Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte?

Diskutiere Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Abend, eigentlich, mache ich mir keinen großen Kopf um die Auslastung meiner Hunde. Ich weiß, dass Sie arbeiten dürfen, wie es ihrem Typ...
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Guten Abend,

eigentlich, mache ich mir keinen großen Kopf um die Auslastung meiner Hunde. Ich weiß, dass Sie arbeiten dürfen, wie es ihrem Typ entspricht – und wochenlang nichts tun können, ohne verrückt zu werden oder die Wände hochzugehen. Somit passt das, finde ich.

Ausschlaggebend für dieses Thema: https://www.tierforum.de/t165572-verzweifel-am-gebell-unseres-mischlings-brauche-hilfe.html#post2640437

So.
Früher hatte man für die Hunde Arbeit. Oder besser gesagt, man hatte Hunde, weil man Arbeit hatte. Ist
heute nur noch selten so.

Ob das jetzt die Jagd war, die Arbeit im Gatter, am Vieh oder als Wach- und Hofhunde usw.
Aber Arbeit hat man nicht täglich gehabt. Hund musste auch mal Ruhe geben. Gar nichts tun, ausser Hund sein. Heute ist es ja häufig so, dass ein Hund von einer Aktivität zur nächsten geschleppt wird. Es ist ja kein Geheimnis, dass zu viel Beschäftigung und Action die Hunde auch aufdreht. Es ist auch kein Geheimnis, dass Langeweile und Bewegungsmangel zu Problemen verhilft.

Worauf ich eigentlich hinaus will. :mrgreen:

Was macht ihr täglich mit euren Hunden? Wie viel, wie lang? Macht ihr überhaupt täglich Action? Was seht ihr als „Mindestmaß“ an – wann ist es für EUCH zu viel? Merkt ihr, wann es euren Hunden zu viel wird? Wenn ja, woran - langfristig gesehen?* Wann ist es für eure Hunde zu wenig? Was macht ihr überhaupt mit euren Hunden (dazu wäre es vielleicht ganz interessant, für „Neue“ - wie mich ;) - was ihr für Hunde habt)? Wie wichtig findet ihr es, dass das „Bespaßungsprogramm“ mit der ursprünglichen Verwendung der Hunde übereinstimmt?

Was sind eure Gedanken zu dem Thema?

*ganz lesenswert zu dem "zu viel": der hyperaktive Hund von Maria Hense

Ich bin gespannt. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
18.12.2012
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Schau mal hier: Auslastung - zu viel, zu wenig, die goldene Mitte? . Dort wird jeder fündig!
Schattenseele

Schattenseele

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Hallo du!
Also Maxi ist ein Dackel-Terriermischling und 3 Jahre alt.
An Beschäftigung machen wir eine Menge, aber nie alles an einem Tag.

- Nasenspiele
- Dummy
- Fährten
- Tricksen
- Dogdancing
- Reizangeltraining

Ich versuche eigentlich ein Mittelmaß zu finden. Aber wir arbeiten am Stück nie länger als eine halbe Stunde.
Wenn die Konzentration bei Maxi nachlässt, war es zu viel.
Aber soweit lass ich es nicht kommen.
Zu wenig Auslastung.. Ich würde sagen das es die Momente sind wo er draußen vermehrt Tierspuren sucht, mehr bellt, unruhig hin und her läuft und sowas.
Für mich ist es sehr wichtig das Hunde ihre Triebe gezielt und kontrolliert ausleben kann.
Ein Jagdhund will "jagen"
Ein Hütehund hüten usw.
Ich denke man sollte das an Beschäftigung machen, was beiden Spaß macht.


Liebe Grüße!
Schatti
 
fiete10

fiete10

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Also da Fiete nicht MEIN Hund ist, kann ich mit ihr was Drinnenbeschäftigung angeht, nicht viel machen.
Aber wenn ich mit ihr spazieren gehe, ist eine Stunde Pflicht. Meistens nehme ich die Frisbee mit, damit sie ordentlich rennt.
Tricks übe ich auch. Wenn Fiete sich überfordert fühlt, sich langweilt, leckt sie sich oder führt die Befehle nicht aus, oder versucht alles in Spielen umzuwandel.
 
Infano

Infano

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Beetlejuice ist ungefähr ein Jahr alt und 60cm groß.

