Welpe sollte einziehen, jetzt wurde Urlaub verschoben...Lösung?!

Diskutiere Welpe sollte einziehen, jetzt wurde Urlaub verschoben...Lösung?! im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Big Problem! Bei uns sollte in 4 Wochen Welpe einziehen. Jetzt das große Drama: mein geplanter Urlaub wurde gestrichen! Nicht komplett, aber ich...
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LeilaLee

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Big Problem!

Bei uns sollte in 4 Wochen Welpe einziehen.
Jetzt das große Drama: mein geplanter Urlaub wurde gestrichen! Nicht komplett, aber ich muß ihn um ca. 2 Wochen verschieben!
Ich habe soooo lange auf den Welpen gewartet...und nun...wollte mal hören
was Ihr zu meinem Not-Plan denkt.

Ich hätte einen Hundesitter (Rentner), er wird auch auf den Hund aufpassen wenn ich im Urlaub bin bzw. wenn ich wieder arbeite.
Kann Hund zwar mit auf Arbeit nehmen, aber nicht immer.
Wenn ich den Welpen hohle kann ich das schon irgendwie deichseln, dass ich die ersten 2-3 Tage erstmal Zuhause bin bzw. ihn am WE hohle.
Wäre es möglich, wenn der Hundesitter zu mir nach Hause kommt solange ich auf Arbeit bin (bin ca. 6 Std. außer Haus), restliche
Zeit bin ich dann da. Oder haltet Ihr das für keine gute Lösung.

Optimal ist es natürlich nicht, das hatte ich mir auch anders vorgestellt/geplant, aber tja...
Hatte mich schon sooo sehr gefreut :-(
 
21.03.2013
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Smoothie

Smoothie

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Wie lange hattest du den Ansicht Urlaub?

6 Wochen waehren ja auch noch zu kurz finde ich.
 
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LeilaLee

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Andere Hundehalter gehen auch arbeiten...
Habe solange Urlaub wie möglich, das sind dann erstmal 5 Wochen am Stück.
Wie gesagt, Hundesitter habe ich und ich kann Hund auch mit auf Arbeit nehmen.

Mein Problem sind diese ersten 2 Wochen wie oben geschrieben.
 
Pewee

Pewee

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Andere Hundehalter gehen auch arbeiten...
Daraus sollte man aber nicht schließen, dass es gut fürs Tier ist, wenn er von Anfang an so früh allein sein muss. Das sind in der Regel nämlich die Leute, die sich dann hier anmelden, weil ihr Junghund alles kaputt beißt oder die Wohnung vollschreit, weil er nicht allein sein kann.

Also versteh ich das richtig: Du würdest den Hund holen, wärst dann das WE da, dann käme für 2 Wochen täglich der Sitter, solange du arbeitest und dann hast du ein paar Wochen Urlaub? Von wo kommt der Welpe denn? Wenn er vom Züchter oder einer guten Pflegestelle kommt, würde ich den Welpen vielleicht einfach 2 Wochen später holen, wenn dein Urlaub anfängt. Ich finde die ersten Wochen sind immer die wichtigsten Wochen. Er lernt sofort seine Bezugspersonen kennen und in den ersten Wochen stellst du die Regeln für das zukünftige Zusammenleben auf. Da würde ich um ehrlich zu sein keinen Sitter so früh holen. Den würde ich lieber für die Zeit nach dem Urlaub engagieren. Mit 6 Wochen Urlaub (oder im schlimmeren Fall noch weniger) und Alleinseintraining kommt so mancher Welpe nämlich nicht klar und dann wirst du sowieso auf einen zurückgreifen müssen, falls der Kleine das noch nicht schafft.

