Getreide im Hundefutter, ungesund?

Diskutiere Getreide im Hundefutter, ungesund? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hey! Wir haben nun schon seit 1,5 Jahren unseren ersten Hund. :) Nun frage ich mich, ob Getreide im Hundefutter firsteigentlich bedenklich ist...
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Ponyliebe

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Hey!
Wir haben nun schon seit 1,5 Jahren unseren ersten Hund. :)
Nun frage ich mich, ob Getreide im Hundefutter
eigentlich bedenklich ist. Man findet es ja fast in jedem Futter doch sollte man darauf achten, dass es nicht zu viel ist? :eusa_think:
Ich habe glaube ich mal so etwas gehört und bin mir nun nicht mehr so sicher, ob das schädlich ist....
Und welches Futter wäre, auch was das Getreide angeht, empfehlenswert?
Danke, schonmal im Voraus!
LG
 
16.02.2013
#1
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*Mischling*

*Mischling*

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Hallo,

es kommt wohl darauf an, was man mit schädlich meint ;).
Es bringt den Hund sicher nicht um, der Knackpunkt bei Getreide ist, dass es unnötig ist.
Der Hund braucht es nicht, kann Dinge wie Mais nicht einmal verdauen. Das steigert den Output sowie die benötigte Futtermenge, der Hund hat aber nichts davon.
Getreide ist auch nicht gleich Getreide. Hier haben sich mal ein paar User mit dem Thema befasst: https://www.tierforum.de/t166899-auflistung-gutes-getreide.html
Ich persönlich finde Reis und Kartoffeln (ist zwar kein Getreide, rechne ich aber mal als weder Fleisch noch Gemüse dazu ;)) zum Beispiel akzeptabel, habe aber ein Problem mit Mais, Weizen und Soja, weil sie einfach schlecht bis gar nicht verdaulich sind.

Die nächste Frage ist dann: Wie viel Getreide ist eigentlich drin? Besteht ein Futter zu 60% aus Getreide wäre mir auch egal, wenn es Reis wäre, das ist zu viel. Aber hat man an erster Stelle Fleisch in hohem Anteil und dann ein vertretbares Getreide finde ich es nicht schlimm und es ist auch fast unmöglich, ein Trockenfutter ganz ohne zu finden.

Der einzig gesundheitlich relevante Aspekt wäre die Verträglichkeit. Häufig treten Allergien auf, die müssen aber nicht immer gegen Getreide sein. Aber im Zusammenhang mit "nicht vertragen" wurde mir von anderen Hundehaltern bisher immer Getreide genannt.

Schlussendlich ist die Frage: Was ist von der Zusammensetzung her vertretbar, was verträgt mein Hund und was frisst er gerne? Irgendwo dazwischen muss man seinen Mittelweg finden ;).
 
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Ponyliebe

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danke, für die Antwort :)
 
silbermond

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ich hab hier einen hund mit getreideunverträglichkeit sitzen und füttere daher getreidefrei. aber auch wenn es verträglich wäre, ich achte schon darauf dass möglichst wenig ungesundes getreide enthalten ist.
 
ST0FFEL

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Ich füttere hochwertiges Futter, achte auf einen ordentlichen Fleischanteil und Gemüse im Futter. Wenn dann trotzdem noch Getreide drin ist, ist das für mich in Ordnung. Die Jungs vertragen alles problemlos.

Der Hund braucht es nicht, kann Dinge wie Mais nicht einmal verdauen.
Dazu gibt es jetzt wohl auch neue wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass sich er Hund unter anderem in der Verdauung mittlerweile genetisch vom Wolf unterscheidet und nun Kohlenhydrate durchaus verdauen und aufspalten kann. Fand ich sehr interessant. Hier mal der Link zu einem kurzen Artikel darüber: http://scinexx.de/wissen-aktuell-15509-2013-01-24.html

Mein Bauchgefühl hat mir ja eh schon immer gesagt, dass es dem Hund auch nicht so sehr schaden kann, größere Teile pflanzlicher Nahrung aufzunehmen. Er hat ja schließlich ewig an der Seite des Menschen überlebt. Und in Zeiten knapper Nahrung, bekamen sicher zuerst die Menschen Fleisch, falls es überhaupt welches gab. Da werden viele Hunde auch mal eine Zeit lang nur Hirsebrei bekommen haben, wenn es gerade nichts anderes gab.

Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich einen riesigen Pflanzenanteil in der Nahrung gut finde. Fleisch sollte schon den Haupteil ausmachen.
Es soll aber auch 1-2 Rassen geben, die aufgrund sehr abgeschlossener, besonderer Entstehungsgebiete und Ernährungsbedingungen bestimmt tierische Eiweiße nicht verdauen können und maximal 30% Fleischanteil vertragen. Einer davon war der Lundehund, beim anderen bin ich mir nicht mehr sicher.
 
Pewee

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Hab mich schon gefragt, wann da es dazu die ersten Theorien und Erkenntnisse gibt. Danke Stoffel!

Ich war ja eh nie so der riiiiesen Fan von den Wolfs-Hund-Vergleichen, zumal viele ja ohnehin nicht viel über das wölfische Leben und deren Fressgewohnheiten wissen. Aber das klingt auf jeden Fall mal interessant.

Will jetzt natürlich nicht sagen, dass sich Hunde gänzlich vom Wolf unterscheiden. Anatomisch gesehen, ist da ja offensichtlich noch was vom "Erbe" übrig. Aber so vermeintliche Fakten, wie "der Wolf hat auch nicht täglich Futter" fand ich manchmal schon wirklich nervig *lach*
 
ST0FFEL

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Hab mich auch sehr gefreut, da endlich mal was bewiesenes dazu zu finden. :mrgreen:

Über den Link bin ich übrigens auch in einem meiner 20 Foren gestolper. :lol: Manchmal ist's ja doch für was gut.
 
*Mischling*

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Ja super, das finde ich mal klasse, danke Stoffel :clap:.
Um die Uhrzeit kann ich das leider nicht mehr richtig würdigen, aber ich freue mich schon darauf das zu lesen.
Dann kann mein Hund jetzt Sachen verdauen, die ich nicht verdauen kann? Oo Beängstigend... Aber den Mais muss ich noch nachlesen, denn mein Hund verdaut den eindeutig nicht, ich bin gespannt, ob da auch was zu drin steht.
 
Pewee

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Off-Topic
20 Foren... du bist ein Weib des Wahnsinns :mrgreen:


Getreide ist für Jerry nach wie vor nix. Da kriegt er fieses Fell. Da muss ich ein wenig aufpassen. Hanna frisst sowas ganz gern (im Gegensatz zu Gemüse). Seit dem Lebershunt bin ich da eh nicht mehr ganz so streng, weil sich das viele Getreide und Gemüse dann doch als gut für sie herausgestellt hat. Was allerdings nicht heißt, dass ich eine ähnliche Zusammensetzung an einen gesunden Hund noch verfüttern würde.
 
ST0FFEL

ST0FFEL

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Mischling, so sonderlich konkret ist es leider nicht. Es geht eher um Kohlenhydrate allgemein und um Enzyme, die der Hund hat, der Wolf aber nicht, die dann die Verdauung unterstützen :eusa_eh: Ich verstehe selbst nicht, was ich schreibe. Ich glaub, ich geh ins Bett.
 
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