Wie kann ich meine Eltern überzeugen einen Hund zu bekommen?

Diskutiere Wie kann ich meine Eltern überzeugen einen Hund zu bekommen? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich brauche unbedingt Eure Hilfe! Und zwar wünsche ich mir schon seit ich ganz klein bin einen Hund. Nun bin ich 15 und mein Traum wird...
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minarah

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Hallo, ich brauche unbedingt Eure Hilfe! Und zwar wünsche ich mir schon seit ich ganz klein bin einen Hund. Nun bin ich 15 und mein Traum wird immer stärker.
Ich habe mich sehr gut über Hunde informiert und schon mein Leben 'durchgeplant'
wann ich was mit dem Hund unternehmen könnte usw. Wenn ich z.B in der Schule bin, könnte mein Opa, der gegenüber von uns wohnt und Hunde ebenfalls liebt, auf ihn aufpassen.
Leider ist es in unserem Tierheim nicht möglich Hunde auszuführen
:(
Eine Hundeschule gibt es bei uns in der Nähe auch und diese würde ich gerne regelmäßig besuchen und über das Finanzielle hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Nun würde ich gerne euch fragen, ob ihr Tipps für mich habt, meine Eltern zu überzeugen.

PS.: Ich bin eine sehr begeisterte Sportlerin und liebe die Natur, egal bei welchem Wetter. Außerdem gehe ich so oft wie möglich joggen und auch an Hundesport und Kopfarbeit für den Hund bin ich sehr interessiert!

Danke euch allen schonmal im vorraus
:)
 
26.11.2012
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Meerlaty

Meerlaty

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Hallo und erstmal herzlich willkommen im Forum :)!
Also erstmal brauchst du die Gründe deiner Eltern gegen einen Hund... naja und dann musst du dir eben alle positiven Seiten eines Hundes überlegen (die negativen scheinst du ja schon durchdacht zu haben ;)) und diese deinen Eltern möglichst genau beschreiben. Wobei ich denke, wenn sie schon so lange gegen dein Traumtier sind, wird sich ihre Meinung eventuell nicht mehr ändern...
Aber selbst wenn das nicht klappt, hast du ja noch andere Varianten. Hast du dich schon mal im Tierheim erkundigt, ob du ehrenamtliche Helferin werden kannst (denn dann könntest du bestimmt auch dort Hunde ausführen). Oder du hängst (z.B. in Tierarztpraxen oder einfach am Schwarzen Brett) Zettel aus, wo du anbietest, die Lieblinge von Leuten auszuführen, die z.B. im Moment beruflich viel zu tun haben oder gesundheitlich oder aufgrund ihres Alters zur Zeit nicht vollständig in der Lage sind, ihren Hund auszuführen. Ich kann es dir nicht versprechen, aber dies wird von den oben genannten Menschen meist dankbar angenommen :D. Du must aber auch etwas vorsichtig sein, WER dein Angebot annimmt, es gibt ja auch andere Fälle...
Also dann, ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viel Glück! :D
 
Infano

Infano

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Was für Gründe haben deine Eltern denn gegen einen Hund?

Du musst versuchen, auch ihre Seite zu verstehen. So ein Hund lebt 10-15 Jahre. Wenn du mit der Schule fertig bist und eine Ausbildung/Studium machst, passt ein Hund evtl gar nicht mehr in dein Leben. Auch einfach in eine andere Stadt zu ziehen wird schwierig, wenn du in der Stadt niemanden kennst, der sich um deinen Hund kümmert etc.
Kurzum, es wird einfach vieles unbeschwertes, was man in diesem Alter machen sollte, erschwert.
Wenn es nicht geht, bleiben deine Eltern auf einem Hund sitzen, den sie so gar nicht wollten.

Was, wenn du mit 16/17/18 doch lieber mit Freunden treffen willst, anstatt dich um den Hund zu kümmern?

Inwieweit hast du denn das Finanzielle durchdacht? So ein Hund kostet weit mehr als nur Futter und Steuer.
Hundeschulen wollen in der Regel schon recht viel Geld und wenn der Hund mal krank wird kann das richtig teuer werden. Bei OP´s oder chronischen Krankheiten geht das gern mal in die Tausende. Das muss man bereit sein, zu zahlen und muss auch die finanziellen Möglichkeiten dafür haben.

