Ist ein Malamute Husky der richtige für mich?

Diskutiere Ist ein Malamute Husky der richtige für mich? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich habe vor mir einen Hund zu zulegen und habe mich sofort in die Malamute Huskys verliebt :uups: Das wäre mein erster Hund, wir haben...
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Brinky

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Hallo,
ich habe vor mir einen Hund zu zulegen und habe mich sofort in die Malamute Huskys verliebt :uups:
Das wäre mein erster Hund, wir haben allerdings immer eine Katze im Haus gehabt (teilweise auch mal 2). Also bin ich nicht ganz tierfremd :p
Zeit für den Hund kann ich auf jeden Fall aufbringen. Mir ist auch bewusst, dass das
sehr viel Arbeit ist und eine Menge Zeit kostet, aber ich wäre bereit diese für ein Tier zu 'opfern'.
Ein Problem ist, dass wir ein relativ kleines Grundstück haben. So richtig austoben ist hier für den Hund nicht drin :/
Der Vorteil ist das ich in einem Dorf wohne und die Natur, heißt sehr viel Wald und riesige Wiesen , nur ungefähr 200 m von meinem Haus entfernt ist.
Außerdem wandere ich sehr gerne und verbringe somit Stunden in der Natur, wobei der Hund dann natürlich mitkommen sollte.
Weiß jemand ob diese Art von Husky damit Probleme haben würde? Ich rede jetzt von wandern und nicht von heiklen Klettertouren :mrgreen:

Zum Schluss frage ich mich dann wo ich so einen Hund am besten finde? Ich habe einen Züchter gefunden, welcher einen sehr professionellen Eindruck macht. Seine Hunde haben schon eine Menge Preise gewonnen und Interviews im Fernsehn hat er auch schon gegeben. Der Züchter ist allerdings in Rumänien:eusa_eh:
Hat vielleicht schon mal jemand Erfahrungen in dem Bereich gemacht?


Ich würde mich über jede Hilfe freuen
Gruß

edit: Züchterlink entfernt, bitte die Forenregeln beachten!
 
10.03.2013
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Infano

Infano

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Also 1. Katzen sind Rudeltiere und sollte immer zu zweit gehalten werden :D

Ob ein Husky das Richtige für dich ist musst du entscheiden. Da solltest du aber bitte sehr selbstkritisch rangehen! :D
Der fehlende Garten stellt kein Problem dar, wenn du ihnen anders den Auslauf verschaffst. Ich denke, Garten verführt viele Menschen eher dazu, weniger mit dem Hund zu machen...

Huskys sind Bewegungstiere. Schlittenhunde. Ob das Wandern ausreicht solltest du am Besten mit Leuten besprechen, die schon einen Malamute haben und ihn artgerecht auslasten.
Stundenlange Spaziergänge sollten im Winter aber kein Problem für dich sein, meine ich.

Außerdem: Diese Hunde sind meist extreme Jäger. Du solltest dich also von Anfang an mit Antijagdtraining und Schleppleinentraining auseinander setzen. Kann aber sein, dass du ihn trotzdem nicht ableinen kannst, wenn das Gelände nicht gesichert ist.

Und: Es sind Sturköpfe! Heißt, sie werden immer erstmal überlegen, ob sie das, was du von ihnen verlangst, jetzt auch wirklich erstmal machen wollen. Wenn nicht... Pech gehabt.

Diese Hunde sind nicht einfach, und mMn auch nicht unbedingt richtig in unseren Breitengraden. Das ist ja aber subjektiv. Du solltest dich auf jeden Fall mit so vielen Menschen wie möglich unterhalten/treffen, die selbst so einen Hund haben.
 
Michse89

Michse89

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Also erstmal... wenn dann heißt es Alaskan malamute, ein malamute Husky gibt es nicht.

Soviel dazu :mrgreen:

Und desweiteren... ich habe 2 große Main coons, einen riesen malamute und eine kleine Wohnung mitten in der Stadt. Die Lösung? ich fahr immer raus in Wald und bespaße meinen Hund dort. Ihm ist es doch egal wie groß sein "Schlafplatz" ist, denn meine Wohnung ist nichts weiteres für ihn. Er brauch natürlich dann draußen seine Abwechslung, geistlich sowie körperlich (und selbst in schlanken Zeiten war Larry nicht grade laufwütend, Malamutes sind eher die ruhigeren, Huskys die Lauffreudigeren...)