Also an Spaziergängen:
Morgens 20-30min, mittags 1-2h, abends 20-30min, nachts 20min.
Auf den Spaziergängen darf Beetlejuice erstmal toben, danach werden Kommandos geübt, Alltags-Fuß geübt und, wenn wir auf einer sehr bekannten Strecke sind, auch mal Dummy-Training.

Daheim üben wir dann insgesamt 30-60min nochmal am Tag, alles verteilt auf kleine Zwischendurch-Einheiten. Da ist dann auch alles dabei. Unterordnung, Tricks, Mutspiele (durch Kartons krabbeln, Plastikflaschen umschmeißen...), Suchspiele und auch Dummytraining.

Da ich keine Ahnung hab, was mein Hund ist, wird er auch nicht spezifisch ausgelastet :D
Er schnüffelt gerne, also geben wir ihm Schnüffelaufgaben.
Er ist aber -meinen wir- von der selbstständigeren Art. Also einer, der auch gerne mal alleine Entscheidungen trifft und bei 1000 Kommandos hintereinander einfach irgendwann auf stur stellt und keinen Bock mehr hat :D
Klar, manchmal muss er da trotzdem durch und Ansagen einfach so hinnehmen, an und für sich versuche ich aber, ihn nicht mit Kommandos "zuzubomben", damit im Ernstfall das Eine Lebensrettende ausgeführt wird :)

Man merkt ihm eigentlich alles an :D

Am Anfang vom Spaziergang hat er noch soviel körperlichen Druck, dass er erstmal rennen und toben und schnüffeln muss. Da läuft er zwar auch mit in die Richtung in die ich gehe und lässt sich das Buddeln untersagen, viel mehr mit Kommandos ist da aber noch nicht :D
Ist der körperliche Druck weg kommt er an. Dann ist er Aufmerksam, schaut einen an etc. Da kann man dann auch eine Kommandoübung machen.

Hatte er zuviel "Denksport" merkt man das daran, dass er nur noch zieht und aufgedreht ist. Da braucht er dann einfach eine Wiese, auf der er sich 5min ausfetzen kann, danach ist auch schon wieder gut :D

Hatte er zuwenig Auslauf merkt man das deutlich :D Draußen geht er mehr auf Bewegungsreize (Jogger, Fahrradfahrer). Also er greift nicht an, aber schaut eindeutig interessierter und will evtl auch mal mitrennen. Außerdem wandert er in der Wohnung nur herum.

Wenn er zuwenig Denksport hatte wird er unkonzentriert. Also wandert auch in der Wohnung rum und macht mehr Quatsch :D

Generell finde ich nicht, dass ich übertreibe wenn ich mir 3h am Tag Zeit für meinen Hund nehme, und auch ein Arbeitstier ziehe ich mir so nicht heran.
Wenn er mal weniger Auslauf hatte, geht das (jetzt die letzten 3 Tage weil er seine Schleppleine im Wald verloren hat) auch mal. Aber man merkt ihm deutlich an, dass es jetzt genug ist :D

Zuviel an Bewegung... joa, dann macht er halt langsamer und rennt die Strecke nicht 10mal, sondern nur 5mal mit :D
Den nächsten Tag braucht er dann nicht viel und ist froh, wenn er auf seinem Platz bleiben kann :D

Zuviel Denksport (und damit natürlich auch Frust) merkt man ihm deutlich an, wenn wir in der HuSchu sind. Irgendwann flippt er dann aus, springt rum, beißt in die Leine, wirft sich theatralisch auf den Boden... :D
 
