme langsam Angst vor ihm und vor allem um meinen Hund.

Ich fühle mich von der Tierorganisation und der Vorbesitzerin betrogen und weiß nicht was ich jetzt tun soll.. Einerseits haben wir ihn liebgewonnen, andererseits will ich die Gesundheit meines Ersthundes nicht gefährden.

Was meint ihr?

Liebe Grüße
 
31.10.2012
#1
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Guest

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Pewee

Pewee

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Huhu,

ohje, das klingt ja wirklich blöd :( Gibt es bestimmte Situationen, wo er schnappt? Kommt es vor, wenn er etwas Fressbares/ein Spielzeug hat oder wenn er ein Kommando ausführen soll? Gibt er vorher irgendwelche Warnsignale, wie Knurren, Ausweichen oder Fixieren? Macht er das, wenn ihr bestimmte Stellen von ihm anfasst? Letzteres könnte darauf hindeuten, dass er vielleicht ein Physisches Problem hat und krank oder verletzt ist.

Habt ihr das der Tierschutzorga nochmal vorgetragen? Habt ihr überlegt eine Hundeschule in Anspruch zu nehmen? Wie lang ist er jetzt genau bei euch? Seit dem letzten Wochenende?

Liebe Grüße
Pewee
 
Mopsmama

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Hallo Pewee, danke für dein Interesse!
Naja... Sobald mein Hund irgendwo oben sitzt (Sofa, Bett, etc.) steht er am Rand und schnappt ständig hoch.
Oder wenn sie spielen, er wird übermäßig aggressiv und beisst fester zu.
Nach uns schnappt er zB wenn ich die beiden trennen will (das kann ich ja noch nachvollziehen) aber auch einfach mal so, wenn man ihn bewegen will.
Ich wollte einfach einen zweiten und ausgewachsenen Hund, mit dem ich keine Probleme habe und das wurde mir eben versprochen...
Dass Hunde Arbeit machen ist klar, aber für diesen Fall habe ich einfach nicht genug Erfahrung, und anstatt, dass er eine Bereicherung ist, macht er alles schlimmer :(
 
cherry-lein

cherry-lein

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Das die Hunde sich am Anfang noch nciht super verstehen ist ganz normal. Als wir unsere Hunde vergesellschaftet haben hat es ca 3-4 Wochen gedauert, bis alles super ohne stress geklappt hat. Die Hunde versuchen beide erst mal "ihr" Revier zu verteidigen bzw. wollen ihren "Lebenstil" nicht mit teilen. Wichtig ist, dass die beiden nicht 24H am Tag zusammen hocken müssen sondern auch jeder mal "seine" eigene Zeit mit euch hat und das sie auch mal Ruhe voneinander haben. Wir haben anfangs kritische Sachen wie Fressen, Spielen und Schmusen getrennt gehalten und erst peu a peu zusammen gelegt.
Das euer neuer Hund nach euch schnappt ist natürlich ein Problem, habt ihr mal eine Hundeschule in erwägung gezogen? Wichtig dafür wäre rauszubekommen wieso euer neuer Hund zuschnappt. Das könnte alles mögliche sein z.B. Angst (vlt durch Misshandlungen), Unsicherheit, Neid, Revierverteidigung, Rangordnungsprobleme..... Beobachtet einfach mal in welcher Situation es genau vorkommt (vielleicht habt ihr irgendwas in der Hand oder macht eine Bewegung) und unterbindet dieses Verhalten sofort durch Ignoranz des Tieres, er bekommt erst wieder Zuneidung und Aufmerksamkeit wenn IHR es wollt. Meistens klappt das so ganz gut damit er lernt, dass ihr das sagen habt. Viel Glück ;)
 
Mopsmama

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Danke für die Hilfe!
Wir werden jetzt einfach abwarten, wie es sich entwickelt.
Füttern trennen wir sowieso und spielen mittlerweile auch.
Es könnte natürlich sein, dass er schnappt, weil er mitten im Spiel ist..
Zur Not wenden wir uns an einen Hunde Trainer :)
Tipps sind trotzdem immer gern gesehen :D
 
