Satinmäuse sperren sich aus??

Diskutiere Satinmäuse sperren sich aus?? im Farbmäuse Vergesellschaftung Forum im Bereich Farbmäuse Forum; Hallo ihr Lieben, seit gestern bin ich Besitzerin zweier wunderschöner Satinmäusedamen :) doch da beginnt das Problem auch schon.... Seit sie in...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
B

Bambi*-*

Registriert seit
03.05.2013
Beiträge
9
Reaktionen
0
Hallo ihr Lieben,

seit gestern bin ich Besitzerin zweier wunderschöner Satinmäusedamen :)
doch da beginnt das Problem auch schon....
Seit sie in ihrem Käfig sind verbarrikadiert sich die eine immer im Häuschen und stopft den Eingang mit Streu zu und die andere kommt dann nicht rein. Den ersten
Tag saß sie deshalb nur in der Ecke hinter dem Laufrad. Heute hab ich sie in der halben Kokusnussschale mit Eingang entdeckt und die andere Maus hat sich schon wieder im Häuschen eingesperrt.
Also hab ich den Eingang zum Häuschen ein bisschen frei gemacht, damit Mignon zu ihrer Schwester Mellow kommt. Sie ist dann auch reingelaufen, aber eine Minute später kam sie schon wieder raus und setzte sich in ihre Ecke. Im Häuschen hab es keinen Streit, denke ich, es war zumindest ganz still.
Aber in der Zoohandlung haben sie auch immer beide zusammen ganz friedlich in ihrem Unterschlupf geschlafen, deshalb wundere ich mich warum sie das jetzt nicht mehr tun und mach mir natürlich auch Sorgen.
Ist ihr verhalten normal oder ist es wirklich ein Grund sich sorgen zu machen?
Vielen Dank schonmal für eure Antworten :)
MfG
 
03.05.2013
#1
A

Anzeige

Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra geworfen? Sie ist Veterinärin und seit vielen Jahren begeistere Mäusehalterin, erklärt in diesem Ratgeber, was die flinken Nager brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Freak94

Freak94

Registriert seit
29.01.2013
Beiträge
843
Reaktionen
0
Bitte keine Tiere aus dem zoohandel kaufen :(
und mäuse sollte man mind. zu 4 halten
 
B

Bambi*-*

Registriert seit
03.05.2013
Beiträge
9
Reaktionen
0
Dass man Mäuse mind. zu viert halten soll wäre mir neu. Vor meinen Satinmäusen hatte ich schon normale Farbmäuse, die waren auch nicht zu viert und alles hat wunderbar geklappt, eine davon wurde sogar 3,5 Jahre alt, also so schlecht kann's ihnen nicht gegangen sein
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

Registriert seit
09.01.2007
Beiträge
13.160
Reaktionen
14
@Freak: So wirklich hilfreich ist deine Aussage jetzt nicht...

Wie groß ist der Käfig und wie eingerichtet? Magst vll. mal ein Bild machen?
Welches Geschlecht haben die beiden?

Wie Freak schon sagte: Bitte keine Tiere aus dem Zooladen! Wenn es zwei Mädels sein sollten, solltest du noch zwei weitere dazu nehmen. Wenns zwei Jungs sind, musst du sie kastrieren lassen und dann kannst du Mädels dazu holen. Vorausgesetzt es ist Platz da.
 
B

Bambi*-*

Registriert seit
03.05.2013
Beiträge
9
Reaktionen
0
Der Käfig ist etwa 90cm x 45cm. Eingerichtet ist er mit vielen Ästen zum Kletern, papprollen, einem Stein, Sandbad, 2 Häuschen, ein größeres ein kleineres, einem Laufrad und eben der halben Kokusnussschale.
Beides sind Weibchen.

Weitere Mäuse werde ich erstmal nicht dazuholen, da es bei mir mit 2-3 Mäusen bis jetzt immer besser geklappt hat als mit 4 oder mehr.
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

Registriert seit
09.01.2007
Beiträge
13.160
Reaktionen
14
Du hast es doch anscheinend noch nicht mit mehreren Mäusen versucht?! Erst ab 4 Mäusen sind sie eine Gruppe, alles andere ist nur eine Zwecksgemeinschaft und wie du merkst, muss jetzt eine allein hocken.