Zapzarap

Zapzarap

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Ich finde es ein spaßiges Thema, auf wirklich einen Nenner kann und wird man aber nicht kommen. Bei meinen Hunden hat sich das Beschäftigungsprogramm im Lauf der Zeit so oft geändert und an unterschiedliche Situationen angepasst, die Hunderassen bei mir sind sehr unterschiedlich, von alt bis jung ist alles dabei, es gab immer unterschiedliche Vorlieben und Abneigungen der Hunde zu unterschiedlichen Aufgaben und Aktivitäten.
Langes und ausgiebiges Gassi gehört für mich -fast- täglich zum Programm, wenn es mal nicht geht, müssen sie auch mal mit einer kurzen Runde und / oder Garten klar kommen, dabei verlange ich von den Hunden nicht viel mehr, als Hund zu sein.
Klar müssen sie sich an meine Regeln halten, sie müssen bei Fahrrädern, Joggern und Co ran kommen, es wird sich nicht wie eine offene Hose im Umgang mit anderen benommen und wenn ich rufe, haben sie zu kommen, aber dazwischen, sollen sie rennen, toben, schnüffeln, zwischendurch fliegen mal ein paar Leckerchen in die Wiese oder ich werf den Ball, aber ansonsten sollen sie einfach Hund sein.
Meine zwei Altertümchen (Staff Mix und Schäfer aus der Hochzucht) sind damit auch mittlerweile vollkommen zufrieden, ihre sportliche Zeit ist vorbei und sie in Rente.
Kalli und Darwin (beide DSH aus der Leistung) wollen da aber schon deutlich mehr um zufrieden zu sein, beide werden im IPO Bereich ausgebildet und sind sehr aktive Hunde die ein bisschen nerven könnten, wenn man nicht auf ihre Art steht ^^
Skurri (Chinese Crested) ist...joar, anders als andere Hunde :mrgreen: ich habe selten so einen anpassungsfähigen Hund erlebt. Verlangt man einen Marathon, würde sie den mit Leichtigkeit bewältigen, will man einen Dauerschläfer, ist das auch kein Problem. Die Chinesen kommen auf wirklich jede Lebenssituation gut klar. Skurri fährtet und trickst und wird auf die BH vorbereitet.
 
Leika01

Leika01

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Ich geh morgens mit Leika 1- 1 einhalb Stunden Gassi,da hab ich dann entweder ihren Ball mit und wir machen Suchspiele,Ballspiele,Trickdogging und Unterordnung, oder ich nehme ihre Frisbee mit und wir üben neben Suchspiele und Trickdogging auch Discdogging.
Mittags gehen wir dann so 2-4 Std Gassi ( kommt immer drauf an.. manchmal nur 2 Stunden,manchmal 3-4 Std,im Sommer länger und jetzt im Winter gehen wir weniger)
Dort treffen wir meist noch viele Hundenfreunde von Leika, wo sie dann noch viel am Toben ist,ansonsten machen wir dann auch wieder Suchspiele,Denkspiele,Impulstraining oder einfach nur einwenig Ballspiele oder albern rum.
abends gehen wir nicht mehr länger wie 30 Minuten ( manchmal auch nur 10 Minuten)
Nebenbei tricksen wir drin noch oder albern rum.
Wenn ich mal keine Zeit hab,lange Gassi zu gehen,machen wir auch gerne mal 20 Minuten Reizangel und Zerrspiele.
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

ich bin auch der Meinung, dass viele Leute viel zu viel mit ihren Tieren machen und wirklich wichtige Dinge, wie Ruhepausen so gar nicht trainieren. Die Hunde lernen nur, dass es jeden Tag Action gibt, gewöhnen sich dran und wollen das dann auch entsprechend. Leider wird mir das zu oft mit "das ist eine Arbeitsrasse, die braucht das" gerechtfertigt und ich sehe das ganz anders.

Problematisch sehe ich das vor allem dann, wenn man kein "lockeres" Schul- und Studentenleben mehr führen kann, sondern eben auch arbeiten muss. Selbst wenn es nur Teilzeit ist, weiß ich bei so manchem Hund nicht, ob er das schon verkraften würde. Selbiges gilt für gesundheitliche Geschichten. Ich war neulich mehr oder weniger über 2 Wochen ans Bett gefesselt und war heilfroh, dass sich zumindest mein Rüde angepasst hat und die Zeit bei mir im Bett verbrachte (da war Kauartikel-Kauerei ausnahmsweise auch mal im Bett erlaubt *g*). Ich hoffe, dass da manche Halter wirklich mal drüber nachdenken und nicht voreilig mit ihren "so aktiven Rassen" abwinken, was die Auslastung angeht. :eusa_think:

Mein Mindestmaß wechselt an die Bedürfnisse des Hundes:

Jerry (Mischling 8 Jahre alt, vermutlich Schnauzer mit irgendwas) und Hanna (Mischling 3 Jahre, Terrier mit irgendwas) kommen +/- 2 Stunden reines Gassi raus. Zur Kopfarbeit kann ich nicht viel sagen, da es auch die Qualität der Beschäftigung ankommt. Generell braucht Jerry aber mehr Kopfarbeit und Hanna braucht einen ausgewogenen Mix aus beidem.

