Australien Shepherd als Ersthund für mich geeignet?!

Diskutiere Australien Shepherd als Ersthund für mich geeignet?! im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo erstmal, ich habe schon viele Beiträge über Australian Shepherds in diesem Forum gelesen und dachte mir, ich öffne nun selbst ein neues...
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angela.130

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Hallo erstmal,

ich habe schon viele Beiträge über Australian Shepherds in diesem Forum gelesen und dachte mir, ich öffne nun selbst ein neues Thema.

Ich informiere mich mometan über verschiedene Hunderassen, da ich mir in naher Zukunft selbst einen Hund zulegen möchte. Ich hatte vorher noch nie einen eigenen Hund, habe bisher nur in Tierheimen geholfen und mal auf den Hund einer Freundin aufgepasst.

Irgendwann bin ich auf den Australian Shepherd gestoßen - und ja ich gebe zu - zunächst hat mich sein Äußeres sehr angesprochen, aber auch die typischen Rasseeigenschaften finde ich sehr faszinierend. So z.B. die Intelligenz oder auch seine Eigenständigkeit, es ist also wirklich nicht so, dass ich mich nur wegen
des Äußeren für den Aussie interessiere.

Nachdem ich nun schon zahlreiche Bücher und Internetbeiträge über diese Rasse gelesen habe, bin ich grundsätzlich schon der Meinung, dass ich mit seinem Temperament und seinem Arbeits- und Beschäftigungs"drang" umgehen könnte. Jedoch habe ich nun auch ein paar Beiträge gelesen, in denen Aussie-Besitzer auf ihre Probleme zu sprechen gekommen sind, wie z.B. Aggressivität etc. Für mich ist klar, dass das an der Erziehung liegt, jedoch frage ich mich, ob ich durch meine Unerfahrenheit vielleicht auch so einen Aussie erziehen könnte/würde.

Hattet ihr bereits viel Erfahrung mit Hunden, als ihr euch einen Australian Shepherd zugelegt habt? Macht man sich vielleicht durch die vielen Tipps zur Erziehung etwas zu sehr verrückt? Man weiß ja gar nicht mehr, was am besten für den Hund ist (natürlich von Hund zu Hund unterschiedlich), einmal heißt es, immer viel Loben, aber keine wirkliche Bestrafung, da der Hund sonst verängstigt werden könnte etc. Andere sagen wieder mit nur Loben kommt man nicht immer weiter, sondern schon auch mal bestrafen/ignorieren...da blicke ich, als jemand, der noch nie einen Hund erziehen musste, langsam nicht mehr durch :(...

Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, dass ich bereits mit Aussies in Berührung kommen könnte, bevor ich mir einen anschaffe (also noch bevor ich einen Züchter aufsuche)?! Ich habe das gegoogled, aber leider nicht viel gefunden...vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee? :roll:

Eine Frage brennt mir noch etwas auf der Seele, auch wenn das natürlich schwer zu beantworten ist:
Man liest ja sehr viel, aber es ist ja wieder etwas anderes, wenn der Aussie dann tatsächlich da ist. Wäre es trotz einer Mischung aus Konsequenz/Beschäftigung/Ruhepausen möglich, dass ich einen aggressiven Hund erziehe? Ich weiß, dass ist eigentlich eine blöde Frage, aber ich habe jetzt schon so viel über die angeblich optimale Erziehung gelesen und über Besitzer, die große Probleme mit dem Wach-/Schutzinstinkt haben, dass ich mir nicht einreden möchte, dass ich das hinbekomme, aber im Endeffekt nichts gutes für den Hund tue.

Über eure Antworten und eigene Erfahrungen wäre ich sehr dankbar :D
 
Zuletzt bearbeitet:
28.04.2013
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Guest

Hast du schon mal im 400 Hunderassen von A-Z nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
Dazzle

Dazzle

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Ein Austrailian Shepherd ist ja an und für sich kein Problemhund. Wie du schon weißt, muss man ihn Auslasten und beschäftigen da es sonst zu Verhaltensstörungen kommt.
Wie ist denn deine Lebenssituation grade? der Haus? Wie lange muss der Hund alleine bleiben? & & &.