Bist du sicher, dass es Mädels sind? Zooläden geben auch gern mal Pärchen raus und dann hast du nicht nur 2 o. 4 Mäuse, sondern gleich 10 - 15 und alle (!) Jungs müssen kastriert werden.
 
seven

seven

Registriert seit
24.12.2006
Beiträge
15.152
Reaktionen
6
Eine Farbmaus, die 3,5 Jahre alt geworden ist, halte ich für ein massives Gerücht!

Die Lebenserwartung einer durchschnittlichen Farbmaus beträgt 1,5 bis 2 Jahre - wenn man gaaaaanz viel Glück hat, wird eine Farbmaus auch 2,5 Jahre alt, aber das ist die absolute Ausnahme.... Das mit den 3,5 Jahren nehme ich Dir - mit Verlaub - auf gar keinen Fall ab...

Ansonsten haben die anderen ja schon geschrieben - Farbmäuse sind Rudeltiere, die fühlen sich frühestens ab einer Gruppengröße von 4 Mäusen wirklich wohl, vorher sind sie eine Zwangsgemeinschaft, aber kein Rudel.
(Ich hatte übrigens auch schon eine Schülerin, die hielt ein Farbmauskerlchen zusammen mit einem Kaninchen - und der kleine Kerl ist 2 Jahre alt geworden.... Glücklich war der mit Sicherheit nicht, und das Kaninchen ebenfalls nicht.... dass das überhaupt gutgegangen ist, ist mir bis heute ein Rätsel...)

Sind übrigens die 90x45cm die Grundfläche? Das wäre so gerade an der Grenze.... was ist denn mit der Höhe? Mindestens 80cm sollten es sein, sonst passt es einfach vorn und hinten nicht...

Bitte überdenke Deine Einstellung zur Mäusehaltung nochmal gründlich, denn Du möchtest doch sicher glückliche Tiere haben - und auf diese Art und Weise werden sie nicht glücklich.... bestenfalls arrangieren sie sich....
Wie sich Deine Mädels gerade verhalten, ist eigentlich ganz normal - Mäusemädels können zickig sein, und das zeigen Deine gerade....
Da könnten z. B. zwei Kastraten oder ein weiteres Mädel plus Kastrat ´ne Menge mehr Ruhe reinbringen, wenn man sie ordnungsgemäß vergesellschaftet.
Und Du würdest sehen, dass in einer größeren Gruppe auch viel mehr Leben herrscht und die Mäuse sich nicht einfach mit dem einzigen Partner, den sie haben, abfinden müssen....

Ich persönlich halte die ideale Farbmausgruppengröße für 8-12 Tiere - nicht zu viele, noch übersichtlich, aber es kann sich eine gescheite Rudelstruktur entwickeln.... Wer so viele Mäuse nicht halten kann oder will, sollte sich aber wirklich für MINDESTENS 4 Mäuse entscheiden - den Tieren zuliebe...

LG, seven

Edit: Satinmäuse sind auch stinknormale Farbmäuse - bloß dass sie viel leichter Probleme mit dem Fell bekommen können, weil dieses dünner ist... unsere sogenannte "Satinmaus", die wir aus einem Notfall bekommen hatten und die angeblich von einem "Züchter" stammte, starb nach 3 Monaten an einem angeborenen Gendefekt....
 
B

Bambi*-*

Registriert seit
03.05.2013
Beiträge
9
Reaktionen
0
Doch, ich hatte auch davor schon viele Mäuse, einmal auch eine Gruppe mit 5, dann 4 Tieren, hat aber leider gar nicht geklappt :/


Und doch, diese Futtermaus ist tatsächlich 3,5 Jahre geworden, auch wenn man ihr das alter schon stark ansah, aber sie würde wirklich so alt. Ich habe es nicht nötig dies zu erfinden, da ich weiß dass es zwar unrealistisch klingt, aber eben wahr ist.
Wie gesagt, mehr Mäuse möchte ich nicht mehr dazu nehmen, da es bei mir nie gut ging. Dazu sollte man aber auch sagen, dass sie nicht die ganze Zeit nur alleine in ihrem Käfig sind, nein, ich beschäftige mich schon richtig mit ihnen. Einmal am Tag dürfen sie für ca. 2 Stunden in ihren Auslauf wo sämtliche kletter Möglichkeiten und Burgen etc geboten sind, das Gehege ist rund mit ca 1,2m Durchmesser und in der Höhe nicht eingeschränkt da sie auch auf mir rumklettern können.
ja, die 90x45 sind Grundfläche, hoch wird es ca 60cm sein