Es klappt alles bisher (wieder) super... obwohl er alleine ist (also kein 2t Hund und ich arbeiten gehe...)

mehr kann ich dir nachher erzählen, muss jetzt aber in Wald :mrgreen:
Ps

Der Züchter ist allerdings in Rumänien:eusa_eh:
Wäre ich vorsichtig, gibt genug Betrugsmaschen
 
Infano

Infano

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Okay. Ich hab gelesen, dass sie zum Ziehen von sehr schweren Sachen aber über kürzere Distanzen gemacht sind.
Das klingt vielleicht nicht so anstrengend wie bei den Sibirischen, aber auch das muss man halt erstmal hinkriegen, Auslastungsmäßig...

Wie bei den Aussies würde ich mich nicht darauf verlassen, ein ruhigeres Exemplar zu bekommen, sondern mich im Zweifelsfall lieber für eine andere Rasse entscheiden.

Aber deswegen hab ich ja gesagt, dass man da am Besten mit ganz vielen Rasseliebhabern reden soll. Die eben Wert auf artgerechtes Auslasten legen. Mein Wissen ist in dem Fall nur angelesen...
 
Michse89

Michse89

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Es kommt ebenfalls drauf an, wie man den Hund beschäftigt.
Ist klar, das wenn ich jeden Tag Aktion gebe und den hund so richtig bis zur Grenze bringe, das er das jeden Tag fordern würde.
Ich hab bewusst ein paar tage in der Woche wo ich es ruhiger angehen lasse. Da werden nur ruhige Spaziergänge gemacht und ansonsten extrem couchen.
Ich will keinen Junkie der mir permanent aufn Senkel geht, weil er Hummeln im hintern hat.

Und es gibt viele die das so fabrizieren. Die Huskys bei uns hier haben auch Ruhetage, und nur ab und an wird ordentlich fahrrad gefahren und joggen gegangen. Man muss sie nicht zu einem Extrem beispiel eines Husky "formen".
Ein Züchter meinte auch zu mir, es gibt Leute die laufen Marathons, und es gibt auch viele die lassen es sein.

Und ich denke dieses ziehen von schweren Lasten, nunja... meinen belaste ich garnicht. Keiner der Nordischen hier zieht iwelche Dinge oder Menschen. Die meisten Tiere kommen ja mittlerweile nicht mehr wirklich aus der Arbeitslinie.

Das mit dem Dickschädel kann ich bestätigen, es gibt Tage, wo ich Larry ins Kreuz springen könnte weil er einen auf stur macht, andererseits ist er auch super gefolgsam ^^
Jedenfalls muss man mehr als Konsequent sein, ohne Gewalt, sondern mit viel Geduld und Bayrischen leberkäse :mrgreen:. Einfach wird es sicherlich nicht ;)
 
Infano

Infano

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Dass man Pausen machen sollte ist mir schon klar.
Nichts desto trotz fordern solche Hunde halt einfach mehr als ein typischer Begleithund und darauf möchte ich hinweisen.
Das ist nichts für jeden, und ich find´s halt gefährlich, solche Hunde als "total simpel und eigentlich musst du ihm nur beibringen wie Pausen gehen, dann läuft der einfach normal mit" abzustempeln.
Man sollte schon wissen, auf was man sich einlässt und eben nicht auf ein ruhiges Exemplar hoffen.
 
Michse89

Michse89

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du ihm nur beibringen wie Pausen gehen, dann läuft der einfach normal mit"
Nunja, zum Glück habe ich das so niemals behauptet. Und jeder der auch nur ein wenig Hundeahnung hat, müsste eigentlich wissen, das dass nochmal eine Klasse für sich ist.
Obwohl ich gut behaupten kann, das mein Nordischer wesentlich besser hört, als die Kleinen Trethupen hier, weil die sich ja wohl von alleine erziehen, sind ja schließlich Anfänger Rassen. Das Arbeit dahinter steckt, sollte jedem klar sein, ansonsten brauch ich mir über garkeine Hunderasse nen Kopf machen
 
