Beisserei , weil unkastriert!!

Diskutiere Beisserei , weil unkastriert!! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Meine Nachbarin und ich waren heute mit vier Hunden unterwegs. Wir waren schonmal mit vieren unterwegs, allerdings war da nicht der Labbi (von...
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Meine Nachbarin und ich waren heute mit vier Hunden unterwegs.
Wir waren schonmal mit vieren unterwegs, allerdings war da nicht der Labbi (von dem ihr gleich mehr erfahren werdet) dabei, sondern ein anderer Hund.

Meine Hündin,
ihre Hündin
und dann noch ein Gassigehhund von ihr (Labrador, rüde, unkastriert)
und der junge Berner Sennen Hund von meinem Cousin (noch nicht ausgewachsen und nicht kastriert).

Ihren und meinen Hund konnten wir frei rumlaufen lassen.
Der unkastrierte Labrador ist nicht soo gut auf Rüden zu sprechen und musste halt erstmal einen Maulkorb tragen.
Nach ner Weile haben wir es geschafft, dass der Labrador den Berner Sennenhund ignoriert hat und meine Nachbarin, die den Hund ja schon länger kennt, meinte, sie wolle den Maulkorb abmachen, weil es ja für den Labrador blöd wäre.
Ich fand das schon eine ganz doofe Idee, wollte das zuerst auch nicht, aber dann hat sie mich überredet.
Hab dann gesagt, dass wir dann aber wirklich Abstand halten sollten, denn wenn der
Labrador zubeißt, kann man die Hunde nur noch mit Pfefferspray trennen.

Ich hab dann also aufgepasst, aber mit der Zeit wurde meine Nachbarin unvorsichtiger, weil sie dem Hund zu sehr vertraut hat. Da meinte sie noch: "Wir können sie ja mal probeweise zusammen lassen, ich glaube nicht, dass er ihm was tun wird." Und ich hab gesagt, nein, weil mir das zu gefährlich wäre.

Als wir aus dem Wald rausgegangen sind, ist sie mir aber zu nah gekommen, ich weiß nicht, woran es genau lag, aber plötzlich hatte der Labbi den Berner Sennenhund und halt nicht mehr ignoriert.

Ich hab echt geschrieen wie am Spieß und wir haben sie versucht zu trennen, aber dann hab ich aufgehört zu ziehen, weil ich mir gedacht habe, wenn ich ziehe und der Labbi den Berner Sennenhund beißt, reiße ich dem Kleinen doch alles auf. Hab die Leine losgelassen und war von dem Bild völlig perplex, geschockt, hab die ganze Umgebung wach geschrieen (aber natürlich hilft KEINER). Der Labbi bellt und knurrt der Berner Sennenhund hat noch gewinselt...Es war ein Horrorzenario!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hab dann in sekundenschnelle noch in Gedanken schon gesehen, wie das Gesicht des Hundes blutüberströmt runterhängt. Und in dem Moment war es aus, ich hab mich auf den Boden geworfen und dem Labbi voller Wucht an den Oberschenkeln der hinteren beiden Pfoten gepackt und weggezogen, ich hätte nie gedacht, dass ich so stark wäre.

Dem Berner Sennenhund ist Gott sei Dank NICHTS passiert. Gar nichts! Hab den Hund abgesucht, hab geguckt, ob irgendwo ne Wunde ist oder Blut: Nichts.
(Ich war wohl die Einzige mit aufgescheuerten, blutigen Knien und kaputter Hose). Und dass nicht mal die Nachbarin was versucht hat. Ganz ehrlich: SIE hat zu verantworten, was dieser Hund tut und da kann man nicht sagen: Ich hab Angst, dass mich der Hund dann auch beißt. Was soll diese Scheiße?
Und sich dann entschuldigen, aber vorher noch der Satz: "Wie du geschrieen hast." Ja, da will ich auch mal sehen, was sie macht, wenn IHR Hund gebissen wird.

