Vergesellschaftung - Läuft sie schlecht oder normal? Haben wir uns falsch entschieden?

Diskutiere Vergesellschaftung - Läuft sie schlecht oder normal? Haben wir uns falsch entschieden? im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo Liebe Katzenfreunde, ich bin erst seit kurzem Mitglied in diesem Forum, habe aber schon länger die Threads durchforstet. Ich mache mir...
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Periphel

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Hallo Liebe Katzenfreunde,

ich bin erst seit kurzem Mitglied in diesem Forum, habe aber schon länger die Threads durchforstet.
Ich mache mir gerade viel Gedanken um unsere Samtpfoten, da sie mir sehr am Herzen liegen :)

Zur Situation:
Wir haben einen kastrierten Kater (Charlie), der diesen Mai 4 Jahre alt wird. Als wir ihn geholt haben war er schon 12-13 Wochen alt.
Da ich (noch) studiere habe ich viel Zeit mit ihm verbringen können, aber immer mehr gemerkt, dass ich ihm nicht völlig die Aufmerksamkeit geben kann, die er braucht. (Was das Spielen angeht denke ich haben wir ihn schon auspowern können. Mein Freund rauft richtig mit ihm. Seine Arme sehen allerdings auch dementsprechend aus :roll: )
Jedenfalls haben wir uns entschieden ihm Gesellschaft zu holen und da ich schon immer einer Katze aus dem Tierheim ein neues zu Hause bieten wollte haben wir dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt.
Dort habe ich ausgiebig geschildert wie unser Kater ist: Verspielt, rauft gern,rennt gern, frech, allerdrings
auch verschmust, neugierig usw. Wir wollten einen Kater/ einer Katze die zu seinem Charakter passt und hatten ursprünglich überlegt einen Kater zu holen, da dieser schön mit ihm raufen und rennen könnte.
Die Angestellte schlug uns drei Katzen vor und wollte uns eine unglaublich schüchterne Katze mitgeben...die war allerdings so schüchtern, dass wir gleich abgelehnt haben, da wir der Meinung waren sie würde mit unserem Kater nicht glücklich werden wenn er dauernd spielen will und sie sich nur zurückziehen möchte. Also viel unsere Wahl auf Giny. Angeblich soll sie 2005 geboren sein (wir halten sie für jünger und unsere TÄ auch), ist sehr zierlich, war unkastriert aber hat uns gleich zugesagt, da sie sofort auf uns zukam und mit uns spielte (sogar mit raufen anfing).
Also haben wir sie ein paar Tage später am 16.01.2013 zu uns geholt und uns an die Vergesellschaftung gewagt.
Prinzipiell hat auch erstmal alles gut geklappt: Charlie war offen und neugierig ihr gegenüber, sie hat sich eigentlich mit ihm abgefunden und wir hatten gute Hoffnungen. Charlie scheint sich sogar richtig gefreut zu haben einen weiteren Artgenossen zu haben, er hat sie bis jetzt nicht einmal angefauch/angeknurrt. Und giny hat sich offenbar gleich zu Hause gefühl und hat erstmal in Charlies benutztes Katzenklo gemacht :lol:.
Leider war Giny genau nach dem zweiten Tag (wahrscheinlich schon als wir sie geholt haben) rollig. Wir wollten sie relativ zügig kastrieren, dass hat ja nun nicht gleich geklappt. Als die Rolligkeit vorbei war haben sich beide relativ "normal" Verhalten. Charlie geht ihr natürlich ab und zu auf die Nerven weil er dauernd spielen will und sie eben nur manchmal, aber sie haben sich gegenseitig geputzt, manchmal auch "nebeneinander" gelegen und beim Fressen gabs auch keinen Knatsch (jetzt auch nicht).
Nachdem sie kastriert wurde (am 29.01.2013) war sie zwei Tage in einem seperaten Raum und war natürlich groggy. Charlie hatte auch kein problem mit ihr nach der Op , hat sie sogar geputzt...
Nach ein paar Tagen ging es ihr wieder gut, aber jetzt scheint sie Charlie nicht mehr zu mögen/ranzulassen :(
Sie hält sich hauptsächlich im Schlafzimmer auf (dort kann sie sich unterm Bett verkriechen usw.), sobald sie rauskommt rennt ihr Charlie natürlich gleich hinterher und sie faucht ihn gleich an (klar die nervt das eben). Aber auch in anderen Situationen....sobald er sich ihr nähert, selbst wenn er sie putzen will legt sie die Ohren an und fängt an zu knurren, oder haut vor ihm ab ins Schlafzimmer. Dazu muss ich sagen , dass Charlie sobald er sie sieht die Augen aufreißt, in duckhaltung geht und in "Spielmodus" ist...

