Kater spielt uns früh morgens um den Schlaf

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Hallo Ihr Lieben,

unseren zwei Katzen geht es Gott sei Dank gut und es gibt keine grossen Probleme, aber trotzdem wollte ich mal eure Meinungen zu unserem "Luxusproblem" hören.
Unsere beiden Racker haben eine innere Uhr, die morgens um 4 oder 5 losgeht und SPIELEN sagt. Beide sind das recht aktiv und spielen bei uns im Schlafzimmer (sie halten sich grundsätzlich immer am liebsten in dem Zimmer auf, in dem wir sind). Das Problem ist, dass der Kater voller Energie ist (scheind seine aktivste Phase des Tages zu sein :?) und am liebsten Rambo spielen will........mit ihr, was sie nicht will und dann
geht das Geschrei los. Sie schreit und faucht sofort los (ihre Stresstoleranz ist nicht besonders hoch, egal worum es geht), er ist "beleidigt" von ihrer Reaktion und die beiden haben erstmal ein Kämpfchen. Der Geräuschpegel ist ausreichend um dann bis zum Weckerklingeln genervt wach zu bleiben, für die Nachbarn sicher auch nicht toll.

Die letzten drei Nächte haben wir mal versucht, die beiden, wenn es denn gar nicht mehr geht, aus dem Schlafzimmer auszuschliessen für die letzten 2 Stunden der Nacht. Ist nicht toll, weiss ich, tut uns ja auch in der Seele weh, wenn er dann ruft, aber bei einer Nacht, die nach 4h vorbei ist, nehmen wir gerne noch eine Stunde.

Wir gehen sehr stark davon aus, dass das Ganze durch sein Spielen ausgelöst wird. Hunger kann es eigentlich nicht sein, der Futterautomat geht wohlweisslich um 5h los mit etwas TF, weil der Kater sehr unleidig werden kann, wenn er Hunger hat :roll:

Wenn es wirklich nur sein Rambospieltrieb ist, legt sich das / verwächst sich das irgendwann?

Eckdaten:
Kater 2 Jahre, kastriert
Katze 2.5 Jahre, kastriert
Balkonkatzen
Wir haben beide seit etwas mehr als einem Jahr (Tierheim, ihr vorheriges Leben war wohl nicht sehr gut). Er hatte immer Probleme mit durchschlafen, allerdings hat sich das nach 5 Monaten gelegt und daher füttern wir auch nochmal spät und eben früh morgens. Er wird schnell grantig, wenn er Hunger hat.
Ja, abends wird gespielt um ihn müde zu kriegen, hält aber wohl nicht bis morgens.....

Geprügelt wird sich sonst fast nie, nur wenn er Rambo spielen will und sie nicht. Normal spielen sie gerne zusammen, nur eben nicht Wrestling, was er offensichtlich um 4h gaaaanz toll findet. Ja, sie hat Rückzugsmöglichkeiten und weiss sich zu verteidigen, allerdings wird sie immer gleich ordentlich laut.

Irgendwelche Ideen, was wir sonst noch probieren sollten? Oder was, es sonst sein könnte, wenn nicht der Spieltrieb?

Grüsse
 
26.02.2013
#1
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S

Simpat

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Da hilft nur konsequentes Ignorieren, mit der Zeit gewöhnt man sich dran, also wenn meine Katzen glauben, sie müssten mitten in der Nacht toben, dann sollen sie es tun, sie wissen zum Glück, dass mein Bett zum schlafen und nicht zum toben ist, also übers Bett geht ihre gegenseitige Jagd nicht, zumindestens nicht wenn ich drin liege. Ich kann die Geräusche inzwischen sehr gut ausblenden, wenn dann doch mal scheppern sollte oder sich ganz anders anhört als sonst, stehe ich notfalls schon mal auf und schimpf kurz aber energisch und lege mich wieder hin, meistens ist dann erst mal Ruhe und wenn nicht trotzdem ignorieren und konsequent bleiben.

Die meisten Katzen passen ihren Lebensrhythmus an den Haushalt in dem sie leben an, klappt zumindestens bei mir bestens, aber auf den Weg dahin darf man nicht nachgeben, also keine Aufmerksamkeiten, wenn man nachts geweckt wird, höchstens ein energisches "NEIN" und anschließendes ignorieren und morgens auf keinen Fall sich erweichen lassen und früher als sonst füttern, die kommen sonst jeden Morgen früher und wollen was zu futtern. Ich habe auch von Anfang nie direkt nach dem Aufstehen gefüttert, damit da erst gar keine Verknüpfung entsteht, habe immer noch zuerst was anderes erledigt, bin ins Bad, habe den Computer angeworfen, Meerschweinfutter hergerichtet, so ein paar Kleinigkeiten und Futter gab es dann immer erst eine knappe halbe Stunde, nachdem ich aufgestanden bin.
 
