Hunde und Treppen

Diskutiere Hunde und Treppen im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ihr Lieben, bitte verzeiht, falls die Frage allzu doof ist - aber auch wenn ich inzwischen viel über Hunde gelernt habe, bleiben mir dennoch...
seven

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Hallo Ihr Lieben,
bitte verzeiht, falls die Frage allzu doof ist - aber auch wenn ich inzwischen viel über Hunde gelernt habe, bleiben mir dennoch einige Lücken....
Meine Frage wäre:
Wie sieht es bei Hunden mit Treppen aus?
Ich weiß, dass es Hunderassen gibt, die am besten gar keine Treppen steigen, dann gibt es welche, für die gelegentliches Treppensteigen ok ist.
Gibt es auch Hunderassen, die jederzeit so viele Treppen steigen dürfen, wie sie wollen? Und wenn
ja, welche sind das (also nicht welche Treppen, sondern welche Hunde ;) )

Freundinnen von uns wollen sich jetzt eine Eigentumswohnung kaufen und sich dann einen Hund zulegen. Sie haben jetzt eine Wohnung ausgeguckt, die erstens im 2. Stock liegt und zweitens über 2 Etagen geht.
D. h., der Hund müsste nicht nur zu jedem Gassigang die 2 Etagen durchs Treppenhaus laufen, sondern er hätte auch permanent in der Wohnung diese Treppen zu überwinden. Ist das ok? Gibt es Hunderassen, denen das nichts ausmacht? (Geplant ist eine mittelgroße Hunderasse, festgelegt haben sie sich da noch nicht...)

Ich werde von denen schon immer zur Schnecke gemacht, wenn ich sage, dass es nicht geht, dass der Hund 8-10 Stunden am Tag allein ist, und das gleich von Anfang an (ok, es soll ein TH-Hund und kein Welpe werden, aber trotzdem....) - davon wollen sie nix wissen, ich hab´ ja von Hunden keine Ahnung und kann nicht mitreden :roll: Wohingegen eben die eine von den beiden mit 2 Beagles aufgewachsen ist, die sowas von verfettet sind, dass sie eigentlich kaum noch laufen können - und die dauernd Würstchen etc. bekommen... aber sie kennen sich ja mit Hunden aus....

(Sorry, bei dem Thema gerate ich immer etwas in Rage....)
Also zurück zur Ausgangsfrage - kann mir wer weiterhelfen?
Danke im Voraus und
LG, seven
 
18.04.2013
#1
A

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Guest

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Dazzle

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Genaue Rassen kenne ich jetzt nicht aber... Ich weiß, dass kleine, gesunde Hunde gut Treppen steigen können (war bei uns bis jetzt immer so) und bekanntlich kann man das einem Labi oder Schäferhund nicht antun. Solang der Hund keine Einschränkungen hat/hatte, sollte dass doch eigentlich gehen :eusa_eh: Ich mein, wenn ein Hund schon mal was mit'm Bein hatte, dann lieber nicht. Aber wenn er kerngesund und bewegungsfreudig ist, müsste das doch eigentlich gehen,oder?:eusa_think:
 
seven

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Danke erstmal für Deine Antwort ;)
Ich habe aber z. B. gehört, dass es gerade für kleine Hunderassen sehr mühsam und belastend ist, Treppen zu steigen.... weil das auf die Wirbelsäule und die Hüften gehen kann...
Wie schon gesagt, genau weiß ich es nicht, daher hoffe ich auf zahlreiche Tipps und/oder Erfahrungsberichte und auf Empfehlungen, ob diese Wohnung nun hundegeeignet wäre oder nicht, und wenn ja/nein, welche Hunde damit zurechtkämen und für welche das ein absolutes No-Go wäre...

LG, seven
 
Knopfstern

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Huhu Seven,

Also Hunde welche nicht unbedingt"Skelett Erkrankt sind" sollten schon Treppen steigen können.
Es sollte nun aber nicht unbedingt im 5. Stock sein. ;)
Zweiten Stock finde ich noch Akzeptabel.

Es kommt aber wirklich auch auf die Rasse und das Alter an.
Einen Welpen, der im Wachstum ist, sollte man so gut es geht schonen und Tragen, so lange es geht.
Kleine Rassen würde ich grundsätzlich immer tragen.Da es doch sehr auf die Sprunggelenke und auf die Rückenmuskulatur und die Hüfte geht.

