Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung

Diskutiere Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Tag, meine Frau und ich würden uns gerne einen Hund anschaffen. Wir leben in einem Einfamilienhaus und haben 2 Kinder von 9 Jahren und 1,5...
  • Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung Beitrag #1
R

Rocko

Beiträge
2
Punkte Reaktionen
0
Guten Tag,

meine Frau und ich würden uns gerne einen Hund anschaffen. Wir leben in einem Einfamilienhaus und haben 2 Kinder von 9 Jahren und 1,5 Jahren. Nun spielen wir mit dem Gedanken uns einen American Staffordshire Terrier anzuschaffen, doch sind wir uns dabei nicht ganz sicher ob das mit den beiden kleinen Kindern passen würde.

Wir sind uns natürlich bewust das dieser Hund eine Konsequente Erziehung benötigt doch wissen wir nicht ob unsere Erfahrung dazu ausreicht. Durch die ganze Kampfhund Problematik ist man natürlich gerade bei Hunden dieser Art in der Familie etwas sensibilisiert und unsicher, obwohl wir natürlich auch der Meinung sind, das der Mensch das Untier dabei ist und nicht der Hund.

Nun habe ich hier gelesen http://www.haustiere-lexikon.com/american-staffordshire-terrier.html

Diese Eigenschaften machen ihn zu einem verlässlichen, liebevollen Hausgenossen und zum idealen Wachhund, der Haus und Hof tapfer gegen Eindringlinge verteidigt.

Wir möchten ja weniger einen Wachhund sondern eher den Familienhund mit dem man durch dick und dünn gehen kann, auch auf Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/American_Staffordshire_Terrier wird davon gesprochen das der Hund sehr verspielt ist.

Gibt es hier eventuell American Stafforshire Halter mit Kindern die mir einige Tipps geben könnten ?

Natürlich würden wir vor der Anschaffung auf ausreichend Lektüre zurück greifen und auch den Besuch einer Hundeschule ziehen wir in Betracht.

Doch ist es uns sehr wichtig an den Erfahrungen Anderer mit dieser Rasse teilzunehmen.

Vielen lieben Dank
Rocko
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #1
A

Anzeige

Guest
Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
  • Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung Beitrag #2
Susan&Lilly

Susan&Lilly

Beiträge
1.101
Punkte Reaktionen
0
Ich finde eure Entscheidung für die Rasse schonmal toll...nur um das vorweg zu sagen;)

Ich würde sagen, dass es ganz darauf ankommt, ob ihr einen Welpen oder einen adulten Hund aufnehmen wollt. Man kann Hunde an so ziemlich alles gewöhnen. Gerade ein Welpe lernt sehr schnell, was er darf und was er nicht darf. Ich beobachte regelmäßig eine Seite einer Züchterin und dort sieht man viele ihrer Bekannten oder auch Welpenkäufer, die Kinder haben. Und das sieht dort alles harmonisch aus. Solange man die grundlegenden Dinge zum Thema Hund und Kind beachtet, dürfte es da keine Probleme geben:)

Zusätzlich möchte ich dich natürlich auch nochmal daran erinnern, dich über sämtliche Haltungsbedingungen bezüglich sogenannter Kampfhunde zu informieren, falls das noch nicht passiert ist. Auch bei uns wird in Zukunft ein Staff einziehen, daher weiß ich leider mit wieviel Kosten, Prüfungen usw die Haltung verbunden ist. Die meisten Infos dazu bekommt man auf der jeweiligen Gemeinde und Tierarzt (für den Wesenstest).
 
  • Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung Beitrag #3
R

Rocko

Beiträge
2
Punkte Reaktionen
0
Hallo Susan,

ja sollte schon ein Welpe sein, ich kenne die Rasse auch, meine Bekannte hatte mal einen American Staffordshire Terrier doch der war leider sehr agressiv was andere Hunde anging, griff wenn er ohne Leine war jeden Hund an, so das diese den dann irgendwann nicht mehr von der Leine ließ. Wurde aber mit sehr viel Liebe, vielleicht etwas wenig Konsequent erzogen.

Leider wurde der Vater des Rüden in Hundekämpfen verheizt, so das man davon ausgehen könnte, das die Agressivität anderen Hunden gegenüber vererbt wurde. Keine Ahnung doch ansonsten war der Menschen gegenüber sehr lieb.

Bis meine Freundin schwanger wurde, dann ging der auch andere Menschen an, daher habe ich etwas Respekt und weiß nicht so genau ob es so eine gute Entscheidung wäre.