TwinkleTinker

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Danke für die Antwort.

Zwischen Ausstehen und Füttern liegen bei uns knapp 30min, das haben sie auch kappiert, da wird nicht mal mehr gebettelt vorher.

Wie gesagt, der Kater hat ja inzwischen gelernt, dass Mensch nachts nicht füttert oder spielt. Für die ersten 5 Monate war er ja wie ein Säuglich alle 60 - 90min wach und hat gerufen und an der Nase geknabbert. Soweit sind wir ja jetzt schon.
Aber leider hilft das nicht, wenn er morgens anfängt mit Randale. Wenn sie unters Bett flüchtet und die sich dann dort "prügeln", dann scheppert es schon ganz schön mit den diagonalen Metalstangen und den kleinen Köpfchen, die gegen das Holz knallen..... Die Nachbarn unter uns sind sehr nett, mir macht nur Sorge, wenn die mal ausziehen, denn das Getobe auf Holzdielen ist schon nicht gut. Links und Rechts vom Bett (da wo immer gesprungen wird), liegt schon Teppich, aber unterm Bett natürlich nicht.

Wenn er erstmal "beleidigt" ist, dann setzt er ihr immer wieder nach, ein Nein hilf dann nur für 10 sec bis er es wieder versucht...die letzten 7 Monate hat das nix geändert. Wenn er in diesem Randale-Modus ist mit ihr, dann hilft Nein wenig (bei "normalem" Fehlverhalten reicht meist schon ein Blick, ansonsten ein Nein).
Wenn er sich tagsüber mal so verhält, dann ist die letzte Möglichkeit ihn mal wegzutragen oder ablenken, aber ich habe keine Lust nachts den Kater unterm Bett vorzuzerren um ihn ins Wohnzimmer zu tragen, wo er seine Auszeit hat :(
 
kati1310

kati1310

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Meine Katzen haben sich über die Zeit auch unserem Tagesablauf angepasst. Nachts wird geschlafen. Nur manchmal höre ich nachts noch ein aufmüpfiges rascheln vom Knistertunnel :?. Mit dem Aufstehen und füttern halte ich es auch so wie ihr. Trotzdem sitzt Garry beim 1. weckerklingeln schon bereit und rennt mir wie ein Hund (?) die ganze Zeit hinterher bis es endlich Futter gibt. Und das im Prinzip schon seit fast 10 Jahren... Mittlerweile reagieren meine (zumindest meine 2 "Alten") auf ein kurzes Händeklatschen. Da wissen sie, das das gerade nicht so okay war...
Da ist gilt wohl die Devise: steter Tropfen höhlt den Stein. Konsequent sein und Geduld (oder Oropax :?)...
 
TwinkleTinker

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Zum einen höre ich mit Oropax meine Wecker nicht immer und zum anderen bringt das nicht viel. Es ändert auch nichts am Grundproblem. Der Kater ist super für 22h am Tag, aber diese 2-3h Kampf JEDEN Morgen bringen mich JEDEN Morgen zur Weissglut und zu dem Punkt, dass ich seit ein paar Wochen, wenn einer vor der Tür stehen würde um zu fragen, ob ich ihn abgeben will, würde ich ihn demjenigen entgegen werfen. JEDEN Morgen bin ich absolut angepisst von dem Kater.
Ignorieren hilft nicht und ändert am Grundproblem nichts. "Nein" sagen bringt nichts, dass macht ihn nur noch "wütender", was er dann an ihr auslässt. Ich habe dem Kater heute nacht von 4 bis 6.45h alle 60sec ein NEIN an den Kopf geworfen. Die Balkontür können wir bei der Kälte nicht auflassen, dass er die Stunden da raus kann um Vögel zu beobachten.