Ich stimme Meeri zu und sage, mit deinen Eltern reden ist wohl der einzige Weg :D Frag sie, aus welchen Gründen genau sie keinen Hund wollen. Sollte es das Finanzielle sein kannst du wohl recht wenig machen.
Aber Verantwortungsbewusstsein zum Beispiel kann man beweisen :)
 
silbermond

silbermond

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also ich finde dieses "überreden" der eltern ehrlich gesagt keine gute idee. sie werden ihre gründe haben und damit muss man leider einfach leben. zumindest bis man auf eigenen beinen steht und diese entscheidung selbst treffen kann ;)
 
C

Chikoo

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Deine Eltern haben Recht. Ich habe mir in dem Alter auch schon immer einen Hund gewünscht, mir wurde es auch immer verboten und heute weiß ich dass sie Recht hatten :D Der Hund wird dir alleine sein und kein Familienhund, deine Eltern werden wohl kaum ständig auf ihn aufpassen wenn du mal unterwegs sein wirst, du kommst auch bald in das Alter, in dem du ständig Nachts weg gehen willst. Ich selbst bin auch erst 20 aber bin auch froh darüber dass meine Eltern mir das damals nicht erlaubt haben man muss viel zurück stecken an Freiheiten, du kannst erstmal nur dahin gehen wo der Hund auch rein kann und vorallem kamen auch kosten auf mich zu mit denen ich garnicht gerechnet hatte in den ersten 2 Wochen kamen schon Tierarztkosten von über 200 euro zustande unter anderem auch weil ich einmal Nachts in die Tierklinik fahren musste und das verdammt teuer war.. Da war dann schon meine halbe Ausbildungsvergütung weg. Denk mal über das alles nach und handel nicht zu voreilig warte noch ein paar Jahre ab bevor der Hund sich wieder nach dir an eine neue Familie gewöhnen muss oder im Tierheim landet weil du nicht mehr damit klar kommst es ist mehr Verantwortung als ich gedacht hätte :)
 
Morastbiene

Morastbiene

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Hallo minarah und herzlich willkommen bei uns. :039:

Eltern und Hund ist meistens ein schwieriges Thema. Das Wichtigste hat Infano bereits gefragt: Welche Gründe sprechen für deine Eltern dagegen? Wenn sie aus Überzeugung oder persönlicher Abneigung keinen Hund wollen, wirst du dich damit abfinden und warten müssen, bis du es dir erlauben kannst, selbst einen Vierbeiner zu halten. Das wird dich vor ganz neue Herausforderungen stellen und dafür sorgen, dass du ein anderes Verständnis für ein ewiges "Nein!" auf Elternseite bekommst. Aber so weit sind wir ja noch nicht. :mrgreen:

Wie Chikoo geschrieben hat, bedeutet ein Hund viele Einschränkungen, zeitlich und finanziell. Die können die meisten jungen Leute oft nicht ausreichend einschätzen und verlassen sich darauf, dass schon irgendwie alles seinen Gang gehen wird. Die große Panik kommt erst, wenn man mit dem Hund überfordert ist oder eine Behandlung beim Tierarzt ansteht, die ein paar hundert Euro kostet und man deshalb im schlimmsten Fall noch Zoff mit Mutti und Paps bekommt.

Hast du dir bei deiner Planung Gedanken darüber gemacht, was mit dem Hund passiert, wenn dein Opa ihn mal nicht übernehmen kann, du wegen anstehender Abschlussprüfungen/Klausuren ständig am Büffeln oder einmal ordentlich krank bist? Das sind nur ein paar von diversen Momenten, in denen du auf Unterstützung angewiesen sein wirst und wenn deine Eltern dabei nicht zur Verfügung stehen, wirst du Schwierigkeiten bekommen. Mit Hund wird auch weniger Zeit für Freunde und persönliches Vergnügen bleiben. Möglicherweise ist dir das noch nicht wichtig, aber erfahrungsgemäß kommt diese Phase bei vielen früher oder später. Wenn man sich dann zwischen Hund (um den man sich kümmern muss, weil man ihn haben wollte) und seinen Freunden/Spaß entscheiden muss, kann für bösen Frust sorgen. Die Hürde "Sprung in die Arbeitswelt" steht ebenfalls häufig im Weg.