Natürlich würde ich den Hund nur beim Züchter kaufen.
 
  • Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung Beitrag #4
Infano

Infano

Beiträge
6.002
Punkte Reaktionen
0
Ob ein Hund familientauglich ist oder nicht ist in erster Linie erziehungssache. Es sollen tatsächlich auch schon Labradore gebissen haben.
Natürlich ist es auch wichtig, dass die Welpen anständig sozialisiert werden, dh eine ruhige und liebevolle Mutterhündin und so weiter.
Bei SoKas ist es mMn außerdem sehr wichtig, wirklich von Anfang an mit Hundetrainern zusammen zu arbeiten, die sich auch mit dem Wesenstest und so weiter auskennen. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Hund sich keine Fehler erlauben darf. Selbst wenn er von einem anderen Hund angegriffen wird und dem anderen Hund ein Härchen krümmt wird er wahrscheinlich schuld bekommen und sein Leben mit Maulkorb und Leinenpflicht fristen.
Dessen sollte man sich schon bewusst sein, wenn man sich einen ins Haus holt.

Du solltest dich aber wirklich jetzt schon mit verschiedenen Züchtern in Verbindung setzen und dich einfach mit ihnen unterhalten. Die können dir auch noch viel mehr über die Rasse erzählen und Informationen aus erster Hand geben.

Außerdem sollte dir klar sein, dass du dir keinen "Begleithund" ins Haus holst. Du holst dir einen Hund, der 3h mind. am Tag Bewegung braucht, dazu noch geistige Auslastung und Antijagdtraining (da ja Terrier).
 
  • Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung Beitrag #5
Pewee

Pewee

Beiträge
28.757
Punkte Reaktionen
3
Huhu,

die Frage ist natürlich, was genau euch am Staffi gut gefällt. Was die Erziehung angeht, würde ich mir durch eine gute Hundeschule und viel Ehrgeiz weniger Gedanken machen als über die Probleme, mit man mit einem Soka leider schnell bekommen kann, wenn er nur falsch guckt. So ein Hund ist leider schneller weg, als man denkt. Vor allem, wenn Kinder in der Familie sind (da petzen Leute mal besonders gerne oder erfinden Geschichtchen). Da wäre dann die Überlegung, wenn es eher darum geht, dass ihr den Hund einfach nur hübsch findet, vielleicht doch eher zu einer Rasse tendiert, die weniger Gefahr läuft, schnell wieder abgenommen zu werden. NRW ist da m.W. etwas strenger, was solche Sachen angeht. Es sei denn, es gibt jetzt für euch ein unschlagbares Argument, wieso es nur diese eine Rasse sein darf.

Persönlich hab ich immer sehr gute Erfahrungen mit Boxern gemacht (falls es vom Aussehen her in diese Richtung gehen soll). Ich hab sie als Hunde mit recht hoher Toleranz- und Frustgrenze erlebt. Sie sind aktiv, bei allem dabei, vertragen aber auch mal einen ruhigen Tag. Sie sind gute Kumpel, finde ich. Allerdings etwas ungestüm und tollpatschig. Kann also schon passieren, dass da unbeabsichtigt ein Kind umgeworfen wird. Bei eurem Kleinen müsste man dann besonders acht geben (die Kinder in meiner Familie hats allerdings alle nicht umgebracht ;)).

Der Staff ist halt... vielleicht nicht so einfach. Nicht unbedingt, weil er ein Staff ist, sondern weil diese Wach-Terriermischung nicht ohne ist (ich hab beide Triebe sozusagen einzeln auf je einen Hund verteilt *lach*). Auf lange Sicht werdet ihr da nicht nur den Familienhund haben. Da werdet ihr was leisten müssen. Das gilt zwar für alle Rassen, aber bei solchen Hunden wäre ich besonders penibel. Geistig und körperlich wird er mit einem 1stündigen Spaziergang nicht hinkommen. Das schlimmste, was euch passieren kann, ist ein Staff, der sich seine eigenen Aufgaben sucht. Die sind nicht nur schwer abzugewöhnen, beim Staff wird man besonders darauf achten und ggf. Schritte einleiten (wenn er z.B. andere stellt oder gar jagt oder zurecht weist). Bei manchen Rassen könnte man speziell gucken, dass man Züchter findet, die eher "trieblos" züchten. Damit ist der Trieb zwar nicht weg, aber nicht mehr so stark ausgeprägt. Beispielsweise gibts bei Labradoren eine Leistungszucht und eine Showzucht. Der eine ist dann eher für den Gebrauch, der andere eher "für die Familie". Sowas gibts bei einigen Rassen. Auslastung braucht das "ruhige" Tier immer noch, aber ihr werdet nicht täglich 4 Stunden auf dem Hundeplatz stehen müssen, um es mal überspitzt auszudrücken.