Der Berner Sennenhund ist von sich aus weiter gegangen und ich hab dann die Leine genommen und ihn gefüttert und er war auch relativ schnell wieder normal, mein Hund war ja dabei und der war ruhig, was den Berner Sennenhund dann auch beruhigt hat.
Aber dieser Schock. Ich will gar nicht wissen, was für Ängste das in einem noch nicht ausgewachsenen Hund erwecken kann.

Und es tut mir leid, wie leichtsinnig ich sein konnte.
Ich werde NIE wieder mit diesem Labbi spazieren gehen, der ist doch nicht mehr normal!!!! (Nur weil die Besitzer den Hund nicht entmannen wollen).

Und nach diesem Schock bin ich mir sicher....nie wird auch nur jemals ein Rüde bei mir einziehen. Schon gar nicht ein unkastrierter!!!

Ich bin absolut wütend, auch auf die Leichtsinnigkeit von meiner Nachbarin.

Musste mal meiner Wut Luft machen...

Und an alle diejenigen, die auch mal zur Leichtsinnigkeit neigen:

Bitte, bitte passt auf und lasst nicht einfach Hunde zusammen, von denen ihr nicht wisst, ob sie sich so gut vertragen. Und vor allem:
KASTRIERT EURE HUNDE!!!!!!!!!!!!!
 
09.03.2013
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Para

Para

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Hallo Seifenspenderin,

das was da passiert ist ist wirklich nicht schön. Das ist sogar ein Horrorszenario.... (Inka wurde auch vor knapp 4 Wochen gebissen. Keine offene Wunde -aber seit dem ist es wieder ganz schlimm mit ihrer Unsicherheit anderen Hunden gegenüber).

Als Erstes denke ich, dass deine Nachbarin sich die Schuld geben sollte. Sie wollte, dass der Maulkorb abkommt und das die Hunde zusammen laufen sollen.
Man kann solch eine Sozialisierung aber nicht mit der "Brechstange" erzwingen.
Ein Hund wird durch positive Erfahrungen mit anderen Hund sozialisiert und lernt, dass andere Hunde nicht böse sind und man problemlos mit ihnen rumlaufen u. spielen kann.
Eine Kastration macht einen schlecht oder falsch sozialisierten Hund nicht auf einmal verträglich und freundlich anderen Hunden gegenüber.
Das ist lediglich Erziehungssache.

So dass in meinen Augen dein letzter Satz lediglich aus der momentan Erregung zu sehen ist.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Ich schließe mich Para an.

Unkastrierte Rüden (in dem Falle) sind nicht automatisch Aggressiv. Ich hatte im Jenuar einen 13 Jahre alten Goldi-Rüden (unkastriert!) 1 Woche als Urlaubsbetreuung hier und der hat nie nen Pieps von sich gegeben. Einmal wurde er von so nem Malteser wirklich aggressiv angebellt und hat nur hingeschaut & ist weiter gelaufen.

Ich selbst würde zwar einen Rüden auch kastrieren lassen, allerdings eher um zu vermeiden, dass da mal irgendwie was mit einer Hündin passiert. Aggro oder nicht hat nur mit Sozialisierung zu tun.
 
cherry-lein

cherry-lein

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Das war natürlich eine unschöne Situation aber nur weil ein Rüde nicht kastriert ist, ist er gleich böse. Wir hatten bisher 3 Rüden alle unkastriert auf Wunsch meiner Eltern und keiner war "böse". Unser erster Rüde mochte keine anderen Rüden, kam aber mit Hündinnen prima aus, der 2. Rüde war generell mit fast allen Hunden verträglich außer ein paar Ausnahmen und mit unserem jetzigen Rüden ist es das selbe. Manchmal passt einfach die Sympathie zwischen den Hunden nicht und das ist auch völlig okay bei uns Menschen ist es ja auch nicht anders. Ich finde es aber nicht richtig das du jetzt alle unkastrierten Rüden über eine Stange brechen willst, eine Kastration macht den Hund zwar meistens ein bisschen ruhiger aber wenn ein Hund schlecht sozialisiert ist kann eine Kastration auch nicht mehr helfen.
 