Ich möchte dir entsprechende Reife und Weitsicht nicht absprechen. Vielleicht hast du dir über all diese Dinge schon Gedanken gemacht. Ich möchte dich nur davor warnen, die Sache zu unterschätzen, was leider sehr oft vorkommt. In dem Fall ist nämlich der Hund der Leidtragende und das sollte nicht sein. Dann lieber ein paar Jahre gedulden, sich informieren und eventuell einen Gassihund suchen, den man ausführen und beschäftigen kann. ;)
 
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minarah

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Huhu ihr alle!

Danke erstmal für Eure Hilfe, ich bin Euch allen mega dankbar! Ich kann Eure Vorsichtigkeit seeehr gut nachvollziehen und verstehe sie auch voll und ganz. Schließlich soll es der Hund ja gut haben und nicht nach 2, 3 Monaten 'abgeschoben' werden. Das Problem bei meiner Mutter ist nicht, dass sie Hunde nicht mag. Ganz im Gegenteil: sie liebt die Tiere fast genauso sehr, wie ich. Ich weiß gar nicht genau, wo das Problem meiner Mutter genau ist, da ich sie seit Jahren nicht mehr auf einen eigenen Hund angesprochen hab, weil ich einfach ein bisschen Angst davor habe.
Der andere Punkt ist, dass ich meine Mutter nicht durch quängeln ÜBERREDEN möchte (das ist finde ich der komplett falsche weg) , sondern sie ÜBERZEUGEN möchte und ihr vielleicht selber einen Jugendtraum erfüllen möchte. Oft steht sie vor dem Hundeposter in meinem Zimmer und sagt: "Na mein Kleiner, wann ziehst du endlich bei uns ein?" und früher als Kind wollte sie auch unbedingt einen Wauzi. Deswegen ist das Problem mit dem Familienhund geklärt. Er wär auf jeden Fall ein Familienhund.
Wenn ich wirklich mal krank sein sollte und mein Opa oder meine Mutter auch nicht können, habe ich immernoch wundervolle Freunde, die, entweder selbst Hunde besitzen oder sie auch über alles lieben. Ich denke, sie würden auch mal ne Runde mit ihm drehen, wenn es wirklich nicht anders geht.
Wie gesagt, ich kann Eure Unsicherheit gegenüber mir seeehr gut nachvollziehen und kann es auch verstehen, dass ihr mir nicht vollkommen vertraut in dem was ich sage...aber ich hab es mir wirklich genaustens durchdacht :)


Ganz liebe Grüße
:)
 