Hat sie Angst vor ihm oder ist sie nur genervt? (Sie kommt ja auch ab und zu einfach mal raus und guckt was so los ist)
Haben wir die falsche Entscheidung getroffen /falsche Beratung erhalten als wir uns im Tierheim die Katze geholt haben?
Läuft die Vergesellschaftung einfach noch und müssen wir noch mehr geduld haben?
Hat die Kastration etwas mit ihrer Verhaltenänderung zu tun
(ist sie vielleicht empfindlich?)?
Kann man etwas tun
(außer den Kater noch mehr auszupowern...wir werden uns wieder Dabird, oder wie das heißt, holen denke ich) um die Annäherung gut zu gestalten?

Vielen Dank an alle die sich diesen mords-text bis hierher durchgelesen haben. Über Antworten die mir weiterhelfen würde ich mich wirklich freuen!
 
05.02.2013
#1
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Guest

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Simpat

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Hallo erstmal herzlich willkommen hier. Welches Tierheim gibt denn bitte schön ausgewachsene unkastrierte Kätzinnen ab??? Ich denke auch, dass ein Kater besser gewesen wäre, aber auf jeden Fall eine bereits kastrierte Katze. So war jetzt die Vergesellschaftung noch nicht gar nicht durch und dann kam bereits der Eingriff, der natürlich die Katze entsprechend verändert, ihr ganzer Hormonhaushalt ändert sich dadurch und auch ihr Verhalten und die Trennung, hat es auch nicht besser gemacht. Womöglich verknüpft sie jetzt irgendwas mit dem Kater, keine Ahnung. Ich würde ihnen einfach Zeit geben solange es zu keinen ernsthaften Auseinandersetzungen kommt, damit sie sich wieder näher kommen können. Ihr könnt natürlich durch gemeinsames Spielen die Beziehung zueinander fördern und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, können ein paar Leckerlis die ihnen gemeinsam angeboten werden auch nicht schaden.
 
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Periphel

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Danke ersteinmal für die Antwort :)
Ja das mit der Kastration hat uns auch gewundert...sie war immerhin schon seit November da und sie ist ja auch nicht die jüngste. Ich denke es liegt an den Kosten...Sie hatte aber gott sei Dank keine Zysten und war in einem rtop Zustand (bis auf Ohrmilben, die hat sie wohl auch vom Tierheim).
Ich sag mir momentan auch immer : Abwarten vielleicht wird es ja noch.
Ich bin mir manchmal nur nicht so ganz sicher wie es gerade läuft. Positiv ist, dass die beiden in Ruhe nebeneinander fressen, sich ab und an schonmal putzen (Charlie versucht es immer mal wieder, sie dagegen eher seltener) oder morgens sogar nebeneinander liegen. Also kann die Beziehung ja nicht soooo schlecht sein, oder?
Und danke nochmal für die Tipps

lg
 
seven

seven

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Ich kann mich Simpat nur anschließen, das scheint ein seltsames Tierheim zu sein...

Aber das was Du von Deinen beiden schreibst, klingt schon mal absolut positiv... Überleg mal - die sind keine 3 Wochen zusammen und dazwischen dann noch die Kastra....
Eine Katzenvergesellschaftung braucht oft viel Geduld - ich kann da ein Lied von singen... bei uns hat sich das über 2 Jahre hingezogen....
Aber wenn sie schon nebeneinander fressen und sich gelegentlich gegenseitig putzen - was willst Du mehr?

Am besten holst Du Dir einen großen Teevorrat und übst Dich in gaaaaanz viel Geduld ;)
Das wird schon!

