nn versprengtes, entzündetes Gewebe im Bein 2 Jahre nach Biss zu Muskelrückbildung führen?

Diskutiere nn versprengtes, entzündetes Gewebe im Bein 2 Jahre nach Biss zu Muskelrückbildung führen? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Leute, ich habe da einen Verdacht und wollte mal fragen, ob das sein kann: Vor 2 bis 3 Jahren ist meine Hündin ins linke Hinterbein gebissen...
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marul

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Hallo Leute, ich habe da einen Verdacht und wollte mal fragen, ob das sein kann:
Vor 2 bis 3 Jahren ist meine Hündin ins linke Hinterbein gebissen worden - ca. 10 cm entfernt vom Kniegelenk.
Die Wunde wurde ärztlich versorgt und ist gut verheit.
Aber nach ein paar Wochen merkte ich, daß an der Innenseite des Beines
in der Beinfalte oberhalb vom Kniegelenk ein weiches Gewebe unter der Haut hing. Der TA meinte, ja das sei frei bewegliches Gewebe, aber nicht vom Biss und auch nix schlimmes.
Das ganze ist jetzt ca. 2,5 Jahre her und es gab auch keine Probleme mehr damit.
Aber seit einigen Wochen humpelt mein Hund ab und an mit diesem Bein und wenn man genau hinschaut, sieht man auch daß sie an dem Bein Muskelmasse abgebaut hat.
Dieses versprengte Gewebe ist immer noch da.
==> Jetzt frage ich mich: ist es evtl. möglich, daß dieses Gewebe entzündet ist und der Muskel im Bein sich deswegen zurückgebildet hat? Wäre es dann evtl. hilfreich, das Gewebe doch entfernen zu lassen.

(TA meint übrigens das Humpeln käme vom Rücken. Und die Physiotherapeutin hat uns schon sagenhaft geholfen mit den Problemen wg. Schonhaltung und Verspannung in der Halswirbelsäule. Ich werde sie natürlich das nächste mal auf die Sache mit dem Gewebe und dem Biss aufmerksam machen und sehen was sie meint)
Dank Euch schonmal
 
26.04.2013
#1
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Guest

Hast du schon mal im Ratgeber nachgelesen? Velleicht hilft dir das ja weiter?
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felinebreathing

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Hi Marul, eine nachträgliche Entzündung der Wunde, ohne neue Eintrittspforte für Keime, ist unwahrscheinlich. Eine Muskelatrophie kann jedoch viele Ursachen haben. Es kann sein, dass die Muskelregion schmerz-bedingt geschont wird, oder eine Innervationsstörung vorliegt, wodurch der Muskel nicht mehrt alle elektrischen Signale empfängt und sich zurück bildet. Letzteres kommt oft im Zusammenhang mit Wirbelsäulenproblemen vor, wenn Nerven oder das Rückenmark komprimiert werden. Ist nur das eine Bein betroffen? Wenn sich alle Muskeln am Tier zurückbilden, kann auch eine metabolische Ursache zugrunde liegen (z.B. Cortisonüberschuss). Ist eine Lahmheit vorhanden? Hat dein Tierarzt eine neurologische Untersuchung der Gliedmaße gemacht? (z.B. diesen Test, bei dem die Pfote umgeknickt aufgestellt wird). Wurde ein Röntgen der Wirbelsäule gemacht, wäre ja nahe liegend, wenn eh schon ein Verdacht in die Richtung besteht... Liebe Grüße July
 
Yvi179

Yvi179

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Ich denke das sich der Muskel zurückbildet liegt daran das sie das Bein nicht mehr richtig belastet, ist ja klar das der Muskel sich zurück bildet wenn es nicht mehr ordentlich arbeitet.
Zum Humpeln das kann viele Ursachen haben. Vielleicht was man Kreuzband?? Ich würde auf alle Fälle zu einem guten Ta und es abklären lassen.

Lg
 
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marul

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Vielen Dank für Eure Antworten.
Röntgen & Co. meinte mein TA müsse nicht sein: eine genauere Diagnose ändere nix an der Therapie. Sie bekam 10 Tage Schmerzmittel und das half wirklich gut. Sie hatte inzw. mit allen 4 Beinchen gehumpelt und das wurde dadurch viel besser.
Die Physiotherapeutin hat uns sagenhaft geholfen! Nach einem einzigen Besuch war das Humplen auf der rechten Seite (durch die Schonhaltung) total weg. Sie meinte, ein Biss wäre immer ein Trauma und könnte die Ursache für die Probleme mit der linken Hinterhand sein - aber gab auch Entwarnung, was das versprängte Gewebe anging.
Inzwischen waren wir nochmal dort und meine Süsse humpelte die letzten Tag überhaupt nicht mehr. Sie belastet das linke Hinterbein weniger und genau wie Du sagst: deswegen weniger Muskeln.
Summa Summarum: momentan ist wieder alles gut. Wir werden trotzdem weiter Physio machen. Auf genauere Diagnose werde ich, wie vom TA empfohlen verzichten. Sie ist ja schon über 12 und da kann man schon mal Gelenkschmerzen haben - sie hat weiß Gott genug Tierarztbesuche hinter sich...
Vielen Dank nochmals!
 
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akatenango

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Hallo marul.ich kann zwar nicht von Muskelrückbildung bei Hunden reden, aber von meinen eigenen Muskeln nach einem folgeschweren Sturz! Ich nahm eine "Schonhaltung" ein. Ich bewegte mich nur so viel, wie es sein musste. Ich wurde immer "vorsichtiger" - nach dem Motto: bloß nicht hinfallen!. Irgendwann merkte ich, dass ich eigentlich fast gar nichts mehr machte - abgenommen hatte ich auch, weil ich irgendwie auch keine Lust mehr auf egal was hatte. Dann entdeckte ich auf BR-Fernsehen morgens Gymnastik-Sendungen und probierte es aus ( A - Z wie Airobic bis ZEN). Ich fing wieder an, meine Extremitäten zu bewegen. Die Bewegung hat mir - neben gezielter Eiweiß-Ernährung- geholfen, meine Muskeln einigermaßen wiederherzustellen. Vielleicht solltest Du mit Deinem Huntili auch ein Sportprogramm entwickeln - mit langsamer Steigerung - und auch die Ernährung mehr auf Eiweißzufuhr zur Muskelbildung ausrichten. Viel Glück! Gg
 
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