Im Wechsel machen wir eben solche Dinge:

Suchspiele (Hanna&Jerry)
Clickertraining (Hanna&Jerry)
Dummytraining (Hanna)
Fährten (Jerry)
ZOS (Hanna&Jerry)
Reizangel (Hanna)
Ruheübungen (Hanna&Jerry)
Unterordnung/Gehorsam (Hanna&Jerry)

nichts davon professionell und entsprechend weniger anspruchsvoll.

Generell denke ich aber, dass es nicht immer die Zeit ist, die ausschlaggebend sein sollte. Wir haben mal Tage, wo nur Gassigang gemacht wird. Wir haben mal Tage, wo wir viele verschiedene Dinge in nur ganz kurzer Zeit machen. Dann haben wir mal Tage, wo bestimmte Sachen länger getan werden und wir haben auch mal Tage (meist am Wochenende), wo wir 5 Stunden und länger unterwegs sind. Letzteres will ich aber einfach nicht als Gang und Gäbe angewöhnen, weil es das nicht werden soll. Ich mache auch bewusst mal ein paar Tage nichts bzw. Tage, wo ich (neben dem Gassi) nur Ruheübungen zulasse. Zumindest mag ich mir einbilden, dass ich deswegen recht wenig Problem(chen) mit meinen Hunden hab :001:

Wie wichtig findet ihr es, dass das „Bespaßungsprogramm“ mit der ursprünglichen Verwendung der Hunde übereinstimmt?
Das ist mir egal. Ich mache das, worauf der Hund Bock und Talent hat. Da ich kein Züchter bin und niemandem was beweisen muss, können meine Hunde jeder Zeit aus dem Standard fallen.

Wenn es Zwang wird und ich mir ständig Neues aus den Fingern ziehen muss. Ich mache gerne was mit meinen Hunden, aber die Zeit reinen Trainings sollte nicht alles andere überschatten.

Dass meine Hunde noch soweit ausgelastet sind, dass sie nicht gleich am nächsten Tag aus Überforderung alles kaputt beißen. Sie sollen auch mal glücklich im Körbchen oder neben mir schlummern.

Merkt ihr, wann es euren Hunden zu viel wird?
Jerry wird unkonzentriert und unachtsam. Hanna wird überdreht und albern - leider erst so spät, dass sie das Verhalten erst nach dem Training zeigt, wo es schon zu spät ist.

Jerry ist ein Bewacher vor dem Herrn. Wenn ihm langweilig ist, sucht er sich solche Aufgaben. Da müssen aber einige Tage/Wochen vergehen, bis es soweit kommt. Hanna wird unleidlich und zeigt alle "negativen" Facetten des Terriers. Sie wird zickig, nervig und stubst solange unter Frauchens Kopfkissen, damit sie wenigstens beachtet wird. In der Zeit fängt sie auch vermehrt Streit mit Jerry an. Überhaupt weiß sie nicht, wohin mit sich und da werden auch mal andere Leute künstlich ignoriert und nicht für voll genommen, die sie sowieso schon nicht als Bezugs- und "Autoritätsperson" anerkennt.
 
Soma

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Ich gehe mit Anila zusätzlich zu den Gassirunden 1-2 mal über den Tag verteilt in den Garten um dort zu üben (für die BH-Prüfung), tricksen, albern oder einfach zum Schnüffeln. Während der Gassirunden darf sie rennen und toben, schnüffeln und wir üben zusammen, je nach Lust und Laune (zur Zeit üben wir wieder den Abruf vermehrt, weil Anila pubertätstaub ist :mrgreen:) Ich versuche da aber, das Programm abwechslungsreich zu gestalten. An einem Tag wird mehr gelaufen und geschnüffelt und gespielt, am anderen Tag wird mal mehr geübt, mal geht es ruhiger zu, abhängig von ihrer (und meiner :mrgreen:) Laune und ihrem Verhalten.
In der Wohnung muss sie sich eine Mahlzeit am Tag "verdienen", also durch tricksen oder Such- oder Intelligenzspiele. Ansonsten wird gekuschelt, gespielt oder es herrscht einfach nur Ruhe. Einmal in der Woche (ab nächstem Frühjahr zweimal) geht es in die Hundeschule zwecks BH-Prüfung, wenn wir die in der Tasche haben, fangen wir wahrscheinlich mit Agility an.
Es gibt aber auch Leerlauftage, an denen es weniger Programm und dafür mehr Kuscheleinheiten gibt und damit kommt Anila auch gut klar.
Am Wochenende gibt es meist längere Spaziergänge mit anderen Hunden zusammen, mal Stadttraining, was sich eben anbietet, aber am Wochenende gehört wenn möglich mindestens ein Tag einzig und allein meinem Hund und mir. Schließlich habe ich sie deswegen - weil ich Zeit mit ihr verbringen möchte.