Optimistische Grüße,
seven
 
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Periphel

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Naja dann ist es ja umso besser wenn wir sie dort weggeholt haben :?
Der Optimismus macht auf jedenfall Mut :D Vielleicht will ich auch zu viel, es gibt ja auch Katzenpaare die nie wirklich das absolute "Kuschelpaar" werden (auch wenn ich das richtig super fände).
Ich mach mir nur Gedanken ob Giny zu viel Stress durch ihn hat. Wie gesagt sie ist nicht wirklich begeistert, wenn er ihr zu nahe kommt. Das finde ich schon Schade... aber naja ich hab so viele Teebeutel hier, da krieg ich die Zeit auch noch rum bis die zwei sich eingekriegt haben :mrgreen:
Danke fürs ermutigen.
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Ich finde auch, wenn sie sich nach 3 Wochen schon manchmal gegenseitig putzen, ist das als eindeutig positives Zeichen zu bewerten:) Sowas ist wirklich nicht selbstverständlich.

Spielen beide gerne? Dann können gemeinsame "Jagdspiele" - z.B. mit einer Katzenangel- hilfreich sein. Dabei kommen sich die beiden unwillkürlich näher und die kleine "Zicke" wird dann wahrscheinlich auch merken, dass von dem Katerle keine "Gefahr" ausgeht.

Oder ein paar Trofu-Bröckchen oder Leckerlies werfen, wonach sie gemeinsam jagen können..
Oder einen interessanten Karton mit Angellöchern aufstellen, von dem beide fasziniert sind...
Oder einen neuen Kratzbaum aufstellen, den beide erobern wollen..
Oder oder oder...

Ich bin sehr optimistisch, dass Du bald Fotos ins Kuschelthema hier einstellen kannst;)
 
P

Periphel

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Oh ich bin mittlerweile wirklich schon richtig erleichtert, wenn mir hier so ein Optimismus entgegengebracht wird!! :mrgreen:
Wir werden uns auf jedenfall wieder so eine Angel zum jagen besorgen! Wir hatten schonmal eine und die kam ziemlich gut an. Bis sie kaputt war :D
Ich hoffe sooo sehr, dass sie lernt, dass Charlie ihr nichts böses will. Sie ist auch ein wneig schreckhaft, wahrscheinlich braucht es wirklich einfach nur ein wenig Zeit :)
Und wenn es erfolg haben sollte und die zwei tatsächlich mal kuscheln wäre das mehr, als ich mir erhofft hätte!
lg
 
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Leila2011

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Ich glaube auch, dass das für sie einfach ein wenig zu viel war...
Das Tierheim scheint schon keine gute Erfahrung gewesen zu sein, das sollte man beinahe melden (Ohrmilben und unkastriert, da werd ich glatt böse). Nun kam sie in eine fremde Umgebung und wurde dort direkt wieder herausgerissen, operiert und nun stellt sich der gesamte Hormonhaushalt um. Um die Tiere nach solchen Veränderungen zu "entstressen" habe ich damals immer diese Feliway-Zerstäuber für die Steckdose gekauft. Die wirken echt Wunder. Zusätzlich habe ich mit ihnen mit getrockneter Katzenminze gespielt. Spielzeug damit bestäuben und ab geht es. Das ist ein Spaß, da wird sich auch die Kleine nicht zwei Mal bitte lassen. ;) Solange sie sich nicht dauerhaft verzieht, nicht frisst oder unsauber wird, ist noch alles gut. Manche Katzen benötigen echt etwas länger. Gib den Beiden Zeit und versuch es echt mal mit den Tricks. Ich bin gespannt, ob es hilft.
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Um die Tiere nach solchen Veränderungen zu "entstressen" habe ich damals immer diese Feliway-Zerstäuber für die Steckdose gekauft. Die wirken echt Wunder.
Das ist ja mal interessant zu lesen. Zumal noch aus "kompetenter" Hand:D. (Du bist ja TA-Helferin, wie ich gelesen habe.)
Eine der wenigen, wo Feliway mal was gebracht hat.

Ich hatte nämlich diese Stecker hier auch wochenlang bei einigen Vergesellschaftungen oder in Stress-Situationen im Einsatz, ohne dass ich irgendeine Veränderung bemerkt hätte. Und Wunder haben die eigentlich nur auf meinem Konto bewirkt...