Wir haben ihn 14 Monate, nach 4 Monaten schlief er immerhin meistens von Mitternacht bis 4h und seit dem, gibt es keinen Fortschritt. Nein, ich werde das nicht für 20 Jahre mitmachen bis er tot ist. Ich glaube, ab Montag werde wir eine völlig andere Strategie ausprobieren und beide abends aus dem Schlafzimmer aussperren. Dann ist zwar keiner glücklich und es gibt auch keine Kuschelstunden mehr (meistens schlafen sie bei uns im Bett), aber vielleicht schlafen wir dann zum ersten Mal in 14 Monaten.

Irgendeine andere Idee? IRGENDWAS? Wir lieben beide sehr und es würde uns da Herz brechen sie wegzugeben, aber auf der anderen Seite kann es so nicht weitergehen.
 
S

Simpat

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Ich habe dem Kater heute nacht von 4 bis 6.45h alle 60sec ein NEIN an den Kopf geworfen. Die Balkontür können wir bei der Kälte nicht auflassen, dass er die Stunden da raus kann um Vögel zu beobachten.
Sorry, wenn ich dass sagen muss, aber genau, dass ist falsch. Du hättest nur einmal deutlich "NEIN" sagen dürfen und ihn anschließend vollkommen ignorieren müssen, so hat er genau dass bekommen was er wollte, deine Aufmerksamkeit, auch wenn es in Form einer "Negativ-Maßnahme" war, aber er hatte deine Aufmerksamkeit und wird es für sich als Erfolg seiner Strategie verbuchen und ist dadurch wieder entsprechend bestärkt in seinem Tun.

Eine Katzenklappe an der Balkontür anzubringen ist nicht möglich? Weil dass wäre natürlich eine gute Möglichkeit ihm eine Alternative zu bieten, wo er morgens um 4.00 Uhr dann hin kann.

Wenn ihr sie zukünftig vom Schlafzimmer aussperrt, würde ich sie besser ganz aussperren, also auch tagsüber, dass nehmen die meisten Katzen leichter an als wenn sie tagsüber reindürfen und abends dann nicht mehr, bei manchen klappt es mit mal so mal so, die meisten nehme aber eine komplette Aussperrung besser an. Sie werden mit Sicherheit nachts an der Schlafzimmertür kratzen und zwar recht ausdauernd, daher wäre es gut, wenn ihr irgendwas vor der Schlafzimmertür aufstellen könntet, wodurch sie erst gar nicht an die Tür kommen um dort zu kratzen, alten Laufstall oder Babygitter oder Kartons, lasst euch was einfallen.
 
lucian

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Und auch beim Aussperren und den folgenden Tür Kratzen gilt es, sie zu ignorieren. Jede Form der Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit und was anderes möchte niemand.

Ich würde nicht mal "Nein" sagen sondern schlicht und ergreifend alles ignorieren.

Wie sieht es denn aus, ein Handy mit starker Vibration als Wecker zu nehmen? So was würde mir schon ausreichen und dann könnte man auch Oropax nehmen.
 
TwinkleTinker

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Ganz ignorieren, einmal Nein sagen ist das, was wir bis letzte Woche gemacht haben. Seit dem haben wir mal den Ratschlag des Tierarzt ausprobiert und immer nein sagt, damit er jedes Mal eine negative Rückmeldung bekommt. Wir haben alles ausprobiert, je nachdem wie die schlimm die Nacht war. Das einzige, das wir nicht gemacht haben ist ihn nasszuspritzen oder zu schlagen oder etwas nach ihm zu werfen

Ganz aussperren wird nicht gehen, denn der Balkon geht vom Schlafzimmer aus. Katzenklappe wird vom Vermieter nicht erlaubt und selber eine Tür in Auftrag geben und die des Vermieters einlagern bis wir ausziehen, kostet umgerechnet knapp 800€.
 
scarlett1991

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Wenn du Glück hast, dann werden die Beiden es begreifen, dass sie Nachts nicht reindürfen, tagsüber aber schon. Unsere drei haben das recht schnell kapiert. Abends saß Lilly schonmal vor der Tür und hat geschaut, ob ich noch wach bin und sie reinlasse. Aber wenn ich sie einfach ignoriert hab, dann ist sie auch schnell wieder gegangen :)
Aber demnächst hab ich ja nur noch ein ein-Zimmer-Appartement, mal sehen wie gut ich dann schlafen kann :roll:
 
TwinkleTinker

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Ich hoffe inständig, dass du recht hast!!!!!
Es ist halt nur so traurig, weil die beiden ja bis 4h / 5h und dann wieder ab 7h total lieb sind und verschmust und zum Schlafen und Kuscheln ist Bett kommen. Die Katze ist ja nicht das Problem, über ihr Spielen kann man drüber wegschlafen, aber sobald er anfängt sie zu jagen und zu hauen, dann geht das Geschrei, Gefauche und Gekloppe los. Das kann man leider mit Ignorieren nicht verhindern, beenden oder "erdulden" bis es vorbei ist. Ist ja für sie auch kein toller Zustand.

