Mein erster Hund, ich möchte ihm gerecht werden.

Diskutiere Mein erster Hund, ich möchte ihm gerecht werden. im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo alle miteinander, ich bin neu hier im Forum und war mir nun nicht sicher ob ein neues Thema zu erstellen erlaubt ist, oder ob ich in einem...
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12easy11

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Hallo alle miteinander, ich bin neu hier im Forum und war mir nun nicht sicher ob ein neues Thema zu erstellen erlaubt ist, oder ob ich in einem anderen Thread einfach meine Fragen mit reinschreiben kann? :?

Ich würde einfach mal erzählen:

Ich bin 23 Jahre alt und bin zur Zeit noch in einer Ausbildung zur Mediengestalterin, die ich nächstes Jahr (2014) abschließen werde.
Einen Hund als Weggefährten zu haben ist seit ich ein Kind bin sehr groß und niemals weg gegangen.
Leider haben meine Eltern mir nie einen erlaubt. Nun ziehe ich dieses Jahr mit meinem Freund (23 Jahre, Vollverdiener) in eine 60m² Wohnung mit eigenem kleinen abgezäunten Garten.
Gleich um die Ecke ist ein Park.
Ich bin der festen Überzeugung, mir dann endlich den Wunsch nach einem Hund zu erfüllen.
Ich würde mir den Hund dann aber erst ende des Jahres oder im nächsten Jahr zulegen.
Ich habe mich für den Japanspitz entschieden. Ich bin auf ihn durch den Samojeden gekommen, den ich aber als Anfängerhund
bisschen zu groß für mich, und vor allem für die Wohnung halte.
Der Japanspitz gefällt mir vom optischen sehr und was ich bisher über ihn gelesen habe, begeistert mich ebenfalls.
Ich habe mich auch schon mit Züchtern auseinander gesetzt und ihnen viele Fragen gestellt.
Ebenso habe ich mir interessante Hundebücher gekauft, habe mich schon viel belesen, um möglichst gut vorbereitet zu sein und um möglichst nichts/wenig falsch zu machen.
Ich habe auch überlegt mir den Hund als Welpen in die Wohnung zu holen. Es soll zwar für einen Anfänger nicht so geeignet sein mit einem Welpen zu beginnen, aber ich möchte diese Erfahrung wirklich machen. Ich bin mir sicher es hat negative, aber auch viele positive Seiten den Hund von klein auf zu haben.
Sparen tu ich ebenfalls schon fleißig. Natürlich plan ich in erster Linie für den Welpenkauf an sich und die Grundausstattung, aber auch für Tierarztbesuche.
Sprich ich weiß was ein Hund an Kosten mit sich bringen kann wenns schlecht läuft, sprich wenn er ernsthaft krank wird, oder Operationen durchgeführt werden müssten, was keiner Hoffen will.

Nun kommen aber noch andere Aspekte auf mich zu bei denen ich Angst habe, dem Hund nicht gerecht zu werden.
Mein Freund und ich sind natürlich beide berufstätig.
wenn der Welpe kommt würde erst ich 3 Wochen am Stück Urlaub nehmen, mehr erlaubt die Firma nicht. Danach würde mein Freund sich 3 Wochen Urlaub nehmen.
Doch nach den 6 Wochen, geht das Arbeiten wieder los.
Ich arbeite von 08:00-17:00 von Mo-Do und Freitags von 08:00-15:30.
Mein Freund Arbeitet von 04:00-12:00, der Hund wäre also 4-5 Stunden alleine. Ich bin mir nicht sicher ob das noch machbar ist?
Mit unter kann es passieren dass mein Freund Schichtdienst hat, mal in der Nacht, mal Mittags oder Nachmittags. da wäre der Hund auch zu unterschiedlichen Zeiten allein.
Wie sieht es in den 6 Wochen mit der Stubenreinheit aus? Schaffen wir es überhaupt ihn bis zum Arbeitsbeginn zu trainieren, dass er 5 Stunden aushalten kann?

Zusätzlich kommt noch hinzu: Wir haben 2 Zwergkaninchen, die wir im Wohnzimmer halten müssen, weil die anderen Zimmer sich nicht dafür eignen.
ich hab zwar gelesen, dass ein Japanspitz kein Jagdtrieb hab, trotzdem mach ich mir bisschen Gedanken dass er aufgrund des Alleinseins auf blöde Gedanken kommen könnte bei den Hässchen.
Die Kaninchen sind natürlich geschützt, aber Hunde können ja sehr kreativ werden.