Kommt es wohl auf die jeweiligen Katzen an? Oder woran liegt es, ob oder ob Katzen nicht auf Feliway reagieren? Würde mich wirklich interessieren und ich danke schonmal für Deine Antwort:)
 
L

Leila2011

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Ich musste mich aus privaten Gründen räumlich verkleinern. Mein alter Kater war damals schon blind und kam mit der Situation gar nicht zurecht. Er hat alles angefaucht, was sich bewegt hat, wurde unsauber und einfach unleidlich... Ich habe den Feliway-Stecker besorgt und tatsächlich wurde er ruhiger, die Unsauberkeit hörte vollständig auf... Woran ich festmache, dass es an dem Stecker lag? So ca alle vier Wochen pinkelte Leon erneut in die Wohnung und siehe da, der Stecker war leer, Nachfüller gekauft, eingesteckt und schon konnte er sich erinnern, wo das Katzenklo steht. ;)

Zusätzlich habe ich lange Jahre in einer Katzenpension gearbeitet, auch dort haben wir sehr gute Erfahrungen mit Feliway gemacht.

Ein weiteres Beispiel ist eine Bekannte, die mir berichtete, dass sie sich (bereits zwei Monate zuvor) eine neue Katze aus dem Tierheim geholt hat, die ähnliche Symptome zeigte, wie mein alter Kater damals. Auch nach zwei Monaten trat keine Eingewöhnung bei dieser Katze ein. Nach zwei Wochen Feliway jedoch rief mich meine Bekannte an und bedankte sich für diesen tollen Tipp.

Ob es auf die jeweiligen Katzen ankommt, ob es hilft, kann ich nicht beurteilen. Meist gibt es für verändertes Katzenverhalten einfach andere Gründe, die nicht durch Antistresstherapien behandelt werden können?!
 
lucian

lucian

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Interessant mal einen positiven Bericht zu Felliway zu lesen. Gibt sie ja nur selten.

Ich persönlich halte Felliway für ein Placebo. Der Mensch denkt, jetzt wird es was, weil ich den Stecker hab -> der Mensch wird selbst ruhiger und entspannter -> überträgt sich auf die Katzen und führt dazu, dass diese ebenfalls ruhgier werden.

Meine TÄin sieht das übrigens genauso und empfielt Felliway auch nur für solche Situationen, bei Leuten, die eben dran glauben können.
Da Petra selbst dieser Therapie skeptisch gegenüber stand, hat es eben nichts gebracht (wobei ich schon denke, dass Petra selbst generell ziemlich entspannt an solche Situationen herangeht).

So viel zu meiner Theorie ;)

Für jeden bei den es funktioniert, freu ich mich. Bei mir selbst bzw. meinen Katzen würde es aber nie funktionieren, weil ich nicht daran glaube. Ähnlich geht es mir auch mit Zyklene. Das hatte ich hier anfangs mal im Einsatz, wo es noch nicht so bekannt war und es hat null Veränderung gebracht. Und dabei bin ich dank meiner Naivität als Neukatzenhalter sehr hoffnungsvoll an das Mittel herangegangen.:lol:
 
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Periphel

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Ich stand auch schon vor dem Stecker, aber ich glaub ich hätte ihn auch nur gekauft, wenn ich nur noch total verzweifelt gewesen wäre.
Vielleicht ist es ja wirklich von der Katze abhängig? Wenn der Kater blind war, hat es für ihn vielleicht wirklich eine beruhigende Wirkung gehabt.
Ich bin gespannt wenn wir mal irgendwann umziehen wie es dann wird, dann würde ich mir vielleicht auch vorsorglich so einen Stecker besorgen...

Naja ich kann jedenfalls auch so zufrieden sein :) Giny ist viel entspannter und läuft mittlerweile unbeschwert durch die Wohnung, selbst wenn Charlie hinter irgendeiner Ecke lauert. Richtig kuscheln tun sie immer noch nicht, aber so wie es jetzt läuft bin ich glaub ich zufrieden. Jetzt fängt Giny sogar an Charlie zu putzen, so dass es nicht nur einseitig ist! Allerdings nur bis zu einem Moment...dann geht plötzlich das "Gehaue" los Aber es ist irgendwie auch lustig anzusehen.... Ich glaube, dass ist die typische Situation "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich" :) und positiv ist ebenfalls zu vermerken, dass sie nicht andauernd vor ihm abhaut, knurrt oder faucht. Es ist wirklich viel entspannter geworden! Danke für die vielen Tipps :)
 