Liebe Grüße
Pewee
 
Susan&Lilly

Susan&Lilly

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Pauschal zu sagen: "andere Hundehalter gehen auch arbeiten" sei mal so dahingestellt.:roll: Die Mehrheit hat sich entweder einen adulten Hund geholt, der schon allein bleiben konnte oder genug Zeit eingeplant, um einem Welpen LANGSAM das allein sein beizubringen. Das Beibringen ist meistens ein Prozess, der über viele Wochen läuft, Schritt für Schritt aufgebaut wird...Wenn man sich zb einen 8 Wochen alten Welpen holt, kann man froh sein, wenn der Kleine innerhalb von 4 Wochen vielleicht eine halbe Stunde gut übersteht. Wobei auch das echt der Optimalfall wäre. 5Wochen Urlaub halte ich da auch für zu wenig, um den Hund dann 6 Stunden allein zu lassen. Beachte bitte auch das bei deiner Planung, wenn du ja schon jemanden hast, der dann auch mal aufpassen kann. Deine Nachbarn werden es dir danken;)

Wenn du den Welpen von einem seriösen Züchter holst, hat dieser sicher kein Problem damit den Welpen noch 2 weitere Wochen zu betreuen. Frag doch einfach mal nach. Ansonsten finde ich es auf jedenfall gut, wenn jemand bei dir zu Haus auf das Hundekind aufpasst. So hat er nicht den ständigen Ortswechsel, kann sich besser eingewöhnen und wenn du Glück hast, sieht er dich dann trotzdem noch als Bezugsperson an, wenn du dich nach und vor der Arbeit ausgiebig mit ihm beschäftgist.
 
Infano

Infano

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Weiß der Rentner denn, was da für eine Arbeit auf ihn zukommt?
Also die Reinlichkeitserziehung, Grenzen setzen (die ihr auch wollt - das muss man vorher gut absprechen!) und so weiter?
Es gibt ja durchaus Welpen, die ziemlich anspruchsvoll sind. Da kann man schonmal gut beschäftigt werden. Alle 2h raus, nach jedem Essen/Spielen/Schlafen auch nochmal und im Blödfall kann er trotzdem schonmal das ein oder andere Malheur wegputzen.

Ansonsten weißt du wahrscheinlich selbst, dass es nicht die beste Lösung ist, sonst würdest du nicht hier fragen ;)
Ich persönlich würde mir den Hund auch 2 Wochen später holen. Eben damit er erstmal lernen kann, dass du die wichtigste Person in seinem zukünftigen Leben sein wirst :)
(Abgesehen davon könnte ich persönlich mich in der Zeit wohl auch nicht auf meine Arbeit konzentrieren :D ).

Und wie die anderen sagten... nur weil andere das so machen heißt das nicht, dass es die beste Lösung ist. Sonst würde man ja auch sagen können, dass Stachelhalsbänder und Würger in Ordnung sind. Machen andere ja auch :roll:
(Übrigens gibt es hier und in einem anderen Forum tatsächlich Hunde, die jetzt schon 5 Monate alt sind, mit denen täglich trainiert wird und sie immer noch an der 5min-Marke kratzen. Jeder Hund ist anders und lernt unterschiedlich schnell, das kann dann auch ziemlich in die Hose gehen)
 
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LeilaLee

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Ich hatte nie geschrieben, dass er 6 Stunden alleine sein muß. Das muß er weder als kleiner Hund, noch als großer!
Entweder ich nehme ihn mit auf Arbeit oder er wird bei mir zu Hause gesittet während ich arbeite.
Rentner kann man auch mit Ende 50 sein! Der Hundesitter ist verwandt mit uns und topfit, kein alter Opi oder so! Hat auch Hundeerfahrung und wohnt 5 Minuten von uns entfernt.
Ich würde ja nicht auf die Idee kommen einem wildfremden, unkompetenten Menschen meinen Hund anzuvertrauen.

Die Idee ihn erst zwei Wochen später zu holen ist gut...
 
Infano

Infano

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Das war auch nicht böse gemeint ;)
Rentner hat nur weniger Buchstaben als Hundesitter und schreibt sich deswegen schöner :)

Nichts desto trotz sind das einfach Fragen, die ich immer im Voraus stellen würde, eben weil viele leider nicht wissen, was das für eine Arbeit ist.
Die denken dann, "bisschen Welpensitting" ist ja kein Problem.