Caniscor

Caniscor

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Ich bin 16 und haben mir auch schon immer einen Hund gewünscht.
Mit 12 habe ich dann einen bekommen. Mein Vater wollte auch einen Hund, meine Mutter war noch nicht richtig davon begeistert. Als sie dann aber Buddy in der Zeitung sah, mussten alle sofort ins Tierheim fahren. Buddy kam dann mit 1 1/2 Jahren zu uns. Leider habe ich mich zu wenig informiert. Und da ich zuvor noch nie einen Hund hatte wusste ich auch nicht richtig, worauf ich achten sollte.
Ich mag Buddy zwar sehr gerne, jedoch ist er für mich einfach nicht der Hund, den ich gerne hätte. Sein Charakter passt einfach nicht zu mir und so kam bald der Wunsch nach einem zweiten Hund. Da waren alle dagegen, doch ich lies nicht locker. Und ich wusste nun auch ganz genau, welche Eigenschaften mein Hund haben sollte. Da ich im Tierschutz sehr aktiv bin, wussten die auch, dass ich auf der Suche nach einem zweiten Hund bin. Und kurz vor meinem 15 Geburtstag bekam ich dann Paul. Er wurde mit ca. 3 Monaten ausgesetzt und in eine Pflegestelle gebracht. Der Tierschutz informierte mich darüber und noch dazu war die Pflegestelle ganz in der Nähe, ich besuchte ihn mehrmals und ging mit ihm spazieren. Auch brachte ich ihn einfach mal mit nach Hause, er passte einfach perfekt zu mir und ich wollte ihn unbedingt haben. Meine Mutter war nach einiger Zeit dann überzeugt und mein Vater musste das dann akzeptieren.
Aber das ganze klappte natürlich nur, da meine Eltern wussten, dass ich es wirklich ernst meine. Nun liebt auch mein Vater Paul, sie schwärmen von ihm und sagen auch oft, warum Buddy nicht so wie er sein kann.
Ich kann dich also gut verstehen. Ich bin wirklich überglücklich mit meinem Hund, aber er braucht auch viel Zeit.
Von meinen Freunden wurde ich auch schon öfters um Überzeugungstipps gebeten, aber ich kann da nicht wirklich welche geben. Bei Paul hatte ich einfach Glück. Es hat alles gepasst und er wurde nach 1 Wocher immer noch nicht vermittelt (obwohl mehrere ihn anschauten und ihn sofort mitgenommen hätten), da die Tierschützer unbedingt wollten, dass er zu mir kommt. ;)
 
Knopfstern

Knopfstern

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Huhu,

mal eine andere Frage, welche Rasse schwebt dir vor?
Und was würdest du gerne an Hundesport machen und an Kopfarbeit? ;)

Dir muss ja ein Hund im Kopf rumschwirren.
Bzw, was du gerne mit ihm unternehmen möchtest. :)

LG ; Knopfstern
 
Infano

Infano

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Dann ist wohl ein Familienrat fällig :D

Schreib dir auf, was du dir schon für Gedanken gemacht hast.
Dann fragst du deine Eltern, wie sie generell zu einem Hund stehen. Wenn da generell kein Widerstand ist, kann man ernsthaft diskutieren.
Was hast du dir schon überlegt, schätzen deine Eltern deine Einschätzung auch als realistisch ein? (Ich hätte damals auch Stein und Bein geschworen, mich um den Hund zu kümmern, hätte aber nicht geklappt - deswegen hätten meine Eltern das auch niemals zugelassen).
Sind die Punkte, die dagegen sprechen, irgendwie händelbar?

Wie gesagt - sind es finanzielle Gründe oder generelles Nicht-Wollen wirst du da wohl kaum etwas ausrichten können.

Eine Diskussion über die verschiedenen Pros und Kontras ist ja sogar echt erwachsen. Nur vermeiden, dass man in Schemata a la "ich will aber" verfällt ;)
 
Caniscor

Caniscor

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Huhu,

mal eine andere Frage, welche Rasse schwebt dir vor?
Und was würdest du gerne an Hundesport machen und an Kopfarbeit? ;)

Dir muss ja ein Hund im Kopf rumschwirren.
Bzw, was du gerne mit ihm unternehmen möchtest. :)

LG ;Knopfstern
Dem schliesse ich mich an. Klingt nämlich ein bisschen so, alsob du dir schon eine Rasse ausgesucht hast? :)
 
AussieAbby

AussieAbby

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Ich und meine Freundin haben wo wir 11 waren, Zettel an das Schwarze Brett gehängt, dass wir gerne mit Hunden gassi gehen oder Tiere pflegen würden. Es hat sich eine mit einem Aussie gemeldet, ich war sofort in sie verliebt. Leider ist sie dann umgezogen... Dann habe ich mir einen neuen Pflegehund gesucht, und es hat sich jemand mit einem Berner Sennen Welpe gemeldet! Ich war überglücklich und ging täglich spazieren, das ging ungefähr 5 Monate so, und meine Mutter merkte, dass ich es ernst meine, und auch noch genügend Zeit für die Schule habe. Ich war sehr glücklich mit dem Berner, trotzdem wünschte ich mir immer noch einen eigenen Hund - einen Aussie, ich finde den Charakter unheimlich toll, dass sie so lernfreudig sind u.s.w...
Mit 10 starb mein Vater, doch da dachte ich noch nicht über einen eigenen Hund nach. Ich habe meine Mutter ja bewiesen, dass alles klappt, und ich fragte sie nach 4 Jahren wieder (das oben geschriebene geschah in den 4 Jahren :D),ob ich einen Hund bekomme. Die Antwort war JA!!! Nachdem wir uns viel über die Rasse erkundigt haben, haben wir uns Welpen angeschaut. Abby war sofort mein Liebling, und nahmen sie. Ich bin froh, dass ich vorher keinen Hund bekommen habe (gerade ein Aussie), da ich einfach zu wenig Erfahrung hatte.
Jetzt bin ich überglücklich, und es klappt alles super (außer ihr Hüteinstinkt, aber das hat sich schon gebessert!).
 