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Periphel

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Ok mittlerweile mache ich mir doch wieder Gedanken... Momentan hab ich immer im Hinterkopf, dass ja nun bald Frühling ist und Charlie dreht hat bis jetzt jedes Jahr am Rad gedreht. Aber ich mache mir momentan Sorgen, dass Giny einfach nur noch gestresst ist durch ihn. Andauernd rennt er hinter ihr her, springt auf sie drauf oder lauert ihr irgendwo auf. Sie hat zwar ihre Rückzugsorte, aber selbst dahin folgt er ihr und fängt an sie mit der Pfote zu "kloppen". Sie faucht und knurrt sehr oft und trotzdem reagiert er darauf eigentlich eher selten. Auf der anderen Seite gibt es auch die Situation, dass Giny ihren Napf fast leer frisst und dann zu CHarlies Napf geht und ihm sein Zeug weg frisst (er frisst langsamer) und er macht wirklich überhaupt nix dagegen und lässt sich verscheuchen. Und es ist wieder die selbe Situation wie vorher: Er versucht sie zu putzen und sie schaltet meistens auf Abwehr :(
Ich versteh die Beziehung der beiden nicht wirklich. Ich weiß schon, dass Charlie eben als Kater lieber rauft usw. aber Giny tut mir schon leid :( Ich befürchte immer sie fühlt sich dann nicht wohl? Ist das so? Oder kann sich das immer noch ändern? Ich hoffe, dass ich immer noch Hoffnung haben kann, dass die beiden sich irgendwann verstehen.
Danke fürs lesen, falls es jemand tut :)
 
Die 7 M´s

Die 7 M´s

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Ich denke mal, das spielt sich alles noch ein. Das Mädel ist ja erst seit 16.1. bei Euch. Das ist noch gar nix für eine Vergesellschaftung.
Und da es zu keinen Kämpfen kommt, sondern "nur" mal gefaucht wird, was in den besten Familien vorkommt, ordne ich das alles mal als "völlig normal" ein.;)

Oder hast Du das Gefühl, Giny zieht sich zurück und ist völlig gestresst?
 
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Periphel

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Naja vielleicht empfinde ich es einfach auch zu krass, weil ich mir einfach Sorgen um sie mache. Prinzipiell hab ich immer das Gefühl die ist einfach genervt. Es gab mal ne Phase da hat sie ihn nichmal in die Nähe gelassen, da hatte man wirklich das Gefühl sie hat ein bisschen Angst vor ihm. Aber ich glaube nicht, dass sie sich zurückzieht. Sie sitzt oft bei mir/uns, frisst wie ein Weltmeister (ich muss echt aufpassen nicht das sie noch dick wird :) ) und auch wenn Charlie mal irgendwo is geht sie manchmal in seine Nähe.
Ich kann die Bezihung der beiden nur noch nicht so wirklich verstehen. Es gibt mal gute Momente und mal eher schlechte. Aber ich glaube du hast recht, wenn ich so drüber nachdenke, dann ist sie ja nicht total ängstlich oder traut sich gar nicht raus usw. Ich glaub aber das Charlie echt noch lernen muss netter mit der Dame umzugehen ^^
 
seven

seven

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*sich auch mal wieder meldet*

Ich finde, das klingt alles nicht schlecht.... das wird sich wirklich noch einspielen.... und ja, manchmal sind Katzen komisch.

Vielleicht eine kleine Geschichte von unseren Katzen: Der Poldi (TH-Kater, inzwischen vielleicht so 5-7 Jahre alt) hat sich recht schnell mit unserem Streunerbaby John-Boy (wird im Juni 4 Jahre alt) angefreundet. Er hat aber lange Zeit Spaß daran gehabt, John-Boys Zwillingsschwester zu jagen - und eben auch mal zu verkloppen..... Erst nach ca. 2 Jahren hat sich das bei ihm gelegt, inzwischen vertragen sich Poldi und Audrey prima....
Joar.... der Pold lässt sich eigentlich nicht allzu viel gefallen, auch nicht von Oberzicke Dinah (ebenfalls TH-Katze, inzwischen wahrscheinlich um die 10 Jahre alt...) - aber: Er lässt sich regelmäßig vom John-Boy die Leckerchen klauen.... Er sitzt dann da und guckt doof in die Gegend, während der John-Boy (der ansonsten der Schisser vor dem Herrn ist) ihm ganz cool die Leckerchen unter der Nase wegangelt.....