Wenn man sich einen Aussi als Ersthund nimmt, kann es eben das Risiko geben, das man nicht damit klarkommt, man weiß nicht wie man ihn erziehen soll, usw.
Ich rate dir nicht ab, aber als Ersthund ist das vllt etwas zu viel.
 
Infano

Infano

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Also erstmal: Der Aussie ist ein Hund, kein Monster :D

Fakt ist: Er ist anspruchsvoll. Es ist ein Hund, der niemals auch nur annähernd "nebenher" laufen kann. Wenn er keine Aufgaben bekommt, sucht er sich selbst welche.
Eine gewisse Skepsis liegt wohl vielen Aussies im Blut. Es gibt allerdings Hunde aller Arten, die unverträglich mit anderen Hunden sind. Das schaffst du also mit jedem Exemplar :D
Ein Hund, der aggressiv gegen Menschen wird hat schon eine arge Verhaltensstörung. Ich denke, mit einer vernünftigen Erziehung kriegt man das fast nicht hin, wenn beim Hund im Kopf denn alles in Ordnung ist.

Es gibt 1000 Arten der Erziehung, weil es ebenso viele Hunde und Halter gibt :D Und eine Erziehungsmethode gilt eben nie für alle. Man kann sich viel anlesen, am Ende muss man aber einfach ein Gefühl dafür entwickeln, was einem selbst passt und natürlich womit der Hund auch am Besten klarkommt.
Da kannst du noch ewig lesen, einen allgemeingültigen Weg wirst du nie finden ;)

Ich persönlich finde, dass man immer erstmal sehr positiv anfangen sollte.
Ich finde es nicht nötig, einen Hund mit Schreien oder gar körperlichen Sanktionen zu erziehen.
Wenn man merkt, dass in einer Situation die positive Bestärkung nicht so gut funktioniert, kann man immer noch über Verbote oder Meideverhalten gehen.
Was bei einem Hund aber funktioniert und was nicht, ist aber auch eine Frage des Hundecharakters. Wenn du einen sensiblen Hund hast, dem schon ein strenges Nein reicht, wirst du ihn mit einer Wasserflasche wohl eher im Grundvertrauen erschüttern als dass du irgendetwas positives erreichst.

Ansonsten: Es heißt AustraliAn shepherd.

Kontakt mit Aussies findest du doch mittlerweile überall. Also egal wo ich bin, mir kommts vor als gäb´s an jeder ecke mindestens 2 Aussies. Also würd ich an deiner Stelle einfach mal öffentliche Hundewiesen und Hundeschulen ansteuern.
Ansonsten schadet es nicht, auch jetzt schon Kontakt zu Züchtern aufzunehmen. Die können dir nämlich am meisten über die Rasse erzählen.
Außerdem solltest du ja ein gutes Verhältnis zu deinem Züchter haben. Eben wegen der Skepsis und der Neigung zur Verhaltensstörung würde ich da auch wirklich gut drauf achten, einen seriösen Züchter zu finden. WEnn das Muttertier einen ausgeglichenen Eindruck macht, die Welpen gut sozialisiert werden, ist das schonmal ein guter Teil.
 
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angela.130

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Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich wohne in einem Haus in ländlicher Gegend mit einem großen Garten. Momentan bin ich zu lange auf der Arbeit, weshalb ich mir das Ziel gesetzt habe, erst in ein paar Jahren einen Hund zuzulegen. Zu diesem Zeitpunkt wäre er dann etwa 4-5 Stunden alleine. Wäre das schon zu viel? Oder wenn ich weiterhin ganztags arbeite und in der Mittagspause mich um ihn kümmern würde? Als jemand, der in Gleitzeit arbeitet, hätte ich somit auch die Möglichkeit z.B. eine ganze Stunde mittags mit ihm Gassi zu gehen bzw. ihn zu beschäftigen und dann natürlich morgens und abends noch.

Da bin ich eben auch am überlegen, ich würde natürlich mit ihm (wenn es ihm denn Spaß macht) z.B. Agility machen und eben auch in die Hundeschule gehen, aber ich habe Angst, dass ich trotzdem mehr falsch als richtig machen würde, eben wegen der Unerfahrenheit. Gerade diese Hunde, wissen soetwas ja auszunutzen, wie ich jetzt schon häufig gelesen habe.
 