Für meinen Hund und mich ist das Programm so genau richtig, jedenfalls momentan. Sollte sie irgendwann einmal mehr einfordern oder überfordert sein, dann wird es eben geändert. Ich glaube nicht, dass man pauschal sagen kann, das ist zu viel und das zu wenig, es muss eben passen, es ist situationsabhängig.

Anila ist übrigens ein Mischling, welche Rassen da mitgemischt haben, weiß man nicht. Sie ist jetzt ein Jahr alt.
 
Zapzarap

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Find ich nicht ^^
Meine normale Gassirunde hat auch zwischen 2,5 und 3 Stunden (sind halt 11km) jenachdem wen man so trifft und wie schnell ich unterwegs bin variiert die Zeit, aber die Laufstrecke bleibt ja gleich.
Die kleine Runde ist 45 Minuten (5-6km, je nach Startpunkt, die gehen wir, wenn wenig Zeit ist oder doofes Wetter oder sonst was) und die große hat 4,5Stunden+ (sind knapp 25km) aber die gehen wir nur sehr selten und meist auch nur, wenn wir uns zu Gassitreffen mit anderen verabreden und das Wetter passt.
 
Schattenseele

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Find ich auch nicht:uups: Wir sind auch oft 3 Stunden unterwegs,mit Pausen auch gern länger.
Aber Maxi hält das sehr gut durch und braucht weniger Pausen als Frauchen

Ich muss auch sagen das ich auch Tage habe wo wir außer dem reinen laufen gar nichts machen.
Oder er eben "nur" mit Hunden tobt.
Couchtage finden wir beide sehr angenehm.

LG :)
 
FinnFinn

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Wir haben einen Mischling, etwa kniehoch (noch nie gemessen :uups:), 1 Jahr 8 Monate alt.

Da wir beide Vollzeit arbeiten, ist unter der Woche kein großes Programm angesagt. Morgens 30 Minuten, Mittags 25 Minuten laufen. Der Hund ist dann jeweils 4 - 5 Stunden alleine, was aber sehr gut klappt (kein Gebell, keine Beschädigungen, keine Auffälligkeiten). Abends dann eine große Runde, ca. 1 Stunde, im Sommer länger. Zusätzlich mache ich Abends immer noch ein Denkspiel, bevor wir in´s Bett gehen.

Zusätzlich gibt es Fressen nicht aus dem Napf. Morgens verteilen wir ca. die halbe Ration in der Wohnung zum Suchen. Wenn wir dann weggehen, wird gepennt. Mittags bekommt er etwas zum Knabbern und sein Spielseil, sodass er etwas zu tun hat, falls ihn die Lust überkommt. Den Rest der Tagesration gibt es während dem Spaziergang beim Such und verteilt bei den Kommandos.

Am Wochenende sind dann lange Spaziergänge angesagt oder Ausflüge. Oft fahren wir auch übers Wochenende weg oder sind mit dem Camper unterwegs.

Unser Hund kommt gut mit dem Pensum klar, zumindest macht er mir nicht den Eindruck als sei er nicht ausgelastet oder hibbelig.
 
Infano

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Ich denke halt, gerade bei diesen Arbeitsrassen ist es schwierig, die Goldene Mitte zu treffen. Macht man zuviel, schafft man sich ein Tier ran, dass immer mehr verlangt (und dann auch dementsprechend braucht), macht man zuwenig und übt "nur" Ruhepausen, habe ich am Ende ein apathisches Tier, dass an Unterforderung leidet...
 
Foss

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Grüß dich,

Da es derzeit Winter und etwas kälter ist, gibt es nicht das volle Programm wie im Sommer. Ich versuche das mal ein wenig aufzulisten:

Akos- Winter:

2-4h Spazieren am Tag
Grundgehorsam
Tricks just 4 Fun (Suchspiele, Kong etc.)

Akos- Sommer:

Grundgehorsam
3-6h am Tag aktiv unterwegs (zb. 4h am Stück Radfahren)
Mal von Passau nach Wien mit dem Radfahren (6h am Tag aktiv)
Mehrere Tage wandern in der Pampa
Tricks (Suchspiele etc.)