Das ging weder gegen dich noch gegen deinen Sitter :D
 
suno

suno

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Hallo,
ich finde die Lösung mit dem Hundesitter optimal. Wo ist das Problem?

Es heißt ja immer, daß ein Welpe/Hund Beständigkeit und gewohnte Umgebung etc. braucht. Nun ist das natürlich relativ und Auslegungs- Sache

Die "Beständigkeit" meines Schäferhundes war als Welpe - die Unbeständigkeit meines Lebens.
Wir sind in den ersten 8 Monaten aus beruflichen Gründen, fast dauernd unterwegs gewesen, Baby Hund immer dabei. Die ganze Republik hoch und runter....mal Auto, mal Zug. Sie war der Star vieler Büro- und Konferenzräume...hat gefühlte 500 Menschen kennen gelernt, hat in Hotels und Pensionen mit mir übernachtet....schlief im Schlafwagen usw.

Einzig Organisationstalent und Bereitschaft mehr zu tun als andere Halter war gefragt. Als Resultat habe ich eine wohlerzogene , unerschrockene und zu allem aufgeschlossene Schäferfreundin, mit sehr tiefer und wundervoller Bindung zu mir.

Warum sollte das bei dir anders sein? Dein Welpe lernt - yeah jetzt gehts zum Sitter / bzw. juhu mein Entertainer kommt. Du gehst sicher morgens bevor du gehst raus zum Pippi machen....wenn das dann dein Sitter präzise alle 2 Stunden auch macht - wird das Stubenrein werden sicher schnell passieren.
Dann holst du ihn abends (nach 6 aufregenden Stunden) wieder ab....machst dein Ding mit dem Welpen und vielleicht nimmst du ihn sogar ein oder zweimal mit ins Büro - wenns paßt. Das würde ich aus psychologischen Gründen empfhelen:mrgreen:: Dann kann er dort schon mal ein paar Herzen erobern.....am Wochenende bist du dann komplett da....

Der Hund wird also seinen Sitter kennen und lieben lernen, "sein" Büro und sein zu Hause. Im übrigen ist so ein Hundesitter, der den Hund schon als baby lieben lernt goldwert.....bestimmt brauchst du ihn später ab und an auch nochmal.

LG Suno
 
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LeilaLee

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Danke, Suno, das sind doch mal aufbauende Worte.
Dass es nicht die Traumlösung ist, ist mir auch klar.
Ich wär tausendmal lieber mit dem Kleinen allein...auf der anderen Seite muß er auch irgendwann lernen, dass er eben mal woanders hin muß, falls ich mal verhindert bin.
Und das ist ja gut wenn er das rechtzeitig lernt und nicht erst kurz vor knapp.
Das Wichtige ist ja, dass er nicht alleine ist...wobei man das ja auch zeitig trainieren muß, dass er rauskommt zum Pipi machen und sein Fressen bekommt...dazwischen mal spielen und schlafen.
Welpen schlafen doch auch relativ viel.
Man soll ja in der Prägephase viele verschiedene Dinge/Situationen kennenlernen, dann lernt er halt seinen Sitter paar Tage früher kennen als normal.
Wenn ich in einer Wg wohnen würde, dann würde der Hund ja auch mehrere verschiedene Leute kennenlernen.

Klar geh ich in der Früh raus mit ihm, geb ihm Futter, ´ne Runde spielen, ist alles drin.
Von daher lernt er, Futter gibt´s von der Frau und von dem Mann, der da kommt und beide machen tolle Sachen. Nach der Arbeit gibt es dann halt wieder von mir das Programm.
Letztendlich ist er mit mir definitiv mehr Zeit zusammen.


Ich kenne eine Hündin, die geht regelmäßig zu verschiedenen Hundesittern und hat damit auch keine Probleme...sie ist das einfach so gewohnt und ein ganz toller Hund, ohne
Schaden.
 