Desweiteren möchte ich noch versichern, dass ich mir der Verantwortung durchaus bewusst bin. Aufgrund der Kaninchen kann ich auch nicht eben mal so Stunden weg bleiben, geschweige denn sie ein Wochenende alleine lassen oder in den Urlaub fahren. Ich bin es also gewohnt, verzichten zu müssen. Wobei das schöne an dem Hund ist, dass ich ihn fast überall mit hin nehmen kann und er somit bei mir sein kann, und ich bei ihm.

Ich hab nun bisschen viel geschrieben =/ Aber ich wollte lieber gleich alles erzählen, um möglichst hilfreiche Antworten zu bekommen :)
Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen, und gerne auch eure ehrliche Meinung schreiben.
 
30.01.2013
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A

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Guest

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Infano

Infano

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Schön dass du dir vorher schon Gedanken machst!
Was findest du denn am Japanspitz so toll? (Kenne den gar nicht :) ). Weißt du schon, wie du ihn körperlich und geistig auslasten willst?

DAs mit den 6 Wochen finde ich leider etwas kritisch. Stell dir vor du holst dir ein Baby von 8 Wochen in dein Haus. Da kannst du nicht sofort anfangen, ihn ewig allein zu lassen. Zuerst mal braucht er den Rudelanschluss, das Alleinsein muss man dann langsam über Monate aufbauen.
Ansonsten werden sie, wie du schon befürchtest, seh schön kreativ. Dann entstehen Geschichten wie das Zusammenjaulen der Nachbarschaft, Einbruch bei den Kaninchen oder Umgestaltung der Wohnung.

Stubenreinheit... kann sein, dass er es so schnell lernt, muss aber nicht. Das ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Also würde ich sagen... wenn ihr auf einem Welpen besteht solltet ihr jemanden finden, der sich um ihn kümmern kann solange ihr arbeiten seid. Ansonsten vielleicht doch eher nach einem älteren Exemplar Ausschau halten, der das schon kann.
Euch bleibt schließlich auch noch die Pubertät und glaub mir... zumindest bei meinem Hund ist das auch schon anstrengend genug ;)
 
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12easy11

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Danke für deine Antwort :)
Mich hat schon von Kind auf, also seitdem ich den Wunsch nach einem Hund verpüre die RAsse Spitz sehr interessiert. Wie gesagt angefangen hat es mit Rassen googeln und nach dem optischen zu gehen. Da kamen dann Sachen wie der Samojede, Finnenspitz und größere Rassen, die dann aber vom Character nicht geeignet waren, bzw nicht für Anfänger geeignet sind.

Am Japanspitz gefällt mir, dass er sehr an seinen Menschen hängt, also das er die Nähe sucht. Er hat keinen Jagdtrieb, was wichtig für meine Kaninchen ist. Er ist kein typischer "Kläffer" wie es den Spitzen nachgesagt wird, er lernt schnell und ich liebe sein rein weißes Haarkleid mit der auf den Rücken getragenen Rute und die schöne Größe von max. 38 cm :) Ich glaube einfach das ist die ideale Rasse für mich.

Zum körperlichen und Geistigen Auslasten muss ich sagen, hab ich mir zwar ein Buch gekauft, dieses aber noch nicht gelesen. Da dies auch mein erster Hund wäre, müsste ich mir erstmal genau was ausdenken. Zeit und natürlich Lust wäre genug da! Ich stelle mir vor, wie ich ihm die Grundübungen beibringe und wenn er diese beherrscht mir weitere Übungen ausdenke, oder auch belese. Wir haben in der nähe dann auch eine Hundeschule, die ich aber noch nicht kenne. Da wäre ich natürlich auch gerne für Tipps offen, wie man den Hund ausgiebig fördern kann, dass er sich nicht langweilt :)

Das mit den 6 Wochen hab ich mir schon gedacht =/ Mitlerweile habe ich meine Mutter "auf meiner Seite" was den Hund betifft. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie bei der Welpenerziehung nach den 6 Wochen helfen würde. Sie ist auch recht frei was ihre Arbeitszeiten angeht. Überhaupt redet sie schon immer ganz begeistert davon wenn ich ihr Neuigkeiten berichte^^ Ich muss ihr dann nur noch klar machen dass sie meine Erziehungen weiter durchführen muss und nicht ein auf "bei mir darf er alles" tut oO
 