Riesen Rassen, Doggen, Leonberger,etc, würde ich so gut es geht, gar nicht Treppen steigen lassen.
Eben so Schäferhunde und Retriver, Hunde, die eben für Skelett Erkrankungen anfällig sind.

Wenn der Hund in der Wohnung ist und dort Treppen sind, kann man diese mit diesen Treppenstufen Teppichen absichern.
Dann ist es für das Tier auch einfacher.


Jedoch sollte man sich auch die Frage stellen,
Wer trägt das Tier, wenn es mal krank ist?
Wer trägt es, wenn es alt ist?
Was wird gemacht, wenn die Knochen irgendwann wirklich angegriffen sind?
Das sollte man sich wirklich alles fragen. ;)

Lg
 
Infano

Infano

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Allzu große und schwere Hunderassen würde ich ausschließen.

Warum allerdings Labis und Schäferhunde nicht in der Lage sind, Treppen zu steigen weiß ich nicht :eusa_think:

Fakt ist: Es gibt mW keine Studie, ob und inwieweit Treppen steigen auf Hunde wirkt. Der Menschenverstand sagt einem ja aber auch, dass das runtergehen schon etwas die Gelenke staucht. Da würde ich dann auf Hunde mit langem Rücken oder so verzichten weil ich mir vorstellen könnte, dass das den Rücken doch staucht.

Ich würde einfach einen Hund aussuchen, der gesund ist (also wirklich auch auf HD/ED untersucht) und den ich tragen kann. Hunde verletzen sich gerne mal bzw. werden auch bei denen im Alter irgendwann mal die Gelenke steif - da sollte man in der Lage sein, den Hund notfalls zu tragen.
Ansonsten würde ich ihn in der Wohnung auch nicht ständig hin- und herscheuchen.

Aber sonst...

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Außerdem lege ich schon auch Wert darauf, dass mein Hund gut durchtrainiert ist - jeder Muskel mehr stützt und schützt auch das Gelenk...
 
Dazzle

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Allzu große und schwere Hunderassen würde ich ausschließen.

Warum allerdings Labis und Schäferhunde nicht in der Lage sind, Treppen zu steigen weiß ich nicht :eusa_think:
Weil diese Rassen (besonders im hohen Alter) anfällig für Hüftdysplasie, ect sind ;) Das Treppen steigen könnte dies dann verschlimmern oder es könnte sich eine entwickeln, & & &.
 
Infano

Infano

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DAs sind alle großen Hunde.
Und bei Schäferhunden glaube ich zumindest Zappi, die sagt, dass Schäferhunde nur als HD-Belastet gelten, weil diese Züchter zuerst angefangen haben, gezielt darauf zu untersuchen.

Einen durchtrainierten Labbi oder Schäferhund würde ich genauso Treppen laufen lassen. Aber ich weiß nicht, ob ich in der Lage wäre, einen in die Jahre gekommenen Labbi zu tragen...
 
Dazzle

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Sind eben dafür bekannt :eusa_think: Kenne eben viele Labbis die jetzt 10 sind und sich kaum mehr bewegen können.
 
seven

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Danke schon mal für Eure zahlreichen Antworten!
Das Problem, das mir halt so durch den Kopf schoss, war nichtmal, dass die Wohnung in der 2. Etage liegt - da kann man den Hund ja je nach Anfälligkeit zur Not auch noch rauf und runter tragen bzw. es ist für den Hund nicht das Problem, dass er diese Distanzen bewältigt.
Was mir mehr Gedanken gemacht hat waren eben die Treppen innerhalb der Wohnung - denn da kann ich mir schon vorstellen, dass der Hund dann da nach Belieben rauf und runter rennt und natürlich am liebsten da ist, wo Frauchen sich auch gerade aufhält... und dass das eben auf Dauer für die eine oder andere Hunderasse nicht so vorteilhaft ist....
Dann soll es ja eben auch noch eine Eigentumswohnung werden - will heißen, der Hund wird dort sein ganzes restliches Leben verbringen... und Treppensteigen im Alter?
Für mich klingt das irgendwie suboptimal, aber unsere Freundinnen lassen sich da ja wahrscheinlich eh nix sagen *seufz*
Ich wollte einfach nur wissen, ob ich da auf dem absolut falschen Dampfer bin, oder ob an meinen Befürchtungen doch was dran ist...

LG, seven, für heute im Bettchen verschwindend...
 