Ich finde das immer faszinierend... Schmusekater Poldi und Schissbuxe John-Boy (der John-Boy ist übrigens ´ne halbe Portion im Vergleich zum Pold) - und dennoch lässt sich der Pold von der halben Portion das Futter wegschnappen ;)

Versteh´ einer die Katzen ;)

Bei Deinen bin ich jedenfalls sehr optimistisch, nach wie vor ;)

LG, seven
 
Sumo88

Sumo88

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Hmm.. cih hab hier auch ne ähnliche Situation, allerdings schon seit über nem halben Jahr.

Der Anton war weg, die Flocke hat nimmer gefressen und ist voll abgemagert, drum kam nach kurzer Zeit die Krümel aus dem TH zu uns. Sie wurde uns als sehr verträglich beschrieben. Tatsächlich hab cih sie glaub ich seit sie hier ist (18.7.12) nur 1x fauchen gehört. Sie rennt auf alles und jeden zu und Köpfelt jeden an.

Der Anton kam nach 5 Wochen oder so wieder- schwer verletzt, war dann erstmal beim TA und wurde operiert und musste hinterher 2 Wochen in "Einzelhaft", dafür hab cih ihm ein Gitter an die Schlafzimmertür gemacht, damit er nicht völlig isoliert ist. So war alles super. er hat sich wieder eigelebt und mit der krümel am Gitter gekuschelt.
Als das Gitter aber weg war, war er von ihrer offenen Art irritiert. Das ist er bis heute. Sie kommt um ihn anzuköpfeln und er knallt ihr dafür eine :roll:
er ist dann auch komplett unsauber geworden, weil die Krümel keine Grenzen kennt und selbst da auf ihn zu geht und Köpfeln oder spielen will. Hier haben Bachblüten geholfen, dass er wieder selbstsicherer wurde. Das hat bisher so weit geholfen, dass er nicht mehr unsauber ist, und auch wieder aktiver und neugieriger wurde...außerdem können die drei in einem bett liegen, und das Fauchen wurde weniger...joar...

Also cih glaube, dass momentan bei dir alles komplett normal ist (hier läuft das jetzt seit letztem jahr Juli und putzen tut sich keiner, ganz selten mal kurz übers Köpfchen geschleckt!)

Also wie du siehst, können VGs auch anders aussehen. Wenn sich nach ein paar Monaten noch nichts getan hat, kannst du immer noch drüber nachdenken, was zu tun. Aber jetzt bleib bei deiner Tasse Tee, wirf ein paar Leckerlies und lass die beiden machen :cool:
 
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Periphel

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Ohja, dass die Vergesellschaftungen auch anders laufen können kenne ich bei einer Freundin. Sie hat 2 Katzen (ab und zu drei weil die von ihrem Freund noch dabei ist) und die sind alle verschieden, gehen sich aber aus dem Weg und gut ist. Jetzt haben sie einen Kater aufgenommen und seit er wohl Geschlechtsreif geworden ist (inzwischen ist er kastriert) drehen echt alle am Rad ... überall wird hingepinkelt oder sich gekloppt. :? Da meinte ich, dass es dagegen bei uns richtig gut aussieht, weil noch nie irgendwelches Protestpinkeln usw war.
Ich finde ganz spannend mal zu lesen wies bei euch so läuft :D da merkt man das so seltsame Situationen dann doch "normal" sind. Aber vielleicht probier ich mal die Bachblüten aus. Man hat uns gesagt, dass sie auch im TH eine Weile brauchte um aufzutauen und da war sie ja auch ein paar Monate.

Mir ist auch der Gedanke gekommen, dass die Vergesellschaftungen mit Katern vielleicht deshalb so an die 2 Jahre dauern, weil die ja mit dem Alter vielleicht auch bisschen ruhiger werden?

Also ich hab bis jetzt immer mal gedacht: Nicht, dass sie sich völlig unwohl bei uns fühlt! Aber sie kommt ja auch viel zum kuscheln usw. Also ganz so schlimm kanns ja nich sein!
Achso und Danke für die positiven Rückmeldungen :) das muntert wirklich auf
 
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