Mit Akos kann man geistig nur wirklich arbeiten, wenn er körperlich ausgelastet ist. Und da er eh nicht der Hellste ist, beschränke ich mich auf Standartdinge wie Sitz, Platz, über Hirdernisse springen etc.

Bei Wega sieht das schon anders aus. Er geht jetzt schon locker die großen Runden von Aos mit, baut dadurch langsam nette Muskeln auf und wir können draussen viele Selbstvertrauensübungen machen, damit der Kleine ein gutes Ego aufbaut.
Zudem sind wir 2 mal pro Woche in der HuSchu und bereiten uns auf Mondioring und Grundgehorsam vor.
Clickern kann ich mit Wega am Stück 40 Minuten ohne das er überfordert ist.

In den letzten 3 Tagen war ich krank und habe die beiden daher beobachtet. Selbst wenn ich am Tag nur 2 mal Gassi gehe (10-15 min), sind die beiden in der Wohnung ganz ruhig...zerstören nichts und machen keinen Radau. Ohne sonstige Beschäftigung. Habe absichtlich mal nicht geclickert und keine Beschäftigung geboten seit Sonntag...und nichts ist passiert.

Es ist schwierig, das richtige Mittelmaß zu finden, da muss man seine Hunde halt genau beobachten und kennen lernen. Wenn Ruhe ist, dann hat auch Ruhe zu sein. Wenn Wega Akos zum spielen auffordert, und ich das aber nicht will, wird Wega halt auch schon von mir zurecht gewiesen das er Ruhe geben soll - so ist das ja nicht.
Wenn alles passt wird, Wega kommenden Sommer schon die ganzen Radtouren und alles selbstverständlich mitmachen, ich sehe da kein Problem darin.
 
Candy1983

Candy1983

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Ich bin auch mal 3h unterwegs, aber das ist nicht das Standardtagesprogramm. Es kommt natuerlich auch auf die Jahreszeit und das Wetter an. Ich habe nicht immer den ganzen Tag ein Auto zur Verfuegung, um an all die Freilaufplaetze zu kommen. Oeffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht :?. Also "wandern" wir desoefteren in der Nachbarschaft umher... dann aber auch wirklich groessere Runden. Im Garten speieln wir Ball und ueben Tricks usw.
 
Tayet

Tayet

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Ich denke halt, gerade bei diesen Arbeitsrassen ist es schwierig, die Goldene Mitte zu treffen. Macht man zuviel, schafft man sich ein Tier ran, dass immer mehr verlangt (und dann auch dementsprechend braucht), macht man zuwenig und übt "nur" Ruhepausen, habe ich am Ende ein apathisches Tier, dass an Unterforderung leidet...
apathisch würde ich jetzt nicht sagen. Unterfordert ja.


also ich bin dann wohl eine "schlechte" Halterin der Arbeitsrasse. Ich gehe def. nicht jeden Tag 3 oder 4 Std. spazieren. Das kann ich mir schlicht nicht leisten im Winter. Und ich frage wie es andere machen? Geht ihr nicht arbeiten oder zu Schule?
Meine Schule geht meist. bis 14-15 Uhr. Und bis ich nach Hause komme ist es fast dunkel für so große Runden. Und mein Hund ist aktiv (die sie kennen werden es bestätigen) und sie zerstört weder was in der Wohnung sonst was draußen.
Z.B jetzt diese Woche, hab Krankenschein. Ich bin froh das ich überhaupt etwas laufen kann. Also ist unsere Mittagsrunde nicht mal ne Std. gewesen. Spazieren + Obedience trainiert. Der Hund ist entspannt und schläft grade neben mir.
Auch würde ich nie auf die Idee kommen 40 Min. zu klickern..das ist ja für mich schon ätzend..das tue ich meinem Hund auch nicht an.

Und bevor man meckert ;) das ich nichts mache oder zu wenig, kann man uns gern besuchen und den Unterschied sehen, vom Hund zu Hause und Hund auf dem Platz. Ich bin zufrieden und mein Hund auch. Am Wochenende gehen wir dann große Runden, aber auch nicht immer, und mein Hund ist mir noch nicht auf den Dach gestiegen. Klar merkt man jetzt wenn ich gar nichts machen würde (auch keine Kopfarbeit) das sie draußen für sich selbst Beschäftigung sucht. Aber nie in der Wohnung,draußen äußert sich das im Spiel und rennen übers Feld in großen Kreisen.