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minarah

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Also hallo nochmal und danke für Eure weiteren Antworten.
Ja, ihr habt Recht. Ich habe schon seit Jahren einige Rassen, die mich besonders ansprechen. Sehr interessant finde ich z.B. Labis, Goldis oder Shiba Inus. Aber so richtig Rassenbezogen bin ich nicht. Es sollte halt, meiner Meinung nach, ein lernfreudiger, sportlicher und familienbezogener Hund sein. Da ich in einer Wohnung wohne (am Rande einer kleinen Stadt. In maximal 15 Minuten Laufweg steht man im Wald oder auf einem freien Feld ;)
), wär vielleicht ein kleinerer Hund angebrachter, obwohl ich finde, dass sich sicherlich auh ein Labi oder Goldi, bei ausreichender Bewegung und Auslastung, in einer Wohung wohl fühlen kann. Allerdings könnte ich mich sicher auch mit Misschlingen aus dem Tierheim anfreunden. Es kommt darauf an, ob der Charakter des Hundes zu mir passt und ob der Hund sich bei mir wohlfühlen würde.
:)
Vielleicht habt ihr ja ein paar Rassenvorschläge für mich? Es würde sicher gut bei meiner Mutter ankommen, wenn ich mirschon eine Rasse 'ausgucke' und mich reichlich über sie informiere
:)


Ich würde gerne mit dem Hund joggen gehen und anderen Sport treiben. Such-oder Ballspiele z.B.Allerdings solle er auch mal ein paar Minuten ruhig sitzen können ;)
Außerdem sollte er, wie oben schon beschrieben, ein Familienhund sein Größe und Felllänge des Hundes sind mir erstmal egal.und wenn ich es tatsächlich schaffen könnte, meine Familie mit in mein Boot zu ziehen: würdet ihr mir eher einen Welpen oder einen älteren Hund empfehlen? Das ist dann nämlich alles wissen, mit dem ich punkten könnte
:)


Danke schomal im vorraus
:)
 
Infano

Infano

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Ob Welpe oder erwachsener Hund ist immer so eine Sache.
Hättet ihr für einen Welpen denn die Zeit? So ein Welpe will alle 2h sowie nach jedem Schlafen, Essen/trinken oder spielen raus. Alleine bleiben ist im ersten halben Jahr mMn nicht so gut, danach will das langsam antrainiert werden.
Außerdem ist die Grunderziehung - je nach Charakter - auch etwas schwerer. Stubenreinheit, Alleine bleiben, Beißhemmung sind nur die ersten von vielen, die mir einfallen.
Das erfordert alles Zeit und Nerven und wird wohl kaum machbar sein, wenn deine Eltern beide arbeiten.
Auch, wenn es natürlich schön ist, so ein kleines Wesen aufwachsen zu sehen ;), die Bindung zu einem Hund kann man auch später noch schaffen. Manchmal erfordert sie vielleicht etwas mehr Geduld und Arbeit, am Ende ist es aber mindestens genauso, wenn nicht sogar noch schöner :D

Damit dir die Rassespezialisten hier weiter helfen können, wäre es toll, wenn du diesen Fragebogen ausfüllst: https://www.tierforum.de/t155602-fragenkatalog-zur-rassefindung-anschaffung-eines-hundes.html

Sportarten kannst du nämlich mit allen Hunden machen, Agility zB aber nicht :) Familientauglichkeit ist in erster Linie Erziehungssache und kein vererbbares Merkmal.