Dazzle

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Wenn du dir schon so Sorgen machst, vllt lieber einen unkomplizierten Hund, der nicht so sensibel damit umgeht wie der Aussi. Auch bei den anderen Hundis kann man viel falsch machen, aber es ist erheblich einfacher, wenn man unerfahren ist.
 
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angela.130

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Grundsätzlich denke ich eigentlich schon eher positiv, auch wenn das hier jetzt nicht so rüberkommt ;), aber ich mache mir natürlich Gedanken über so eine Anschaffung. Ich möchte mir nichts einreden und dann im nachhinein feststellen, dass es vielleicht doch nicht die richtige Rasse ist. Deswegen möchte ich mich einfach so gut es geht bei Hundeerfahrenen informieren :D.
 
Smoothie

Smoothie

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Ein Aussie ist ein Arbeitshund, zwar ein Hund aber gerade durch seine Intelligenz und seinen Arbeitswillen ist er nicht für jeden geeignet. Wie Infano schon sagte, dieser Hund läuft nicht nur nebenher und was man sich unter ´Aufgabe selber suchen´ vorstellen kann ist nicht nur, dass er nen Hausschuh bewacht.
Er könnte Autos hinterherjagen gehen, dir die Bude dreimal auf den Kopf drehen, oder auch durchaus Agressiv werden.

Viel liegt an der Erziehung und ich finde bei einem Aussie muss wie beim Border die Ruhe ganz vorne stehen. Bring den Hund bei, dass im Haus ruhe angesagt ist und keine 24h Aktion.
Mein Border Collie Mix ist, wenn er mal im Haus ist die meiste Zeit am pennen. Ab und an bringt er mal ein Ball oder sucht Leckerlies, aber ansonsten pennt er.

Kopftraining ist bei den Aussies (und bei vielen anderen Rassen) wirklich nicht zu unterschätzen und wird benötigt!
Kopf- und Körpertraining gehören zu der Erziehung dazu. Am besten steigert man sich langsam. Gerade wenn er ein Welpe ist, gib ihn nicht zu viel, er wird sich dran gewöhnen und mehr fordern, wenn du ihm dann mehr gibst wird er sich dran gewöhnen und mehr fordern, wenn du ihm dann wieder mehr gibst, wird er sich dran gewöhnen und mehr fordern usw. usw.

Zum Schluss ist es dann ein hyperaktiver Aussie, der keine Ruhe findet, Aktion, Aktion, Aktion will, sich bei anderen Hunden an die Leine hängt, im Freilauf einem Auto hinterher rennt und vielleicht sogar Agressiv reagiert.

Ich hatte vor meinen Border Mix einen Jack Russel Terrier, ein schöner dickköpfiger Jäger, aber trotz Hundeerfahrung war der Border noch mal 100mal anders zu trainieren. Yuukan ist soooooooo sensibel, den schaust du nur böse an und er verschwindet in seinem Mauseloch und dann wieder fordert er einen heraus.

Wird bei einen Aussie vielleicht noch ausgeprägter sein?
Er schaut sich das ganze an und wenn ihm ein Befehl sinnlos erscheint, dann wird er ihn vielleicht nicht ausführen wollen.

Wie sähe den dein Tagesablauf mit einen Hund aus, erzähl uns das doch mal? ;)
 
Dazzle

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Mein Merlin war auch mein Ersthund. Er ist vom Tierschutz. Hol dir doch da einen Liebling, denn es gilt, Rasse schützt vor Tierheim nicht. ;) Was heißt, dort kann es auch Aussis geben, meine Erfahrung mit Tierschutz-Tieren ist nur positiv.
 
Pearless

Pearless

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Hallo,
erstmal muss ich sagen, dass ich es wirklich, wirklich klasse finde, dass du dich schon intensiv mit dem Thema "Welcher Hund?" auseinandersetzt, auch wenn die Anschaffung noch nicht aktuell im Raum steht, sondern noch etwas Zeit bleibt.

Ich selbst habe meine Hündin aus einem Tierheim mit einigen Macken bekommen, dabei hatten die Vorbesitzer schon eine Border Collie-(Münsterländer?-)Mix-Hündin, die zu dem Zeitpunkt der Abgabe 8 Jahre alt war. Da müsste man ja meinen, dass mind. 7 Jahre Hundehaltung vor Mona (meiner Hündin) reichen, um Erfahrung zu sammeln.
Und der Border Collie und der Australian Shepherd weisen ja doch einige Gemeinsamkeiten auf.