Ich hatte gehofft, dass er sich irgendwann mal beruhigt, dass wir sie nachts nicht aussperren müssen, weil das ja unsere ganze Kuschel & "Family Bonding" time eliminiert und beide werden "bestraft", vor allem sie. Er weint immer so furchtbar, wenn die Tür zu ist, er versteht es ja nicht. In seinen Augen sind wir dann die irrationalen Idioten, die man disziplinieren sollte dafür, dass sie ihm Liebe entziehen :roll:
 
scarlett1991

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wäre es denn keine Möglichkeit noch einen zweiten Kater anzuschaffen? Damit eurer die Katze in ruhe lässt? Dann hat er einen Spielkameraden, der genauso gern rauft und tobt wie er und die kleine kann dann nachts bei euch im Bett schlafen ;)
 
TwinkleTinker

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Nein, ein zweiter Kater ist keine Option. Zum einen will mein Mann keine dritte Katze und ich selbst bin schon seeeehr skeptisch im Moment. Keine drei Katzen, die sich eventuell nicht verstehen werden und dann noch zu einer Zeit, wo wir nicht mal mit zweien "zurecht" kommen.
 
scarlett1991

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Da deine Beiden aber noch recht jung sind, wäre das mit der VG relativ schnell durch, da würde ich mir keine Sorgen machen. Und wie gesagt, das nächtliche Problem wäre dann wahrscheinlich auch vergangenheit.
Also das wäre für mich noch eine Option, ich weiß ja nicht, wie die anderen darüber denken.
 
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Ich glaube, wenn ich VG als Lösung erwähne, dann springt mein Mann mir an die Gurgel, zumal bei uns die Geduld ehe schon sehr dünn gesäht ist im Moment....ich werde es trotzdem machen. Allerdings kann mich selbst nicht dafür begeistern, weil wir dann ja zwei Kater haben, die unterm Bett spielen. Ich wünschte ich könnte sagen, dass ich mal in Ruhe ne Nacht drüber schlafe und dann anders denke...:evil:

Der Tierarzt und eine Freundin mit ähnlichem Problem in der Vergangenheit schlagen eine Wasserspritze vor (jaja, ich weiss, dass das nicht gut ist).
Das Tierheim, wo wir ihn her haben, schlägt Bachblüten vor.

Ansonsten habe ich noch Ignorieren, Schütteln, Einsperren und unter die Dusche stellen gehört LOL

Fünf Leute, sechs Meinungen und ein lieber Schmusekater, der sich keines Problems bewusst ist :D
 
scarlett1991

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natürlich kann ich das nicht garantieren, aber vielleicht suchen die beiden Kater sich ja dann ein anderes Spielzimmer aus um Nachts zu raufen :eusa_think:
 
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Das Tierheim hat im Moment keinen Kater, der in Frage kommt und die meinen man müsste den dreien schon 2-3 Monate geben um zu sehen, ob es geht. Aber ich kann mich im Moment beim besten Willen nicht dazu bringen für die VG zu argumentieren. Am Ende haben wir noch mehr Stress also bisher und die Nerven liegen etwas blank.
Klar, Garantien gibt es keine, aber risikofreudig bin ich im Moment eher wenig.

Ich werde mich mal über Bachblüten informieren. Nicht dass ich denke, dass das funktioniert, aber in der Verzweiflung frisst der Teufel Fliegen
 
lucian

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Bachblüten ist noch eine Idee, ansonsten Aussperren und hoffen, dass sie es aktzeptieren, alles andere würd ich nicht in Erwägung ziehen. Insbesondere keine Bestrafungen wie Wasserspritzen und ähnlichen. Er wird nicht verstehen, wofür er bestraft wird, verhält er sich doch völlig normal und richtig. Das einzige was ihr damit erreicht ist Angst vor der Wasserspritze.

Euer eigener Gemütszustand wird da aber auch eingies zu beitragen. Ihr rechnet ohnehin damit, dass was ist, ihr wartet regelrecht darauf und schlaft in der entsprechenden Zeit ohnehin nicht tief. Das spüren Katzen.
Ich hatte vor kurzem ein ähnliches Problem, das ich immer dammit gerechnet hab,d ass meine Scheißerchen nachts ein riesiges Trara veranstalten. Seit dem ich aber eine LmaA-Einstellung hab, schlaf ich durch und die Mietzen zumeist auch.