Es kann dir auch mit einem erwachsenen Hund passieren, dass er durch den Umzug etwas aus der Bahn geworfen wird, das kriegt man aber im Normalfall hin, wenn jetzt keine außergewöhnlich traumatische Vergangenheit vorliegt.
 
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minarah

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Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?

Antwort: Seit ich denken kann beschäftige ich mich scho mit Hunden, habe öfter Hunde augeführt und sogar einem Hund eines Bekannten Grundkommandos wie Sitz, bleib und ordentiches an der Leine laufen, da die Besitzer ich nicht wirklich kümmerten (mittlerweile ist die Hündin leider verstorben...) einen eigenen Hund hatte ich noch nicht.

Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)
A:Die Frage kann ich noch nicht beantworten

Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?
A: Das ist mir theoretisch egal! Der Charakter muss stimmen. Obwhl ir ein Rassehund schon lieber wäre.

Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)
A: leichter/ kein Jagdtrieb, mus nicht wachen, nicht sonderlich bellfreudig, sportlich, lernfreudig, aufgeschlossen

Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?
Fellänge egal (aber nicht zu lang), mittlgroß


Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)
A: Wohnung am Rande einer kleinen Stadt im 3. Stock. Hltungserlaubnis ist erteilt. Vor der Wohnung ist ein großer Hof mit Freilauföglichkeit.

Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?
15 Jahre

Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?
A: Ja, 2 Meerschweinchen die ganzjährig auf dem Balkon gehalten werden

Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?
A: Schüler. Hund würde auch zukünftig in mein Leben passen.

Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?
A: ca. 5-6 Stunden intensive Aktivität

Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
A: Darüber muss ich mich noch mit meiner Mutter unterhalten

Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?
A: Kann ih mir eh gut vorstellen

Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?
A: joggen, Radtouren, lange ausgedehnte Spaziergänge, Ball-Spiele, sowie (Such-Spiele) und Kommando-Training

Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?
(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)
A: An Agility bin ich interessiert.

Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?
maximal 1/2 - 1 Stunde täglich

Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?
A: Von Bekannten, Großeltern und Freunden. Urlab ist bedacht

Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?
A: Ja

Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?
A: Ich würde um 5:30 Uhr aufstehen und dann ca. um 6 Uhr mit dem Hund eine kleinere Runde drehen. Mein Opa würde den Hud betreuen solange ich in der Schule bin. Nach der Schule (spätestens 15 Uhr) hole ich den Hund ab, mache schnell HA und habe dann den ganzen restlichen Tag Zeit für den Hund.
 
Infano

Infano

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Ich bin jetzt leider kein Rasseprofi, aber ich schreib jetzt einfach mal auf, was mir zu dem Fragebogen und generell einfällt.

Hast du dich denn schonmal bei deiner Stadt oder im Internet erkundigt, wieviel ein Hund an Hundesteuer im Jahr kostet? Tierärzte in der Nähe raus gesucht? Hundeschulen (oft passt die erste nicht und man muss sich mehrere ansehen)?

Wohnt ihr im 3. Stock ohne Aufzug? Das ist wichtig weil Hunde im Krankheitsfall evtl getragen werden müssen oder sich im Alter schwer tun und Hilfe brauchen.

Felllänge und -beschaffenheit wird vielleicht für deine Mutter noch sehr wichtig, weil sie das alles ja putzen muss :D

Bedenke, dass Rassehunde von einem seriösen Züchter gerne 1000€ oder mehr kosten. Das ist nicht gerade wenig Geld!
Wenn es unbedingt ein Rassehund sein soll ist es aber wirklich wichtig, auf einen seriösen Züchter zu achten, da es hier eine Menge zu beachten gilt was nicht einfach jeder kann...

Gehst du denn jetzt auch schon joggen und machst Radtouren?

Wie sieht das aus, wenn deine Hausaufgaben nicht mehr schnell erledigt sind? Wenn du Abi machst oder Ausbildung/Studium? Wer kümmert sich dann um den Hund?
In 4 Jahren ist dein Hund gerade in der Blüte seiner Jahre, braucht als absolutes Minimum 2h Beschäftigung am Tag - schaffst du das trotz Prüfungsstress oder übernimmt deine Mutter dann den Hund?