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Und ja, ich bin mir sicher dass es Mädls sind, da ich die Geschlechter selbst bestimmt habe und da nicht alleine auf den Verkäufer Vertrauen wollte
 
seven

seven

Registriert seit
24.12.2006
Beiträge
15.152
Reaktionen
6
Und wenn Du mir den Kaiser von China persönlich vorbeibringst - die Farbmaus, die 3,5 Jahre alt wird, gibt es nicht. Das ist das Doppelte der durchschnittlichen Lebenserwartung, und in all den Jahren, die ich mich mit Mäusehaltung beschäftige, ist mir ein solcher Fall nicht untergekommen....
Eine Rennmaus - ja - da würde ich Dir das glauben, obwohl auch das Alter bereits für Rennmäuse inzwischen leider schon ein ziemlich hohes ist (früher, als sie noch nicht überzüchtet waren, wurden sie auch 5-7 Jahre alt, das hat sich aber inzwischen leider auch erledigt...)

Wenn eine Haltung in größeren Gruppen bei Dir nie gutging, kann es vielleicht auch an der Vergesellschaftung gelegen haben?
Man kann Farbmäuse (wie so ziemlich gar keine Tierart) einfach zusammensetzen, man muss da einige Regeln beachten - und wenn man das tut, dann klappt das in der Regel auch gut.
Ganz wichtig ist z. B.: Unkastrierte Farbmausjungs vertragen sich auf Dauer gar nicht - die beißen sich unter Umständen sogar irgendwann tot. Daher müssen alle Farbmausjungs auf jeden Fall kastriert werden.
Ansonsten muss man die Mäuse schrittweise vergesellschaften - am besten erstmal eine Begegnung auf neutralem Boden für ca. 1/2 - 2 Stunden, dann alle zusammen in einen "Hamsterknast" - also auf wirklich kleinem Raum, z. B. Transportbox... nur Heu/Streu/Futter/Wasser.... für ca. 24 Stunden...
Dann den Platz ungefähr im 24-Stunden-Takt erweitern - die eingestunkene Streu immer mit dabei und dann immer auch ein bissl frische Streu dazu....
Wenn´s Knatsch gibt, den Platz eben wieder verringern... und das Ganze noch langsamer angehen.... wenn´s gut läuft, kann man auch nach und nach Inventar dazugeben...
Wenn man´s so angeht, dann klappen Farbmausvergesellschaftungen in über 95% der Fälle - nur ganz selten gibt es wirklich mal Mäuse, die es mit bestimmten anderen Mäusen nicht können, die aber durchaus dann in andere Rudel integriert werden können.
Wir hatten insgesamt 31 Farbmäuschen und hatten - Moment - mindestens 6 Vergesellschaftungen, die allesamt reibungslos verlaufen sind.
Angefangen haben wir auch mit nur 2 Mädels - die haben sich zu Tode gelangweilt.... dann sind nach wenigen Wochen noch 2 Mädels dazugezogen - schon war mehr Leben in der Bude... als dann eine starb, sind noch 5 Mädels dazugezogen, also waren wir bei 8 - und da fing das Rudelleben erst richtig an....

Wie gesagt - denk drüber nach, mach die Vergesellschaftung nach Anweisung (und ein bisschen natürlich auch immer nach Gefühl, schließlich kennt jeder Halter seine Tiere am besten - aber lieber etwas langsamer als zu schnell) - und dann klappt das auch!