Blacky95

Blacky95

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Hm.. ich weiß nicht :eusa_think:
Aber ich würde jetzt mal davon ausgehen das es dem Hund doch nicht unbedingt großartig schadet wenn er ein paar mal am Tag ne Treppe rauf und runter läuft.
Er steigt da ja keine 4 Stunden am Stück Treppen oder so.
Ich z.B. versuche bei Pia das Treppen steigen auch so gering wie möglich zu halten.
Ich denke es ist aber ok.. ich meine es ist doch eigentlich auch nicht anderes als wenn ich mit meinem Hund jetzt zwei Stunden durch den Wald hetze.
Der springt ja dann auch und klettert und was auch immer..
Also natürlich sollte man es nicht übertreiben und wenn man weiß das man jetzt vlt. nur 10 Minuten oder so ne Etage höher ist kann man ja dem Hund immer noch warten beibringen oder so ein Babygitter davor machen.
Eine Freundin von mir wohnt im dritten Stock und scheucht ihre beiden auch immer von unten nach oben.
Die eine Hündin ist jetzt bereits 11 Jahre alt, schwer übergewichtig und hat wahrscheinlich auch ein Wirbelsäulenleiden.
In diesem Fall würde ich z.B. den Hund nicht mehr mit hoch nehmen.
 
Infano

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Naja, es kommt ja auch drauf an, wie der Hund erzogen wird und wie die Wohnung aufgeteilt ist.

Dass ein Hund immer in der Wohnung hinterherläuft würde ich eh im Ansatz unterbinden, das ist gerne auch mal Kontrollzwang.
Sagen wir, das Schlafzimmer und Bad sind oben, Wohnzimmer und Küche, also wo das Leben stattfindet, unten.
Dann wäre mein Hund den ganzen Tag über unten - nur weil ich unter tags mal kurz hochgehe um zu duschen oder Wäsche zu waschen oder was auch immer hat mein Hund da nicht hinterher zu stiefeln.

Das wäre dann bei mir wirklich nur: Abends kommt er mit mir ins Bett, morgens wieder mit runter. Vielleicht 1-2 mal mehr wegen Schichtdienst ;)
Und wie oben gesagt hätte ich einen Hund, den ich tragen kann, das heißt er müsste sich nicht im Alter oder bei Krankheit abgewöhnen bei uns zu schlafen, sondern würde eben abends hoch, morgens runtergetragen werden.
 
Schattenseele

Schattenseele

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Ich habe Maxi beigebracht das er keine Treppen geht. Weil ich Angst wegen seiner Wirbelsäule habe. Er bleibt vor Treppen stehen und wartet auf mich das ich ihn hochnehme und trage.
Das haben wir aber auch von Welpenalter an an trainiert.
Ergo: Hunde mit langem Rücken wie Dackel oder Corgis würde ich auch keinen Treppen steigen lassen.
3,4 Stufen geht Maxi auch mal aber sonst lässt er sich tragen.

LG
 
Michse89

Michse89

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Und falls der Hund wirklich die Treppen hoch und runter rennt, sollen sie nen Kindertürchen davor machen und das treppensteigen hat sich erledigt ^^
 
Pewee

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Huhu,

ich war da von Anfang an nicht so streng. Alle meine Hunde durften Treppen laufen, wie sie lustig sind. Auch die kleinste. Sagen wirs so: Je nachdem wie quirlig der Hund ist, kann man da eh nicht viel machen. Man kann es vielleicht reduzieren, ich wäre da aber nicht so furchtbar streng, WENN denn gesundheitlich nichts vorliegt. Meine Hunde sind eh halbe Bergziegen und das ist sicherlich belastender für ihre Gelenke als Treppen. Manche machen mir da auch etwas zuviel Tamtam. Die Hunde bei einem Familienmitglied (Boxer und Labrador) durften nie Treppen gehen, haben es nicht gelernt und hatten daher angeblich Angst vor. Ich musste an einem Wochenende auf diese aufpassen, ging hoch ins Bad und als ich rauskam lagen beide (!) im oberen Flur und haben geschlafen. Die Treppen werden sie kaum hochgeschwebt sein :lol:

Generell würde ich mir da wenig Gedanken machen. Ein Hund lernt sich mit zunehmendem Alter auch selbst einzuschätzen, was das angeht. Im späteren Alter lässt meiner Erfahrung nach dann auch dieses "ich will immer an deiner Seite sein" nach. Da wissen die es auch mal zu schätzen, wenn sie irgendwo allein liegen dürfen und ihre Ruhe haben. Tatsächlich würden mich die 8-10 Stunden Alleinsein mehr stören, denn dann brauchen die sich nicht wundern, wenn der Hund ihnen die neue Bude kaputt beißt und vollpinkelt (und dann vielleicht noch schön was an die Organe bekommt, weil er so lange einhalten muss). 8 Stunden ist (mit einem Gassigänger oder kurzem nach Hause kommen) für mich schon sehr grenzwertig. Alles darüber finde ich persönlich nicht in Ordnung. Die Treppen sehe ich hier als kleineres Problem.