Tännilein

Tännilein

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hallöchen =) , ich möchte auch meinen senf dazu geben ;)

schön, dass du dich für das abenteuer hund entschieden hast.

super, du hast dir schon viele gedanken gemacht =)

allerdings stimme ich zu, 6 wochen sind schon recht kurz um danach den zwerg alleine lassen zu können. aber wenn das mit deiner mama klappt, sehe ich da kein problem. mein freund und ich arbeiten im schichtdienst und wir konnten es eine weile so einrichten, dass einer früh und der andere spät gearbeitet hat, sodass die mutter meines freundes die halbe stunde dazwischen überbrückt hat.

später war die halbe stunde dann ok für sie und mittlerweile bleibt sie auch mal eine oder zwei stündchen alleine
 
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12easy11

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Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Mein Freund hat ja auch manchmal Schichtdienst, so könnte er nach den 3 Wochen Urlaub, Nachts arbeiten und dann den Tag über zu Hause sein, wenn ich arbeiten bin. Nur weiß ich nicht, ob er das selber legen kann *-* Muss ich ihn noch mal fragen..Das ist nun wirklich eine blöde Situation :? Aber da muss es doch Lösungen geben?
Ich hab auch hier im Forum Beiträge gelesen zum Thema "alleine bleiben üben", aber ich glaub nicht dass ein Welpe das viele ignorieren verstehen würde? Geschweige denn, dass ich das so hart durchziehen könnte :(
Ich hab aber auch wiederum gehört, dass man dem Welpen nicht das Gefühl geben soll, dass er von der ersten Minute der Hausbesitzer ist und die Hauptrolle ist. So dass er sich gar nicht erst daran gewöhnt ständig betütelt zu werden..
 
Infano

Infano

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so könnte er nach den 3 Wochen Urlaub, Nachts arbeiten und dann den Tag über zu Hause sein, wenn ich arbeiten bin. Nur weiß ich nicht, ob er das selber legen kann
Selbst wenn er das selbst legen kann udn ohne dass ich weiß, was genau dein Freund arbeitet... Würde ich das wohl nicht machen ;)
Wochenlang arbeiten und in der Zeit, in der man schlafen sollte auch noch einen Hund haben, um den man sich kümmern muss? Je nach Temperament des Welpen schlafen die wohl auch gar nicht so viel...

Falls du den Thread: Wir üben allein bleiben gefunden hast musst du auch beachten, dass ein paar von uns ja auch Tierschutzhunde haben. Die sind schon älter wenn sie kommen, weswegen man es ihnen nicht mehr ganz so selbstverständlich wie einem WElpen beibringen kann.

Von ignorieren redet ja auch keiner ;) Es geht erstmal nur darum, dass der Hund dir nicht ständig in der Wohnung hinterher läuft. Was sowieso irgendwann nervig würde und deswegen gleich von Anfang an unterbunden werden sollte. Mehr machst du erstmal nicht :D
Und immer bedenken: Klar ist es hart, bei einem kleinen Welpen von Anfang an konsequent auf alle Regeln zu bestehen. Aber immer beachten, dass der Hund 1. die Regeln braucht, damit er sich dazwischen sicher fühlen kann und 2. so ein kleiner Hund auch mal ein sehr nerviger großer Hund werden kann, bei dem das dann nicht mehr so leicht zu korrigieren ist.

Das sollte dir jetzt schon ein bisschen klar sein :D JE inkonsequenter du bist desto mehr Probleme bekommt ihr, weil der Hund euch auf der Nase rumtanzt :) Das hat aber alles nichts mit böse zu tun und wird euch später spätestens in der Hundeschule erklärt :D
 
Tännilein

Tännilein

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dazu kann ich auch etwas berichten.

als meine kurze bei uns eingezogen ist haben wir ihr direkt gezeigt was sie darf und was nicht. so habe wir also immer dann reagiert, wenn sie etwas gut gemacht hat, z.b. wenn sie sich auf ihre decke gelegt hat und wortlos "umgelenkt" wenn uns was nicht gepasst hat, wie zum beispiel die pfoten auf den wohnzimmertisch und schnuppern was es hier oben wohl so gibt. weil ich ja auch weiß wie schwer es ist so einem kleinen knäuel böse zu sein habe ich das ganze wie gesagt erstmal wortlos durchgezogen und später ein "nein" hinzugefügt. ich war sehr für die ich-zeige-meinem-hund- alternativen- methode. wenn sie also ein stuhlbein anknabbert hole ich sie davon weg und spiele mit ihr. mein hund war verrückt nach quietschbällen also hatte ich sie schnell auf meiner seite.