Susan&Lilly

Susan&Lilly

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Hat doch auch keiner gesagt, dass der Hund von einem Sitter einen Schaden davon tragen würde. Und die Sache mit dem Sitter an sich hat hier auch keiner wirklich kritisiert:eusa_think:

Ganz im Gegenteil. Gerade, da der Sitter ja dann bei dir zu Haus ist, ist es an sich eine gute Zwischenlösung. Problematischer hätte ich dann den Umgebungswechsel gefunden - gerade zum Anfang - wenn ein Sitter den Kleinen mit zu sich nach Hause genommen hätte. Aber selbst davon bekommt nicht jeder Hund gleich einen Schaden;) Meine Hündin war auch einmal für einen Tag bei einer Sitterin mit Hund daheim als sie vielleicht 4 Monate alt war.

Darf man denn fragen, was es für ein Hundekind wird?:D
 
Pewee

Pewee

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Gegen einen Sitter hab ich auch nichts. Im Gegenteil. Ist allemal besser, als einen Hund 8 Stunden oder länger Zuhause zu lassen. Nur ICH persönlich würde es halt einfach so einrichten, dass man den Hund holt, wenn man Zeit hat für die ersten Wochen und danach den Sitter anstellt. Die ersten Wochen sind noch so prägend für Bindung und Regeln, dass man sich theoretisch schon 100% drauf verlassen müsste, dass der Sitter das so macht, wie man es möchte - und das würde ich schon bei meinen Eltern oder Freund bezweifeln, weil nur ich es mir recht machen kann, was das angeht :lol:

Bei uns haben die ersten Wochen immer eine so wichtige Rolle gespielt. Meine Mutter hatte am meisten Zeit für unseren Rüden als Welpen und die Bindung war einfach immer eine ganz andere als zu meinem Vater oder mir. Dafür hab ich die ersten Wochen viel mit unserer Hündin verbracht und jetzt haben wir diese "besondere Bindung" und ich schiebe die auch einen Großteil darauf, dass ich in dieser stressigen Zeit der Umgewöhnung ans neue Heim immer da war und sie ins neue Leben geführt habe (so wie es meine Mutter bei meinem Rüden tat ;)). Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man das nutzen, finde ich. Dafür würde ich den Hund auch zwei Wochen länger beim Züchter/Pflegestelle lassen, wenn es zeitlich dann besser funktioniert.
 
Infano

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Die ersten Wochen sind noch so prägend für Bindung und Regeln, dass man sich theoretisch schon 100% drauf verlassen müsste, dass der Sitter das so macht, wie man es möchte
Wir hatten am Anfang auch eine Liste mit Regeln aufgestellt. Die wurde aber eh umgestoßen ;D Manche Sachen hat BJ einfach nicht gemacht und waren somit sinnlos, andere hat er sich einfach ausgedacht. Sachen, mit denen wir einfach nicht gerechnet hätten und dementsprechend dann auf die Liste gesetzt werden musste.... Das hätte ein Sitter gar nicht machen können :D


Ansonsten habe ich hier auch nirgends lesen können, dass hier gegen einen Sitter gewettert wurde.
 
Pewee

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Ja, das denke ich auch. Klar, wenn man alles versucht durchzuplanen, geht es eh schief. Aber ich weiß genau, wie andere Halter sein können. Da werden dann plötzlich Dinge heimlich erlaubt, die beim Halter nicht erlaubt sind. So ein bissi, wie das Oma-Syndrom, die ja alles grundsätzlich bissi anders macht, weil sie die Oma ist :lol: Wenn der Hund durch mich die Grundregeln kennt, sind so Ausnahmen ok, aber wenn er das direkt beim Einzug alles so mitkriegt, behindert das nur MEINE Regeln UNSERES Zusammenlebens. Und das m.E. stärker als wenn der Hund schon ein paar Monate hier wohnt und mal bissi Schelm bei Nachbarn oder Freunden sein darf. Und gerade Dinge, die Hunde im Welpenalter prägen, kriegt man nur so schwer wieder raus.
 