LG, seven
 
B

Bambi*-*

Registriert seit
03.05.2013
Beiträge
9
Reaktionen
0
Mehr als sagen kann ich es nicht, sie wurde eben wirklich so alt, war aber auch nur ne futtermaus also nicht überzüchtet oder so und sie wurde auch wirklich verhätschelt

Ich habe meine Mäuse nie vergesellschaftet... Waren alle aus der gleichen Zucht also musste man da nichts vergesellschaften... Daran kann es also nicht gelegen haben
und da ich die Mäuse ja nicht nur zum ansehen sonder überwiegend eben, damit ich zeit mit ihren verbringen kann und mit ihnen spielen, trainieren etc kann, finde ich so große Gruppen nicht so gut, da ich die Erfahrung gemacht habe dass kleiner Gruppen von maximal 3 Tieren menschenbezogener werde
 
seven

seven

Registriert seit
24.12.2006
Beiträge
15.152
Reaktionen
6
Zum Alter sage ich jetzt nix mehr, ist eh vergebene Liebesmüh....

Ich versuch´s dann noch mal mit der Gruppengröße...
Es ist völliger Quatsch zu glauben, dass Mäuse in kleineren Gruppen zutraulicher werden (das ist ja leider auch immer noch der Grund, warum viele Leute Kaninchen/Meerschweinchen/Ratten/Mäuse in Einzelhaltung halten, weil sie meinen, dass die dann zutraulicher werden... Im Gegenteil... die agieren aus lauter Verzweiflung und Einsamkeit...)

Wie ich schon sagte, wir hatten insgesamt 31 Farbmäuse, davon maximal 24 gleichzeitig...
Mäuse sind Charaktertiere.... Wir hatten superzutrauliche, die auf Zuruf an die Käfigtür kamen, Leckerchen aus der Hand fraßen und auch auf uns herumgekrabbelt sind.
Dann hatten wir welche, die lieber im Käfig blieben, sich aber trotzdem Leckerchen von der Hand geholt haben und auch ansonsten keine Angst vor der Hand im Käfig hatten.
Und dann gab es auch noch welche, die sich zwar von der Hand im Käfig (z. B. zum Saubermachen oder Futterwechseln) nicht irritieren ließen, die aber niemals freiwillig auf die Hand gekommen wären.
Und das hing nicht von der Gruppengröße ab (wie gesagt - von 2 über 4 über 8 über 12 über 24 hatten wir alles dabei) - das war einfach eine Charakterfrage.
Auch Auslauf haben wir mal angeboten (aber immer so, dass die Mäuse frei wählen konnten, ob sie den Auslauf nutzen....)
Von den damals ca. 16 Mäusen waren 2 Mäuse superbegeistert, die sind stets im Auslauf rumgeturnt.... Ca. 3-4 weitere Mäuse sind kurz mal gucken gekommen und schnell wieder verschwunden - und der gesamte Rest hat es vorgezogen, im sicheren Käfig zu bleiben...

Mäuse sind keine Kuscheltiere und Spieltiere... Man kann es ihnen anbieten, und manche akzeptieren das und finden es toll - andere mögen es eben nicht.
Ich finde es traurig, wenn man Mäuse in solche Kleingruppen zwingt, damit sie ein Spielobjekt werden. Das funktioniert erstens in den seltensten Fällen und zweitens macht es den Mäusen gewiss keinen Spaß... Sie machen es aus Verzweiflung, weil sie sich schlichtweg langweilen.

Was Du da tust, ist einfach nur egoistisch!
Mäuse sind kein Spielzeug.
Denk mal drüber nach...

Ansonsten hoffe ich, dass sich hier bald noch andere Mäusehalter melden, ich komme mir nämlich gerade vor wie eine kaputte Schallplatte, die man darüber hinaus auch noch einfach mal geflissentlich überhören kann....
 
Bec

Bec

Registriert seit
19.02.2011
Beiträge
869
Reaktionen
6
seven, zu deinen Beiträgen ist einfach nichts mehr hinzuzufügen :)

@Bambi: Wenn du lieber weniger Tiere haben möchtest, die auch handzahm etc werden, dann informier dich mal über Rennmäuse. Die sollte man nur in Zweiergruppen halten (Großgruppen neigen sehr sehr arg zu Streit und das kann blutig bis tödlich enden!). Ich hatte (und habe immernoch 2) bis jetzt 10 Renner und bei mir waren alle handzahm, sind auf mir rumgelaufen und waren nicht schreckhaft. Klar, gibt es da auch schüchterne, genauso wie es sehr aktive und aufgeschlossene Renner gibt. Tiere sind halt Individuen.
 