und das verstärkt natürlich auch die beziehung von hund zu mensch, wenn man sich interessant macht. und mir war auch immer wichtig, dass ich das spiel anfange und beende und danach das spielzeug hochlege, damit sie nicht meint sie hat hier das sagen, wann sie über das spieli verfügen kann.

wenn es dir hilft kannst du dich auch mal in das thema "positive verstärkung" reinlesen. ist eigentlich total simpel. positives verhalten wird gelobt und negatives verhalten ignoriert, bzw alternativen werden angeboten. das klappt bisher super.
 
Pewee

Pewee

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Huhu,

ich würde den Hund auch nur ignorieren, wenn er zu denen gehört, die beinahe aus der Haut fahren, wenn man nach Hause kommt. Wenn der Hund nicht gerade durchdreht, kann man ihn ruhig begrüßen. Man darfs halt nicht übertreiben mit "jaaa wo isser denn? Jaaaaaa, wo isser DENN? *auf die Schenkel klatsch und vor sich hinquietscht*". Dann ist klar, dass der Hund abdreht. Bei uns läufts so, dass ich nach Hause komme "na, ihr zwei?", streichel kurz über die Köpfe, gehe in die Küche, trinke was und wenn sie dann zur Ruhe kommen, kann man sich richtig begrüßen. Man darf keine besondere Sache draus machen, aber es ist ok, wenn man sich begrüßt. Wenn mein Freund nach Hause kommt, fallen wir uns ja auch nicht um den Hals, als ob wir uns Jahre nicht gesehen hätte, aber wir begrüßen uns natürlich, weil wir uns freuen, den anderen zu sehen. Wir ignorieren uns nicht. Ignorieren ist dann richtig, wenn der Hund pöbelt (dich anrempelt) oder zu arg gestresst ist und aus der Sache ein zu großes Ding macht. Wenn man das beim Welpen von anfang an richtig angeht, wird sich das Problem aber nicht stellen.

Die Frage, die ich mir vor allem stellen würde: Was passiert, wenn der Hund nach 6 Wochen nicht allein bleiben kann? Es gibt durchaus Leute, die ihren Welpen schon früher allein lassen, aber die Gefahr ist eben auch einfach hoch, dass der Hund das nicht abkann. Sagen wir mal, dein Hund kommt mit 12 Wochen. Nach 6 Wochen ist er gerade mal 4 1/2 Monate und noch nichtmal ein Junghund, sondern noch ein Baby. Allein rein körperlich gesehen, kann es für ihn problematisch sein, einzuhalten. Viele Hunde verstehen die Stubenreinheit schnell, aber der Körper macht da oft noch nicht mit. Von daher müsst ihr wirklich schauen, dass dein Freund entweder der Schichten verschieben kann, ihr einen Sitter holt oder einen adulten Hund holt.
 
Infano

Infano

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ich war sehr für die ich-zeige-meinem-hund- alternativen- methode
Die mag ich auch, allerdings nur bei Situationen, die mein Hund nicht selbst herbei führen kann. Klar, der war schon ein halbes Jahr als er bei uns einzog, aber Verhaltensketten konnte er megaschnell. Also bei deinem Beispiel: Hund knabbert, du machst mit ihm etwas Tolleres heißt: Wenn ich da knabbere passiert etwas Tolles :D

Wobei ich meinen Hund natürlich auch lobe, wenn er nach einem Nein etwas nicht verbotenes anfängt. Aber eben nur verbal und ohne, dass ich mich da aktiv einmische.


Aber über die genaue Erziehung könnt ihr euch immer noch Gedanken machen, wenn ihr einen Wurf im Auge habt und vor allem, wenn der Hund dann bei euch ist. Ansonsten klar, Bücher lesen, hier im Forum stöbern etc., aber bitte auch das eigene Bauchgefühl nicht verlieren! Du kannst auch 100 Bücher lesen, euer Hund verhält sich garantiert so und hat irgendeine Macke, die noch nirgends behandelt wurde :D
Also jetzt noch lange nicht die Nerven verlieren. Dazu habt ihr noch Zeit!
 