Wie dem auch sei, es hat wohl nicht geklappt, denn was ich dann dort aus dem Tierheim holte, war ein einjähriger, verkorkster Problemhund.
Inzwischen haben wir uns gut gemausert (Vergleich: Früher wurde uns "Bestie!"/"Die braucht ja 'nen Maulkorb!" hinterhergeschrien, heute kriegen wir bewundernde Blicke und so Kommentare wie "Das ist ja eine zweite Lassie."/"Die hört aber toll." zu hören), aber ich denke, uns ist allen klar, dass das enorm viel Zeit und Nerven gekostet hat.

Ich sage jetzt nicht "Zu dir passt kein Aussie.", das kann ich überhaupt nicht aus der Ferne beurteilen.
Ich sage aber auch nicht das Gegenteil.
Natürlich kann man sich verrückt machen.
Generell würde ich sagen, dass es nicht unmöglich ist, einen Aussie als Ersthund zu halten, aber man sollte sich schon zu 100% sicher sein, finde ich.
So ein cleverer Hund bemerkt deine eigene Unsicherheit sofort und weiß auch, wie er das für sich nutzen kann.

Zu dem Thema fallen mir unendlich viele Dinge ein, die ich gerne mitteilen möchte, aber am besten ist es, wenn du dir mal die PN anguckst, die ich dir geschickt habe.
Darin ist ein Link, der zu einer m.M.n. ziemlich treffenden Beschreibung des Aussies führt.
Ich würde dem Inhalt zu 99% zustimmen.
Besonders wichtig finde ich die Tatsache, dass Aussies sich auch untereinander stark unterscheiden.
So kenne ich Aussies, die wirklich nur in die Hände von erfahrenen Leuten gehören und inzwischen kenne ich aber auch einige Rassevertreter, die oft kaum noch etwas mit dem Aussie im Ursprung zu tun haben.

Tut mir leid, wenn das etwas wirr war, aber ich habe manchmal Probleme, meine tausend Gedanken zum dem Thema geordnet niederzuschreiben. :p

LG
 
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angela.130

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Danke für eure Antworten :)!

Also Tagesablauf würde denke ich ungefähr so aussehen:
Unter der Woche würde ich morgens mit dem Hund Gassi gehen, etwa 1 Stunde, dann würde ich auf die Arbeit gehen.
Arbeite ich zu dieser Zeit halbtags würde ich mittags nochmals Gassi gehen und ein paar Gehorsamsübungen mit einbinden, damit man eben nicht nur Spazieren geht. Würde ich noch ganztags arbeiten, würde ich in meiner Mittagspause mir Zeit nehmen, um mich um den Hund zu kümmern. Oder ist das vielleicht nicht so gut? Abends würde ich nochmals Gassi gehen und zwischendrin natürlich auch Spielen, jedoch nicht zu viel, damit er nicht zu einem Energiebündel wird, welches man nahezu nicht mehr kontrollieren kann. Je nachdem, dann auch mal mit dem Fahrrad, weil ich damit auch sehr gerne unterwegs bin. Ganz wichtig sind, wie hier ja auch schon öfter erwähnt, Spiele, bei denen der Hund sich konzentrieren und denken muss, da könnte ich mir auch Fährtenlesen, Versteckspiele o.ä. vorstellen.

Dann dachte ich daran, mit ihm etwa 3mal in der Woche noch bestimmte Hundesportarten zu üben, je nachdem was ihm gefällt vielleicht Agility. Kann man hierzu Obedience auch zählen, oder sollte man sowas einfach in das Gassi gehen mit einbinden?
Außerdem möchte ich auf jeden Fall noch in die Hundeschule, vor allem weil ich ja auch noch viel zu lernen habe ;). Wie oft kann ich jetzt allerdings nicht sagen, kommt denke ich auch auf den Hund drauf an. Wie oft könnte ich denn gehen, ich möchte die Woche nicht zu voll stopfen :roll:...