Smoothie

Smoothie

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Es ist schlimm was dir passiert ist. Aber nicht alle unkastrierte Rüden sind agressive Bestien.

Ich kenne einen unkastrierten Labrador, seit er ein kleiner Welpe ist und der ist so lammfrom, dass er sich einen Yorkshire Terrier untergeordnet hat und ihn als Rudelchen akzeptiert. Wenn auf den jemand losgehen würde, würde er auch nur winseln und jaulen.

Ich glaube auch nicht, dass das Verhalten des Labradors aus deiner Erzählung unnormal ist. Es ist normal, für einen unsozialisierten Rüden und die schuld trifft nicht das Tier, sondern besitzer und deiner Nachbarin.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Huhu,

Die Situation ist wirklich nicht schön.
Aber warum ist da die"Kastration"Schuld?bzw nicht Schuld?
Weiss man, was dem Labbi passiert ist, das er ist, wie er ist?
Daran sollte gearbeitet werden.

So eine Beisserei hätte auch zwischen euren Beiden Mädels passieren können.
Das passiert leider.
Absolut unschön.
Das hat aber rein gar nichts mit Unkastriert zutun.

Meine Jungs waren auch unkastriert, mein erster und mein Baby.
Mein Baby wurde mit neun Jahren Kastriert, wegen der Prostata.
Nie war dieser Hund Aggressiv.

Was ich hier jedoch sehe, ist euer Verhalten.
Sie wird "lockerer"Und der Hund merkt"ach, die achtet eh nicht auf mich"Und Schwupps.
Und dein Schreien hat das ganze dann noch Verstärkt.
Schreien ist in der Hundesprache ein Anfeuern.Deswegen soll man auch nicht laut werden, wenn es z.b.Klingelt und der Hund bellt.
Du feuerst ihn da durch an.
Der Hund kann deine Sprache nicht Verstehen.

Hier sehe ich einfach die Schuld bei der Frau.
Nicht beim Hund.
 
Moehri

Moehri

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Was ich noch anmerken möchte: wenn dieser Hund wirklich dermaßen unsozialisiert und was weiß ich nicht noch wäre, dann hätte der Kleine definitiv ne Wunde... grade bei dem Durcheinander das du oben beschreibst.

LG
 
Knopfstern

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Aggro oder nicht hat nur mit Sozialisierung zu tun.
Dazu möchte ich noch was schreiben.
Jeder, noch so gute Soziale Hund, kann Beissen und Aggressiv werden.
Warum?Weil er sich nicht alles gefallen lassen muss.
Jeder Hund hat eine Grenze und jeder Hund reagiert anders.
Der eine Schnappt dann mal, der andere knibbst, der andere knurrt, etc...

Das schlimmste, was einem Sozialen Hund passieren kann...
Das er Gebissen wird.
Danach kann es passieren, das es eine Aggression gibt.

Das kann aber auch Hündinnen passieren.Nicht nur Rüden.

Jeder Hund kann Beissen.Das sollte man sich immer vor Augen halten.Es sind schliesslich Tiere und keine Maschinen.
Das ein Sozialer Hund, dieses nicht tun sollte und eigentlich nicht tut, sollte jedem klar sein.
Es gibt dennoch Hunde, die aus Angst-Aggression beissen.Daher fragte ich, ob was passiert ist, das der Hund ist, wie er ist.
Daran muss gearbeitet werden.
 
*Mischling*

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Ich möchte mal eine Vermutung in die Runde werfen, wenn ich das so lese: Im Freilauf haben sich die Hunde ignoriert, als sie an der Leine zu nah aneinander kamen hat der eine geschnappt. Hat der Berner den Labbi vielleicht aus versehen angerempelt?
Zumal das für mich schon eher so klingt, als hätte er den eben im Fell gehabt und man hätte sich mal "angestarrt", aber nach so einem wahnsinns Kampf klingt das nicht.