Mopsmama

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So.... Heute war das Fass endgültig voll.
Der Hund ist mich angefallen und wollte mich beissen! Nicht nur schnappen sondern richtig aggressiv beissen... Ich musste ihn in ein andres Zimmer bringen, sonst wär warscheinlich noch Schlimmeres passiert..
Ich bin mit den Nerven echt am Ende, ich werde ihn wieder abgeben. Ich finde es einfach eine Frechheit, dass die Leute vom Tierschutzverein nicht mal ihre eigenen Tiere gut kennen!
Gleich nach dem Vorfall habe ich dort angerufen und die Dame hat mich garnicht ernst genommen :evil: Ich hoffe, er wird so bald wie möglich abgeholt... Ich habe wirklich Angst vor ihm, er ist nicht zu Bändigen.
Wie kann man einen Hund, der offenbar nicht erzogen und so aggressiv ist, einfach vermitteln?? Der Hund braucht professionelle Hilfe und keine normalen Halter wie mich.

Tut mir leid, dass ich hier so spame, aber ich bin fix und fertig :(
 
Pewee

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Achje... ich würde dennoch der Tierhilfe mitgeben, dass sie mal ärztlich checken sollen, ob alles mit dem Hund ok ist. Entweder hat die Tierhilfe gelogen, was sein Verhalten angeht oder es könnte einen physischen Hintergrund haben. Ich würde beides nicht voreilig ausschließen.

Tut mir leid, dass das für euch alle so blöd lief :(
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Es würde mich sehr interessieren, wie es weiter geht und ob und wann die Tierhilfe ihn abholt.
 
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NeoJuwel

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Leider ist im Tierheim/Tierschutz das Personal echt überfordert, meine Freundin hatte sich vor ca. 2 Monaten einen Pekinesen ausm Tierheim geholt, da gabs nur eine handvoll "Feste Angestellte" und der Rest des Personals bestand einfach nur aus Ehrenamtlichen Leuten,die zwar helfen wollen aber ehrlich gesagt, kaum bis gar nichts über die Hunde wissen...
Von insgesamt 4 Besuchen wurde uns immer etwas anderes mitgeteilt.

Besuch 1: Hund ausgesucht, wollten Informationen zu dem Hund. Ehrenamtliche wusste weder ob der Hund noch zu haben ist oder ob sie schon kastriert ist etc.
Später "erkundigte sie sich bei einem Festen", dabei kam raus, ist noch frei aber nicht kastriert.... wollten die Hündin reservieren und besser kennnenlernen

Besuch 2: wollten spazieren gehen, eine Dame "sucht" den Hund, ist angeblich noch nicht da, sei spazieren!
Haben bestimmt 1-1 1/2 Stdn. gewartet, nach erneuten Fragen,ob die Kleine denn jetzt wieder da wäre kam von einer anderen Mitarbeiterin : "Klar die war doch gar nicht weg", Wer hat denn sowas gesagt???

3 Besuch: Nach dem Spaziergang wollten wir mitteilen, dass wir den Hund gerne mitnehmen möchten und wann denn die Kontrolle kommen kann? Die Antwort vom Festangestellten "Die kleine hat schon einen Interessenten, die können sie gar nicht mehr haben" (Meine Freundin war fix und fertig, nah Tagelangen hin und her dann so eine Auskunft. Nach einem anderen Gespräch mit wieder einer anderen dann " die Kontrolle kann die Woche bei ihnen vorbeikommen...also war doch frei...

Genauso wie im Nachhinein einfach gesagt wurde sie sei sofort kastriert worden,sonst vermitteln die überhaupt nicht,also war die erste Aussage auch falsch. Entschuldigt wurde dies mit "wir sind überfordert,zu wenig festes Personal,zuviele Hunde und bei den Kleinen herrscht eh ein durcheinander,weil die so schnell vermittelt werden, das man gar nicht hinterher kommt.

Da du auch so einen "kleinen Hund" geholt hast, wird bei dir bestimmt auch so ein Durcheinander gewesen sein. Bzw. das die gar nicht die Gelegenheit hatten,den Hund selbst kennenzulernen und einfach wegen der Größe davon ausgegangen sind? Denn kleine Hunde werden superschnell vermittelt, da passieren dann schon Fehler.