Treppensteigen geht auch im hohen Alter. Es dauert vielleicht nur ein wenig länger als sonst. Problematisch wirds, wenn der Hund verletzt ist oder Gelenksprobleme hat. Aber dann empfinde ich Treppen immer noch als kleinstes Problem, wenn man die Op-Rechnung dann irgendwann erhält *g*
 
Midoriyuki

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Ich würde das wirklich individuell abhängig vom Hund machen...Liam habe ich ganz gezielt auf Treppenlaufen "trainiert" als er noch recht jung war damit er diese Bewegungen eben kennt. Also nicht 10x hoch und runter, sondern langsam gesteigert bis heute wo er einfach alle Treppen läuft.
Er ist aber auch mittelgroß, kein langer Rücken und ein Muskelpaket;)

Das größere Probleme sehe ich da, wie du ja auch, im langen Alleinbleiben und nicht beim Treppenlaufen:)
Vielleicht suchst du einfach mal Bilder von Wohnung raus, die nach langer Abwesenheit etwas umgestaltet wurden...Da gibt es hier bestimmt auch den ein oder anderen User, der da was zu sagen kann;)
Vllt. schreckt das ja doch etwas ab:)

Pewee war schneller:)
 
seven

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Ihr seid lieb, vielen Dank für Eure weiteren zahlreichen Antworten!

Ich glaube, wenn ich den beiden mit ´nem Kindergitter komme, lachen die mich gepflegt aus. Die wissen leider einfach immer alles besser.... Die haben mich ja schon zur Schnecke gemacht, als ich gesagt habe, Ihr mit Eurem Schichtdienst bzw. Vertreterdienst könnt das doch gar nicht schaffen, dass der Hund weniger als 8 Stunden allein ist - möglicherweise eben noch nichtmal weniger als 10 Stunden.... wie soll das denn funktionieren?

Mein gesunder Menschenverstand würde mir jetzt auch sagen, dass es nicht schlimm ist, wenn der Hund ab und an mal die Treppen hoch und runter jagt - aber wenn die eben innerhalb der Wohnung sind (und ich möchte mal eben ein Monatsgehalt darauf verwetten, dass da NIEMALS ein Kindergitter angebracht werden wird - der arme Hund wäre ja sonst vom Familienleben ausgeschlossen, der wird da ohnehin alles dürfen... Erziehung? Was ist das denn?), dann wird der Hund da mehr als 3-4x am Tag rauf und runter rennen....
Bilder von der Wohnung (ist ja aber auch noch nicht sicher, ob es wirklich DIE Wohnung wird) habe ich leider nicht...

Ich bin einerseits froh, dass Ihr mir zumindest teilweise zustimmt bzw. nicht generell widersprecht - aber ich weiß leider immer noch nicht, wie ich den beiden das beibringen soll.
Die haben uns schon damals bei den Mäusen und Ratten für bekloppt erklärt, wenn wir für viel Platz und gesundes Futter gesorgt haben. Die halten uns jetzt mit unseren 5 Katzen nach wie vor für Tiermessies und verstehen nicht, dass man den Katzen nicht mal eben scharfes Chili vom Teller füttern darf (dafür habe ich die eine ja sogar mal aus der Wohnung geschmissen, als sie ungefragt der Audrey sauscharfe Nudelsauce gegeben hatte und darauf auch noch stolz war....)
Joar - bei denen werde ich also immer wieder auf Granit beißen, aber es tut mir um die Tiere bzw. das Tier, in dem Fall dann eben den Hund, so leid...
Von mir werden sie sich da leider wirklich wenig sagen lassen, denn ich hatte nie Hunde und kenne mich "offiziell" ja auch nicht aus - das Meiste, was ich weiß, habe ich hier im Forum gelernt, und das ist eigentlich schon ´ne Menge ;)
Aber... steter Tropfen höhlt den Stein, und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt....
Von daher bin ich für alle Tipps nach wie vor herzlichst dankbar!