Bis meine Freundin schwanger wurde, dann ging der auch andere Menschen an, daher habe ich etwas Respekt und weiß nicht so genau ob es so eine gute Entscheidung wäre.

Das kann dir bei jedem Hund passieren. Hunde spüren das, wenn jemand aus dem "Rudel" oder "schützenswertes" schwanger ist. Manche haben dann den Eindruck, sie müssen eben diesen besonders verteidigen. Da muss konsequent mit Erziehung gegengehalten werden. In solchen Fällen musst du bzw. deine Freundin zeigen, dass ihr den Schutz des Hundes nicht braucht.
 
  • Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung Beitrag #6
M

Murphy3101

Beiträge
5
Punkte Reaktionen
0
leider bin ich sehr selten online ( viel arbeit ), aber ich MUSS hier drauf antworten..
@ rocko

du darfst in NRW keinen Staff vom züchter holen, denn es ist in NRW nur erlaubt, einen hund dieser rasse aus dem TS oder tierheim zu übernehmen. dafür solltest du auf das OA gehen und vorab eine genehmigung beantragen, dann brauchst du den großen SK nachweis ( kann man auf dem vetamt in köln machen ). holst du dir einen hund vom züchter, wird er beschlagnahmt und du bekommst eine anzeige an den hals. lass es also.
hier eine kompetente adresse in köln für dich und deine familie .. www.pit-staff.de ( ansässig in köln ostheim - schönen gruss von rosi ) . sie werden dich über alles informieren und dich aufklären. auch gibt es immer wieder welpen und junghunde dort. lern die rasse kennen und lieben. ;)

woher weißt du, dass der vater des welpen im HuKampf verheizt wurde ?? HuKämpfe sind seit 1830 verboten und stehen unter strafe. auch werden welpen aus diesen verbindungen nicht an privatleute verkauft, sie werden im verborgenen gehalten.
auch schreibst du nicht, ob der staff vieleicht mal gebissen wurde und deshalb agro auf andere hunde reagiert, oder ob die besitzer einfach nur unsicher sind. macht aber nichts.
der amstaff ist ein reiner familienhund, der sowohl eine sehr hohe reizschwelle hat, wie auch extrem kinderlieb ist.

@pewee

der staff ist nicht schwieriger als ein boxer, wahrscheinlich sind sie sogar nicht so grobmotorisch wie boxer.. und nochmal, der staff sollte nicht mit dem pit verwechselt werden, was leider oft passiert. der pit ist arbeitslinie und weitaus triebiger als ein stafford. und bitte, wie willst du einen hund "trieblos" züchten. das erkläre mir doch mal bitte.. was bedeutet das wort "trieblos " für dich ?und was den boxer angeht, der sollte auf die erste rasseliste mit drauf, denn wie du vieleicht warst, hat der boxer auch eine karriere als "bullenbeißer " hinter sich, genau wie der ambull. und nur, weil der staff und der pit vor über 260 jahren mal als kampfhund lief, sind sie es heute bei weitem nicht mehr, zumal die hunde sofort selektiert wurden, wenn sie nur einen zahn gegen einen menschen zeigten. man hat den boxer nur nicht auf die liste gesetzt, weil es der DEUTSCHE BOXER ist. auch ist es bullshit, dass die rasse soundsoviele stunden pro tag gearbeitet werden muss. es gibt kaum eine rasse, die draußen aufdrehen kann und zuhause liegt und pennt. wieviele staffis kennst du ? meine kinder sind mit pitbull und staff, sowie rotti groß geworden und wurden liebevoll umsorgt und rücksichtsvolll behandelt.
allerdings hast du recht damit, dass hunde gerne die familie schützen, besonders wenn die frau schwanger ist, was ich persönlich auch prima finde, zeigt es nur die enge bindung an den menschen.
 
Thema:

Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung

Einige Fragen zur American Staffordshire Haltung - Ähnliche Themen

Der Staffordshire Terrier - Fragen über Fragen: Hallo liebe Hundefans :) Heute möchte ich euch gerne ein paar Fragen zur Rasse "American Staffordshire Terrier" stellen. Ich habe früher schon...
Oben