Zeigte er bei deinen Spaziergängen im Tierschutz keine Aggressionen?
 
Mopsmama

Mopsmama

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Also... Ich habe gestern nach dem Vorfall sofort angerufen und gesagt, dass den Hund jemand abholen muss, weil ich meinen Ersthund auch nicht gefährden möchte.
Abends kam dann die Vorbesitzerin... Kein Hallo, kein Tschüss, sie ist einfach trotzig mit dem Hund davon. Als wär es unsre Schuld dass er keine Grenzen kennt :evil:
Dem Tierschutz mache ich eigentlich keine Vorwürfe, ich finde die Leisten gute Arbeit, nur der Vorbesitzerin, bei der er ein halbes Jahr war (zuvor kam er aus Spanien), denn Sie hat uns mehrfach versichert, dass der Hund keine Aggressionen kennt und der liebste Hund der Welt sei. Es macht mich einfach wütend, dass wir den Ärger hier haben, nur weil sie offenbar verpasst hat, dem Hund irgendwelche Grenzen zu setzen...

Naja, mittlerweile hab ich mich wieder beruhigt, mein Mann ist natürlich auch sehr traurig, dass Gustl weg musste, aber so ist es einfach besser.
Wir würden uns nur wünschen, dass Gustl zu Leuten kommt, die wirklich Ahnung von Hundeerziehung haben... Denn wie er den Leuten angedreht wird, als der liebste Hund der Welt, möcht ich garnicht wissen, was eine Familie mit Kindern oder ein altes Renterehepaar für Probleme haben. :?
 
H

HelgaK

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Ich kann verstehen, das man den ersten Hund nicht gefährden möchte, aber kann es ein, dass Gustl sofort checkte, dass er der Hund nur so nebenbei ist? Gustl hat schlechte Erfahrungen gemacht, womöglich war das bei euch auch nicht der erste Platz und so wie es aus sieht, kennt er sich bald nicht mehr aus, wo er eigentlich hin gehört und das Ganze ist ihm nicht zuträglich.
Ein Tierheim kann auch keine professionelle Erziehung ihren Hunden bezahlen.
Ich selbst habe 2 Problem-Hunde, einem aus einem TH, der andere aus Tiere in Not, mir war klar, dass das kein Spaziergang wird, man braucht viel Liebe und psychische Kraft, um solchen nicht gerade vom Schicksal verwöhnten Kreaturen ein glückliches Leben zu bieten.
Aggression ist auch ein Zeichen von Unsicherheit und Angst, kann es sein, dass du die Flinte zu schnell ins Korn geworfen hast? Das alleine kannst aber nur du entscheiden.
Gruß HelgaK
 
Mopsmama

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Ich habe beide Hunde gleich behandelt. Das ein Hund aus dem Tierheim viel Arbeit macht ist klar, aber wenn diese Leute behaupten er wäre der liebste Hund der Welt, dann ist das einfach nicht richtig. Wir waren nicht auf einen derartigen Problem Hund vorbereitet und ich kann einfach nicht so lange warten, bis Mal etwas Schlimmeres passiert. Das Ganze hat sich jetzt eh erledigt, ich würde mir für die nächsten Besitzer einfach von vorn herein mehr Aufklärung wünschen und nicht einfach alles schon zu reden nur damit der Hund weg kommt.
 
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NeoJuwel

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Ich finds echt schade das du so falsche Angaben bekommen hast, du hättest dich besser vorbereiten können, wenn du gewusst hättest welche "Macken" der Hund mitbringt...Gut finde ich das du dich selbst richtig einschätzt das du überfordert bist. Besser früh erkennen,als den Hund noch länger damit zu verunsichern. Deshalb finde ich es in deinem Fall, richtig den Hund abzugeben,wenn du von dir selbst sagst du schaffst das einfach nicht, da würde ein längerer Aufenthalt bei dir, ehr noch mehr "Probleme" verursachen.

Sowas hinterlässt natürlich ein schlechtes Bild auf die Vermittler oder Pflegefamilien.... dabei gibt es soviele Goldschätze im Tierschutz zu finden....
 
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