seven

seven

Registriert seit
24.12.2006
Beiträge
15.152
Reaktionen
6
Danke, Bec, ich könnte Dich gerade knutschen ;)
Ich bin hier gerade über jegliche Unterstützung herzlichst dankbar - ich kann ja aufgrund meiner Allergie schon seit ein paar Jahren keine Mäuse mehr halten und bin aus einigen Dingen daher auch schon irgendwie raus (gerade was z. B. Krankheiten betrifft....) Und ich schaue auch nur noch ab und an im Mäusebereich vorbei - aber wenn ich dann auf eine solche Problematik wie diese hier stoße, reaktiviert sich mein "Mäusehirn" und erinnert sich z. B. an all die positiven Erfahrungen, die wir mit größeren Mäusegruppen gemacht haben...
Dann erinnere ich mich an Seven und Nine... superniedlich, superzutraulich - aber eben nur zu zweit, und von daher haben die beiden hauptsächlich gepennt...
Dann zogen die CaraMellis dazu - Cara und Melli, quirlige Jungmäuse...
Und das Leben begann...
Dann starb überraschend Seven.... und es zeigte sich: Seven war offensichtlich Chefin im Ring.... heimlich und unauffällig... als sie starb, begannen die CaraMellis, die arme Nine zu tyrannisieren....
Daraufhin zogen geschwind 5 neue Mädels ein - das fanden die CaraMellis nicht so toll... wir haben sie trotz ordnungsgemäßer Vergesellschaftung dann eine Nacht in Einzelhaft (bzw. "Zweierhaft") genommen - danach waren sie superlieb... eine ungewöhnliche Maßnahme, aber wie ich weiter oben schrieb - jeder Halter kennt seine Mäuse am besten, und gewisse Richtlinien sollte man auf jeden Fall einhalten, individuelle Spielräume sind immer vorhanden...
Joar - und dann lag plötzlich Nine auch tot im Käfig.... Dann zogen zwei weitere Mäuse ein, dann gab es hier und da einen Notfall und es kamen weitere Mäuse... der eine oder die andere wurde krank und starb...
Zwischendurch hatten wir eine "Lazarettstation", da lebten dann 4 sehr kranke Mäuse zusammen, weil wir ihnen eine neue Vergesellschaftung nicht mehr zumuten wollten....
Und am Ende waren es 12 Mäuschen - und dann kam der Hilferuf aus dem Tierheim... und schwupps, kamen noch 12 Mäuschen dazu...

Unsere Mäuse haben wir nie als "Spielzeuge" gesehen, wir wollten sie nie dressieren oder sonstwas... sie sollten Tiere sein dürfen... Mäuse eben...sie waren Beobachtungstiere, und wenn sie an die Käfigtür kamen und/oder auf uns herumklettern wollten, haben wir uns gefreut (siehe mein Profilbild... das ist Springmaus Lisabeth, die kam, sobald die Käfigtür geöffnet wurde, herausgehüpft, klebte wie eine Brosche am Pulli und machte sich von dort aus auf den Weg... das ist also keinesfalls ein gestelltes Foto, sondern das war unsere Lisabeth... darin war sie aber auch einzigartig, das hat keine andere Maus gemacht....)

LG, seven

Edit: Gehege übrigens dieses hier: http://www.diebrain.de/ma-eva.html
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

Registriert seit
09.01.2007
Beiträge
13.160
Reaktionen
14
Off-Topic
Rennmäuse zu empfehlen finde ich ziemlich gewagt, sie scheint sich nicht mal Farbi-VGs zu zutrauen und die sind (zumindest meine damals) deutlich einfacher als Renner-Vgs, noch dazu wäre eine Rennmaus länger als eine Farbmaus allein, da sie eben älter werden...
Meine älteste Rennmaus wurde 4 Jahre alt.
 
Casimir

Casimir

Moderator
Registriert seit
31.05.2010
Beiträge
6.892
Reaktionen
1
Hallo!