Ich will gar nicht abstreiten, dass das sicher eine schreckliche Erfahrung für dich war, aber ich glaube nicht, dass der Labbi wirklich gefährlich oder aggressiv in dem Sinne ist, das klingt mir eher nach einer blöden Situation.
Schreien bringt übrigens wirklich nichts, in dem Fall hätte es sich vielleicht sogar erledigt, wenn keiner was gemach hätte (wobei man das nur genau beurteilen kann, wenn man dabei ist und das genau sieht).

Kastration ist außerdem kein Allheilmittel. Der noch im späteren Alter kastrierte Rüde meiner Mutter wusste nämlich scheinbar nicht, dass die Dinger ab sind ;).
Meiner ist nicht kastriert und ich kann ihn dafür mit fast jedem Hund zusammen lassen.
Es ist also nicht immer alles schwarz-weiß und nur weil einer nicht kastriert ist ist er nicht gleich unsozial.
 
Seifenspenderin

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Hallo an alle!

Die Hunde waren auch im Wald an der Leine, aber der Labbi war halt abgelenkt (der kommt normalerweise nicht so oft raus, weil die Besitzer fast den ganzen Tag arbeiten).
Na gut, warscheinlich habt ihr Recht, ich war gestern Abend noch sehr geschockt: Ich kenne fast nur kastrierte Rüden, die sich auch vertragen und jetzt war da halt der unkastrierte, der die Beisserei angefangen hat, war vermutlich ein Moment der Erregung.

Wir hätten einfach vorsichtiger sein müssen und ich hätte mich nicht überreden lassen sollen.

Ich hab meinen Hund ja auch erst seit letzten Sommer und hab bis dahin noch nie sowas erlebt. Nach den Erzählungen, dass der Labrador in der Hundeschule mal einen Hund nicht mehr ohne Pfefferspray losgelassen hat, habe ich echt schon das Schlimmste befürchtet, weil ich nicht wusste, ob ich schreien, weinen oder eingreifen soll. Und dann noch dieses Knurren des Labbis und das Winseln des Berner Sennenhunds.. Weil der eben noch nicht ausgewachsen ist und sie nicht wehren kann!

Ich weiß nicht genau, wie es passiert ist. Der Berner Sennenhund hat sich eigentlich die ganze Zeit an den anderen drei Hunden orientiert, es kann sein, dass der mal am Hintern des Labradors schnüffeln wollte, aber ich glaube, so nah waren sie sich eigentlich nicht.

Mein Hund und der Berner Sennenhund spielen auch oft und "kämpfen", allerdings ist das da eher harmlos und ich kenne ja beide Hunde und sie kennen sich auch, sodass man zunächst von nichts Schlimmen ausgeht. Aber wenn man vorher schon gesagt bekommt, dass der Labbi schon etwas aggressiver ist und man ihn 1. nicht wirklich kennt und 2. sich die Hunde zum ersten Mal sehen, ist da eben schon die Angst. Der Berner Sennenhund wollte ja aber weg vom Labbi und konnte nicht, wenn Debby und der Berner Sennenhund spielen, lässt sie wieder los und er auch und sie rennen auch usw.
Ich hätte nicht schreien sollen, aber der Schreck war zu groß. Und ganz schlimm finde ich, dass niemand geholfen hat. Wir waren auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes und um uns herum war noch ein Cafe und ein Casino. Der Hund hat geknurrt und gebellt und ich hab geschrieen, es hätte ja auch sein können, dass der Hund gerade mich beißt und keiner hilft. Es ist ja auch keiner rausgekommen, so nach dem Motto: "Wenn ich nichts gesehen habe, kann man mir auch nicht unterlassene Hilfeleistung unterstellen."

Allerdings sind der Berner Sennenhund und auch der unkastrierte Labrador nicht besonders gut erzogen. Beide ziehen wie verrückt an der Leine. Der Labbi war schon so oft in der Hundeschule, aber es hat wohl nichts gebracht. Der Berner Sennenhund war noch nie in der Hundeschule.

Der Schreck ist Gott sei Dank weg und der Berner Sennenhund ist auch wie immer (heute Morgen haben Debby und er wieder gespielt).
 