Mach dir bewusst, wieviel Verantwortung so ein Hund bedeutet! Du kannst nicht einfach so in eine fremde Stadt ziehen, nicht einfach mal länger weg bleiben und so weiter und so fort. Aber das wird dir deine Mutter wahrscheinlich noch erählen, dafür brauchst du mich nicht :)
Ich hab jetzt einfach mal aufgeschrieben, was mir noch einfallen würde. Beeindruckt deine Mutter sicher, wenn sie merkt dass du dir wirklich über alles schon Gedanken gemacht hast...
 
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minarah

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Huhu
:)

Wir haben gleich 2 Tierärzte gleich um die Ecke und wie viel Hundesteuer im Jahr auf unz zu kämen, hab ich auch schon geklärt.
Ja wir wohnen ohne Aufzug. Deswegen wäre es mir wichtig, dass man den Hund zur Not tragen könnte (mein Opa wohnt im Erdgeschoss)

Ja, joggen und Radfahren mach ich jetzt auch schon
:)

Ich brauche nie mehr als eine Stunde am Tag für HA. In der Zeit kann der Hund sicher noch bei meinem Opa bleiben :)
Mein Opa ist zum Gück fast immer zu Hause oder geht spazieren :)


Ich weiß wie viel Verantwortung ein Hund mit sich bringt
:)
Und auch über die Kosten bin ich mir im klaren :)
Ich spare schon sehr lange (natürlich geheim ;)
) dafür
:)

Und das putzen/ saugen würde sowieso ich übernehmen, wenn wir uns wirklich einen Hund anschaffen würden
:)

Danke, dass du mir so ehrlich hilfst
:)
 
Para

Para

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Sehr interessant finde ich z.B. Labis, Goldis oder Shiba Inus. Aber so richtig Rassenbezogen bin ich nicht. Es sollte halt, meiner Meinung nach, ein lernfreudiger, sportlicher und familienbezogener Hund sein.
Ich habe mir deine Posts durchgelesen. Vieles spricht dafür, dass sich ein Hund bei euch wohlfühlen könnte.
Grundsätzlich würde ich aber keinen Welpen empfehlen. Entweder ein etwas älterer Junghund oder ein ausgewachsenes Tier.
Einen Hund stubenrein zu bekommen und ihm das Alleine bleiben beizubringen wirst du in 6 Wochen Schulferien nicht hinbekommen.
Deine Mutter geht - so nehme ich das zumindest an - arbeiten.
Sie kann sich also auch tagsüber nicht um den Hund kümmern.

Dann deine Rasseauswahl:
Der Shiba Inu ist eine eher "sture" Rasse. Von Lernwilligkeit ist nur bei wenigen Exemplaren etwas zu bemerken. Da kommt der Nordische Charakter durch.
Der Labrador- und der Golden-Retriever sind für Agility eher weniger geeignet. Sie sind für das Springen in den meisten Fällen zu schwer. So ein ausgewachsener Labbi/Goldi wiegt um die 30kg. Die Belastung beim Springen ist da für die Gelenke einfach zu hoch.
 
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minarah

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Huhu und danke für Deine Antwort :)

Das Du denkst, dass es ein Hund bei mir gut haben würde, freut mich sehr :)
Kennst Du denn vielleicht irgendwelche anderen Rassen, die vielleicht gut auf meine Lebensumstände / Hobbies passen könnten?

LG :)
 
Para

Para

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Da ist die Entscheidung nicht leicht.

Ich denke, ihr solltet mal in den umliegenden Städten in eine TH gehen. Dort gibt es viele mittelgroße Hund die genau deine Ansprüche erfüllen.
Schaut euch dort um und vielleicht springt ja der Funke über. Es sind ja nicht nur "gestörte" Hunde in den Tierheimen sondern auch teilweise gut erzogene Hunde jeden Alters, die durch Trennung oder Tod der Besitzer auf ein neues schönes Zuhause warten.;)
 
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