Wäre das zu viel oder zu wenig?! Ich finde es schwierig, da ich den Hund nicht unter-, aber eben auch nicht überfordern möchte. :(
 
*Mischling*

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Zu dem Thema fallen mir unendlich viele Dinge ein, die ich gerne mitteilen möchte, aber am besten ist es, wenn du dir mal die PN anguckst, die ich dir geschickt habe.
Darin ist ein Link, der zu einer m.M.n. ziemlich treffenden Beschreibung des Aussies führt.
Ich würde dem Inhalt zu 99% zustimmen.
Es wäre schön, wenn du diese Infos auch mit dem Rest von uns teilen würdest ;). Wir sind ein öffentliches Forum und es macht es schwer, wenn mehrere Leute auf eine Frage antworten, bei der die Hälfte der Antworten per PN verschickt wurde und man nicht weiß, woran man mit seiner Antwort anknüpft.
 
Pearless

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Es wäre schön, wenn du diese Infos auch mit dem Rest von uns teilen würdest ;). Wir sind ein öffentliches Forum und es macht es schwer, wenn mehrere Leute auf eine Frage antworten, bei der die Hälfte der Antworten per PN verschickt wurde und man nicht weiß, woran man mit seiner Antwort anknüpft.
Der Link führt zu einer Züchterseite, deshalb geht das leider nicht. ;)

Ob das zu viel oder zu wenig ist, hängt auch vom Individuum ab, meine Hündin aber bräuchte mehr, auch mehr Abwechslung. Ich mache auch recht häufig Halbtages- oder Ganztagswanderungen, ab und zu aber auch mal einen Tag dazwischen, wo ich wenig mache.
Obedience zähle ich als vollwertige Hundesportart und kann man gut im Verein betreiben.
So Sachen wie Nasen- und Fährtenarbeit, Tricksen, Dogdance, etc. machen wir zum Beispiel nebenbei, damit sind quasi all unsere Spaziergänge gespickt, mindestens.
Aber ich kenne auch inzwischen den ein oder anderen Aussie, dem das reichen würde, allerdings kenne ich auch einige andere Hunderassen oder auch Mischlinge, die dieses Programm, das du da bietest, mit Freuden annehmen würden.

Die Intelligenz des Aussies deckt schnell Lücken im Regelwerk auf, und die gibt es bei Ersthundehaltern oft häufiger.

Nicht, dass ich dich davon abbringen möchte, aber gäbe es noch eine andere Rasse, die dich interessiert?


LG :001:
 
Meinzwerg

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Mir ist nicht so klar warum Du ausgerechnet einen Australian Sheppard möchtest. Gerade bei einem Ersthund sollte man nicht unbedingt Rasse fixiert sein. Die Frage ist ja auch willst Du als Ersthund bei der derzeitigen Situation einen Welpen oder lieber einen älteren Hund. Das was Du als Bewegung und Abwechslung aufzählst hat unser Dackel auch und braucht das auch. Das reicht aber den Australian Sheppards die ich kenne nicht. Warum nicht einfach ins Tierheim gehen und sich den Hund aussuchen ,der am Besten passt? Habe ich auch gemacht und bin beim Dackel gelandet, obwohl der gar nicht auf meiner Liste stand..
 
Dazzle

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So, kleines Update meines Wissens:

Bei uns zieht bald auch eine Aussi-Dame ein, ein Welpe vom Züchter.
Sie sagte uns, das die Aussis nicht so sind, dass man 24/7 an der Leine hängen muss. Du kannst sie eben so pushen, dass sie auch diese riesen Menge an Unterhaltung/Auslauf/Beschäftigung einfordern.
Lernt dein Aussi dass er auch seine Ruhepausen hat, hält er sie ein. Wenn es sehr warm ist, wird es auch einem Aussi zu warm und man lässt gut und gerne den mittagsspaziergang aus. (Was natürlich nicht nur beim Aussi so ist.)