Tännilein

Tännilein

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als ich das geschrieben habe dachte ich mir auch das kommt jetzt doof an und natürlich würde der hund so lernen ich mach das und werde belohnt :D

naja ist ja auch schwer zu erklären^^

was ich damit eigentlich sagen wollte (nur meine faulheit ließ es nicht zu den text ausführlicher zu gestalten xD) - alternativen - ja, aber nicht so wie ich es jetzt salopp daher geschrieben habe.

anderes beispiel: ich mache in der küche das futter fertig, habe dabei die tür zu und höre wie mein hund auf der anderen seite randaliert und gegen die tür springt. ich kann schon 5 minuten fertig sein das futter in den napf gefüllt zu haben, warte aber tatsächlich darauf, dass mein hund nicht mehr randaliert. erst dann geht die tür auf und juhuuu, futter ^^

oder, wenn sie es nicht schafft zur ruhe zu kommen und ich habe keine lust zu warten, bis sie ruhe gibt schicke ich sie auf ihre decke oder lasse sie platz machen und gebe ihr dann das futter.

so der plan^^

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

ist zwar eine andere form von alternativen bieten, aber immerhin eine hilfestellung für den hund schneller ans essen zu kommen :D
 
Infano

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Wie gesagt, ich arbeite auch damit :D Also, wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt und meiner reagiert auf mich oder den Futterdummy... er beachtet mich auch nur eine Sekunde - wird das natürlich belohnt. Wie gesagt, ist eine super Methode! Nur Situationen, die der Hund eben selbst herstellen kann sind immer etwas unglücklich, ich verstehe aber was du meinst :D Da das für die Threaderstellerin ja aber wirklich noch in weiter Ferne liegt würde ich die Diskussion noch lassen. Gerade wenn man schon hier im Forum angemeldet ist hat sie ja noch Zeit genug sich zu informieren und wird hier genug über positive Erziehung lesen und lernen :D
 
Tännilein

Tännilein

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Stimmt was du sagst. Und ja, zurück zum eigentlichen Thema. Also wie schon gesagt. Am besten einfach schauen wie es sich einrichten lässt dass der Welpe nicht allein sein muss. Bestimmt gibt es da irgendeine Möglichkeit die umsetzbar wäre
 
Fleckihund

Fleckihund

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Man darfs halt nicht übertreiben mit "jaaa wo isser denn? Jaaaaaa, wo isser DENN? *auf die Schenkel klatsch und vor sich hinquietscht*".
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Ich musste lachen :mrgreen: Genau so sieht's hier nämlich leider aus. Sunny springt dann natürlich mich an und krallt sich richtig an meine Beine :? Aber meinen Eltern scheint's nicht zu stören, was soll's... :|

Andererseits, mir würde dieses "nur den Kopf streicheln" nicht reichen :eusa_shhh: Wenn ich zuhause bin und die anderen begrüßt habe, muss ich Sunny dann einfach mal umarmen und sie knuddeln (nicht übermäßig gemeint, eher kurz) :uups: Wobei ich darin kein Problem sehe, solange der Hund einen nicht anspringt und auch nichts dagegen hat...
 
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12easy11

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Danke erstmal für die vielen Antworten :)

Das mit der Konsequenz usw, ist mir schon bewusst. Ich wollte damit nur sagen, dass es bestimmt nicht immer leicht wird den kleinen Knopfaugen zu widerstehen, wenn er was möchte was er nicht darf.
Aber ich hab das auch schon meinem Freund verklickert, wie die Sache laufen muss ;)

Aber nochmal zu der Dauer des alleine seins. Mein Arbeitskollege hat einen riesen Dobermann, der jetzt ca 2-3 Jahre ist. Der Hund ist von morgens 07:00 bis abends 16:30 alleine zu Hause..Ich hab ihn gefragt ob das nicht ganz schön lang sei? Und er sagt darauf, dass nicht nur arbeitslose Hunde haben, sondern auch berufstätige und dass das dem Hund nichts ausmacht..Hm =/
Das könnte ich meinen Japanspitz schon mal nicht zumuten, da die ja sehr Menschen bezogen sind und ich auch nicht möchte das er unnötig leidet, wenn er allein ist :(