Knopfstern

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Ich hab meinen Hund ja auch erst seit letzten Sommer und hab bis dahin noch nie sowas erlebt. Nach den Erzählungen, dass der Labrador in der Hundeschule mal einen Hund nicht mehr ohne Pfefferspray losgelassen hat, habe ich echt schon das Schlimmste befürchtet, weil ich nicht wusste, ob ich schreien, weinen oder eingreifen soll. Und dann noch dieses Knurren des Labbis und das Winseln des Berner Sennenhunds.. Weil der eben noch nicht ausgewachsen ist und sie nicht wehren kann!
Hat dieser Hund keinerlei Auflagen bekommen?wenn er sich schon so an einem Hund fest gebissen hat, dann dürfte der eigentlich nicht ohne Maulkorb.
Hier verstehe ich die"Sitterin" nicht, warum macht sie ihm seinen Maulkorb ab?
Wenn sie ganz genau weiss, das dieser Hund nicht Kontrollierbar ist?
Warum geht sie dann überhaupt mit zwei Hunden?
Das finde ich nicht sehr Verantwortungsvoll.
Ein Hund, der solche Aggressionen in sich Trägt, ist eine Gefahr, 1.Für andere Hunde, 2.Für Menschen/Kinder und 3.Evtl sogar für die Sitterin.
Dieser Hund gehört in Profi Hände.
Ich möchte hier nichts Schwarz malen.Aber, wenn ein Hund sich so verhält, dann gehört diesem Tier 100% Aufmerksamkeit.
Du sagst selber, der Hund zieht an der Leine.Stell dir mal vor, der Hund hätte sich Los gerissen und es wäre sonst was passiert...
Tragisch, sehr Tragisch das ganze.
 
*Mischling*

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Ich hab meinen Hund ja auch erst seit letzten Sommer und hab bis dahin noch nie sowas erlebt. Nach den Erzählungen, dass der Labrador in der Hundeschule mal einen Hund nicht mehr ohne Pfefferspray losgelassen hat, habe ich echt schon das Schlimmste befürchtet, weil ich nicht wusste, ob ich schreien, weinen oder eingreifen soll. Und dann noch dieses Knurren des Labbis und das Winseln des Berner Sennenhunds.. Weil der eben noch nicht ausgewachsen ist und sie nicht wehren kann!
Ich seh das hier ein bisschen anders, weil es mir schon genauso ging: Wer sagt denn, dass es stimmt? Stille Post über 10 Ecken ist nicht unbedingt zuverlässig ;).
Mir wurde auch lange nachgesagt, dass mein Hund bissig und gefährlich sei, weil ich einmal einen fremden Hund nicht an meinen lassen wollte.
Nachher hat man dann eingesehen, dass das wohl ein Missverständnis war :roll:.
Es tut natürlich auch sein übriges zur Situation, wenn dann andere Hundehalter schon so verängstigt oder misstrauisch an den Hund heran gehen ;).
 
Yvi179

Yvi179

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Was soll ich dazu sagen? Es passiert halt. Wenn man sich mit der sprache der Hunde auskennt, kann man realativ schnell erkennen ob es gut geht oder nicht. Meistens starrt der eine den Anderen an, das reicht dann auch schon aus.
Das mit dem Kastrieren halte ich für ihrsinnig. Meiner ist Kastiert und kommt trotzdem nicht mit domnianten Hunden klar. Dann knallt es auf alle fälle. Nur weil ein Hund noch intakt ist heißt es noch lange nicht das er dann nicht verträglich ist. Das macht das Wesen und die sozialisierung des Hundes aus.

Wie alt ist der Berner überhaupt??