Wir haben uns einfach Welpen beim Züchter in der Nähe angesehen, uns dort informieren lassen und gewusst: Der Aussi ist unsere Rasse.
Es muss auch einfach passen. Schau' dich mal um, vllt findest du deinen Traumhund im Aussi oder in einer anderen Rasse. ;)
 
Pearless

Pearless

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Es heißt übrigens Australian Shepherd. ;)


wird es auch einem Aussi zu warm und man lässt gut und gerne den mittagsspaziergang aus.
Das freut mich für die gute Dame, wenn das bei ihren Hunden so einfach geht, bei uns wird dann die Zeit beim nächsten Gang, wenn es kühler ist, noch drangehangen. ;) Und ich bin nicht die einzige Aussiehalterin, wo das der Fall ist.
 
Infano

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Sicher muss man bei einem Australian Shepherd nicht 24h am Tag Gassi gehen. Und ja, wenn man zuviel macht schafft man sich einen Hund ran, der immer und immer mehr will.
Nichts desto trotz ist und bleibt der Aussi ein Arbeitshund, kein Begleithund. Er braucht Auslastung, und das nicht wenig. Er ist eben kein Begleithund.
Und dessen sollte man sich bewusst sein.
Sicher kann man auch bei einem Arbeitstier den Mittagsspaziergang mal weglassen. Aber das muss man halt an anderer Stelle reinholen. Denn NUR mit Pausen wird so ein Tier sicher auch nicht glücklich.
 
Pewee

Pewee

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Sehe ich auch so. Ich finde, die Schwierigkeit an solchen Hunden (ich sehe das nämlich nicht nur bei Aussies als großes Problem, sondern bei einigen Rassen, die zum Überdrehen neigen) ist die Sache, dass man diesen schmalen Grat zwischen zu viel und zu wenig finden muss. Also wenn ich mir beispielsweise die Aussiehaltung von Fini und Tayet aus diesem Forum anschaue (gilt sicher auch für viele andere Aussiehalter hier aus dem Forum!): Da habe ich großen Respekt vor. Denn es war nicht so, dass sie einfach sagten "naja, ich zwinge ihn einfach Pause zu halten und dann macht der Hund das auch". Da steckte eine riesen Arbeit von Monaten, wenn nicht gar Jahren drin, dass man ein richtig (!) ausgeglichenes Tier hat. Natürlich darf man dem Tier nicht immer nachgeben und es einfach so lange toben und rennen lassen, bis es irgendwann durch einen Herzinfarkt umkippt, aber wenn ich Züchterin wäre, würde ich bei meiner Rasse auch lieber höher stapeln als zu tief, damit ich sehe, dass sich die Leute nicht übernehmen. Und einfach zu sagen "wenn man dem Ruhepausen antrainiert, dann geht das schon", find ich relativ grenzwertig, zumindest wenn hundeunerfahrene Menschen zu Besuch kommen. Denn "Ruhepausen antrainieren" ist in der Regel nicht in einer Woche passiert. Selbst mein genügsamerer (im Vergleich zum Aussie) Rüde (Schnauzer-Mix) hat sich früher nicht so schnell abwimmeln lassen.

Und unter Ruhepausen verstehe ich übrigens nicht, dass man mal einen Spaziergang ausfallen lassen kann, sondern dass der Hund NACH dem Spaziergang nicht noch pausenlos mehr einfordert, sondern bewusst Zeiten kriegt, wo absolut gar nix passiert. Bei mir ist das grundsätzlich wenigstens eine Stunde nach dem Fressen und nach den Spaziergängen bzw. Einheiten zur geistigen Auslastung. Das heißt nicht, dass ich einen Spaziergang ausfallen lasse und sage "lebe damit. Das ist jetzt ne Ruhepause". Die Zeit, die bei einem Spaziergang fehlt, wird woanders drangehängt.
 
BerndFfm

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Hallo Angela,

ich finde auch toll dass Du Dir vor der Anschaffung eines Hundes Gedanken machst. Würden dass alle tun wären die Tierheime nicht so voll.

Meine Standardtexte über die Auslastung eines Hundes aus einer Arbeitslinie :

http://www.ealc.info/de/unter-und-uberbeschaftigung-des-catahoulas/

http://nomro.de/yapp-yapp/

Aussies gehören zu meinen Lieblingsrassen. Hab jetzt aber doch eine kleine Malinette dazubekommen, die ja (angeblich) auch nicht zu den einfachen Hunderassen gehört. Sie ist aber zu einem selbstbewussten, ausgeglichenen und ruhigen Junghund geworden.

Grüße Bernd
 
Thema:

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