Sofia-Lusia

Sofia-Lusia

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Ich halte es zwar nicht für die beste Lösung aber durchaus machbar. Als wir Blacky bekommen haben, hatte Mama 6 Wochen Urlaub genommen ( ihren kompletten Jahresurlaub plus überstunden ) und in der zeit wurde er Stubenrein ( er kam aus spanien und war 6 Monate alt, konnte aber rein garnichts, nichtmal treppensteigen ) naja aufjedenfall lernte er in der zeit noch allein zubleiben. Als die 6 Wochen um waren klappte alles prima. So das er schon die 4 Stunden die er alleine sein musste, alleine bleiben konnte. Allerdings muss ich dazu sagen das wenn etwas gewesen wäre und er mal doch dringend raus musste, meine Oma oder mein Opa ( die wohnen bei uns mit im Haus ) die haben ihn dann in den Garten gelassen. und wenn sie das Törchen aufgemacht haben, konnte er auch mal die Treppe runter und sie unten besuchen.
 
suno

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Hallo,
bei Leuten die ein Problem mit ihrem Hund haben, bin ich ja auch ein Verfechter der disziplinierten Regelmäßigkeiten. Bei sozusagen unverdorbenen und für alles offene Welpen .- denke ich sind liebevolle, freundliche und unterschiedliche Einflüsse nur von Vorteil.

Und ich gebe zu bedenken, daß der/die Themensteller -in gerade mal für knapp 10 Tage und an denen für 6 Stunden den Sitter hat. Davon verpennt der Winzling auch noch drei....Danach kommen dann 6 Wochen pur.
In denen würde ich sogar vorschlagen den Hund ab und an mal zum Sitter zu bringen....Leute zu besuchen (von TA bis hin zu Freunden)

Ich denke auch viele unterschätzen ihren Hund. Ein Hund lernt sehr schnell bei wem er was darf und bei wem nicht. Vielleicht ist dies ein wenig mehr Arbeit und der Prozess dauert länger..., aber was tut man nicht alles für seinen Hund:mrgreen:. Ein wenig so wie bei Kindern die zweisprachig erzogen werden. Es dauert etwas länger bis sie sprechen - dann aber beherrschen sie 2 Sprachen perfekt.

Rosi kann sehr wohl unterscheiden in welcher Umgebung sie z.B. in die Küche darf oder nicht - auf die Couch oder nicht...
ein paar Beispiele:
Bei einer Dame ihres Herzens ist Küche tabu, da die Frau ein wenig unsicher auf den Beinen ist - und die Küche recht klein. Da sitzt sie davor und freut sich auf das ein oder andere leckere Ding , das aus der Tür "geflogen " kommt.
Bei meiner Mutti, die meinen Hund vor mir begrüßt :eusa_shhh: darf sie sofort mit in die Küche - denn dort erwartet sie ein begrüßungs Leckerlie....Sie würde nie einfach so in eine fremde Küche rennen - es gibt ein komm oder warte....das ist alles.

Resultat: Sie hat gelernt zu "fragen" Küche ja oder nein - also sobald ich bei Fremden zu besuch bin - erhält sie entweder die Erlaubnis oder eben ein nein - und beides klappt.:clap:

Das Gleiche für die Couch....bei mir (also zu Hause) darf sie auf Couch und Bett, im Büro hat sie ihre eigene Couch die andere ist tabu - bei meiner Mutti und den meisten Leuten die ich so besuche ist dies Verboten. Und beides kein Problem. Wieder "fragt" sie ob sie hoch darf..(sie steht davor und hebt eine Pfote)...bei einem Nein, legt sie sich eben auf den Boden/Decke - bei einem hopp, erobert sie die Couch.:uups:

Wieder ist die Regelmäßigkeit relativ. Regelmäßg ist, daß es ein ja oder ein nein gibt - diese Regel gilt es einzuhalten. Ich gestatte oder unterbinde. Das gleiche gilt für den Sitter, die Mutti, den Nachbar.... Ich finde das sehr viel angenehmer, als einen Hund zu haben der nur entweder - oder kann.