Es ist übrigens völlig egal, ob die Mäuse irgendwann mal aus einer gleichen Zucht stammten. Die Mäuse bei dir haben ihr Gehege damals als IHR Revier kennen gelernt, da dulden sie keine fremden Mäuse- und woher sollen sie wissen dass die Neuankömmlinge aus der gleichen Quelle kommen?. Du würdest es auch nicht dulden, wenn ein fremder Mensch in deine Wohnung spaziert und meint dass ihr den gleichen Vater habt, also hat er auch das Recht hier zu leben.
Die Mäuse kennen sich nicht mehr, die neuen sind Eindringlinge in ihrem Revier. Fremde Mäuse muss man immer dazu vergesellschaften, damit sich eine stabile Gruppe bildet. Tiere, die in einem Nest schlafen, zusammen fressen, sich gegenseitig putzen und zusammen neue Dinge entdecken- das ist das Ziel.

Ich hatte anfangs fünf Mäuse, nun sind es neun. Und ich bin auch der Meinung, dass man erst jetzt eine richtige Sozialstruktur beobachten und erleben kann, das ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die älteren gehen immer zuest an neues Inventar und erst dann dürfen die Kleinen aus dem Nest- wollen sie schon vorher raus, werden sie wieder reingescheucht. Früher war das anders. Da kamen nur alle zusammen wenn es etwas neues oder Frischfutter gab, sonst sah man immer nur vereinzelt mal ein oder zwei Mäuse rumspringen.


Weißt du, wir denken uns das alles doch nicht aus. Mit einer ordentlichen Vergesellschaftung klappt wirklich fast jede Gruppengröße und die Mäuse werden es dir danken. Du siehst ja nun das Problem bei dir: die zwei wollen nicht zusammen in einem Nest schlafen. Ergo entwickeln sie nicht wirklich einen gefestigten, gemeinsamen Gruppenduft. Ich würd schätzen, dass es dann bei dir früher oder später zu Gezicke und Streitereien kommt.

edit: Zum zahm sein: von meinen neun Mäusen kommen sieben auf die Hand, einer klettert sogar komplett auf mir rum. Alle neun schlecken Leckereien von meinem Finger und alle nehmen Leckerlies aus der Hand. Sicher, es macht vielleicht mehr Arbeit weil die Mäuse es besser finden sich mit artgleichen Partnern zu beschäftigen als mit dem Menschen. Aber unmöglich ist es nicht.
 
Bec

Bec

Registriert seit
19.02.2011
Beiträge
869
Reaktionen
6
Off-Topic
Off-Topic
Rennmäuse zu empfehlen finde ich ziemlich gewagt, sie scheint sich nicht mal Farbi-VGs zu zutrauen und die sind (zumindest meine damals) deutlich einfacher als Renner-Vgs, noch dazu wäre eine Rennmaus länger als eine Farbmaus allein, da sie eben älter werden...
Meine älteste Rennmaus wurde 4 Jahre alt.
Naja wenn man sich 2 Jungtiere vom Züchter holt, kann man davon ausgehen, dass sie mindestens 2,5 Jahre leben sollten, eigentlich eher noch länger. Und wenn dann eine stirbt, hat man eigentlich genug Erfahrungen sammeln können, sodass man den Charakter des nicht verstorbenen Tieres so gut kennt, dass man den neuen Partner gut auswählen kann. Und wenn man sich eine VG nicht traut (die Trenngittermethode ist ja schon sehr sicher), dann kann man immernoch um Hilfe fragen (zb die Person, von der man die neue Rennmaus übernimmt, wenn das zB ein Züchter bzw jemand mit einer Notmaus ist).
Meine 1. VG habe ich nach 1 Jahr Rennerhaltung gemacht..ok es waren Jungtiere und meine Maus war eher schüchtern, wollte aber Gesellschaft haben..das lief sehr sehr unkompliziert ab.
Ehrlich gesagt stelle ich mir das bei Farbmäusen schwieriger vor, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich bis jetzt nur Renner hatte und jede VG erfolgreich war :lol:
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

Registriert seit
09.01.2007
Beiträge
13.160
Reaktionen
14
Off-Topic
Bei mir war bisher auch jede Renner-VG erfolgreich. Aber meine Farbi-VG damals, kamen zwei Mädels zu zwei Mädels dazu, erst in der Badewanne, dann in einen kleinen Käfig und weil dann die kleinste raus durch die Stäbe ist (wie auch immer die das Geschafft hat... vll. 0,6 cm Stäbe...), kamen sie direkt in ihr Endheim. Da sind Renner-VGs deutlich aufregender ^^
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Satinmäuse sperren sich aus??