Und so geht es vielen Aussiehaltern die ich kenne. Normale Runden, etwas Kopfarbeit, im Sommer Hundeplatz und alles ist Palletti, ich kenne niemanden der 40Min klickert oder 20km Fahrrad fährt jeden Tag...komischerweise sind die Hunde alle Top entspannt.
 
Infano

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Doch, ich kenne einige Hunde hier, die wirklich nur apathisch nebenher trotten, weil sie überhaupt nicht gefordert werden und sich tägliche Spaziergänge auf höchstens ne halbe Stunde belaufen... Die am besten noch im "Fuß"... Das war aber, zugegeben, das krasseste Beispiel :D Und gerade hier im Forum jetzt auf Niemanden bezogen...
 
Pewee

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Bei dir machts auch einfach die Qualität, Tayet. Ein Hund ist zweifelsfrei einfach eher ausgelastet, wenn er "nur" ne Stunde + Obedience (bzw. eine alternative Sportart, die Körper und Kopf auslastet) hat als wenn er 2 Stunden im Fuß an der Leine geht. Ich bin absolut deiner Meinung, dass man sich die Aktivität und Frusttoleranz des Hundes auch selbst anerzieht mit dem eigenen Verhalten (dass dennoch eine gewisse Aktivität für bestimmte Tiere vorhanden sein muss, ist ja selbstredend).
 
Foss

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Das kann ich mir schlicht nicht leisten im Winter. Und ich frage wie es andere machen? Geht ihr nicht arbeiten oder zu Schule?
3 Stunden am Abend Berufsreifeprüfung, also Schule. Und ein paar mal im Monat Einsatz, wenn mich mein Chef braucht, sonst habe ich für das nächste kommende Jahr nicht viel vor. Ist halt der Nachteil...manchmal wird man täglich gebraucht, manchmal ist halt 3-4 Wochen Ruhe. Hängt davon ab, ob ein Kunde nen Hundeführer wünscht oder nicht - muss er ja bezahlen.

Ich halt oft mit den Hunden von 23 Uhr bis 02 Uhr nachts draußen, da ich ein absoluter Nachtmensch bin, da kommen nochmals zwei Stunden dazu, aber weder Akos noch Wega sind so "überdreht". Für mich sind sie genau richtig, deswegen habe ich ja einen Hund: um mit ihm arbeiten zu können.
Schlaftabletten habe ich im Terrarium sitzen - ist nur ne Verallgemeinerung ;)
Ist doch toll, wenn sich die Hunde total unterscheiden und auch die Vorlieben der verschiedenen Menschen. So findet jeder den Hund, mit dem er glücklich ist.

Edit: Wenn ich nen anderen Tagesablauf hätte, würde das Ganze bestimmt auch anders aussehen.
 
Turtle28

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Mogli ist ein BC-Aussie-Mix und ca. 18monate alt.
Ich lese hier immer von Leuten, die 4h + gehen und fühle mich so mies:shock:
Unter der Woche mache ich morgens mit Mogli im Sommer von ca. halb 6-6 bis halb 7 draußen
Agility, Reizangel usw. Im Winter, wenn es schneit drinnen Kopfarbeit, sonst gehts auch raus *bibber* :107:
Meine Mama geht dann später noch ca. 30min in den Wald, damit Mogli seine Geschäfte erledigen kann.
Nachmittags bin ich um ca. 4-halb fünf soweit mit Mogli gehen zu können. (Schule+essen eben...)
Im Winter ist das echt mies.
Dann gehts nochmal ne Runde von ca. 1 1/2 h (mit Dummy,Fähren uuusw.).
Abends gibts im Winter noch ein paar Denkspiele, im Sommer joggen wir so ca 5km:uups:
Unter der Woche hat er also nicht soviel Programm:?
Am Wochenende gehts dann aber los:mrgreen:
Morgens gehen wir ca. 2h (Teils auch durchs Dorf usw), Nachmittags auch.
Ab und zu gehts zur Freilaufwiese oder im Sommer zum See.
Teilweise gehts dann noch shoppen, was ja auch..anstrengend ist:cool:
Sonntag-Abend gehen wir dann 2h zum Agility-Training <3

Und...er scheint zufrieden, auch wenn >mir< das wenig vorkommt im Gegensatz zu dem, was andere so machen:?
 
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