Die Sache mit dem Hundesitter interessiert mich nun doch ein wenig. Ich fand die Vorstellung eher unangenehm, einen fremden Menschen in meine Wohnung zu lassen, meinem Welpen eine neue fremde Person zuzumuten...wie vertrauenswürdig sind solche Hundesitter? Woher weiß ich dass der Sitter meinen Hund gut behandelt und meine Regeln befolgt? Wo bekomme ich überhaupt einen her und wie teuer ist sowas?
Hatte jemand von euch vielleicht einen, und kann mich da bisschen aufklären?:eusa_think:

Ich hätte da auch noch andere Fragen..Und zwar kenne ich mich mit dem Thema Fütterung noch nicht richtig aus.
Vom Züchter bekommt man ja meistens einen Futterplan und Futter mit beim Kauf. Aber was kommt danach? Wie oft muss der Hund gefüttert werden? Welches Futter (Marken, Namen) ist gut für den Hund? Sollte ich lieber Nass oder Trockenfutter füttern? Was kann man dem Hund an Leckerlies zum Trainieren anbieten, was mal für zwischendurch zum Kauen (wenn man zwischendurch überhaupt was gibt)? Ich hab zb gehört, dass diese Markensachen die Pedigree, usw nicht nur teuer sind, sondern dem Hund auch nicht gut tun?
 
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ST0FFEL

ST0FFEL

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Ich finde die 4-5 Stunden allein bleiben vollkommen in Ordnung.
Und ich finde auch die 6 Wochen Urlaub völlig in Ordnung. Es kann sein, dass der Hund in der Zeit noch nicht komplett in eurer Abwesenheit aushalten kann. Damit muss man leben können.
Ich habe es darüber gelöst,dass ich den Hunden für den Notfall Zeitung angeboten habe, damit der Boden nicht gänzlich leidet. Das waren alle vom Züchter gewohnt. Und die haben sie im Notfall eben genutzt (bei Abwesenheit zB., aber auch nachts - war mir lieber als den Hund nachts in einen kleinen Kennel zu sperren). Alle 3 Hunde sind trotz dieser doch sehr umstrittenen Methode stubenrein geworden und urinieren auch nicht mehr auf Zeitung, wenn sie auf dem Boden liegt.
Und auch für das Alleine-sein-üben hatte ich nicht bei jedem Hund so viel Zeit wie ihr. Stoffel musste nach 1 Woche bereits 4 Stunden allein bleiben und abgesehen von einem gelegentlichen Pfützchen auf der Zeitung war das kein Problem. Ich hatte ein Zimmer welpensicher gemacht und ihn dort gelassen mit allem, was er brauchte. Bei Tabs lief es ähnlich, da war ich aber glücklicherweise 3 Wochen zu Hause. *glaub* Cuno hatte Glück und kam während meiner Elternzeit. Bei ihm war ich noch 3 oder 4 Monate zu Hause, bevor ich wieder arbeiten musste. Allein bleiben musste er trotzdem sofort mal ein paar Stunden. Beim Kinderarzt durfte er nämlich trotzdem nicht mit rein.
Rückblickend war Stoffel der, bei dem das Alleinsein am problemlosesten klappte. Allerdings habe ich auch keinen meiner Welpen schon mit 8 Wochen geholt. Die waren alle ziemlich genau 12 Wochen alt.
 
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12easy11

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Oh und dann ist mir gerade noch was eingefallen, was mir persönlich sehr wichtig ist!
Was wenn ich einen Hundesitter für die 4-5 Stunden hole und der Welpe sie nachher als Besuzugsperson sieht oO Das wäre ja schrecklich für mich..
Genauso wie mit meinem Freund. Wir wohnen zwar dann zusammen, aber es ist dann mein Hund, unser Familienmitglied, soll auch auf andere Familienmitglieder hören, aber mein Hund. Das heißt wenn jemals etwas passiert, was auch immer, werde ich den Hund mitnehmen usw.
Und da mein Freund schon Mittags zu Hause ist, verbringt er den ganzen Nachmittag mit dem Hund.
Was kann ich tun dass der Hund weiß, dass ich die bin auf die er sich fixieren soll? Oder gibt es da keine Garantie?
Die Vorstellung alleine ist schrecklich für mich..mein Freund wollte nie einen Hund von selbst, unterstützt mich aber natürlich bei meiner Entscheidung. Aber wenn er dann nachher der Rudelführer ist, das wäre sehr blöd :eusa_eh:
 