Lg Yvi
 
Tayet

Tayet

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ich wollte nur kurz zum Thema unkastrierte Rüden sagen: wir gehen sehr oft mit Züchterin spazieren, i.d.Regel sind mehrere unkastrierten Rüden dabei. Klar kommt es mal ab und zu das die meinen Macho zu spielen, aber es reicht denen zu sagen, das die es gefälligst lassen sollen. Dann spielen die zusammen oder gehen einfach eigenen Weg. Das ist alles Führung und Erziehung. Wenn die Frau den Hund kaum auslastet usw. wundert mich ehrlich gesagt nicht das er so reagiert.
 
Seifenspenderin

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Der Berner Sennenhund müsste so ca. 8 Monate alt sein.

Ich weiß nicht, ob der Hund Auflagen hat oder nicht, wie gesagt, ich kenne den Labbi eigtl. nur vom Sehen her und meine Nachbarin hat gesagt, dass er sich mal festgebissen hatte. Aber das ist ne gute Frage, ich werde mal meine Nachbarin fragen. Und die sollte es eigentlich wissen, weil sie ja direkten Kontakt zu den Besitzern hat.
Jetzt im Nachhinein komme ich mir wirkl. blöd vor, wenn ich das so lese. Sie dramatisiert wirklich öfter mal etwas, ich werde dem nachgehen.
 
*purdey*

*purdey*

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Seifenspenderin,

ich könnte dir - nach 34 Jahren Hundehaltung und zigtausenden Spaziergängen - unzählige Beispiele liefern, bei denen Rüden erst nach dem Kastrieren aggressiv(er) wurden.
Dann allerdings nicht nur gegen Rüden, sondern auch gegen Hündinnen.
Kastration ist kein Heilmittel gegen Aggressionen!
Es kann wirken, tut es aber meistens nicht.
 
Smoothie

Smoothie

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Der Berner Sennenhund müsste so ca. 8 Monate alt sein.

Ich weiß nicht, ob der Hund Auflagen hat oder nicht, wie gesagt, ich kenne den Labbi eigtl. nur vom Sehen her und meine Nachbarin hat gesagt, dass er sich mal festgebissen hatte. Aber das ist ne gute Frage, ich werde mal meine Nachbarin fragen. Und die sollte es eigentlich wissen, weil sie ja direkten Kontakt zu den Besitzern hat.
Jetzt im Nachhinein komme ich mir wirkl. blöd vor, wenn ich das so lese. Sie dramatisiert wirklich öfter mal etwas, ich werde dem nachgehen.

Geh einfach mal davon aus, dass es etwas drama mäßiger erzählt wurden, wie es gewesen war. Hätte der Labbi wirklich in absoluter ernsthaftigkeit ´töten´ wollen oder auch verletzten, dann hätte er das vermutlich auch gemacht. Aber der Berner Sennen hatte ja nicht einen winzigen Kratzer richtig?
Und meistens kreischen unterlegene Hunde ja sowieso als würde man sie abschlachten.
 
Yvi179

Yvi179

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8 Monate ist ja nicht wirklich mehr klein, und zudem sind sie in der Pupatät. Es sieht und hört sich meistens schlimmer an als es ist. Hätte er ihn verletzten wollen, hätte er es auch getan.
Es spielt bei sowas so viel eine Rolle. Der junge Rüde muss sich nur als Proll aufgeführt haben und dann bekommt er mal eins auf die Mütze. Dazu reicht teilweise nur ein Scharren nach dem Pipi machen und dazu ein Blickkontakt zum Rüden. Sich groß machen und dabei hochtrabend laufen.
Sicher hätte sie den Maulkorb nicht abmachen sollen, aber wenn wäre er sofort drauf gegangen.

Lg Yvi
 
Tayet

Tayet

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Pubertät hin oder her. Müsste man beide im Auge behalten. Labbi wenn er schon sowas gemacht hat, erst Recht und bei ersten Anzeichen eingreifen. Das die pubertierende Hunde manchmal testen ist klar, jedoch verbeißt sich ein normal soz. Hund nicht sofort rein. Erst warnt er und dann wird korrigiert.
 
Infano

Infano

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Ich kenne übrigens viel mehr kastrierte Hündinnen die sich nicht vertragen... :eusa_shhh:
 
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Beisserei , weil unkastriert!!

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