Infano

Infano

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Naja, deine Posts klangen für mich zumindest schon sehr in die Richtung, deswegen wollte ich das nochmal klar stellen :D

Aber im Endeffekt sind wir dann ja der gleichen Meinung. Auch wenn meine Internetrecherche ergibt, dass dein Larry -zumindest was sein Jagdverhalten angeht- überhaupt nicht rassetypisch ist :D


edit: Bei nochmaligem Lesen... hab ich da wohl mal wieder zuviel in deinen Text reininterpretiert. Da ist mir das mit den Pausen so ins Auge gestochen, dass ich den Rest total umgedeutet hab :D Aber im Endeffekt sagst du ja auch, dass man solche Hunde anders/mehr auslasten muss als so ne Fußhupe. Die sind meistens aber auch nur nicht erzogen, weil sie nie als Hunde wahrgenommen werden :D
 
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Brinky

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Hallo!
Also das man Katzen besser nicht alleine hält ist mir bewusst. Bis vor einem Monat hatte sie auch noch ihre Schwester, diese ist allerdings an den Folgen eines Bisses den sie beim spielen bekommen hat gestorben. Trotz Tierarzt und Operation wurde der Infekt immer schlimmer und hatte sich schon in Knochen verwachsen. SO haben wir festgestellt das beide Katzen FIV haben und das Immunsystem deshalb nicht richtig arbeiten konnte. Aus diesem Grund wird sie auch so schnell keinen Spielfreund mehr bekommen...


Zu dem Malamute..
Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten!:)
Wie ich ja bereits erwähnt habe weiß ich (und bin auch bereit dazu) das dieser Hund eine Menge Zeit in Anspruch nehmen wird. Aber ich finde sowas völlig in Ordnung da ich 5mal pro Woche Sport mache und sehr aktiv bin :p

Michse dürfte ich fragen wo du deinen Hund bekommen hast? Der auf deinem Avatar sieht sehr schön aus !:)
 
Michse89

Michse89

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Larry habe ich von einem Musher aus Salzwedel, der hat sich jedoch zur Ruhe gesetzt und hat sein Rudel nicht mehr.

Welchen Sport machst du denn? Sport ist nicht alles, grade bei Larry fällt mir jetzt auf, wie sehr er köpfchen mäßig gefördert werden will. Vor einiger Zeit war da ja noch garnichts, das daran gearbeitet worden ist. Und nun, wo ich das mit ihm mache, verlangt er es richtig ^^ Wir haben mit Dummy Training angefangen, wo er, weil er ja ein paar (viele paare ^^) Kilos zuviel hat, nicht durch de Gegend hetzen soll, sondern eher konzentriert arbeiten soll. Und ich muss sagen, ne halbe Stunde Kopfarbeit macht ihn schon ziemlich müde ^^

Aber eins muss ich dir noch sagen... du musst es auch lieben, das Haarbüschel dich verfolgen, das du einmal täglich saugen musst und keine zu hohe Schmerzgrenze in Sachen Sauberkeit hast :lol:
Für mich der absolute Tod xD ich putze ihm nur hinterher...
Grade jetzt, wo es schön matschig ist, der Dreck fliegt ihm förmlich zu.
Im fellwechsel kämmt man ungefähr eine Mülleimerfüllung Fell aus dem Getier raus, und das wird nicht weniger ;) Jeden Tag... in der Zeit schauen sie meist ziemlich reudig aus :silence:
Überall lucken Fellbüschel ausm Hund... ich "zupfe" Larry regelmäßig und zieh die ganzen Dinger dann raus xD Und das restliche Jahr verlieren sie auch relativ viele Haare
Und dank des dichten Felles, fällt der Sand immer erst in der Wohnung raus :roll:

Aber schau doch mal in den Notstationen vorbei, grade jetzt hat jemand den ich kenne (der hat einen Schutzhof) 40 Malamutes aufgenommen (auch noch junge Tiere von 7 Monaten), wo der Musher das Rudel aufgeben musste. Wenn Interesse besteht kann ich dir ja mal den Link per pn schicken

@Infano. ja vllt hab ich mich ein wenig komisch ausgedrückt ;) Im Grunde meinen wir ja das gleiche ^^
 
Thema:

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