Infano

Infano

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Sorry, da musste ich gerade schon lachen :mrgreen:
Aber nein. Du kannst keinen Hund zwingen, dich als Bezugsperson zu wählen. Garantie wirst du also keine bekommen, nur weil du diejenige bist, die den Hund bezahlt ;)

Wen der Hund als Bezugsperson nimmt ist in erster Linie Sympathiefrage. Dann natürlich auch eine Frage der Bindung, wer unternimmt was mit dem Hund, wer spielt mit ihm, wer bringt ihm etwas bei? Auch eine Frage der Qualität.
Das wird auch mal wechseln.
Da würde ich mir aber auch nicht solche Gedanken drum machen. Im Endeffekt soll es doch euer Hund werden, oder? Also dein Freund soll sich ja auch kümmern und etwas bei der Erziehung helfen? DAnn lass es doch einfach passieren. Das wird bestimmt auch mal wechseln.
 
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12easy11

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Ja klar, es ist dann unser Familienmitglied :) Und ich möchte natürlich auch das mein Freund mit dem Hund trainiert, wenn ich noch auf der Arbeit bin usw.
Naja Hauptsache er sieht nachher nicht die Hundesitterin als Bezugsperson an *-* Obwohl das ja auch nur ein Übergang wäre bis er ganz alleine bleiben kann. Aber hätte jemand vielleicht noch Lust all meine Fragen zu beantworten? :uups: Ich weiß es sind viele und ich könnte hunderte Fragen stellen :D Ich bin auf einfach nur interessiert und neugierig, auch wenns noch ein bisschen dauert. Ich möchte alles mitnehmen was ich lesen und lernen kann :)
 
Infano

Infano

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Das Futter kann ich dir noch beantworten. Bzw eben auch nicht ;)

Denn dazu hat jeder seine eigene Meinung :D
Einfach mal hier im Unterforum Ernährung kucken. Generell würde ich einem Welpen wohl 3-4 oder auch 5 kleinere Mahlzeiten geben, die man dann auf 2 herunter setzen kann wenn er älter wird.
Das beste für einen Hund ist wohl B.A.R.F. (biologisch artgerechtes RohFutter). Das erfordert aber ein bisschen Information und auch beim Welpen wäre ich da wohl vorsichtig. Danach kommt Nassfutter, weil da einfach noch mehr Fleisch drin ist als in Trockenfutter. Gut finde ich hier zum Beispiel Lukullus.

Trockenfutter kann man auch geben, da sollte man dann aber darauf achten, dass es hochwertig ist, meine ich. Da gibt´s bei "Ernährung" auch eine Liste, wo die guten Trockenfutter aufgeführt werden. Grundsätzlich würde ich sagen: Fleisch ist gut, Mais, Weizen und Zucker eher schlecht. (also so grob. Da gibt´s natürlich noch 1000 Feinheiten aber ich finde, irgendwo muss auch mal gut sein :) )

Zum Kauen sind rohe Knochen, Knorpel, Schweine- oder Rinderohren ganz gut. Oder Hufe. Keine Ahnung wie das beim Welpen läuft aber gerade Junghunde oder Hunde nach dem Zahnwechsel kauen sehr gerne, da ist sowas besser als das Tischbein :D Außerdem säubern sie meines Wissens auch gleich die Zähne mit.

Als Leckerlie nehmen wohl die meisten Trockenfutter. Das ist billiger und meist auch gesünder. Außerdem spart es natürlich Kalorien. Abgesehen davon greife ich (vor allem für den Futterdummy) auhc mal zu getrocknetem Hühnchen oder auch Hühnermägen, die ich dann koche.
 
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12easy11

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Ah okay..Ich hab schon gemerkt dass Futter ein Themengebiet für sich ist oO Da werd ich mich wohl noch mal speziell darüber belesen müssen..Oder ich lass mich von dem Züchter beraten, der hat ja auch so seine Erfahrungen mit dem Futter und der Rasse gemacht..Aber das hat ja auch noch ein bisschen zeit ;)
Achja ich wollte eigentlich noch fragen, wie ihr eure Hunde so fördert? Wie beschäftigt ihr sie, wenn sie mal alleine bleiben müssen oder beim Spazierengehen? Es gibt sicher viele Möglichkeiten, würde gerne ein paar davon erfahren ;)
 
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