Habt ihr nicht vielleicht zufällig demnächst eine paar Tage Urlaub, in denen ihr Oropax austesten könnt und selbst einfach zur Ruhe kommen könnt, ohne eine Erwartungshaltung "Dank der Katzen schlafen wir eh nicht durch" zu haben
 
Audrey

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Also meine noch jung waren (also so 1,5 Jahre) und ich sie ganz neu hatte war das ganz ähnlich. Bzw. Ferdl hat dann einfach wie blöd gespielt, mit Lilly und auf mir, allein und auf mir, völlig egal, Hauptsache auf mir, wilde Jagden über mich drüber etc.. Ich hab ihn dann letztlich gepackt (kommentarlos und nicht sanft auf den Arm genommen o.ä.) und vor die Schlafzimmertür gesetzt sobald es wieder losging, während Lilly aber im Schlafzimmer bleiben durfte. Und ja, dieses dann zarte "mau" vor der Tür hat mir auch das Herz gebrochen. Aber ich mußte das genau 2x machen und dann war Ruhe! Seitdem kann ich echt durchschlafen, meistens mit beiden Katzen im Bett :)
 
Sumo88

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Also ich hatte auch die ganze Zeit nen 2. kater im Kopf. Er rauft anscheinend unheimlich gerne und sie nicht, d.h. er ist einfach nciht asgelastet und sie genervt. ist doch klar, dass es dann zu knatsch kommt. Und katzenknatsch kann halt auch mal etwas lauter sein.

Bachblüten kann cih sehr empfehlen. Ich hab da ne sehr kompetente TÄ gefunden, die meinen Anton behandelt. Nachdem er angefahren wurde und ne Woche beim TA war hat er ein Trauma oder sowas und er wurde komplett unsauber. Ich hab schon sämtliche Polstermöbel entsorgt und durch abwaschbare ersetzt. Seit ein paar Wochen bekommt er Bachblüten und die tun ihm sichlich gut. Er spielt mehr, begrüßt mich wieder an der Tür, kuschelt auf den Arm oder auf meinem Schoß mit mir...das hat er zuvor nciht mehr gemacht... klar, es ist noch nciht so wies mal war oder so wie es sein sollte, aber wir sind auf dem richtigen weg...

Wobei ich es nicht umbedingt gut heiße, nen Kater medizinisch zu behandeln, weil er sich halt verhält wie ein Kater...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich hatte beim Lesen auch die ganze Zeit nen zweiten Kater im Sinn. Kater und Katzen spielen halt nunmal prinzipiell unterschiedlich. Kater raufen und Katzen jagen sich. (klar, ausnahmen bestätigen die Regel, hab hier ja auch ein paar solche Ausnahmen sitzen :roll:) Der Kater will also Raufen, wie es sich für ihn gehört und die Katze ist davon genervt. Klar dass es da Knatsch gibt. und Katzenknatsch ist halt manchmal etwas lauter.

Klar könnte man ihm Bachblüten geben, cih hab hier auch super Erfahrungen gemacht nach Antons Unfall. aber ob das so toll ist nen Kater medizinisch zu behandeln, der sich halt wie ein Kater benimmt?

Habt ihr schon ausprobiert, ihn vor dem Schlafen gehen nochmal richtig auszupowern durch ne Extraspieleinheit oder so?

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Sorry- meinen Post hatte es nicht angezeigt nachdem mein PC grad im Alleingang nen Neustart gemacht hat :evil: jetzt hab cih alles nochmal geschrieben :eusa_doh:
 
scarlett1991

scarlett1991

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aber ob das so toll ist nen Kater medizinisch zu behandeln, der sich halt wie ein Kater benimmt?
Das finde ich auch nicht so toll, denn eigentlich ist der kleine ja kern gesund oder? Und warum soll man ein gesundes Tier behandeln, nur weil es sich "normal" benimmt?

Es gibt natürlich immer ausnahmen, aber offensichtlich zählt deine Katze da nicht dazu. Meine Lilly rauft auch gern, Funny auch, daher ist es nie ein Problem gewesen. Die Chrispy jagt die anderen viel lieber, so wie es die allermeisten Katzen tun.
 
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