LG Suno
 
Pewee

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Ich denke auch, dass ein Hund schnell lernt, wo er was machen darf. Und ich würde es jetzt auch nicht als aaabsolutes No Go bezeichnen, wenn der Hund gleich zu Beginn einen Sitter kennenlernt. Ich halte aber die ersten 1-2 Wochen für sehr wichtig und prägend und vor allem für einen "Moment", den der Hund nicht "vergisst" und der ihn stark auf mich prägt (völlig unabhängig vom Alter, auch wenn er schon 3 oder 10 ist). Damit meine ich dann auch nicht "bleib 6 Wochen daheim und 24 Stunden beim Welpen... im Haus... und am besten nur im Wohnzimmer" :lol: Der Hund soll viel kennenlernen. Menschen, Tiere, Umwelt und alles was dazu gehört. Aber eben auch die ersten Regeln "geh nicht auf die Couch", "dein Futterplatz ist hier und nicht auf dem Tisch", "diese Ecke ist tabu" - was man eben auch immer für Regeln aufstellt.
Naürlich kann Sitter das mit Anweisung auch durchziehen... aber ich hab genug der "Omis" kennengelernt, die es bissi anders machen oder mal eine "Ausnahme" hinnehmen. Zumindest in diesen ersten 1-2 stark prägenden Wochen wollte ich das für meinen Welpen nicht. ABER ich halte einen Sitter allemal besser als ihn einfach gleich die ersten 2 Wochen 6 Stunden allein zu lassen, wie es in vielen Haushalten ja noch Gang und Gäbe ist.
 
Tayet

Tayet

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auch auf die Gefahr mit Tomaten beworfen zu werden: also ich finde diese 6 Wochen Urlaub für einen Welpen absolut lächerlich. Kenne auch keinen im Freunde/Züchterkreis der sowas gemacht hat. 2-3 Wochen ja, aber nie mehr als 4.
Ich hatte auch Pech und als ich 3 Wochen Urlaub hatte, sind die Welpen leider tot zu Welt gekommen. Also hieß es auf ein nächsten Wurf warten. Ich konnte meine dann eine Woche länger bei meine Züchterin lassen und dann nur 2 Wochen mit ihr daheim gewesen. Da wurde weiter an bleiben im Kennel gearbeitet (meine Züchterin hat schon mit kleinen geübt) und nach 2 Wochen kam sie mit zur Arbeit. Wo sie auf mich gewartet hat während ich in OP oder auf Stationen arbeitete. Zwischendurch alle 2h pieseln und dann Mittags eine Runde draußen spielen (8-13 Uhr erste Schicht). Dann von 16-19 wieder arbeiten. Und im Ernst...der Hund ist normal aufgewachsen, ich habe kein Problem sie irgendwo alleine im Kennel oder so zulassen. Und ich würde bei allen anderen meinen Hunden es nicht anders machen.

Klar vorausgesetzt ich kann den Hund mitnehmen, kann nach Hause alle paar Std. oder arbeite nur wenig. Oder habe eben einen Sitter. Aber 6 Wochen Urlaub...oder 4...total übertrieben...(mMn)
 
suno

suno

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Hallo Tayet,
keine Tomaten ---- ich werfe Blumen und Gutsel:mrgreen:

Ohjeh ich mach was merkwürdiges und zitiere mich selbst:

Einzig Organisationstalent und Bereitschaft mehr zu tun als andere Halter war gefragt. Als Resultat habe ich eine wohlerzogene , unerschrockene und zu allem aufgeschlossene Schäferfreundin, mit sehr tiefer und wundervoller Bindung zu mir.
...denn genau das hast du getan...und so sehe ich das auch.

LG Suno
 
kekslosekeksdose

kekslosekeksdose

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Ich stimme den beiden zu, 6 Wochen sind übertrieben. Selbst meine Züchterin sagt das 2 Wochen ausreichend sind. Sie hatte auch mal einen Welpen an ein Paar vermittelt, das nur ein par Tage frei hatte, allerdings waren bei denen die Schwiegereltern mit im Haus, die sich dann um den Welpie gekümmert haben.
mach dir nicht zuviel Gedanken !
 
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