LG, seven
 
Pewee

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Offensichtlich lassen die sich ja auch nichts von Kennern sagen, wenn die bei den anderen Tieren auch so drauf sind :? Je nach Rasse/Mix wird sich das wahrscheinlich schnell rächen. Ich weiß nur nicht, ob ich das für den Hund hoffen soll. Also gut 10 Stunden als Hund einhalten zu müssen, find ich schon recht gemein. Man muss ja bedenken, dass ein Hund auch nachts schon relativ lange einhalten muss. Selbst mein Jerry, der die Blase eines weisen, alten Buddhas hat, hätte damit ehrlich Probleme. Wenn der Hund ins Haus pinkelt, wäre das wirklich noch das kleinste Problem. Da können auch ernsthafte Schäden hervortreten. Aber was erzähl ich dir das, du kommst ja nicht auf so blöde Ideen :?
 
Dazzle

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Lieber eine kleine Rasse, die sie leicht tragen können :eusa_think: Man kann Hunden das sofortige Treppensteigen abtrainieren, Merlin darf schon gar nicht mehr nach oben, einfach weil er eine Kniescheiben-OP hatte und ich ihm das um Himmelswillen nicht zumuten will. Anfangs zum trainieren, war bei uns aber wirklich das Kindergitter das Beste. Versuch sie mal zu überreden, nach 'ner Zeit kann man's wieder abmachen, Merlin bleibt jetzt immer unten.

Merlin muss bei uns auch etwas länger daheim bleiben, wobei oft meine Oma kommt :eusa_think: Merlin schläft auch die meiste Zeit und wenn wir reinkommen, dann schläft er noch :mrgreen:
 
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Es soll schon eher ein Hund in Beagle/Schäferhundgröße werden...
Und ja, Pewee, leider ist es so, dass sie sich nix sagen lassen und immer alles besser wissen... Wie gesagt, wir sind ja Tiermessies in ihren Augen... Erst die Mäuse, dann auch noch Ratten... und jetzt haben wir sage und schreibe 5 Katzen.... die dürfen auch noch alles hier - warum bloß dürfen sie keine scharfe Chili-Sauce? :roll::eusa_doh:
Und Hunde - muss man nicht erziehen... kann man füttern, was man will... sieht man ja an den übergewichtigen Beagles, die bei jeder Gelegenheit Leckerchen in den Allerwertesten gestopft bekommen. Ok, die zwei sind wirklich lieb, da kann man nix sagen... aber erzogen sind sie eben auch kein bisschen...
Und so wird das mit dem Hund dann auch laufen... Der ist dann halt von morgens 8 bis abens 18 Uhr oder noch länger allein, wird mit Leckerchen vollgestopft und das war´s... Wo und wann haben die beiden denn Zeit, sich mit dem Hund zu befassen? Vor der Arbeit ´ne kurze Runde, nach der Arbeit ´ne kurze Runde und evtl. am WE mal etwas längere Runden...
Wenn ich einen Hund so halten will - warum halte ich dann überhaupt einen Hund?
Seufzende Grüße,
seven
 
Pewee

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Finds vor allem problematisch, weil nicht alle Hunde so "friedliebende" Tiere sind wie der Beagle (Ausnahmen gibts natürlich immer innerhalb einer Rasse). Manche können dann auch wirklich zu diesen Klischee-Medien Hunden werden, da sie weder ausgelastet sind noch anständig sozialisiert werden. Da sie dann kaum raus kommen, lernen sie ja auch nicht so viel kennen. Und 2 Wochen später kommt dann wieder der große Artikel, dass eine Kampfbestie zugebissen hat. Von anderen psychischen Problemen wie Autoaggression, Möbel kaputt beißen, bellen/jaulen oder fehlende Stubenreinheit fang ich nicht an. Einen Hund 8 Stunden am Stück allein zu lassen KANN gut gehen... persönlich kenne ich aber keinen Hund, der dauerhaft ohne Schaden 10 Stunden am Stück allein bleibt. Alle Hunde, die ich kennenlernte und so eine Situation hatten, haben wenigstens Autoaggressionen und/oder Verlustängste entwickelt. Leider merken das die wenigsten, weil es eben nichts "direkt Aggressives" ist, wo was zu Schaden kommt (außer der Hund selbst).
 
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